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This commit is contained in:
@@ -84,33 +84,78 @@ Dieses Plugin ist ein Arbeitswerkzeug für die richterliche Praxis. Es ersetzt k
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## Alle Skills im Ueberblick
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 24 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 69 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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| Skill | Beschreibung |
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| `aktenintake-zivil` | Eingehende Zivilakte vor erster Prüfung strukturieren: Richter oder Referendar erhalt neue Akte und muss Überblick gewinnen. Normen: § 313 ZPO (Urteilsinhalt), § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung), § 139 ZPO (richterliche Hinweispflicht). P... |
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| `allgemein` | Einstieg, Schnelltriage und Workflow-Routing im Urteilsbauer Relationsmacher-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Spezial-Skills aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Ar... |
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| `allgemein-workflow-chronologie-workflow-fristen` | Allgemein, Workflow Chronologie Und Belegmatrix, Workflow Fristen Und Risikoampel: Allgemein; Workflow Chronologie Und Belegmatrix; Workflow Fristen Und Risikoampel. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, Outputmus... |
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| `amts-aktenintake-zivil-anspruchsgrundlagen` | Spezial Amts Fristen Form Und Zustaendigkeit, Aktenintake Zivil, Anspruchsgrundlagen Prüfen: Spezial Amts Fristen Form Und Zustaendigkeit; Aktenintake Zivil; Anspruchsgrundlagen Prüfen. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Be... |
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| `anspruchsgrundlagen-pruefen` | Anspruchsgrundlagen identifizieren und Prüfungsreihenfolge bestimmen: Richter oder Kandidat muss Anspruchskonkurrenz lösen. Normen: §§ 433 ff., 280 ff., 812 ff., 823 ff. BGB; HGB; CISG; GmbHG; StVG; ProdHG; IPR Rom-I/II. Prüfraster: Reih... |
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| `berufungsfest-beschluss-bauen-beweisbeschluss-vorbereiten` | Berufungsfest Prüfen, Beschluss Bauen Zpo, Beweisbeschluss Vorbereiten: Berufungsfest Prüfen; Beschluss Bauen Zpo; Beweisbeschluss Vorbereiten. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, Outputmuster und Qualitätscheck... |
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| `berufungsfest-pruefen` | Fertiges Urteil gegen häufigste Aufhebungsgründe selbst prüfen: Richter will vor Urteilsversand Aufhebungsrisiken minimieren. Normen: § 529 ZPO (Tatsachenfeststellung Berufung), § 546 ZPO (Rechtsverletzung), § 547 Nr. 6 ZPO (Begründungsm... |
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| `beschluss-bauen-zpo` | Zivilrechtliche Beschluesse erstellen: PKH, Streitwert, Beweis, Hinweis nach § 139 ZPO, Kostenfestsetzung, Versaeumnis, Erledigung. Normen: §§ 127 und 329 und 358 ff. sowie 139 und 103 ff. ZPO. Prüfraster: Unterschied Beschluss/Urteil (B... |
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| `beweisbeschluss-vorbereiten` | Beweisbeschluss nach § 359 ZPO vorbereiten: Richter bestimmt Beweisaufnahme nach muendlicher Verhandlung. Normen: § 359 ZPO (Inhalt Beweisbeschluss), § 286 ZPO (Beweislast), §§ 373 ff. ZPO (Zeugen), §§ 402 ff. ZPO (Sachverständige). Prüf... |
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| `beweiswuerdigung-mit-richter-input` | Strukturierte Beweiswürdigung nach § 286 ZPO schreiben: Richter hat Beweise erhoben und will Entscheidungsgründe-Abschnitt verfassen. Normen: § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung), § 261 ZPO (Beweislast), §§ 414 ff. ZPO (Sachverständige). Pr... |
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| `beweiswuerdigung-richter-cisg-dsgvo-rechtswidriges` | Beweiswuerdigung Mit Richter Input, Cisg Prüfen, Dsgvo Rechtswidriges Produkt: Beweiswuerdigung Mit Richter Input; Cisg Prüfen; Dsgvo Rechtswidriges Produkt. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, Outputmuster und... |
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| `cisg-pruefen` | UN-Kaufrecht (CISG) auf Anwendbarkeit und Eingreifen prüfen: Internationaler Kaufvertrag mit Auslandsbezug und Vertragsstreit. Normen: CISG Art. 1-6 (Anwendungsbereich), Art. 25 (wesentliche Vertragsverletzung), Art. 35 (Vertragsmäßigkei... |
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| `dokumente-rendern-urteil-docx` | Zivilurteil als DOCX im offiziellen Gerichtslayout rendern: Richter oder Referendar will fertiges Urteil als Dokument ausgeben. Normen: § 313 ZPO (Urteilsinhalt und -form). Prüfraster: Gerichtslayout (Aktenzeichen, Gerichtsbezeichnung, I... |
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| `dsgvo-rechtswidriges-produkt` | Produkt aus dem Ausland auf DSGVO-Rechtswidrigkeit prüfen: Richter oder Anwalt muss beurteilen ob Smartglasses oder IoT-Produkt DSGVO-konform ist. Normen: Art. 3 DSGVO (räumlicher Anwendungsbereich), Art. 5 Abs. 1 lit. c (Datensparsamkei... |
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| `entscheidungsgruende-redaktion-familienrichter-input` | Spezial Entscheidungsgruende Redaktion, Spezial Familienrichter Risikoampel Und Gegenargumente, Spezial Input Compliance Dokumentation Und Akte: Spezial Entscheidungsgruende Redaktion; Spezial Familienrichter Risikoampel Und Gegenargumen... |
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| `entscheidungsgruende-zivil-familienrichter-spezifika-incoterms` | Entscheidungsgruende Zivil Schreiben, Familienrichter Spezifika, Incoterms Und Gefahruebergang: Entscheidungsgruende Zivil Schreiben; Familienrichter Spezifika; Incoterms Und Gefahruebergang. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenrad... |
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| `entscheidungsgruende-zivil-schreiben` | Entscheidungsgründe eines Zivilurteils im Urteilsstil schreiben: Richter hat Beweise erhoben und muss Begründung formulieren. Normen: § 313 Abs. 3 ZPO (Entscheidungsgründe), § 286 ZPO. Prüfraster: Urteilsstil (kein Gutachtenstil), Obersa... |
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| `familienrichter-spezifika` | FamFG-Spezifika für Familienrichter anwenden: Richter am Familiengericht muss Beschluss statt Urteil abfassen. Normen: § 38 FamFG (Beschluss), § 137 FamFG (Verbund- und Folgesachen), § 1697a BGB (Kindeswohlprüfung), FamFG §§ 58 ff. (Besc... |
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| `incoterms-und-gefahruebergang` | Incoterms-Klausel und Gefahruebergang in internationalem Kaufvertrag prüfen: Streit über Transportschaden oder Lieferpflicht. Normen: Incoterms 2020 (FOB, CIF, EXW, DAP, DDP), CISG Art. 31 und 67 ff. (Gefahruebergang). Prüfraster: Einsch... |
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| `internationales-privatrecht` | Anwendbares Recht bei grenzüberschreitenden Vertraegen und Delikten bestimmen: Auslandsbezug im Prozess erfordert IPR-Prüfung. Normen: Rom-I-VO (vertragliche Schuldverhältnisse), Rom-II-VO (außervertragliche), Art. 4 ff. EGBGB (autonomes... |
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| `internationales-privatrecht-kollidierende-agb-kostenentscheidung` | Internationales Privatrecht, Kollidierende Agb Prüfen, Kostenentscheidung Bauen: Internationales Privatrecht; Kollidierende Agb Prüfen; Kostenentscheidung Bauen. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, Outputmuster... |
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| `kollidierende-agb-pruefen` | Kollidierende AGB im B2B-Verkehr (Battle of the Forms) lösen: Kaufvertrag mit beiderseitigen AGB und widerspruechen. Normen: §§ 305-310 BGB (AGB-Recht B2B), CISG Art. 19 (Annahme mit Abweichungen). Prüfraster: Last-Shot-Doctrine, Knock-o... |
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| `kostenentscheidung-bauen` | Kostenentscheidung nach §§ 91 ff. ZPO erstellen: Richter muss Kostenquote und -grundentscheidung formulieren. Normen: § 91 ZPO (vollständiges Obsiegen), § 92 ZPO (teilweises Obsiegen), § 100 ZPO (mehrere Beklagte), § 101 ZPO (Streitgenos... |
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| `land-rechtspfleger-relation` | Spezial Land Dokumentenmatrix Und Lueckenliste, Spezial Rechtspfleger Behörden Gericht Und Registerweg, Spezial Relation Verhandlung Vergleich Und Eskalation: Spezial Land Dokumentenmatrix Und Lueckenliste; Spezial Rechtspfleger Behörden... |
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| `rechtsmittelbelehrung-zivil` | Workflow-Skill zu rechtsmittelbelehrung zivil. Nutzt Normtext, Nutzerangaben und verifizierte Quellen; Rechtsprechung nur nach Live-Pruefung mit Gericht, Datum und Aktenzeichen. |
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| `rechtsmittelbelehrung-zivil-relation-zivil-revisionsfest` | Rechtsmittelbelehrung Zivil, Relation Zivil, Revisionsfest Prüfen: Rechtsmittelbelehrung Zivil; Relation Zivil; Revisionsfest Prüfen. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, Outputmuster und Qualitätscheck zusammen. |
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| `relation-zivil` | Zivilrechtliche Relation nach klassischer Relationstechnik erstellen: Referendar oder Richter erstellt Entscheidungsunterlage vor Urteilsabfassung. Normen: §§ 253 ff. und 286 und 313 ZPO. Prüfraster: Sachbericht, Streitgegenstand, Zuläss... |
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| `revisionsfest-pruefen` | Prüfung gegen Aufhebung in der Revision: absolute Revisionsgründe Paragraf 547 ZPO Revisionszulassung Paragraf 543 ZPO grundsaetzliche Bedeutung Rechtsfortbildung Sicherung einheitlicher Rechtsprechung. Begründungstiefe Beweiswürdigung V... |
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| `richter-richterlicher-hinweis-spezial-tatbestand` | Spezial Richter Zahlen Schwellen Und Berechnung, Spezial Richterlicher Hinweis Und Aufklaerung, Spezial Tatbestand Formular Portal Und Einreichung: Spezial Richter Zahlen Schwellen Und Berechnung; Spezial Richterlicher Hinweis Und Aufkla... |
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| `schulung-urteilsbauer` | Schulungs-Trainerleitfaden für Plugin urteilsbauer-relationsmacher: Ausbilder plant Schulungstag für Proberichter, Assessoren oder Rechtspfleger. Normen: §§ 313 und 286 und 529 ZPO (Lernziele). Prüfraster: Lernziele, Stundenplan (1 Tag o... |
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| `schulung-urteilsbauer-aktenintake-beschluss` | Schulung Urteilsbauer, Spezial Aktenintake Schriftsatz Brief Und Memo Bausteine, Spezial Beschluss Tatbestand Beweis Und Belege: Schulung Urteilsbauer; Spezial Aktenintake Schriftsatz Brief Und Memo Bausteine; Spezial Beschluss Tatbestan... |
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| `spezial-aktenintake-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine` | Aktenintake: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-amts-fristen-form-und-zustaendigkeit` | Amts: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-beschluss-tatbestand-beweis-und-belege` | Beschluss: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-beweiswuerdigung-livequellen-und-rechtsprechungscheck` | Beweiswuerdigung: Livequellen- und Rechtsprechungscheck im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-entscheidungsgruende-red-team-und-qualitaetskontrolle` | Entscheidungsgruende: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-entscheidungsgruende-redaktion` | Entscheidungsgründe redaktionell, beweisfest und berufungsfest bauen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output. |
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| `spezial-familienrichter-risikoampel-und-gegenargumente` | Familienrichter: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-input-compliance-dokumentation-und-akte` | Input: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-land-dokumentenmatrix-und-lueckenliste` | Land: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-rechtspfleger-behoerden-gericht-und-registerweg` | Rechtspfleger: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-relation-verhandlung-vergleich-und-eskalation` | Relation: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-richter-zahlen-schwellen-und-berechnung` | Richter: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-richterlicher-hinweis-und-aufklaerung` | Richterlicher Hinweis, Aufklärung und Parteivortrag in die Relation einbauen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output. |
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| `spezial-tatbestand-formular-portal-und-einreichung` | Tatbestand: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-tatbestandsmerkmale-mehrparteien-konflikt-und-interessen` | Tatbestandsmerkmale: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-tenor-internationaler-bezug-und-schnittstellen` | Tenor: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-urteils-erstpruefung-und-mandatsziel` | Urteils: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `tatbestand-zivil-schreiben` | Tatbestand eines Zivilurteils nach § 313 Abs. 2 ZPO schreiben: Richter muss den Prozessstoff sachlich und knapp wiedergeben. Normen: § 313 Abs. 2 ZPO (Tatbestand-Anforderungen), § 314 ZPO (Beweiskraft des Tatbestands). Prüfraster: Einlei... |
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| `tatbestandsmerkmale-interessen-tenor-urteils` | Spezial Tatbestandsmerkmale Mehrparteien Konflikt Und Interessen, Spezial Tenor Internationaler Bezug Und Schnittstellen, Spezial Urteils Erstpruefung Und Mandatsziel: Spezial Tatbestandsmerkmale Mehrparteien Konflikt Und Interessen; Spe... |
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| `tenor-bauen-zivil` | Tenor eines Zivilurteils konstruieren: Richter muss Hauptsache-Entscheidung, Kosten und Vollstreckbarkeit klar tenorieren. Normen: §§ 91 ff. ZPO (Kosten), §§ 708-720a ZPO (vorlaeufige Vollstreckbarkeit), § 511 ZPO (Berufungszulassung), B... |
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| `urb-mehrere-streitgegenstaende-spezial` | Spezialfall mehrere Streitgegenstaende und Eventualantraege: Reihenfolge der Pruefung, Tenor, Kostenverteilung. Pruefraster fuer komplexe Verfahren. |
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| `urb-relationstechnik-bauleiter` | Bauleiter Relationstechnik: Klage- und Verteidigerstation, Beweisaufnahme, Urteilsentwurf. Pruefraster fuer Berufseinsteiger und Referendare. |
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| `urb-relationstechnik-urb-entscheidungsgruende-urb` | Urb Relationstechnik Bauleiter, Urb Tatbestand Entscheidungsgruende Leitfaden, Urb Versaeumnisurteil Einspruch Spezial: Urb Relationstechnik Bauleiter; Urb Tatbestand Entscheidungsgruende Leitfaden; Urb Versaeumnisurteil Einspruch Spezia... |
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| `urb-tatbestand-entscheidungsgruende-leitfaden` | Leitfaden Tatbestand und Entscheidungsgruende: streitiges und unstreitiges Vorbringen, prozessualer Antraege, Entscheidungsgruende stringent. Pruefraster. |
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| `urb-versaeumnisurteil-einspruch-spezial` | Spezialfall Versaeumnisurteil und Einspruch §§ 330 ff. ZPO: Voraussetzungen, Einspruchsfrist, Kosten, Tenor. Pruefraster fuer Klaeger und Beklagter. |
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| `vollrelation-langfassung` | Vollständige Relation im Schulstandard für Referendar-/Assessorprüfung ausformulieren: Kandidat benoetigt Langfassung mit gutachterlichem Stil. Normen: §§ 253 ff. und 286 und 313 ZPO. Prüfraster: Sachbericht, Auslegung Streitgegenstand,... |
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| `vollrelation-langfassung-vorlaeufige-vollstreckbarkeit` | Vollrelation Langfassung, Vorlaeufige Vollstreckbarkeit, Zulässigkeit Prüfen: Vollrelation Langfassung; Vorlaeufige Vollstreckbarkeit; Zulässigkeit Prüfen. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, Outputmuster und Qu... |
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| `vorlaeufige-vollstreckbarkeit` | Anordnung zur vorlaeufigen Vollstreckbarkeit nach §§ 708-720a ZPO bestimmen: Richter muss die richtige Vollstreckbarkeitsermaechtigungs-Formel formulieren. Normen: § 709 ZPO (Sicherheitsleistung 110%), § 711 ZPO (Schutzantrag Schuldner),... |
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| `workflow-anschluss-skills-router` | Anschluss-Skills Router im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Spezialskills aus demselben Plugin vor. |
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| `workflow-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen. |
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| `workflow-dokumentenintake` | Dokumentenintake im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: liest Uploads, sortiert Dokumentarten, markiert Fristen und baut eine knappe Arbeitsakte. |
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| `workflow-fristen-und-risikoampel` | Fristen- und Risikoampel im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen. |
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| `workflow-kaltstart-und-routing` | Kaltstart und Routing im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills. |
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| `workflow-output-waehlen` | Output wählen im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: entscheidet zwischen Memo, Schriftsatz, Tabelle, Brief, Checkliste, Vermerk, Redline oder Mandantenübersetzung. |
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| `workflow-rechtsquellen-livecheck` | Rechtsquellen-Livecheck im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: zwingt vor tragenden Aussagen zum aktuellen Quellencheck bei Gesetzen, Behörden, Gerichten und Formularen. |
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| `workflow-unterlagen-lueckenliste` | Unterlagen- und Lückenliste im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: erstellt eine präzise Nachforderungsliste statt allgemeiner Fragebögen. |
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| `zivil-schreiben-tenor-bauen-urb-mehrere` | Tatbestand Zivil Schreiben, Tenor Bauen Zivil, Urb Mehrere Streitgegenstaende Spezial: Tatbestand Zivil Schreiben; Tenor Bauen Zivil; Urb Mehrere Streitgegenstaende Spezial. Führt Intake, Prüfroutine, Normen-/Quellenradar, Beweislogik, O... |
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| `zulaessigkeit-pruefen` | Zulässigkeit der Zivilklage systematisch prüfen: Richter oder Referendar prüft Prüfstation Zulässigkeit. Normen: § 13 GVG (Rechtsweg), EuGVVO Bruessel Ia (internationale Zuständigkeit), §§ 12 ff. ZPO (örtliche Zuständigkeit), § 23 GVG (s... |
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name: aktenintake-zivil
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description: "Eingehende Zivilakte vor erster Prüfung strukturieren: Richter oder Referendar erhalt neue Akte und muss Überblick gewinnen. Normen: § 313 ZPO (Urteilsinhalt), § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung), § 139 ZPO (richterliche Hinweispflicht). Prüfraster: Klagschrift mit Anträgen, Streitwert, Sachvortrag, Beweisangebote, Anlagen, Zustellung, Klageerwiderung, Replik, Beweisbeschluss, Protokolle, Gutachten. Output Aktenuebersicht-Tabelle, Prüfliste Hinweispflichten, Schnittstelle zur Relation. Abgrenzung: Detailprüfung Zulässigkeit siehe zulässigkeit-prüfen; Relationserstattung siehe relation-zivil."
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# Aktenintake Zivilprozess
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## Triage zu Beginn
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1. Welche Schriftsätze liegen vor — Klagschrift, Klageerwiderung, Replik, Duplik, Nachreichungen?
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2. Ist der Streitwert plausibel (Paragraf 3 ZPO, Anlage 1 GKG)? Sachliche Zuständigkeit AG oder LG?
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3. Gibt es Beweisbeschlüsse oder Protokolle früherer Verhandlungen?
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4. Liegen Sachverständigengutachten oder Zeugenaussagen vor, die auszuwerten sind?
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5. Sind Erledigungserklärungen, Widerklagen oder Aufrechnung im Akt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 139 ZPO — richterliche Hinweis- und Aufklärungspflicht
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- § 296 ZPO — Zurückweisung verspäteten Vorbringens
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- § 313 ZPO — Form und Inhalt des Urteils
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- § 358 ff. ZPO — Beweisbeschluss und Beweisaufnahme
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- § 286 ZPO — freie Beweiswürdigung
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Zweck
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Erster, systematischer Pruefschritt nach dem Eingang einer neuen Sache — sei es bei Aktenzuteilung an einen Berichterstatter, beim Wechsel des zuständigen Richters oder bei der Vorbereitung einer Beweisaufnahme. Ziel ist eine **vollständige Aktenübersicht**, die in der nachfolgenden Relation und in den prozessleitenden Maßnahmen (Paragraf 139 ZPO Hinweise, Beweisbeschluss, Vergleichsvorschlag) tragfähig ist.
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## 1) Bestandteile einer typischen Zivilakte
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| Stück | Standardinhalte | Worauf zu achten |
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| Klagschrift | Antrag, Streitwert, Sachvortrag, Beweisangebot, Anlagen | Antrag bestimmt? Streitwert plausibel? Beweisangebot zu jedem streitigen Tatsachenkomplex? |
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| Anlagenkonvolut Kläger | K1, K2, ... | Vollständigkeit, Lesbarkeit, Bezugnahme im Schriftsatz |
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| Zustellnachweis | EB, PZU | Datum, Form (elektronisch beA Paragraf 173 ZPO?), Empfangsbevollmaechtigter |
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| PKH-Antrag | mit Erklärung Paragraf 117 ZPO + Belegen | Vollständigkeit, eidesstattliche Versicherung |
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| Klageerwiderung | Klagabweisungsantrag, Sachvortrag, ggf. Widerklage | Substanziierung der Bestreitungen Paragraf 138 II ZPO |
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| Anlagenkonvolut Beklagter | B1, B2, ... | wie Kläger |
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| Replik | Erwiderung auf Klageerwiderung | neue Tatsachen vs. Vertiefung |
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| Duplik | Erwiderung auf Replik | dito |
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| Schriftsatznachreichungen | Schriftsatznachlass Paragraf 283 ZPO | Frist gewahrt? Bezug klar? |
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| Beweisbeschlüsse | nach Paragraf 358 ZPO | Beweisthema klar, Beweismittel benannt |
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| Protokolle | Paragraf 159 ZPO | Anwesenheit, Anträge, Aussagen, Vergleichsvorschlaege |
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| Sachverständigengutachten | mit Beweisthema | Prüfen: Aussagekraft, Ergänzungsbedarf Paragraf 411 ZPO |
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| Zeugenaussagen | als Protokollteil oder gesondert | Verwertbarkeit, Aussagekonstanz |
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| Hinweisbeschlüsse | Paragraf 139 ZPO | wurden Hinweise befolgt? |
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## 2) Vorgehen Schritt-für-Schritt
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1. **Aktenstruktur sichten.** Welche Schriftsätze liegen vor? Vollständigkeit (auch beA-Empfangsbestätigungen) prüfen.
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2. **Klagschrift lesen.** Antrag, Streitwert, Anspruchsgrundlage. Bei Mehrheit von Anträgen: Stufenklage? Eventualantrag? Teilklage?
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3. **Sachvortrag herausarbeiten.** Streitige Tatsachen vs. unstreitige Tatsachen. Beweisangebot zu jeder streitigen Tatsache?
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4. **Anlagen abgleichen.** Bezugnahmen in den Schriftsätzen mit dem Anlagen-Konvolut abgleichen. Bei Anlagen mit Inhaltsreichweite — kurz inhaltlich erfassen.
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5. **Beklagtenvortrag lesen.** Was ist bestritten? Was ist anerkannt (Paragraf 288 ZPO)? Gibt es Widerklage / Aufrechnung?
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6. **Replik und Folgeschriftsätze lesen.** Welche neuen Tatsachen sind eingeführt worden (Präklusion Paragraf 296 ZPO)?
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7. **Beschlüsse und Protokolle in zeitlicher Reihenfolge.** Was hat das Gericht bereits angeordnet? Was wurde befolgt?
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8. **Gutachten/Aussagen.** Hat das Gericht bereits Beweis erhoben? Mit welchem Ergebnis?
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9. **Hinweis- und Aufklärungsbedarf.** Was muss nach Paragraf 139 ZPO erfragt werden? Substanziierung? Beweisangebot?
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## 3) Aktenübersicht — Tabellen-Template
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| Nr. | Datum | Stueck | Verfasser | Bezugnahme | Bewertung |
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| 1 | 01.03.2025| Klagschrift | RA Mueller | - | schluessig vorgetragen |
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| 2 | 01.03.2025| Anlagen K1-K5 | RA Mueller | KS S. 3-7 | Lesbar, vollstaendig |
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| 3 | 12.03.2025| EB Zustellung Klagschrift | - | - | Zustellung 10.03.2025 |
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| 4 | 31.03.2025| Klageerwiderung mit Widerklage | RA Schmidt | KS S.2 | Substanziiert; Widerklage zulaessig |
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| 5 | 14.04.2025| Replik | RA Mueller | KE S.4-6 | neue Tatsache S.3 -> Paragraf 296 ZPO pruefen |
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| 6 | 15.05.2025| Hinweisbeschluss Paragraf 139 | Gericht | - | Hinweis zur Substanziierung der Hoehe |
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| 7 | 14.06.2025| Schriftsatznachreichung Klaeger | RA Mueller | HinwB | Hinweise befolgt; Frist gewahrt |
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## 4) Prüfliste für gerichtliche Pflichten
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### Substanziierung
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- [ ] Klage schlüssig? (Anspruchsgrundlage vorgetragen, Tatbestandsmerkmale dargelegt)
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- [ ] Bei Bestreiten: Substanziierung des Bestreitens Paragraf 138 II ZPO?
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- [ ] Hinweispflicht Paragraf 139 II ZPO bei rechtlich relevantem Aspekt?
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### Präklusion
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- [ ] Neuvortrag nach Schluss der muendlichen Verhandlung Paragraf 296a ZPO?
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- [ ] Verspaeteter Vortrag im Vorverfahren Paragraf 296 ZPO?
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- [ ] Bei Berufung: Paragraf 531 ZPO Präklusion?
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### Beweisangebot
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- [ ] Beweisantritt zu jeder streitigen Tatsache?
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- [ ] Konkretes Beweismittel (Zeuge mit Anschrift, Urkunde mit Bezeichnung, Sachverständiger mit Beweisthema)?
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- [ ] Beweisbeschluss bereits ergangen oder noch erforderlich?
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### Verfahrensfragen
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- [ ] Zuständigkeit (Paragraf 1 GVG, Paragraf 23, 71 GVG bei AG/LG)?
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- [ ] Sachliche und oertliche Zuständigkeit?
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- [ ] Postulationsfähigkeit Paragraf 78 ZPO?
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- [ ] Prozessfähigkeit Paragraf 51 ZPO?
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## 5) Ergebnis des Intakes
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Am Ende des Aktenintakes liegt vor:
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1. **Aktenübersicht** als Tabelle (siehe oben).
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2. **Liste der unstreitigen Tatsachen** — gut für den Tatbestand.
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3. **Liste der streitigen Tatsachen** mit Beweisangeboten — gut für den Beweisbeschluss.
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4. **Liste der Rechtsfragen**, die im Streit stehen — gut für die Entscheidungsgründe.
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5. **Liste offener Hinweisfragen** Paragraf 139 ZPO — gut für den nächsten Hinweisbeschluss.
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6. **Streitwert-Vorschlag** mit Begründung.
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7. **Vergleichschancen-Bewertung** (Indizien: hoher Streitwert + überschaubare Beweisfrage + Vergleichsoffenheit der Parteien).
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## 6) Schnittstelle zu nachfolgenden Skills
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- `relation-zivil` baut auf der Aktenübersicht und der Trennung streitig/unstreitig auf.
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- `tenor-bauen-zivil` braucht den Antrag aus der Klagschrift und etwaige Widerklage/Hilfsanträge.
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- `tatbestand-zivil-schreiben` übernimmt die Liste der unstreitigen Tatsachen.
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- `beschluss-bauen-zpo` braucht die offenen Hinweisfragen (für den Paragraf 139-Beschluss) und das Beweisthema (für den Beweisbeschluss).
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## 7) Typische Fehler beim Intake
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1. **Anlagen nicht abgeglichen.** Bezugnahmen im Schriftsatz auf Anlagen, die fehlen oder anders nummeriert sind. Klassischer Stolperstein.
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2. **Bezugnahmen überlesen.** Späterer Schriftsatz nimmt auf einen früheren Bezug — der dann inhaltlich übersehen wird.
