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forderungsmanagement-klagewerkstatt: 30 Skills mit ZPO/BGB-Wissen manuell befuellt
Phase 3 abgeschlossen. Workflow Klage Doku und Qualitygates-Block mit Tabellen Klagemustern Anlagenkonventionen Pinpoints und Quellen befuellt. Keine Boilerplate. Index regeneriert.
This commit is contained in:
@@ -107,93 +107,59 @@ Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwiss
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## Alle Skills im Ueberblick
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 84 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 50 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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| Skill | Beschreibung |
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| `belegte-faellige-fmkw` | Belegte: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forde... |
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| `bgb-zpo-fmkw-saumselig-titulierung` | BGB/ZPO-Forderungsnormcheck: prüft Anspruch, Fälligkeit, Verzug, Zinsen, Verjährung, Mahnverfahren, Klage, Zustellung demnächst, Titel, Klausel, Zustellung und Vollstreckung anhand aktueller Normen im Forderungsmanagement: prüft konkret... |
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| `erstpruefung-forderung-rollen-mandatsziel` | Klagewerkstatt: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. We... |
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| `fmkw-mahnverfahren-bauleiter` | Bauleiter automatisiertes Mahnverfahren §§ 688 ff. ZPO: Mahnbescheid, Widerspruch, Vollstreckungsbescheid. Pruefraster fuer Glaeubiger und Inkassodienstleister. |
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| `fmkw-saumselig-streitig-erfahrung-spezial` | Spezialfall saeumiges Verfahren und streitiges Verfahren nach Widerspruch: prozessuale Weichen, Beweislast, Schriftsaetze. Pruefraster fuer Klaegeranwalt. |
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| `fmkw-titulierung-streckung-leitfaden` | Leitfaden Titulierung mit Ratenzahlung und Streckung: Anerkenntnis, Schuldanerkenntnis, Ratenvereinbarung mit Vollstreckungsmoeglichkeit. Pruefraster fuer Inkassoanwalt. |
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| `fmkw-verbraucherklage-cookies-rdg-spezial` | Spezialfall Verbraucherklageinkasso und RDG-Grenzen: Massenforderungen, Sammelklage als Modell, Anti-Claim-Klausel. Pruefraster fuer Legal-Tech und Anwaelte. |
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| `fmkw-verbraucherklage-forderung` | Spezialfall Verbraucherklageinkasso und RDG-Grenzen: Massenforderungen, Sammelklage als Modell, Anti-Claim-Klausel. Pruefraster fuer Legal-Tech und Anwaelte im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fr... |
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| `forderung-anwaltshonorar-rvg` | Anwaltshonorar nach RVG einklagen: Vereinbarung § 3a RVG, Vergleich, Streitwertfestsetzung, Honorartoleranz. Pruefraster: Wirksame Vergueltungsvereinbarung? Mandantenbeschwerde Rechtsanwaltskammer? Output: Klageschrift und Vorpruefung. |
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| `forderung-arzthonorar-goae` | Arzthonorar nach GOAE/GOZ: Faelligkeit § 12 GOAE Rechnungserteilung mit Beschreibung der Leistungen, Wirksamkeit § 4 GOAE, Steigerungsfaktor. Streitige Punkte: angemessene Honorarsteigerung. Output: Klageschrift. |
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| `forderung-aus-werkvertrag-bgb-bau` | Forderung aus Werk-/Bauvertrag: Faelligkeit § 641 BGB, Abnahme/Abnahmewirkungen, Schlussrechnungspruefung, Sicherungseinbehalt, Maengelrechte als Einwendung. Output: Pruefraster und Schriftsatz-Module. |
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| `forderung-gegen-gesellschafter-13-gmbhg` | Forderung gegen GmbH-Gesellschafter: § 19 sowie § 31 GmbHG (Einlagepflicht, Rueckforderung), § 13 Abs. 2 GmbHG Trennungsprinzip, Durchgriffshaftung bei existenzvernichtendem Eingriff (BGH II ZR 78/06). Pruefraster. |
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| `forderung-gegen-insolventen-schuldner` | Forderung gegen insolventen Schuldner: Anmeldung zur Tabelle § 174 InsO, Frist Pruefungstermin, abgesonderte Befriedigung pruefen, Aussonderungsrechte § 47 InsO. Strategische Bewertung Aussichten. |
