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v51.0.0(akte-29): anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler
Mandantin Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH Baesweiler (RA Dr. Soehnchen) gegen K+B Industriebau AG Aachen — Werklohnklage 2,4 Mio EUR fuer Lackieranlage Eschweiler. Anlagenkonvolut 3.847 Einzelanlagen (CAD-Plaene, Aufmassprotokolle, FAT/SAT, Zollpapiere Italien/China). Anlage K17-Zwischenfall (Drittmandant-Geheimnis), beA/XJustiz-Hash- Konflikte, par 416 ZPO Echtheit, parallel DIS Frankfurt + OLG-Berufung 14 U 22/26. LG Aachen 11 O 188/26. 22 MD + 3 DOCX + 2 XLSX + 5 EML + 2 PDF + 3 JPG. Gesamt-PDF 590 KB.
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# Anlagen zu Schriftsätzen
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## Demonstrations-Akten
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Folgende anonymisierte Akte demonstriert dieses Plugin im laufenden Mandatsbetrieb. Das Gesamt-PDF ist sofort im Browser lesbar. Das Akten-ZIP enthaelt saemtliche Originaldateien (Markdown-Aktenstuecke, Tabellen, E-Mails, PDFs, DOCX, XLSX, Bildanlagen) im Originalordnerlayout.
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| Akte | Lesen | Herunterladen |
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| **Werkmann ./. K+B — Werklohnklage Lackieranlage Eschweiler — Anlagenkonvolut-Verfahren** (`anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler`) | [Gesamt-PDF lesen](../testakten/anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler/gesamt-pdf/anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler_gesamt.pdf) | [Akten-ZIP herunterladen](https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/releases/latest/download/testakte-anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler.zip) |
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Die ZIP-URLs sind stabil und zeigen immer auf die aktuelle Version. Eine vollstaendige Aktenuebersicht steht in [`testakten/README.md`](../testakten/README.md).
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<!-- END plugin-testakten-section (autogen) -->
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Zuordnung von Anlagen zu gerichtlichen Schriftsätzen. Sortiert PDF/Word/Excel nach Schriftsatz-Logik (Klage/Erwiderung/Replik), konvertiert nach PDF, vergibt K/B/AST/AG, stempelt oben rechts in Arial 12, beA-tauglich, mit Konvolut. Modi: Auto-Benennung, Schriftsatz folgt, Prüfmodus.
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## ⬇️ Direkt-Download (einzelnes ZIP)
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# 01 Mandatsannahme und erste Bestandsaufnahme Anlagensituation
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Datum: 14. Januar 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M. (Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht)
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Kanzlei: Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB, Theaterstraße 22, 52062 Aachen
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Mandant: Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH, Industriestraße 44, 52499 Baesweiler
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Vertreten durch: Geschäftsführer Dipl.-Ing. Rainer Werkmann
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## Zur Mandatsannahme
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Dipl.-Ing. Rainer Werkmann erscheint am 14.01.2026 mit zwei Mitarbeitern der kaufmännischen Leitung sowie dem technischen Projektleiter Dipl.-Ing. Klaus Hofferberth. Er trägt zwei Ordner mit ausgedruckten Unterlagen sowie einen USB-Stick mit der Aufschrift „Lackieranlage Eschweiler — Gesamtdokumentation". Die Stimmung ist angespannt; Werkmann ist erkennbar erschöpft von monatelangen erfolglosen Verhandlungen mit der Gegenseite.
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Die Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Baesweiler bei Aachen, 87 Beschäftigte, Jahresnettoumsatz zuletzt ca. 28 Mio. EUR. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Stahl- und Anlagenbau, Rohrleitungssysteme und Lackieranlagen für die Automobilzulieferindustrie. Das Unternehmen arbeitet seit über 15 Jahren als Nachunternehmer im Rheinland, vorwiegend für Generalunternehmer aus dem Bereich Industriebau.
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## Sachverhalt
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### Auftragsverhältnis
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Die Werkmann GmbH wurde im März 2024 von der K+B Industriebau AG, Roermonder Straße 155, 52072 Aachen (im Folgenden: K+B), als Nachunternehmer zur Errichtung einer vollautomatischen Lackieranlage für Karosseriekomponenten im neu zu errichtenden Karosserie-Werk der Autoform GmbH & Co. KG in Eschweiler (Industriepark Nothberg, Nothberg 55, 52249 Eschweiler) beauftragt.
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Vertragsgrundlage: Nachunternehmervertrag vom 12.03.2024, AZ intern NU-2024-047-KB, auf Basis VOB/B (2019). Vereinbarter Pauschalpreis netto: 7.850.000 EUR. Ausführungszeitraum: April 2024 bis Oktober 2024. Abnabmedatum vertraglich: 31.10.2024.
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### Bauausführung und Abnahmesituation
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Die Lackieranlage wurde fristgemäß fertiggestellt und am 04.11.2024 durch förmliche Abnahme nach § 12 VOB/B abgenommen (Abnahmeprotokoll vom 04.11.2024, Anlage K3). Während der Abnahmeverhandlung wurden 23 Mängel protokolliert, von denen 21 als geringfügig eingestuft wurden (Mangelbeseitigung bis 30.11.2024 vereinbart). Die verbleibenden 2 Mängel (Farbnebel-Absauganlage und Steuerungssoftware Modul 7C) waren zum Zeitpunkt der Abnahme noch nicht behoben.
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### Werklohnforderung
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Die Werkmann GmbH stellte am 18.11.2024 die Schlussrechnung (Anlage K5). Rechnungsbetrag netto: 10.250.000 EUR. Die Differenz zum vereinbarten Pauschalpreis von 7.850.000 EUR — mithin 2.400.000 EUR netto — beruht auf Nachtragsleistungen, die nach Angabe der Werkmann GmbH auf Anordnung der K+B AG sowie aufgrund von Planänderungen des Bauherrn im laufenden Betrieb erbracht wurden.
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Anspruchsgrundlagen nach Einschätzung der Mandantin:
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- § 631 BGB (Werklohn für vertraglich vereinbarte und erbrachte Leistungen)
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- § 2 Abs. 3 VOB/B (Mehrvergütung bei mengenmäßiger Überschreitung) — hierzu sind 47 Nachtragspositionen zu belegen
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- § 8 Abs. 2 VOB/B i.V.m. § 642 BGB (Mehrkostenabrechnung bei erschwerter Ausführung durch Sphäre des Auftraggebers)
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K+B hat mit Schreiben vom 15.12.2024 lediglich 7.990.000 EUR anerkannt und überwiesen (Zahlungsnachweis Anlage K8). Offene Forderung: 2.260.000 EUR netto (zzgl. MwSt.). Hinzu kommen Zinsen seit Fälligkeit sowie außergerichtliche Anwaltskosten. Werkmann begehrt im Ergebnis 2.400.000 EUR Hauptforderung netto.
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## Erste Bestandsaufnahme Anlagensituation
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Das Hauptproblem dieses Mandats tritt unmittelbar zutage: Das Anlagenkonvolut, das zur Begründung der Nachtragsansprüche eingereicht werden muss, ist außerordentlich umfangreich. Hofferberth übergibt eine erste Aufstellung:
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| Anlagetyp | Anzahl (geschätzt) |
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|---|---|
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| CAD-Pläne (DWG/PDF) | 842 |
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| Bautagebuchauszüge | 214 |
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| Aufmaßprotokolle | 387 |
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| Lieferscheine | 923 |
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| Wiegescheine | 312 |
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| Schweißnahtprotokolle (inkl. WPS/PQR) | 441 |
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| FAT-Reports (Factory Acceptance Tests) | 29 |
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| SAT-Reports (Site Acceptance Tests) | 18 |
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| Zollpapiere (Italien, China) | 198 |
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| Konformitätserklärungen (CE) | 83 |
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| Sicherheitsdatenblätter | 247 |
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| Sonstiges (Fotos, E-Mails, interne Vermerke) | 153 |
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| **Gesamt** | **3.847** |
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Diese Anzahl macht eine einfache Anlageauflistung unmöglich. Der Mandant erwartet, dass die Kanzlei ein strukturiertes Anlagenkonvolut erstellt, das dem LG Aachen die Prüfung der Ansprüche ermöglicht, ohne das Gericht zu überfordern.
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## Verfahrenslandschaft (Erstüberblick)
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Parallel zu der erst anzustrengenden Klage beim LG Aachen (Az. noch offen — bekannt geworden: Az. 11 O 188/26 für den geplanten Klagetermin) existieren bereits zwei weitere Verfahrensstränge:
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1. **OLG Berufungsverfahren 14 U 22/26**: K+B hatte in einem Parallelstreit (Verzugsschäden aus der Bauphase, LG Aachen erste Instanz) Berufung eingelegt. Werkmann ist dort Berufungsbeklagter. Die Anlagestruktur aus diesem Verfahren ist teilweise inkompatibel mit der Anlagestruktur des LG-Verfahrens (unterschiedliche Nummerierungsschemata B1 ff. vs. K1 ff.).
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2. **Schiedsgericht DIS Frankfurt, Az. DIS-SV-2026/088**: Ein eigenständiger Schiedsvertrag (Schiedsklausel in § 18 des Nachunternehmervertrags) ist noch wirksam — dies ist von der Kanzlei zu überprüfen. K+B hat bereits eine Schiedsklage wegen behaupteter Mängel eingereicht; Werkmann wird Widerklage erheben.
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## Mandatsumfang (vorläufig)
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- Strukturierung und Einreichung des Anlagenkonvoluts für LG Aachen (11 O 188/26)
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- Koordination mit OLG-Anlagenstand (14 U 22/26)
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- Vorbereitung Schiedsgerichtsschriftsatz DIS (DIS-SV-2026/088)
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- Anlage-K17-Zwischenfall klären (dazu gesondertes Aktenstück 04)
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- Beratung zu beA-Übertragungsproblemen (dazu Aktenstück 05)
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Vollmacht erteilt, Mandatsbestätigungsschreiben geht morgen heraus. Kostenvereinbarung: Stundensatz 380 EUR zzgl. MwSt. (RA Dr. Söhnchen), 220 EUR zzgl. MwSt. (wiss. Mitarbeiterin Stang). Erstvorschuss 15.000 EUR angefordert.
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# 02 Beteiligte und Verfahrensübersicht
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Datum: 15. Januar 2026
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Bearbeiter: Wiss. Mitarbeiterin Lea Stang (unter Aufsicht RA Dr. Söhnchen)
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Kanzlei: Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB, Aachen
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## A. Parteien
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### Mandant (Kläger / Widerbeklagter / Schiedskläger)
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**Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH**
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Industriestraße 44, 52499 Baesweiler
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Handelsregister: HRB 8812, Amtsgericht Aachen
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Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Rainer Werkmann (alleinvertretungsberechtigt), Dipl.-Kfm. Petra Werkmann-Hölscher (gemeinsam vertretungsberechtigt)
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Umsatz (2024): ca. 28 Mio. EUR
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Mitarbeiter: 87 (davon ca. 60 gewerblich)
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Steuernummer: 201/5678/0123 (FA Aachen-Stadt)
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USt-IdNr.: DE 288 741 223
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Kundennummer intern: WBT-2024-047
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Bevollmächtigter Anwalt: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M., Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB
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### Gegner (Beklagte / Berufungsklägerin / Schiedsbeklagte)
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**K+B Industriebau AG**
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Roermonder Straße 155, 52072 Aachen
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Handelsregister: HRB 14422, Amtsgericht Aachen
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Vorstand: Dipl.-Ing. Matthias Kroeger (Vorsitzender), Dipl.-Kfm. Heidrun Baumgartner (Finanzvorstand)
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Umsatz (2024): ca. 210 Mio. EUR (laut Geschäftsbericht)
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Bevollmächtigte Anwälte (LG Aachen): RA Dr. Günter Kessling, Kessling Bau + Recht, Friedrich-Wilhelm-Platz 4, 52062 Aachen
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### Bauherr (Zeuge, nicht Partei)
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**Autoform GmbH & Co. KG**
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Nothberg 55, 52249 Eschweiler
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Vertreten durch: Werkleiter Dr.-Ing. Stefan Pauls
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Funktion im Verfahren: Zeuge für Leistungsstand und Abnahmesituation; Zedent der Zusatzvergütungsansprüche im Innenverhältnis K+B — Werkmann
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## B. Verfahrensübersicht
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### Verfahren 1: LG Aachen 11 O 188/26 (Hauptverfahren)
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| Merkmal | Inhalt |
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|---|---|
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| Gericht | Landgericht Aachen, 11. Zivilkammer (Kammer für Bausachen) |
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| Aktenzeichen | 11 O 188/26 |
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| Verfahrensart | Klageverfahren auf Zahlung (§ 631 BGB, § 2 VOB/B, § 8 VOB/B) |
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| Streitwert | 2.400.000 EUR (zzgl. Zinsen und Nebenkosten, vorläufig) |
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| Kläger | Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH |
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| Beklagte | K+B Industriebau AG |
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| Eingangsdatum Klage | 21. Januar 2026 (geplant) |
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| Vorsitzender Richter | VRiLG Dr. Hans-Walter Hermanns (lt. Geschäftsverteilungsplan) |
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| Beisitzer | RiLG Dr. Anke Pfeiffer, RiLG Thorsten Vomberg |
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| Zuständige Geschäftsstelle | Zimmer 312, Ansprechpartnerin: Frau Knoops |
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| Anlagenpräfix | K (Kläger: K1 ff., Beklagter: B1 ff.) |
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| Besonderheiten | Hauptstreit um Anlagenkonvolut; 3.847 Einzelanlagen, davon ca. 247 als Gerichtsanlagen K1-K247 vorgesehen |
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### Verfahren 2: OLG Köln / OLG-Bezirk Köln — Berufung 14 U 22/26
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| Merkmal | Inhalt |
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|---|---|
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| Gericht | Oberlandesgericht Köln, 14. Zivilsenat (Bausenat) |
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| Aktenzeichen | 14 U 22/26 |
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| Verfahrensart | Berufung (K+B Berufungskläger, Werkmann Berufungsbeklagter) |
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| Streitwert | 380.000 EUR (Verzugsschadensklage aus erster Instanz) |
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| Vorinstanz | LG Aachen, Az. 5 O 244/25 — Urteil vom 14.11.2025 (teilweise obsiegend für Werkmann) |
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| Berufungsbegründungsfrist | 15. März 2026 |
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| Anlagenpräfix | BK (Berufungskläger) und BB (Berufungsbeklagter) |
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| Konfliktpunkt | Anlagesynkronisation mit LG-Verfahren; Dokumente tauchen in beiden Verfahren auf, teils unter verschiedenen Nummern |
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### Verfahren 3: DIS-Schiedsverfahren DIS-SV-2026/088
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| Merkmal | Inhalt |
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|---|---|
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| Institution | Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS), Frankfurt am Main |
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| Aktenzeichen | DIS-SV-2026/088 |
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| Schiedsort | Frankfurt am Main (per Schiedsklausel § 18 NU-Vertrag) |
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| Verfahrensart | Schiedsklage K+B gegen Werkmann (Mängel); Widerklage Werkmann in Vorbereitung |
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| Schiedsrichterin (vors.) | Prof. Dr. Elke Schwartze, Frankfurt |
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| Streitwert Klage | 1.200.000 EUR (K+B behauptet: Mangelfolgeschäden) |
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| Streitwert Widerklage | 2.400.000 EUR (Werkmann: Werklohnforderung) |
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| DIS-Verfahrensstand | Konstituierung Schiedsgericht 19.12.2025; Schriftsatzfristen laufen |
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| Anlagenpräfix | S-W (Werkmann) und S-KB (K+B) |
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| Problem | Schiedsgericht verlangt 4 Originale je Schriftsatz und je einen USB-Stick; Anlagen-Sammelband erwartungsgemäß 1.847 Seiten |
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## C. Beteiligte Kanzleien und Sachverständige
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| Funktion | Person / Kanzlei |
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| Prozessbevollmächtigter Werkmann | RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M., Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB, Aachen |
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| Wiss. Mitarbeiterin | Lea Stang, stud. iur. (Referendarin), dieselbe Kanzlei |
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| Prozessbevollmächtigter K+B (LG) | RA Dr. Günter Kessling, Kessling Bau + Recht, Aachen |
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| Privat-SV (Werkmann) | Dipl.-Ing. Bruno Feldkamp, ö.b.u.v. SV für Lackieranlagen, Düsseldorf |
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| Privat-SV (K+B) | Dr.-Ing. Susanne Reinmann, Gutachtergesellschaft Reinmann & Sigl, Köln |
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| Gericht-SV (LG Aachen) | Noch nicht bestellt (Beweisbeschluss ausstehend) |
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## D. Fristen und Termine (Stand: 15.01.2026)
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| Datum | Ereignis |
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|---|---|
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| 21.01.2026 | Geplante Klageeinreichung LG Aachen 11 O 188/26 |
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| 15.03.2026 | Berufungsbegründungsfrist OLG 14 U 22/26 |
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| 28.02.2026 | Erwiderungsfrist Schiedsklage DIS-SV-2026/088 |
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| 31.03.2026 | Geplante Einreichung Widerklage DIS |
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| laufend | Mängelbeseitigung (Modul 7C-Steuerung): Frist 28.02.2026 |
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## E. Anmerkungen zur Anlagenstrategie
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Die drei parallelen Verfahren stellen die Kanzlei vor die Herausforderung, dass dasselbe physische Dokument (z.B. ein Aufmaßprotokoll vom 14.07.2024) in drei Verfahren auftaucht, aber unterschiedliche Anlagenbezeichnungen trägt. Eine kanzleiinterne Mastermatrix (Aktenstück 12) ist zwingend erforderlich. Ohne diese Matrix besteht das Risiko, dass beim Querverweis im Schriftsatz eine falsche Anlagenbezeichnung verwendet wird — ein klassischer Fehler in komplexen Bauprozessen.
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Quelle zu Anlagenstrukturierung in Bausachen: vgl. BGH, Urteil vom 25.02.2016 — VII ZR 49/15, NJW 2016, S. 1662 (zu Substantiierungsanforderungen bei Bauklagen; abrufbar auf bundesgerichtshof.de).
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# 03 Anlagenkonvolut LG Aachen — Strukturierungskonzept
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Datum: 20. Januar 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Ausgangslage
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Die Werkmann GmbH hat zur Begründung ihrer Werklohnforderung von 2.400.000 EUR insgesamt 3.847 Einzeldokumente vorzulegen. Eine undifferenzierte Einreichung aller 3.847 Dokumente als Gerichtsanlage ist aus mehreren Gründen unzulässig oder zumindest kontraproduktiv:
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1. **Substantiierungspflicht**: Der Kläger muss seinen Vortrag so konkret halten, dass das Gericht die einzelnen Anspruchspositionen nachvollziehen kann. Wird ein Konvolut ohne Zuordnung zu Anspruchspositionen vorgelegt, genügt dies nicht den Anforderungen des § 130 ZPO. Vgl. BGH, Urteil vom 07.11.1985 — VII ZR 270/84 (bundesgerichtshof.de), zur Anforderung an die Konkretisierung von Bauvergütungsansprüchen.
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2. **Prozessökonomie**: Das LG Aachen hat in ähnlich gelagerten Bausachen darauf hingewiesen, dass Anlagenkonvolute, die nicht nach Anspruchspositionen gegliedert sind, als nicht hinreichend vorgelegt behandelt werden können (informelle Mitteilung der Geschäftsstelle, Aktenvermerk 19.01.2026).
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3. **Praktische Handhabung**: Ein Anlagenkonvolut von 3.847 Dokumenten ist in Papierform nicht mehr beherrschbar. Die elektronische Einreichung via beA ist vorgesehen (dazu Aktenstück 05), aber die interne Nummerierung muss konsistent sein.
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## Strukturierungskonzept
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### Stufe 1: Anlagen K1 bis K247 (eigentliche Gerichtsanlagen)
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Aus den 3.847 Einzeldokumenten werden 247 Dokumente als Gerichtsanlagen K1–K247 ausgewählt. Diese sind nach Anspruchspositionen gegliedert:
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**Gruppe A: Vertragsgrundlagen (K1–K15)**
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| Anlage | Inhalt |
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|---|---|
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| K1 | Nachunternehmervertrag vom 12.03.2024 nebst Anlagen |
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| K2 | VOB/B 2019 (amtliche Fassung — wird nicht beigefügt, wird als bekannt vorausgesetzt) |
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| K3 | Abnahmeprotokoll vom 04.11.2024 |
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| K4 | Abnahme-Anlageprotokoll (23 Mängel) |
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| K5 | Schlussrechnung vom 18.11.2024 |
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| K6 | Schlussrechnungsprüfbericht K+B vom 08.12.2024 |
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| K7 | Fristsetzungsschreiben Werkmann vom 10.12.2024 |
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| K8 | Zahlungsnachweis K+B: 7.990.000 EUR, 20.12.2024 |
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| K9 | Mahnschreiben Werkmann vom 05.01.2026 |
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| K10 | Zurückweisungsschreiben K+B vom 09.01.2026 |
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| K11 | Leistungsverzeichnis (Stand: Vertragsschluss) |
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| K12 | Nachtrag 1 — Planänderung Auftraggeber, 15.05.2024 |
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| K13 | Nachtrag 17 — Mehrmengen Stahlrohre DN200, 22.07.2024 |
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| K14 | Nachtrag 31 — Zusatzleistung Brandschutzabschottung, 14.08.2024 |
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| K15 | Nachtrag 47 — Mehrkosten Verzögerung Lieferung Steuerung, 30.09.2024 |
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**Gruppe B: Bauausführungsnachweise (K16–K80)**
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Aufmaßprotokolle (exemplarisch): K16–K45 (30 repräsentative Protokolle)
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Bautagebuchauszüge: K46–K65 (Schlüsseldaten)
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Schweißnahtprotokolle: K66–K75 (Nachweis ordnungsgemäße Ausführung)
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FAT/SAT-Reports: K76–K80 (Abnahmedokumentation)
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**Gruppe C: Liefernachweise und Zollpapiere (K81–K140)**
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Repräsentative Lieferscheine: K81–K110
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Wiegescheine (Stahlmengen): K111–K125
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Zollpapiere Italien: K126–K132
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Zollpapiere China (Steuerungskomponenten): K133–K140
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**Gruppe D: Konformität und Sicherheit (K141–K180)**
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Konformitätserklärungen (CE): K141–K165
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Sicherheitsdatenblätter (Lacke und Lösungsmittel): K166–K180
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**Gruppe E: Mehrkosten-Nachweise (K181–K247)**
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Mehrkostenberechnungen je Nachtrag: K181–K227
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Korrespondenz zu Nachträgen: K228–K247
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### Stufe 2: Nachlagenkonvolut (NL-1 bis NL-3600)
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Die verbleibenden ca. 3.600 Dokumente werden als strukturiertes Nachlagenkonvolut (NL) zusammengestellt. Dieses wird nur bei Bedarf — auf gerichtliche Anforderung oder bei Bestreiten einzelner Positionen durch K+B — einzeln vorgelegt. Das Nachlagenkonvolut wird digital auf einem gesicherten Server hinterlegt; die URL nebst SHA-256-Prüfsumme wird dem Gericht in einer Anlage zur Klageschrift mitgeteilt.
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## Anlagenverzeichnis K1–K247
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Das vollständige Anlagenverzeichnis ist als DOCX-Dokument beigefügt (siehe `anlagenverzeichnis_lg_aachen_11_o_188_26.docx`). Es enthält Anlage-Nummer, Datum, Bezeichnung, Seitenzahl und Verknüpfung zur Anspruchsposition.