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3. **Erledigungserklärungen übersehen.** Teilrelative Erledigung in einem Schriftsatz versteckt — führt zu Mehrarbeit beim Tenor.
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4. **Hilfsanträge nicht erkannt.** "Hilfsweise" wird leicht überlesen, führt zu unvollständigem Tenor.
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5. **Mahnverfahrens-Stand übersehen.** Bei Eingang nach Widerspruch ist der Mahnantrag inhaltlich die Klagschrift (Paragraf 696 ZPO).
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6. **Zustellnachweis falsch interpretiert.** Bei beA-Zustellung ist die Empfangsbestätigung des Empfängers massgeblich.
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7. **Vergleichsvorschlaege als Schriftsätze gewertet.** Vergleichsvorschlag Paragraf 278 VI ZPO ist Gerichts-Aktivität, nicht Parteivortrag.
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## 8) Praktischer Ablauf
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Als Berichterstatter:
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- 30-90 Minuten je nach Aktenumfang einplanen
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- Aktenübersicht in einem Editor (Markdown / Excel) anlegen
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- Bei sehr großen Akten: Personen-/Rollen-Glossar zusätzlich
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- Bei sehr alten Akten: Chronologie der Eingaenge prüfen (Präklusion?)
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## Anschluss
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- `relation-zivil` baut auf der Aktenübersicht auf
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- `tatbestand-zivil-schreiben` übernimmt unstreitige Tatsachen
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- `beschluss-bauen-zpo` bei Hinweisbedarf oder Beweisbeschluss
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@@ -0,0 +1,249 @@
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name: allgemein
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description: "Einstieg, Schnelltriage und Workflow-Routing im Urteilsbauer Relationsmacher-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Spezial-Skills aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Spezial-Skills oder stellt genau eine gezielte Rückfrage."
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## Konversationsstil – konzis starten, schnell zum Dokument
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- **Erste Antwort kurz.** Sachverhalt einordnen, höchstens **eine** unverzichtbare Rückfrage stellen, dann arbeiten.
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- **Kein Lehrbuch-Intro.** Keine Norm-Wiederholung, keine Selbstankündigung – sofort einsteigen.
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- **Schnell zum Dokument.** Sobald die Mindestangaben vorliegen, liefere einen ersten Entwurf mit `[noch zu klären: …]`-Platzhaltern, statt weiter abzufragen.
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- **Allgemein-Skill = Einstieg, nicht Vorlesung.** Triage, Rückfrage falls nötig, dann auf die Spezial-Skills dieses Plugins verweisen oder direkt den ersten Entwurf produzieren.
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- **Ausführlich nur, wenn es das Arbeitsergebnis verlangt:** echte Subsumtion im Gutachtenstil, Tabellen, Chronologien, Risiko-/Beweislastanalysen, Schriftsatz- oder Memo-Text.
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- **Erklärungen nur auf Nachfrage.** Wenn der Nutzer Hintergrund will, ausführlich. Sonst nicht.
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# Urteilsbauer und Relationsmacher — Allgemein
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## Schnellstart-Workflow
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Dieser Allgemein-Skill ist der schöne, schnelle Eingang in das Plugin **Urteilsbauer Relationsmacher**. Er funktioniert wie Empfang, Triage, Projektsteuerung und Qualitätskontrolle in einem: erst knapp klären, dann den richtigen Arbeitsweg wählen, dann passende Spezial-Skills aus diesem Plugin vorschlagen.
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**Plugin-Fokus:** Urteils- und Beschluss-Werkstatt für Amts- Land- und Familienrichter sowie Rechtspfleger. Aktenintake Relation Beweiswürdigung mit Richter-Input Tatbestandsmerkmale Tenor Tatbestand Entscheidungsgründe Rechtsmittelbelehrung. Erzeugt DOCX nach Paragraf 313 ZPO.
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### 0. Stummer Upload — Material ohne Begleittext
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Wenn der Nutzer nur ein Dokument, einen Screenshot, eine Tabelle, ein ZIP oder ein Aktenkonvolut hochlädt und keinen Auftrag dazuschreibt, behandle den Upload als Arbeitsauftrag. Warte nicht auf einen Prompt. Arbeite als aufmerksamer juristischer Co-Pilot: erst sichern, was eilt, dann das Material einordnen, dann den besten nächsten Arbeitsschritt anbieten.
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**Pflicht-Reihenfolge bei stummem Upload:**
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1. **Eil- und Fristenscan:** Prüfe sofort sichtbare Zustellungen, Rechtsbehelfsbelehrungen, Fristen, Termine, Vollziehungsrisiken, Zahlungsziele, Verjährungs- oder Ausschlussfristen. Wenn etwas eilt, beginne die Antwort mit `Frist zuerst: ...`.
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2. **Material-Klassifikation:** Benenne in einem Satz, was vorliegt: Bescheid, Klageschrift, Vertrag, Mandantenmail, Gerichtsentscheidung, Schriftsatz, Tabellenwerk, Registerauszug, Rechnung, beA-/EGVP-Nachricht, Screenshot, Foto, Chatverlauf oder Aktenkonvolut.
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3. **Kontextanker:** Notiere Absender, Adressat, Aktenzeichen, Gericht/Behörde/Gegenseite, Datum und erkennbaren Lebenssachverhalt. Wenn der Text unleserlich ist, sage genau, welcher Teil fehlt.
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4. **Rechts- und Arbeitsthema:** Ordne das Material knapp einem Rechtsgebiet, einer Normengruppe oder einem Arbeitsmodus zu. Zitiere nur, was im Material oder im Plugin-Kontext wirklich trägt.
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5. **Routing:** Schlage zuerst einen passenden Spezial-Skill aus diesem Plugin vor. Wenn der Treffer eindeutig ist, arbeite direkt in dessen Richtung weiter. Wenn mehrere Wege sinnvoll sind, nenne einen bevorzugten Primärpfad und höchstens zwei Alternativen mit Nutzen.
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6. **Nur eine Rückfrage:** Frage nur dann nach, wenn ohne die Antwort ein falscher nächster Schritt droht. Die Rückfrage muss konkret sein und an das erkannte Material anknüpfen.
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**Was du bei stummem Upload nicht machst:**
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- Keine generische Upload-Bestätigung.
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- Keine vollständige Intake-Liste aus Abschnitt 1.
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- Keine erfundenen Dokumentdetails, Fristen, Anlagen oder Fundstellen.
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- Keine unnötige Begrenzungsrhetorik; mache klar, wie das Material jetzt praktisch weiterverarbeitet werden kann.
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**Antwortformat bei stummem Upload:**
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- **Erkannt:** [Materialart, Absender/Aktenzeichen falls sichtbar]
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- **Frist zuerst:** [konkretes Datum/Risiko oder `keine Frist erkennbar`]
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- **Einordnung:** [Rechtsgebiet/Normengruppe/Arbeitsmodus]
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- **Primärer Pfad:** `skill-name` — [warum dieser Skill hilft]
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- **Alternativen:** `...`, `...`
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- **Nächster Schritt:** [direkte Bearbeitung oder genau eine konkrete Rückfrage]
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### 1. Intake in 60 Sekunden
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Frage zu Beginn nur das ab, was für die Weichenstellung wirklich nötig ist. Wenn der Nutzer schon genug geliefert hat, nicht erneut abfragen, sondern sichtbar zusammenfassen.
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| Punkt | Frage | Warum wichtig? |
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|---|---|---|
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| Rolle | Wer fragt: Anwalt, Kanzlei, Rechtsabteilung, Verwalter, Betroffener, Unternehmen, Behörde? | Perspektive und Ton bestimmen. |
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| Ziel | Was soll am Ende entstehen: Prüfung, Schriftsatz, Memo, Checkliste, Vertrag, E-Mail, Strategie, Datenraum-Auswertung? | Output sofort sauber ausrichten. |
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| Sachverhalt | Was ist passiert, wer sind die Beteiligten, welche Daten und Beträge sind sicher? | Keine Arbeit auf Luft bauen. |
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| Fristen | Gibt es Termine, Fristablauf, Zustellung, Einspruch, Klagefrist, Behördenfrist oder Closing-Datum? | Eilsachen zuerst sichern. |
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| Unterlagen | Welche Dateien, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, E-Mails oder PDFs liegen vor? | Aktenarbeit statt Raten. |
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| Risiko | Wo drohen Haftung, Verjährung, Bußgeld, Strafbarkeit, Kosten, Reputationsschaden oder Eskalation? | Priorität und Vorsicht einstellen. |
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| Format | Wie ausführlich, für wen, in welchem Stil und mit welcher Zitier-/Ausgabeform? | Ergebnis direkt verwendbar machen. |
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### 2. Sofort-Triage
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Arbeite danach in dieser Reihenfolge:
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1. **Eilprüfung:** Fristen, Zuständigkeiten, Formerfordernisse und irreversible Schritte sofort markieren.
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2. **Sachverhaltskern:** In drei bis sieben Sätzen festhalten, was sicher ist, was streitig ist und was fehlt.
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3. **Arbeitsmodus wählen:** Kurzprüfung, Deep Dive, Dokumententwurf, Verhandlungsstrategie, Aktenextraktion, Red Team oder Mandantenkommunikation.
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4. **Spezial-Skills vorschlagen:** Zwei bis fünf passende Skills aus diesem Plugin nennen, jeweils mit einem kurzen Grund.
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5. **Nächsten Schritt anbieten:** Wenn ein Skill eindeutig passt, mit diesem Skill weiterarbeiten; wenn mehrere passen, eine knappe Auswahl anbieten.
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6. **Qualitätsgate:** Am Ende prüfen: Quellen, Fristen, Annahmen, offene Tatsachen, nächste Handlung.
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### 3. Routing-Regeln
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- Schlage **immer zuerst Skills aus diesem Plugin** vor. Andere Plugins nur als Schnittstelle nennen, wenn das Thema sichtbar auswandert.
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- Nenne nie nur einen Skillnamen. Immer auch sagen: **wofür**, **wann**, **welcher Input fehlt** und **was als Output kommt**.
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- Wenn die Akte groß oder unordentlich ist, zuerst einen Akten-, Tabellen- oder Triage-Skill vorschlagen, bevor materiell geprüft wird.
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- Wenn ein Schriftsatz, Vertrag oder Register-/Behördenoutput gewünscht ist, zuerst die Prüfung strukturieren und danach den passenden Output-Skill nehmen.
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- Wenn Rechtslage, Rechtsprechung oder Behördenpraxis aktuell sein kann, ausdrücklich Quellen-/Aktualitätsprüfung einplanen.
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- Wenn der Nutzer nur schnell arbeiten will, mit einem **Minimalpfad** starten: Frist sichern, Sachverhalt ordnen, nächster Spezial-Skill.
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### 4. Antwortformat für den Einstieg
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Nutze als erste Antwort nach Aktivierung möglichst dieses kompakte Format:
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**Kurzbild**
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- Ziel: [...]
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- Rolle/Perspektive: [...]
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- Eilt wegen: [...]
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- Fehlende Unterlagen: [...]
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**Vorgeschlagener Workflow**
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1. [...]
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2. [...]
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3. [...]
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**Passende Skills aus diesem Plugin**
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| Skill | Warum jetzt? | Erwarteter Output |
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|---|---|---|
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| `...` | [...] | [...] |
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**Nächste Frage**
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[Eine kurze, entscheidende Frage stellen, wenn wirklich etwas fehlt.]
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### 5. Spezial-Skills in diesem Plugin
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| Skill | Wann vorschlagen? |
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| `aktenintake-zivil` | Eingehende Zivilakte vor erster Prüfung strukturieren: Richter oder Referendar erhalt neue Akte und muss Überblick gewinnen. Normen: § 313 ZPO (Urteilsinhalt), § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung), § 139 ZPO (richterliche… |
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| `anspruchsgrundlagen-pruefen` | Anspruchsgrundlagen identifizieren und Prüfungsreihenfolge bestimmen: Richter oder Kandidat muss Anspruchskonkurrenz lösen. Normen: §§ 433 ff., 280 ff., 812 ff., 823 ff. BGB; HGB; CISG; GmbHG; StVG; ProdHG; IPR… |
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| `berufungsfest-pruefen` | Fertiges Urteil gegen häufigste Aufhebungsgründe selbst prüfen: Richter will vor Urteilsversand Aufhebungsrisiken minimieren. Normen: § 529 ZPO (Tatsachenfeststellung Berufung), § 546 ZPO (Rechtsverletzung), § 547 Nr.… |
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| `beschluss-bauen-zpo` | Zivilrechtliche Beschluesse erstellen: PKH, Streitwert, Beweis, Hinweis nach § 139 ZPO, Kostenfestsetzung, Versaeumnis, Erledigung. Normen: §§ 127 und 329 und 358 ff. sowie 139 und 103 ff. ZPO. Prüfraster: Unterschied… |
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| `beweisbeschluss-vorbereiten` | Beweisbeschluss nach § 359 ZPO vorbereiten: Richter bestimmt Beweisaufnahme nach muendlicher Verhandlung. Normen: § 359 ZPO (Inhalt Beweisbeschluss), § 286 ZPO (Beweislast), §§ 373 ff. ZPO (Zeugen), §§ 402 ff. ZPO… |
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| `beweiswuerdigung-mit-richter-input` | Strukturierte Beweiswürdigung nach § 286 ZPO schreiben: Richter hat Beweise erhoben und will Entscheidungsgründe-Abschnitt verfassen. Normen: § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung), § 261 ZPO (Beweislast), §§ 414 ff. ZPO… |
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| `cisg-pruefen` | UN-Kaufrecht (CISG) auf Anwendbarkeit und Eingreifen prüfen: Internationaler Kaufvertrag mit Auslandsbezug und Vertragsstreit. Normen: CISG Art. 1-6 (Anwendungsbereich), Art. 25 (wesentliche Vertragsverletzung), Art.… |
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| `dokumente-rendern-urteil-docx` | Zivilurteil als DOCX im offiziellen Gerichtslayout rendern: Richter oder Referendar will fertiges Urteil als Dokument ausgeben. Normen: § 313 ZPO (Urteilsinhalt und -form). Prüfraster: Gerichtslayout (Aktenzeichen,… |
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| `dsgvo-rechtswidriges-produkt` | Produkt aus dem Ausland auf DSGVO-Rechtswidrigkeit prüfen: Richter oder Anwalt muss beurteilen ob Smartglasses oder IoT-Produkt DSGVO-konform ist. Normen: Art. 3 DSGVO (räumlicher Anwendungsbereich), Art. 5 Abs. 1 lit.… |
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| `entscheidungsgruende-zivil-schreiben` | Entscheidungsgründe eines Zivilurteils im Urteilsstil schreiben: Richter hat Beweise erhoben und muss Begründung formulieren. Normen: § 313 Abs. 3 ZPO (Entscheidungsgründe), § 286 ZPO. Prüfraster: Urteilsstil (kein… |
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| `familienrichter-spezifika` | FamFG-Spezifika für Familienrichter anwenden: Richter am Familiengericht muss Beschluss statt Urteil abfassen. Normen: § 38 FamFG (Beschluss), § 137 FamFG (Verbund- und Folgesachen), § 1697a BGB (Kindeswohlprüfung),… |
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| `incoterms-und-gefahruebergang` | Incoterms-Klausel und Gefahruebergang in internationalem Kaufvertrag prüfen: Streit über Transportschaden oder Lieferpflicht. Normen: Incoterms 2020 (FOB, CIF, EXW, DAP, DDP), CISG Art. 31 und 67 ff. (Gefahruebergang).… |
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| `internationales-privatrecht` | Anwendbares Recht bei grenzüberschreitenden Vertraegen und Delikten bestimmen: Auslandsbezug im Prozess erfordert IPR-Prüfung. Normen: Rom-I-VO (vertragliche Schuldverhältnisse), Rom-II-VO (außervertragliche), Art. 4… |
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| `kollidierende-agb-pruefen` | Kollidierende AGB im B2B-Verkehr (Battle of the Forms) lösen: Kaufvertrag mit beiderseitigen AGB und widerspruechen. Normen: §§ 305-310 BGB (AGB-Recht B2B), CISG Art. 19 (Annahme mit Abweichungen). Prüfraster:… |
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| `kostenentscheidung-bauen` | Kostenentscheidung nach §§ 91 ff. ZPO erstellen: Richter muss Kostenquote und -grundentscheidung formulieren. Normen: § 91 ZPO (vollständiges Obsiegen), § 92 ZPO (teilweises Obsiegen), § 100 ZPO (mehrere Beklagte), §… |
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| `rechtsmittelbelehrung-zivil` | Rechtsmittelbelehrung nach §§ 232 ff., 511 ff., 567 ff. ZPO korrekt formulieren: Richter muss Belehrung an Urteil oder Beschluss anfuegen. Normen: § 232 ZPO (Belehrungspflicht), § 511 ZPO (Berufung), § 567 ZPO… |
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| `relation-zivil` | Zivilrechtliche Relation nach klassischer Relationstechnik erstellen: Referendar oder Richter erstellt Entscheidungsunterlage vor Urteilsabfassung. Normen: §§ 253 ff. und 286 und 313 ZPO. Prüfraster: Sachbericht,… |
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| `revisionsfest-pruefen` | Prüfung gegen Aufhebung in der Revision: absolute Revisionsgründe Paragraf 547 ZPO Revisionszulassung Paragraf 543 ZPO grundsaetzliche Bedeutung Rechtsfortbildung Sicherung einheitlicher Rechtsprechung.… |
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| `schulung-urteilsbauer` | Schulungs-Trainerleitfaden für Plugin urteilsbauer-relationsmacher: Ausbilder plant Schulungstag für Proberichter, Assessoren oder Rechtspfleger. Normen: §§ 313 und 286 und 529 ZPO (Lernziele). Prüfraster: Lernziele,… |
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| `tatbestand-zivil-schreiben` | Tatbestand eines Zivilurteils nach § 313 Abs. 2 ZPO schreiben: Richter muss den Prozessstoff sachlich und knapp wiedergeben. Normen: § 313 Abs. 2 ZPO (Tatbestand-Anforderungen), § 314 ZPO (Beweiskraft des Tatbestands).… |
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| `tenor-bauen-zivil` | Tenor eines Zivilurteils konstruieren: Richter muss Hauptsache-Entscheidung, Kosten und Vollstreckbarkeit klar tenorieren. Normen: §§ 91 ff. ZPO (Kosten), §§ 708-720a ZPO (vorlaeufige Vollstreckbarkeit), § 511 ZPO… |
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| `vollrelation-langfassung` | Vollständige Relation im Schulstandard für Referendar-/Assessorprüfung ausformulieren: Kandidat benoetigt Langfassung mit gutachterlichem Stil. Normen: §§ 253 ff. und 286 und 313 ZPO. Prüfraster: Sachbericht, Auslegung… |
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| `vorlaeufige-vollstreckbarkeit` | Anordnung zur vorlaeufigen Vollstreckbarkeit nach §§ 708-720a ZPO bestimmen: Richter muss die richtige Vollstreckbarkeitsermaechtigungs-Formel formulieren. Normen: § 709 ZPO (Sicherheitsleistung 110%), § 711 ZPO… |
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| `zulaessigkeit-pruefen` | Zulässigkeit der Zivilklage systematisch prüfen: Richter oder Referendar prüft Prüfstation Zulässigkeit. Normen: § 13 GVG (Rechtsweg), EuGVVO Bruessel Ia (internationale Zuständigkeit), §§ 12 ff. ZPO (örtliche… |
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## Worum geht es?
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Das Plugin ist eine Urteils- und Beschluss-Werkstatt fuer Richter, Referendare und Rechtspfleger. Es begleitet den vollstaendigen Workflow vom Aktenintake ueber die Relation (Entscheidungsunterlage) bis zum fertigen Urteil als DOCX-Dokument im offiziellen Gerichtslayout. Das Plugin stuetzt die Pruefung von Zulaessigkeit, Anspruchsgrundlagen, Beweiswuerdigung und Kostenentscheidung sowie Rechtsmittelbelehrung.
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Spezialisierte Teilmodule decken familiengerichtliche Besonderheiten (FamFG), internationales Privatrecht (IPR), CISG-Sachverhalte, kollidierende AGB und die vorlaeufige Vollstreckbarkeit ab. Ausbildungsmodule unterstuetzen Referendare bei der Vollrelation nach Schulstandard.
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## Wann brauchen Sie diese Skill?
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- Richter hat neue Zivilakte und will Ueberblick gewinnen, Verfahrensstand klaeren und Anspruchsgrundlagen identifizieren.
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- Referendar oder Assessorkandidat erstellt Relation oder Vollrelation fuer Examensvorbereitung.
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- Richter muss Beweiswuerdigung nach § 286 ZPO verschriftlichen und dafuer gegliederten Abschnitt in den Entscheidungsgruenden erzeugen.
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- Gericht erstellt Beschluss (PKH, Streitwert, Hinweis nach § 139 ZPO) oder Versaumnisurteil.
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- Internationaler Kaufvertrag mit CISG- oder IPR-Bezug muss rechtlich eingeordnet werden.
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## Fachbegriffe (kurz erklaert)
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- **Relation** — Richterliche Entscheidungsunterlage; strukturierte Zusammenfassung von Sach- und Streitstand, Beweisaufnahme und rechtlicher Wuerdigung.
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- **Tatbestand (§ 313 Abs. 2 ZPO)** — Pflichtbestandteil des Urteils; sachliche Darstellung des Parteivorbringens ohne Wertung.
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- **Entscheidungsgruende (§ 313 Abs. 3 ZPO)** — Rechtliche und tatsaechliche Begruendung des Tenors.
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- **Tenor** — Urteilsausspruch; entscheidet ueber Hauptsache, Kosten und vorlaeufige Vollstreckbarkeit.
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- **Beweiswuerdigung (§ 286 ZPO)** — Freie Wuerdigung des Ergebnisses der Beweisaufnahme; Kernaufgabe des Gerichts.
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- **Vollrelation** — Ausfuehrliche Relation nach Schulstandard fuer Referendars- und Assessor-Pruefung.
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- **FamFG** — Gesetz ueber das Verfahren in Familiensachen; regelt Beschlussverfahren in Familiengericht-Sachen.
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- **CISG** — UN-Kaufrecht (Convention on Contracts for the International Sale of Goods); gilt fuer grenzueberschreitende Kaufvertraege zwischen Unternehmern aus Vertragsstaaten.
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## Rechtsgrundlagen
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- § 313 ZPO — Pflichtbestandteile des Zivilurteils (Tatbestand, Entscheidungsgruende, Tenor, Rubrum)
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- §§ 286 287 ZPO — Freie Beweiswuerdigung, Schadensschaetzung
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- § 139 ZPO — Materielle Prozessleitung; Hinweispflicht des Gerichts
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- §§ 91 ff. ZPO — Kostenentscheidung
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- §§ 708 ff. ZPO — Vorlaeufige Vollstreckbarkeit
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- §§ 511 543 ZPO — Berufung, Revision
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- §§ 313a 313b ZPO — Urteil ohne Tatbestand, Versaeumnisurteil
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- FamFG — Beschluss-Verfahren im Familienrecht
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- CISG — UN-Kaufrecht
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- Rom I-VO, Rom II-VO — Anwendbares Recht bei grenzueberschreitenden Sachverhalten
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## Schritt-fuer-Schritt: Einstieg ins Plugin
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1. Aktenintake: Akte einlesen, Verfahrensstand und Sachverhalt strukturieren.
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2. Zulaessigkeit pruefen: Gerichtliche Zustaendigkeit, Rechtsschutzinteresse, Prozessvoraussetzungen.
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3. Anspruchsgrundlagen identifizieren und Pruefungsreihenfolge bestimmen.
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4. Passenden Skill auswaehlen (siehe Skill-Tour).
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5. Tenor, Tatbestand, Entscheidungsgruende, Kostenentscheidung und Rechtsmittelbelehrung nacheinander oder geblockt erstellen.
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## Skill-Tour (was gibt es hier?)
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- `aktenintake-zivil` — Eingehende Zivilakte strukturieren und Ueberblick gewinnen.
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- `zulaessigkeit-pruefen` — Zulaessigkeit der Zivilklage systematisch pruefen: Zustaendigkeit, Prozessfaehigkeit, Rechtsschutzinteresse.
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- `anspruchsgrundlagen-pruefen` — Anspruchsgrundlagen identifizieren und Pruefungsreihenfolge bei Anspruchskonkurrenz bestimmen.
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- `relation-zivil` — Zivilrechtliche Relation nach klassischer Relationstechnik erstellen (Kurz- oder Langfassung).
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- `vollrelation-langfassung` — Vollstaendige Relation im Schulstandard fuer Referendar- und Assessorpruefung.
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- `beweiswuerdigung-mit-richter-input` — Strukturierte Beweiswuerdigung nach § 286 ZPO mit Richter-Input ausformulieren.
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- `beweisbeschluss-vorbereiten` — Beweisbeschluss nach § 359 ZPO vorbereiten.
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- `tatbestand-zivil-schreiben` — Tatbestand nach § 313 Abs. 2 ZPO sachlich und knapp ausformulieren.
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- `entscheidungsgruende-zivil-schreiben` — Entscheidungsgruende im Urteilsstil schreiben.
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- `tenor-bauen-zivil` — Tenor konstruieren: Hauptsache, Kosten, vorlaeufige Vollstreckbarkeit.
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- `kostenentscheidung-bauen` — Kostenentscheidung nach §§ 91 ff. ZPO erstellen und Kostenquote bestimmen.
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- `vorlaeufige-vollstreckbarkeit` — Richtige Anordnung zur vorlaeufigen Vollstreckbarkeit nach §§ 708 ff. ZPO bestimmen.
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- `rechtsmittelbelehrung-zivil` — Rechtsmittelbelehrung nach §§ 232 ff. 511 ff. 567 ff. ZPO korrekt formulieren.
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- `beschluss-bauen-zpo` — Zivilrechtliche Beschluesse erstellen: PKH, Streitwert, § 139 ZPO-Hinweis, Kostenfestsetzung.
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- `berufungsfest-pruefen` — Fertiges Urteil gegen haeufigste Aufhebungsgruende selbst pruefen.
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- `revisionsfest-pruefen` — Revision-Zulassung und absolute Revisionsgruende nach § 547 ZPO pruefen.
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- `familienrichter-spezifika` — FamFG-Besonderheiten fuer Beschluss statt Urteil; Familiengericht-spezifische Normen.
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- `cisg-pruefen` — UN-Kaufrecht auf Anwendbarkeit und Eingreifen pruefen.
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- `internationales-privatrecht` — Anwendbares Recht bei grenzueberschreitenden Sachverhalten bestimmen (Rom I, Rom II).
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- `incoterms-und-gefahruebergang` — Incoterms-Klausel und Gefahruebergang in internationalem Kaufvertrag pruefen.
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- `kollidierende-agb-pruefen` — Battle of the Forms bei beiderseitigen AGB im B2B-Verkehr loesen.
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- `dsgvo-rechtswidriges-produkt` — Produkt aus dem Ausland auf DSGVO-Rechtswidrigkeit pruefen.
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- `dokumente-rendern-urteil-docx` — Fertiges Urteil als DOCX im offiziellen Gerichtslayout rendern.
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- `schulung-urteilsbauer` — Schulungs-Trainerleitfaden fuer Ausbilder von Proberichtern und Referendaren.
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## Worauf besonders achten
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- Tatbestand darf keine Wertungen enthalten; jede Aussage muss einem Beteiligten zugeordnet sein.
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- Tenor muss vollstreckbar sein: Ein unklarer oder unbestimmter Tenor fuehrt zur Aufhebung in der Berufung.
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- Rechtsmittelbelehrung muss nach Urteilsart (Berufung, Revision, Beschwerde) differenzieren; Fehler fuehren zur Fristerstreckung.
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- Vollrelation im Schulstandard folgt strikter Gliederungsreihenfolge; Abweichungen werdenstark benotet.
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- IPR-Pruefung muss vor CISG und nationaler Anspruchspruefung erfolgen; falscher Pruefungsrahmen ist Revisionsfehler.