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| `forderung-gesellschafter-insolventen` | Forderung gegen GmbH-Gesellschafter: § 19 sowie § 31 GmbHG (Einlagepflicht, Rueckforderung), § 13 Abs. 2 GmbHG Trennungsprinzip, Durchgriffshaftung bei existenzvernichtendem Eingriff (BGH II ZR 78/06). Pruefraster im Forderungsmanagement... |
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| `forderung-im-ausland-vollstrecken` | Forderung im EU-Ausland vollstrecken: Brueessel Ia VO (EU 1215/2012), Europaeischer Vollstreckungstitel (EuVTVO), Europ. Mahnverfahren (EuMVVO), Europ. Bagatellverfahren (EuGFVO). Output: Verfahrenswahl-Memo. |
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| `forderung-mietruckstand-zahlungsklage` | Mietrueckstand: Zahlungsklage parallel zu Raumungsklage § 543 BGB. Pflicht Mahnung? In der Regel nicht erforderlich (kalendermaessig bestimmt). Schonfristregelung § 569 Abs. 3 BGB. Output: Klageschrift Zahlungsklage + Raumungsklage. |
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| `forderung-verbraucher-erleichterungen` | Forderung gegen Verbraucher: Verbraucherschutzregeln, AGB-Kontrolle §§ 305 ff. BGB, Belehrungspflichten Verzugskosten § 288 Abs. 4 BGB, Kostenausschluss § 91 ZPO bei Bagatellsachen. Pruefraster. |
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| `forderung-zustaendigkeitspruefung-mahngericht` | Zustaendigkeitspruefung: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werd... |
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| `forderung-zwangsvollstreckung-ueberblick` | Zwangsvollstreckung Ueberblick: Mobiliarvollstreckung Gerichtsvollzieher §§ 808 ff. ZPO, Forderungspfaendung § 829 ZPO, Lohnpfaendung mit Pfaendungstabelle, Immobiliarvollstreckung Zwangshypothek/Versteigerung. Output: Strategiememo Voll... |
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| `forderungen-interessen` | Forderungen: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche... |
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| `forderungen-interessen-forderungsmanagement` | Forderungen: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im F... |
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| `forderungen-klagewerkstatt-start-chronologie-fristen` | Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Forderungsmanagement Klagewerkstatt-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbe... |
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| `forderungsmanagement-aufnahme` | Forderung systematisch aufnehmen: Glaeubiger, Schuldner, Rechtsgrund, Hauptforderung, Nebenforderungen (Zinsen § 288 BGB, vorgerichtliche Anwaltskosten, Mahngebuehren), Faelligkeit, Verjaehrungsbeginn. Output: vollstaendige Forderungsbes... |
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| `forderungsmanagement-aufnahme-inkasso` | Forderung systematisch aufnehmen: Glaeubiger, Schuldner, Rechtsgrund, Hauptforderung, Nebenforderungen (Zinsen § 288 BGB, vorgerichtliche Anwaltskosten, Mahngebuehren), Faelligkeit, Verjaehrungsbeginn. Output: vollstaendige Forderungsbes... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-anschluss-routing` | Anschluss-Routing: Einstieg und Routing; klärt Rolle, Ziel, Frist, Aktenlage und den passenden nächsten Fachpfad. |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-anspruchs-schriftsatz-brief` | Anspruchs: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Fri... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-belegte-compliance` | Belegte: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Fri... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Wer fragt in welcher Rolle? 2. Was ist das gewünschte Ergebnis? 3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen? 4. Welche Unterlagen, Dat... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-dokumente-intake` | Dokumentenintake: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen. |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-einstieg-routing` | Einstieg und Routing: Einstieg und Routing; klärt Rolle, Ziel, Frist, Aktenlage und den passenden nächsten Fachpfad. |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-faellige-zahlen` | Faellige: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist,... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-fmkw-mandantenkommunikation` | Fmkw: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-forderung-mietruckstand` | Mietrueckstand: Zahlungsklage parallel zu Raumungsklage § 543 BGB. Pflicht Mahnung? In der Regel nicht erforderlich (kalendermaessig bestimmt). Schonfristregelung § 569 Abs. 3 BGB. Output: Klageschrift Zahlungsklage + Raumungsklage im Fo... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-fristen-und-risikoampel` | Fristen- und Risikoampel im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Wer fragt in welcher Rolle? 2. Was ist das gewünschte Ergebnis? 3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen? 4. Welche Unterlagen, Daten... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-gatekeeper-verhandlung` | Gatekeeper: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Fris... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-inkasso-risikoampel` | Inkasso: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3.... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-kaltstart-triage` | Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Forderungsmanagement Klagewerkstatt-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbe... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-klage` | Klage: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Z... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-mahnvorlauf-dokumentenmatrix` | Mahnvorlauf: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3.... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-mandantenkommunikation` | Mandantenkommunikation im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Wer fragt in welcher Rolle? 2. Was ist das gewünschte Ergebnis? 3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen? 4. Welche Unterlagen, Daten od... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-output-waehlen` | Output wählen im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: Diese Output-Weiche für Forderungsmanagement Klagewerkstatt entscheidet, ob Memo, Antrag, Schriftsatz, Tabelle, Risikoampel, Fragenliste oder Mandantenbrief der richtige nächst... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-quellen-livecheck` | Rechtsquellen-Livecheck: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-redteam-qualitygate` | Red-Team Qualitygate: Fehlerbremse; prüft Fristen, Zuständigkeit, Beweislast, Quellen und taktische Risiken vor Abgabe oder Versand. |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-unterlagen-luecken` | Unterlagen und Lücken: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen. |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-werden-internationaler-bezug` | Werden: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-workflow` | Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprech... |
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| `forderungsmanagement-klagewerkstatt-zahlungsklage-behoerden` | Zahlungsklage: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche F... |
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| `forderungsmanagement-mahnung-klage-vollstreckung` | Forderungsmanagement: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert we... |
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| `freigegeben-fehlerkatalog` | Freigegeben Fehlerkatalog: Fehlerbremse; prüft Fristen, Zuständigkeit, Beweislast, Quellen und taktische Risiken vor Abgabe oder Versand. |
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| `inkasso-klage-klagefreigabe-belegte` | Inkasso: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfun... |
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| `inkasso-zahlungsklage-ersteller` | Gläubiger hat offene Forderung die er vor Gericht einklagen will. Zahlungsklage Forderungsmanagement §§ 286 ff. BGB ZPO. Prüfraster: Mahnvorlauf Anspruchs-Gatekeeper fällig belegt Teilzahlung Verzug Inkassokosten § 288 BGB Gerichtsortfin... |
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| `klage-aus-eigenem-skill` | Kanzlei hat hauseigenes Klage-Plugin (klagewerkstatt-kanzlei) installiert und will damit Klagen aus eigenem Sachverhalt erstellen. Laufzeit-Variante Klagewerkstatt. Prüfraster: Sachverhalt Beklagtenadresse Zuständigkeit §§ 12 13 29 29c Z... |
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| `klagefreigabe-belegte-forderung` | Klagefreigabe nur für fällige, belegte und prozessreife Forderungen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output. |