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## Rechtliche Hinweise zur Anlagenstruktur
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### § 130 ZPO — Formvorschriften
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Nach § 130 Nr. 3 ZPO (abrufbar auf dejure.org: https://dejure.org/gesetze/ZPO/130.html) sollen Schriftsätze die Anlagen benennen, auf die sie Bezug nehmen. Die Benennung muss eindeutig sein. Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung betont, dass ungeordnete Anlagenkonvolute die Substantiierungsanforderungen nicht erfüllen (vgl. BGH, Urteil vom 25.02.2016 — VII ZR 49/15, bundesgerichtshof.de).
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### § 142 ZPO — Urkundenvorlegung
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Das Gericht kann nach § 142 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/142.html) die Vorlage von Urkunden anordnen, auf die sich eine Partei bezogen hat. Diese Norm ermöglicht es, das Nachlagenkonvolut zunächst nicht vollständig einzureichen und nur auf Anforderung die NL-Anlagen vorzulegen.
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### § 286 ZPO — Freie Beweiswürdigung
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Die Auswahl der repräsentativen Anlagen (K16–K247) ist so zu treffen, dass das Gericht auch ohne Vorlage aller 3.847 Dokumente die Schlüssigkeit der Klageforderung nachvollziehen kann. Zugleich muss der Zusammenhang zwischen den exemplarisch eingereichten Anlagen und der Gesamtforderung mathematisch und logisch dargestellt werden (Anlagenmatrix, Aktenstück 12).
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# 04 Anlage K17 — Zwischenfall und berufsrechtliche Konsequenzen
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Datum: 22. Januar 2026 (Krisennotiz, verfasst 23:14 Uhr)
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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VERTRAULICH — ANWALTLICHES HANDAKTEN-EXEMPLAR
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## Der Vorfall
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Am Abend des 21.01.2026 — dem Tag der Klageeinreichung beim LG Aachen — meldete sich die Wiss. Mitarbeiterin Stang telefonisch bei Dr. Söhnchen. Bei der abschließenden Qualitätskontrolle der elektronisch übermittelten Klageanlagen hatte sie eine gravierende Unregelmäßigkeit entdeckt: Die als Anlage K17 eingereichte Datei enthielt nicht — wie im Anlagenverzeichnis ausgewiesen — den Nachtrag Nr. 3 (Planänderung Fassadendämmung Eschweiler) vom 19.05.2024, sondern stattdessen einen **BSI-Sicherheitsbericht** über kritische Infrastrukturkomponenten eines Unternehmens namens **ProTec Anlagensicherheit GmbH**, Duisburg.
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Der Bericht trägt den Aufdruck „VERTRAULICH — NUR FÜR INTERNEN GEBRAUCH" und enthält detaillierte Informationen über Sicherheitslücken in industriellen Steuersystemen der ProTec. Der Bericht war offenbar aus einem **früheren, inzwischen abgeschlossenen Mandat** in das digitale Ablagesystem der Kanzlei gelangt — vermutlich durch eine fehlerhafte Synchronisation des Cloud-Dokumentenmanagements (Näheres dazu nach IT-Prüfung).
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## Rechtliche Einordnung
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### § 43a Abs. 2 BRAO — Verschwiegenheitspflicht
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Die versehentliche Übermittlung eines fremden Mandantendokuments an ein Gericht — und damit an eine öffentliche Stelle und an die Gegenseite — stellt einen potenziell schwerwiegenden Verstoß gegen § 43a Abs. 2 BRAO (https://dejure.org/gesetze/BRAO/43a.html) dar. Die Verschwiegenheitspflicht gilt nach der Rechtsprechung der Anwaltsgerichte auch für Dokumente, die irrtümlich oder durch technisches Versagen offenbart werden. Entscheidend ist, ob Dr. Söhnchen das frühere Mandat ProTec angenommen hatte und ob die ProTec GmbH mit der Übermittlung einverstanden ist.
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### Relevanz für das aktuelle Mandat
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Die unbeabsichtigte Offenbarung betrifft primär die ProTec GmbH, nicht die Werkmann GmbH. Für das aktuelle Verfahren ist zu klären:
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1. Liegt der Klageschrift tatsächlich die fehlerhafte K17 zugrunde, oder wurde die Datei vor Einreichung korrekt ausgetauscht?
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2. Hat die Geschäftsstelle des LG Aachen die Anlage bereits registriert?
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3. Hat der Gegner (RA Dr. Kessling) die Anlage bereits erhalten?
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## Sofortmaßnahmen (protokolliert)
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**21.01.2026, 23:24 Uhr**: Dr. Söhnchen ruft die Nacht-Hotline der beA-Betreibergesellschaft (Bundesrechtsanwaltskammer) an. Es wird geprüft, ob eine eingereichte Datei zurückgezogen werden kann. Ergebnis: Im beA-System ist nach Eingang beim Gericht kein Zurückziehen möglich. Das Dokument ist im Eingang der Geschäftsstelle registriert.
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**22.01.2026, 08:15 Uhr**: Telefonische Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle LG Aachen (Frau Knoops, Zimmer 312). Frau Knoops bestätigt: Die Anlage K17 ist eingegangen und in der vorläufigen Akte vermerkt, wurde aber noch nicht dem Richter vorgelegt. Sie empfiehlt, unverzüglich einen berichtigenden Schriftsatz einzureichen.
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**22.01.2026, 09:00 Uhr**: Telefonische Information an RA Dr. Kessling (Gegnervertreter), dass die Anlage K17 irrtümlich eingereicht wurde und ein Berichtigungsschriftsatz folgt. Dr. Kessling sagt zu, die irrtümliche Anlage nicht zu nutzen und aus dem beA-Eingang zu löschen. Aktennotiz dazu liegt bei.
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**22.01.2026, 10:00 Uhr**: Kontaktaufnahme mit Geschäftsführer der ProTec Anlagensicherheit GmbH, Herrn Dipl.-Ing. Gerhard Stölting, Duisburg. Dr. Söhnchen informiert über die irrtümliche Offenbarung und bittet um Stellungnahme. Stölting ist verärgert, erklärt sich jedoch bereit, von einer formellen Rüge abzusehen, sofern eine schriftliche Entschuldigung und Bestätigung der Löschung aller Kopien vorgelegt werden.
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**22.01.2026, 14:00 Uhr**: Einreichung des berichtigenden Schriftsatzes beim LG Aachen (dazu DOCX `berichtigender_schriftsatz_anlage_k17_brao_par43a.docx`).
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## Berufsrechtliche Selbstprüfung
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Dr. Söhnchen hat die folgende Prüfmatrix für die berufsrechtliche Selbstprüfung aufgestellt:
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| Prüfpunkt | Ergebnis |
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| Früheres Mandat ProTec? | Ja — Mandat PN-2024-019, abgeschlossen 15.11.2024 |
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| Einwilligung ProTec? | Nein (noch nicht erteilt); Schadensbegrenzung läuft |
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| Kenntnis der Offenbarung subjektiv? | Nein — irrtümlicher technischer Fehler |
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| Anzeigepflicht Rechtsanwaltskammer? | Wird geprüft; nach § 76 BRAO keine Sofortanzeigepflicht, aber Kammerpräsident Aachen wird telefonisch informiert |
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| Haftungsrisiko gegenüber ProTec? | Möglich: § 280 BGB i.V.m. Mandatsvertrag; Berufshaftpflicht informiert |
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| Haftungsrisiko gegenüber Werkmann? | Gering; Berichtigungsschriftsatz eingereicht, kein Verfahrensschaden bislang |
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## Folge für das laufende Verfahren
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Der berichtigende Schriftsatz beantragt nach § 139 Abs. 4 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/139.html) die Entgegennahme der korrekten Anlage K17 (Nachtrag Nr. 3 vom 19.05.2024) und die Aussonderung der irrtümlich eingereichten Datei aus der Gerichtsakte. Die korrekte K17 wird dem berichtigenden Schriftsatz beigefügt.
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Der Richter VRiLG Dr. Hermanns hat auf telefonische Anfrage mitgeteilt, dass ein solcher Berichtigungsschriftsatz prozessual unproblematisch ist, sofern er unverzüglich eingereicht wird. Die irrtümlich eingereichte Datei wird unter Verschluss genommen und nicht zu den Akten genommen (Vorsitzenderentscheidung, mündlich mitgeteilt 22.01.2026, 13:30 Uhr).
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## IT-Analyse (vorläufig)
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Das Dokumentenmanagementsystem der Kanzlei (DocuWare, Version 7.8) hatte beim automatischen Tagging der Dateien eine Verwechslung zwischen der internen Mandatsnummer NU-2024-047 (Werkmann) und PN-2024-019 (ProTec) vorgenommen — beide Nummern enden auf ...019/047 und liegen im System nebeneinander. Die DMS-Konfiguration wird angepasst. Hersteller DocuWare wurde informiert.
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# 05 beA-Übertragung und XJustiz-Hash-Probleme
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Datum: 21.–24. Januar 2026
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Bearbeiter: Wiss. Mitarbeiterin Lea Stang; IT-Beauftragter Kanzlei: Dominik Fleischer
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Hintergrund: Elektronischer Rechtsverkehr und beA
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Seit dem 01.01.2022 sind Rechtsanwälte nach § 130a ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/130a.html) i.V.m. der ERVV (Elektronischer-Rechtsverkehr-Verordnung) verpflichtet, Schriftsätze und Anlagen elektronisch beim Gericht einzureichen. Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) der Bundesrechtsanwaltskammer ist das Pflichtpostfach.
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Die Werkmann-Klage wurde am 21.01.2026 um 17:42 Uhr über das beA eingereicht. Das beA-System vergibt für jede Übertragung ein Transferprotokoll mit Zeitstempel und einer XJustiz-konformen Metadatenstruktur.
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## Das Hash-Problem
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### XJustiz-Standard Version 3.3.1
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Das LG Aachen hat seit dem 01.10.2025 den XJustiz-Standard Version 3.3.1 im Einsatz. Dieser Standard schreibt für die Anlageübertragung unter anderem vor:
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- Hashalgorithmus: SHA-256 (verpflichtend)
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- Metadatenbeschriftung: Anlagenbezeichnung nach dem Schema `KL_[Anlage-ID]_[Datum-YYYYMMDD]_[Seitenzahl]`
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- Dateiformat: PDF/A-2b (bevorzugt) oder PDF/A-1b
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Die Kanzlei-Software (RA-Micro, Version 2025.3) erzeugte die XJustiz-Metadaten automatisch. Bei der Nachprüfung stellte Stang fest, dass für 13 der 247 Anlagen die erzeugten SHA-256-Hashes **nicht mit den Prüfsummen übereinstimmten**, die die Kanzlei intern beim Erstellen der PDF-Dateien protokolliert hatte.
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### Detailanalyse der Hash-Abweichungen
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Stang konnte nach Analyse drei Ursachenkategorien identifizieren:
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**Kategorie 1 (8 Anlagen): PDF/A-Konvertierung**
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RA-Micro konvertierte die ursprünglich als DOCX- oder DWG-Dateien erstellten Anlagen automatisch in PDF/A-2b. Bei dieser Konvertierung werden Metadaten (Erstellungsdatum, Autorname) in die PDF eingebettet, was den Hash verändert. Das ist technisch korrekt — aber die Kanzlei hatte die Hash-Prüfsummen *vor* der Konvertierung berechnet. Lösung: Hash-Protokollierung erst nach Konvertierung.
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**Kategorie 2 (3 Anlagen): Parallelzugriff**
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Drei Anlagen wurden von zwei Rechnern gleichzeitig geöffnet und gespeichert (Serverkonflikt im Kanzlei-LAN). Das DMS-System hatte zwei konkurrierende Versionen erstellt; beA übermittelte die ältere Version. Lösung: DMS-Sperrmechanismus aktivieren.
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**Kategorie 3 (2 Anlagen): Anlage K17 und K44**
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Diese Anlagen hatten Hash-Konflikte, weil Stang nach dem K17-Vorfall (Aktenstück 04) Korrekturdateien unter denselben Dateinamen abgelegt hatte. Die Versionierung war unzureichend. Lösung: Versionshistorie im DMS vollständig aktivieren.
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## Konsequenzen und Sofortmaßnahmen
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### Berichtigungsübertragung
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Am 24.01.2026 wurde eine korrigierte Einreichung für die 13 betroffenen Anlagen über beA vorgenommen. Das LG Aachen (Frau Knoops) bestätigte den Eingang. Das neue Übertragungsprotokoll (SHA-256-Prüfsummen korrekt) ist als redaktiertes Dokument in der Akte abgelegt (vgl. PDF `bea_uebertragungsprotokoll_xjustiz_redacted.pdf`).
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### XJustiz-Helpdesk-Kontakt
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Die Kanzlei nahm Kontakt mit dem XJustiz-Helpdesk auf (E-Mail vom 18.04.2026, vgl. `2026-04-18_xjustiz_helpdesk_hash_problem.eml`). Der Helpdesk bestätigte, dass das beschriebene Konvertierungsproblem ein bekannter Fehler in RA-Micro 2025.3 ist und ein Patch (Version 2025.3.1) verfügbar ist. Patch wurde eingespielt.
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## Verfahrensrechtliche Relevanz
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### Zustellung und Wirksamkeit
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Nach § 130a Abs. 5 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/130a.html) ist ein elektronisches Dokument eingegangen, wenn es auf dem Empfängersystem gespeichert ist. Die Wirksamkeit der Klageeinreichung wird durch Hash-Abweichungen grundsätzlich nicht berührt — Hash-Prüfung ist eine Integritätsprüfung, kein Wirksamkeitsmerkmal. Gleichwohl kann die Gegenseite im Streitfall behaupten, die übermittelte Anlage entspreche nicht dem Original.
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### Gegnerische Rügemöglichkeit
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Der Anwalt der Gegenseite (Dr. Kessling) hat in einem telefonischen Gespräch angedeutet, die Authentizität einzelner Anlagen im Verfahren zu rügen (dazu Aktenstück 06). Ein sauberes Hash-Protokoll ist daher nicht nur technische Sorgfalt, sondern prozessrechtlich relevant.
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### Checkliste für künftige Einreichungen
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| Schritt | Zeitpunkt | Verantwortlich |
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| PDF/A-Konvertierung aller Anlagen | Vor Hash-Berechnung | Stang |
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| SHA-256-Hash-Berechnung | Nach Konvertierung | IT Fleischer |
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| Hash-Protokoll speichern | Vor beA-Upload | Stang |
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| DMS-Sperrung aktivieren | Vor Bearbeitung | Fleischer |
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| Versionierung prüfen | Bei jeder Änderung | Stang |
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| Transferprotokoll archivieren | Nach beA-Eingang | Fleischer |
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## Technische Dokumentation
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Das vollständige Übertragungsprotokoll (XJustiz-Metadaten, SHA-256-Hashes aller 247 Anlagen) ist als redaktiertes PDF in der Akte hinterlegt. Redaktiert wurden: Kanzlei-interne Netzwerkpfade, Mitarbeiter-IDs und der API-Key des DMS-Systems. Das Original liegt im Kanzlei-Tresor.
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Kontakt XJustiz-Koordinierungsstelle: xjustiz@bundesjustizamt.de (https://www.xjustiz.de/)
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# 06 Aufmaßprotokolle — Echtheitsstreit und § 416 ZPO
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Datum: 18. März 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Sachstand
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Mit Klageerwiderung vom 14.03.2026 hat RA Dr. Kessling für die Beklagte K+B Industriebau AG die Echtheit von 23 der als Anlage K16–K45 eingereichten Aufmaßprotokolle bestritten. Konkret behauptet K+B:
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1. Die Unterschriften des K+B-Bauleiters Dipl.-Ing. Marc Tellenbach auf den Protokollen K22, K23, K28, K31 und K39 seien gefälscht oder nachträglich aufgebracht worden.
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2. Die Protokolle K16–K20 trügen kein korrektes Datum — das aufgedruckte Datum (jeweils Monatsende) stimme nicht mit den tatsächlichen Begehungsterminen überein (Protokoll sei rückwirkend ausgefüllt worden).
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3. Protokoll K44 enthalte Messpositionen, die am behaupteten Messtag noch nicht zugänglich gewesen seien, weil das Gerüst erst zwei Tage später aufgestellt worden sei.
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## Rechtliche Einordnung: § 416 ZPO
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Nach § 416 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/416.html) begründen Privaturkunden, die von den Ausstellern unterschrieben sind, vollen Beweis, dass die in ihnen enthaltenen Erklärungen von den Ausstellern abgegeben worden sind. Der Beweis bezieht sich nur auf die Erklärung, nicht auf deren inhaltliche Richtigkeit.
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Bestreitet die Gegenseite die Echtheit der Unterschrift (hier: Tellenbach-Unterschriften auf K22, K23, K28, K31, K39), so ist sie nach § 440 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/440.html) darlegungs- und beweisbelastet für die Unechtheit. Das bloße Bestreiten reicht nicht; K+B muss Indizien oder Beweise für die Unechtheit vortragen.
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Bezüglich des Inhalts (Datumsangaben, Messpositionen) greift § 416 ZPO nicht — hier verbleibt es bei der freien Beweiswürdigung nach § 286 ZPO.
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## Gegenbeweismittel Werkmann
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### Zu den bestrittenen Unterschriften (K22, K23, K28, K31, K39)
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**Schriftgutachten**: Privatgutachter Dipl.-Ing. Feldkamp hat empfohlen, ein graphologisches Gutachten einzuholen. Dr. Söhnchen hat Dipl.-Psych. Dr. Renate Nolden (öffentlich bestellte Sachverständige für Schriftvergleichung, Bonn) mandatiert. Nolden verlangt für das Vergleichsgutachten: Originalunterschriftsproben von Tellenbach aus anderen unstrittigen Dokumenten sowie digitale Scans der Originalprotokolle. Termin zur Urkundsvorlage: 15.04.2026.
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**Zeugenbeweis**: Werkmann-Polier Werner Grabowski war bei allen Begehungen dabei und kann die Unterschriften von Tellenbach bestätigen. Eidesstattliche Versicherung Grabowski liegt vor (Anlage K248 — wird nachgereicht).
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**Digitale Metadaten**: Die Protokolle wurden auf einem Panasonic Toughbook CF-33 vor Ort ausgefüllt (PDF-Formular). Die Toughbook-Dateien enthalten eingebettete Zeitstempel (Erstellungszeitpunkt der PDF) sowie GPS-Koordinaten des Gerätestandorts zum Erstellungszeitpunkt. Diese Metadaten sind abrufbar und belegen, dass die Datei am behaupteten Ort und Datum erstellt wurde.
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### Zu den Datumsbestreitungen (K16–K20)
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Das Bautagebuch der Werkmann GmbH (geführt von Polier Grabowski) verzeichnet für jeden Protokolltag eine separate Eintragung. Diese Tagebucheintragungen (Anlage K49–K53) korrespondieren mit den Protokolldaten. Ferner: Der K+B-Bauleiter Tellenbach selbst hat an diesen Tagen Tagesberichte verfasst, die er über die firmeneigene Projektmanagementsoftware (Brainware BIM, Version 4.1) abgelegt hat. Diese Dateien sind bei K+B vorhanden und können nach § 142 ZPO zur Vorlage aufgefordert werden.
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### Zur Messpunkt-Behauptung (K44)
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Die Gerüstbaufirma (Gerber Gerüstbau GmbH, Würselen) hat einen Gerüstaufbauplan mit tagesgenauen Aufstelldaten vorgelegt (Anlage K249 — wird nachgereicht). Dieser belegt, dass das Gerüst in dem relevanten Bereich bereits vier Tage vor dem Messprotokoll-Datum aufgestellt war. K+B hat sich dabei auf eine fehlerhafte interne Kalendernotiz gestützt.
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## Prozessuale Strategie
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Dr. Söhnchen empfiehlt folgende Vorgehensweise:
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1. **Replik**: Umfassender Gegenvortrag zu den Echtheitszweifeln, mit Vorlage der digitalen Metadaten, Tagesberichte Grabowski und Gerüstaufbauplan.
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2. **Antrag auf Parteivernehmung Tellenbach**: Nach § 447 ZPO kann das Gericht Tellenbach als Parteivertreter des Gegners vernehmen. Tellenbach hat die Protokolle faktisch unterschrieben — wenn K+B die Echtheit bestreitet, ist Tellenbach als Zeuge zu laden (§ 373 ZPO).
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3. **Antrag auf gerichtliches Schriftgutachten**: Sollte K+B am Echtheitstreit festhalten, wird beantragt, dem Sachverständigen die Originalprotokolle vorzulegen (§ 144 ZPO). Das Privatgutachten Nolden dient als Anschauungsmaterial.
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## Bedeutung für das Anlagenkonvolut
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Das Aufmaßprotokoll `aufmassprotokoll_lackieranlage_eschweiler_redacted.pdf` in der Akte zeigt eine redaktierte Version (Seiten 1–3) des Protokolls K38 (unbestritten) als Muster. Es demonstriert die Formatierung und den Detailgrad der vollständigen Protokollserie. In der tatsächlichen Einreichung werden die Originale (nicht redaktiert) vorgelegt.
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Vgl. zum Beweiswert von Privaturkunden: BGH, Urteil vom 05.12.2012 — XII ZR 43/11, openjur.de (https://openjur.de/) — Beweiswert privatschriftlicher Urkunden im Zivilverfahren.
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# 07 Schiedsgericht DIS-SV-2026/088 — Anlagenformatierung und Logistik
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Datum: 15. März 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: DIS-SV-2026/088
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## Hintergrund
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Das DIS-Schiedsverfahren (Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit, Emil-von-Behring-Straße 35, 60439 Frankfurt am Main) wurde von K+B als Kläger initiiert. K+B behauptet Mangelfolgeschäden aus der Lackieranlage Eschweiler in Höhe von 1.200.000 EUR. Werkmann hat am 28.02.2026 fristgemäß Klageerwiderung eingereicht und gleichzeitig Widerklage auf 2.400.000 EUR (identisch mit LG-Klage) erhoben. Die Schiedsrichterin (Prof. Dr. Schwartze, Frankfurt) hat mit Verfahrensanordnung Nr. 3 vom 05.03.2026 detaillierte Formatierungsanforderungen für den Anlagen-Sammelband festgelegt.
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## Anforderungen des Schiedsgerichts (Verfahrensanordnung Nr. 3)
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Das Schiedsgericht verlangt für die Schriftsätze:
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1. **4 Originale** jedes Schriftsatzes (für: Schiedsgericht-Vorsitz, Beisitzerin 1, Beisitzer 2, Gegenseite)
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2. **1 USB-Stick je Originalexemplar** (4 USB-Sticks) mit allen Anlagen als durchsuchbare PDF/A-Dateien
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3. Anlagen-Sammelband: gebunden, Register, fortlaufende Seitenzählung
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4. Maximale Seitenbreite: DIN A4, keine Querformat-Auszüge ohne ausdrückliche Genehmigung
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5. Fremdsprachige Anlagen: Übersetzung (beglaubigt) und Original nebeneinander
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6. Jede Anlage: Deckblatt mit Anlage-Nummer, Bezeichnung, Seitenzahl, Datum, Sprache
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Der geschätzte Umfang des Anlagen-Sammelbands für die Widerklage: **1.847 Seiten** (Kernkonvolut, ohne Nachlagenkonvolut).