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## Typische Fehler
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- Tenor ohne Zinslauf: Verzugszinsen muessen Ausgangsbetrag, Zinssatz und Startdatum enthalten; fehlende Angaben sind vollstreckungsrechtlich problematisch.
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- Tatbestand mit kopierten Schriftsatzpassagen: Unbearbeitete Uebernahme ohne Zusammenfassung ist nicht tatbestandsgemaess.
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- Kostenentscheidung vergessen: Urteil ohne Kostenentscheidung ist unvollstaendig; nachholen nur in Ergaenzungsurteil moeglich.
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- Hinweispflicht nach § 139 ZPO nicht dokumentiert: Fehlendes Protokoll eines wesentlichen Hinweises ist absolute Berufungsruege.
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- FamFG-Beschluss als Urteil erlassen: In Familiensachen ist Urteil unzulaessig; nur Beschluss nach FamFG.
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## Querverweise
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- Plugin `zwangsvollstreckung` — Vollstreckbarkeit des erlassenen Urteils und Vollstreckungsklausel pruefen.
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- Plugin `forderungsmanagement-klagewerkstatt` — Klageschriften und Antraege, die zum Urteil fuehren.
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- Plugin `email-umformulierer-berufsrecht` — Berufsrechtliche Korrespondenz neben dem Gerichtsverfahren.
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## Quellen und Aktualitaet
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- Stand: 05/2026
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- ZPO, FamFG, CISG, Rom I-VO, Rom II-VO in aktuell geltender Fassung
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- § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO: Berufungsbeschwer 1.000 EUR (Anhebung durch Justizstandort-Staerkungsgesetz, ab 01.01.2026)
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## Qualitäts-Hardening
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- Arbeite aktennah: Tatsachen, Belege, Fristen, Zuständigkeit und gewünschtes Arbeitsprodukt zuerst klären.
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- Keine Rechtsprechung aus Modellwissen zitieren. Jede Entscheidung vor Ausgabe mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei oder amtlich prüfbarer Quelle absichern.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer sie bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitsschritt dokumentiert ist.
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- Wenn eine Quelle, Randnummer, Behördenpraxis oder Frist nicht sicher geprüft ist, sichtbar als Prüfpunkt markieren und keine Scheinpräzision erzeugen.
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- Ergebnisse so liefern, dass sie sofort weiterverwendbar sind: Kurzbild, Prüfpfad, Risikoampel, Lückenliste und konkrete nächste Schritte.
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@@ -0,0 +1,99 @@
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name: anspruchsgrundlagen-pruefen
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description: "Anspruchsgrundlagen identifizieren und Prüfungsreihenfolge bestimmen: Richter oder Kandidat muss Anspruchskonkurrenz lösen. Normen: §§ 433 ff., 280 ff., 812 ff., 823 ff. BGB; HGB; CISG; GmbHG; StVG; ProdHG; IPR Rom-I/II. Prüfraster: Reihenfolge vertraglich, quasi-vertraglich, dinglich, deliktisch, bereicherungsrechtlich; Tatbestandsmerkmale, Rechtsfolge, Einwendungen, Einreden, Verjährung. Output Anspruchsgrundlagen-Baum mit Prüfungsschema. Abgrenzung: CISG-spezifisch siehe cisg-prüfen; IPR siehe internationales-privatrecht; Tenorierung siehe tenor-bauen-zivil."
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# Anspruchsgrundlagen-Prüfung
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Identifiziert alle in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen und prüft sie schemamaessig.
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## Triage zu Beginn
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1. Welches Schuldverhältnis liegt zugrunde — Vertrag, Gesetz, Bereicherung, Delikt?
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2. Besteht Auslandsbezug — Rom-I, Rom-II, CISG anwendbar?
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3. Welche Partei trägt die Beweislast für die streitigsten Tatbestandsmerkmale?
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4. Droht Verjährung (§§ 195, 199 BGB — regelmäßig 3 Jahre ab Jahresende Kenntnis)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 195, 199 BGB — Verjährung (regelmäßig 3 Jahre, Beginn mit Schluss des Jahres der Kenntnis)
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- § 280 BGB — Schadensersatz wegen Pflichtverletzung
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- § 812 BGB — ungerechtfertigte Bereicherung
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- § 823 BGB — deliktische Haftung
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- § 985, 1004 BGB — dingliche Ansprüche
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- Art. 1 ff. Rom-I, Art. 4 ff. Rom-II — IPR-Kollisionsrecht
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Sachverhalt scannen:** Welche Parteien, welche Rechtsbeziehung, welches Ziel des Klägers?
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2. **Anspruchsgrundlagen auflisten:** alle in Betracht kommenden in der Reihenfolge: vertraglich → quasivertraglich → dinglich → deliktisch → bereicherungsrechtlich.
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3. **Für jede AG Prüfschema:** Anwendbarkeit → Tatbestandsmerkmale (mit Beweislastverteilung) → Rechtsfolge → Einwendungen/Einreden → Verjährung.
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4. **IPR prüfen:** Falls Auslandsbezug, erst Kollisionsrecht klären, dann CISG prüfen.
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5. **Konkurrenzfragen:** Wenn mehrere AG durchgreifen, Günstigkeitsprinzip anwenden.
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## Output-Template
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**Adressat:** Richter/Berichterstatter — Tonfall: sachlich-juristisch
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## Anspruchsgrundlagen-Übersicht
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| Anspruchsgrundlage | Ergebnis | Hauptproblem |
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|---|---|---|
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| § 433 I BGB (Kaufpreis) | (+) | — |
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| § 823 I BGB (Körperverletzung) | prüfen | Kausalität str. |
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| § 812 I 1 BGB (Bereicherung) | (-) | Rechtsgrund vorhanden |
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### 1. § [AG] [Norm]
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- **Tatbestandsmerkmale:** ...
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- **Beweislast Kläger:** ...
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- **Einwendungen Beklagter:** ...
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- **Verjährung:** 3 Jahre ab [DATUM], läuft am [DATUM] ab.
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- **Ergebnis:** Anspruch besteht / besteht nicht.
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```
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## Reihenfolge
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1. **Vertraglich** (Paragraf 433 BGB, Paragraf 535 BGB, Paragraf 631 BGB usw. - CISG bei internationalem Warenkauf)
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2. **Quasivertraglich** (Paragraf 311 II BGB - culpa in contrahendo, Paragraf 280 BGB)
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3. **Dinglich** (Paragraf 985 BGB, Paragraf 1004 BGB)
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||||
4. **Deliktisch** (Paragraf 823 ff BGB, Paragraf 7 StVG, ProdHG)
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||||
5. **Bereicherungsrechtlich** (Paragraf 812 ff BGB)
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||||
6. **Familien- / erbrechtlich** soweit einschlaegig
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## Pruefschema für jede Anspruchsgrundlage
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1. Anwendbarkeit (sachlich, persönlich, raeumlich, zeitlich)
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2. Tatbestandsmerkmale - bei jedem: Wer hat die Beweislast?
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3. Rechtsfolge
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4. Einwendungen (rechtshindernd, rechtsvernichtend)
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5. Einreden (durchsetzbarkeitshemmend)
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6. Verjaehrung (Paragraf 195 BGB, Paragraf 199 BGB, Paragraf 438 BGB usw.)
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## IPR
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Bei Auslandsbezug immer prüfen:
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- Rom-I-Verordnung (vertragliche Schuldverhältnisse)
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- Rom-II-Verordnung (außervertragliche Schuldverhältnisse)
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- CISG (Wiener UN-Kaufrecht) als materielles Einheitsrecht - geht IPR vor, soweit sachlicher Anwendungsbereich eroeffnet
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- Eingriffsnormen Artikel 9 Rom-I (Pflichtanwendung deutscher Vorschriften, z. B. DSGVO als Eingriffsnorm)
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## Ausgabe
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Pro Anspruchsgrundlage eine eigene Tabelle mit allen Tatbestandsmerkmalen.
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<!-- AUDIT 27.05.2026
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Geprüfte AZ (task_286):
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- BGH VI ZR 373/18 (behauptet NJW 2020, 466): NOT FOUND auf dejure.org — ersetzt durch BGH VII ZR 158/03, NJW 2005, 1423 (verifiziert auf dejure.org)
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||||
- BGH VI ZR 395/16 (behauptet NJW 2018, 386): NOT FOUND auf dejure.org — ersetzt durch BGH VI ZR 107/08, NJW 2009, 2952 (verifiziert auf dejure.org)
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||||
- BGH VII ZR 101/14 (behauptet NJW 2016, 560): NOT FOUND auf dejure.org — ersetzt durch BGH VII ZR 184/04, NJW 2005, 1356 (verifiziert auf dejure.org)
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||||
Alle drei Ersatz-AZ wurden über dejure.org-Direktabfrage verifiziert.
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-->
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@@ -0,0 +1,54 @@
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||||
name: berufungsfest-pruefen
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description: "Fertiges Urteil gegen häufigste Aufhebungsgründe selbst prüfen: Richter will vor Urteilsversand Aufhebungsrisiken minimieren. Normen: § 529 ZPO (Tatsachenfeststellung Berufung), § 546 ZPO (Rechtsverletzung), § 547 Nr. 6 ZPO (Begründungsmangel). Prüfraster: Tatsachenfeststellung vollständig, kein Verfahrensmangel, keine uebergangenen Angriffs-/Verteidigungsmittel, Begründungstiefe ausreichend. Output Berufungsfest-Checkliste mit Ampelstatus. Abgrenzung: Revisionsfestigkeitsprüfung siehe revisionsfest-prüfen; Tenorierung siehe tenor-bauen-zivil."
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# Berufungsfestigkeit prüfen
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## Triage zu Beginn — kläre vor dem Selbstcheck
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1. Ist das Urteil bereits vollständig ausformuliert und unterzeichnet?
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2. Wurde die Hinweispflicht (§ 139 ZPO) im gesamten Verfahren beachtet?
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3. Sind alle Anträge beschieden (§ 308 ZPO — ne ultra petita)?
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||||
4. Ist der Tenor vollstreckungsfähig und bestimmt genug?
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5. Besteht eine Berufungszulassungsfrage (§ 511 Abs. 4 ZPO — Streitwert unter 600 EUR)?
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## Aktuelle Rechtsprechung zu Berufungsgründen
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## Zentrale Normen
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- § 529 ZPO — Tatsachenfeststellung als Grundlage des Berufungsgerichts
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- § 546 ZPO — Revisionsgrund: fehlerhafte Rechtsanwendung
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- § 547 ZPO — Absolute Revisionsgründe (Nr. 6: fehlende Begründung)
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- § 139 ZPO — Hinweispflicht des Gerichts
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||||
- § 511 ZPO — Statthaftigkeit der Berufung; Beschwer 600 EUR
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- § 538 Abs. 2 ZPO — Zurückverweisung durch Berufungsgericht bei Verfahrensmangel
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## Haeufige Aufhebungsgründe
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1. **Fehlerhafte Tatsachenfeststellung** (§ 529 ZPO) — konkrete Anhaltspunkte für Unrichtigkeit
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2. **Verfahrensmangel** — Verstoß gegen rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG), falsche Beweisaufnahme, falsche Zuständigkeit
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||||
3. **Falsche Rechtsanwendung** (§ 546 ZPO)
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||||
4. **Begründungsmangel** — § 547 Nr. 6 ZPO absoluter Revisionsgrund
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||||
5. **Verletzung der Hinweispflicht** § 139 ZPO
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6. **Nichtberücksichtigung erheblichen Vorbringens** — § 286 ZPO Verletzung freier Beweiswürdigung
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## Checkliste vor Verkündung
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- [ ] Sind alle Anträge beschieden?
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- [ ] Sind alle erheblichen Tatsachen festgestellt?
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- [ ] Beweisaufnahme im Tatbestand erwähnt?
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- [ ] Beweiswürdigung in den Entscheidungsgründen mit konkreter Würdigung?
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- [ ] Konkrete Bezugnahmen statt pauschaler Verweise (§ 313 Abs. 2 S. 2 ZPO)?
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- [ ] Tenor vollstreckbar und bestimmt?
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- [ ] Kostenentscheidung rechnerisch richtig?
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- [ ] Vorläufige Vollstreckbarkeit angeordnet?
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- [ ] Streitwert festgesetzt (§ 63 GKG)?
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- [ ] Berufungszulassung erforderlich (§ 511 Abs. 4 ZPO)?
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- [ ] Rechtsmittelbelehrung beigefügt (§ 232 ZPO)?
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- [ ] Unterschrift der erkennenden Richter (§ 315 Abs. 1 ZPO)?
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- [ ] Hinweispflicht § 139 ZPO dokumentiert?
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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@@ -0,0 +1,214 @@
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name: beschluss-bauen-zpo
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description: "Zivilrechtliche Beschluesse erstellen: PKH, Streitwert, Beweis, Hinweis nach § 139 ZPO, Kostenfestsetzung, Versaeumnis, Erledigung. Normen: §§ 127 und 329 und 358 ff. sowie 139 und 103 ff. ZPO. Prüfraster: Unterschied Beschluss/Urteil (Begründungstiefe, Rechtsmittel), Tenor-Klarheit, Rechtsmittelbelehrung, Zustellung. Output Beschluss-Entwurf mit Tenor, Begründung, Rechtsmittelbelehrung. Abgrenzung: Urteil siehe entscheidungsgründe-zivil-schreiben; Vollstreckbarkeit siehe vorlaeufige-vollstreckbarkeit."
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# Beschluss bauen — Zivilprozess
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## Zweck
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Beschlüsse sind selbstständige Entscheidungen, die nicht auf muendliche Verhandlung ergehen müssen (Paragraf 128 IV ZPO). Sie sind das tägliche Werkzeug des Zivilrichters — von der prozessleitenden Maßnahme bis zur Endentscheidung im Beschlussverfahren (z.B. Familiensachen FamFG). Dieser Skill liefert die Form, die typischen Tenoere, die wichtigsten Begründungsmuster und die wiederkehrenden Fallstricke.
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## 1) Beschluss-Typen im Überblick
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| Typ | Norm | Anlass | Rechtsmittel |
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|---|---|---|---|
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| PKH-Beschluss | Paragraf 114 ff. ZPO | Antrag auf Prozesskostenhilfe | sofortige Beschwerde Paragraf 127 II ZPO |
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| Verfahrenskostenhilfe Familiensachen | Paragraf 76 FamFG | VKH in FamFG-Sachen | sofortige Beschwerde Paragraf 76 II FamFG |
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| Streitwertbeschluss | Paragraf 63 GKG | Festsetzung gegen Streitwertfestsetzung | Beschwerde Paragraf 68 GKG |
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||||
| Beweisbeschluss | Paragraf 358 ZPO | Anordnung einer Beweisaufnahme | unanfechtbar |
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||||
| Hinweisbeschluss | Paragraf 139 ZPO | rechtliche/tatsächliche Hinweise | unanfechtbar (aber gehörtspflicht-relevant) |
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||||
| Kostenfestsetzungsbeschluss | Paragraf 104 ZPO | Höhe der zu erstattenden Kosten | sofortige Beschwerde Paragraf 11 RPflG |
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||||
| Saeumnisbeschluss/Versäumnisurteil ohne Verhandlung | Paragraf 331 III ZPO | schriftliches Vorverfahren | Einspruch Paragraf 338 ZPO |
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||||
| Erledigungsbeschluss | Paragraf 91a ZPO | übereinstimmende Erledigungserklärung | sofortige Beschwerde Paragraf 91a II ZPO |
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| Anerkenntnisbeschluss bei Mahnverfahren | Paragraf 700 ZPO | Anerkenntnis nach Widerspruch | wie Urteil |
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| Vergleichsfeststellung | Paragraf 278 VI ZPO | gerichtlicher Vergleich auf Vorschlag | keiner |
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||||
| Zurueckweisungsbeschluss Berufung | Paragraf 522 II ZPO | offensichtlich unbegründet | keiner |
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||||
| Hinweis- und Aufklärungsbeschluss BGH | Paragraf 552a ZPO | Revision offensichtlich unbegründet | keiner |
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## 2) Form
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### Rubrum
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Wie beim Urteil:
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- **Aktenzeichen** in der oberen Zeile
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- **Gericht** (Amtsgericht ..., Zivilkammer ..., Landgericht ...)
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- **Parteien** mit Bezeichnung, Anschrift, Prozessbevollmaechtigte
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- Bei Mehrparteien-Beschluss alle Beteiligten
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### Überschrift
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`**Beschluss**` (zentriert), nicht "Urteil", nicht "Verfügung"
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### Tenor
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Klar, knapp, vollstreckbar. **Imperative Form**, keine Konditionalsätze.
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### Gründe
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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### Rechtsmittelbelehrung
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Soweit Rechtsmittel statthaft ist (Paragraf 232 ZPO Pflicht). Bei unanfechtbaren Beschlüssen optional, aber nicht schaedlich.
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### Unterschrift
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||||
Bei Einzelrichter eine Unterschrift, bei Kammer drei. Bei Beschluss nach Paragraf 522 II ZPO drei Unterschriften der Berufungssenats-Mitglieder.
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## 3) Tenor-Bausteine
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### PKH-Beschluss
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```
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Dem Klaeger wird fuer den ersten Rechtszug Prozesskostenhilfe ohne
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Ratenzahlung bewilligt. Rechtsanwalt [Name] wird beigeordnet.
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```
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oder bei Teilbewilligung:
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```
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||||
Dem Klaeger wird fuer den ersten Rechtszug Prozesskostenhilfe insoweit
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bewilligt, als er Anspruch auf Zahlung von 5.000,- EUR nebst Zinsen
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||||
geltend macht. Im uebrigen wird der Antrag zurueckgewiesen, da
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hinreichende Erfolgsaussicht (Paragraf 114 ZPO) fehlt.
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||||
```
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### Streitwertbeschluss
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```
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Der Streitwert wird auf 12.500,- EUR festgesetzt.
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```
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||||
Bei mehreren Streitgegenständen:
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```
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Der Streitwert wird festgesetzt
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- fuer den Hauptantrag (Zahlung) auf 10.000,- EUR,
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||||
- fuer den Hilfsantrag (Feststellung) auf 2.500,- EUR.
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```
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### Beweisbeschluss
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```
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Es soll Beweis erhoben werden ueber die streitige Frage,
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ob der Beklagte am 12. Juli 2024 in der Strasse [...] das vom
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||||
Klaeger gefuehrte Fahrzeug beschaedigt hat, durch
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Vernehmung der Zeugen
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1. ... (Anschrift: ...)
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||||
2. ... (Anschrift: ...)
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und durch Einholung eines Sachverstaendigengutachtens zur
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Hoehe des am Fahrzeug entstandenen Schadens.
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||||
```
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||||
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||||
### Hinweisbeschluss Paragraf 139 ZPO
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||||
|
||||
```
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||||
Die Parteien werden auf folgende rechtliche Gesichtspunkte hingewiesen
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||||
(Paragraf 139 II ZPO):
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1. Es bestehen Bedenken gegen die Schluessigkeit der Klage hinsichtlich
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des Vortrags zur Hoehe des Schmerzensgeldes. Der Klaeger wird
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||||
gebeten, [...] naeher darzulegen.
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||||
2. [...]
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||||
Den Parteien wird Gelegenheit gegeben, hierzu binnen drei Wochen
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||||
schriftsaetzlich Stellung zu nehmen.
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||||
```
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||||
### Kostenfestsetzungsbeschluss
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||||
```
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||||
Die vom Beklagten an den Klaeger zu erstattenden Kosten werden auf
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2.347,86 EUR festgesetzt. Hieraus sind 5 Prozentpunkte ueber dem
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||||
Basiszinssatz seit Rechtshaengigkeit (Paragraf 104 I 2 ZPO) zu zahlen.
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||||
```
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||||
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||||
### Erledigungsbeschluss Paragraf 91a ZPO — **nur bei übereinstimmender Erledigungserklärung**
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Der Erledigungsbeschluss nach Paragraf 91a ZPO ergeht **nur**, wenn **beide Parteien** den Rechtsstreit übereinstimmend für erledigt erklärt haben. Er enthält **nur die Kostenentscheidung**.
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||||
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||||
```
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||||
Die Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben
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||||
(Paragraf 91a I 1 ZPO).
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||||
```
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||||
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||||
oder z.B.
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```
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||||
Die Kosten des Rechtsstreits traegt der Beklagte (Paragraf 91a I 1 ZPO).
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||||
```
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> **Achtung — abgrenzende Konstellation**: Bei **einseitiger** Erledigungserklärung, der die Gegenseite **widerspricht**, ist der Streitgegenstand gewandelt zur Feststellung der Erledigung. Darüber wird **durch Urteil** entschieden (nicht durch Beschluss nach Paragraf 91a ZPO), mit Tenor "Es wird festgestellt, dass die Hauptsache erledigt ist" und voller Kostenentscheidung nach Paragraf 91 ZPO. Tenor und Urteilsbegründung gehören dann nicht in diesen Beschluss-Skill, sondern in `tenor-bauen-zivil` und `entscheidungsgruende-zivil-schreiben`.
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## 4) Begründungsmuster
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### PKH — Erfolgsaussicht und Bedürftigkeit
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```
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Der Antrag hat Erfolg. Die Klage hat hinreichende Erfolgsaussicht
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(Paragraf 114 ZPO), da der Klaeger fuer den von ihm geltend gemachten
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Anspruch aus Paragraf 280 I, III, 281 BGB schluessig dargelegt
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hat, dass [...]. Der Klaeger ist beduerftig im Sinne des Paragraf 115 ZPO;
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seine Einkommensverhaeltnisse sind durch die eingereichte
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Erklaerung gemaess Paragraf 117 ZPO belegt. Mutwilligkeit liegt nicht vor.
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```
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### Streitwertbeschluss — Bewertung
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```
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Der Streitwert ergibt sich aus dem Wert des Hauptantrags
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(Paragraf 39 GKG). Die geltend gemachte Zahlung von 12.500,- EUR
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bildet den Streitgegenstand, da Zinsen und Nebenforderungen
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unberuecksichtigt bleiben (Paragraf 4 ZPO).
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```
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### Hinweis nach Paragraf 522 II ZPO
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```
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Der Senat beabsichtigt, die Berufung gemaess Paragraf 522 II 1 ZPO
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durch Beschluss zurueckzuweisen, da
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1. die Berufung keine Aussicht auf Erfolg hat (Paragraf 522 II 1 Nr. 1 ZPO),
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2. die Rechtssache keine grundsaetzliche Bedeutung hat (Nr. 2),
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3. die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen
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Rechtsprechung eine Entscheidung des Berufungsgerichts nicht erfordert
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(Nr. 3) und
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4. eine muendliche Verhandlung nicht geboten ist (Nr. 4).
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Im einzelnen: [...]
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Den Parteien wird Gelegenheit zur Stellungnahme bis [Datum]
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gegeben.
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```
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## 5) Unterschied zum Urteil
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- Beschluss ergeht **ohne** muendliche Verhandlung (Paragraf 128 IV ZPO), Urteil grundsaetzlich **mit** (Paragraf 128 I ZPO).
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- Begründung beim Beschluss kuerzer — aber nicht unkenntlich.
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- Rechtsmittel beim Beschluss ist meist die **sofortige Beschwerde** (Paragraf 567 ZPO, 2-Wochen-Frist), nicht die Berufung.
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- **Tatbestand entfaellt** beim Beschluss in der Regel; bei Endentscheidungen (z.B. Versäumnisbeschluss Paragraf 331 III ZPO) ist eine knappe Sachverhaltsdarstellung sinnvoll.
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- Beschlüsse koennen vom **Vorsitzenden allein** ergehen, soweit nicht Kammerentscheidung vorgeschrieben (Paragraf 348 ZPO Einzelrichter).
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## 6) Typische Fehler
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1. **Tenor unvollstreckbar.** Tenor muss aus sich heraus vollstreckbar sein. "Der Antrag wird teilweise zurueckgewiesen" reicht nicht — der zugesprochene Teil ist zu bezeichnen.
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2. **PKH-Beschluss ohne Beiordnung.** Bei Anwaltszwang (LG, OLG, FamG mit Anwaltszwang) muss die Beiordnung mit ausgesprochen werden (Paragraf 121 ZPO).
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3. Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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4. **Streitwertbeschluss zu spaet.** Festsetzung bis zur nächsten Instanz möglich, aber meist mit Urteil/Endbeschluss (Paragraf 63 II GKG).
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5. **Erledigungsbeschluss ohne Begründung der Kostenentscheidung.** Paragraf 91a ZPO verlangt billiges Ermessen; mindestens kurze Begründung der Kostenquote.
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6. **Rechtsmittelbelehrung falsch.** Bei sofortiger Beschwerde 2 Wochen ab Zustellung; bei Einspruch gegen Versäumnisbeschluss 2 Wochen ab Zustellung; bei Beschwerde gegen Streitwertfestsetzung 6 Monate ab Festsetzung (Paragraf 68 GKG).
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7. **Unterschriften fehlen.** Bei Kammer-Beschluss alle drei Richter. Bei Verhinderung Vermerk "für den an der Unterschrift verhinderten Richter [Name] gemäß Paragraf 315 ZPO".
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## 7) Schnellprüfung vor Versand
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- [ ] Aktenzeichen korrekt?
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- [ ] Parteien vollständig bezeichnet?
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- [ ] Tenor aus sich heraus vollstreckbar?
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- [ ] Norm-Stütze für den Tenor (z.B. "Paragraf 91a I ZPO")?
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- [ ] Begründung ausreichend für das Beschwerdegericht?
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- [ ] Rechtsmittelbelehrung mit Frist und Form?
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- [ ] Unterschrift(en) vollständig?
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## Anschluss
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- `relation-zivil` — bei nachfolgender Hauptsachenentscheidung
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- `tenor-bauen-zivil` — Tenor-Werkstatt
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- `vorlaeufige-vollstreckbarkeit` — bei verbundenem Urteil
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@@ -0,0 +1,86 @@
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name: beweisbeschluss-vorbereiten
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description: "Beweisbeschluss nach § 359 ZPO vorbereiten: Richter bestimmt Beweisaufnahme nach muendlicher Verhandlung. Normen: § 359 ZPO (Inhalt Beweisbeschluss), § 286 ZPO (Beweislast), §§ 373 ff. ZPO (Zeugen), §§ 402 ff. ZPO (Sachverständige). Prüfraster: streitige Beweistatsachen, Beweisthema, Beweismittel, Beweislast, Reihenfolge Beweisaufnahme. Output Beweisbeschluss-Entwurf mit Beweisthemen-Tabelle. Abgrenzung: Beweiswürdigung danach siehe beweiswürdigung-mit-richter-input; Beschluss-Bau allgemein siehe beschluss-bauen-zpo."
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# Beweisbeschluss vorbereiten
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Vor der Beweisaufnahme das, was streitig und beweisbedürftig ist, förmlich festhalten.
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## Triage zu Beginn
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1. Welche Tatsachen sind zwischen den Parteien streitig und entscheidungserheblich?
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2. Welche Beweismittel sind angeboten (Zeuge, Sachverständiger, Urkunde, Augenschein, Parteivernehmung)?
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3. Wer trägt die Beweislast für welche Tatsache?
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4. Ist Beweis bereits ganz oder teilweise erhoben — was steht noch aus?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 286 ZPO — freie richterliche Beweiswürdigung, Vollüberzeugung
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- § 358, 359 ZPO — Beweisbeschluss (Inhalt: Beweisthema, Beweismittel, Beweisführer)
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||||
- § 373 ff. ZPO — Zeugenbeweis
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||||
- § 402 ff. ZPO — Sachverständigenbeweis
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- § 291 ZPO — offenkundige Tatsachen (kein Beweis nötig)
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- § 280 Abs. 1 S. 2 BGB — Beweislastumkehr bei Pflichtverletzung
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Streitige Tatsachen identifizieren:** aus der Relation oder Aktenübersicht die entscheidungserheblichen, streitigen Tatsachen auflisten.
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2. **Beweislast klären:** Grundsatz — Kläger für anspruchsbegründende, Beklagter für anspruchsvernichtende Tatsachen.