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| `klagevorlage-aus-eigenen-mustern` | Kanzlei will einmalig ihre eigenen Klagemuster in ein wiederverwendbares Plugin destillieren. Lernlauf Klagewerkstatt. Prüfraster: Eigene Muster Urteile Kommentare hochladen Extraktion einer Standardklage-Vorlage Zuständigkeitsprüfung on... |
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| `klagewerkstatt-mahnvorlauf-saumselig` | Klagewerkstatt: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung... |
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| `klare-quellenkarte` | Klare Quellenkarte: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `mahnbescheid-online-mahnung-aussergerichtlich` | Mahnbescheid Online-Mahnbescheid (Online-MB): wann sinnvoll, Voraussetzungen § 690 ZPO, zustaendiges Mahngericht (zentrales Online-Mahngericht), Online-Antrag, Zustellung an Schuldner, Folge Widerspruch fuehrt in streitiges Verfahren. Pr... |
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| `mahnbescheid-online-mb` | Mahnbescheid Online-Mahnbescheid (Online-MB): wann sinnvoll, Voraussetzungen § 690 ZPO, zustaendiges Mahngericht (zentrales Online-Mahngericht), Online-Antrag, Zustellung an Schuldner, Folge Widerspruch fuehrt in streitiges Verfahren. Pr... |
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| `mahnung-aussergerichtlich-stufenmodell` | Aussergerichtliches Mahnverfahren in Stufen: 1. Mahnung kostenfrei, 2. Mahnung mit Frist, 3. Mahnung mit Anwaltsandrohung. Beleg fuer Verzugseintritt § 286 BGB, Schwelle § 288 Abs. 2 BGB. Output: Mahnschreiben-Templates. |
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| `mahnverfahren-beweislast` | Mahnverfahren: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfu... |
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| `mahnverfahren-beweislast-darlegungslast` | Mahnverfahren: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3.... |
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| `saumselig-sonderfall-edge-case` | Saumselig: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zus... |
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| `spezial-anspruchs-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine` | Anspruchs: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forde... |
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| `spezial-faellige-zahlen-schwellen-und-berechnung` | Faellige: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderun... |
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| `spezial-fmkw-mandantenkommunikation-entscheidungsvorlage` | Fmkw: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Fo... |
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| `spezial-forderungsmanagement-tatbestand-beweis-und-belege` | Forderungsmanagement: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Stand... |
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| `spezial-gatekeeper-verhandlung-vergleich-und-eskalation` | Gatekeeper: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forder... |
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| `spezial-klage-formular-portal-und-einreichung` | Klage: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderungs... |
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| `spezial-klagefreigabe-belegte-forderung` | Klagefreigabe nur für fällige, belegte und prozessreife Forderungen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägig... |
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| `spezial-mahnvorlauf-dokumentenmatrix-und-lueckenliste` | Mahnvorlauf: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfun... |
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| `spezial-saumselig-sonderfall-und-edge-case` | Saumselig: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderungsma... |
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| `spezial-zahlungsklage-behoerden-gericht-und-registerweg` | Zahlungsklage: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im For... |
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| `spezial-zustaendigkeitspruefung-fristen-form-und-zustaendigkeit` | Zustaendigkeitspruefung: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standar... |