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## Logistische Herausforderungen
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### Problem 1: Druckkosten und Bindung
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4 Originale × 1.847 Seiten = 7.388 Seiten. Hinzu kommen Deckblätter, Register und Trenner: geschätzt 7.600 Druckseiten. Bei einem Druckpreis von ca. 0,12 EUR/Seite (Kanzlei-Dienstleister Kopierzentrale Aachen) und 15 EUR pro Bindung:
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| Position | Berechnung | Kosten (EUR) |
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|---|---|---|
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| Druck 7.600 Seiten | 7.600 × 0,12 | 912 |
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| Bindung 4 Exemplare | 4 × 15 | 60 |
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| USB-Sticks (8 GB) | 4 × 8 | 32 |
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| Kopierkosten interne QK | pauschal | 150 |
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| **Gesamt** | | **1.154** |
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Diese Kosten sind nach § 91 ZPO i.V.m. § 23 RVG erstattungsfähig (dazu Aktenstück 21).
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### Problem 2: Querformat und Plandokumente
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Von den 842 CAD-Plänen, die für das Schiedsverfahren relevant sind, liegen 617 im Format DIN A1 oder DIN A0 vor. Das Schiedsgericht erlaubt kein Querformat ohne Genehmigung. Dr. Söhnchen beantragt mit dem Widerklage-Schriftsatz die Genehmigung, CAD-Pläne auf DIN A3 gefaltet (nicht gerollt) einzureichen — je 4 Exemplare, ohne Bindung dieser Seiten, aber mit fortlaufender Seitennummerierung.
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### Problem 3: USB-Stick-Integrität
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Das Schiedsgericht verlangt, dass die USB-Sticks nach Einreichung durch das Schiedsgericht versiegelt und archiviert werden. Die Kanzlei muss eine SHA-256-Prüfsummen-Liste für alle Dateien auf den USB-Sticks einreichen (separate Anlage zum Schriftsatz). Dies erfordert ein automatisiertes Prüfsummen-Skript für 1.847 Dateien.
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## Anlagekonzept für das Schiedsverfahren
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### Anlage-Nummerierung
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Schiedsgericht verwendet Präfix S-W (Werkmann) und S-KB (K+B). Die Werkmann-Widerklage-Anlagen werden als S-W-001 bis S-W-247 nummeriert — bewusst in Anlehnung an die K1–K247-Struktur des LG-Verfahrens, um interne Verwechslungen zu minimieren. Abweichungen sind in der Anlagenmatrix (Aktenstück 12) dokumentiert.
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### Inhalt des Anlagen-Sammelbands (Grobstruktur)
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| Band | Inhalt | Seitenumfang |
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|---|---|---|
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| S-W-001 bis S-W-015 | Vertragsunterlagen | ca. 180 Seiten |
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| S-W-016 bis S-W-080 | Baunachweise | ca. 620 Seiten |
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| S-W-081 bis S-W-140 | Liefernachweise | ca. 410 Seiten |
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| S-W-141 bis S-W-180 | CE/Konformität | ca. 220 Seiten |
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| S-W-181 bis S-W-247 | Mehrkosten | ca. 417 Seiten |
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| **Gesamt** | | **1.847 Seiten** |
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## Zeitplanung
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| Datum | Aufgabe |
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| 20.03.2026 | Anlagen-Sammelband vollständig zusammengestellt (digital) |
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| 25.03.2026 | Qualitätskontrolle (4-Augen-Prinzip: Söhnchen + Stang) |
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| 28.03.2026 | Druckauftrag Kopierzentrale |
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| 30.03.2026 | USB-Sticks bespielt und versiegelt |
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| 31.03.2026 | Einreichung beim DIS Frankfurt (Einschreiben mit Rückschein) |
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Der Schiedsgerichtsschriftsatz (inkl. Anlagenverzeichnis) ist als DOCX in der Akte abgelegt: `schiedsgerichtsschriftsatz_dis_anlagenkonvolut.docx`.
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## Hinweis: DIS-Schiedsregeln
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Einschlägige Regelungen: DIS-Schiedsgerichtsordnung 2018 (DIS-SchO), §§ 14 ff. (Schriftsätze und Anlagen). Zu Anlagenformat und -einreichung: § 14 Abs. 3 DIS-SchO. Abrufbar auf der Website der DIS: https://www.dis-arb.de/
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# 08 OLG Berufung 14 U 22/26 — Anlagensynchronisation
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Datum: 10. März 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 14 U 22/26 (OLG Köln/Aachen)
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## Verfahrenssituation
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Das OLG-Berufungsverfahren 14 U 22/26 betrifft eine Teilforderung Werkmanns aus dem Stammverfahren — konkret Verzugsschäden wegen verspäteter Zahlung durch K+B, die das LG Aachen (5 O 244/25) dem Grunde nach anerkannt, der Höhe nach aber auf 290.000 EUR (von beantragten 380.000 EUR) begrenzt hatte. K+B hat wegen der 290.000 EUR Berufung eingelegt; Werkmann hat Anschlussberufung wegen der fehlenden 90.000 EUR eingelegt.
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Im OLG-Verfahren gelten andere Anlagenpräfixe: K+B (als Berufungskläger) verwendet BK 1 ff., Werkmann (als Berufungsbeklagter und Anschlussberufungskläger) verwendet BB 1 ff.
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## Das Synchronisationsproblem
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### Problem 1: Doppelanlagen unter verschiedenen Bezeichnungen
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Von den 247 für das LG-Verfahren (11 O 188/26) bestimmten Anlagen tauchen **38 Dokumente** auch im OLG-Verfahren auf, jedoch unter abweichenden Bezeichnungen:
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| Dokument | LG-Bezeichnung | OLG-Bezeichnung |
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|---|---|---|
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| Abnahmeprotokoll 04.11.2024 | K3 | BB 12 |
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| Schlussrechnung 18.11.2024 | K5 | BB 14 |
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| Zahlungsnachweis 7,99 Mio. EUR | K8 | BB 17 |
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| Nachtrag 47 (Verzögerung) | K15 | BB 31 |
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| Bautagebuch 15.07.2024 | K51 | BB 22 |
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Wenn im OLG-Schriftsatz auf ein Dokument Bezug genommen wird, das auch im LG-Verfahren eingereicht ist, darf der Schriftsatz nur die OLG-Anlagenbezeichnung (BB X) verwenden — eine Verwechslung mit K-Nummern wäre ein Formfehler.
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### Problem 2: Unterschiedliche Dokumentversionen
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In zwei Fällen liegen tatsächlich unterschiedliche Versionen desselben Dokuments vor: Das Aufmaßprotokoll K38 (LG) entspricht BB 21 (OLG) in der Druckversion 2, während das LG-Dokument die Druckversion 1 enthält. Ursache: Die Version 2 wurde nach dem LG-Verfahren erstellt, um einen Rechenfehler in der Massenermittlung zu korrigieren. Dr. Söhnchen muss im LG-Verfahren nach § 139 ZPO nachbessern (Aktenstück 15).
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### Problem 3: OLG-spezifische Anlagen
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Das OLG-Verfahren erfordert zusätzliche Anlagen, die im LG-Verfahren nicht relevant sind, weil sie erst nach der LG-Klage entstanden sind: das erstinstanzliche Urteil (BK 1 / BB 1), der Schriftsatz der Berufungsbegründung (nicht als Anlage, aber als prozessuale Grundlage) und die im Berufungsverfahren neu eingeholten Privatgutachten.
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## Anlagensynchronisations-Matrix
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Zur Lösung des Synchronisationsproblems wurde eine verfahrensübergreifende Master-Anlagenmatrix erstellt (Aktenstück 12, XLSX-Datei `anlagenmatrix_lg_aachen_3847_einzelanlagen.xlsx`). Diese Matrix enthält für jedes Dokument:
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- Interne Dokument-ID (kanzleiübergreifend eindeutig)
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- LG-Bezeichnung (K-Nummer oder B-Nummer)
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- OLG-Bezeichnung (BK oder BB Nummer)
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- DIS-Bezeichnung (S-W oder S-KB Nummer)
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- Dateiname (aktuelle Version, mit Hash)
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- Verweis auf Anspruchsposition
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Die Matrix ist in allen drei Schriftsatz-Teams geteilt und wird täglich synchronisiert.
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## OLG-Berufungsbegründung: Anlagenstrategie
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Die Berufungsbegründung (Frist: 15.03.2026, eingereicht fristgerecht) enthält folgende Anlagen:
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**BB 1–BB 5**: Erstinstanzliche Urteils- und Entscheidungsunterlagen
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**BB 6–BB 20**: Belege zur Schadenshöhe (neu vorgelegt nach § 531 Abs. 2 ZPO)
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**BB 21–BB 40**: Dokumente aus dem Bauablauf, die für die OLG-Berufungsfrage unmittelbar relevant sind
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Der Senat hat in der Eingangskorrespondenz signalisiert, dass das OLG kein vollständiges Anlagenkonvolut erwartet — da das OLG als Berufungsinstanz die erstinstanzlichen Akten vollständig übernimmt (§ 525 ZPO i.V.m. § 299 ZPO), sind nur die neuen oder streitigen Anlagen vorzulegen.
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## Prozessrechtliche Grundlage
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- § 520 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/520.html): Berufungsbegründung; Formvorschriften und Fristeinhaltung
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- § 531 Abs. 2 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/531.html): Neue Angriffs- und Verteidigungsmittel in der Berufungsinstanz — nur ausnahmsweise zulässig
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- BGH, Urteil vom 19.03.2004 — V ZR 104/03 (bundesgerichtshof.de): Zur Präklusion neuer Anlagen in der Berufung
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Die OLG-Berufungssituation ist prozessrechtlich damit anspruchsvoller als das LG-Verfahren, weil neue Anlagen nur unter den engen Voraussetzungen des § 531 Abs. 2 ZPO eingeführt werden dürfen. Die Kanzlei hat sorgfältig geprüft, ob alle BB-Anlagen bereits in erster Instanz angeboten wurden oder unter eine der Ausnahmen des § 531 Abs. 2 ZPO fallen.
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+83
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# 09 Zollpapiere Italien und China — Fremdsprachenproblem § 184 GVG
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Datum: 25. Februar 2026
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Bearbeiter: Wiss. Mitarbeiterin Lea Stang
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Sachverhalt
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Für die Errichtung der Lackieranlage in Eschweiler wurden Anlagenteile aus zwei Drittländern importiert:
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### Lieferungen aus Italien
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- **Lieferant**: Colorificio Industriale Veneto S.r.l., Via dell'Industria 18, 37053 Cerea (VR), Italien
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- **Gegenstand**: Hochdruckpumpen-Aggregate für die KTL-Anlage (kathodische Tauchlackierung), Modell HDP-3800, insgesamt 12 Einheiten
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- **Zollanmeldungen**: 7 Einzelanmeldungen beim Zollamt Aachen-Süd (Begleitende Dokumente: EUR.1-Ursprungszeugnis, CMR-Frachtbriefe, italienische Handelsrechnungen auf Italienisch/Englisch)
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- **Wert**: 540.000 EUR gesamt (laut Handelsrechnungen)
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### Lieferungen aus China
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- **Lieferant**: Shenzhen AutoControl Systems Co. Ltd., No. 88 Keji South Road, Nanshan District, Shenzhen 518057, VR China
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- **Gegenstand**: Steuerungsmodule SPS-Typ AC-7C für die Gesamtsteuerung der Lackieranlage, 24 Einheiten
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- **Zollanmeldungen**: 3 Anmeldungen beim Zollamt Köln (Begleitende Dokumente: Proforma-Rechnung auf Englisch/Chinesisch, Airway Bills, Certificate of Origin Form A)
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- **Wert**: 312.000 EUR (laut Handelsrechnungen)
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## Das § 184 GVG-Problem
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Nach § 184 GVG (https://dejure.org/gesetze/GVG/184.html) ist die Gerichtssprache Deutsch. Anlagen, die dem Gericht vorgelegt werden und in einer anderen Sprache verfasst sind, sind grundsätzlich mit einer deutschen Übersetzung einzureichen. Ohne Übersetzung kann das Gericht die fremdsprachige Anlage grundsätzlich unberücksichtigt lassen.
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Die relevanten Zollpapiere sind in folgenden Sprachen verfasst:
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- Italienische Handelsrechnungen: Italienisch
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- Chinesische Rechnungen (Teile der Lieferpapiere): Chinesisch
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- EUR.1-Zertifikate: zweisprachig Deutsch/Englisch (kein Problem)
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- CMR-Frachtbriefe: Deutsch/Englisch (kein Problem)
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- Certificate of Origin Form A: Englisch (zu klären)
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## Übersetzungsstrategie
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### Übersetzungen Pflicht vs. Ermessen
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Das LG Aachen hat in vergleichbaren Fällen (informeller Hinweis Richter Dr. Hermanns) klargestellt, dass bei rein kommerziellen Belegen (Handelsrechnungen, Lieferscheine) eine einfache, nicht beglaubigte Übersetzung ausreicht, sofern die Gegenseite die inhaltliche Richtigkeit nicht bestreitet. Beglaubigte Übersetzungen (durch einen öffentlich bestellten Übersetzer nach § 189 GVG) sind in der Regel nur erforderlich, wenn die Echtheit oder der Inhalt des Originals streitig ist.
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### Praktische Lösung
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| Dokument | Sprache | Übersetzungsart |
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|---|---|---|
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| Italienische Handelsrechnungen (7 Stück) | Italienisch | Einfache Übersetzung (Stang; Kenntnisse B2) |
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| Chinesische Rechnungsanteile (3 Stück) | Chinesisch | Vereidigt (Übersetzungsbüro Lin & Partner, Köln) |
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| Certificate of Origin Form A | Englisch | Keine Übersetzung (allgemein bekannte Handelsform) |
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Kosten für beglaubigte Übersetzung Chinesisch: ca. 2.400 EUR (3 Dokumente × ca. 800 EUR). Diese Kosten sind als notwendige Verfahrenskosten nach § 91 ZPO erstattungsfähig.
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## Darstellung im Anlagenverzeichnis
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Im Anlagenverzeichnis (K126–K140) werden die fremdsprachigen Anlagen jeweils doppelt gelistet:
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| Anlage | Inhalt |
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|---|---|
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| K126 | Handelsrechnung Colorificio 15.04.2024 (Original Italienisch) |
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| K126a | Übersetzung K126 (Deutsch, einfach, Stang) |
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| K133 | Proforma-Rechnung Shenzhen AutoControl 22.06.2024 (Original Englisch/Chinesisch) |
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| K133a | Übersetzung K133 (Deutsch, beglaubigt, Lin & Partner) |
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Diese Doppellistung (Original + Übersetzung als „a"-Anlage) entspricht der in der Praxis des LG Aachen eingeführten Gepflogenheit und wurde mit Frau Knoops (Geschäftsstelle) abgestimmt.
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## Schiedsgerichts-Besonderheiten
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Das DIS-Schiedsgericht hat in Verfahrensanordnung Nr. 3 klargestellt, dass für das Schiedsverfahren englische Originalfassungen ausreichen, sofern alle Parteien dem Einsatz der englischen Sprache zugestimmt haben. Da Prof. Dr. Schwartze und K+B-Anwalt Dr. Kessling dem zugestimmt haben, können für das DIS-Verfahren die englischen Fassungen der Certificate of Origin und der englischsprachigen Teile der chinesischen Rechnungen ohne Übersetzung eingereicht werden. Für die DIS-Einreichung entfallen damit ca. 1.600 EUR Übersetzungskosten.
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## Hinweis OLG
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Für das OLG-Berufungsverfahren gelten dieselben § 184 GVG-Grundsätze. Da die Zollpapiere im OLG-Verfahren als BB 28–BB 34 eingereicht werden, wird auf die für das LG gefertigten Übersetzungen verwiesen — es werden keine neuen Übersetzungen benötigt.
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# 10 Konformitätserklärungen, CE-Kennzeichnung und Maschinenrichtlinie
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Datum: 5. Februar 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.; technische Zuarbeit Dipl.-Ing. Hofferberth
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Hintergrund
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Die errichtete Lackieranlage in Eschweiler ist eine technische Gesamtanlage, die aus zahlreichen Maschinen und Subsystemen besteht, für die jeweils Konformitätserklärungen (CE-Kennzeichnung) nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG bzw. — soweit seit dem 14.01.2027 anwendbar — nach der neuen Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 vorzulegen sind.
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Die K+B AG hatte in einem Schreiben vom 15.12.2024 angedeutet, dass einzelne Anlagenteile keine gültigen CE-Kennzeichnungen besäßen und dies eine Teilabnahme-Verweigerung rechtfertige. Werkmann bestreitet dies.
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## Inventar der Konformitätserklärungen
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Die Werkmann GmbH hat insgesamt 83 Konformitätserklärungen vorgelegt (Anlagen K141–K165 sind eine Auswahl der wichtigsten; die weiteren 18 sind im Nachlagenkonvolut NL-0841 bis NL-0858 hinterlegt). Die Erklärungen gliedern sich:
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| Kategorie | Anzahl gesamt | Als K-Anlage eingereicht |
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|---|---|---|
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| Hochdruckpumpen (Colorificio, Italien) | 12 | 12 (K141–K152) |
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| Steuerungsmodule AC-7C (Shenzhen) | 8 | 8 (K153–K160) |
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| Fördertechnik (Binzel GmbH, Aachen) | 22 | 5 (K161–K165) |
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| Lüftungsanlage (Stork Air GmbH) | 18 | 0 (NL-0841–0858) |
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| Schweißgeräte (Lincoln Electric) | 15 | 0 (NL-Konvolut) |
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| Sonstige | 8 | 0 (NL-Konvolut) |
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## Maschinenrichtlinie und Konformitätsanforderungen
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### Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
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Nach Anhang II A der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG muss jede Maschine mit einer EG-Konformitätserklärung geliefert werden. Diese muss enthalten:
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- Firma und vollständige Anschrift des Herstellers
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- Bezeichnung und Seriennummer der Maschine
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- Alle einschlägigen Richtlinien und Normen
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- Name der bevollmächtigten Person zur Zusammenstellung der technischen Unterlagen
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- Ort und Datum, rechtsverbindliche Unterschrift
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### Besonderheit: Gesamtmaschine (Anlage K141–K165 als Teilkomponenten)
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Die Lackieranlage Eschweiler ist eine **unvollständige Maschine** i.S.v. Art. 2 lit. g) der Maschinenrichtlinie, die erst als Teil einer Gesamtanlage vollständig ist. Für solche Komponenten ist nach Anhang II B der Maschinenrichtlinie eine **Einbauerklärung** (statt EG-Konformitätserklärung) ausreichend. Die Gesamtanlage erhält dann eine einzige CE-Kennzeichnung, die vom Anlagen-Systemintegrator — hier: Werkmann GmbH als Errichter des Gesamtsystems — ausgestellt wird.
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Die Gesamtanlagen-Konformitätserklärung Werkmann (datiert 03.11.2024, ausgestellt einen Tag vor der Abnahme) ist als Anlage **K141** das erste und wichtigste Dokument dieser Gruppe. K+B bestreitet, dass die Gesamtanlage ordnungsgemäß CE-zertifiziert sei — ein Argument, das technisch unbegründet ist, wie der Privatgutachter Feldkamp bestätigt.
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## Prozessuale Strategie
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K+B argumentiert, fehlende oder fehlerhafte CE-Dokumentation begründe einen Mangel der Werkleistung (§ 633 BGB; https://dejure.org/gesetze/BGB/633.html) und berechtige zur Minderung bzw. zur Verweigerung des ausstehenden Werklohns. Diese Auffassung ist rechtlich angreifbar:
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1. **Abnahme trotz Mängelrüge**: Die förmliche Abnahme am 04.11.2024 erfolgte trotz Kenntnis etwaiger Mängel. Nach § 640 Abs. 3 BGB (https://dejure.org/gesetze/BGB/640.html) verliert der Besteller mit der Abnahme — sofern er den Mangel kannte — seine Mängelrechte hinsichtlich dieses Mangels, wenn er sich diese nicht ausdrücklich vorbehalten hat. Im Abnahmeprotokoll (K3) ist kein Vorbehalt wegen CE-Dokumentation vermerkt.
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2. **CE-Dokumentation als Anhang, nicht als Werkleistung**: Die Lieferung der Konformitätserklärungen ist eine Nebenpflicht, deren Verletzung nicht ohne weiteres zur Minderung des gesamten Werklohns berechtigt (BGH, Urteil vom 27.11.2003 — VII ZR 288/02; bundesgerichtshof.de).
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3. **Vollständigkeit der Dokumentation**: Alle 83 Konformitätserklärungen liegen vor. K+B hat keinen einzigen konkreten Mangel benannt, sondern lediglich pauschal bestritten.
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## Einreichungslogistik
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Die 83 Konformitätserklärungen (z.T. mehrseitig) umfassen zusammen ca. 340 Seiten. Als PDF/A-2b-Dateien komprimiert ergeben sie ca. 28 MB. Die 25 als K-Anlagen K141–K165 einzureichenden Erklärungen werden als Einzel-PDFs hochgeladen; die übrigen 58 werden als NL-Sammeldatei hinterlegt.
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Hinweis: Die Konformitätserklärungen der Shenzhen AutoControl (Anlagen K153–K160) sind in Englisch verfasst und enthalten maschinenübersetzte Chinesisch-Passagen in den Technischen Anhängen. Da § 184 GVG hier gilt, wurden die englischsprachigen Haupttexte ohne Übersetzung eingereicht (allgemein handelsübliche Sprache); die chinesischsprachigen Anhänge wurden von Lin & Partner beglaubigt übersetzt (in der Anlage K153a als Einzel-PDF, vgl. Aktenstück 09).
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# 11 FAT/SAT-Reports Lackieranlage Eschweiler
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Datum: 10. Februar 2026
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Bearbeiter: Dipl.-Ing. Klaus Hofferberth (technischer Projektleiter), zusammengestellt von Lea Stang
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Begriffserklärung
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**FAT (Factory Acceptance Test)**: Abnahmeprüfung der Anlagenkomponenten beim Hersteller (in diesem Fall: Shenzhen AutoControl Systems Co. Ltd. in Shenzhen sowie Colorificio Industriale Veneto in Cerea, Italien) vor der Lieferung. Der FAT dient dem Nachweis, dass die Komponente die vereinbarten technischen Spezifikationen erfüllt.
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**SAT (Site Acceptance Test)**: Abnahmeprüfung der vollständigen Anlage am Aufstellungsort (Lackieranlage Eschweiler, Industriepark Nothberg) nach der Montage und Inbetriebnahme. Der SAT dient dem Nachweis, dass die Anlage in ihrer Gesamtheit die vereinbarten Leistungsdaten erreicht.
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## FAT-Reports (Anlagen K76–K80)
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Insgesamt wurden 29 FAT-Reports erstellt. Als Gerichtsanlagen K76–K80 werden die fünf wichtigsten eingereicht:
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| Anlage | FAT-Nr. | Datum | Lieferant | Prüfgegenstand | Ergebnis |
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|---|---|---|---|---|---|
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| K76 | FAT-001 | 12.06.2024 | Colorificio Veneto, Cerea | HDP-Pumpenaggregate (3 Einheiten) | Bestanden |
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| K77 | FAT-009 | 28.06.2024 | Colorificio Veneto, Cerea | HDP-Pumpenaggregate (weitere 3 Einheiten) | Bestanden |
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| K78 | FAT-018 | 14.08.2024 | Shenzhen AutoControl | SPS-Steuerungsmodule AC-7C, 8 Einheiten | Bestanden mit Auflagen (1 Auflage offen: SW-Version 3.1.2 ausstehend) |
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| K79 | FAT-022 | 02.09.2024 | Shenzhen AutoControl | SPS-Steuerungsmodule AC-7C, 16 Einheiten | Bestanden |
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| K80 | FAT-029 | 15.09.2024 | Gerber Gerüstbau (Förderantriebe) | Elektromotoren Förderstrecke | Bestanden |
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Die verbleibenden 24 FAT-Reports (FAT-002 bis FAT-028, ohne die als K76–K80 eingereichten) sind als NL-0700 bis NL-0723 im Nachlagenkonvolut hinterlegt.
