NOTIZ – MANDANTENGESPRÄCH MIT VORSTAND
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MEISSNER RHEINWERK AG / Projekt RHEINGOLD 2030
Az.: TY-2026-RHEINGOLD-001

Datum:      14. Januar 2026, ca. 10:30 Uhr
Ort:        MEISSNER RHEINWERK AG, Rheinwerkallee 1, Düsseldorf-Reisholz
            Konferenzraum „Rhein" (2. OG, Hauptgebäude)
Teilnehmer: Dr. Steffen Markwart-Fröhlich (CEO)
            Dipl.-Kfm. Henrick Otterbach-Veltheim (CFO)
            Dr. Constanze Brindeau-Lorbach (HR-Vorstand)
            Klaus-Peter Vornhagen (COO, kam 20 Min. zu spät, musste früher gehen)
            Prof. Dr. Adalbert von Sompeh-Ostermann (federführender Partner)
            Friederike Albrecht-Niermann (Counsel IAS 19)
            [keine Stenografin – nur Handnotizen – sorry für das Chaos hier]

Gesprächsprotokoll (handschriftl. Rekonstruktion, nicht autorisiert!)
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Markwart-Fröhlich eröffnet, kommt direkt zum Punkt. Sagt sinngemäß:
„Wir haben ein 3,2-Milliarden-Problem und der Aufsichtsrat will eine
Lösung bis Jahresende." Deloitte hat anscheinend schon gemeckert wegen
der Rückstellungslage. Rating-Agentur S&P soll auch nervös sein (BBB –
muss gehalten werden!).

Otterbach-Veltheim: Zahlen nochmal kurz. DBO Deutschland 2,4 Mrd. IFRS.
Steuerrückstellung § 6a EStG nur 1,1 Mrd. wegen 6%-Zinsfuß. Der Unterschied
ist riesig und macht die Planung kompliziert. CTA Rheinland Trust 780 Mio.
– aber wir wollen aufstocken auf 1,1 Mrd. Henrick sagt: „Das kostet Cash,
aber die Bilanz wird schöner." (???)

Brindeau-Lorbach ist die Projektleiterin, klar. Sie hat schon ein Fact Book
erstellt – 6 Versorgungsordnungen, Bestand etc. (liegt Akte bei).
Sie macht sich Sorgen wegen Betriebsrat. Hat wohl schon mit BR-Vorsitzenden
Fußhöfer gesprochen. Der ist nicht begeistert, wie zu erwarten.
Constanze sagt: „Die werden uns bis zum Ende der Zeit blockieren wenn wir
das nicht gut erklären." – Einigungsstelle wird wohl unvermeidbar.

Vornhagen taucht auf, fragt ob UK-Modell Stuttgart wirklich Problem ist.
Sompeh-Ostermann erklärt Gesamtversorgung, § 4d EStG, BAG-Rechtsprechung.
Vornhagen nickt, versteht offensichtlich nur die Hälfte, muss dann doch
zum nächsten Termin. [Anmerkung: COO scheinbar wenig involviert in bAV-Thema]

Sompeh-Ostermann legt Strategiekonzept RHEINGOLD-Entwurf vor. Drei Optionen:
A) Future Service Stopp + neues DC-Modell (Empfehlung)
B) Pension Buyout für Rentner (4.300 Leute, 780 Mio. DBO)
C) CTA-Ausweitung

Alle drei gleichzeitig!! Das ist der Plan. Kein entweder/oder.

Otterbach-Veltheim fragt nach Kosten. Sompeh-Ostermann: Retainer
450.000 EUR/Monat, plus Stundensätze für Extraleistungen. Budget 18 Mio.
gesamt (was Vorstand genehmigt hat lt. Protokoll vom 12.1.).
Henrick macht kurz Gesicht, nickt aber. „Wenn wir damit 50 Mio. Future
Service Cost pro Jahr sparen, rechnet sich das."

Aktuarelles: Dr. Hellmrich-Vogt von Hellmrich-Vogt Aktuarpartner GmbH ist
mandatiert (läuft schon). Er liefert Rollforward-Zahlen + Sensitivitäten
bis Ende Januar. Albrecht-Niermann soll das einbinden für IAS 19.

Kyoto: Yamamoto-Brennecke (Bengal... Bengoshi, nicht im Raum) – zugeschaltet
für 20 Min. via Video. Japan-Segment 310 Mio. EUR DBO. BaFin-Verfahren
läuft parallel (VA 31-Q). Nippon Pension Anstalt KK schon in Gesprächen.
Markwart-Fröhlich fragt ob japanisches Recht kompatibel ist. Yuki sagt ja,
aber Tokyo District Court-Verfahren ist heikel (alter Streit, Heisei 8
No. 4421). Muss gelöst werden bevor Buyout.

UK-Segment: Pemberton Hawkesworth koordiniert. Section-75-Schuld Schätzung
ca. GBP 14,8 Mio. – das ist manageable laut Sompeh-Ostermann.

Einigungsstelle: Einverständnis dass wir uns auf Dr. Wupperhain-Stein als
Vorsitzenden einigen. Brindeau-Lorbach bestätigt.
Gegenpart: Dr. Wolfram Plöger-Heinekamp von Plöger Maibach, Köln.
(Anmerkung: hartnäckig, kennen wir aus anderen Verfahren – wird lang werden)

Nächste Schritte (soweit ich's mitgeschrieben habe):
- Engagement Letter heute noch fertig (Sompeh-Ostermann sagt „liefere bis
  17 Uhr")
- Bestandsaufnahme Gutachten bis 28. Januar
- BR-Anhörung formal bis 01. März
- Einigungsstelle einsetzen – Antrag läuft

Meeting endet ca. 12:45. Alle wirken angespannt. Otterbach-Veltheim sagt
noch zum Abschluss: „Ich will wöchentliche Status-Updates. Keine Überraschungen."

[Diese Notiz ist NICHT autorisiert und nicht zur Weitergabe bestimmt.
 Enthält ggf. Fehler und Auslassungen. Für die Akte bitte Protokoll des
 Engagement Letters verwenden!]

Notiert von: FAN (Friederike Albrecht-Niermann)
Datum der Erstellung: 14.01.2026, 15:22 Uhr