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| `urkundenprozess-pruefen` | Urkundenprozess §§ 592-605 ZPO pruefen: Anspruch auf Zahlung auf Urkunden gestuetzt (Vertrag, Wechsel, Scheck). Vorteil: schnelles Vorbehaltsurteil. Pruefraster: passt der Fall? Output: Klageschrift im Urkundenprozess. |
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| `verjaehrung-pruefen` | Verjaehrung pruefen: Regelverjaehrung § 195 BGB drei Jahre ab Schluss des Jahres, in dem Forderung entstanden ist. Sonderverjaehrungen (Werklohn 3 J., Kaufpreis 3 J., Schadensersatz §§ 199 ff. BGB). Hemmung § 203 BGB, Neubeginn § 212 BGB. |
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| `verjaehrung-vollstreckungsbescheid-folgen` | Verjaehrung pruefen: Regelverjaehrung § 195 BGB drei Jahre ab Schluss des Jahres, in dem Forderung entstanden ist. Sonderverjaehrungen (Werklohn 3 J., Kaufpreis 3 J., Schadensersatz §§ 199 ff. BGB). Hemmung § 203 BGB, Neubeginn § 212 BGB... |
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| `vollstreckungsbescheid-und-folgen` | Vollstreckungsbescheid §§ 699 und 700 ZPO: Voraussetzung kein Widerspruch innerhalb 2 Wochen, Vollstreckungstitel fuer 30 Jahre, Einspruch noch moeglich (gleicher Fristrahmen wie Widerspruch nach Zustellung). Strategische Hinweise. |
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| `werden-zahlungsklage-urkundenprozess` | Werden: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderu... |
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| `workflow-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Lie... |
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| `workflow-fristen-und-risikoampel` | Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefe... |
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| `workflow-redteam-qualitygate` | Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefer... |
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| `zahlungsklage-erstellen` | Zahlungsklage erstellen: Klageschrift §§ 253 ff. ZPO, Klageantrag, Tatbestand, Beweismittel, Anlagenverzeichnis. Streitwertangabe, Belehrung Rechtsanwaltszwang, Anschrift Schuldner. Output: Klageschrift-Geruest fuer das LG/AG. |
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| `zinsberechnung-288-bgb` | Zinsberechnung § 288 BGB: Verbraucherzinsen 5 Prozentpunkte ueber Basiszins, B2B 9 Prozentpunkte. Verzugseintritt § 286 BGB. Pauschale 40 EUR § 288 Abs. 5 BGB im B2B-Geschaeft. Output: Zinsberechnungs-Tabelle. |
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| `zinsberechnung-bgb` | Zinsberechnung BGB im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoamp... |
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| `anschluss-routing` | Anschluss-Routing nach erfolgter Triage oder abgeschlossenem Arbeitsschritt. Entscheidet auf Basis des bisherigen Akteninhalts welcher Folgeskill aus dem Plugin als naechstes zu starten ist. Beruecksichtigt Mahnstatus Faelligkeit Titel V... |
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| `anspruchsschriftsatz-bausteine` | Bausteinkatalog fuer eine Anspruchsbegruendung in Klage oder Schriftsatz. Liefert Vorlagen fuer Rubrum Antrag Tatbestand Anspruchsgrund Faelligkeit Verzug Zinsen Verzugsschaden Nebenforderungen Beweis. Pinpoints ZPO 253 Abs. 2 ZPO 130 Sc... |
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| `belegte-compliance-aktenvermerk` | Erstellt Compliance-Aktenvermerke bei Klage-Nichtaufnahme Mandantenfreigabe oder begruendetem Klage-Verzicht. Dokumentiert Sachverhalt Pruefraster Mandantenentscheid und Wiedervorlage. Pinpoints BORA 50 Aktenpflicht BRAO 43a Verschwiegen... |
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| `chronologie-belegmatrix` | Erstellt eine zeitliche Belegmatrix fuer eine Forderung von Vertragsschluss bis Klageeingang. Verknuepft Datum Ereignis Beleg Anlage und Beweismittel. Pinpoints ZPO 138 substantiierter Vortrag ZPO 373 ff Beweismittel ZPO 416 Privaturkund... |
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| `dokumente-intake` | Strukturierte Aufnahme aller Mandantendokumente bei Eingang einer Forderungssache. Trennt Vertragsunterlagen Lieferbelege Rechnungen Mahnungen Schuldnerkommunikation und Drittunterlagen. Pinpoints ZPO 142 Urkundenvorlage ZPO 422 Vorlagep... |