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## SAT-Reports (Anlagen K76a–K80a / gesondert)
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Insgesamt wurden 18 SAT-Reports erstellt. Die SAT-Reports sind von besonderer prozessualer Bedeutung, weil K+B behauptet, der SAT für das kritische Steuerungsmodul AC-7C (Modul 7C) sei nicht erfolgreich abgeschlossen worden — was K+B als Rechtfertigung für die Teilablehnung der Schlussrechnung anführt.
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| SAT-Nr. | Datum | Prüfgegenstand | Ergebnis | Als Anlage |
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|---|---|---|---|---|
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| SAT-001 | 21.10.2024 | Gesamtanlage Farbversorgung | Bestanden | K76a |
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| SAT-005 | 25.10.2024 | KTL-Tauchbecken | Bestanden | K77a |
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| SAT-010 | 28.10.2024 | Fördertechnik Gesamtstrecke | Bestanden | K78a |
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| SAT-014 | 31.10.2024 | Steuerungsmodul 7C (Partial) | **Nicht abgeschlossen** | K79a |
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| SAT-018 | 04.11.2024 | Gesamtanlage (Abnahme-SAT) | Bestanden (mit Vorbehalten) | K80a |
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Der SAT-014 (Steuerungsmodul 7C) ist nicht abgeschlossen worden — dieser Punkt ist unstreitig. Streitig ist, wer dies zu vertreten hat:
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- **K+B-Position**: Werkmann hat das Modul 7C nicht vollständig programmiert; Mangel liegt im Verantwortungsbereich Werkmann.
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- **Werkmann-Position**: Die Software-Version 3.1.2 (Shenzhen AutoControl) wurde wegen Exportbeschränkungen (US-Sanktionen gegen bestimmte Halbleiterkomponenten) verzögert geliefert; diese Verzögerung lag ausschließlich im Risikobereich des Lieferanten, der von K+B direkt beauftragt worden war (Parallellieferant, kein Unterlieferant Werkmann).
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## Rechtliche Bedeutung der FAT/SAT-Dokumentation
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Die FAT/SAT-Reports sind dreifach relevant:
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**1. Als Beweis für erbrachte Leistungen (§ 631 BGB)**
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Ein erfolgreicher FAT und SAT belegen, dass die jeweilige Komponente die vereinbarten technischen Spezifikationen erfüllt. Dies ist zentral für den Werklohnanspruch. Vgl. BGH, Urteil vom 22.10.2015 — VII ZR 58/14 (bundesgerichtshof.de) zum Nachweis vereinbarter Qualitätseigenschaften durch Abnahmedokumentation.
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**2. Als Grundlage für Nachtragsansprüche (§ 2 Abs. 3 VOB/B)**
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Die FAT-Reports belegen den tatsächlichen Leistungsumfang. Mengenmehrungen, die sich erst im FAT herausgestellt haben (z.B. erforderliche Nachrüstung von Druckausgleichsventilen), sind durch Vergleich des FAT-Solls mit dem Auftrags-Leistungsverzeichnis nachweisbar.
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**3. Als Beleg für Verzögerungsverantwortung (§ 8 Abs. 2 VOB/B; https://dejure.org/gesetze/VOB/B.html)**
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Der offene SAT-014 belegt die Verzögerung — aber nicht die Verantwortung. Die E-Mail-Korrespondenz zwischen K+B und Shenzhen AutoControl (in der Akte als NL-0001 bis NL-0043 hinterlegt) belegt, dass K+B die Softwarelieferung direkt koordiniert hat und Werkmann keine Möglichkeit hatte, die Verzögerung zu verkürzen.
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## Einreichung im Schiedsverfahren
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Im DIS-Schiedsverfahren sind die FAT/SAT-Reports unter S-W-076 bis S-W-098 gelistet. Das Schiedsgericht hat ausdrücklich die Vorlage aller SAT-Reports angeordnet (Verfahrensanordnung Nr. 4 vom 20.03.2026). Im LG-Verfahren werden zunächst nur K76–K80 und K76a–K80a vorgelegt; die übrigen folgen auf richterliche Anforderung.
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# 12 Anlagenmatrix und Indexerstellung — Methodik
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Datum: 18. Januar 2026 (fortlaufend aktualisiert)
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Bearbeiter: Lea Stang; Qualitätskontrolle RA Dr. Söhnchen
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Az.: 11 O 188/26, 14 U 22/26, DIS-SV-2026/088
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## Zweck der Anlagenmatrix
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Bei drei parallelen Verfahren mit zusammen 247 + 40 + 247 = 534 Gerichtsanlagen (Überschneidungen eingerechnet) und einem Nachlagenkonvolut von 3.600 Dokumenten ist ein strukturiertes Verzeichnis unabdingbar. Die Anlagenmatrix erfüllt mehrere Funktionen:
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1. **Eindeutige Identifikation**: Jedes Dokument erhält eine kanzleiinterne Dokument-ID (Format: WBT-DOK-YYYYNNN, z.B. WBT-DOK-2024001), die unabhängig von der verfahrensspezifischen Anlagebezeichnung ist.
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2. **Verfahrensübergreifende Zuordnung**: Die Matrix zeigt für jedes Dokument, unter welcher Anlagebezeichnung es in welchem Verfahren einzureichen ist (oder bereits eingereicht wurde).
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3. **Versionsmanagement**: Jede Datei ist mit ihrer SHA-256-Prüfsumme und der Versionsnummer hinterlegt.
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4. **Anspruchszuordnung**: Jedes Dokument ist mindestens einer Anspruchsposition (§ 631 BGB, § 2 Abs. 3 VOB/B oder § 8 Abs. 2 VOB/B) zugeordnet.
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## Spaltenstruktur der Matrix (XLSX-Datei)
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Die Anlagenmatrix ist als XLSX hinterlegt: `anlagenmatrix_lg_aachen_3847_einzelanlagen.xlsx`. Die Datei enthält folgende Spalten:
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| Spalte | Inhalt | Beispiel |
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|---|---|---|
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| A | Kanzlei-Dok-ID | WBT-DOK-2024001 |
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| B | Kurzbezeichnung | Abnahmeprotokoll 04.11.2024 |
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| C | Datum | 04.11.2024 |
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| D | LG-Anlage (K/B) | K3 |
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| E | OLG-Anlage (BB/BK) | BB 12 |
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| F | DIS-Anlage (S-W/S-KB) | S-W-003 |
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| G | Anspruchsposition | § 631 BGB |
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| H | Einreichungsstatus LG | eingereicht 21.01.2026 |
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| I | SHA-256-Hash | a3f5b8... |
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| J | Seitenzahl | 14 |
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## Indexerstellungs-Methodik
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### Schritt 1: Dokumentenerfassung (abgeschlossen 17.01.2026)
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Hofferberth übergab einen USB-Stick mit 3.847 Einzeldateien in unstrukturierten Ordnern (nach Projekt-Phasen gegliedert: `Planung_2023`, `Ausführung_2024-Q1` bis `Ausführung_2024-Q4`, `Abnahme_2024-Q4`). Stang hat alle Dateien in das kanzleiinterne DMS übertragen und jeden Datei einen Anfangs-Rohindex zugewiesen.
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### Schritt 2: Kategorisierung (abgeschlossen 20.01.2026)
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Jedes Dokument wurde nach Typ kategorisiert (CAD-Plan, Bautagebuch, Aufmaß, Lieferschein etc.) und in die XLSX-Matrix aufgenommen. Für Kategorisierung und Verknüpfung mit Anspruchspositionen wurde eine interne Kategorisierungsanweisung erstellt (2 Seiten A4, liegt im Kanzlei-Intranet).
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### Schritt 3: Priorisierung (abgeschlossen 21.01.2026)
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Aus den 3.847 Dokumenten wurden 247 als Gerichtsanlagen K1–K247 ausgewählt (Kriterien: unmittelbare Relevanz für Anspruchspositionen, Schlüsseldokumente, nicht substituierbar durch Zusammenfassung). Die verbleibenden 3.600 wurden als NL-Dokumente eingestuft.
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### Schritt 4: Hash-Berechnung (abgeschlossen nach PDF/A-Konvertierung, 23.01.2026)
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Für alle 247 K-Anlagen wurden SHA-256-Prüfsummen berechnet (nach vollständiger PDF/A-2b-Konvertierung, vgl. Aktenstück 05). Die Prüfsummen sind in Spalte I der Matrix hinterlegt.
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### Schritt 5: Fortlaufende Pflege
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Die Matrix wird bei jeder Einreichung, jedem Nachtrag und jeder Korrektur aktualisiert. Stand: 31.03.2026 — Revisionsnummer 7 (automatisch protokolliert im DMS).
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## QR-Code-Index (Querverweissystem)
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Parallel zur XLSX-Matrix wurde ein QR-Code-Index entwickelt (Aktenstück 18). Jede Anlage im gedruckten Sammelband für das Schiedsgericht trägt auf dem Deckblatt einen QR-Code, der zur zentralen digitalen Version führt. Dies erleichtert dem Schiedsgericht die Navigation im 1.847-seitigen Sammelband.
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## Qualitätssicherung
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Die Anlagenmatrix unterliegt einem 4-Augen-Prinzip: Jede Zeile (= ein Dokument) wird von Stang eingetragen und von Dr. Söhnchen oder Hofferberth geprüft. Bei mehr als 10 Änderungen täglich wird eine Revisionssitzung einberufen (Protokollpflicht).
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Aktueller Fortschritt (Stand 31.03.2026):
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| Kategorie | Gesamt | Kanzlei-ID vergeben | K-Anlage zugewiesen | LG eingereicht |
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|---|---|---|---|---|
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| CAD-Pläne | 842 | 842 | 12 | 12 |
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| Aufmaßprotokolle | 387 | 387 | 30 | 30 |
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| Lieferscheine | 923 | 923 | 30 | 30 |
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| Wiegescheine | 312 | 312 | 15 | 15 |
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| Schweißnaht-Protokolle | 441 | 441 | 10 | 10 |
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| FAT/SAT-Reports | 47 | 47 | 10 | 10 |
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| Zollpapiere | 198 | 198 | 15 | 15 |
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| Konformitätserklärungen | 83 | 83 | 25 | 25 |
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| Sicherheitsdatenblätter | 247 | 247 | 15 | 15 |
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| Sonstiges | 367 | 367 | 85 | 85 |
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| **Gesamt** | **3.847** | **3.847** | **247** | **247** |
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# 13 Mehrkostenabrechnung § 8 Abs. 2 VOB/B — Anlagenkette
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Datum: 28. Februar 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Anspruchsgrundlage
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§ 8 Abs. 2 VOB/B regelt die Vergütung des Auftragnehmers für geleistete Arbeit und entstandene Kosten bei Kündigung durch den Auftraggeber. Im vorliegenden Fall ist § 8 Abs. 2 VOB/B nicht wegen einer Kündigung relevant, sondern weil die Parteien im Nachunternehmervertrag (§ 14 NU-2024-047-KB) einen entsprechenden Verweis auf die Mehrkostenabrechnungsmethodik des VOB/B vereinbart haben: Für alle Zusatzleistungen, die nicht durch Nachtragsangebote vorab vereinbart wurden, gilt die Methodik der Mehrkostenabrechnung nach § 8 Abs. 2 i.V.m. § 2 Abs. 8 VOB/B.
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Normentext § 8 Abs. 2 VOB/B: https://dejure.org/gesetze/VOB/B.html (§ 8 Nr. 2)
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## Mehrkostenpositionen (Übersicht)
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Die Mehrkosten-Abrechnung umfasst 47 Nachtragspositionen. Die vier wichtigsten (nach Betrag) sind:
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### Position 1: Mehrmengen Stahlrohre DN200 (K13)
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Vertraglich vereinbart: 2.240 m Stahlrohr DN200 (PN16). Tatsächlich verbaut: 3.817 m. Mengenmehrung: 1.577 m (+ 70,4 %). Nach § 2 Abs. 3 VOB/B (https://dejure.org/gesetze/VOB/B.html) besteht bei Überschreitungen von mehr als 10 % der Mengenschätzung ein Anspruch auf Anpassung des Einheitspreises. Da der Einheitspreis 48 EUR/m (netto) beträgt, ergibt sich eine Mehrvergütungsforderung von:
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1.577 m × 48 EUR/m = 75.696 EUR (netto)
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Hinzu kommt der Mengenmehrzuschlag für Mengen > 110 % (vereinbart 5 %): ca. 1.079 EUR. Gesamt Position 1: ca. 76.775 EUR.
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Belege: Wiegescheine K111–K125 (Stahlgewicht), Aufmaßprotokolle K16–K45 (Längenermittlung), Lieferscheine K81–K95 (Liefermengen Stahlrohre).
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### Position 2: Zusatzleistung Brandschutzabschottung (K14)
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Die Planänderung vom 14.08.2024 (Anlage K12) ordnete nachträglich an, alle Rohrleitungsdurchführungen durch Brandschutzwände mit intumeszierenden Abschottungssystemen zu versehen. Diese Leistung war im ursprünglichen Leistungsverzeichnis nicht enthalten. Mehrvergütung vereinbart: 180.000 EUR pauschal (Nachtrag Nr. 31, K14). Von K+B akzeptiert dem Grunde nach, aber der Betrag wird bestritten (K+B: 140.000 EUR).
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Streit: 40.000 EUR. Belege: Einbauprotokolle (NL-1200–NL-1247), Lieferscheine intumeszierende Produkte (NL-1100–NL-1120).
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### Position 3: Verzögerungskosten Steuerungssoftware (K15)
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Wegen der verspäteten Lieferung der Software-Version 3.1.2 durch Shenzhen AutoControl (vgl. Aktenstück 11) konnte Werkmann das Montage-Team für das Steuerungsmodul 7C nicht wie geplant einsetzen. Das Team stand vom 01.10.2024 bis 04.11.2024 (35 Werktage) weitgehend unproduktiv auf der Baustelle. Mehrkostenforderung: Vorhaltekosten 14 Facharbeiter × 35 Tage × 650 EUR/Tag = 318.500 EUR.
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K+B bestreitet die Verursachung vollständig. Belege: Stundenzettel (NL-1400–NL-1590), Bautagebuchauszüge K49–K65, SAT-Report K79a.
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### Position 4: Mehrkosten Gerüstmehraufwand (diverse Positionen)
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17 kleinere Gerüst-Mehraufwands-Positionen summieren sich auf 94.200 EUR. Belege: Gerüstaufbaupläne (NL-0900–NL-0940), Rapporte Gerber Gerüstbau (NL-0950–NL-0980).
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## Anlagenkette zur Schlüssigkeitsprüfung
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Der Begriff „Anlagenkette" bezeichnet die Verknüpfung von Anlagen, die gemeinsam eine Anspruchsposition beweisen. Für die Mehrkostenabrechnung gilt folgendes Ketten-Schema:
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Anspruchsposition (Klagbegründung)
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v
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Nachtrag / Planänderung (Anlage: K12-K15)
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v
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Ausführungsnachweis (Anlage: Aufmaßprotokoll / Bautagebuch / Stundenzettel)
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v
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Mengen-/Massenbeleg (Anlage: Lieferschein / Wiegeschein)
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v
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Preisbeleg (Anlage: Einheitspreisliste / Lohnnachweis)
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v
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Schlussrechnungsposition (Anlage: K5, Rechnungszeile)
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```
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Jede Anlagenkette ist in der XLSX-Datei `mehrkostenabrechnung_par8_vob_anlagenzuordnung.xlsx` vollständig dokumentiert. Für jede der 47 Nachtragspositionen ist die vollständige Kette mit Anlagennummern und Seitenverweisen hinterlegt.
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## Substanziierungsanforderungen
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Der BGH hat in ständiger Rechtsprechung klargestellt, dass bei Werklohnklagen auf Basis von Aufmaß und Einheitspreisen eine positionsgenaue Darstellung der Mengen und Preise erforderlich ist (BGH, Urteil vom 24.02.2005 — VII ZR 141/03; abrufbar auf bundesgerichtshof.de). Die vorliegende Anlagenketten-Struktur entspricht diesen Anforderungen. Für das LG Aachen wurden die vier größten Positionen vollständig aufbereitet; die verbleibenden 43 Positionen sind in der XLSX-Datei mit Verweis auf das Nachlagenkonvolut dargestellt.
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# 14 Schweißnahtprotokolle und DIN EN ISO 3834
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Datum: 12. Februar 2026
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Bearbeiter: Dipl.-Ing. Hofferberth (technisch), Lea Stang (juristisch)
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Technischer Hintergrund
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Die Errichtung der Lackieranlage erforderte umfangreiche Schweißarbeiten: Rohrleitungsverbindungen (Stahl DN200, DN100, DN50), Stahlbauträger der Förderanlagenstruktur und Behälterkonstruktionen des KTL-Tauchbeckens. Werkmann ist zertifizierter Schweißfachbetrieb nach **DIN EN ISO 3834-2** (umfassende Qualitätsanforderungen für das Schmelzschweißen metallischer Werkstoffe). Das Zertifikat wurde am 14.03.2023 durch die SLV Aachen (Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt) ausgestellt und ist bis 13.03.2026 gültig (verlängert am 15.02.2026, Anlage K66a).
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## Schweißnahtprotokolle als Anlagen (K66–K75)
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Insgesamt wurden 441 Schweißnahtprotokolle erstellt. Als Gerichtsanlagen werden K66–K75 vorgelegt (10 Protokolle, repräsentativ für alle Schweißnahtklassen). Die übrigen 431 Protokolle liegen im Nachlagenkonvolut (NL-0200–NL-0630).
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| Anlage | Protokoll-Nr. | Datum | Bauteil | Schweißer | Nahtklasse | DIN EN |
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|---|---|---|---|---|---|---|
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| K66 | SNP-2024-001 | 15.04.2024 | Rohrleitung DN200, Strang A1 | M. Gorski | BW-PA | DIN EN ISO 15614-1 |
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| K67 | SNP-2024-047 | 22.05.2024 | Träger Förderanlage, Achse 3 | P. Brandis | FW-PB | DIN EN ISO 9692-2 |
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| K68 | SNP-2024-112 | 08.06.2024 | KTL-Tauchbecken, Naht B-11 | M. Gorski | BW-PC | DIN EN ISO 15614-1 |
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| K69 | SNP-2024-198 | 14.07.2024 | Rohrleitung DN100, Strang C3 | F. Tscholl | BW-PA | DIN EN ISO 15614-1 |
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| K70 | SNP-2024-267 | 29.07.2024 | Absauganlage, Verbindung E-7 | P. Brandis | BW-PF | DIN EN ISO 15614-1 |
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| K71 | SNP-2024-315 | 18.08.2024 | Stahlstütze, Pos. F-14 | M. Gorski | FW-PA | DIN EN ISO 9692-2 |
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| K72 | SNP-2024-380 | 02.09.2024 | KTL-Zulaufleitung | F. Tscholl | BW-PA | DIN EN ISO 15614-1 |
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| K73 | SNP-2024-401 | 12.09.2024 | Rohrleitung DN50, Strang G | P. Brandis | BW-PB | DIN EN ISO 15614-1 |
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| K74 | SNP-2024-431 | 24.09.2024 | Träger Hängebahn, Sektion 7 | M. Gorski | FW-PA | DIN EN ISO 9692-2 |
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| K75 | SNP-2024-441 | 02.10.2024 | Schlussprüfung Gesamtanlage | Alle drei | Prüfbericht | DIN EN ISO 3834-2 |
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## Inhalt eines Schweißnahtprotokolls (Schema)
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Jedes Schweißnahtprotokoll enthält:
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- Bauteil-ID und Baustellenposition
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- Werkstoffbezeichnung (z.B. S235JR nach DIN EN 10025)
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- WPS-Nummer (Welding Procedure Specification)
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- Schweißer-Qualifikation (Zertifikat nach DIN EN ISO 9606-1)
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- Nahtklasse und Nahtgeometrie
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- Prüfergebnis (Sichtprüfung, ggf. Röntgen-/Ultraschall-Prüfung)
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- Freigabe durch Schweißaufsichtsperson (SFI nach DVS)
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## Prozessuale Relevanz
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### 1. Nachweis ordnungsgemäße Ausführung (§ 631 BGB)
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Die Schweißnahtprotokolle belegen, dass die Werkleistung fachgerecht erbracht wurde. K+B hat — als Reaktion auf den Echtheitsstreit bei den Aufmaßprotokollen (Aktenstück 06) — auch Zweifel an der Richtigkeit einzelner Schweißnahtprotokolle geäußert. Die Protokolle sind jedoch durch das unabhängige Zertifizierungssystem der SLV Aachen gestützt: Die SLV hat im Rahmen der ISO-3834-Zertifizierung jährliche Audits durchgeführt, zuletzt am 15.02.2026. Das Audit-Protokoll (Anlage K66b) bestätigt die Vollständigkeit und Richtigkeit der Schweißdokumentation.
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### 2. Mengennachweise für Mehrkosten-Abrechnung
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Die Schweißnahtprotokolle belegen auch Mengen: Jede Schweißnaht hat eine dokumentierte Länge und einen dokumentierten Zeitaufwand (Lohnstunden). Diese Werte sind in die Aufmaßprotokolle und die Schlussrechnung eingeflossen. Bei Bestreiten der Mengen kann auf die Schweißnahtprotokolle als unabhängige Quelle verwiesen werden.
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### 3. Mängelverteidigung
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K+B behauptet, einzelne Schweißnähte am KTL-Tauchbecken seien porös und hätten zu Undichtigkeiten geführt. Die Prüfberichte (SNP-2024-112 und der Gesamtprüfbericht SNP-2024-441) zeigen das Gegenteil. Privatgutachter Feldkamp hat die entsprechenden Nähte am 12.03.2026 erneut begutachtet und die Dichtheit bestätigt (Privatgutachten Feldkamp, Anlage K248 — nachgereicht).
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## Einreichungsstrategie
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Die 441 Schweißnahtprotokolle stellen 441 × ca. 4 Seiten = ca. 1.764 Druckseiten dar. Im LG-Verfahren werden nur K66–K75 (10 Protokolle = ca. 40 Seiten) eingereicht. Das Nachlagenkonvolut enthält die übrigen 431 Protokolle digital. Im DIS-Schiedsverfahren wurden dagegen alle 441 Protokolle auf USB-Stick hinterlegt (auf ausdrückliche Anforderung des Schiedsgerichts, Verfahrensanordnung Nr. 4).