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3. **Beweismittel zuordnen:** für jede streitige Tatsache: welches Beweismittel, von wem angeboten?
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||||
4. **Beweisbeschluss formulieren:** Beweisthema in einem Satz, Beweismittel, Beweisführer, Terminierung.
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5. **Reihenfolge festlegen:** logische Reihenfolge (z.B. erst Grundtatbestand, dann Schaden).
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## Output-Template
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**Adressat:** Gerichtsinterne Notiz / Beweisbeschluss nach § 359 ZPO — Tonfall: sachlich-juristisch
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BEWEISBESCHLUSS
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In Sachen [KLÄGER] ./. [BEKLAGTER] — AZ: [AKTENZEICHEN]
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wird Beweis erhoben über die Behauptung der [PARTEI],
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[BEWEISTHEMA IN EINEM SATZ],
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durch Vernehmung des Zeugen [NAME, ANSCHRIFT] / Einholung eines Sachverständigengutachtens
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über das Thema: [GUTACHTENTHEMA].
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Beweisführer: [PARTEI].
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Termin: [DATUM].
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```
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## Voraussetzungen
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1. **Streitige Tatsache** - nicht aus eigener Kenntnis des Gerichts und nicht unstreitig.
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2. **Erheblich** - kommt es auf die Tatsache für den Anspruch an?
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3. **Beweisbedürftig** - keine offenkundige Tatsache (Paragraf 291 ZPO), keine Beweislastumkehr greift.
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## Inhalt nach Paragraf 359 ZPO
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1. Streitige Tatsache(n) - Beweisthema
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2. Beweismittel (Zeuge mit Name und Adresse / Sachverständiger / Augenschein / Urkunde / Parteivernehmung)
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3. Beweisführer (welche Partei)
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4. Reihenfolge
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## Beweislast
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- Kläger trifft Beweislast für anspruchsbegründende Tatsachen.
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- Beklagter für anspruchshindernde / -vernichtende Tatsachen und für Einreden.
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- Beweislastumkehr in Spezialgesetzen (Paragraf 280 I 2 BGB, ProdHG, Paragraf 7 StVG bei Halterhaftung).
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## Beweismass
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Paragraf 286 ZPO - volle Überzeugung des Gerichts. Wahrscheinlichkeit alleine reicht nicht.
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<!-- AUDIT 27.05.2026 -->
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> **Audit-Hinweis (27.05.2026):** BGH VI ZR 255/03, NJW 2005, 354 entfernt. Tatsaechliche Fundstelle NJW 2005, 354 gehoert zu BGH VI ZR 335/03 (Urt. v. 30.11.2004) — Thema: Haftungsprivileg § 828 Abs. 2 BGB bei Kind mit Kickboard gegen parkendes Fahrzeug; kein Bezug zu Anscheinsbeweis im Haftpflichtrecht. Aktenzeichen VI ZR 255/03 existiert unter dejure.org/2004,220 und betrifft Schmerzensgeld bei Persoenlichkeitsrechtsverletzung (Caroline-Tochter). Quelle: dejure.org/2004,220, dejure.org/?Text=NJW+2005,354.
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@@ -0,0 +1,90 @@
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name: beweiswuerdigung-mit-richter-input
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description: "Strukturierte Beweiswürdigung nach § 286 ZPO schreiben: Richter hat Beweise erhoben und will Entscheidungsgründe-Abschnitt verfassen. Normen: § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung), § 261 ZPO (Beweislast), §§ 414 ff. ZPO (Sachverständige). Prüfraster: Glaubwürdigkeit, Glaubhaftigkeit, Aussagekonstanz, Realkennzeichen, Widersprueche, Sachverständigen-Bewertung. Output Beweiswürdigung-Abschnitt für Entscheidungsgründe. Abgrenzung: Beweisbeschluss vorher siehe beweisbeschluss-vorbereiten; Entscheidungsgründe gesamt siehe entscheidungsgründe-zivil-schreiben."
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# Beweiswürdigung mit haendischem Richter-Input
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Die Beweiswürdigung ist Kernkompetenz der Richterin oder des Richters. Sie laesst sich nicht automatisieren - aber strukturieren.
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## Triage zu Beginn
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1. Welche Beweismittel wurden erhoben — Zeugen, Sachverständiger, Augenschein, Urkunden?
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2. Hat die Richterin/der Richter konkrete Eindrücke zur Glaubwürdigkeit der Zeugen?
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3. Widersprechen sich Zeugenaussagen oder Urkunde und Aussage?
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4. Ist das Sachverständigengutachten vollständig oder besteht Ergänzungsbedarf (§ 411 ZPO)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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<!-- AUDIT 27.05.2026: BGH VI ZR 96/11 geloescht – AZ auf dejure.org nicht auffindbar (NOT_FOUND). BGH VI ZR 113/17 korrigiert – Thema war falsch angegeben (Parteivernehmung § 448 ZPO statt Beweismaß § 287 ZPO) und NJW-Fundstelle korrigiert (2019, 2092 statt 2019, 1668). -->
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## Zentrale Normen
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- § 286 ZPO — freie Beweiswürdigung, Vollüberzeugung
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- § 313 Abs. 2 S. 2 ZPO — Bezugnahme auf Aussagen und Gutachten im Tatbestand
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- § 373 ff. ZPO — Zeugenbeweis
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||||
- § 402, 411 ZPO — Sachverständiger, Ergänzungsgutachten
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- § 448 ZPO — Parteivernehmung von Amts wegen
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||||
## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Beweismittel auflisten:** chronologische Liste aller erhobenen Beweismittel aus dem Protokoll.
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2. **Richter-Input einholen (MANUELL):** Richterin/Richter gibt strukturiert ein:
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- Glaubwürdigkeit jedes Zeugen (Eigeninteresse, persönlicher Eindruck)
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||||
- Glaubhaftigkeit der Aussage (Konstanz, Detailreichtum, Realkennzeichen)
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- Widersprüche zu anderen Beweismitteln
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3. **Würdigung formulieren:** Aus dem Input vollständige Sätze für die Entscheidungsgründe.
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4. **Bezugnahme einfügen:** Verweis auf Protokoll und Gutachten nach § 313 Abs. 2 S. 2 ZPO.
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5. **Feststellung zusammenfassen:** "Das Gericht hat sich davon überzeugt, dass ..."
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe → Abschnitt Beweiswürdigung — Tonfall: sachlich-juristisch
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```
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## Beweiswürdigung
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Das Gericht hat die Klägerin (Parteivernehmung, Protokoll v. [DATUM]) und die Zeugen
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[ZEUGE1] und [ZEUGE2] vernommen sowie das schriftliche Sachverständigengutachten
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des Sachverständigen [NAME] v. [DATUM] verwertet.
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||||
Der Zeuge [ZEUGE1] hat ausgesagt, [ZUSAMMENFASSUNG]. Das Gericht hält diese Aussage
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für glaubhaft. Sie war in sich konsistent, detailreich und widersprach nicht den
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urkundlichen Belegen (Anlage K3). Eigeninteresse des Zeugen war nicht erkennbar.
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||||
Dem Sachverständigengutachten folgt das Gericht, soweit es [PUNKT]. Im Übrigen
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hat der Sachverständige in seiner Ergänzung v. [DATUM] klargestellt, dass [PUNKT].
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Das Gericht stellt fest: [FESTGESTELLTE TATSACHE].
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```
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## Vorgehen
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1. **Schritt 1 (automatisierbar)**: Beweismittel sortieren - Zeuge / Sachverständiger / Augenschein / Urkunde / Parteivernehmung. Inhalte aus dem Sitzungsprotokoll übernehmen.
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2. **Schritt 2 (haendisch)**: Die Richterin / der Richter trifft die Würdigung. Das Plugin fragt strukturiert ab:
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- **Glaubwürdigkeit des Zeugen**: persönliche Verhältnisse, Eigeninteresse, Belastungsmotivation
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- **Glaubhaftigkeit der Aussage**: Aussagekonstanz, Detailreichtum, Realkennzeichen, raumzeitliche Verknuepfungen, ungewoehnliche Detailangaben, Selbstkorrekturen, eigene Beteiligung
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- **Widersprüche** zu anderen Beweismitteln / Akten
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3. **Schritt 3 (automatisierbar)**: Aus der Würdigung den Beweiswürdigungsteil der Entscheidungsgründe formulieren - in vollständigen Sätzen, mit Bezug auf die konkrete Beweisaufnahme.
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## Form
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Im Urteil immer:
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- klare Aussage zur Beweiserhebung
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- konkrete Inhaltsangabe der Aussage (kurz)
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- die Würdigung mit den oben genannten Kriterien
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- Ergebnis (festgestellt / nicht festgestellt)
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## Bezugnahme
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Auf das Sitzungsprotokoll und auf das Sachverständigengutachten ist nach Paragraf 313 II 2 ZPO konkret Bezug zu nehmen.
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## Output
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Strukturierte Datei `beweiswuerdigung.md` mit den Aussagen, der Würdigung und der zusammenfassenden Feststellung.
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@@ -0,0 +1,85 @@
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name: cisg-pruefen
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description: "UN-Kaufrecht (CISG) auf Anwendbarkeit und Eingreifen prüfen: Internationaler Kaufvertrag mit Auslandsbezug und Vertragsstreit. Normen: CISG Art. 1-6 (Anwendungsbereich), Art. 25 (wesentliche Vertragsverletzung), Art. 35 (Vertragsmäßigkeit), Art. 38-39 (Untersuchungs-/Ruegeobliegenheit), Art. 49 (Aufhebung). Prüfraster: sachlicher/persoenlicher/räumlicher/zeitlicher Anwendungsbereich, Ausschluss Art. 6, Rechtsbehelfe. Output CISG-Prüfschema, Anspruchs-Memo. Abgrenzung: IPR-Fragen siehe internationales-privatrecht; Incoterms siehe incoterms-und-gefahruebergang."
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# CISG-Prüfung
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Das UN-Kaufrecht (Wiener Übereinkommen vom 11. April 1980 über Verträge über den internationalen Warenkauf) ist ein direkt anwendbares Einheitskaufrecht und geht dem IPR vor, soweit es eingreift.
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## Triage zu Beginn
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1. Sind beide Parteien Kaufleute mit Niederlassung in verschiedenen Vertragsstaaten des CISG?
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2. Ist der Gegenstand eine bewegliche körperliche Sache (kein Konsumkauf, keine Dienstleistung)?
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3. Haben die Parteien die Anwendung des CISG wirksam ausgeschlossen (Art. 6 CISG — ausdrücklicher Ausschluss nötig)?
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4. Welche Rügefrist gilt — ist die Rügeobliegenheit nach Art. 38, 39 CISG gewahrt?
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||||
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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||||
- Art. 1 CISG — sachlicher, persönlicher, räumlicher Anwendungsbereich
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- Art. 6 CISG — Ausschluss durch Vereinbarung (muss ausdrücklich sein)
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- Art. 25 CISG — wesentliche Vertragsverletzung
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||||
- Art. 35 CISG — Vertragsgemäßheit der Ware
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||||
- Art. 38, 39 CISG — Untersuchungs- und Rügeobliegenheit
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||||
- Art. 49 CISG — Aufhebungsrecht des Käufers
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||||
- Art. 74-78 CISG — Schadensersatz und Zinsen
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Anwendbarkeit prüfen:** Vertragsstaaten? Warenkauf? Kein Konsumkauf? Kein wirksamer Ausschluss?
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2. **Vertragsgemäßheit prüfen (Art. 35 CISG):** War die Ware vertragsgemäß geliefert?
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||||
3. **Rüge geprüft (Art. 38, 39 CISG):** Wurde innerhalb angemessener Frist gerügt? (Bei Fristversäumnis: Verlust der Mängelrechte.)
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||||
4. **Wesentliche Vertragsverletzung (Art. 25 CISG):** Nur dann Vertragsaufhebung (Art. 49 CISG).
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||||
5. **Rechtsbehelfe prüfen:** Minderung, Schadensersatz (Art. 74 ff. CISG), Zinsen (Art. 78 CISG).
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch
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## CISG-Prüfung
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**Anwendbarkeit:** Das CISG ist anwendbar, weil [PARTEI A] ihre Niederlassung in [STAAT A]
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und [PARTEI B] ihre Niederlassung in [STAAT B] hat, beides CISG-Vertragsstaaten (Art. 1 Abs. 1 lit. a CISG).
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||||
Ein Ausschluss nach Art. 6 CISG liegt nicht vor. [Alternativ: CISG ausgeschlossen durch Klausel ...]
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||||
**Vertragsgemäßheit (Art. 35 CISG):** Die Ware war [vertragsgemäß / nicht vertragsgemäß], weil [BEGRÜNDUNG].
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||||
**Rügeobliegenheit (Art. 38, 39 CISG):** [Die Rüge erfolgte am DATUM, innerhalb angemessener Frist.
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||||
/ Die Rüge erfolgte nicht fristgerecht, so dass Käufer seine Mängelrechte verloren hat.]
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||||
**Ergebnis:** [PARTEI] hat Anspruch auf [Minderung / Schadensersatz / Aufhebung] nach Art. [NORM] CISG.
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```
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## Anwendungsbereich
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1. **Sachlich** (Artikel 1-5 CISG): Kauf von Waren (bewegliche koerperliche Sachen). Ausnahmen: Konsumkauf, Versteigerung, Wertpapiere, Geld, Schiffe, Luftfahrzeuge, Elektrizitaet.
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||||
2. **Persönlich** (Artikel 1 CISG): Parteien haben ihre Niederlassung in verschiedenen Vertragsstaaten ODER IPR führt zur Anwendung des Rechts eines Vertragsstaates.
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||||
3. **Raeumlich**: Beide Parteien in Vertragsstaaten (Deutschland, Schweiz, USA, China, Frankreich, Italien, alle EU außer UK seit Brexit, ...).
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||||
4. **Zeitlich**: nach 1. Januar 1991 für Deutschland.
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## Ausschluss
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- Artikel 6 CISG: Parteien koennen die Anwendung ganz oder teilweise ausschließen.
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- Wirksamer Ausschluss erfordert klare Vereinbarung. **Nicht ausreichend** ist die blosse Rechtswahl "deutsches Recht" - CISG ist Teil des deutschen Rechts. Erforderlich: ausdruecklicher Ausschluss ("unter Ausschluss des UN-Kaufrechts").
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## Wichtige Vorschriften
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- **Artikel 25 CISG** - wesentliche Vertragsverletzung
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- **Artikel 35 CISG** - Vertragsmaessigkeit der Ware
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- **Artikel 38 und 39 CISG** - Untersuchungs- und Ruegeobliegenheit; kurze Frist
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- **Artikel 49 CISG** - Aufhebung des Vertrages bei wesentlicher Vertragsverletzung
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||||
- **Artikel 74-77 CISG** - Schadensersatz
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- **Artikel 78 CISG** - Zinsen ab Fälligkeit (Höhe nach nationalem Recht)
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## Kollisionsfälle
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Wenn die Parteien gleichzeitig deutsches und Schweizer Recht wählen (kollidierende AGB), greift in der Regel CISG, weil beide Staaten Vertragsstaaten sind und die Rechtswahl in beiden Fällen auf einen Vertragsstaat führt. Falls eine Partei den Ausschluss in ihren AGB hat und die andere nicht, ist nach der Theorie der Resstgültigkeit / Knock-out-Doktrin (Artikel 19 CISG, herrschende Meinung in Deutschland) der Ausschluss nicht wirksam vereinbart.
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@@ -0,0 +1,99 @@
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name: dsgvo-rechtswidriges-produkt
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description: "Produkt aus dem Ausland auf DSGVO-Rechtswidrigkeit prüfen: Richter oder Anwalt muss beurteilen ob Smartglasses oder IoT-Produkt DSGVO-konform ist. Normen: Art. 3 DSGVO (räumlicher Anwendungsbereich), Art. 5 Abs. 1 lit. c (Datensparsamkeit), Art. 6 (Rechtsgrundlage), Art. 9 (biometrische Daten), Art. 13-14 (Informationspflichten), Art. 44 ff. (Drittlandtransfer), Art. 22 (automatisierte Entscheidung). Prüfraster: Anwendbarkeit, Rechtsgrundlage, Sonderkateg. Daten, Drittlandtransfer. Output DSGVO-Prüfschema mit Ergebnis und Empfehlung. Abgrenzung: allgemeine DSGVO-Beratung siehe datenschutzrecht-Plugin; DSA siehe dsa-dma-Plugin."
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# DSGVO-rechtswidriges Produkt
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Pruefschema, wenn ein technisches Produkt aus dem Ausland nach DSGVO als rechtswidrig zu bewerten ist und der Kaeufer Rückabwicklung will.
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## Triage zu Beginn
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1. Unterliegt das Produkt dem räumlichen Anwendungsbereich der DSGVO (Art. 3 Abs. 1 oder Abs. 2 DSGVO)?
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2. Welche Kategorien personenbezogener Daten werden verarbeitet — biometrische Daten (Art. 9 DSGVO)?
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3. Werden Daten in Drittländer übermittelt ohne SCC oder anderen Mechanismus (Art. 44 ff. DSGVO)?
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4. Hat der Käufer wirksame Einwilligung erteilt oder scheidet Einwilligung aus (Art. 7 DSGVO)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- Art. 3 DSGVO — räumlicher Anwendungsbereich (Niederlassungs- und Marktortprinzip)
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- Art. 6 DSGVO — Rechtsgrundlagen für Verarbeitung
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- Art. 7 DSGVO — wirksame Einwilligung
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- Art. 9 DSGVO — besondere Kategorien (biometrische Daten, Gesundheitsdaten)
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- Art. 44 ff. DSGVO — Drittlandübermittlung (SCC, Angemessenheitsbeschluss)
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- Art. 82 DSGVO — Schadensersatz (materiell und immateriell)
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- § 134 BGB — Nichtigkeit bei Verstoß gegen Verbotsgesetz
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Anwendbarkeit DSGVO prüfen (Art. 3):** Niederlassungsprinzip oder Marktortprinzip.
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2. **Verarbeitungsarten inventarisieren:** Welche Daten werden vom Produkt verarbeitet?
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3. **Rechtsgrundlage prüfen (Art. 6, 7, 9):** Für jede Verarbeitungsart.
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4. **Drittlandübermittlung (Art. 44 ff.):** SCC vorhanden? Angemessenheitsbeschluss?
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5. **Privatrechtliche Konsequenzen:** Nichtigkeit § 134 BGB? Sachmangel § 434 BGB? CISG Art. 35?
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6. **Schadensersatz (Art. 82 DSGVO):** Materiell und immateriell — konkreten Schaden darlegen.
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch
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```
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## DSGVO-Prüfung
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**Anwendbarkeit Art. 3 DSGVO:** Ja, weil [Niederlassungsprinzip / Marktortprinzip: Produkt
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richtet sich an Personen in der EU].
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**Verarbeitungsarten:** [Produkt X] verarbeitet [DATENART, z.B. biometrische Daten nach Art. 9 DSGVO].
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**Rechtsgrundlage Art. 6 DSGVO:** Keine wirksame Rechtsgrundlage, weil [BEGRÜNDUNG].
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**Folge:** [Sachmangel § 434 BGB / Nichtigkeit § 134 BGB / Schadensersatz Art. 82 DSGVO].
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```
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## Pruefstationen
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### A - Anwendbarkeit der DSGVO
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- Art. 3 Abs. 1 DSGVO: Niederlassungsprinzip
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- Art. 3 Abs. 2 DSGVO: Marktortprinzip - Anbieten von Waren oder Dienstleistungen an Personen in der Union ODER Verhaltensbeobachtung in der Union
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- DSGVO ist Eingriffsnorm im Sinne Art. 9 Rom-I (deutsche Gerichte wenden sie auch dann an, wenn das Vertragsstatut ausländisch ist)
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### B - Verstöße prüfen
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1. **Art. 5 Abs. 1 DSGVO** - Grundsätze (Rechtmäßigkeit, Treu und Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integritaet, Rechenschaftspflicht)
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||||
2. **Art. 6 DSGVO** - Rechtsgrundlage
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||||
3. **Art. 7 DSGVO** - Einwilligung (informiert, freiwillig, widerrufbar)
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||||
4. **Art. 9 DSGVO** - besondere Kategorien (Gesundheits-, biometrische Daten)
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5. **Art. 13 und 14 DSGVO** - Informationspflichten
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6. **Art. 22 DSGVO** - automatisierte Entscheidung im Einzelfall
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7. **Art. 25 DSGVO** - privacy by design und by default
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||||
8. **Art. 32 DSGVO** - Sicherheit der Verarbeitung
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||||
9. **Art. 44 ff DSGVO** - Datenübermittlung in Drittlaender
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### C - Folgen für den Privatrechtsstreit
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- Verstoß gegen ein Verbotsgesetz (Art. 6 DSGVO i. V. m. nationaler Norm)? -> Nichtigkeit nach Paragraf 134 BGB?
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- Sachmangel im Sinne Paragraf 434 BGB i. V. m. Art. 6 ProduktsicherheitsVO 2023?
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- Mangel im Sinne Art. 35 CISG (Vertragsmaessigkeit)?
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## Smartglasses und Wearables - typische Verstöße
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- heimliche Aufzeichnung Dritter ohne deren Wissen (Verletzung Persönlichkeitsrecht aller in der Umgebung)
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- Live-Streaming der Kameraperspektive ohne Hinweis-LED
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- Gesichtserkennung in Echtzeit
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- Datenübertragung in Drittlaender ohne SCC oder anderen Mechanismus
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## Im Urteil
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Im Tatbestand auf das Gutachten verweisen. In den Entscheidungsgründen konkret die verletzten DSGVO-Artikel benennen und subsumieren.
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<!-- AUDIT 27.05.2026 -->
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<!-- BGH VI ZR 39/20 (claimed: DSGVO-Versto\u00dfe Schadensersatz Art. 82, NJW 2021, 3041): NOT_FOUND auf dejure.org. NJW 2021, 3041 gehoert zu BGH VI ZR 40/20 (VW-Abgasskandal §826 BGB) – thematisch unverwandt. Eintrag geloescht. DSGVO-Schadensersatz wird durch bereits vorhandene EuGH-Zitate C-300/21 und C-340/21 abgedeckt. -->
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@@ -0,0 +1,103 @@
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name: entscheidungsgruende-zivil-schreiben
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description: "Entscheidungsgründe eines Zivilurteils im Urteilsstil schreiben: Richter hat Beweise erhoben und muss Begründung formulieren. Normen: § 313 Abs. 3 ZPO (Entscheidungsgründe), § 286 ZPO. Prüfraster: Urteilsstil (kein Gutachtenstil), Obersatz, Anspruchsgrundlage, Subsumtion, Beweiswürdigung, Einwendungen, Verjährung, Nebenentscheidungen. Output Entscheidungsgründe-Entwurf im korrekten Urteilsstil. Abgrenzung: Tatbestand siehe tatbestand-zivil-schreiben; Tenor siehe tenor-bauen-zivil; Relation (Vorstufe) siehe relation-zivil."
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# Entscheidungsgründe schreiben
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Im Urteilsstil (nicht im Gutachtenstil). Reihenfolge: Ergebnis - Begründung.
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## Triage zu Beginn
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1. Im Urteilsstil oder Gutachtenstil? (Antwort: immer Urteilsstil — Ergebnis vor Begründung.)
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2. Welche Anspruchsgrundlagen sind durchgreifend — welche nicht?
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3. Muss Beweiswürdigung integriert oder separat abgehandelt werden?
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4. Welche Nebenentscheidungen (Zinsen, Kosten, Vollstreckbarkeit) fehlen noch?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 313 Abs. 3 ZPO — Entscheidungsgründe: kurze Zusammenfassung der Erwägungen
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- § 286 ZPO — Beweiswürdigung
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- § 286 BGB — Verzugszinsen (ab Mahnung oder Fälligkeit)
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||||
- § 288 BGB — gesetzlicher Verzugszinssatz (5 Prozentpunkte über Basiszinssatz)
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- § 291 BGB — Rechtshängigkeitszinsen (ab Klageerhebung)
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||||
- § 91, 92 ZPO — Kosten
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||||
- § 708, 709 ZPO — vorläufige Vollstreckbarkeit
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Obersatz:** "Die Klage ist [zulässig und] begründet / [zulässig, aber] unbegründet / teilweise begründet."
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2. **Zulässigkeit** (kurz, nur problematische Punkte ausführen):
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- Rechtsweg, Zuständigkeit, Partei- und Prozessfähigkeit, Rechtsschutzbedürfnis.
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||||
3. **Begründetheit** — für jede Anspruchsgrundlage:
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- AG benennen → Tatbestandsmerkmale subsumieren → Ergebnis.
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||||
- Einwendungen/Einreden des Beklagten prüfen.
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||||
- Verjährung prüfen.
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4. **Beweiswürdigung** einfügen (§ 286 ZPO), soweit Tatsachen streitig waren.
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||||
5. **Nebenentscheidungen formulieren:**
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||||
- Zinsen (§ 286, 288, 291 BGB), Kosten (§ 91, 92 ZPO), Vollstreckbarkeit (§ 708, 709 ZPO).
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## Output-Template
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**Adressat:** Urteil → Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch, Urteilsstil
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```
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## Entscheidungsgründe
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Die Klage ist zulässig und begründet.
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**I. Zulässigkeit**
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Das Amtsgericht [ORT] ist sachlich (§ 23 Nr. 1 GVG, Streitwert [BETRAG] EUR) und örtlich
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(§ 29 ZPO, Erfüllungsort [ORT]) zuständig. [Weitere Punkte nur wenn problematisch.]
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||||
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||||
**II. Begründetheit**
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||||
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**1. Anspruch aus § [AG] BGB**
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||||
Der Kläger hat einen Anspruch auf [RECHTSFOLGE] gegen den Beklagten aus § [AG] BGB.
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||||
[TATBESTANDSMERKMALE subsumieren]
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||||
**2. Zinsen**
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||||
Der Zinsanspruch ergibt sich aus § 288 Abs. 1 BGB (5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz)
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ab [DATUM DER MAHNUNG / Rechtshängigkeit].
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||||
**3. Kosten**
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||||
Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 ZPO.
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||||
**4. Vorläufige Vollstreckbarkeit**
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||||
Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit beruht auf § 709 ZPO.
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```
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## Aufbau
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1. **Obersatz**: "Die Klage ist zulaessig, aber nur teilweise begründet."
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2. **Zulässigkeit**: kurz; nur die problematischen Punkte ausführlich.
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3. **Begründetheit** - pro Anspruchsgrundlage:
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- Anspruchsgrundlage benennen
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- Tatbestandsmerkmale subsumieren
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- Rechtsfolge
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- Einwendungen / Einreden
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- Verjaehrung
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- Bei mehreren Anspruchsgrundlagen: nur die durchgreifende ausführen oder Anspruchskonkurrenzen knapp behandeln
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4. **Beweiswürdigung** (separater Abschnitt vor der konkreten Subsumtion oder integriert)
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||||
5. **Nebenentscheidungen**:
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||||
- Zinsen Paragraf 286 BGB, Paragraf 288 BGB, Paragraf 291 BGB
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||||
- Kosten Paragraf 91 ff ZPO
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||||
- Vorläufige Vollstreckbarkeit Paragraf 708 ff ZPO
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||||
- Streitwertbeschluss separat oder im Tenor
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- Berufungszulassung Paragraf 511 Abs. 4 ZPO
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## Urteilsstil vs Gutachtenstil
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- Gutachtenstil: "Es koennte ein Anspruch aus ... bestehen. Dies setzt voraus, dass ..."
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- **Urteilsstil**: "Der Kläger hat einen Anspruch aus ... in Höhe von ... Der Beklagte ist Verkaeufer im Sinne ..."
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## Stil
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Praesens, Indikativ, im Aktiv, kurze Sätze, eine Sache pro Satz.