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| `erstpruefung-rollen-mandatsziel` | Klaert vor inhaltlicher Bearbeitung wer Mandant ist welche Rolle die Beteiligten haben und was das konkrete Mandatsziel ist. Trennt Mandantenwunsch von rechtlich Erreichbarem. Pinpoints BORA 43a BRAO Interessenkollision RVG 3a RVG 4 Hono... |
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| `faellige-zahlen-schwellen` | Zahlentabellen fuer Faelligkeit Verzug Zinsen Pauschalen Streitwerte und Gebuehren in Forderungsverfahren. Liefert aktuelle Basiszinssatz-Werte Verzugszinssaetze Pauschalen B2B Streitwertgrenzen und Gebuehrentabellen. Pinpoints BGB 247 B... |
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| `fehlerkatalog` | Katalog typischer Fehler im Forderungsmanagement und Klageweg. Sortiert nach Phase Antrag Mahnbescheid Klage Urteil Vollstreckung. Pinpoints ZPO 690 falscher Antragstyp ZPO 167 verspaetete Vorschusszahlung BGB 286 fehlende Mahnung ZPO 85... |
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| `forderung-anwaltshonorar-rvg` | Anwaltshonorar nach RVG einklagen: Vergueetungsvereinbarung § 3a RVG schriftlich, gesetzliche Gebuehren §§ 13 ff. RVG, Vorschuss § 9 RVG. Faelligkeit § 8 RVG mit Erledigung Auftrag oder Beendigung Mandat. Berechnungsschritte: Gegenstands... |
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| `forderung-arzthonorar-goae` | Arzthonorar nach GOAE und GOZ einklagen: Faelligkeit § 12 GOAE mit Rechnungserteilung mit Mindestinhalten Diagnose GOAE-Ziffer und Steigerungsfaktor Regel-Schwellenwert sowie bei Ueberschreitung mit schriftlicher Begruendung. Verjaehrung... |
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| `forderung-gegen-gmbh-gesellschafter` | Forderung gegen GmbH-Gesellschafter persoenlich: § 13 Abs. 2 GmbHG Trennungsprinzip Haftung nur Gesellschaftsvermoegen. Durchgriff bei § 19 GmbHG (Einlagepflicht) § 31 GmbHG (verbotene Auszahlung), existenzvernichtender Eingriff BGH II Z... |
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| `forderung-gegen-insolventen-schuldner` | Forderung gegen insolventen Schuldner: Anmeldung zur Insolvenztabelle § 174 InsO binnen Anmeldefrist mit Grund und Hoehe. Aussonderung § 47 InsO. Absonderungsrecht §§ 49-52 InsO. Massenforderung § 55 InsO. Nachrangige § 39 InsO. Vollstre... |
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| `forderung-gegen-verbraucher` | Forderung gegen Verbraucher: Verbraucherschutzregeln nach § 13 BGB, AGB-Kontrolle §§ 305-309 BGB, Widerrufsrecht bei Fernabsatz §§ 312g, 355 BGB, Belehrungspflicht. Verzugszinsen 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz § 288 Abs. 1 BGB. Stre... |
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| `forderung-im-ausland-vollstrecken` | Forderung im EU-Ausland vollstrecken: Bruessel Ia VO 1215/2012 (Anerkennung ohne Exequatur), Europaeischer Vollstreckungstitel EuVTVO 805/2004, Europaeischer Zahlungsbefehl EuMVVO 1896/2006, geringfuegige Forderung EuGFVO 861/2007. Dritt... |
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| `forderung-internationaler-bezug` | Forderungssache mit Auslandsbezug Schuldner im EU-Ausland oder ausserhalb. Klaert anwendbares Recht internationale Zustaendigkeit Vollstreckung. Pinpoints VO 1215/2012 Brüssel Ia VO 1896/2006 EuMVVO VO 805/2004 EuVTVO VO 861/2007 EuGFVO... |
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| `forderung-mietrueckstand-zahlungsklage` | Mietrueckstand: Zahlungsklage parallel zu Raeumungsklage § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB ausserordentliche Kuendigung. Mietzahlung im Voraus zum 3. Werktag § 556b BGB. Schonfristzahlung § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB heilt Kuendigung. Streitwert nach § 4... |
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| `forderung-werkvertrag-bau` | Werklohnforderung § 631, § 641 BGB: Faelligkeit nach Abnahme, Schlussrechnung. Bauvertrag §§ 650a ff. BGB (seit 2018), VOB/B als AGB. Abschlagszahlungen § 632a BGB, Sicherheit § 650f BGB. Mangelhaftigkeit § 640 Abs. 2 BGB Abnahmeverweige... |
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| `forderungen-interessen-matrix` | Strukturierte Gegenueberstellung mehrerer Forderungen eines Mandanten gegen einen oder mehrere Schuldner. Erfasst Hauptforderung Nebenforderung Zinsen Kosten Faelligkeit Beleg Verjaehrung. Pinpoints ZPO 260 Klagenhaeufung ZPO 33 Aufrechn... |