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# 15 Anlagenkorrektur und Einreichung nach § 139 ZPO — Richterlicher Hinweis
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Datum: 8. April 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen)
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## Richterlicher Hinweis vom 25. März 2026
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In der ersten Güteverhandlung am 25.03.2026 (Protokoll liegt vor, Anlage K250 — nachgereicht) hat VRiLG Dr. Hermanns folgende Hinweise nach § 139 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/139.html) erteilt:
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**Hinweis 1 — Anlage K38/K38a (Druckversionen)**
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Das Gericht hat festgestellt, dass die als K38 eingereichte Version des Aufmaßprotokolls (Druckversion 1) von der im OLG-Verfahren als BB 21 eingereichten Version (Druckversion 2) abweicht. Auf Nachfrage des Vorsitzenden hat Dr. Söhnchen erläutert, dass in Druckversion 2 ein Rechenfehler korrigiert wurde. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass das Gericht für das LG-Verfahren die aktuelle (korrigierte) Version benötigt. Er gibt Gelegenheit, bis zum 22.04.2026 die korrigierte Anlage K38 einzureichen (Anlage K38a).
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**Hinweis 2 — Anlage K17 (Berichtigungsschriftsatz)**
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Das Gericht hat die irrtümlich eingereichte und durch Berichtigungsschriftsatz ersetzte Anlage K17 aus der Akte genommen. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass der Berichtigungsschriftsatz vom 22.01.2026 prozessual korrekt und ausreichend war. Die korrekte Anlage K17 (Nachtrag Nr. 3) ist nunmehr ordnungsgemäß in der Akte.
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**Hinweis 3 — Anlagenkette § 2 Abs. 3 VOB/B (Mengenmehrung DN200)**
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Der Vorsitzende weist darauf hin, dass die Klageschrift für Position 1 der Mehrkostenabrechnung (Mehrmengen Stahlrohre DN200, vgl. Aktenstück 13) zwar die Mengenmehrung rechnerisch darstellt, aber nicht aufzeigt, auf welche konkrete Vertragsgrundlage (Leistungsverzeichnis-Position, Aufmaßvereinbarung) sich die behauptete Soll-Menge von 2.240 m stützt. Der Vorsitzende gibt Gelegenheit, bis 22.04.2026 eine ergänzende Erläuterung (mit Anlage) einzureichen, die die Vertragsgrundlage klar belegt.
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**Hinweis 4 — Anlagen K181–K227 (Mehrkosten-Nachweise)**
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Der Vorsitzende bemängelt, dass die Anlagen K181–K227 (Mehrkostennachweise) nicht nach Nachtragspositionen gegliedert sind, sondern chronologisch. Er bittet um Vorlage eines neu gegliederten Anlagenverzeichnisses für diese Gruppe, das die Zuordnung jeder Anlage zu einer Nachtragsnummer zeigt.
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## Reaktion der Kanzlei
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### Maßnahme zu Hinweis 1
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Stang überprüft Druckversion 2 des Aufmaßprotokolls K38. Der korrigierte Betrag in Version 2 (81.420 EUR) übersteigt den in Version 1 angegebenen Betrag (79.180 EUR) um 2.240 EUR — eine für die Klageforderung günstige Korrektur. Version 2 wird als K38a eingereicht (Fristgerecht bis 22.04.2026).
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### Maßnahme zu Hinweis 3
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Die Leistungsverzeichnis-Position 3.4.2 (Rohrleitung DN200 PN16, laut LV 2.240 m, Einheitspreis 48 EUR/m) wird aus dem als K1 eingereichten Leistungsverzeichnis herausgelöst und als gesonderte Anlage K38b eingereicht — mit einem erläuternden Absatz im ergänzenden Schriftsatz, der den Vertragsinhalt darstellt.
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### Maßnahme zu Hinweis 4
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Das Anlagenverzeichnis für K181–K227 wird nach Nachtragsnummern neu gegliedert und als überarbeitetes Anlagenverzeichnis (Version 2) beim Gericht eingereicht. Die DOCX-Datei `anlagenverzeichnis_lg_aachen_11_o_188_26.docx` wird entsprechend aktualisiert (Version 2.0 vom 22.04.2026).
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## § 139 ZPO: Bedeutung für die Anlagenstrategie
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§ 139 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/139.html) verpflichtet das Gericht, auf rechtliche und tatsächliche Gesichtspunkte hinzuweisen, die den Parteien offenbar übersehen wurden. Die richterlichen Hinweise in diesem Verfahren sind typisch für komplexe Bausachen: Das Gericht ist auf ein handhabbares, klar gegliedertes Anlagenkonvolut angewiesen und wird regelmäßig auf Strukturierungsdefizite hinweisen.
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Dr. Söhnchen bewertet die vier Hinweise als handhabbar und prozessual unkritisch. Kein Hinweis deutet auf substanzielle Schwächen der Klageforderung hin; alle betreffen die Präsentation, nicht den Inhalt.
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**Lehre für künftige Verfahren**: In komplexen Bausachen sollte das Anlagenverzeichnis vor Einreichung von einem erfahrenen Baurechts-Kollegen geprüft werden — nicht nur auf Vollständigkeit, sondern auf Gliederungslogik aus Gerichtsperspektive. Die Anlagengliederung sollte die Anspruchspositionen der Klageschrift spiegeln, nicht die interne Dokumentenstruktur des Mandanten.
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## Zwischenbilanz Verfahrensstand (08.04.2026)
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| Aspekt | Status |
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| Anlageneinreichung K1–K247 | Vollständig; K38a, K38b, K248, K249 nachzureichen |
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| Berichtigungsschriftsatz K17 | Abgeschlossen |
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| XJustiz-Hashprobleme | Behoben (Aktenstück 05) |
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| Richterliche Hinweise | Erhalten; Reaktion bis 22.04.2026 |
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| Echtheitsstreit K22/K23/K28/K31/K39 | Replik in Vorbereitung (Frist 30.04.2026) |
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# 16 Anlage-Kürzungsstrategie und Konzentration
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Datum: 5. März 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26, 14 U 22/26, DIS-SV-2026/088
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## Ausgangsproblem
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3.847 Anlagen vorzulegen ist — im technischen Sinne — möglich. Prozessrechtlich und praktisch ist es unklug. Das Gericht hat weder Zeit noch Kapazität, 3.847 Einzeldokumente zu sichten, bevor es einen Beweisbeschluss erlässt. Eine Flut von Anlagen kann die Klageforderung strukturell schwächen, weil das Gericht die Schlüsseldokumente nicht identifizieren kann.
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Dr. Söhnchen hat daher eine **Kürzungsstrategie** entwickelt, die sicherstellt, dass die Klageforderung aus den K1–K247 allein vollständig substantiiert ist — und das Nachlagenkonvolut als Reserve für Bestreiten durch K+B und für richterliche Anforderung bereitsteht.
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## Prinzipien der Kürzungsstrategie
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### Prinzip 1: Anspruchspositionsbindung
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Jede der 247 Anlagen ist explizit einer oder mehreren Anspruchspositionen (§ 631 BGB, § 2 Abs. 3 VOB/B, § 8 Abs. 2 VOB/B) zugeordnet. Anlagen ohne klare Anspruchszuordnung kommen nicht ins Gerichtskonvolut (wandern ins Nachlagenkonvolut). Dieses Prinzip führt dazu, dass z.B. von 842 CAD-Plänen nur 12 als K-Anlage eingereicht werden — nämlich diejenigen 12, auf die in der Klageschrift im Text Bezug genommen wird.
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### Prinzip 2: Repräsentativitätsprinzip
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Bei Mengenbelegen (Lieferscheine, Wiegescheine) wird nicht jedes Einzeldokument eingereicht, sondern eine repräsentative Auswahl mit statistischer Hochrechnung. Die Klageschrift enthält folgenden Satz (formuliert von Dr. Söhnchen): *„Die Anlage K81 bis K110 enthält eine repräsentative Auswahl von 30 Lieferscheinen aus insgesamt 923 vorliegenden Lieferscheinen. Die in diesen 30 Lieferscheinen dokumentierten Mengen entsprechen in ihrer anteiligen Verteilung dem Gesamtdurchschnitt aller 923 Lieferscheine; die vollständige Lieferscheinliste (NL-0001 bis NL-0923) steht dem Gericht auf Anforderung zur Verfügung."*
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### Prinzip 3: Querschlagsfreiheit
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Kein Dokument im K-Konvolut darf einem anderen Dokument im K-Konvolut widersprechen. Dies erfordert intensive Vorprüfung: Stimmen die Mengenangaben in den Aufmaßprotokollen mit den Lieferscheinen überein? Stimmen die Datumsangaben im Bautagebuch mit den Protokolldaten überein? Stang hat hierfür eine Querschlags-Checkliste (100 Prüfpunkte) erstellt.
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### Prinzip 4: Hierarchische Einreichung
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Zunächst werden nur die K-Anlagen eingereicht. Auf Nachforderung durch das Gericht oder auf Bestreiten durch K+B werden gezielt NL-Anlagen nachgereicht. Dieses schrittweise Vorgehen hält das Gerichtskonvolut überschaubar und demonstriert gleichzeitig die Vollständigkeit der Dokumentation im Hintergrund.
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## Ergebnis der Kürzung
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| Dokumenttyp | Gesamt | Im K-Konvolut | Reduktionsrate |
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|---|---|---|---|
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| CAD-Pläne | 842 | 12 | 98,6 % |
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| Bautagebuchauszüge | 214 | 20 | 90,7 % |
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| Aufmaßprotokolle | 387 | 30 | 92,2 % |
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| Lieferscheine | 923 | 30 | 96,7 % |
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| Wiegescheine | 312 | 15 | 95,2 % |
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| Schweißnahtprotokolle | 441 | 10 | 97,7 % |
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| FAT/SAT-Reports | 47 | 10 | 78,7 % |
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| Zollpapiere | 198 | 15 | 92,4 % |
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| Konformitätserklärungen | 83 | 25 | 69,9 % |
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| Sicherheitsdatenblätter | 247 | 15 | 93,9 % |
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| Sonstiges | 153 | 65 | 57,5 % |
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| **Gesamt** | **3.847** | **247** | **93,6 %** |
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Die Gesamtreduktionsrate von 93,6 % ermöglicht ein handhabbares Gerichtskonvolut, ohne auf Vollständigkeit der Unterliegung zu verzichten.
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## Kürzungsstrategie im Schiedsverfahren
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Das DIS-Schiedsgericht hat einen anderen Ansatz: Es hat in Verfahrensanordnung Nr. 3 ausdrücklich die Vorlage **aller** einschlägigen Anlagen auf USB-Stick angeordnet. Das bedeutet, dass für das DIS-Verfahren sämtliche 3.847 Dokumente digital bereitgestellt werden müssen (auf USB-Stick), während der Sammelband auf Papier auf 1.847 Seiten (also 247 Anlagen) begrenzt bleibt. Diese hybride Lösung verbindet die Vollständigkeit der digitalen Ablage mit der Handhabbarkeit des physischen Sammelbands.
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## Hinweis zur späteren Nachreichung
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Sobald K+B konkrete Dokumente bestreitet (z.B. einzelne Lieferscheine oder Wiegescheine), werden die entsprechenden NL-Dokumente gezielt nachgereicht. Dr. Söhnchen hat Stang angewiesen, für jede mögliche Bestreitenssituation ein vorgefertigtes Nachreichungs-Set bereitzuhalten (jeweils 5–10 NL-Anlagen je Nachtragspositon), das innerhalb von 24 Stunden über beA eingereicht werden kann.
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# 17 Anlagenkonvolut Print-Logistik — 4 Originale Schiedsgericht
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Datum: 25. März 2026
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Bearbeiter: Wiss. Mitarbeiterin Lea Stang
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Az.: DIS-SV-2026/088 (Schiedsgericht Frankfurt)
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## Auftrag
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Das Schiedsgericht DIS-SV-2026/088 hat mit Verfahrensanordnung Nr. 3 vom 05.03.2026 angeordnet, dass der Widerklage-Schriftsatz in 4 Originalexemplaren (je vollständig, gebunden) nebst je einem USB-Stick einzureichen ist. Stichtag: 31.03.2026.
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Die Widerklage-Akte umfasst:
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- Schriftsatz: 48 Seiten
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- Anlagen S-W-001 bis S-W-247: ca. 1.847 Seiten
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- Gesamt je Exemplar: **1.895 Seiten**
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## Produktionsplanung
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### Druckvorbereitung (20.–23.03.2026)
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**Schritt 1 — Dateikonsolidierung** (Stang, 20.03.2026):
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Alle 247 Anlagen wurden aus dem DMS exportiert, in PDF/A-2b konvertiert und in einer Mastersequenz zusammengestellt. Seitenzähler: 1.847 Seiten (Anlagen) + 48 Seiten (Schriftsatz) = 1.895 Seiten je Exemplar.
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**Schritt 2 — Deckblätter** (Stang, 21.03.2026):
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Jede Anlage erhält ein Deckblatt (Anlage-Nr., Bezeichnung, Datum, Seitenzahl, QR-Code). 247 Deckblätter × 1 Seite = 247 zusätzliche Seiten. Neuer Gesamtumfang je Exemplar: **2.142 Seiten**.
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**Schritt 3 — Register** (Stang, 22.03.2026):
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Das Inhaltsverzeichnis (6 Seiten) wird als Vorsatz gedruckt. Mit Register-Trenner (Hartkarton, durchgefärbt, 10 Farben für 10 Anlagengruppen): 10 Trennblätter.
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**Schritt 4 — Qualitätskontrolle** (Söhnchen + Stang, 24.–25.03.2026):
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Ein Probeausdruck (1 Exemplar) wird vollständig durchgeblättert: Seitenzählung korrekt? Deckblätter vollständig? Keine fehlenden Seiten? Ergebnis: 3 Druckfehler gefunden (Seiten 847, 1.124, 1.712 — jeweils Druckertoner-Streifer). Korrekturdruck am 25.03.2026.
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## Druckauftrag (26.03.2026)
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Auftraggeber: Söhnchen & Partner, Aachen
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Auftragnehmer: Copyprint Aachen GmbH, Pontstraße 77, 52062 Aachen (Rahmenvertrag Kanzlei)
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| Position | Menge | Einzelpreis | Gesamt |
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|---|---|---|---|
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| Druck SW (2.142 Seiten × 4 Exemplare = 8.568 Seiten) | 8.568 | 0,12 EUR | 1.028,16 EUR |
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| Druck Deckblätter farbig | 247 × 4 = 988 | 0,35 EUR | 345,80 EUR |
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| Hardcover-Bindung (Klemmbindung A4, schwarz) | 4 | 28,00 EUR | 112,00 EUR |
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| Register-Trennblätter (10er-Set) | 4 | 8,50 EUR | 34,00 EUR |
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| USB-Sticks 16 GB (SanDisk, schwarz, beschriftet) | 4 | 12,00 EUR | 48,00 EUR |
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| **Gesamt netto** | | | **1.567,96 EUR** |
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Die Kosten sind als notwendige Verfahrenskosten dokumentiert und werden im Kostenfestsetzungsantrag geltend gemacht.
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## USB-Stick-Befüllung (28.–29.03.2026)
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Fleischer (IT) bespielt 4 USB-Sticks mit folgendem Inhalt:
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```
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USB-Stick DIS-SV-2026-088-Werkmann-01/
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├── 00_SCHRIFTSATZ_WIDERKLAGE.pdf
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├── ANLAGEN/
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│ ├── S-W-001_Nachunternehmervertrag_2024-03-12.pdf
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│ ├── S-W-002_VOB_B_2019.pdf
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│ ├── ...
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│ └── S-W-247_Mehrkostenberechnung_Pos47.pdf
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├── CHECKSUMS_SHA256.txt
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└── README_ANLAGENVERZEICHNIS.pdf
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```
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Die Datei `CHECKSUMS_SHA256.txt` enthält die SHA-256-Prüfsumme aller 249 Dateien (247 Anlagen + Schriftsatz + README). Diese Liste wird als Anlage S-W-248 dem Schriftsatz beigefügt.
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USB-Sticks werden nach Befüllung mit Siegelaufkleber versehen (Kanzlei-Stempel, Datum, Handzeichen Söhnchen). Das Schiedsgericht kann die Integrität nach Eingang durch Hashvergleich verifizieren.
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## Versand (31.03.2026)
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Versandweg: DHL Express, Einschreiben mit Rückschein, Übergabe an DIS-Sekretariat Frankfurt (Eingangsbuch-Registrierung erbeten).
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**4 Exemplare** werden versandt an:
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1. DIS Frankfurt (für Schiedsgericht-Akte)
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2. Prof. Dr. Schwartze (Vorsitzende Schiedsrichterin, Frankfurt)
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3. Schiedsrichterin Beisitz 1 (Rechtsanwältin Dr. Nora Feldkötter, Hamburg)
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4. Schiedsrichter Beisitz 2 (Prof. Dr. Robert Kienzle, München)
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Zusätzlich: 1 Exemplar für K+B Industriebau AG (c/o RA Dr. Kessling, Aachen) — separat als fünftes Exemplar (ohne Kostenerstattung, aber prozessualer Standard bei Schiedsverfahren).
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Versandquittungen werden in der Kanzleiakte hinterlegt; Eingangsbeschätigungen werden erwartet.
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## Lehre aus der Print-Logistik
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In Schiedsverfahren mit Vielparteien und hohem Anlagenvolumen empfiehlt es sich, die Druckproduktion mindestens 10 Tage vor der Einreichungsfrist zu beauftragen. Engpässe bei Spezialbindungen (Klemmbindung A4 mit Hardcover in Kurzfrist) können zu Fristversäumnissen führen. Im vorliegenden Fall war die Pufferzeit ausreichend — aber nur knapp.
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# 18 QR-Codes, Querverweise und interner Anlage-Index
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Datum: 8. März 2026
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Bearbeiter: Wiss. Mitarbeiterin Lea Stang (IT-technische Umsetzung: Fleischer)
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Az.: DIS-SV-2026/088; 11 O 188/26
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## Konzept des QR-Code-Index
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Für den physischen Anlagen-Sammelband des Schiedsgerichts (Aktenstück 17) wurde ein QR-Code-System entwickelt, das die Navigation im 1.847-seitigen Dokument erleichtert:
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Jede Anlage trägt auf ihrem Deckblatt:
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1. **Anlage-Nummer** (z.B. S-W-038) in großer Schrift
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2. **Kurzbezeichnung** (z.B. „Aufmaßprotokoll DN200, Strang A1, 22.05.2024")
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3. **Seitenposition im Sammelband** (z.B. „Seiten 412–421 von 1.847")
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4. **QR-Code** — verlinkt auf die digitale Version auf dem kanzleieigenen SharePoint (passwortgeschützt; Zugangsdaten werden dem Schiedsgericht separat mitgeteilt)
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5. **SHA-256-Prüfsumme** der digitalen Version (8-stelliger Kurzcode, menschenlesbar)
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## Technische Umsetzung (QR-Code-Generierung)
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Fleischer hat ein Python-Skript entwickelt, das für alle 247 Anlagen automatisch Deckblätter erzeugt:
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- Bibliotheken: `qrcode`, `reportlab`, `hashlib`
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- Input: CSV-Datei mit Anlage-Nummer, Bezeichnung, URL, SHA-256-Hash
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- Output: 247 PDF-Deckblätter (je 1 Seite, A4)
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- Gesamtlaufzeit: ca. 4 Minuten
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Die Deckblätter werden vor dem Druckauftrag in die Mastersequenz eingefügt (vgl. Aktenstück 17, Schritt 2).
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## Querverweissystem im Schriftsatz
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Neben den QR-Codes auf den Deckblättern enthält der Schriftsatz selbst ein strukturiertes Querverweissystem. Jeder Verweis auf eine Anlage im Schriftsatztext folgt dem Schema:
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> *„... ergibt sich aus dem Aufmaßprotokoll vom 22.05.2024 **(S-W-038, Seite 412 des Sammelbands)**..."*
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Die Seitenangabe bezieht sich auf die Gesamtseitenzählung des gebundenen Sammelbands — nicht auf die Seite innerhalb der Einzelanlage. Dies ermöglicht dem Schiedsrichter, direkt zur richtigen Stelle zu blättern, ohne das Inhaltsverzeichnis zu bemühen.
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### Querverweistabelle (Auszug)
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| Schriftsatz-Satz | Anlage | Sammelband-Seite | Verweis-Typ |
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|---|---|---|---|
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| Schriftsatz S. 12, Abs. 3 | S-W-038 | 412 | Mengenbeleg |
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| Schriftsatz S. 15, Abs. 1 | S-W-014 | 189 | Vertragsbeleg |
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| Schriftsatz S. 22, Abs. 2 | S-W-079 | 833 | FAT-Report |
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| Schriftsatz S. 28, Abs. 4 | S-W-112 | 1.124 | Lieferschein |
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| Schriftsatz S. 35, Abs. 1 | S-W-195 | 1.512 | Mehrkostenbeleg |
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Die vollständige Querverweistabelle (alle 288 Einzelverweise im 48-seitigen Schriftsatz) liegt als Anhang zu `schiedsgerichtsschriftsatz_dis_anlagenkonvolut.docx` bei.
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## Interner Kanzlei-Index (SharePoint)
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Parallel zum physischen Sammelband wird ein digitaler Kanzlei-Index auf dem SharePoint der Kanzlei gepflegt. Der Index ist für alle Kanzleimitglieder zugänglich (nicht öffentlich) und enthält:
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- Volltext-Suchfunktion über alle 3.847 Dokumente
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- Filterung nach Dokumenttyp, Datum, Verfahren, Anspruchsposition
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- Verlinkung zur Anlagenmatrix (Aktenstück 12)
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- Automatische Benachrichtigung bei Änderungen (E-Mail an Dr. Söhnchen und Stang)
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Der SharePoint-Index hat sich im Mandatsverlauf als unverzichtbar erwiesen: Bei der Beantwortung der richterlichen Hinweise (Aktenstück 15) konnte Stang innerhalb von 30 Minuten alle relevanten Dokumente identifizieren und aufbereiten — ein Vorgang, der ohne Index Stunden gedauert hätte.
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## Visualisierung (Anlagenindex-Diagramm)
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Das Diagramm `anlagenindex_diagramm.jpg` zeigt schematisch die Struktur des Anlagenkonvoluts:
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- Kreis-Ebene 1 (innen): 3 Verfahren (LG, OLG, DIS)
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- Kreis-Ebene 2 (mitte): Anlagengruppen (A: Vertragsgrundlagen, B: Baunachweise, C: Liefernachweise, D: Konformität, E: Mehrkosten)
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- Kreis-Ebene 3 (außen): Einzelanlagen (K-Nummern / S-W-Nummern)
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Dieses Diagramm wird dem Schiedsgericht als zusätzliche Orientierungshilfe auf dem Deckblatt des Sammelbands beigefügt (1 Seite, farbig, Anlage S-W-000 / Frontispiz).
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## Bewertung und Ausblick
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Das QR-Code-System hat mehrere Vorteile:
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1. Das Schiedsgericht kann jederzeit auf die aktuelle, passwortgeschützte Digitalversion zugreifen — z.B. wenn der Vorsitzende im Büro ist und das Exemplar nicht zur Hand hat.
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2. Bei Nachträgen (nachgereichte Anlagen S-W-248 ff.) werden neue Deckblätter generiert und per Post an das Schiedsgericht gesandt — die digitale Version wird sofort aktualisiert.
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3. Die Prüfsummen auf den Deckblättern ermöglichen die Integritätsprüfung: Das Schiedsgericht kann jederzeit prüfen, ob die physische Anlage mit der Digitalversion übereinstimmt.
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Der zeitliche Mehraufwand für das QR-Code-System (ca. 8 Arbeitsstunden Fleischer, 4 Arbeitsstunden Stang) ist angesichts der Komplexität des Verfahrens gut investiert.