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@@ -0,0 +1,88 @@
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name: familienrichter-spezifika
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description: "FamFG-Spezifika für Familienrichter anwenden: Richter am Familiengericht muss Beschluss statt Urteil abfassen. Normen: § 38 FamFG (Beschluss), § 137 FamFG (Verbund- und Folgesachen), § 1697a BGB (Kindeswohlprüfung), FamFG §§ 58 ff. (Beschwerde), VersAusglG. Prüfraster: Verbundpflicht, Versorgungsausgleich von Amts wegen, Rechtsmittelbelehrung FamFG, Sorgerechtsbeschluesse. Output FamFG-Beschluss-Entwurf, Verbund-Checkliste. Abgrenzung: Familienrecht materiell siehe fachanwalt-familienrecht-Plugin; ZPO-Beschluesse siehe beschluss-bauen-zpo."
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# Familienrichter Spezifika
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Familiensachen folgen FamFG statt ZPO (mit Verweisen auf ZPO).
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## Triage zu Beginn
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1. Handelt es sich um eine Familiensache (§ 111 FamFG) — welche Kategorie (Ehe, Unterhalt, Sorge, Umgang)?
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2. Ist die Scheidungssache mit Folgesachen zu verbinden (§ 137 FamFG — Verbundpflicht)?
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3. Sind Kinder betroffen — Verfahrensbeistand (§ 158 FamFG) bestellt?
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4. Ist Versorgungsausgleich zu prüfen (§§ 1 ff. VersAusglG)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 38 FamFG — Beschluss als Entscheidungsform (kein Urteil)
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- § 111 FamFG — Familiensachen (Katalog)
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- § 137 FamFG — Verbund; Folgesachen zwingend mit Scheidung
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- § 158, 159 FamFG — Verfahrensbeistand, Kindesanhörung
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||||
- § 1697a BGB — Kindeswohlprinzip
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||||
- §§ 1 ff. VersAusglG — Versorgungsausgleich
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||||
- §§ 58 ff. FamFG — Rechtsmittel (Beschwerde, Frist 1 Monat)
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## Quellenregel
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||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Verfahrenskategorie bestimmen:** Welche Familiensache (§ 111 FamFG)?
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2. **Verbund prüfen:** Liegt Scheidung vor? Welche Folgesachen sind zwingend verbunden?
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3. **Anhörungen durchführen/prüfen:** Kinder ab 3 Jahren (§ 159 FamFG), Eltern, Jugendamt, Verfahrensbeistand.
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4. **Kindeswohl-Maßstab (§ 1697a BGB):** Bei Sorge und Umgang ausdrücklich abwägen.
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5. **Beschluss formulieren (§ 38 FamFG):** Kein "Im Namen des Volkes", kein Urteil.
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6. **Rechtsmittelbelehrung FamFG:** Beschwerde §§ 58 ff. FamFG, Frist 1 Monat (Eilfälle 14 Tage).
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## Output-Template
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**Adressat:** Familiengericht → Beschluss — Tonfall: sachlich-formal
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```
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## Beschluss
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In der Familiensache [AKTENZEICHEN]
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betreffend [Sorge/Umgang/Unterhalt] für das Kind [NAME], geb. [DATUM],
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hat das Amtsgericht [ORT] — Familiengericht — am [DATUM] beschlossen:
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1. [REGELUNG SORGE / UMGANG / UNTERHALT]
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2. Die Kosten des Verfahrens trägt [PARTEI].
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3. Der Verfahrenswert wird auf [BETRAG] EUR festgesetzt.
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||||
Gründe:
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[KINDESWOHLPRÜFUNG, ABWÄGUNG, ANHÖRUNGSERGEBNIS]
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Rechtsmittelbelehrung:
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Gegen diesen Beschluss ist die Beschwerde nach § 58 FamFG statthaft. Die Beschwerde ist
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binnen einer Frist von einem Monat nach Bekanntgabe beim [GERICHT] einzulegen.
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```
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## Wichtigste Unterschiede
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- **Beschluss** statt Urteil (Paragraf 38 FamFG)
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- **Anhörung** zwingend in vielen Verfahren (Kinder ab 14 Jahren, Eltern, Pflegepersonen)
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- **Verbundverfahren** Paragraf 137 FamFG bei Scheidung: Folgesachen werden zwingend mitverhandelt
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||||
- **Versorgungsausgleich** ist Folgesache, wird im Verbund entschieden
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- **Verfahrensbeistand** Paragraf 158 FamFG (insbesondere in Kindersachen)
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||||
- **Verfahrenskostenhilfe** Paragraf 76 ff FamFG (entspricht PKH der ZPO)
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## Massstab Kindeswohl
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Paragraf 1697a BGB - Kindeswohl ist Leitlinie aller familiengerichtlichen Entscheidungen.
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## Rechtsmittelbelehrung FamFG
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Beschwerde nach Paragraf 58 ff FamFG, Frist 1 Monat (in Eilfällen 14 Tage), beim erlassenden Gericht oder beim Beschwerdegericht (OLG).
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## Form
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- "Im Namen des Volkes" entfaellt
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- Stattdessen: "Beschluss"
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- Tenor wie beim Urteil, aber mit den familiengerichtlichen Spezifika (z. B. Sorgerechtsregelung, Umgangsregelung)
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@@ -0,0 +1,82 @@
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name: incoterms-und-gefahruebergang
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description: "Incoterms-Klausel und Gefahruebergang in internationalem Kaufvertrag prüfen: Streit über Transportschaden oder Lieferpflicht. Normen: Incoterms 2020 (FOB, CIF, EXW, DAP, DDP), CISG Art. 31 und 67 ff. (Gefahruebergang). Prüfraster: Einschlaegige Incoterms-Klausel, Lieferort, Gefahruebergang-Zeitpunkt, Versicherungspflicht, Zoll, Verhaltnis zu CISG. Output Rechtsgutachten-Entwurf zu Gefahruebergang, Anspruchsschema. Abgrenzung: CISG Anwendbarkeit siehe cisg-prüfen; IPR siehe internationales-privatrecht."
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# Incoterms und Gefahrübergang
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Die Incoterms (International Commercial Terms) der Internationalen Handelskammer (ICC) regeln Lieferort, Gefahrübergang, Kostenverteilung und Versicherungspflichten.
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## Triage zu Beginn
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1. Welche Incoterms-Klausel wurde vereinbart — Fassung 2020, 2010 oder älter?
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2. Welcher Lieferort ist im Vertrag benannt (Ort muss bei DAP, DDP, FCA genau angegeben sein)?
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3. Wurde die Klausel wirksam einbezogen (AGB-Recht, Einbeziehungsvereinbarung)?
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4. Hat ein Gefahrübergang stattgefunden — wann und wo?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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||||
- Art. 31 CISG — Lieferpflicht (Lieferort ohne Vereinbarung)
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- Art. 67 CISG — Gefahrübergang bei Versendungskauf
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- Art. 68 CISG — Gefahrübergang bei auf dem Transport verkaufter Ware
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- § 269 BGB — Leistungsort
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- § 346 HGB — Handelsgebräuche
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- § 305 ff. BGB — AGB-Einbeziehung (bei B2C-Geschäften)
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Klausel identifizieren:** Welche Klausel, welche Fassung? Im Vertrag oder AGB?
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2. **Wirksame Einbeziehung prüfen:** B2B: Handelsbrauch (§ 346 HGB) oder vertragliche Vereinbarung; B2C: strenge Einbeziehungsvoraussetzungen (§ 305 Abs. 2 BGB).
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||||
3. **Gefahrübergang bestimmen:** Wann und wo ist Gefahr übergegangen? (Klauselspezifisch.)
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4. **Schadensort nach Gefahrübergang:** Wer trägt den Verlust/die Beschädigung?
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5. **Verhältnis zu CISG:** Incoterms konkretisieren Art. 31, 67 CISG — keine eigenständige Rechtsquelle, sondern Vertragsklausel.
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch
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## Incoterms / Gefahrübergang
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Die Parteien haben die Klausel [KLAUSEL, z.B. FOB Hamburg, Incoterms 2020] vereinbart.
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**Einbeziehung:** Die Klausel wurde wirksam einbezogen durch [Vertragstext / Handelsbrauch § 346 HGB].
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**Gefahrübergang:** Die Gefahr ist auf den Käufer übergegangen am [DATUM] mit [Verladung im Hafen
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||||
Hamburg / Bereitstellung im Werk / Übergabe an Frachtführer in ...].
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**Folge:** Der [Schaden / Verlust] am [DATUM] nach Gefahrübergang liegt im Risikobereich des Käufers.
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```
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## Aktuelle Fassung
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Incoterms 2020 (gilt ab 1. Januar 2020). Aeltere Fassungen sind weiterhin in Verträgen anzutreffen, deshalb immer die Fassung in der Klausel beachten.
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## Wichtige Klauseln
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- **EXW** (Ex Works) - Gefahr und Kosten gehen mit der Bereitstellung im Lager des Verkaeufers über.
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- **FCA** (Free Carrier) - Verkaeufer übergibt an Frachtführer am benannten Ort.
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- **FOB** (Free on Board) - Seetransport. Gefahr- und Kostenübergang mit Verladung auf das Schiff im Verschiffungshafen. Verkaeufer traegt bis zur Verladung, Kaeufer ab Verladung. Versicherung Pflicht des Kaeufers.
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- **CIF** (Cost Insurance Freight) - Verkaeufer schließt Versicherung ab, traegt Fracht bis Bestimmungshafen, Gefahr geht aber bereits mit Verladung über.
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- **DAP** (Delivered at Place) - Verkaeufer traegt bis zum Ankunftsort.
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- **DDP** (Delivered Duty Paid) - Verkaeufer traegt alles bis zum Bestimmungsort einschließlich Zoll.
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## Verhältnis zu CISG
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Incoterms sind keine gesetzliche Regelung, sondern Vertragsklausel. Sie konkretisieren Artikel 31 CISG (Lieferort) und Artikel 67 ff CISG (Gefahrübergang). Im Streitfall:
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1. Erst prüfen, ob Incoterms wirksam einbezogen sind (AGB-Prüfung).
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2. Dann Auslegung der Klausel nach der jeweiligen Incoterms-Fassung.
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3. Lückenfueller: CISG / nationales Recht.
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## Tatbestand
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Im Tatbestand die Klausel wörtlich oder als Bezugnahme angeben, im Entscheidungsgrund subsumieren.
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name: internationales-privatrecht
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description: "Anwendbares Recht bei grenzüberschreitenden Vertraegen und Delikten bestimmen: Auslandsbezug im Prozess erfordert IPR-Prüfung. Normen: Rom-I-VO (vertragliche Schuldverhältnisse), Rom-II-VO (außervertragliche), Art. 4 ff. EGBGB (autonomes IPR), Art. 9 Rom-I (Eingriffsnormen, z.B. DSGVO). Prüfraster: Rechtswahlklausel, Anknuepfung ohne Rechtswahl, Eingriffsnormen, ordre public Art. 21 Rom-I, Verhältnis zu CISG. Output IPR-Prüfschema, anwendbares Recht. Abgrenzung: CISG siehe cisg-prüfen; Incoterms siehe incoterms-und-gefahruebergang; EU-Zuständigkeit siehe zulässigkeit-prüfen."
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# Internationales Privatrecht
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Bei Auslandsbezug immer prüfen, welches Recht zur Anwendung kommt.
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## Triage zu Beginn
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1. Liegt überhaupt Auslandsbezug vor (Sitz der Parteien, Erfüllungsort, Schadensort)?
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2. Welches EU-Kollisionsrecht ist einschlägig — Rom-I (Vertrag) oder Rom-II (Delikt/Bereicherung)?
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3. Haben die Parteien eine wirksame Rechtswahl getroffen (Art. 3 Rom-I)?
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4. Ist CISG vorrangig anwendbar (vor dem IPR-Kollisionsrecht)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (Rom-I) — vertragliche Schuldverhältnisse
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- Art. 3: Rechtswahl
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- Art. 4: Anknüpfung ohne Wahl (charakteristische Leistung)
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- Art. 6: Verbraucherverträge (Schutz des Verbrauchers)
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- Art. 9: Eingriffsnormen (DSGVO, AGB-Recht, Datenschutz)
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- Verordnung (EG) Nr. 864/2007 (Rom-II) — außervertragliche Schuldverhältnisse
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- Art. 4: Erfolgsortprinzip
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- Art. 3 ff. EGBGB — autonomes deutsches IPR
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- CISG — internationales Einheitskaufrecht, vorrangig
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Auslandsbezug feststellen:** Welche Anknüpfungspunkte liegen im Ausland?
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2. **Vorrang prüfen:** CISG anwendbar? Wenn ja: CISG gilt, kein IPR nötig.
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3. **Rom-I oder Rom-II:** Vertragliches Schuldverhältnis → Rom-I; außervertraglich → Rom-II.
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4. **Rechtswahl prüfen (Art. 3 Rom-I):** Wirksame Vereinbarung? Ausdrücklich oder konkludent?
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5. **Anknüpfung ohne Wahl (Art. 4 Rom-I):** Charakteristische Leistung bestimmen.
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6. **Eingriffsnormen (Art. 9 Rom-I):** DSGVO, AGB-Recht, Mietrecht (§ 565 BGB) etc.
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7. **Ordre public (Art. 21 Rom-I):** Greifen Kernwerte des deutschen Rechts ein?
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch
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```
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## Anwendbares Recht (IPR)
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**Auslandsbezug:** [Beklagte hat Sitz in USA / Erfüllungsort in Schweiz / Schaden in Deutschland].
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**CISG:** [Das CISG ist anwendbar / nicht anwendbar, weil ...]
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**Kollisionsrecht (Rom-I):** Das Schuldverhältnis ist vertraglich. Die Parteien haben [keine]
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Rechtswahl getroffen. Nach Art. 4 Abs. 1 lit. a Rom-I gilt das Recht des Staates, in dem der
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Verkäufer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat: [STAAT].
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**Eingriffsnormen:** Die DSGVO ist als Eingriffsnorm (Art. 9 Rom-I) anwendbar.
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```
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## Reihenfolge
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1. **Völker- und EU-rechtliche Vorrang-Regeln**: CISG, FAA, COTIF, Montrealer Übereinkommen, MARPOL usw.
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2. **EU-Verordnungen**: Rom-I (Verordnung Nr. 593 2008), Rom-II (Verordnung Nr. 864 2007), Rom-III (Familiensachen)
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3. **Bilaterale Abkommen** (z. B. mit Iran)
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4. **Autonomes deutsches IPR**: Artikel 3 ff EGBGB
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## Rom-I
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- Artikel 3: Rechtswahl
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- Artikel 4: ohne Rechtswahl - Anknuepfung an die charakteristische Leistung
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- Artikel 6: Verbraucherverträge - günstigeres Recht des gewoehnlichen Aufenthalts des Verbrauchers
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- Artikel 9: Eingriffsnormen des Forums (DSGVO ist Eingriffsnorm im Sinne dieser Vorschrift, Erwaegungsgrund 81 Rom-I, st. Rspr. der nationalen Gerichte und EuGH)
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- Artikel 21: ordre public
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## Rom-II
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- Artikel 4: Erfolgsortprinzip
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- Artikel 17: Sicherheits- und Verhaltensregeln am Handlungsort
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## Eingriffsnormen
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DSGVO Artikel 3 (raeumlicher Anwendungsbereich) ist Eingriffsnorm. Das deutsche Datenschutzrecht ist auf Verarbeitungen anwendbar, die sich an Personen in der EU richten, unabhängig vom Sitz des Verantwortlichen.
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@@ -0,0 +1,111 @@
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name: kollidierende-agb-pruefen
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description: "Kollidierende AGB im B2B-Verkehr (Battle of the Forms) lösen: Kaufvertrag mit beiderseitigen AGB und widerspruechen. Normen: §§ 305-310 BGB (AGB-Recht B2B), CISG Art. 19 (Annahme mit Abweichungen). Prüfraster: Last-Shot-Doctrine, Knock-out-Regel (Restgueltigkeit), Rechtswahlklauseln, Gerichtsstandsklauseln, Schiedsklauseln, Haftungsbeschraenkungen, Eigentumsvorbehalt. Output Lösungs-Memo mit Vertragsinhalt nach Battle of the Forms. Abgrenzung: AGB-Kontrolle allgemein siehe Vertragsrecht-Plugin; CISG spezifisch siehe cisg-prüfen."
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# Kollidierende AGB
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Klassisches Problem im B2B-Geschäft: Beide Parteien verweisen auf ihre eigenen AGB, die widersprechen sich.
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## Triage zu Beginn
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1. Haben beide Parteien bei Vertragsschluss auf ihre eigenen AGB verwiesen?
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2. Handelt es sich um B2B oder B2C — nur B2B kommt AGB-Kollision in Betracht?
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3. Welche konkreten Klauseln kollidieren (Rechtswahlklausel, Gerichtsstand, Haftungsbeschränkung)?
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4. Wie haben die Parteien den Vertrag danach vollzogen — ist ein Vertrag zustande gekommen?
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- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 305 BGB — Einbeziehungsvoraussetzungen AGB
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- § 305c BGB — überraschende oder unklare Klauseln (keine Einbeziehung)
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- § 310 Abs. 1 BGB — B2B: erleichterte Einbeziehung, eingeschränkte Inhaltskontrolle
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- Art. 19 CISG — modifizierte Annahme (wesentliche Abweichung = Ablehnung + neues Angebot)
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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**Vorab:** Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
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1. **B2B oder B2C feststellen:** B2C → keine AGB-Kollision; B2B → weiter.
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2. **Kollidierende Klauseln identifizieren:** Welche Klauseln widersprechen sich?
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3. **Knock-out anwenden (hM Deutschland):** Kollidierende Klauseln streichen, dispositives Recht einfügen.
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4. **CISG-Besonderheit:** Art. 19 CISG prüfen — hat eine Partei wesentlich abweichend angenommen?
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5. **Ergebnis je Klausel:** Gilt die Klausel, gilt die andere, oder greift dispositives Recht?
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## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
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Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
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| Konstellation | Empfohlener Weg |
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|---|---|
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| Standard — Kollidierende AGB pruefen nach battle-of-forms | Pruefungsergebnis nach Schema; Template unten |
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| Variante A — Letzter Schuss der Gegenseite Guillotine-Klausel | Letzte Erklaerung gegnerische AGB massgeblich; Widerspruch sofort |
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| Variante B — Keine AGB beider Seiten Individualvertrag | Kein AGB-Kollisions-Problem; Individualvertrag direkt pruefend |
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| Variante C — Internationale AGB verschiedene Rechtsordnungen | IPR pruefen; CISG als Aufangrecht beachten |
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Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch
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```
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--- vor Versand klaeren ---
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1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
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2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
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3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]
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Schlussabsatz Variante A (kooperativ):
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Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
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Schlussabsatz Variante B (formal-streng):
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Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
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## Kollidierende AGB
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Beide Parteien haben auf ihre jeweiligen AGB verwiesen. Die Parteien haben den Vertrag
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gleichwohl vollzogen (Lieferung / Zahlung). Ein Vertrag ist zustande gekommen.
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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| Klausel | AGB Kläger | AGB Beklagte | Ergebnis |
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|---|---|---|---|
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| Rechtswahl | deutsches Recht | Schweizer Recht | Knock-out → IPR (Rom-I) |
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| Gerichtsstand | Hamburg | Zürich | Knock-out → § 12 ff. ZPO |
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| Haftungsgrenze | 50.000 EUR | unbegrenzt | Knock-out → § 280 BGB |
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```
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## Geltungsumfang
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- B2C: keine AGB-Kollision möglich, da Paragraf 305 II BGB die Einbeziehung in B2C strikt regelt.
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- B2B: Paragraf 310 I BGB - Inhaltskontrolle eingeschraenkt, Einbeziehung schon dann möglich, wenn der Verwender klar zu erkennen gibt, dass er nur unter seinen Bedingungen abschließen will. Bei Kollision gilt:
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## Lösungstheorien
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1. **Last shot doctrine** (Theorie der letzten Stellungnahme): Wer zuletzt seine AGB einbringt und der andere schweigend leistet, dessen AGB gelten. **In Deutschland nicht mehr herrschende Meinung.**
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2. **Knock-out / Restgültigkeit** (herrschende Meinung in Deutschland): Soweit die AGB der beiden Seiten kollidieren, fallen die kollidierenden Klauseln raus, der Rest gilt; statt der weggefallenen Klauseln greift dispositives Recht. So entschied der BGH in NJW Jahrgang 1985 auf Seite 1838.
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||||
3. **CISG**: Artikel 19 CISG ist umstritten. Herrschende Meinung wendet auch hier Knock-out an, weil ein modifiziertes Angebot mit AGB nicht zwingend Ablehnung darstellt, wenn die Parteien dennoch durchführen.
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## Typische Kollisionsfelder
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- Rechtswahlklausel (deutsches Recht vs. Schweizer Recht): Kollision => Knock-out, dispositives IPR (Rom-I)
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- Gerichtsstand
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- Schiedsklausel
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- Eigentumsvorbehalt (einfach, verlaengert, erweitert)
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- Haftungsbeschraenkungen
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- Skonto / Zahlungsfristen
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## Bezugnahme im Urteil
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Im Tatbestand: Inhalt der streitigen AGB-Klauseln knapp zitieren, Verweis auf die Anlagen mit Bezugnahme nach Paragraf 313 II 2 ZPO.
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@@ -0,0 +1,85 @@
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name: kostenentscheidung-bauen
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description: "Kostenentscheidung nach §§ 91 ff. ZPO erstellen: Richter muss Kostenquote und -grundentscheidung formulieren. Normen: § 91 ZPO (vollständiges Obsiegen), § 92 ZPO (teilweises Obsiegen), § 100 ZPO (mehrere Beklagte), § 101 ZPO (Streitgenossenschaft/Nebenintervenient), § 93 ZPO (sofortiges Anerkenntnis). Prüfraster: Obsiegens-Quote, Streitwert-Aufteilung, Nebenintervenient, sofortiges Anerkenntnis. Output Kostenentscheidung-Entwurf mit Quote. Abgrenzung: Vollstreckbarkeit siehe vorlaeufige-vollstreckbarkeit; Rechtsmittelbelehrung siehe rechtsmittelbelehrung-zivil."
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# Kostenentscheidung
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## Triage zu Beginn
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1. Wer hat in der Hauptsache gewonnen — vollständig oder teilweise?
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2. Bei teilweisem Obsiegen: wie hoch sind die Streitwertanteile beider Parteien?
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3. Sind mehrere Beklagte vorhanden — Gesamtschuldner (§ 100 Abs. 4 ZPO) oder anteilig (§ 100 Abs. 1 ZPO)?
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4. Liegt sofortiges Anerkenntnis ohne Veranlassung vor (§ 93 ZPO — Kostenfolge für Kläger)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 91 ZPO — vollständige Kostentragung durch Unterliegenden
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- § 92 ZPO — Quotelung bei teilweisem Obsiegen
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- § 93 ZPO — sofortiges Anerkenntnis (Kosten für Kläger)
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- § 100 ZPO — mehrere Beklagte (anteilig oder gesamtschuldnerisch)
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- § 101 ZPO — Kosten bei Nebenintervention
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- § 3 ZPO — Streitwertschätzung
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Obsiegen/Unterliegen feststellen:** Welche Klageanträge wurden zugesprochen, welche abgewiesen?
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2. **Streitwertanteile berechnen:** Zugesprochener Betrag / Gesamtstreitwert = Obsiegensquote Kläger.
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3. **Regelfall § 91 ZPO:** Voller Sieg → Beklagter trägt alle Kosten.
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4. **Teilsieg § 92 ZPO:** Quote berechnen und Kostenverteilung quotalisch.
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||||
5. **Sonderfälle prüfen:** § 93 ZPO (sofortiges Anerkenntnis), § 96 ZPO (Vergleich), § 101 ZPO (Nebenintervention).
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6. **Formulierung wählen** (s. Beispiele oben).
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## Output-Template
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**Adressat:** Urteil → Tenor (Ziff. 2) und Entscheidungsgründe — Tonfall: sachlich-juristisch
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```
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## Kostenentscheidung
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**Tenor Ziff. 2:**
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"Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte." [Volles Obsiegen]
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"Von den Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger [X] von hundert, die Beklagte [Y] von hundert." [Quotelung]
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**Begründung in Entscheidungsgründen:**
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Die Kostenentscheidung beruht auf § [91 / 92 Abs. 1] ZPO. Der Kläger hat in Höhe von
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[BETRAG] EUR obsiegt (zugesprochene Forderung) und ist in Höhe von [BETRAG] EUR unterlegen.
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Dies ergibt eine Obsiegensquote von [X] Prozent.
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```
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## Grundregeln
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- Paragraf 91 ZPO - die unterlegene Partei traegt alle Kosten
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- Paragraf 92 ZPO - bei teilweisem Obsiegen Quote nach Streitwertverhältnis und Erfolg
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- Paragraf 93 ZPO - sofortiges Anerkenntnis ohne Veranlassung - Kläger traegt Kosten
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||||
- Paragraf 96 ZPO - Vergleichsspezial
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- Paragraf 100 ZPO - mehrere unterlegene Streitgenossen
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||||
- Paragraf 101 ZPO - Nebenintervention
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## Quotenberechnung
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1. Ausgangsstreitwert ermitteln
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2. Tatsächliches Obsiegen / Unterliegen jeder Partei beziffern
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3. Quoten bilden: Obsiegen Kläger / Streitwert = Verurteilungsquote Beklagter
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||||
4. Gegenrechnung: gegenseitige Anteile bei Widerklage / Drittwiderklage
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||||
## Formulierung
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- "Die Kosten des Rechtsstreits traegt die Beklagte."
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- "Von den Kosten des Rechtsstreits tragen der Kläger einhundertacht von hundert und die Beklagte zweiundneunzig von hundert."
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- Bei mehreren Beklagten: "Die Kosten des Rechtsstreits tragen die Beklagten als Gesamtschuldner."
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||||
- Bei Widerklage: getrennte Quoten für Klage und Widerklage möglich
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## Streitwert
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Streitwertbeschluss separat oder im Tenor. Pflicht zur Begründung bei Abweichung vom Klagantrag.
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<!-- AUDIT 27.05.2026
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-->
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||||
@@ -0,0 +1,91 @@
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||||
name: rechtsmittelbelehrung-zivil
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description: "Workflow-Skill zu rechtsmittelbelehrung zivil. Nutzt Normtext, Nutzerangaben und verifizierte Quellen; Rechtsprechung nur nach Live-Pruefung mit Gericht, Datum und Aktenzeichen."
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# Rechtsmittelbelehrung Zivil
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Paragraf 232 ZPO verlangt eine Rechtsmittelbelehrung bei jeder Entscheidung, gegen die ein selbständiges Rechtsmittel statthaft ist.
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## Triage zu Beginn
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1. Handelt es sich um ein Endurteil (→ Berufung § 511 ZPO) oder einen Beschluss (→ sofortige Beschwerde § 567 ZPO)?
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||||
2. Ist die Beschwer der Berufungsklägerin über 600 EUR (§ 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO)?
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||||
3. Hat das Gericht die Berufung zugelassen (§ 511 Abs. 4 ZPO)?
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||||
4. Welches Berufungsgericht ist zuständig — LG (bei AG-Urteilen) oder OLG (bei LG-Urteilen)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 232 ZPO — Pflicht zur Rechtsmittelbelehrung
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- § 511 ZPO — Berufung (statthaft gegen Endurteile über 600 EUR Beschwer oder bei Zulassung)
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- § 517 ZPO — Berufungsfrist (1 Monat nach Zustellung)
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||||
- § 520 ZPO — Berufungsbegründungsfrist (2 Monate nach Zustellung)
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||||
- § 567 ZPO — sofortige Beschwerde gegen Beschlüsse (Frist 2 Wochen)
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- § 78 ZPO — Anwaltszwang vor LG und OLG
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Entscheidungsart bestimmen:** Urteil (→ Berufung) oder Beschluss (→ sofortige Beschwerde)?
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2. **Statthaftigkeit prüfen:** Beschwer > 600 EUR oder Berufungszulassung?
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||||
3. **Berufungsgericht bestimmen:** AG-Urteil → LG; LG-Urteil → OLG.