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| `forderungsaufnahme` | Forderung systematisch aufnehmen: Glaeubiger, Schuldner, Rechtsgrund, Hauptforderung, Nebenforderungen (Zinsen § 288 BGB, vorgerichtliche Anwaltskosten § 280, § 286 BGB, Mahngebuehren), Faelligkeit § 271 BGB, Verjaehrungsbeginn § 199 BGB... |
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| `fristen-risikoampel` | Ampel zur Bewertung saemtlicher Fristen in einer Forderungssache von Verjaehrung Klagefrist Einspruchsfrist Beschwerdefrist bis Vollstreckungsfristen. Pinpoints BGB 195 199 ZPO 339 Einspruchsfrist Versaeumnisurteil ZPO 700 Einspruch Voll... |
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| `gatekeeper-verhandlung-vergleich` | Pruefraster vor Eintritt in Vergleichsverhandlungen. Erhebt Mandantenziel Untergrenzen Sicherheitsbedarf Vollstreckbarkeit. Pinpoints BGB 779 Vergleich ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 Prozessvergleich ZPO 796a anwaltlicher Vergleich. Liefert Verhan... |
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| `inkasso-risikoampel` | Bewertung der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Forderungseinziehung anhand Schuldnerprofil Belegstand Verjaehrungslage und Vermoegenslage. Pinpoints ZPO 802c Vermoegensauskunft ZPO 882b Schuldnerverzeichnis InsO 14 Glaeubigerantrag. Liefe... |
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| `inkasso-zahlungsklage-ersteller` | Erstellt eine Zahlungsklage fuer einen gewerblichen Glaeubiger nach abgeschlossenem Inkassovorlauf. Setzt aussergerichtliche Mahnung und Verzug voraus und bringt Inkassokosten Verzugszinsen und Pauschale 40 Euro mit ein. Pinpoints BGB 28... |
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| `kaltstart-triage` | Erste Triage einer neuen Forderungsangelegenheit. Erhebt Rolle Mandantenziel Forderungsgrund Beklagter Belegstand Mahnvorlauf Verjaehrungslage und Fristen. Ordnet die Sache einer von drei Spuren zu aussergerichtliche Mahnung gerichtliche... |
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| `klage-aus-eigenem-skill` | Erstellt eine konkrete Klage aus dem hauseigenen kanzlei-spezifischen Vorlagen-Plugin gegen einen benannten Beklagten. Nimmt Mandantendaten Forderungsgrund Streitwert Belege auf und fuellt die Kanzleivorlage. Pinpoints ZPO 253 Abs. 2 ZPO... |
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| `klage-einreichungslogik` | Praktische Einreichungslogik einer Zahlungsklage. Klaert Zustaendigkeit Gerichtskostenvorschuss beA-Pflicht Anzahl Abschriften Anlagenbezeichnung und Zustellung. Pinpoints ZPO 130d beA-Pflicht ZPO 253 Klageinhalt ZPO 167 Rueckwirkung Zus... |
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| `klagefreigabe-belegte-forderung` | Pruefraster ob eine Forderung klagefaehig ist. Verlangt Belegnachweis Faelligkeit Verzug Verjaehrung Zustellfaehigkeit und positive Aussicht. Pinpoints ZPO 253 ZPO 138 BGB 286 BGB 195 BGB 199 ZPO 167. Liefert binaere Klagefreigabe-Entsch... |
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| `klagevorlage-aus-eigenen-mustern` | Erstellt aus einem oder mehreren von der Kanzlei hochgeladenen Klagemuster eine wiederverwendbare interne Klage-Vorlage. Extrahiert Variable Platzhalter Mandanten Datum Betrag und kanzlei-typische Formulierungen. Pinpoints ZPO 253 Abs. 2... |
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| `mahnbescheid-online` | Mahnbescheid (§§ 688-703d ZPO) online beantragen: zentrales Mahngericht je Bundesland, online-mahnbescheid.de, Widerspruchsfrist 2 Wochen § 692 ZPO, Vollstreckungsbescheid § 699 ZPO. Vorteile gegenueber Klage: niedrigere Kosten, schnelle... |
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| `mahnung-aussergerichtlich-stufenmodell` | Aussergerichtliches Mahnverfahren in Stufen: 1. kostenfreie Erinnerung, 2. erste Mahnung verzugsbegruendend § 286 BGB, 3. zweite/letzte Mahnung mit Fristsetzung. B2B: 30-Tage-Regel § 286 Abs. 3 BGB. Verbraucher: Belehrungspflicht. Output... |
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| `mahnverfahren-bauleiter` | Spezielles Mahnverfahren bei Werklohnanspruechen aus Bauvertraegen. Beruecksichtigt Faelligkeit nach Abnahme BGB 641 Maengelrechte BGB 634 Bauhandwerkersicherung BGB 650f. Pinpoints ZPO 688 ZPO 690 BGB 641 BGB 650f. Liefert Pruefliste fu... |