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# 19 Anlage-Redaktion — Drittinteressen und Geschäftsgeheimnisse
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Datum: 15. Februar 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26, DIS-SV-2026/088
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## Problem: Drittinteressen in Anlagen
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Das Anlagenkonvolut enthält mehrere Kategorien von Dokumenten, die Informationen Dritter enthalten, die im Verfahren nicht Partei sind. Diese Drittinteressen müssen bei der Einreichung der Anlagen berücksichtigt werden.
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## Kategorie 1: Sicherheitsdatenblätter (K166–K180)
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Die 247 Sicherheitsdatenblätter betreffen Lacke, Lösungsmittel und Chemikalien verschiedener Hersteller (u.a. BASF Coatings SE, Münster; Akzo Nobel, Amsterdam; PPG Industries, Pittsburgh/USA). Diese Sicherheitsdatenblätter sind zwar teilweise öffentlich zugänglich, enthalten aber in den Abschnitten 9 (Physikalisch-chemische Eigenschaften) und 11 (Toxikologische Angaben) teils proprietäre Formulierungsangaben, die die Hersteller als Geschäftsgeheimnisse nach § 2 Nr. 1 GeschGehG (https://dejure.org/gesetze/GeschGehG/2.html) schützen.
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**Lösung**: Da Sicherheitsdatenblätter nach REACH-Verordnung (Art. 31 Verordnung (EG) Nr. 1907/2006) ohnehin an professionelle Verwender herauszugeben sind, besteht im Verfahren gegenüber dem Gericht und der Gegenseite keine Geheimhaltungsmöglichkeit. K+B als Generalunternehmer hatte ohnehin Zugang zu diesen SDB. Eine Redaktion ist nicht erforderlich.
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## Kategorie 2: Zollpapiere — Preisangaben Shenzhen AutoControl
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Die Zollpapiere (K133–K140) enthalten die tatsächlichen Einkaufspreise von Werkmann für die Steuerungsmodule AC-7C. Diese Preise sind Bestandteil des Geschäftsgeheimnisses der Werkmann GmbH (Einkaufskonditionsgeheimnis). Würden sie im Prozess öffentlich zugänglich, könnten Wettbewerber und andere Kunden der Shenzhen AutoControl Rückschlüsse auf Sonderkonditionen ziehen.
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**Lösung**: Im Schiedsverfahren (DIS-SV-2026/088) besteht eine umfassende Vertraulichkeitsvereinbarung (§ 44 DIS-SchO 2018; alle Parteien und Schiedsrichter sind zur Vertraulichkeit verpflichtet). Die Zollpapiere werden im DIS-Verfahren unredaktiert eingereicht.
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Im LG-Verfahren (öffentliches Verfahren, § 169 GVG) wird beantragt, die mündliche Verhandlung für die Erörterung der Einkaufspreise nach § 172 Nr. 2 GVG (https://dejure.org/gesetze/GVG/172.html) auszuschließen. Die Anlagen K133–K140 werden im LG-Verfahren mit redaktierten Preisangaben eingereicht (Schwärzung der Netto-Einkaufspreise). Die unredaktierte Version wird dem Gericht auf Anforderung in versiegeltem Umschlag vorgelegt.
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## Kategorie 3: K17-Nachwirkung (BSI-Sicherheitsbericht ProTec)
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Der irrtümlich eingereichte BSI-Sicherheitsbericht der ProTec Anlagensicherheit GmbH (Aktenstück 04) ist aus der Gerichtsakte durch gerichtliche Anordnung entfernt worden. Frau Knoops (Geschäftsstelle) hat schriftlich bestätigt, dass das Dokument weder registriert noch der Gegenseite zugestellt wurde. Die Betriebsgeheimnis-Problematik der ProTec ist damit — soweit das LG-Verfahren betrifft — bereinigt.
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Für das DMS der Kanzlei: Das ProTec-Dokument wurde aus allen Verfahrensdateien gelöscht und in einem separaten Sicherheitsordner (Zugang nur Dr. Söhnchen) archiviert. Das früheres Mandatsdossier ProTec (PN-2024-019) ist vollständig von der Werkmann-Akte getrennt.
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## Kategorie 4: Bautagebuchauszüge — Personenbezogene Daten Dritter
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Die Bautagebuchauszüge (K46–K65) enthalten Namen und teils Unterschriften von Subunternehmern, Lohnarbeitern und K+B-Baustellenpersonal. Diese Personen sind nicht Partei. Ihre personenbezogenen Daten genießen Schutz nach Art. 4 DSGVO.
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**Lösung**: Im Zivilverfahren ist die Vorlage personenbezogener Daten als Beweismittel nach § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG (https://dejure.org/gesetze/BDSG/26.html) grundsätzlich zulässig, soweit die Daten zur Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich sind (Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO). Die Angaben zu Drittarbeitnehmern (Vor- und Nachname, Unterschrift) sind für die Echtheitsprüfung der Bautagebuchauszüge prozessrechtlich erforderlich. Eine Redaktion ist nicht angebracht.
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Ausnahme: Gesundheitsdaten (ein Eintrag im Bautagebuch vom 12.07.2024 dokumentiert einen Arbeitsunfall mit Verletzungsdetails eines namentlich genannten Lohnarbeiters). Dieser Eintrag wird redaktiert: Name und Verletzungsdetails werden geschwärzt; die für den Beweis relevante Information (Datum, Ort, Arbeitsunterbrechung für den Bereich) bleibt erhalten.
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## Kategorie 5: Konformitätserklärungen — Proprietäre Schnittstelleninformationen
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Die Konformitätserklärungen der Shenzhen AutoControl (K153–K160) enthalten technische Schnittstellenbeschreibungen der AC-7C-Module. Shenzhen AutoControl hat Dr. Söhnchen darauf hingewiesen, dass diese Informationen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse darstellen und nur im Rahmen des konkreten Verfahrens verwendet werden dürfen.
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**Lösung**: Die Einreichung im LG-Verfahren ist nach den DSGVO- und GeschGehG-Grundsätzen zulässig. Shenzhen AutoControl hat eine schriftliche Einverständniserklärung für die Verfahrenseinreichung erteilt (Anlage NL-3600). Im OLG- und DIS-Verfahren gilt dieselbe Einwilligung.
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## Redaktionsprotokoll
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Stang führt ein Redaktionsprotokoll, das für jede redaktierte Anlage festhält:
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- Welche Information geschwärzt wurde
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- Warum (Rechtsgrundlage)
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- Ob eine unredaktierte Version dem Gericht auf Anforderung vorgelegt werden kann
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Das Redaktionsprotokoll liegt im Kanzlei-Intranet und wird auf Anforderung des Gerichts vollständig offengelegt.
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+72
@@ -0,0 +1,72 @@
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From: dr.soehnchen@soehnchen-partner.de
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To: stang@soehnchen-partner.de; fleischer@soehnchen-partner.de
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CC: werkmann@wbat-baesweiler.de
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Date: Sun, 08 Feb 2026 23:14:37 +0100
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Subject: DRINGEND: Anlage K17 — Falsche Datei eingereicht — Sofortmassnahmen
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MIME-Version: 1.0
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Content-Type: text/plain; charset=utf-8
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Message-ID: <20260208231437.soehnchen.k17alarm@soehnchen-partner.de>
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Frau Stang, Herr Fleischer,
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soeben habe ich Ihre Meldung erhalten. Das ist eine ernste Situation, aber lösbar.
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Kurzzusammenfassung des Problems:
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Die am 21.01.2026 über beA eingereichte Anlage K17 enthält NICHT den Nachtrag Nr. 3
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(Planänderung Fassadendämmung Eschweiler vom 19.05.2024), sondern ein vertrauliches
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Dokument aus dem abgeschlossenen Mandat PN-2024-019 (ProTec Anlagensicherheit GmbH,
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Duisburg) — konkret einen BSI-Sicherheitsbericht über kritische Infrastrukturkomponenten.
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Das Dokument trägt den Aufdruck "VERTRAULICH — NUR FÜR INTERNEN GEBRAUCH".
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SOFORTMASSNAHMEN (heute noch, auch wenn es 23 Uhr ist):
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1. Herr Fleischer: Prüfen Sie sofort, ob die falsche Datei noch in der beA-Übertragungsmappe
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liegt oder ob sie bereits als übertragen markiert ist. Falls das System eine
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Rückruf-Funktion hat — versuchen Sie es. Falls nicht: protokollieren Sie den Status.
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2. Frau Stang: Erstellen Sie bis morgen 8:00 Uhr folgendes:
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a) Die korrekte K17-Datei (Nachtrag Nr. 3, 7 Seiten, als PDF/A-2b)
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b) Entwurf eines Berichtigungsschriftsatzes (1-2 Seiten) für das LG Aachen
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c) Aktennotiz über den Vorfall (Zeitachse, Ursache, Maßnahmen)
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3. Ich selbst rufe morgen früh um 8:15 Uhr die Geschäftsstelle LG Aachen an
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(Frau Knoops, Zi. 312) und informiere RA Dr. Kessling (Gegnervertreter).
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4. Die ProTec GmbH muss informiert werden — ich übernehme das Gespräch mit
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Herrn Stölting persönlich morgen Vormittag.
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5. Herr Fleischer: IT-Analyse des DMS-Konfigurationsfehlers bis morgen Mittag —
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wie konnte die Fehlzuordnung zwischen NU-2024-047 (Werkmann) und PN-2024-019
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(ProTec) entstehen?
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WICHTIG: Keine Panik, kein Aktionismus ohne Abstimmung mit mir. Wir lösen das
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sauber und dokumentiert. Der Berichtigungsschriftsatz ist prozessrechtlich das
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richtige Instrument (§ 139 Abs. 4 ZPO).
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Ursache (meine erste Einschätzung): Das DocuWare-DMS hat bei der automatischen
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Tagging-Funktion die Mandatsnummer verwechselt. NU-2024-047 endet auf "047",
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PN-2024-019 endet auf "019" — beide liegen in der Datenbank alphabetisch
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nebeneinander. Das ist ein Konfigurationsfehler, den wir beim Systemintegrator
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sofort melden.
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Ich melde mich morgen früh um 7:30 Uhr mit dem endgültigen Aktionsplan.
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Bitte bestätigen Sie den Empfang dieser Mail.
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Mit freundlichen Grüßen
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||||
Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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||||
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
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||||
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||||
Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB
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||||
Theaterstraße 22
|
||||
52062 Aachen
|
||||
Tel.: 0241 / 88 33 44-0
|
||||
Fax: 0241 / 88 33 44-99
|
||||
dr.soehnchen@soehnchen-partner.de
|
||||
www.soehnchen-partner.de
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||||
VERTRAULICH: Diese E-Mail ist ausschließlich für den bezeichneten Adressaten bestimmt
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||||
und kann vertrauliche anwaltliche Informationen enthalten. Sollten Sie diese E-Mail
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irrtümlich erhalten haben, informieren Sie den Absender und löschen Sie die Nachricht.
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+48
@@ -0,0 +1,48 @@
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||||
From: geschaeftsstelle.zi312@lg-aachen.nrw.de
|
||||
To: dr.soehnchen@soehnchen-partner.de
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||||
Date: Sun, 22 Feb 2026 09:47:12 +0100
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||||
Subject: LG Aachen 11 O 188/26 — Eingangsbestaetigung Berichtigungsschriftsatz und Anlage K17
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||||
MIME-Version: 1.0
|
||||
Content-Type: text/plain; charset=utf-8
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||||
Message-ID: <20260222094712.lg-aachen.zi312@lg-aachen.nrw.de>
|
||||
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Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr. Söhnchen,
|
||||
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ich bestätige den Eingang des Berichtigungsschriftsatzes vom 22.01.2026,
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||||
eingegangen am selben Tag über beA (Eingangsnummer: beA-2026-01-22-00847).
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||||
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||||
Zum Inhalt Ihres Schriftsatzes weise ich auf Folgendes hin:
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||||
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1. Die irrtümlich eingereichte Anlage K17 (Übertragung vom 21.01.2026) wurde
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||||
aus der vorläufigen Verfahrensakte entnommen und unter Verschluss genommen.
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||||
Sie wurde weder dem Vorsitzenden vorgelegt noch an die Gegenseite zugestellt.
|
||||
Eine förmliche Vernichtung oder dauerhafte Aufbewahrung dieser Datei richtet
|
||||
sich nach der internen Aktenordnung des Gerichts; hierüber entscheidet der
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||||
Vorsitzende (VRiLG Dr. Hermanns).
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||||
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||||
2. Die korrekte Anlage K17 (Nachtrag Nr. 3, 7 Seiten) ist dem Berichtigungs-
|
||||
schriftsatz entnommen und als ordnungsgemäße Gerichtsanlage K17 in die
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||||
Verfahrensakte aufgenommen worden.
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||||
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3. Die vollständige Anlageeinreichung K1 bis K247 ist in der Akte vermerkt.
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||||
Einige Anlagen wurden aufgrund der Hash-Korrektur (beA-Berichtigungsübertragung
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||||
vom 24.01.2026, Eingangsnummer beA-2026-01-24-00192) nochmals eingereicht
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||||
und durch die aktuellen Versionen ersetzt.
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||||
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||||
4. Der Vorsitzende hat das Verfahren zur weiteren Bearbeitung vorgemerkt. Eine
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||||
Güteverhandlung wird voraussichtlich für März 2026 anberaumt.
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||||
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||||
Für Rückfragen stehe ich unter Tel. 0241 / 432-14312 gerne zur Verfügung
|
||||
(Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 9:00 bis 12:00 Uhr).
|
||||
|
||||
Mit freundlichen Grüßen
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||||
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||||
Margret Knoops
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||||
Justizangestellte
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||||
Landgericht Aachen — Geschäftsstelle Zimmer 312
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||||
Adalbertsteinweg 92
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||||
52070 Aachen
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||||
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||||
HINWEIS: Diese E-Mail ist eine behördliche Mitteilung des Landgerichts Aachen.
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||||
Sie ist nicht verschlüsselt. Für die Übermittlung vertraulicher Schriftsätze
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||||
nutzen Sie bitte ausschließlich das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA).
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||||
+76
@@ -0,0 +1,76 @@
|
||||
From: sekretariat@dis-arb.de
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||||
To: dr.soehnchen@soehnchen-partner.de
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||||
CC: ra-kessling@kessling-baurecht.de
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||||
Date: Sun, 15 Mar 2026 14:22:08 +0100
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||||
Subject: DIS-SV-2026/088 — Verfahrensanordnung Nr. 3 (Anlagenformat und Einreichungsmodalitaeten)
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||||
MIME-Version: 1.0
|
||||
Content-Type: text/plain; charset=utf-8
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||||
Message-ID: <20260315142208.dis-sv-2026-088@dis-arb.de>
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||||
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||||
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr. Söhnchen,
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||||
sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr. Kessling,
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||||
das Schiedsgericht übersendet anliegend die Verfahrensanordnung Nr. 3 vom
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||||
05.03.2026. Der Text der Verfahrensanordnung lautet wie folgt:
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||||
VERFAHRENSANORDNUNG NR. 3
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||||
DIS-Schiedsgericht — Az. DIS-SV-2026/088
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||||
Vorsitzende Schiedsrichterin: Prof. Dr. Elke Schwartze, Frankfurt am Main
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In dem Schiedsverfahren K+B Industriebau AG ./. Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH
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ordnet das Schiedsgericht an:
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1. EINREICHUNGSFORMAT SCHRIFTSÄTZE
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Jeder Schriftsatz ist in vier (4) gebundenen Originalexemplaren einzureichen.
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Je einem Schriftsatz-Exemplar ist ein USB-Stick beizufügen (insgesamt 4 USB-Sticks),
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der alle dem Schriftsatz beigefügten Anlagen als durchsuchbare PDF/A-2b-Dateien
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||||
enthält. Die USB-Sticks sind vom einreichenden Anwalt zu versiegeln (Kanzleistempel,
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||||
Datum, Unterschrift). Eine SHA-256-Prüfsummenliste aller USB-Stick-Dateien ist dem
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||||
Schriftsatz als gesonderte Anlage beizufügen.
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2. ANLAGEN-SAMMELBAND
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||||
Die dem Schriftsatz beigefügten Anlagen sind als gebundener Sammelband (DIN A4,
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||||
Hartcover-Bindung) einzureichen. Jede Anlage trägt ein Deckblatt mit Anlage-Nummer,
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||||
Kurzbezeichnung, Datum und Seitenzahl. Die Gesamtseitenzählung des Sammelbands
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||||
ist fortlaufend. CAD-Pläne im Format DIN A1/A0 sind auf DIN A3 zu falten und
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||||
in den Sammelband einzulegen; für ihre Einreichung ist die gesonderte Genehmigung
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||||
des Schiedsgerichts einzuholen (Antrag ist dem Schriftsatz beizufügen).
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||||
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||||
3. FREMDSPRACHIGE ANLAGEN
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||||
Fremdsprachige Anlagen können in englischer Sprache ohne Übersetzung eingereicht
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werden, sofern alle Verfahrensbeteiligten dem Einsatz der englischen Sprache
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||||
zugestimmt haben. Anlagen in anderen Sprachen (z.B. Italienisch, Chinesisch) sind
|
||||
mit beglaubigter Übersetzung einzureichen. Englisch und Deutsch bedürfen keiner
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Übersetzung.
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4. EINREICHUNGSFRIST
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||||
Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH (Widerklage): 31. März 2026
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||||
K+B Industriebau AG (Erwiderung auf Widerklage): 30. April 2026
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||||
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||||
5. VERTRAULICHKEIT
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||||
Das Schiedsverfahren ist nach § 44 DIS-SchO 2018 vertraulich. Alle Schriftsätze,
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||||
Anlagen und mündlichen Verhandlungen sind strikt vertraulich zu behandeln.
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||||
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||||
Frankfurt am Main, 05. März 2026
|
||||
|
||||
Prof. Dr. Elke Schwartze
|
||||
Vorsitzende Schiedsrichterin
|
||||
DIS-SV-2026/088
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
Für Rückfragen zur Verfahrensanordnung steht das DIS-Sekretariat zur Verfügung
|
||||
(Tel.: 069 / 92 77 35-22, sekretariat@dis-arb.de, Mo-Fr 9:00-17:00 Uhr).
|
||||
|
||||
Mit freundlichen Grüßen
|
||||
|
||||
Gisela Behrend
|
||||
Sekretariat / Verfahrensverwaltung
|
||||
Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS)
|
||||
Emil-von-Behring-Straße 35
|
||||
60439 Frankfurt am Main
|
||||
Tel.: 069 / 92 77 35-0
|
||||
www.dis-arb.de
|
||||
+73
@@ -0,0 +1,73 @@
|
||||
From: dr.soehnchen@soehnchen-partner.de
|
||||
To: ra-kessling@kessling-baurecht.de
|
||||
Date: Thu, 02 Apr 2026 10:33:55 +0100
|
||||
Subject: Az. 11 O 188/26 — Zurückweisung des Echtheitswiderspruchs zu Anlagen K22/K23/K28/K31/K39
|
||||
MIME-Version: 1.0
|
||||
Content-Type: text/plain; charset=utf-8
|
||||
Message-ID: <20260402103355.soehnchen.aufmass@soehnchen-partner.de>
|
||||
References: <20260314155002.kessling.klagewiderung@kessling-baurecht.de>
|
||||
|
||||
Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Kessling,
|
||||
|
||||
Ihre Klageerwiderung vom 14.03.2026 ist eingegangen. Bezüglich des in Abschnitt III
|
||||
Ihrer Erwiderung erhobenen Echtheitswiderspruchs zu den Aufmaßprotokollen
|
||||
K22, K23, K28, K31 und K39 weise ich Folgendes zurück:
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||||
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||||
1. ZUR BESTRITTENEN UNTERSCHRIFT (TELLENBACH)
|
||||
|
||||
Ihr Vorbringen, die Unterschriften des K+B-Bauleiters Dipl.-Ing. Marc Tellenbach
|
||||
auf den o.g. Protokollen seien "nicht gesichert authentisch" (S. 12 Ihrer Erwiderung),
|
||||
ist rechtlich und tatsächlich unzureichend. Nach § 440 ZPO obliegt Ihrer Mandantin die
|
||||
Beweislast für die Unechtheit. Ein allgemeines Bestreiten genügt nicht.
|
||||
|
||||
Herr Tellenbach hat diese Protokolle persönlich unterzeichnet. Die Protokolle wurden
|
||||
auf einem Panasonic Toughbook CF-33 vor Ort ausgefüllt (digitale Zeitstempel und
|
||||
GPS-Koordinaten in den PDF-Metadaten vorhanden, die den Ausstellungsort und
|
||||
-zeitpunkt belegen). Ich werde dem Gericht mit meiner Replik diese Metadaten
|
||||
vorlegen.
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||||
|
||||
Ferner: Ihr Mandant (K+B) selbst hat an denselben Tagen Tagesberichte über die
|
||||
Projektmanagementsoftware Brainware BIM abgelegt, die Herrn Tellenbach als
|
||||
Verfasser ausweisen. Ich fordere Sie auf, diese Tagesberichte im Wege der
|
||||
Selbstvorlage nach § 421 ZPO dem Gericht zu übermitteln. Andernfalls werde
|
||||
ich beim Gericht den Antrag nach § 142 ZPO auf Urkundenvorlage stellen.
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||||
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||||
2. ZUR DATUMSBESTREITUNGNG (K16-K20)
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||||
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||||
Das Bautagebuch unserer Mandantin, geführt von Polier Werner Grabowski
|
||||
(eidesstattliche Versicherung Grabowski liegt als Anlage K248 bei — wird mit
|
||||
der Replik eingereicht), korrespondiert mit sämtlichen Protokolldaten.
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||||
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||||
3. ZUR MESSPUNKT-RÜGE (K44)
|
||||
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||||
Ihr Vorbringen, das Gerüst sei am behaupteten Messprotokoll-Datum noch nicht
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||||
aufgestellt gewesen, ist unzutreffend. Die Gerüstbaufirma Gerber Gerüstbau GmbH
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||||
(Würselen) hat einen Gerüstaufbauplan mit tagesgenauen Aufstelldaten vorgelegt
|
||||
(Anlage K249 — ebenfalls mit der Replik). Ihr Mandant hat sich auf eine fehlerhafte
|
||||
interne Kalendernotiz gestützt.