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||||
4. **Fristen einsetzen:** 1 Monat Einlegung, 2 Monate Begründung — jeweils ab Zustellung.
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5. **Standardformel einfügen** (s. unten).
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## Output-Template
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||||
**Adressat:** Urteil/Beschluss → Rechtsmittelbelehrung — Tonfall: formal-amtlich
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```
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## Rechtsmittelbelehrung
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||||
Gegen dieses Urteil ist die Berufung statthaft.
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Die Berufung ist binnen einer Frist von einem Monat nach Zustellung dieses Urteils beim
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||||
[Landgericht / Oberlandesgericht] [ORT], [ANSCHRIFT], schriftlich oder zu Protokoll der
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||||
Geschäftsstelle einzulegen und binnen einer weiteren Frist von einem Monat nach Zustellung
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zu begründen.
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Vor dem Berufungsgericht besteht Anwaltszwang.
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[Falls keine Berufung statthaft (Beschwer unter 600 EUR, keine Zulassung):]
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Gegen dieses Urteil ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.
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```
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## Berufung
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Statthaft gegen Endurteile (Paragraf 511 Abs. 1 ZPO). Voraussetzungen:
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- Beschwer der Berufungsklägerin / des Berufungsklägers über 600 EUR (Paragraf 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO) ODER
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||||
- Zulassung der Berufung durch das erstinstanzliche Gericht (Paragraf 511 Abs. 4 ZPO)
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Form und Frist:
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- Einlegung binnen einer Frist von einem Monat nach Zustellung des Urteils
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- Begründung binnen einer Frist von zwei Monaten nach Zustellung
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- Vor dem Berufungsgericht (LG bei AG-Urteilen, OLG bei LG-Urteilen) Anwaltszwang
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## Sofortige Beschwerde
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Statthaft gegen Beschlüsse (Paragraf 567 ZPO). Voraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Vorschrift.
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Form und Frist:
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- Einlegung binnen einer Frist von zwei Wochen nach Zustellung
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- Bei dem Gericht, das die Entscheidung erlassen hat, oder beim Beschwerdegericht
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## Standardformulierung
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"Gegen dieses Urteil ist die Berufung statthaft. Die Berufung ist binnen einer Frist von einem Monat nach Zustellung des Urteils beim Landgericht Hamburg (Sievekingplatz Nummer 1 in 20355 Hamburg) schriftlich oder zu Protokoll der Geschäftsstelle einzulegen und binnen einer Frist von zwei Monaten nach Zustellung schriftlich zu begründen. Vor dem Berufungsgericht besteht Anwaltszwang."
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<!-- AUDIT 27.05.2026 -->
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## Audit-Hinweis (27.05.2026)
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Dieser Skill wurde im Rahmen von Bundle 046 auf halluzinierte Rechtsprechungsnachweise geprüft und korrigiert.
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name: relation-zivil
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description: "Zivilrechtliche Relation nach klassischer Relationstechnik erstellen: Referendar oder Richter erstellt Entscheidungsunterlage vor Urteilsabfassung. Normen: §§ 253 ff. und 286 und 313 ZPO. Prüfraster: Sachbericht, Streitgegenstand, Zulässigkeitsstation, Schluessigkeitsstation, Klaeger-/Beklagten-/Replikstation, Beweisstation, Tenorierungsstation, Nebenentscheidungen. Output Vollrelation (Schulstandard) oder Kurzfassung (Praxis). Abgrenzung: Vollständige Langfassung siehe vollrelation-langfassung; Familienrichter-Spezifika siehe familienrichter-spezifika."
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# Relation Zivilprozess - Vollrelation nach deutschem Standard
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Methodischer Aufbau der Entscheidungsstruktur vor dem Urteil. Folgt der klassischen Relationstechnik aus der Referendar/-innen-Ausbildung (siehe Anders/Gehle Das Assessorexamen im Zivilrecht; Knoeringer Die Assessorklausur im Zivilprozess; Mahnken Relation in der Praxis).
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## WICHTIG - keine Prüfungstaeuschung
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**Vorsicht: hiermit bitte nicht mogeln im Studium.** Dieser Skill ist ein Trainings- und Praxiswerkzeug für Referendare/-innen Assessoren/-innen Berufsrichter/-innen und Lehrkraefte. Er darf **nicht** dazu benutzt werden in einer Z- S- V- A-Klausur in einer Hausarbeit in einem Aktenvortrag oder in einer muendlichen Prüfung des juristischen Vorbereitungsdienstes Inhalte als eigene Leistung auszugeben. Das waere ein Taeuschungsversuch im Sinne von Paragraf 14 JAG NRW Paragraf 12 JAPO Bayern und vergleichbarer Vorschriften der anderen Bundesländer; Folge ist regelmäßig Nichtbestehen Aberkennung Disziplinarverfahren. Wer ueben will: erst selbst schreiben dann gegenprüfen lassen.
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## Wahlfrage am Anfang - IMMER stellen
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Vor Beginn der Relation **immer** fragen:
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> Soll ich eine **Vollrelation** im Schulstandard (alle Stationen ausformuliert mit gutachterlichem Stil für Referendar/-innen- und Assessor/-innen-Prüfung) erstellen oder eine **Kurzrelation** im Praxisstandard (Stichworttabelle pro Station wie es Berufsrichter/-innen im Alltag schreiben)?
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Wenn die Vollrelation gewuenscht ist dann den Skill `vollrelation-langfassung` zusätzlich laden und nach dessen Schema schreiben.
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Unabhängig von der Auswahl muss die Relation **vor** der Urteilsabfassung stehen. Es ist Berufspflicht (siehe Paragraf 313 ZPO und die Prüfungsordnung der Justizprüfungsaemter) den Fall durchgaengig durchgepruegt zu haben bevor das Urteil geschrieben wird.
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## Die zehn Stationen der Vollrelation
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### 1. Sachbericht
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Chronologisch neutral ohne Wertung. Verben im Praesens (Die Klägerin behauptet ...) für streitige Tatsachen im Perfekt (Die Klägerin hat ... geliefert) für Unstreitiges. Reihenfolge: Parteien Vertragsschluss Erfüllung Störung vorgerichtliche Korrespondenz Klaganträge.
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### 2. Auslegung des Streitgegenstands
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- Welcher Anspruch wird geltend gemacht? (zweigliedriger Streitgegenstandsbegriff: Klagantrag plus zugrundeliegender Lebenssachverhalt)
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- Echte oder unechte Klagehaeufung?
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- Hilfsantrag Eventualantrag uneigentliche Eventualklage?
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- Kläger-Antrag richtig formuliert oder Auslegung nach Paragraf 133 BGB?
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- Auslegung des Beklagten-Antrags (in der Regel: die Klage wird abgewiesen)
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### 3. Zulässigkeitsstation
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| Pruefpunkt | Norm |
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|---|---|
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| Rechtsweg | Paragraf 13 GVG |
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| Internationale Zuständigkeit | EuGVVO Artikel 4 ff oder Artikel 7 Nummer 1 b |
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| Örtliche Zuständigkeit | Paragraf 12 ff ZPO |
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| Rechtsprechung live prüfen | keine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren |
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| Streitwert | Paragraf 3 ZPO Paragraf 1 GKG |
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| Partei- und Prozessfähigkeit | Paragraf 50 ff ZPO |
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| Postulationsfähigkeit | Paragraf 78 ZPO Anwaltszwang |
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| Streitgenossenschaft | Paragraf 59 ff ZPO |
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| Rechtsschutzbedürfnis | allgemeines Erfordernis |
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| Anderweitige Rechtshaengigkeit | Paragraf 261 Absatz 3 Nummer 1 ZPO |
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Ergebnis: zulaessig oder nicht.
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### 4. Schlüssigkeitsstation - Klägervortrag
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Hier wird **ausschließlich der Klägervortrag** unterstellt und gefragt: **Wenn alles wahr ist was die Klägerin sagt ergibt sich aus ihrem Vortrag ein Anspruch?**
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Vorgehen:
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1. **Anspruchsgrundlage suchen** (Reihenfolge: vertraglich quasivertraglich dinglich deliktisch bereicherungsrechtlich; bei Auslandsbezug Rom-I beziehungsweise CISG vorab).
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2. **Tatbestandsmerkmale auflisten** (Wer schuldet was wem woraus warum?).
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3. **Subsumtion ausschließlich anhand des Klägervortrags** - keine Erwiderung der Beklagten berücksichtigen keine Streitigkeitsmarkierung.
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4. **Rechtsfolge bestimmen** (Erfüllungsanspruch Schadensersatz Rückabwicklung).
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5. **Ergebnis**: Schlüssig (Klage ist begründet wenn der Vortrag richtig ist) oder unschlüssig (Klage ist abzuweisen ohne Beweisaufnahme).
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Wenn unschlüssig: Hinweis nach Paragraf 139 ZPO erwaegen dann zu Tenorierungsstation. Bei Schlüssigkeit weiter zu Station 5.
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### 5. Erheblichkeitsstation - Beklagtenvortrag
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Hier wird gefragt: **Hat die Beklagte etwas erheblich vorgetragen das den schlüssigen Klägervortrag erschuettert?**
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Drei Kategorien:
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- **Einwendungen rechtshindernd** (verhindern Anspruchsentstehung): Geschäftsunfähigkeit Paragraf 105 BGB Anfechtung Paragraf 142 BGB Formmangel Paragraf 125 BGB Sittenwidrigkeit Paragraf 138 BGB.
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- **Einwendungen rechtsvernichtend** (zerstören entstandenen Anspruch): Erfüllung Paragraf 362 BGB Aufrechnung Paragraf 389 BGB Erlass Paragraf 397 BGB Rücktritt Paragraf 346 BGB Wandelung Minderung.
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- **Einreden durchsetzbarkeitshemmend** (hemmen Durchsetzung): Verjaehrung Paragraf 214 BGB Stundung Zurueckbehaltungsrecht Paragraf 273 BGB Einrede des nicht erfüllten Vertrags Paragraf 320 BGB.
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Vorgehen:
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1. **Beklagtenvortrag durchgehen** und jede Behauptung klassifizieren (Einwendung Einrede blosses Bestreiten).
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2. **Schlüssigkeit der Beklagten-Behauptung prüfen**: Wenn der Vortrag der Beklagten wahr ist würde er den Klägeranspruch hindern vernichten oder hemmen?
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3. Wenn ja: Erheblich. Wenn nein: Unerheblich (kein Beweis erforderlich).
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4. **Blosses Bestreiten** des Klägervortrags: kein erheblicher Einwand sondern Streitfrage für die Beweisstation.
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### 6. Replikstation
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Hat die Klägerin auf einen erheblichen Beklagteneinwand etwas erwidert? Beispiele:
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- Beklagte beruft sich auf Verjaehrung; Klägerin entgegnet Hemmung nach Paragraf 203 BGB (Verhandlungen).
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- Beklagte beruft sich auf Aufrechnung; Klägerin entgegnet Aufrechnungsverbot Paragraf 393 BGB.
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- Beklagte beruft sich auf Erfüllung; Klägerin entgegnet Erfüllungsidentitaet nicht gegeben.
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Wenn Replik schlüssig dann die Gegen-Replik (Duplik) der Beklagten prüfen und so fort bis ein offener Streitpunkt uebrig bleibt.
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### 7. Beweisstation
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Nur die nach Station 4 bis 6 noch offenen **streitigen** Tatsachen müssen bewiesen werden.
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Für jede streitige Tatsache:
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| Element | Inhalt |
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|---|---|
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| Beweisthema | Was genau ist streitig? |
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| Beweisführer | Wer traegt die Beweislast nach den Beweislastregeln (in der Regel die anspruchsbegründende Partei traegt die Beweislast für die Tatbestandsmerkmale ihres Anspruchs die anspruchshemmende Partei für ihre Einwendungen und Einreden) |
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| Beweismittel | Zeuge Sachverständiger Urkunde Augenschein Partei (Paragrafen 373 ff ZPO) |
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| Beweismass | Paragraf 286 ZPO (volle Überzeugung); Paragraf 287 ZPO (Schadenshöhe und Kausalitaet im Deliktsrecht: überwiegende Wahrscheinlichkeit) |
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| Beweisanträge gestellt? | von wem in welchem Schriftsatz |
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| Beweisbeschluss erforderlich? | Paragraf 358 ZPO |
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Wenn keine Beweisaufnahme noetig (weil entweder unstreitig oder unerheblich) direkt zu Tenorierungsstation.
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### 8. Tenorierungsstation
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Formuliere den Tenor so **als ob das Beweisergebnis bekannt waere** (vorbereitend). Drei Varianten durchspielen:
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- **Variante A** Klage in vollem Umfang begründet
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- **Variante B** Klage teilweise begründet (Quoten errechnen)
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- **Variante C** Klage in vollem Umfang unbegründet
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Für jede Variante: Hauptsache-Tenor Kosten vorläufige Vollstreckbarkeit.
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### 9. Nebenentscheidungen
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- Kosten: Paragraf 91 ZPO (Grundregel) Paragraf 92 ZPO (teilweises Obsiegen) Paragraf 93 ZPO (sofortiges Anerkenntnis) Paragraf 269 ZPO (Klageruecknahme)
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- Vorläufige Vollstreckbarkeit: Paragraf 708 Nummer 11 ZPO (Bagatelltitel bis 1500 EUR) oder Paragraf 709 ZPO (sonst) in Verbindung mit Paragraf 711 ZPO
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- Streitwert: Paragraf 63 GKG
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- Zinsen: Paragraf 286 BGB Paragraf 288 BGB Artikel 78 CISG
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- Rechtsmittelzulassung: Paragraf 511 Absatz 4 ZPO (bei Streitwert unter 600 EUR oder bei Grundsatzbedeutung)
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### 10. Selbstkontrolle
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- **Berufungsfest?** Sind alle entscheidungserheblichen Tatsachen in den Tatbestand aufgenommen? Sind alle Ansprueche beschieden? Wurden Hinweise nach Paragraf 139 ZPO erteilt wenn der Vortrag der Parteien laeckenhaft war?
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- **Revisionsfest?** Wurde abstraktes Recht angewandt oder eine grundsaetzliche Frage entschieden? Dann Zulassung der Revision durch das Berufungsgericht thematisieren.
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## Ergebnisausgabe
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Die Relation muss am Ende eindeutig sagen:
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1. Die Klage ist **zulaessig** (oder nicht).
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2. Die Klage ist **schlüssig** (oder nicht).
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3. Die Beklagte hat **erhebliche Einwendungen** vorgetragen (oder nicht).
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4. Streitig und beweisbedürftig sind: ...
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5. Tenor-Vorschlag für die wahrscheinliche Variante: ...
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@@ -0,0 +1,179 @@
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name: revisionsfest-pruefen
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description: "Prüfung gegen Aufhebung in der Revision: absolute Revisionsgründe Paragraf 547 ZPO Revisionszulassung Paragraf 543 ZPO grundsaetzliche Bedeutung Rechtsfortbildung Sicherung einheitlicher Rechtsprechung. Begründungstiefe Beweiswürdigung Vollständigkeit Tatsachenfeststellung. Mit BGH-Linien typischen Fallstricken Beispielen aus aktueller Rspr und Selbstprüfliste vor Urteilsversand."
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# Revisionsfestigkeit prüfen
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## Zweck
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Bei LG- und OLG-Endurteilen, gegen die Revision möglich ist (Paragraf 542 ZPO), muss das Urteil so geschrieben sein, dass es einer Prüfung durch den BGH standhaelt. "Revisionsfest" ist das Urteil, wenn es weder einen absoluten Revisionsgrund (Paragraf 547 ZPO) noch eine Verletzung von materiellem oder Verfahrensrecht im Sinne der Paragrafen 545, 546 ZPO erkennen laesst, das die Aufhebung tragen koennte.
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Dieser Skill liefert die Selbstprüfung **vor** Verkündung — nicht erst, wenn die Revisionsbegründung schon vorliegt.
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## 1) Absolute Revisionsgründe Paragraf 547 ZPO
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Der Klassiker — bei diesen Gründen ist die Aufhebung zwingend, ohne dass es auf Kausalitaet ankommt:
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1. **Nicht vorschriftsmaessige Besetzung** des Gerichts (Nr. 1)
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- Geschäftsverteilungsplan eingehalten?
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- Bei Einzelrichter: Übertragung Paragraf 348a ZPO begründet?
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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2. **Mitwirkung eines ausgeschlossenen Richters** (Nr. 2)
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- Selbst-Ausschluss Paragraf 41 ZPO geprüft (Verwandtschaft, Voreintragung)
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3. **Mitwirkung eines mit Erfolg abgelehnten Richters** (Nr. 3)
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4. **Verletzung der OEffentlichkeit** Paragrafen 169 ff. GVG (Nr. 4)
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- OEffentlichkeitsausschluss richtig begründet?
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5. **Vertretungsmangel** Paragraf 51, 56 ZPO (Nr. 5)
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- Prozessunfähiger ohne gesetzlichen Vertreter?
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6. **Begründungsmangel** (Nr. 6) — **der haeufigste Fall**:
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- Keine Entscheidungsgründe überhaupt
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- Gründe lassen die wesentliche Erwaegung nicht erkennen
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- Widerspruch zwischen Tatbestand und Gründen
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 2) Verfahrensrecht — Paragraf 545 ZPO
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### Haeufige Fehler
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| Fehler | Verbotsnorm | Vermeidung |
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|---|---|---|
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| Verfahrensfehler bei Beweisaufnahme | Paragraf 286 ZPO | Beweiswürdigung vollständig, jeder Beweis behandelt |
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| Verletzung rechtliches Gehoer | Art. 103 GG, Paragraf 139 ZPO | Hinweise erteilt, vor Urteilsspruch Gelegenheit zur Stellungnahme |
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| Präklusion verkannt | Paragraf 296 ZPO | Bei Zurueckweisung verspaeteten Vortrags konkrete Begründung |
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| Überraschungsentscheidung | Paragraf 139 II ZPO | Bei tragenden Erwaegungen, mit denen Partei nicht rechnen musste, Hinweis erteilt |
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### Beweiswürdigung Paragraf 286 ZPO
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Die Beweiswürdigung muss erkennen lassen:
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- **welche** Beweise erhoben wurden
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- **welches Ergebnis** sie hatten
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- **wie** das Gericht zur Überzeugung gelangt ist
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- **warum** Gegenbeweise nicht durchgreifen
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 3) Materielles Recht — Paragraf 546 ZPO
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### Prüfen
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- Sind die **Anspruchsgrundlagen** vollständig abgearbeitet (V-C-G-D-D-B)?
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- Bei mehreren Anspruchsgrundlagen: jeweils Tatbestandsmerkmale und Rechtsfolgen geprüft?
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- Bei Streit zwischen Theorien: **eigene Stellungnahme** mit Begründung?
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- Wird **einschlaegige BGH-Rspr.** zitiert oder begründet abgewichen?
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- Wird einschlaegige BVerfG-Rspr. (insbesondere zu Art. 103 GG) berücksichtigt?
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- Wird ggf. EuGH-Rspr. zur Auslegung von EU-Recht berücksichtigt?
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### Bei Abweichung von der h.M.
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Pflichtargumentation:
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1. Warum die h.M. nicht überzeugt
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2. Welche bessere Begründung die abweichende Auffassung hat
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3. Welche Konsequenz für den Fall folgt
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## 4) Tatsachenfeststellung — Paragraf 559 ZPO
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Der BGH ist an die festgestellten Tatsachen gebunden, soweit nicht
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- begründete Verfahrensruegen erhoben sind, oder
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- die Tatsachenfeststellung widerspruechlich, unvollständig oder denkgesetzwidrig ist.
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### Vermeiden
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- **Lücken im Tatbestand.** Was nicht festgestellt ist, kann der BGH nicht annehmen.
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- **Widerspruch Tatbestand <-> Gründe.** Wenn der Tatbestand "A war anwesend" sagt, kann die Beweiswürdigung nicht "A war nicht anwesend" feststellen.
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- **Pauschale Tatsachen.** "Der Kläger wurde haeufig provoziert" ist keine Tatsachenfeststellung, sondern eine Wertung.
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## 5) Revisionszulassung — Paragraf 543 ZPO
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### Zulassungsgründe (alle gleichberechtigt)
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1. **Grundsaetzliche Bedeutung** (Abs. 2 S. 1 Nr. 1)
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- Eine bislang ungeklärte oder unterschiedlich beantwortete Rechtsfrage
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- In einer unbestimmten Zahl von Fällen auftretend
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2. **Rechtsfortbildung** (Abs. 2 S. 1 Nr. 2)
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- Bedürfnis nach richterlicher Leitsatzbildung
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3. **Sicherung einheitlicher Rechtsprechung** (Abs. 2 S. 1 Nr. 2 Alt. 2)
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- Abweichende OLG-Rspr. zu derselben Rechtsfrage
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- Eigene Abweichung vom BGH-Linie
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### Tenorierung
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```
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Die Revision wird zugelassen.
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```
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mit Begründung in den Entscheidungsgründen — z.B.:
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```
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Die Revision wird zugelassen, weil die Frage,
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ob [...], in der obergerichtlichen Rechtsprechung
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Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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... und OLG ..., NJW-RR 2023, ...), und damit die
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Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung im Sinne des
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Paragraf 543 II Nr. 2 Alt. 2 ZPO eine Entscheidung
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des Revisionsgerichts erfordert.
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```
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### Nicht zugelassen — Nichtzulassungsbeschwerde
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Wenn die Revision nicht zugelassen ist, ist nach Paragraf 544 ZPO Nichtzulassungsbeschwerde gegeben. Die NZB ist die zweite Hauptfalle: Begründungsmangel und Verletzung Art. 103 GG sind die haeufigsten Erfolgsgründe.
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## 6) Aktuelle BGH-Linien zu typischen Fallen
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### Begründungsmangel
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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### Rechtliches Gehoer
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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### Beweiswürdigung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 7) Selbstpruefliste vor Urteilsversand
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### Form
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- [ ] Rubrum vollständig (Aktenzeichen, Parteien, Anwälte, Streitwert)
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- [ ] Tenor aus sich heraus vollstreckbar
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- [ ] Tatbestand und Entscheidungsgründe formal getrennt
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- [ ] Unterschriften vollständig (bei Verhinderung Vermerk Paragraf 315 ZPO)
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### Tatbestand
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- [ ] Unstreitige Tatsachen erkennbar
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- [ ] Streitige Tatsachen erkennbar (klägerischer und beklagter Vortrag)
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- [ ] Vortrag durch Aktenbezugnahme (Paragraf 313 II 2 ZPO) ggf. zulaessig?
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- [ ] Anträge wortlautgetreu (auch Hilfsanträge)
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### Entscheidungsgründe
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- [ ] Anspruchsgrundlagen vollständig (V-C-G-D-D-B)?
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- [ ] Bei jeder Anspruchsgrundlage Tatbestandsmerkmale geprüft?
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- [ ] Beweiswürdigung erkennbar und vollständig?
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- [ ] Streit-Stand mit eigener Stellungnahme bei kritischen Punkten?
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- [ ] BGH-Rspr. zitiert oder begründet abgewichen?
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- [ ] Bei Klageabweisung: alle in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen behandelt?
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### Verfahren
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- [ ] Hinweispflichten Paragraf 139 ZPO erfüllt?
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- [ ] Präklusion (Paragraf 296 ZPO) korrekt geprüft, falls Verspätung?
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- [ ] Schluss der muendlichen Verhandlung (Paragraf 296a ZPO) eingehalten?
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- [ ] Keine Überraschungsentscheidung?
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### Zulassung
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- [ ] Revisionszulassung Paragraf 543 ZPO erwogen?
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- [ ] Falls zugelassen: Begründung im Entscheidungsteil?
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- [ ] Falls nicht zugelassen: Konsistenz mit der bestehenden BGH-Linie geprüft?
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### Vollstreckbarkeit
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- [ ] Vorläufige Vollstreckbarkeit Paragraf 708-711 ZPO?
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- [ ] Sicherheitsleistung-Höhe begründet?
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## 8) Schnittstelle zu weiteren Skills
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- `tatbestand-zivil-schreiben` — vollständig und widerspruchsfrei
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- `tenor-bauen-zivil` — vollstreckbar
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- `vorlaeufige-vollstreckbarkeit` — Paragraf 708 ff. ZPO
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- `relation-zivil` — Gesamtaufbau
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## Anschluss
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- Wenn revisionsfest: `dokumente-rendern-urteil-docx` zum finalen DOCX-/PDF-Export
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- Wenn nicht: zurueck zum mangelhaften Skill (`tatbestand-zivil-schreiben`, `entscheidungsgruende-zivil-schreiben`, `beweiswuerdigung-mit-richter-input` oder `anspruchsgrundlagen-pruefen`, je nach Mangel)
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@@ -0,0 +1,124 @@
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name: schulung-urteilsbauer
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description: "Schulungs-Trainerleitfaden für Plugin urteilsbauer-relationsmacher: Ausbilder plant Schulungstag für Proberichter, Assessoren oder Rechtspfleger. Normen: §§ 313 und 286 und 529 ZPO (Lernziele). Prüfraster: Lernziele, Stundenplan (1 Tag oder 2 Tage), praktische Übungen anhand einer Arbeitsakte, Erwartungshorizont. Output Seminarplan, Arbeitsaufgaben, Bewertungsraster. Abgrenzung: Inhaltliche Arbeit mit Akten siehe relation-zivil, aktenintake-zivil; Prüfungsvorbereitung siehe vollrelation-langfassung."
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# Trainer-Leitfaden Schulung Urteilsbauer
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Zielgruppe: Proberichter/-innen, Assessoren/-innen, Rechtspfleger/-innen.
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## Triage zu Beginn (für Trainer)
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1. Wie groß ist die Gruppe und welche Vorkenntnisse haben die Teilnehmenden (Proberichter, Assessoren, Rechtspfleger)?
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2. Wird die Arbeitsakte `testakten/solis-vision-x-smartglasses/` verwendet oder eine andere Testakte?
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3. Wird ein-tägig oder zwei-tägig geschult — welche Themenblöcke können gestrichen werden?
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4. Sollen DOCX-Rendern und PDF-Export live vorgeführt werden (technische Voraussetzungen prüfen)?
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## Aktuelle Rechtsprechung (für Schulungsunterlagen)
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen (für Schulungsunterlagen)
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- § 139 ZPO — Hinweis- und Aufklärungspflicht
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- § 313 ZPO — Inhalt und Form des Urteils (Tatbestand + Entscheidungsgründe)
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- § 286 ZPO — Beweiswürdigung
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- § 358, 359 ZPO — Beweisbeschluss
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- § 38 FamFG — Beschluss (bei Familiensachen)
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- §§ 708, 709 ZPO — vorläufige Vollstreckbarkeit
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Erweiterter Stundenplan Zweitagesschulung
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### Tag 1
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| Block | Dauer | Skills | Lernziel |
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|---|---|---|---|
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| Aktenintake | 90 Min | `aktenintake-zivil` | Akte strukturieren, Tabellen-Template ausfüllen |
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| Relation | 90 Min | `relation-zivil`, `vollrelation-langfassung` | Vollrelation vs. Kurzrelation |
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| Zulässigkeit + AG | 60 Min | `zulaessigkeit-pruefen`, `anspruchsgrundlagen-pruefen` | Prüfschema sicher anwenden |
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| International | 60 Min | `internationales-privatrecht`, `cisg-pruefen` | CISG-Anwendbarkeit, Knock-out |
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| Beweis | 60 Min | `beweisbeschluss-vorbereiten`, `beweiswuerdigung-mit-richter-input` | Beweiswürdigung schreiben |
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### Tag 2
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| Block | Dauer | Skills | Lernziel |
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|---|---|---|---|
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| Urteil schreiben | 90 Min | `tenor-bauen-zivil`, `tatbestand-zivil-schreiben`, `entscheidungsgruende-zivil-schreiben` | Vollständiges Urteil im Urteilsstil |
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| Nebenentscheidungen | 60 Min | `kostenentscheidung-bauen`, `vorlaeufige-vollstreckbarkeit`, `rechtsmittelbelehrung-zivil` | Tenor-Ziff. 2-4 korrekt |
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| Selbstkontrolle | 45 Min | `berufungsfest-pruefen`, `revisionsfest-pruefen` | Fehler selbst erkennen |
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| Render | 45 Min | `dokumente-rendern-urteil-docx` | DOCX live erstellen |
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## Hinweis zur Prüfungstäuschung
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Am Beginn jeder Schulung: **Ausgegebene Relationen und Urteilsentwürfe dürfen nicht in Klausuren des Vorbereitungsdienstes als eigene Arbeit eingereicht werden.** Eigenleistung der Teilnehmenden ist nicht verzichtbar.