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||||
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||||
4. WEITERES VORGEHEN
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||||
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||||
Ich werde bis zum 30.04.2026 eine vollständige Replik einreichen. Diese wird
|
||||
enthalten:
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- Privatgutachten zur Schriftidentifikation (Dr. Renate Nolden, Bonn) — Termin
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||||
Urkundsvorlage 15.04.2026
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||||
- Vollständige PDF-Metadaten aller 5 bestrittenen Protokolle
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||||
- Eidesstattliche Versicherung Grabowski (K248)
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- Gerüstaufbauplan Gerber (K249)
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||||
- Antrag auf Parteivernehmung Herrn Tellenbach (§ 447 ZPO)
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||||
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||||
Ich rege an, dass Ihre Mandantin ihren Echtheitswiderspruch nach Sichtung des
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||||
Privatgutachtens zurücknimmt, um das Verfahren nicht unnötig zu verzögern.
|
||||
|
||||
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
|
||||
|
||||
Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
|
||||
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
|
||||
Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB
|
||||
Theaterstraße 22, 52062 Aachen
|
||||
Tel.: 0241 / 88 33 44-0
|
||||
|
||||
Quelle: § 440 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/440.html);
|
||||
§ 142 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/142.html);
|
||||
§ 447 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/447.html)
|
||||
+80
@@ -0,0 +1,80 @@
|
||||
From: helpdesk@xjustiz.de
|
||||
To: fleischer@soehnchen-partner.de
|
||||
CC: dr.soehnchen@soehnchen-partner.de
|
||||
Date: Sat, 18 Apr 2026 11:05:42 +0100
|
||||
Subject: AW: XJustiz 3.3.1 — Hash-Abweichungen bei PDF/A-Konvertierung durch RA-Micro 2025.3
|
||||
MIME-Version: 1.0
|
||||
Content-Type: text/plain; charset=utf-8
|
||||
Message-ID: <20260418110542.helpdesk.xjustiz@xjustiz.de>
|
||||
References: <20260415143022.fleischer.xjustiz@soehnchen-partner.de>
|
||||
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||||
Sehr geehrter Herr Fleischer,
|
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||||
vielen Dank für Ihre Anfrage vom 15.04.2026 zu den Hash-Abweichungen bei der
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||||
beA-Übertragung. Wir haben Ihren Bericht an unsere technische Abteilung
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||||
weitergeleitet und können folgendes mitteilen:
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1. BESTÄTIGTER FEHLER IN RA-MICRO 2025.3
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Der von Ihnen beschriebene Sachverhalt — SHA-256-Hashes weichen ab, weil
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||||
RA-Micro die Hash-Berechnung VOR der PDF/A-Konvertierung durchführt, obwohl
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||||
die Konvertierung Metadaten in die PDF einbettet und damit den Hash verändert —
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ist uns bekannt. Dieser Fehler ist in unserem Bug-Tracker unter Ticket
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XJUSTIZ-2026-0234 dokumentiert.
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Der Fehler betrifft ausschließlich RA-Micro-Versionen 2025.2 und 2025.3 in
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Verbindung mit dem XJustiz-Standard Version 3.3.1. In RA-Micro 2025.1 und
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älter trat dieser Fehler nicht auf, weil die damalige Hash-Berechnung nach
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der Konvertierung erfolgte.
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2. PATCH VERFÜGBAR
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RA-Micro hat mit Version 2025.3.1 (Releasedatum: 02.04.2026) einen Patch
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veröffentlicht, der die Hash-Berechnung korrekt nach der PDF/A-Konvertierung
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durchführt. Wir empfehlen dringend, diesen Patch umgehend einzuspielen.
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Download: https://www.ra-micro.de/update/2025-3-1/
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Releasehinweis: https://www.ra-micro.de/blog/2025-3-1-xjustiz-patch/
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3. RECHTLICHE WIRKUNG DER HASH-ABWEICHUNGEN
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Zur Ihrer Anfrage, ob die Hash-Abweichungen die rechtliche Wirksamkeit der
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beA-Übertragungen berühren:
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Nach § 130a Abs. 5 ZPO ist ein elektronisches Dokument eingegangen, sobald
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es auf dem Empfängersystem gespeichert ist. Hash-Prüfsummen sind ein
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Integritätsmechanismus, kein Wirksamkeitsmerkmal. Das bedeutet: Abweichende
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Hashes begründen keine Unwirksamkeit der Einreichung.
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Gleichwohl empfehlen wir aus Gründen der Rechtssicherheit:
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a) Die fehlerhaften Einreichungen durch korrekte Versionen (mit übereinstimmenden
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Hashes) nachzureichen — sofern noch nicht geschehen.
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b) In der Kanzleiakte zu dokumentieren, wann und warum die Hashes abgewichen sind
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(technische Ursache, keine inhaltliche Änderung der Dokumente).
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4. EMPFEHLUNGEN FÜR DEN ZUKÜNFTIGEN BETRIEB
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Standardisierter Workflow nach dem Patch:
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- PDF/A-Konvertierung aller Dokumente
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- SHA-256-Berechnung ERST nach Konvertierung (Patch stellt dies sicher)
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- Hash-Protokollierung vor Upload
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- Testupload nach jedem Software-Update über das beA-Testsystem
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5. WEITERES
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Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte geben Sie bei Anfragen
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immer die RA-Micro-Version, das Betriebssystem und den XJustiz-Verfahrensstand
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(aktuell: Version 3.3.1) an.
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Mit freundlichen Grüßen
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Tobias Wernheim
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||||
XJustiz-Koordinierungsstelle
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c/o Bundesamt für Justiz
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Adenauerallee 99-103
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||||
53113 Bonn
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||||
helpdesk@xjustiz.de
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https://www.xjustiz.de/
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Tel.: 0228 / 99 410-7788
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Diese Mitteilung ist eine technische Auskunft und stellt keine Rechtsberatung dar.
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# 20 Anlagen-Sammelband Vortest — Feedback LG-Richter
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Datum: 30. März 2026 (Aktennotiz nach Telefonat)
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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## Hintergrund
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In der Güteverhandlung vom 25.03.2026 (Aktenstück 15) hatte VRiLG Dr. Hermanns im Nachgespräch eine ungewöhnliche, aber in der Praxis nützliche Möglichkeit angeboten: Er sei bereit, vor der nächsten Sitzung einen kurzen informellen Vortest der überarbeiteten Anlagenstruktur durchzuführen, d.h. einen Blick auf das überarbeitete Anlagenverzeichnis (Version 2.0) und die Gliederung der K181–K227-Anlagen zu werfen. Dies sei kein förmliches Verfahren, sondern ein prozessuales Gespräch im Rahmen der Prozessförderungspflicht nach § 139 Abs. 1 ZPO.
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Dr. Söhnchen hat dieses Angebot dankend angenommen. Am 30.03.2026 fand ein 20-minütiges Telefonat zwischen Dr. Söhnchen und Dr. Hermanns statt (mit RiLG Dr. Pfeiffer, Beisitzerin).
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## Ergebnisse des Vortests
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### Positives Feedback
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**Anlagenverzeichnis Version 2.0**: Dr. Hermanns bezeichnet die Überarbeitung als „erhebliche Verbesserung". Die Gliederung nach Nachtragspositionen (statt chronologisch) erleichtere das Nachvollziehen des Klagevorbringens erheblich. Er habe die K181–K227-Gruppe anhand der XLSX-Anlagenmatrix kurz überflogen und könne nun den Zusammenhang zwischen Nachtragsnummer, Beleg und Klagforderungsbetrag nachvollziehen.
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**Deckblätter**: Die Einführung von Deckblättern mit Seitenzahl und Kurzbeschreibung wird ausdrücklich gelobt. Dr. Pfeiffer merkt an, dass dies bei großen Anlagenkonvoluten leider immer noch nicht Standard sei.
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### Kritische Hinweise
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**Anlagen K66–K75 (Schweißnahtprotokolle)**: Die Richterbank fragt, ob die technische Fachsprache der Schweißnahtprotokolle (DIN-Normen, Nahtklassen, WPS-Nummern) für das Gericht ohne sachverständige Hilfe verständlich ist. Dr. Söhnchen erklärt, dass Privatgutachter Feldkamp eine technische Zusammenfassung (1 Seite A4) erstellt, die als Anlage K75a vorgelegt wird — eine Art Leseanleitung für die Schweißnahtprotokolle.
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**Anlage K38a vs. K38**: Das Gericht bittet um explizite Kenntlichmachung der Korrektur: Welche Zahl in K38a weicht von K38 ab? Stang erstellt dazu ein kurzes Diff-Dokument (halbe Seite), das die Differenz von 2.240 EUR (81.420 EUR vs. 79.180 EUR) erläutert und die Korrektur dokumentiert.
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**Repräsentativitätsdarstellung**: Das Gericht fragt, ob die Aussage, dass die 30 eingereichten Lieferscheine (K81–K110) „repräsentativ" für alle 923 seien, statistisch belegt werden kann. Dr. Söhnchen sagt zu, die statistische Methodik (zufällige Stichprobe oder geschichtete Auswahl?) in einem Erläuterungsabschnitt im ergänzenden Schriftsatz darzustellen. Stang erstellt hierfür einen kurzen methodischen Abschnitt (ca. 3 Absätze), der die Auswahl-Methodik (geschichtete Zufallsstichprobe nach Monat und Lieferant) beschreibt.
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## Konsequenzen für das Anlagenkonvolut
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Die aus dem Vortest resultierenden Korrekturen:
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| Maßnahme | Anlage | Frist | Verantwortlich |
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| Technische Zusammenfassung Schweißnahtprotokolle | K75a | 22.04.2026 | Feldkamp + Stang |
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| Diff-Dokument K38a vs. K38 | K38b ergänzt | 22.04.2026 | Stang |
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| Methodischer Abschnitt Repräsentativität | Schriftsatz-Ergänzung | 22.04.2026 | Söhnchen |
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| Überarbeitetes Anlagenverzeichnis Version 2.1 | anlagenverzeichnis_lg.docx | 22.04.2026 | Stang |
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## Bewertung des Vortests
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Das informelle Vortest-Gespräch hat mehrere Stunden Arbeit gespart: Statt die Mängel erst nach dem nächsten förmlichen Schriftsatz-Austausch zu erfahren (mit langer Verzögerung), konnten sie jetzt gezielt und früh behoben werden. Dr. Hermanns signalisiert, dass das Gericht die Klage nach Eingang des ergänzenden Schriftsatzes für schlüssig erachten dürfte — ein vorsichtiges, aber ermutigendes Signal für eine baldige Terminsbestimmung zur mündlichen Verhandlung.
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Dr. Söhnchen notiert für die Mandatsakte: Solche informellen Gespräche mit dem Vorsitzenden sind in Bausachen häufig möglich und sollten aktiv gesucht werden. Der § 139 ZPO-Prozess (richterlicher Hinweis — Replik — erneuter Hinweis) kann dadurch erheblich abgekürzt werden. Die alternative Möglichkeit, schon in der Klageschrift einen Vorschlag für eine gerichtlich beauftragte Anlagen-Sichtung durch einen Sachverständigen zu unterbreiten, wird für das weitere Verfahren in Betracht gezogen.
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## Nächster Termin
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Güteverhandlung / Mündliche Verhandlung: Voraussichtlich Juni 2026 (nach Eingang des ergänzenden Schriftsatzes und Klageerwiderung Replik). Stang wird den Termin nach Bekanntgabe durch die Geschäftsstelle in den Kanzleiplan eintragen.
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# 21 Kostenfolge Anlage-Management — § 91 ZPO und Anlagenpauschale
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Datum: 2. April 2026
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26 (LG Aachen), DIS-SV-2026/088
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## Erstattungsfähigkeit von Anlagenkosten
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In komplexen Bausachen fallen erhebliche Kosten für die Zusammenstellung, Aufbereitung und Einreichung des Anlagenkonvoluts an. Die Frage, welche dieser Kosten im Falle des Obsiegens nach § 91 ZPO (https://dejure.org/gesetze/ZPO/91.html) gegenüber dem unterlegenen Gegner erstattungsfähig sind, ist für Werkmann wirtschaftlich bedeutsam.
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## Kostenüberblick (Stand April 2026)
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### Anwaltliche Vergütung (Anlage-Management)
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Die anwaltliche Tätigkeit im Zusammenhang mit dem Anlage-Management ist über den Gegenstandswert abgegolten. Es gibt keinen separaten Anlage-Management-Gebührentatbestand im RVG. Soweit RA Dr. Söhnchen und Stang Stunden ausschließlich für die Anlage-Aufbereitung aufgewandt haben, sind diese als Verfahrensgebühr (Nr. 3100 VV RVG) und Terminsgebühr (Nr. 3104 VV RVG) gedeckt.
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Ausnahme: Soweit die Anlage-Aufbereitung durch technische Mitarbeiter (Hofferberth) erfolgt ist, handelt es sich um Mandantenkosten, die nicht als Anwaltskosten, aber ggf. als erstattungsfähige Prozesskosten geltend gemacht werden können, wenn sie durch die Prozessführung veranlasst waren (§ 91 Abs. 1 S. 1 ZPO).
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### Übersetzungskosten
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| Position | Betrag |
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|---|---|
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| Beglaubigte Übersetzung Chinesisch (Lin & Partner) | 2.400 EUR |
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| Einfache Übersetzung Italienisch (Stang, intern) | 0 EUR (bereits mit Kanzleihonorar abgegolten) |
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| **Gesamt Übersetzung** | **2.400 EUR** |
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Übersetzungskosten sind nach § 91 ZPO erstattungsfähig, wenn die Urkunde für die Rechtsverfolgung erforderlich war und das Gericht die fremdsprachige Version nicht ohne Übersetzung berücksichtigen konnte. BGH, Beschluss vom 13.09.2012 — I ZB 75/11 (bundesgerichtshof.de): Übersetzungskosten sind erstattungsfähig, wenn sie für die Prozessführung notwendig waren.
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### Druckkosten (Schiedsgericht)
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| Position | Betrag |
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|---|---|
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| Druck 4 Exemplare Sammelband | 1.028,16 EUR |
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| Farbige Deckblätter | 345,80 EUR |
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| Hardcover-Bindung | 112,00 EUR |
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| Register-Trennblätter | 34,00 EUR |
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| USB-Sticks | 48,00 EUR |
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| **Gesamt Druckkosten** | **1.567,96 EUR** |
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Im DIS-Schiedsverfahren gilt nicht § 91 ZPO, sondern § 1057 ZPO (Kostenentscheidung Schiedsgericht). Die Erstattungsfähigkeit von Druckkosten im Schiedsverfahren richtet sich nach § 14 DIS-SchO.
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### Sachverständigenkosten Anlage-Aufbereitung
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Privatgutachter Feldkamp (Anlage K248 — technische Zusammenfassung Schweißnahtprotokolle, K75a): Honorar 3.800 EUR netto. Erstattungsfähig nach § 91 ZPO, soweit das Privatgutachten für die Begründung der Klageforderung notwendig war (OLG Köln, Beschluss vom 22.11.2021 — 17 W 20/21; openjur.de).
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### IT-Kosten (QR-Codes, SHA-256-Skript)
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Fleischer (IT): 12 Arbeitsstunden à 85 EUR/Stunde (Kanzlei-IT-Pauschale) = 1.020 EUR. Diese IT-Kosten sind in der Kanzleistruktur interne Kosten; eine gesonderte Kostenerstattung kommt nur in Betracht, wenn sie explizit als notwendige Auslagen in der Kostenrechnung aufgeführt werden. Prüfung ausstehend.
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## Kostenzusammenstellung (erstattungsfähig vs. nicht erstattungsfähig)
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| Kostenposition | Betrag | Erstattungsfähig? |
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|---|---|---|
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| Übersetzungskosten (Lin & Partner) | 2.400 EUR | Ja (§ 91 ZPO) |
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| Druckkosten Schiedsgericht | 1.568 EUR | Ja (§ 1057 ZPO / DIS-SchO) |
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| Privatgutachter Feldkamp (Anlage K248 + K75a) | 3.800 EUR | Ja (§ 91 ZPO) |
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| IT-Kosten Fleischer | 1.020 EUR | Fraglich |
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| Interne Übersetzung Stang | 0 EUR | N/A |
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| **Gesamt potenziell erstattungsfähig** | **ca. 7.788 EUR** | |
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Die Anwaltsgebühren (Söhnchen + Stang) für das Anlage-Management sind im Rahmen der Gesamtgebühren des Verfahrens (RVG-Verfahrensgebühr aus Gegenstandswert 2.400.000 EUR: ca. 16.944 EUR netto) bereits enthalten und werden nicht gesondert geltend gemacht.
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## Anlagenpauschale-Diskussion
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In der anwaltlichen Praxis wird diskutiert, ob für die Aufbereitung außergewöhnlich umfangreicher Anlagenkonvolute eine außergerichtliche Vereinbarung einer Sondervergütung zulässig ist (§ 3a RVG — Vergütungsvereinbarung). Im vorliegenden Mandat wurde keine Sondervergütung für das Anlage-Management vereinbart. Für künftige Mandate mit vergleichbarem Anlagenumfang empfiehlt Dr. Söhnchen, eine gesonderte Anlagenpauschale (z.B. 5.000 EUR pauschal für Konvolute > 1.000 Einzeldokumente) in der Mandatsvereinbarung festzuschreiben.
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# 22 Verfahrensstand und Fazit — Anlagen-Handhabung
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Datum: 15. April 2026 (Stichtag dieser Akte)
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Bearbeiter: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.
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Az.: 11 O 188/26, 14 U 22/26, DIS-SV-2026/088
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## Gesamtüberblick Verfahrensstand
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| Verfahren | Status | Nächster Schritt |
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|---|---|---|
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| LG Aachen 11 O 188/26 | Klage eingereicht, Güteverhandlung abgehalten, ergänzender Schriftsatz in Vorbereitung | Ergänzender Schriftsatz bis 22.04.2026; dann Klageerwiderung Replik erwartet |
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| OLG Köln 14 U 22/26 | Berufungsbegründung eingereicht (15.03.2026) | Berufungserwiderung K+B erwartet bis 15.05.2026 |
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| DIS Frankfurt DIS-SV-2026/088 | Widerklage eingereicht (31.03.2026); 4 Originale + USB-Sticks versandt | Widerklageerwiderung K+B erwartet; mündliche Verhandlung Schiedsgericht voraussichtlich September 2026 |
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## Fazit: Anlagen-Handhabung in diesem Mandat
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### Was gut lief
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**Anlagenmatrix (Aktenstück 12)**: Die verfahrensübergreifende XLSX-Matrix mit kanzleiinternen Dokument-IDs und Verfahrenszuordnung war die wichtigste Infrastrukturentscheidung. Ohne sie wäre das Mandat nicht beherrschbar gewesen.
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**Kürzungsstrategie (Aktenstück 16)**: Die Reduktion von 3.847 auf 247 Gerichtsanlagen bei gleichzeitiger Bereitstellung des Nachlagenkonvoluts war prozessrechtlich korrekt und wurde vom Gericht positiv aufgenommen.
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**QR-Code-System (Aktenstück 18)**: Vor allem für das Schiedsverfahren ein echter Mehrwert. Das Schiedsgericht hat den strukturierten Sammelband explizit gelobt.
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**Informeller Vortest (Aktenstück 20)**: Das Gespräch mit dem Vorsitzenden hat wertvolles Feedback geliefert und die Reaktionszeit erheblich verkürzt.
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### Was Probleme bereitet hat
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**Anlage K17 (Aktenstück 04)**: Der berufsrechtlich heikelste Moment des Mandats. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit eines sorgfältigen DMS-Konfigurationsmanagements. Die Lösung war prozessrechtlich korrekt (Berichtigungsschriftsatz), aber der Reputationsschaden bei ProTec ist durch kanzleiinterne Maßnahmen minimiert worden.
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**XJustiz-Hashprobleme (Aktenstück 05)**: Technisch beherrschbar, aber zeitaufwendig. Das Update auf RA-Micro 2025.3.1 hat das Problem behoben. Empfehlung: Künftig nach jeder RA-Micro-Aktualisierung einen Testupload über das beA-Testsystem durchführen.
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**Echtheitsstreit Aufmaßprotokolle (Aktenstück 06)**: Taktisch von K+B als Verzögerungsmanöver eingesetzt. Die Verteidigung ist solide aufgestellt (digitale Metadaten, Zeugen, Schriftgutachten). Allerdings: Hätte das Kanzlei-DMS von Beginn an GPS-Metadaten und Gerätezeitstempel für alle Protokolle archiviert (nicht nur für die PDF-Dateien), wäre der Streit gar nicht erst entstanden.
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**Synchronisationsproblem OLG/LG (Aktenstück 08)**: Durch die Anlagenmatrix beherrschbar, aber der manuelle Synchronisationsaufwand ist hoch. Für künftige Mandate mit mehreren parallelen Verfahren empfiehlt sich ein dezidiertes Case-Management-System (z.B. Brainware Legal, Version 5.0).
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## Handlungsempfehlungen für künftige Anlagenkonvolut-Mandate
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1. **Anlagenmatrix von Tag 1**: Nicht erst bei 3.847 Dokumenten aufbauen, sondern mit dem ersten Mandatsgespräch beginnen.
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2. **DMS-Konfiguration prüfen**: Versionshistorie, Zugriffsprotokoll und Mandatstrennungs-Checks sind Pflicht, nicht Kür.
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3. **PDF/A-Konvertierung standardisieren**: Einheitlicher Workflow (Konvertierung → Hash-Berechnung → Upload) eliminiert die Kategorie 1-Hashprobleme vollständig.
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4. **Anlagenpauschale vereinbaren**: Bei > 1.000 Einzeldokumenten gehört eine Sondervergütungsvereinbarung in die Mandatsannahme (§ 3a RVG).
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5. **Vortest-Gespräch aktiv anbieten**: § 139 ZPO gibt dem Gericht die Möglichkeit, Hinweise zu erteilen. Viele Richter in Bausachen sind bereit, informell Strukturvorschläge zu diskutieren — wenn die Kanzlei es aktiv anbietet.
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## Ausblick
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Das Mandat befindet sich in der entscheidenden Phase. Die Klageforderung von 2.400.000 EUR ist substanziiert; die Anlagenstruktur ist nach der Güteverhandlung gerichtsseitig als verbesserungswürdig, aber grundsätzlich tauglich bewertet worden. K+B hat bislang nur taktische Einwände (Echtheitstreit, Hashprobleme) vorgebracht, keine substanziellen inhaltlichen Einwände gegen die Mehrkostenpositionen.
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Prognose (vorsichtig): Das LG Aachen dürfte im Laufe des Jahres 2026 einen Beweisbeschluss für ein Sachverständigengutachten erlassen. Ein Vergleich im Bereich 1.800.000–2.100.000 EUR erscheint realistisch. Das DIS-Schiedsverfahren könnte schneller zu einem Ergebnis kommen — Prof. Dr. Schwartze ist für zügige Verfahrensführung bekannt.
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**Stichtag dieser Akte: 15. April 2026**
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**Bearbeiterin/Bearbeiter**: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M. und Lea Stang
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**Kanzlei**: Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB, Theaterstraße 22, 52062 Aachen
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Quelle Werklohn-Grundsätze: BGH, Urteil vom 24.02.2005 — VII ZR 141/03 (bundesgerichtshof.de); zu Substantiierungsanforderungen und Beweislast bei Bauvergütungsansprüchen.
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# Akte: Werkmann ./. K+B — Werklohnklage Lackieranlage Eschweiler — Anlagenkonvolut-Verfahren
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<!-- BEGIN gesamt-pdf-section (autogen) -->
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## Akte komplett herunterladen
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Diese Arbeitsakte gibt es in zwei Formaten zum Direkt-Download. Das Gesamt-PDF eignet sich zum Lesen, Ausdrucken und für schnelle Durchsichten. Das Akten-ZIP enthält sämtliche Originaldateien (Markdown-Aktenstücke, Tabellen, E-Mails, Fotos, PDFs, DOCX, XLSX) im Originalordnerlayout für eigene Auswertungen.
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| Was | Format | Quelle |
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| Gesamt-PDF (alles in einer Datei, 590 KB) | PDF | [`gesamt-pdf/anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler_gesamt.pdf`](gesamt-pdf/anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler_gesamt.pdf) |
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| Akten-ZIP (alle Einzeldateien) | ZIP | [testakte-anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler.zip](https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht/releases/latest/download/testakte-anlagen-zu-schriftsaetzen-konzernumstellung-baudaten-werkmann-baesweiler.zip) |
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Die ZIP-URL ist stabil und zeigt immer auf die aktuelle Version. Im Akten-ZIP ist das Gesamt-PDF mit enthalten.