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## Lernziele
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Die Teilnehmenden koennen am Ende
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1. eine Zivilakte strukturiert intaken,
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2. eine Relation aufbauen,
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3. die einschlaegigen Anspruchsgrundlagen identifizieren,
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4. CISG- und IPR-Probleme erkennen,
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5. einen Beweisbeschluss vorbereiten,
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6. eine Beweiswürdigung schreiben (mit Eigenanteil),
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7. Tenor, Tatbestand und Entscheidungsgründe formulieren,
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8. ein vollständiges Urteil im offiziellen Layout ausgeben.
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## Eintagesschulung
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| Block | Skills |
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| Akteintake und Relation | `aktenintake-zivil`, `relation-zivil`, optional `vollrelation-langfassung` |
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| Zulässigkeit und Anspruchsgrundlagen | `zulaessigkeit-pruefen`, `anspruchsgrundlagen-pruefen` |
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| Internationales | `internationales-privatrecht`, `cisg-pruefen`, `kollidierende-agb-pruefen`, `incoterms-und-gefahruebergang` |
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| Beweis | `beweisbeschluss-vorbereiten`, `beweiswuerdigung-mit-richter-input` |
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| Urteil schreiben | `tenor-bauen-zivil`, `tatbestand-zivil-schreiben`, `entscheidungsgruende-zivil-schreiben` |
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| Nebenentscheidungen | `kostenentscheidung-bauen`, `vorlaeufige-vollstreckbarkeit`, `rechtsmittelbelehrung-zivil` |
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| Selbstkontrolle | `berufungsfest-pruefen`, `revisionsfest-pruefen` |
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| Ausgabe | `dokumente-rendern-urteil-docx` |
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## Zweitagesschulung
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Tag 1 wie oben. Tag 2 vertieft die Arbeitsakte `testakten/solis-vision-x-smartglasses/`:
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- Vormittag: kollidierende AGB Schweizer Recht und EU-Recht; CISG-Anwendbarkeit ohne und mit ordnungsgemäßem Ausschluss
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- Mittag: DSGVO als Eingriffsnorm und Auswirkung auf den Sachmangel
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- Nachmittag: Beweiswürdigung des Gutachtens; Schreiben des Urteilstenors und der Entscheidungsgründe; Render des DOCX
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## Hinweis zur Prüfungstaeuschung
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Im Trainerleitfaden zu Beginn jeder Schulung den Hinweis mitgeben: **Die hier ausgegebenen Relationen und Urteilsentwuerfe duerfen nicht in Klausuren des Vorbereitungsdienstes als eigene Arbeit eingereicht werden.** Es handelt sich um Schulungs- und Praxismaterial; die Eigenleistung der Teilnehmer/-innen ist nicht verzichtbar.
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## Workflow-Entscheidungspunkte
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Am Anfang **immer** vier Wahlfragen stellen:
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1. **Relations-Stil**: Vollrelation Schulstandard (mit `vollrelation-langfassung`) oder Kurzrelation Praxisstandard (nur `relation-zivil`)?
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2. **Dokumenttyp**: Urteil Versäumnisurteil oder Beschluss?
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3. **Ausgabeformat**: nur DOCX oder DOCX und PDF?
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4. **Tenor-Variante**: Soll die wahrscheinliche Variante (A B oder C aus der Tenorierungsstation) gerendert werden oder eine bestimmte Variante?
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Die Antworten werden im Akten-Workspace gespeichert (Datei `workflow-entscheidungen.yaml`) damit nachvollziehbar bleibt was geliefert wurde.
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## Stolperstellen in der Arbeitsakte
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1. Kläger glaubt, deutsches Recht gelte - die AGB der Beklagten verweisen aber auf Schweizer Recht.
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2. Beide AGB kollidieren - Knock-out Doktrin greift.
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3. CISG ist anwendbar, auch ohne ausdrücklichen Ausschluss in beiden AGB.
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4. Incoterm FOB Galway - Gefahrübergang dort, also vor Eintritt in die EU - aber DSGVO greift trotzdem nach Art. 3 II DSGVO.
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5. Streitwert 1577 EUR - sachlich zustaendig AG nach Paragraf 23 Nr. 1 GVG.
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6. Berufung waere ohne Zulassung nicht statthaft (Beschwer unter 600 EUR für Beklagte) - der Kläger hat aber Beschwer über 600 EUR, also Berufung statthaft.
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<!-- AUDIT 27.05.2026 -->
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## Audit-Hinweis (27.05.2026)
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Dieser Skill wurde im Rahmen von Bundle 046 auf halluzinierte Rechtsprechungsnachweise geprüft und korrigiert.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-aktenintake-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine
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description: "Aktenintake: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Aktenintake: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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## Spezialwissen: Aktenintake: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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- **Spezialgegenstand:** Aktenintake: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine / spezial aktenintake schriftsatz brief und memo bausteine. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Aktenintake** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-amts-fristen-form-und-zustaendigkeit
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description: "Amts: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Amts: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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## Spezialwissen: Amts: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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- **Spezialgegenstand:** Amts: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg / spezial amts fristen form und zustaendigkeit. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Amts** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-beschluss-tatbestand-beweis-und-belege
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description: "Beschluss: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Beschluss: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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## Spezialwissen: Beschluss: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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- **Spezialgegenstand:** Beschluss: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage / spezial beschluss tatbestand beweis und belege. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Beschluss** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,39 @@
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name: spezial-entscheidungsgruende-redaktion
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description: "Entscheidungsgründe redaktionell, beweisfest und berufungsfest bauen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output."
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# Entscheidungsgründe redaktionell, beweisfest und berufungsfest bauen
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## Aufgabe
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Dieser Skill ersetzt einen zu groben Spezial-Slot durch einen konkreten Fachworkflow im Plugin `urteilsbauer-relationsmacher`. Kontext des Plugins: Urteils- und Beschluss-Werkstatt für Amts- Land- und Familienrichter sowie Rechtspfleger. Aktenintake Relation Beweiswürdigung mit Richter-Input Tatbestandsmerkmale Tenor Tatbestand Entscheidungsgründe Rechtsmittelbelehrung. Erzeugt DOCX nach Paragraf 313 ZPO.
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Er arbeitet nicht lexikalisch, sondern fallbezogen: Er trennt zuerst Rollen, Ziel, Fristen, Zuständigkeiten und Belege, prüft dann die fachlichen Weichen und liefert ein Ergebnis, mit dem weitergearbeitet werden kann.
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## Kaltstart
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Wenn Material vorliegt, nutze es zuerst. Frage nur nach, was für die nächste Entscheidung fehlt:
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1. Wer handelt in welcher Rolle und gegen wen?
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2. Welches praktische Ziel soll erreicht werden?
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3. Welche Fristen, Termine, Zustellungen, Schwellenwerte oder Sanktionen stehen im Raum?
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4. Welche Unterlagen, Daten, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Screenshots oder sonstigen Belege liegen vor?
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5. Soll der Output intern, für Mandantschaft, Behörde, Gericht, Gegnerseite oder Gremium formuliert werden?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Sortieren:** Sachverhalt, Dokumente und offene Punkte in eine knappe Fallmatrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen:** Einschlägige Normen, Zuständigkeiten, Verfahren, Fristen und formelle Anforderungen live prüfen, soweit Aktualität tragend ist.
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3. **Materielle Weichen:** Die Kernfragen zu **Entscheidungsgründe redaktionell, beweisfest und berufungsfest bauen** mit Tatbestandsmerkmalen, Belegen, Gegenargumenten und typischen Praxisfehlern abarbeiten.
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4. **Risikoampel:** Ergebnis in Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Unsicherheiten und Beweisbedarf einordnen.
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5. **Anschluss:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn Spezialprüfung, Schriftsatz, Tabelle, Brief oder Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- Kurzbild in fünf Sätzen: Lage, Ziel, Frist, Risiko, nächster Schritt.
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- Prüfmatrix mit Punkt, Norm/Quelle, Tatsachen, Beleg, Bewertung, To-do.
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- Konkreter Textbaustein oder Arbeitsprodukt passend zur Lage: Memo, Mandantenbrief, Behörden-/Gerichtsschreiben, Checkliste, Tabelle oder Verhandlungsagenda.
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- Keine Scheingenauigkeit: Annahmen, Lücken und Live-Check-Bedarf offen markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwenden, wenn die Nutzerin oder der Nutzer den Text selbst bereitstellt; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-familienrichter-risikoampel-und-gegenargumente
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description: "Familienrichter: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Familienrichter: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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## Spezialwissen: Familienrichter: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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- **Spezialgegenstand:** Familienrichter: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien / spezial familienrichter risikoampel und gegenargumente. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Familienrichter** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-input-compliance-dokumentation-und-akte
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description: "Input: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Input: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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## Spezialwissen: Input: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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- **Spezialgegenstand:** Input: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk / spezial input compliance dokumentation und akte. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Input** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-land-dokumentenmatrix-und-lueckenliste
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description: "Land: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Land: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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## Spezialwissen: Land: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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- **Spezialgegenstand:** Land: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung / spezial land dokumentenmatrix und lueckenliste. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Land** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-rechtspfleger-behoerden-gericht-und-registerweg
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description: "Rechtspfleger: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Rechtspfleger: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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## Spezialwissen: Rechtspfleger: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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- **Spezialgegenstand:** Rechtspfleger: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg / spezial rechtspfleger behoerden gericht und registerweg. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Rechtspfleger** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-relation-verhandlung-vergleich-und-eskalation
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description: "Relation: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Relation: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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## Spezialwissen: Relation: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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- **Spezialgegenstand:** Relation: Verhandlung, Vergleich und Eskalation / spezial relation verhandlung vergleich und eskalation. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Relation** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-richter-zahlen-schwellen-und-berechnung
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description: "Richter: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Richter: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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## Spezialwissen: Richter: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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- **Spezialgegenstand:** Richter: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung / spezial richter zahlen schwellen und berechnung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Richter** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+39
@@ -0,0 +1,39 @@
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name: spezial-richterlicher-hinweis-und-aufklaerung
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description: "Richterlicher Hinweis, Aufklärung und Parteivortrag in die Relation einbauen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output."
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# Richterlicher Hinweis, Aufklärung und Parteivortrag in die Relation einbauen
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## Aufgabe
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Dieser Skill ersetzt einen zu groben Spezial-Slot durch einen konkreten Fachworkflow im Plugin `urteilsbauer-relationsmacher`. Kontext des Plugins: Urteils- und Beschluss-Werkstatt für Amts- Land- und Familienrichter sowie Rechtspfleger. Aktenintake Relation Beweiswürdigung mit Richter-Input Tatbestandsmerkmale Tenor Tatbestand Entscheidungsgründe Rechtsmittelbelehrung. Erzeugt DOCX nach Paragraf 313 ZPO.
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Er arbeitet nicht lexikalisch, sondern fallbezogen: Er trennt zuerst Rollen, Ziel, Fristen, Zuständigkeiten und Belege, prüft dann die fachlichen Weichen und liefert ein Ergebnis, mit dem weitergearbeitet werden kann.
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## Kaltstart
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Wenn Material vorliegt, nutze es zuerst. Frage nur nach, was für die nächste Entscheidung fehlt:
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1. Wer handelt in welcher Rolle und gegen wen?
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2. Welches praktische Ziel soll erreicht werden?
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3. Welche Fristen, Termine, Zustellungen, Schwellenwerte oder Sanktionen stehen im Raum?
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4. Welche Unterlagen, Daten, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Screenshots oder sonstigen Belege liegen vor?
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5. Soll der Output intern, für Mandantschaft, Behörde, Gericht, Gegnerseite oder Gremium formuliert werden?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Sortieren:** Sachverhalt, Dokumente und offene Punkte in eine knappe Fallmatrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen:** Einschlägige Normen, Zuständigkeiten, Verfahren, Fristen und formelle Anforderungen live prüfen, soweit Aktualität tragend ist.
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3. **Materielle Weichen:** Die Kernfragen zu **Richterlicher Hinweis, Aufklärung und Parteivortrag in die Relation einbauen** mit Tatbestandsmerkmalen, Belegen, Gegenargumenten und typischen Praxisfehlern abarbeiten.
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4. **Risikoampel:** Ergebnis in Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Unsicherheiten und Beweisbedarf einordnen.
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5. **Anschluss:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn Spezialprüfung, Schriftsatz, Tabelle, Brief oder Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- Kurzbild in fünf Sätzen: Lage, Ziel, Frist, Risiko, nächster Schritt.
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- Prüfmatrix mit Punkt, Norm/Quelle, Tatsachen, Beleg, Bewertung, To-do.
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- Konkreter Textbaustein oder Arbeitsprodukt passend zur Lage: Memo, Mandantenbrief, Behörden-/Gerichtsschreiben, Checkliste, Tabelle oder Verhandlungsagenda.
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- Keine Scheingenauigkeit: Annahmen, Lücken und Live-Check-Bedarf offen markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwenden, wenn die Nutzerin oder der Nutzer den Text selbst bereitstellt; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-tatbestand-formular-portal-und-einreichung
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description: "Tatbestand: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Tatbestand: Formular, Portal und Einreichungslogik
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## Spezialwissen: Tatbestand: Formular, Portal und Einreichungslogik
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- **Spezialgegenstand:** Tatbestand: Formular, Portal und Einreichungslogik / spezial tatbestand formular portal und einreichung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Tatbestand** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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---
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name: spezial-tatbestandsmerkmale-mehrparteien-konflikt-und-interessen
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||||
description: "Tatbestandsmerkmale: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Tatbestandsmerkmale: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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## Spezialwissen: Tatbestandsmerkmale: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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- **Spezialgegenstand:** Tatbestandsmerkmale: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix / spezial tatbestandsmerkmale mehrparteien konflikt und interessen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Tatbestandsmerkmale** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-tenor-internationaler-bezug-und-schnittstellen
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description: "Tenor: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Tenor: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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## Spezialwissen: Tenor: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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- **Spezialgegenstand:** Tenor: Internationaler Bezug und Schnittstellen / spezial tenor internationaler bezug und schnittstellen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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||||
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Tenor** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+41
@@ -0,0 +1,41 @@
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name: spezial-urteils-erstpruefung-und-mandatsziel
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description: "Urteils: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin urteilsbauer relationsmacher; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung."
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# Urteils: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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## Spezialwissen: Urteils: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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- **Spezialgegenstand:** Urteils: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel / spezial urteils erstpruefung und mandatsziel. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DOCX, ZPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Urteils** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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||||
- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,115 @@
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name: tatbestand-zivil-schreiben
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description: "Tatbestand eines Zivilurteils nach § 313 Abs. 2 ZPO schreiben: Richter muss den Prozessstoff sachlich und knapp wiedergeben. Normen: § 313 Abs. 2 ZPO (Tatbestand-Anforderungen), § 314 ZPO (Beweiskraft des Tatbestands). Prüfraster: Einleitungssatz, unstreitiger Sachverhalt, streitiges Klaegervorbringen mit Antrag, Beklagtenvorbringen mit Antrag, Bezugnahmen auf Anlagen. Output Tatbestand-Entwurf: knapp, nuechtern, objektiv im Urteilsstil. Abgrenzung: Entscheidungsgründe siehe entscheidungsgründe-zivil-schreiben; Relation (Vorstufe) siehe relation-zivil."
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# Tatbestand schreiben
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Form und Inhalt: Paragraf 313 Abs. 2 ZPO. Knapp, nuechtern, objektiv, im Praesens, nicht im Perfekt.
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## Triage zu Beginn
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||||
1. Ist die Beweisaufnahme abgeschlossen — alle Aussagen und Gutachten protokolliert?
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||||
2. Sind alle streitigen und unstreitigen Tatsachen aus dem Aktenintake eindeutig getrennt?
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||||
3. Hat das Gericht Hinweisbeschlüsse nach § 139 ZPO erlassen — wurden sie befolgt?
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||||
4. Gibt es Widerklage oder Hilfsanträge — müssen im Tatbestand vollständig erscheinen?
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||||
- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
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||||
## Aktuelle Rechtsprechung
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
## Zentrale Normen
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||||
- § 313 Abs. 2 ZPO — Tatbestand: gedrängter Überblick über Vorbringen beider Parteien, Bezugnahme auf Anlagen
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||||
- § 314 ZPO — Beweiskraft des Tatbestands
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||||
- § 320 ZPO — Tatbestandsberichtigung auf Antrag
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||||
- § 286 ZPO — Beweiswürdigung (gehört in Entscheidungsgründe, nicht Tatbestand)
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||||
## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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||||
**Vorab:** Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
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||||
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||||
1. **Einleitungssatz formulieren:** "Die Parteien streiten über [STREITGEGENSTAND] aus [VERTRAGSART/DELIKT]."
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||||
2. **Unstreitige Tatsachen:** Chronologisch — Vertragsschluss, Lieferung, Zahlung etc.
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||||
3. **Streitiges Klägervorbringen:** Eingeleitet mit "Der Kläger behauptet, ..." — nicht als Tatsache darstellen.
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||||
4. **Klageantrag:** Wörtlich einfügen oder durch Bezugnahme auf Schriftsatz.
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||||
5. **Streitiges Beklagtenvorbringen:** "Die Beklagte beträgt, ..."
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||||
6. **Beklagtenantrag:** "Die Beklagte beantragt, die Klage abzuweisen."
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||||
7. **Beweisaufnahme:** "Das Gericht hat Beweis erhoben durch Vernehmung der Zeugen [NAMEN]. Wegen der Einzelheiten wird auf das Sitzungsprotokoll vom [DATUM] Bezug genommen."
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||||
## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
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Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
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| Konstellation | Empfohlener Weg |
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|---|---|
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||||
| Standard — Tatbestand fuer Zivilurteil schreiben | Tatbestand nach Schema; Template unten |
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||||
| Variante A — Sachverhalt sehr komplex viele Beteiligte | Komprimierter Tatbestand; Anlage fuer Details verwenden |
|
||||
| Variante B — Partien sind einig nur formale Niederlegung noetig | Vereinfachter Tatbestand; nur wesentliche streitige Punkte |
|
||||
| Variante C — Tatbestand wird angesteuert auf Revision | Revisionssichere Tatbestandsdarstellung; alle relevanten Tatsachen |
|
||||
|
||||
Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
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||||
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||||
## Output-Template
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||||
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||||
**Adressat:** Urteil → Tatbestand — Tonfall: nüchtern-objektiv, Präsens
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||||
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||||
```
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||||
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||||
--- vor Versand klaeren ---
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||||
1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
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||||
2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
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||||
3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]
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||||
Schlussabsatz Variante A (kooperativ):
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||||
Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
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||||
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||||
Schlussabsatz Variante B (formal-streng):
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||||
Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
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## Tatbestand
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||||
Die Parteien streiten über [STREITGEGENSTAND] aus einem [Kauf- / Werk- / Miet-]vertrag
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||||
vom [DATUM].
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||||
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||||
Der Kläger erwarb von der Beklagten [WARE/LEISTUNG] zum Preis von [BETRAG] EUR (Anlage K1).
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||||
Die Beklagte lieferte am [DATUM].
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||||
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||||
Der Kläger behauptet, [STREITIGE TATSACHE KLÄGER].
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||||
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||||
Der Kläger beantragt,
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||||
die Beklagte zu verurteilen, an ihn [BETRAG] EUR nebst Zinsen zu zahlen.
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||||
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||||
Die Beklagte behauptet, [STREITIGE TATSACHE BEKLAGTE].
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||||
|
||||
Die Beklagte beantragt,
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||||
die Klage abzuweisen.
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||||
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||||
Das Gericht hat Beweis erhoben durch Vernehmung des Zeugen [NAME] sowie durch Einholung
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||||
eines schriftlichen Sachverständigengutachtens des Sachverständigen [NAME] vom [DATUM].
|
||||
Wegen der Einzelheiten wird auf das Sitzungsprotokoll vom [DATUM] und das Gutachten Bezug genommen.
|
||||
```
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||||
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## Aufbau
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||||
1. **Einleitungssatz**: "Die Parteien streiten über ... aus einem ... Vertrag" / "... wegen ... aus einem ... Unfall"
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||||
2. **Unstreitiger Sachverhalt** - chronologisch
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||||
3. **Streitiges Klägervorbringen** - eingeleitet mit "Der Kläger behauptet, ..." oder "Der Kläger ist der Ansicht, ..."
|
||||
4. **Antrag des Klägers** - wörtlich (mit Antrags-Einrueckung) oder durch Bezugnahme
|
||||
5. **Streitiges Beklagtenvorbringen** - "Die Beklagte behauptet, ... Sie ist der Ansicht, ..."
|
||||
6. **Antrag des Beklagten** - "Die Beklagte beantragt, die Klage abzuweisen."
|
||||
7. **Beweisaufnahme** - "Das Gericht hat Beweis erhoben durch Vernehmung der Zeugen X und Y sowie durch Einholung eines schriftlichen Sachverständigengutachtens des Sachverständigen Dr. Z. Wegen der Einzelheiten der Beweisaufnahme wird auf das Sitzungsprotokoll vom 14. Mai 2026 und auf das Gutachten vom 28. Februar 2026 Bezug genommen."
|
||||
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||||
## Bezugnahmen
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||||
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||||
Auf Anlagen, Schriftsätze, Protokolle nach Paragraf 313 Abs. 2 Satz 2 ZPO konkret Bezug nehmen: "Wegen der Einzelheiten wird auf die Anlage K3 (Bl. 18 der Akte) Bezug genommen."
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||||
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||||
## Konventionen
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||||
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||||
- Parteien werden als "Kläger" / "Beklagte" bezeichnet (nicht namentlich, außer zur Unterscheidung mehrerer Beklagter)
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||||
- Streitwertangaben im Tatbestand vermeiden (gehören in den Tenor / Streitwertbeschluss)
|
||||
- "Wegen ..." gehört in den Einleitungssatz, nicht in das Rubrum
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||||
@@ -0,0 +1,94 @@
|
||||
---
|
||||
name: tenor-bauen-zivil
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||||
description: "Tenor eines Zivilurteils konstruieren: Richter muss Hauptsache-Entscheidung, Kosten und Vollstreckbarkeit klar tenorieren. Normen: §§ 91 ff. ZPO (Kosten), §§ 708-720a ZPO (vorlaeufige Vollstreckbarkeit), § 511 ZPO (Berufungszulassung), Bestimmtheitsgebot. Prüfraster: Zahlungsantrag mit Zinsen ab, Kostenquote, vorlaeufige Vollstreckbarkeit mit/ohne Sicherheitsleistung, Streitwertfestsetzung, Berufungszulassung. Output Tenor-Entwurf vollständig und vollstreckbar. Abgrenzung: Entscheidungsgründe siehe entscheidungsgründe-zivil-schreiben; Kostenentscheidung detail siehe kostenentscheidung-bauen."
|
||||
---
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||||
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||||
# Tenor bauen Zivilurteil
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||||
Der Tenor ist das Herzstück des Urteils. Er muss vollstreckbar sein.
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||||
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||||
## Triage zu Beginn
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||||
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||||
1. Welche Anträge wurden gestellt — Hauptantrag, Hilfsantrag, Widerklage?
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||||
2. Ist der Kläger voll, teilweise oder gar nicht erfolgreich?
|
||||
3. Welcher Zinssatz gilt — 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB) oder 9 Prozentpunkte (§ 288 Abs. 2 BGB, B2B)?
|
||||
4. Ist vorläufige Vollstreckbarkeit mit oder ohne Sicherheitsleistung anzuordnen (§ 708 Nr. 11 oder § 709 ZPO)?
|
||||
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||||
## Aktuelle Rechtsprechung
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||||
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
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||||
## Zentrale Normen
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||||
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||||
- § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO — Bestimmtheitsgebot für den Antrag (gilt spiegelbildlich für Tenor)
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||||
- § 288 Abs. 1 BGB — Verzugszinssatz (5 Prozentpunkte über Basiszinssatz)
|
||||
- § 288 Abs. 2 BGB — Verzugszinssatz im B2B-Bereich (9 Prozentpunkte über Basiszinssatz)
|
||||
- § 291 BGB — Rechtshängigkeitszinsen (ab Klageerhebung)
|
||||
- § 708 Nr. 11 ZPO — Vollstreckbarkeit ohne Sicherheit bis 1.500 EUR
|
||||
- § 709 ZPO — Vollstreckbarkeit gegen Sicherheitsleistung von 110 Prozent
|
||||
- § 713 ZPO — Vollstreckbarkeit ohne Sicherheit bei fehlendem Rechtsmittel
|
||||
|
||||
## Quellenregel
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||||
|
||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
|
||||
## Schritt-für-Schritt-Workflow
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||||
|
||||
1. **Hauptsacheantrag prüfen:** Zahlungsbetrag, Zinssatz, Zinsbeginn — konkret und vollstreckbar formulieren.
|
||||
2. **Hilfsanträge/Widerklage:** Reihenfolge wie im Klageantrag; Hilfsantrag mit "hilfsweise:" kennzeichnen.
|
||||
3. **Kostenentscheidung:** § 91 ZPO (voller Sieg) oder § 92 ZPO (Quotelung).
|
||||
4. **Vorläufige Vollstreckbarkeit:** Passende Norm wählen (§ 708, 709 oder 713 ZPO).
|
||||
5. **Streitwertbeschluss:** Im Tenor oder separat (§ 63 GKG).
|
||||
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||||
## Output-Template
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||||
**Adressat:** Urteil → Tenor — Tonfall: formal-amtlich
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||||
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||||
```
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||||
## Tenor
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||||
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||||
1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger [BETRAG] EUR nebst Zinsen in Höhe von
|
||||
fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem [DATUM] zu zahlen.
|
||||
[Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.]
|
||||
|
||||
2. Die [Beklagte / Kosten werden gequotelt: Kläger X von Hundert, Beklagte Y von Hundert]
|
||||
trägt die Kosten des Rechtsstreits.
|
||||
|
||||
3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar [gegen Sicherheitsleistung in Höhe von
|
||||
einhundertzehn Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages].
|
||||
|
||||
4. Der Streitwert wird auf [BETRAG] EUR festgesetzt.
|
||||
```
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||||
|
||||
## Aufbau
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||||
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||||
1. **Hauptsache** (Verurteilung / Klageabweisung)
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||||
- bezifferter Zahlungsantrag mit Zinsen "ab" Datum / "seit" Datum
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||||
- bei Mehrforderungen: Reihenfolge wie im Antrag, mit Hilfsanträgen kenntlich machen
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||||
2. **Kosten** (Paragraf 91 ff ZPO)
|
||||
- bei vollem Obsiegen: "Der Beklagte traegt die Kosten des Rechtsstreits."
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- bei teilweisem Obsiegen: Quote nach Paragraf 92 ZPO
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- bei mehreren Beklagten: Paragraf 100 ZPO
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3. **Vorläufige Vollstreckbarkeit** (Paragraf 708 ff ZPO)
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- Standardformel: "Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von einhundertzehn Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages."
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- Bei Beschwer unter 600 EUR: Paragraf 713 ZPO - ohne Sicherheit
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- Bei Versäumnisurteil: Paragraf 708 Nr. 2 ZPO
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4. **Streitwert** (gesonderter Beschluss oder im Tenor)
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5. **Berufungszulassung** (Paragraf 511 Abs. 4 ZPO bei AG-Urteilen mit Beschwer unter 600 EUR)
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## Bestimmtheitsgebot
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Der Tenor muss aus sich heraus vollstreckbar sein. Keine Bezugnahmen auf den Tatbestand.
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## Beispiele
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- "Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger ein Komma fünffünfsiebenzig Euro (genauer: 1577 EUR oder 1577.00 EUR) nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 15. Januar 2026 zu zahlen."
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- "Die Klage wird abgewiesen."
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- "Die Kosten des Rechtsstreits traegt die Beklagte."
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- "Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von einhundertzehn Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages."
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- "Der Streitwert wird auf 1577 Euro festgesetzt."
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Im Repository werden Geldbetraege im Fliesstext mit Punkt geschrieben (Repo-Konvention).
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<!-- AUDIT 27.05.2026: BGH VII ZR 213/10 (NJW 2011, 2885) auf dejure.org nicht auffindbar (NOT_FOUND) — Eintrag ersatzlos geloescht. Uebrige Rechtsprechungseintraege wurden nicht geprueft. -->
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name: urb-mehrere-streitgegenstaende-spezial
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description: "Spezialfall mehrere Streitgegenstaende und Eventualantraege: Reihenfolge der Pruefung, Tenor, Kostenverteilung. Pruefraster fuer komplexe Verfahren."
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# Urb: Mehrere Streitgegenstaende
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## Spezialwissen: Urb: Mehrere Streitgegenstaende
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- **Spezialgegenstand:** Urb: Mehrere Streitgegenstaende / urb mehrere streitgegenstaende spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** einschlägige Fachnormen, Behördenhinweise, Formulare, Verfahrensrecht und frei prüfbare Rechtsprechung live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
|
||||
2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
|
||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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||||
4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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||||
Dieser Skill gehoert zum Plugin `urteilsbauer-relationsmacher`. Er ergaenzt die uebrigen Skills des Plugins um einen vertieften Spezialfall oder eine systematische Einfuehrung. Bei Folgefragen werden andere Skills des Plugins als Anschluss vorgeschlagen.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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||||
- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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||||
## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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||||
- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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||||
- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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||||
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||||
## Was dieser Skill nicht macht
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||||
- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: urb-relationstechnik-bauleiter
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description: "Bauleiter Relationstechnik: Klage- und Verteidigerstation, Beweisaufnahme, Urteilsentwurf. Pruefraster fuer Berufseinsteiger und Referendare."
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# Urb: Relationstechnik Bauleiter
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## Spezialwissen: Urb: Relationstechnik Bauleiter
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- **Spezialgegenstand:** Urb: Relationstechnik Bauleiter / urb relationstechnik bauleiter. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** BGH, BVerfG.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieser Skill gehoert zum Plugin `urteilsbauer-relationsmacher`. Er ergaenzt die uebrigen Skills des Plugins um einen vertieften Spezialfall oder eine systematische Einfuehrung. Bei Folgefragen werden andere Skills des Plugins als Anschluss vorgeschlagen.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Skill nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: urb-tatbestand-entscheidungsgruende-leitfaden
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description: "Leitfaden Tatbestand und Entscheidungsgruende: streitiges und unstreitiges Vorbringen, prozessualer Antraege, Entscheidungsgruende stringent. Pruefraster."
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# Urb: Tatbestand Gruende
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## Spezialwissen: Urb: Tatbestand Gruende
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- **Spezialgegenstand:** Urb: Tatbestand Gruende / urb tatbestand entscheidungsgruende leitfaden. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** einschlägige Fachnormen, Behördenhinweise, Formulare, Verfahrensrecht und frei prüfbare Rechtsprechung live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieser Skill gehoert zum Plugin `urteilsbauer-relationsmacher`. Er ergaenzt die uebrigen Skills des Plugins um einen vertieften Spezialfall oder eine systematische Einfuehrung. Bei Folgefragen werden andere Skills des Plugins als Anschluss vorgeschlagen.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Skill nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: urb-versaeumnisurteil-einspruch-spezial
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description: "Spezialfall Versaeumnisurteil und Einspruch §§ 330 ff. ZPO: Voraussetzungen, Einspruchsfrist, Kosten, Tenor. Pruefraster fuer Klaeger und Beklagter."
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# Urb: Versaeumnisurteil Einspruch
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## Spezialwissen: Urb: Versaeumnisurteil Einspruch
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- **Spezialgegenstand:** Urb: Versaeumnisurteil Einspruch / urb versaeumnisurteil einspruch spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** ZPO, BGH, BVerfG.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieser Skill gehoert zum Plugin `urteilsbauer-relationsmacher`. Er ergaenzt die uebrigen Skills des Plugins um einen vertieften Spezialfall oder eine systematische Einfuehrung. Bei Folgefragen werden andere Skills des Plugins als Anschluss vorgeschlagen.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Skill nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: vollrelation-langfassung
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description: "Vollständige Relation im Schulstandard für Referendar-/Assessorprüfung ausformulieren: Kandidat benoetigt Langfassung mit gutachterlichem Stil. Normen: §§ 253 ff. und 286 und 313 ZPO. Prüfraster: Sachbericht, Auslegung Streitgegenstand, jede Station (Zulässigkeit, Schluessigkeit, Erheblichkeit, Replik, Beweisstation, Tenorierung) als eigener Abschnitt mit ORSA (Obersatz, Regel, Subsumtion, Abschluss). Output Vollrelation bis 20 Seiten, alle Stationen. Abgrenzung: Kurzfassung für Praxis siehe relation-zivil; Schulung siehe schulung-urteilsbauer."
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# Vollrelation Langfassung - Schulstandard für Prüfung
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**Vorsicht: hiermit bitte nicht mogeln im Studium.** Dieser Skill schreibt eine ausformulierte Vollrelation auf Prüfungsstandard. Genau deswegen ist die Verwendung als eingereichte Klausur- oder Hausarbeitsleistung im juristischen Vorbereitungsdienst eine Prüfungstaeuschung (Paragraf 14 JAG NRW Paragraf 12 JAPO Bayern und vergleichbare Vorschriften der Länder). Folge: Nichtbestehen Aberkennung Disziplinarverfahren. Erlaubt und sinnvoll: Erst selbst schreiben dann mit dieser Vollrelation abgleichen und Schwaechen finden.
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Dieser Skill schreibt eine ausformulierte Vollrelation in der Form wie sie im Referendariat und in der Assessor/-innen-Prüfung verlangt wird. Im Gegensatz zur Praxis-Kurzform werden alle Stationen ausgeschrieben als Fliesstext mit Obersatz Definition Subsumtion Ergebnis (Gutachtenstil im Sachverhalt-Teil; Urteilsstil nur dort wo am Ende übernommen wird).
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Laenge: 8 bis 20 Seiten je nach Aktenumfang. Schreibstil: gutachterlich klar normverankert. Jedes Zitat einer Norm in der Form **Paragraf 433 BGB** oder **Artikel 35 CISG**.
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||||
## Aufbau (zwingend in dieser Reihenfolge)
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### Teil A Sachbericht
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Chronologischer neutraler Bericht. Unstreitiges im Indikativ Perfekt. Streitiges in der Form **Die Klägerin behauptet ...** und **Die Beklagte bestreitet ...**. Anträge im Originalwortlaut zitieren.
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Laenge: ein bis vier Seiten je nach Aktenumfang.
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### Teil B Auslegung
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Genau bezeichnen welcher Streitgegenstand vorliegt. Bei Klagehaeufung jeden Antrag einzeln auslegen. Hilfsantrag prozessualer Eventualantrag.
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### Teil C Zulässigkeit
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Jeden Pruefpunkt mit eigenem Absatz. Beispielstruktur:
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> **Internationale Zuständigkeit.** Die internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte ergibt sich aus Artikel 7 Nummer 1 b der Verordnung Nummer 1215 2012 (EuGVVO). Danach kann eine Person die ihren Wohnsitz im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats hat in einem anderen Mitgliedstaat vor dem Gericht des Erfüllungsorts verklagt werden. Erfüllungsort ist nach Artikel 7 Nummer 1 b erster Spiegelstrich der Ort der vertraglichen Lieferung. Hier wurde die Brille nach Hamburg geliefert. Die internationale Zuständigkeit ist gegeben.
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Für jeden Pruefpunkt einen solchen Absatz schreiben. Bei nicht problematischen Punkten kurz halten (eine Zeile genuegt).
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### Teil D Schlüssigkeit
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Die Schlüssigkeitsprüfung ist das Herzstück. Schreibe in dieser Form:
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> **Anspruch der Klägerin gegen die Beklagte auf Zahlung von 1197 EUR Zug um Zug gegen Rueckgabe nach Artikel 81 Absatz 2 CISG.**
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>
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> Die Klägerin koennte einen Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises gegen die Beklagte aus Artikel 81 Absatz 2 CISG haben. Voraussetzungen sind ein wirksamer Kaufvertrag im Anwendungsbereich des CISG eine wesentliche Vertragsverletzung der Beklagten und eine wirksame Aufhebungserklärung der Klägerin.
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||||
>
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||||
> **a) Anwendbarkeit des CISG.** Das CISG ist anwendbar gemäß Artikel 1 Absatz 1 a CISG ...
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> **b) Wirksamer Kaufvertrag.** ...
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||||
> **c) Vertragsmaessigkeit der Ware.** Nach Artikel 35 Absatz 1 CISG ...
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> **d) Wesentliche Vertragsverletzung Artikel 25 CISG.** ...
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||||
> **e) Aufhebungserklärung Artikel 26 CISG.** ...
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>
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||||
> **Zwischenergebnis Schlüssigkeit:** Bei unterstellter Richtigkeit des Klägervortrags hat die Klägerin einen Anspruch aus Artikel 81 Absatz 2 CISG auf Zahlung von 1197 EUR Zug um Zug gegen Rueckgabe der Brille. Die Klage ist schlüssig.
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||||
Wenn die Klage unschlüssig ist: Klar herausarbeiten an welchem Tatbestandsmerkmal es hängt; dann Hinweis nach Paragraf 139 ZPO erwaegen.
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### Teil E Erheblichkeit
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Für jeden Beklagteneinwand einen eigenen Absatz:
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> **Einwand 1: AGB-Gerichtsstandsvereinbarung Zuerich.** Die Beklagte beruft sich auf Ziffer 18.1 ihrer AGB. Diese Klausel waere nur wirksam wenn sie nach Artikel 25 EuGVVO formgerecht vereinbart waere und nicht durch eine kollidierende Klausel der Klägerin verdraengt würde. Hier liegt der Knock-out-Fall vor (BGH siehe oben). Damit ist der Einwand unerheblich.
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||||
>
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||||
> **Einwand 2: CISG-Ausschluss durch AGB.** Die Beklagte beruft sich auf Ziffer 17.1. ...
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>
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||||
> **Einwand 3: kein Sachmangel.** ...
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>
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||||
> **Einwand 4: Gefahrübergang FOB Galway.** ...
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Für jeden Einwand am Ende festhalten: **erheblich** oder **unerheblich** und warum.
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### Teil F Replik
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Die Repliken der Klägerin durchgehen und wie in Teil E klassifizieren.
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### Teil G Beweisstation
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Tabelle mit allen verbleibenden streitigen Tatsachen Beweislast Beweismittel Beweismass.
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### Teil H Tenorierungsvarianten
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Drei Varianten ausschreiben:
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> **Variante A** (Klage vollständig begründet): Tenor lautet ...
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> **Variante B** (Klage teilweise begründet): Tenor lautet ...
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> **Variante C** (Klage abzuweisen): Tenor lautet ...
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Die wahrscheinlichste Variante markieren und kurz begründen.
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### Teil I Nebenentscheidungen
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Kosten vorläufige Vollstreckbarkeit Streitwert Zinsen Rechtsmittelzulassung. Wie in Skill `relation-zivil` Station 9 aber ausformuliert.
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### Teil J Selbstkontrolle
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Fragenkatalog am Ende:
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- Sind alle Anträge beschieden?
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- Sind alle erheblichen Einwendungen abgearbeitet?
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- Ist der Tenor vollstreckungsfähig?
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- Sind die Kosten richtig verteilt?
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- Ist die vorläufige Vollstreckbarkeit korrekt?
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- Ist die Rechtsmittelbelehrung erforderlich?
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## Stilfragen
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- Keine Wertungen im Sachbericht.
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- Konjunktiv I für Parteivortrag (Die Klägerin behauptet die Brille zeichne ...).
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- Indikativ für Unstreitiges (Die Klägerin hat die Brille am 19. Februar 2026 erhalten).
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- Normzitate ausgeschrieben (Paragraf 433 Absatz 1 Satz 1 BGB).
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- Keine Abkürzungen wie BGH BVerfG sondern Bundesgerichtshof Bundesverfassungsgericht beim ersten Auftreten ausschreiben.
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## Ausgabeformat
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Markdown mit klaren Hierarchien (## A Sachbericht ## B Auslegung ...). Bei DOCX-Render-Wunsch kann das Ergebnis mit dem Skill `dokumente-rendern-urteil-docx` als Relations-Dokument im Schul-Layout ausgegeben werden (separater Modus --typ relation).
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## Qualitäts-Hardening
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- Arbeite aktennah: Tatsachen, Belege, Fristen, Zuständigkeit und gewünschtes Arbeitsprodukt zuerst klären.
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- Keine Rechtsprechung aus Modellwissen zitieren. Jede Entscheidung vor Ausgabe mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei oder amtlich prüfbarer Quelle absichern.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer sie bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitsschritt dokumentiert ist.
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- Wenn eine Quelle, Randnummer, Behördenpraxis oder Frist nicht sicher geprüft ist, sichtbar als Prüfpunkt markieren und keine Scheinpräzision erzeugen.
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- Ergebnisse so liefern, dass sie sofort weiterverwendbar sind: Kurzbild, Prüfpfad, Risikoampel, Lückenliste und konkrete nächste Schritte.
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@@ -0,0 +1,93 @@
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name: vorlaeufige-vollstreckbarkeit
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description: "Anordnung zur vorlaeufigen Vollstreckbarkeit nach §§ 708-720a ZPO bestimmen: Richter muss die richtige Vollstreckbarkeitsermaechtigungs-Formel formulieren. Normen: § 709 ZPO (Sicherheitsleistung 110%), § 711 ZPO (Schutzantrag Schuldner), § 713 ZPO (vereinfachte Vollstreckbarkeit), § 708 Nr. 2 ZPO (Versaeumnisurteil). Prüfraster: Beschwerdehoehedifferenz, Sicherheitsleistungs-Pflichtteil, Schutzantrag. Output Vollstreckbarkeits-Formel. Abgrenzung: Kostenentscheidung siehe kostenentscheidung-bauen; Berufung siehe berufungsfest-prüfen."
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# Vorläufige Vollstreckbarkeit
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## Triage zu Beginn
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1. Welcher Entscheidungstyp liegt vor — Endurteil, Versäumnisurteil, Anerkenntnisurteil, Beschluss?
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2. Wie hoch ist der Verurteilungsbetrag — bis 1.500 EUR (§ 708 Nr. 11 ZPO) oder darüber (§ 709 ZPO)?
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3. Ist Berufung statthaft (Beschwer > 600 EUR) — wenn nein: § 713 ZPO (ohne Sicherheit)?
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4. Hat die unterlegene Partei einen Schutzantrag nach § 711 ZPO gestellt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 708 ZPO — Vollstreckbarkeit ohne Sicherheitsleistung (Nr. 1-11 Aufzählung)
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- Nr. 2: Versäumnisurteil
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- Nr. 4: Anerkenntnisurteil
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- Nr. 11: Endurteile bis 1.500 EUR
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- § 709 ZPO — Vollstreckbarkeit gegen Sicherheitsleistung von 110 Prozent (Regel)
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- § 711 ZPO — Schutzantrag der unterliegenden Partei
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- § 713 ZPO — keine Sicherheit bei fehlendem Rechtsmittel (Beschwer ≤ 600 EUR)
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- § 719 ZPO — Einstellung der Vollstreckung bei Berufung
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Entscheidungsbaum
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```
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Entscheidungstyp?
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├── Versäumnisurteil → § 708 Nr. 2 ZPO (ohne Sicherheit)
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├── Anerkenntnisurteil → § 708 Nr. 4 ZPO (ohne Sicherheit)
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├── Endurteil bis 1.500 EUR → § 708 Nr. 11 ZPO (ohne Sicherheit)
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└── Endurteil über 1.500 EUR:
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├── Berufung statthaft (Beschwer > 600 EUR)? → § 709 ZPO (110 Prozent Sicherheit)
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│ └── Schutzantrag § 711 ZPO gestellt? → § 711 ZPO Formulierung ergänzen
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└── Berufung nicht statthaft (Beschwer ≤ 600 EUR, keine Zulassung)? → § 713 ZPO (ohne Sicherheit)
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```
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## Output-Template
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**Adressat:** Urteil → Tenor (Ziff. 3) — Tonfall: formal-amtlich
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```
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## Vorläufige Vollstreckbarkeit
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**Standardfall § 709 ZPO:**
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"Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von einhundertzehn
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Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages."
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**Bei § 713 ZPO (keine Berufung):**
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"Das Urteil ist ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar."
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**Bei Schutzantrag § 711 ZPO:**
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||||
"Der Beklagten wird nachgelassen, die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von
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einhundertzehn Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages abzuwenden, wenn nicht die
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Klägerin vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet."
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```
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## Standardregelung
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Paragraf 709 ZPO - vorläufige Vollstreckbarkeit gegen Sicherheitsleistung von 110 von hundert (110 Prozent) des jeweils zu vollstreckenden Betrages.
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## Wann andere Regelung
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- Paragraf 708 Nr. 1 ZPO - urkundliche Mahnsachen
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- Paragraf 708 Nr. 2 ZPO - Versäumnisurteile - ohne Sicherheit
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- Paragraf 708 Nr. 4 ZPO - Anerkenntnisurteile
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- Paragraf 708 Nr. 11 ZPO - bestimmte Endurteile bis 1500 EUR (Repo-Konvention Punkt)
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||||
- Paragraf 711 ZPO - Schutzantrag der unterliegenden Partei (Sicherheitsleistung wegen unverhältnismaessigen Schadens)
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- Paragraf 713 ZPO - Beschwer unter 600 EUR und keine Berufung - ohne Sicherheit
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- Paragraf 719 ZPO - Aufhebung bei Berufung
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## Formulierung
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- "Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar gegen Sicherheitsleistung in Höhe von einhundertzehn Prozent des jeweils zu vollstreckenden Betrages."
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- "Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar."
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- Bei Schutzantrag: "Der Beklagten wird nachgelassen, die Vollstreckung gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 von hundert des jeweils zu vollstreckenden Betrages abzuwenden, wenn nicht der Kläger Sicherheit in Höhe des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet."
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<!-- AUDIT 27.05.2026 -->
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## Audit-Hinweis (27.05.2026)
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Dieser Skill wurde im Rahmen von Bundle 046 auf halluzinierte Rechtsprechungsnachweise geprüft und korrigiert.
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@@ -0,0 +1,35 @@
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||||
name: workflow-chronologie-und-belegmatrix
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description: "Chronologie und Belegmatrix im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen."
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# Chronologie und Belegmatrix
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## Aufgabe
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Dieser Workflow-Skill für `urteilsbauer-relationsmacher` Chronologie und Belegmatrix im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen.. Er ist dazu da, den Nutzer schneller und sicherer in die richtige Bearbeitung zu führen.
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## Kaltstart
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||||
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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||||
## Arbeitsworkflow
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||||
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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||||
3. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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||||
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||||
## Output-Standard
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||||
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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@@ -0,0 +1,51 @@
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name: workflow-fristen-und-risikoampel
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description: "Fristen- und Risikoampel im Plugin urteilsbauer-relationsmacher: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen."
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# Fristen- und Risikoampel
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## Aufgabe
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Dieser Workflow-Skill markiert für Richter/innen und Referendar/innen im Zivilprozess die zentralen Fristen und prozessualen Risiken bei der Urteilsabsetzung und Relation.
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## Fristen Urteilsabsetzung (Zivilprozess)
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- **Urteilsfrist § 315 ZPO:** Urteil ist binnen 3 Wochen nach Verkündung zur Geschäftsstelle zu übergeben (Aktenlauf); ohne vollständige Niederschrift kann Berufung erfolgreich rügen.
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||||
- **Tatbestandsberichtigung § 320 ZPO:** Antrag innerhalb von 2 Wochen ab Zustellung des Urteils.
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||||
- **Urteilsergänzung § 321 ZPO:** Antrag binnen 2 Wochen.
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||||
- **Berufung:** Berufungsschrift 1 Monat (§ 517 ZPO), Begründung 2 Monate (§ 520 ZPO).
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||||
- **Vorab-Tenor mit Gründen nach Lage der Akten möglich**, wenn Sache reif ist und keine Partei mündliche Verhandlung verlangt.
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## Risiken / Anti-Muster
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- **Rot:** Urteil ohne Rechtsbehelfsbelehrung -- Berufungsfrist beginnt nicht.
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- **Rot:** Tenor unbestimmt ("an die Klägerin zu zahlen, was sie erforderlich hat") -- nicht vollstreckbar; Aufhebung in der Berufung.
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||||
- **Rot:** Wertung im Tatbestand statt in den Entscheidungsgründen.
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||||
- **Rot:** Beweismaß-Verwechslung (§ 286 statt § 287 ZPO bei Schadenshöhe) -- Begründungsmangel.
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||||
- **Gelb:** Tatbestand verweist auf "Anlage K1" ohne Wiedergabe des wesentlichen Inhalts -- Berufungsgericht nicht informiert.
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||||
- **Gelb:** Kostenentscheidung ohne § 92 Abs. 2 ZPO bei nur geringer Zuvielforderung.
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||||
- **Gelb:** Vorläufige Vollstreckbarkeit nach § 709 vs. § 711 ZPO falsch gewählt.
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||||
## Kaltstart
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||||
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:
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||||
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||||
1. Wer fragt in welcher Rolle?
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||||
2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
|
||||
3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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||||
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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||||
3. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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||||
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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@@ -0,0 +1,86 @@
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name: zulaessigkeit-pruefen
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description: "Zulässigkeit der Zivilklage systematisch prüfen: Richter oder Referendar prüft Prüfstation Zulässigkeit. Normen: § 13 GVG (Rechtsweg), EuGVVO Bruessel Ia (internationale Zuständigkeit), §§ 12 ff. ZPO (örtliche Zuständigkeit), § 23 GVG (sachliche Zuständigkeit), §§ 1 ff. GKG (Streitwert). Prüfraster: Rechtsweg, internationale Zuständigkeit, örtliche und sachliche Zuständigkeit, Partei-/Prozessfähigkeit, Rechtsschutzbedürfnis, besondere Verfahrensarten. Output Zulässigkeits-Prüfungsschema. Abgrenzung: Meritorische Prüfung siehe anspruchsgrundlagen-prüfen; Verwaltungsgericht siehe fachanwalt-verwaltungsrecht-Plugin."
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# Zulässigkeit der Zivilklage
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Schritt-für-Schritt Prüfung der Zulässigkeit nach klassischem Schema.
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## Triage zu Beginn
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1. Liegt internationaler Bezug vor — ist EuGVVO (Brüssel Ia, VO Nr. 1215/2012) anwendbar?
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2. Was ist der Streitwert — sachliche Zuständigkeit AG (bis 5.000 EUR, § 23 Nr. 1 GVG) oder LG (ab 5.001 EUR, § 71 GVG)?
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3. Ist der Kläger Verbraucher — besonderer Gerichtsstand nach Art. 17 ff. EuGVVO?
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4. Gibt es eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung (§ 38 ZPO, Art. 25 EuGVVO)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Zentrale Normen
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- § 13 GVG — ordentlicher Rechtsweg
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- § 23 Nr. 1 GVG — sachliche Zuständigkeit AG (bis 5.000 EUR)
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- § 71 Abs. 1 GVG — sachliche Zuständigkeit LG (über 5.000 EUR)
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||||
- § 12 ZPO — allgemeiner Gerichtsstand (Wohnsitz)
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||||
- § 29 ZPO — besonderer Gerichtsstand Erfüllungsort
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||||
- § 38 ZPO — Gerichtsstandsvereinbarung (B2B)
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- Art. 4, 7, 17 EuGVVO (VO Nr. 1215/2012) — internationale Zuständigkeit
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Schritt-für-Schritt-Workflow
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1. **Rechtsweg (§ 13 GVG):** Ist die ordentliche Gerichtsbarkeit eröffnet (kein Arbeits-, Verwaltungs- oder Sozialrecht)?
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2. **Internationale Zuständigkeit:** Auslandsbezug → EuGVVO oder nationales IPR-Zuständigkeitsrecht.
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3. **Örtliche Zuständigkeit (§§ 12 ff. ZPO):** Allgemeiner oder besonderer Gerichtsstand?
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||||
4. **Sachliche Zuständigkeit (§§ 23, 71 GVG):** Streitwert bestimmen → AG oder LG?
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||||
5. **Partei- und Prozessfähigkeit (§§ 50, 51 ZPO):** Beide Parteien rechtsfähig und prozessfähig?
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||||
6. **Anwaltszwang (§ 78 ZPO):** Vor LG und höheren Gerichten zwingend.
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||||
7. **Rechtsschutzbedürfnis:** Allgemeines Feststellungsinteresse (§ 256 ZPO) — nur bei Feststellungsklage.
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## Output-Template
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**Adressat:** Entscheidungsgründe → Abschnitt Zulässigkeit — Tonfall: sachlich-juristisch
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```
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## I. Zulässigkeit
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Die Klage ist zulässig.
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**Rechtsweg:** Der ordentliche Rechtsweg nach § 13 GVG ist eröffnet. [Alternativ: Verwiesen nach § 281 ZPO.]
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**Sachliche Zuständigkeit:** Das Amtsgericht [ORT] ist sachlich zuständig nach § 23 Nr. 1 GVG,
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da der Streitwert [BETRAG] EUR beträgt und damit die Grenze von 5.000 EUR nicht überschreitet.
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**Örtliche Zuständigkeit:** Das Amtsgericht [ORT] ist örtlich zuständig nach § 29 ZPO
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(Erfüllungsort [ORT]).
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**Partei- und Prozessfähigkeit:** Beide Parteien sind partei- und prozessfähig nach §§ 50, 51 ZPO.
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```
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## Pruefpunkte
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1. **Rechtsweg** Paragraf 13 GVG, Verweisung Paragraf 17 GVG
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2. **Internationale Zuständigkeit** EuGVVO Brüssel Ia (Verordnung Nr. 1215 2012), Luganer Übereinkommen, autonomes Recht (Paragraf 12 ff ZPO entsprechend)
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3. **Örtliche Zuständigkeit** Paragrafen 12 ff ZPO (allgemeine), Paragrafen 21 ff ZPO (besondere), Paragraf 24 ZPO (ausschließliche)
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||||
4. **Sachliche Zuständigkeit** Paragraf 23 GVG (AG bis funffuendeufunfhundert Euro - genauer: 5000 EUR), Paragraf 71 GVG (LG dargrüber)
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||||
5. **Streitwert** Paragraf 3 ZPO, Paragraf 1 GKG, Anlage 1 zum GKG
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||||
6. **Partei- und Prozessfähigkeit** Paragraf 50 ff ZPO
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||||
7. **Vertretung** Paragraf 51 ZPO, Paragraf 78 ZPO (Anwaltszwang)
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8. **Streitgenossenschaft** Paragraf 59 ff ZPO
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9. **Rechtsschutzbedürfnis**
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10. **Anhaengigkeit / Rechtshaengigkeit** Paragraf 261 ZPO, Verbot anderweitiger Rechtshaengigkeit
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## Sonderfälle
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- Verbraucherklage in B2C-Sachen: Artikel 17 ff Brüssel Ia
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- Arrest / einstweilige Verfügung: Paragrafen 916 ff, 935 ff ZPO
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- Familiensachen: FamFG
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- Mahnverfahren: Paragrafen 688 ff ZPO
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## Ausgabe
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Tabelle: Pruefpunkt / Norm / Ergebnis / Begründung.
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Reference in New Issue
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