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<!-- END gesamt-pdf-section (autogen) -->
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**Arbeitsakte.** Alle Personen, Anschriften, Aktenzeichen, Unternehmen und technischen Details sind fiktiv. Die Akte gehört fachlich zum Plugin `anlagen-zu-schriftsaetzen`.
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## Kurzbild
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- Mandant: **Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH**, Industriestraße 44, 52499 Baesweiler bei Aachen (87 Mitarbeiter, Spezialist für Anlagenbau und Lackieranlagen)
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- Gegner: **K+B Industriebau AG**, Roermonder Straße 155, 52072 Aachen (Generalunternehmer)
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- Streitgegenstand: Werklohnforderung **2.400.000 EUR netto** nach Errichtung einer vollautomatischen Lackieranlage für Karosseriekomponenten im Karosserie-Werk der Autoform GmbH & Co. KG in Eschweiler (Industriepark Nothberg)
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- Anwalt: RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M. (Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht), Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB, Aachen
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- Kernproblem: Anlagenkonvolut mit **3.847 Einzeldokumenten** muss so strukturiert werden, dass drei parallele Verfahren mit unterschiedlichen Anlagennummerierungssystemen bedient werden können
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- Stichtag dieser Akte: **15. April 2026**
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## Was diese Akte demonstriert
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| Funktion des Plugins | Aktenstück | Demonstration |
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| Anlage-Strukturierungskonzept | 03, 12, 16 | 3.847 → 247 K-Anlagen (93,6 % Reduktion), Nachlagenkonvolut |
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| Verfahrensübergreifende Anlagenmatrix | 12 | XLSX-Matrix mit Kanzlei-Dok-IDs, drei Verfahrensnummernkreise |
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| Kürzungsstrategie und Repräsentativität | 16 | Anspruchspositionsbindung, Repräsentativitätsprinzip, Querschlagsfreiheit |
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| beA-Elektronische Einreichung | 05 | XJustiz 3.3.1, SHA-256-Hashprobleme, PDF/A-Konvertierung |
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| Berufsrechtlicher Anlage-Zwischenfall | 04 | § 43a BRAO — Verschwiegenheit, DMS-Konfigurationsfehler K17 |
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| Echtheitsstreit Privaturkunden | 06 | § 416 ZPO, digitale Metadaten, GPS-Zeitstempel, graphologisches Gutachten |
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| Mehrkostenabrechnung Anlagenkette | 13 | § 8 Abs. 2 VOB/B, § 2 Abs. 3 VOB/B — Anlagenketten-Schema |
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| Schiedsgerichts-Anlagenformatierung | 07, 17 | DIS-SchO, 4 Originale, USB-Sticks, 1.847-Seiten-Sammelband |
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| OLG-Anlagensynchronisation | 08 | Doppeleinreichung, verschiedene Versionsstände, § 531 ZPO |
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| Fremdsprachige Anlagen | 09 | § 184 GVG, Zollpapiere Italienisch/Chinesisch, beglaubigte Übersetzung |
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| Konformitätsdokumentation CE | 10 | Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Gesamtanlage vs. unvollständige Maschine |
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| FAT/SAT-Reports | 11 | Factory/Site Acceptance Tests, Abnahmedokumentation, Verzögerungsverantwortung |
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| Schweißnahtprotokolle | 14 | DIN EN ISO 3834-2, WPS/PQR, 441 Protokolle |
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| Richterlicher Hinweis § 139 ZPO | 15 | Anlagengliederung, Druckversionen, Repräsentativitätsdarstellung |
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| Drittinteressen und Redaktion | 19 | GeschGehG, DSGVO, beglaubigte Übersetzung, Redaktionsprotokoll |
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| QR-Code-Index | 18 | Deckblatt-System, Querverweistabelle, SharePoint-Index |
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| Kostenfolge Anlage-Management | 21 | § 91 ZPO, Übersetzungskosten, Druckkosten, RVG-Sondervergütung |
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## Plot
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### Ausgangslage
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Im März 2024 wurde die Werkmann Bau- und Anlagentechnik GmbH (Baesweiler) von der K+B Industriebau AG (Aachen) als Nachunternehmer zur Errichtung einer vollautomatischen Lackieranlage in Eschweiler beauftragt. Pauschalpreis: 7.850.000 EUR netto, Ausführungszeitraum April bis Oktober 2024.
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Die Anlage wurde fertiggestellt und am 04.11.2024 förmlich abgenommen (mit 23 protokollierten Mängeln, davon 21 geringfügig). Werkmann stellte am 18.11.2024 die Schlussrechnung über 10.250.000 EUR — die Differenz zum Pauschalpreis von 2.400.000 EUR beruht auf 47 Nachtragspositionen für Mehrleistungen, die K+B angeordnet oder verursacht hat.
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K+B zahlte nur 7.990.000 EUR und bestreitet die Mehrvergütungsansprüche. Werkmann beauftragt RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M. und klagt beim LG Aachen (11 O 188/26).
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### Das Anlagenkonvolut-Dilemma
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Das eigentliche Drama dieses Mandats beginnt nicht im Gerichtssaal, sondern im digitalen Ablagesystem der Kanzlei: Werkmann übergibt einen USB-Stick mit **3.847 Einzeldokumenten** — CAD-Pläne, Bautagebuchauszüge, Aufmaßprotokolle, Lieferscheine, Wiegescheine, Schweißnahtprotokolle, FAT/SAT-Reports, Zollpapiere aus Italien und China, Konformitätserklärungen, Sicherheitsdatenblätter.
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Gleichzeitig muss Dr. Söhnchen drei parallele Verfahren bespielen:
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- **LG Aachen 11 O 188/26** (Hauptklage, Anlagen K1–K247)
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- **OLG Köln 14 U 22/26** (Berufung wegen Verzugsschäden, Anlagen BB 1 ff.)
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- **DIS-Schiedsgericht Frankfurt DIS-SV-2026/088** (Schiedsklage K+B/Widerklage Werkmann, Anlagen S-W-001 ff.)
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Drei Verfahren, drei Nummerierungssysteme, ein Dokument taucht unter drei verschiedenen Nummern auf.
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### Die Krisen im Einzelnen
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**Krise 1 — Der K17-Skandal (Aktenstücke 04, 19):** Am Abend der Klageeinreichung entdeckt Wiss. Mitarbeiterin Stang, dass als Anlage K17 versehentlich ein BSI-Sicherheitsbericht der ProTec Anlagensicherheit GmbH (Duisburg) aus einem abgeschlossenen Mandat (PN-2024-019) eingespielt wurde. Ein Konfigurationsfehler des DMS (DocuWare 7.8) hat ähnliche Mandatsnummern verwechselt. § 43a BRAO schlägt an. Dr. Söhnchen muss um 23:14 Uhr handeln, um 8:15 Uhr Frau Knoops (Geschäftsstelle) anrufen und Herrn Stölting (ProTec) informieren. Berichtigungsschriftsatz rettet das Verfahren.
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**Krise 2 — XJustiz-Hashchaos (Aktenstück 05):** Bei der Nachprüfung stimmen die SHA-256-Hashes von 13 der 247 Anlagen nicht mit den intern protokollierten Prüfsummen überein. Ursache: RA-Micro 2025.3 berechnet Hashes vor der PDF/A-Konvertierung — ein bekannter Bug (Ticket XJUSTIZ-2026-0234), behoben in Patch 2025.3.1. Berichtigungsupload 24.01.2026.
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**Krise 3 — Echtheitsstreit (Aktenstück 06):** K+B bestreitet in der Klageerwiderung die Echtheit der Unterschriften von K+B-Bauleiter Tellenbach auf fünf Aufmaßprotokollen. § 416 ZPO, graphologisches Gutachten (Dr. Nolden, Bonn), GPS-Metadaten auf dem Toughbook CF-33 und Tagesberichte aus Brainware BIM werden aufgeboten. K+B hat sich auf eine fehlerhafte interne Kalendernotiz gestützt — was durch den Gerüstaufbauplan der Gerber Gerüstbau GmbH widerlegt wird.
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**Krise 4 — DIS-Logistik (Aktenstücke 07, 17):** Das DIS-Schiedsgericht verlangt 4 Originalexemplare des 1.847-seitigen Sammelbands plus je einen USB-Stick mit SHA-256-Prüfsummenliste. Die Print-Logistik (7.600 Druckseiten, 4 Hardcover-Bindungen, 4 USB-Sticks) kostet 1.568 EUR und erfordert 10 Tage Vorlaufzeit. Das QR-Code-Deckblatt-System (Aktenstück 18) ermöglicht dem Schiedsgericht die Navigation im 1.847-seitigen Band.
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**Krise 5 — OLG-Synchronisation (Aktenstück 08):** 38 Dokumente erscheinen sowohl im LG- als auch im OLG-Verfahren, aber unter verschiedenen Bezeichnungen. In zwei Fällen gibt es sogar verschiedene Dokumentversionen (Aufmaßprotokoll K38/BB 21). Die verfahrensübergreifende Anlagenmatrix (XLSX, Aktenstück 12) mit kanzleiinternen Dok-IDs löst das Problem.
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### Ausblick
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Stand April 2026: Die Klage ist beim LG Aachen eingereicht. Die Güteverhandlung vom 25.03.2026 hat vier richterliche Hinweise (§ 139 ZPO) gebracht, die alle bearbeitet werden. Das OLG-Verfahren läuft. Das DIS-Schiedsverfahren ist mit 1.847-seitigem Sammelband und 4 USB-Sticks eröffnet. Ein Vergleich im Bereich 1.800.000–2.100.000 EUR erscheint für das LG-Verfahren realistisch. Das Schiedsgericht unter Prof. Dr. Schwartze gilt als zügig.
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## Aktenstücke
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| Nr. | Datei | Inhalt |
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|---|---|---|
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| 01 | [`01_mandatsannahme_anlagensituation.md`](01_mandatsannahme_anlagensituation.md) | Mandatsannahme, Kanzleinotiz, erste Bestandsaufnahme 3.847 Einzelanlagen |
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| 02 | [`02_beteiligte_und_verfahren_uebersicht.md`](02_beteiligte_und_verfahren_uebersicht.md) | Parteien, drei Verfahren (LG/OLG/DIS), Fristen, Anmerkungen Anlagenstrategie |
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| 03 | [`03_anlagenkonvolut_lg_aachen_strukturierung.md`](03_anlagenkonvolut_lg_aachen_strukturierung.md) | Strukturierungskonzept K1–K247, Nachlagenkonvolut, §§ 130, 142 ZPO |
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| 04 | [`04_anlage_k17_zwischenfall_beruf_rechtlich.md`](04_anlage_k17_zwischenfall_beruf_rechtlich.md) | BSI-Bericht ProTec irrtümlich eingespielt, § 43a BRAO, Sofortmaßnahmen |
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| 05 | [`05_bea_uebertragung_xjustiz_hashprobleme.md`](05_bea_uebertragung_xjustiz_hashprobleme.md) | XJustiz 3.3.1, SHA-256-Abweichungen, RA-Micro-Bug, Berichtigungsupload |
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| 06 | [`06_aufmassprotokolle_echtheitsstreit_par416_zpo.md`](06_aufmassprotokolle_echtheitsstreit_par416_zpo.md) | Echtheitstreit K22/K23/K28/K31/K39, § 416 ZPO, GPS-Metadaten, Gutachten |
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| 07 | [`07_schiedsgericht_dis_sv_2026_088_anlagenformatierung.md`](07_schiedsgericht_dis_sv_2026_088_anlagenformatierung.md) | DIS-Verfahrensanordnung Nr. 3, 4 Originale, USB-Sticks, 1.847-Seiten-Band |
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| 08 | [`08_olg_berufung_14u22_26_anlagensynchronisation.md`](08_olg_berufung_14u22_26_anlagensynchronisation.md) | OLG-Anlagensynchronisation, Druckversionen, § 531 ZPO, BB-Nummern |
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||||
| 09 | [`09_zollpapiere_italien_china_fremdsprache_par184_gvg.md`](09_zollpapiere_italien_china_fremdsprache_par184_gvg.md) | Zollpapiere Colorificio/Shenzhen, § 184 GVG, beglaubigte Übersetzung |
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| 10 | [`10_konformitaetserklaerungen_ce_kennzeichnung_mrl.md`](10_konformitaetserklaerungen_ce_kennzeichnung_mrl.md) | CE-Doku 83 Erklärungen, Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Gesamtanlage |
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| 11 | [`11_fat_sat_reports_lackieranlage_eschweiler.md`](11_fat_sat_reports_lackieranlage_eschweiler.md) | 29 FAT-Reports, 18 SAT-Reports, SAT-014 (Modul 7C offen), Verantwortlichkeit |
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| 12 | [`12_anlagenmatrix_indexerstellung_methodik.md`](12_anlagenmatrix_indexerstellung_methodik.md) | Methodik kanzleiinterne Dok-IDs, Kategorisierung, Hash-Protokoll, Pflege |
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| 13 | [`13_mehrkostenabrechnung_par8_vob_b_anlagenkette.md`](13_mehrkostenabrechnung_par8_vob_b_anlagenkette.md) | § 8 Abs. 2 VOB/B, 47 Nachtragspositionen, Anlagenketten-Schema |
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| 14 | [`14_schweissnaht_protokolle_din_en_iso_3834.md`](14_schweissnaht_protokolle_din_en_iso_3834.md) | 441 Schweißnahtprotokolle, DIN EN ISO 3834-2, WPS/PQR, K66–K75 |
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||||
| 15 | [`15_anlagenkorrektur_einreichung_par139_zpo_hinweis.md`](15_anlagenkorrektur_einreichung_par139_zpo_hinweis.md) | Richterliche Hinweise Dr. Hermanns, K38a-Korrektur, Repräsentativität |
|
||||
| 16 | [`16_anlagen_kuerzungsstrategie_konzentration.md`](16_anlagen_kuerzungsstrategie_konzentration.md) | 4 Kürzungsprinzipien, 93,6 % Reduktion, Nachreichungs-Sets |
|
||||
| 17 | [`17_anlagenkonvolut_print_logistik_4_originale.md`](17_anlagenkonvolut_print_logistik_4_originale.md) | 4 Originale DIS, 7.600 Druckseiten, USB-Sticks, Versand 31.03.2026 |
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||||
| 18 | [`18_anlagen_qr_codes_querverweise_internal_index.md`](18_anlagen_qr_codes_querverweise_internal_index.md) | QR-Code-System, 288 Querverweise, SharePoint-Index, Python-Skript |
|
||||
| 19 | [`19_anlagen_redaktion_drittinteressen_geschaeftsgeheimnis.md`](19_anlagen_redaktion_drittinteressen_geschaeftsgeheimnis.md) | GeschGehG, DSGVO, Einkaufspreise, Personendaten, Redaktionsprotokoll |
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| 20 | [`20_anlagen_sammelband_vortest_lg_richter.md`](20_anlagen_sammelband_vortest_lg_richter.md) | Informeller Vortest VRiLG Hermanns, Feedback, K75a Leseanleitung |
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| 21 | [`21_anlagen_kostenfolge_par91_zpo_anlagenpauschale.md`](21_anlagen_kostenfolge_par91_zpo_anlagenpauschale.md) | § 91 ZPO, Übersetzungskosten 2.400 EUR, Druckkosten, RVG § 3a |
|
||||
| 22 | [`22_verfahrensstand_fazit_anlagen_handhabung.md`](22_verfahrensstand_fazit_anlagen_handhabung.md) | Stichtag 15.04.2026, Gesamtfazit, Handlungsempfehlungen |
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## Anhänge
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### DOCX
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`anlagenverzeichnis_lg_aachen_11_o_188_26.docx`](anlagenverzeichnis_lg_aachen_11_o_188_26.docx) | Vollständiges Anlagenverzeichnis K1–K247 (Version 2.1, 22.04.2026), mit Tabellen nach Anlagengruppen A–E |
|
||||
| [`berichtigender_schriftsatz_anlage_k17_brao_par43a.docx`](berichtigender_schriftsatz_anlage_k17_brao_par43a.docx) | Berichtigungsschriftsatz vom 22.01.2026 zur irrtümlichen Einreichung K17, § 43a BRAO |
|
||||
| [`schiedsgerichtsschriftsatz_dis_anlagenkonvolut.docx`](schiedsgerichtsschriftsatz_dis_anlagenkonvolut.docx) | Widerklage-Schriftsatz DIS-SV-2026/088 mit Anlagenübersicht S-W-001 bis S-W-247 |
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### XLSX
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`anlagenmatrix_lg_aachen_3847_einzelanlagen.xlsx`](anlagenmatrix_lg_aachen_3847_einzelanlagen.xlsx) | Verfahrensübergreifende Anlagenmatrix (10 Spalten): Dok-IDs, LG/OLG/DIS-Nummern, Hashes, Status; plus Statistik-Sheet |
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||||
| [`mehrkostenabrechnung_par8_vob_anlagenzuordnung.xlsx`](mehrkostenabrechnung_par8_vob_anlagenzuordnung.xlsx) | 47 Nachtragspositionen mit Anlagenkette, Beträgen, streitigen Differenzen; plus Anspruchs-Zusammenfassung |
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### E-Mails (.eml)
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`2026-02-08_soehnchen_an_kanzlei_anlagen_k17_alarm.eml`](2026-02-08_soehnchen_an_kanzlei_anlagen_k17_alarm.eml) | Dr. Söhnchens Nacht-Krisenmail 23:14 Uhr: Sofortmaßnahmen K17-Verwechslung |
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| [`2026-02-22_lg_aachen_geschaeftsstelle_anlageneinreichung.eml`](2026-02-22_lg_aachen_geschaeftsstelle_anlageneinreichung.eml) | Frau Knoops (LG Aachen Zi. 312): Eingangsbestätigung Berichtigungsschriftsatz |
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| [`2026-03-15_dis_frankfurt_anlagenformat_anforderungen.eml`](2026-03-15_dis_frankfurt_anlagenformat_anforderungen.eml) | DIS Frankfurt: Verfahrensanordnung Nr. 3 (4 Originale, USB-Sticks, SHA-256) |
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| [`2026-04-02_kanzlei_an_k_und_b_aufmass_echtheit.eml`](2026-04-02_kanzlei_an_k_und_b_aufmass_echtheit.eml) | Dr. Söhnchen an Kessling: Zurückweisung Echtheitswiderspruch, § 440 ZPO |
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| [`2026-04-18_xjustiz_helpdesk_hash_problem.eml`](2026-04-18_xjustiz_helpdesk_hash_problem.eml) | XJustiz-Helpdesk: Bestätigung Bug XJUSTIZ-2026-0234, Patch RA-Micro 2025.3.1 |
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### PDFs
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`bea_uebertragungsprotokoll_xjustiz_redacted.pdf`](bea_uebertragungsprotokoll_xjustiz_redacted.pdf) | beA-Transferprotokoll (SHA-256-Hashes K1–K247), redaktiert (Kanzlei-Netzwerkpfade entfernt) |
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| [`aufmassprotokoll_lackieranlage_eschweiler_redacted.pdf`](aufmassprotokoll_lackieranlage_eschweiler_redacted.pdf) | Muster-Aufmaßprotokoll AMP-2024-023 V2 (Seiten 1–3 von 6), Messergebnisse Rohrleitungen |
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### Fotos
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`anlagenindex_diagramm.jpg`](anlagenindex_diagramm.jpg) | Schematische Darstellung Anlagenkonvolut-Struktur (3 Verfahren, 5 Anlagengruppen) |
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| [`aufmassprotokoll_signatur_makro.jpg`](aufmassprotokoll_signatur_makro.jpg) | Makro-Aufnahme Unterschriftsbereich Aufmaßprotokoll AMP-2024-022 (Echtheitstreit) |
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| [`lackieranlage_eschweiler_innenansicht.jpg`](lackieranlage_eschweiler_innenansicht.jpg) | KTL-Tauchbecken und Förderstrecke, Lackieranlage Eschweiler (Referenzfoto) |
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## Themen-Index
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| Thema | Aktenstücke |
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|---|---|
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| § 631 BGB — Werklohn | 01, 02, 03, 13 |
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| § 2 Abs. 3 VOB/B — Mehrmengen | 03, 13, 14, 15 |
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||||
| § 8 Abs. 2 VOB/B — Mehrkosten/Vorhaltung | 01, 13 |
|
||||
| § 43a BRAO — Verschwiegenheit | 04, 19 |
|
||||
| § 130a ZPO / beA — Elektronische Einreichung | 05 |
|
||||
| § 139 ZPO — Richterlicher Hinweis | 15, 20 |
|
||||
| § 142 ZPO — Urkundenvorlage | 03, 06 |
|
||||
| § 184 GVG — Gerichtssprache / Übersetzung | 09 |
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| § 416 ZPO / § 440 ZPO — Urkundenechtheit | 06 |
|
||||
| § 91 ZPO — Kostenerstattung | 17, 21 |
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| XJustiz / SHA-256 / beA-Technik | 05, 18 |
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||||
| DIS-Schiedsgerichtsordnung | 07, 17 |
|
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| Maschinenrichtlinie 2006/42/EG / CE | 10 |
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| DIN EN ISO 3834-2 — Schweißen | 14 |
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| GeschGehG / DSGVO — Drittinteressen | 19 |
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| QR-Codes / Deckblatt-System | 18 |
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| RVG § 3a — Sondervergütung | 21 |
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| OLG-Berufung § 531 ZPO | 08 |
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||||
| Zollpapiere / Importdokumentation | 09 |
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||||
| FAT/SAT-Abnahmedokumentation | 11 |
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| Anlagenmatrix / Kanzlei-Dok-IDs | 12 |
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---
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## Verfahrensstand
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**Stichtag dieser Akte: 15. April 2026**
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**Mandatsannahme: 14. Januar 2026**
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| Verfahrensstrang | Status |
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|---|---|
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| LG Aachen 11 O 188/26 | Klage 21.01.2026 eingereicht; Güteverhandlung 25.03.2026; ergänzender Schriftsatz bis 22.04.2026 |
|
||||
| OLG Köln 14 U 22/26 | Berufungsbegründung 15.03.2026 eingereicht; Erwiderung K+B bis 15.05.2026 |
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||||
| DIS Frankfurt DIS-SV-2026/088 | Widerklage 31.03.2026 eingereicht (4 Originale + USB-Sticks); mündl. Verhandlung ca. Sept. 2026 |
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||||
| K17-Zwischenfall (§ 43a BRAO) | Bereinigt; Berichtigungsschriftsatz akzeptiert; ProTec informiert |
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||||
| XJustiz-Hashprobleme | Behoben (Patch RA-Micro 2025.3.1); Berichtigungsupload 24.01.2026 |
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||||
| Echtheitstreit Aufmaßprotokolle | Replik in Vorbereitung; Privatgutachten Nolden bis 30.04.2026 |
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| OLG-Anlagensynchronisation | Durch Anlagenmatrix gelöst; Version 7 (Stand 31.03.2026) |
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||||
Bearbeiter: **RA Dr. Bertram Söhnchen LL.M.**, Söhnchen & Partner Rechtsanwälte mbB, Theaterstraße 22, 52062 Aachen
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Mitarbeiterin: **Lea Stang** (wiss. Mitarbeiterin, Referendarin)
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IT: **Dominik Fleischer** (IT-Beauftragter Kanzlei)
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