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| `mahnverfahren-beweislast-darlegungslast` | Beweislast und Darlegungslast in Mahnverfahren und Klage: Klaeger traegt Darlegungs- und Beweislast fuer anspruchsbegruendende Tatsachen. Substantiierungspflicht § 138 ZPO, Wahrheitspflicht, Bestreiten mit Nichtwissen § 138 Abs. 4 ZPO. S... |
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| `mahnvorlauf-dokumentenmatrix` | Dokumentiert den aussergerichtlichen Mahnvorlauf in einer Matrix von Erstmahnung bis letzter Frist. Verknuepft Datum Mahnstufe Empfaenger Zugang Zahlungseingang. Pinpoints BGB 286 Abs. 1 Verzug durch Mahnung Abs. 2 Nr. 1 kalendarische Be... |
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| `mandantenkommunikation` | Strukturierte Mandantenkommunikation waehrend einer Forderungssache. Definiert Anlaesse Inhalte und Form fuer Mandanteninformation Auftragsbestaetigung Sachstand Vergleich Zustimmung und Abschluss. Pinpoints BORA 11 unverzuegliche Inform... |
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| `output-waehlen` | Bestimmt fuer einen Forderungsfall das passende Ausgabeprodukt aussergerichtliche Mahnung Mahnbescheidsantrag Klageschrift Vollstreckungsauftrag Aktenvermerk oder Vergleichsentwurf. Beruecksichtigt Mandantenziel Kostenrisiko Eilbeduerfti... |
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| `quellenkarte` | Kuratierte Quellenkarte fuer Forderungsmanagement Klagewerkstatt. Sortiert nach Gesetzen Rechtsprechung Verordnungen EU-Recht und Praxis-Literatur. Pinpoints ZPO BGB GVG GKG RVG InsO und EU-Verordnungen Brüssel Ia EuMVVO EuVTVO EuGFVO. L... |
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| `redteam-qualitygate` | Red-Team-Review eines fertigen Schriftsatzes oder Mahnbescheidsantrags. Sucht aus Sicht der Gegenseite nach Angriffsflaechen Schwaechen Beweisluecken und Form-Fehlern. Pinpoints ZPO 138 substantiiertes Bestreiten ZPO 296 Verspaetungsprae... |
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| `saumselig-sonderfall-edge-case` | Spezielle Fallkonstellationen die vom Standard abweichen. Schuldner ist unbekannt verstorben verzogen ins Ausland oder unter Betreuung. Pinpoints ZPO 185 oeffentliche Zustellung BGB 1922 Erbfolge BGB 1896 Betreuung ZPO 50 Parteifaehigkei... |
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| `tatbestand-beweis-belege` | Schluessige Tatbestandsdarstellung in einer Klage oder einem Schriftsatz mit Verknuepfung zu Beweisen und Belegen. Verlangt zeitliche Reihenfolge konkrete Tatsachen mit Beweismitteln Anlagenverweis. Pinpoints ZPO 138 Wahrheitspflicht ZPO... |
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| `titulierung-streckung-leitfaden` | Strategie zur Titulierung einer Forderung und Streckung der Vollstreckung durch Ratenzahlungsvereinbarung notarielle Schuldanerkenntnis oder vollstreckbare Urkunde. Pinpoints ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 Vergleich Nr. 5 notarielle Urkunde BGB 78... |
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| `urkundenprozess-pruefen` | Urkundenprozess §§ 592-605 ZPO pruefen: Anspruch auf Zahlung auf Urkunden gestuetzt (Vertrag, Schuldschein, Wechsel, Scheck). Beschraenkung Beweismittel Urkunden + Parteivernehmung § 595 Abs. 2 ZPO. Vorbehaltsurteil § 599 ZPO mit Nachver... |
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| `verbraucherklage-rdg-grenzen` | Pruefung was Inkassodienstleister und Rechtsanwaelte gegenueber Verbrauchern duerfen und was nicht. Trennt Inkassoerlaubnis von anwaltlicher Vertretung. Pinpoints RDG 2 RDG 10 RDG 11a Hinweispflicht BGB 312j AGB-Kontrolle 305 ff. Liefert... |
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| `verjaehrung-pruefen` | Verjaehrung pruefen: Regelverjaehrung § 195 BGB drei Jahre, Beginn § 199 BGB Schluss des Jahres mit Kenntnis. Hoechstfristen § 199 Abs. 2-4 BGB (10/30 Jahre). Hemmung § 203 BGB (Verhandlungen), § 204 BGB (Rechtsverfolgung). Neubeginn § 2... |
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| `vollstreckungsbescheid-folgen` | Vollstreckungsbescheid §§ 699 und 700 ZPO: Voraussetzung kein Widerspruch innerhalb 2 Wochen § 692 Abs. 1 Nr. 3 ZPO, Antrag binnen 6 Monaten § 701 ZPO. Vollstreckungstitel § 794 Abs. 1 Nr. 4 ZPO. Verjaehrung 30 Jahre § 197 Abs. 1 Nr. 4 B... |
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| `workflow-orchestrierung` | Steuert den Gesamtablauf einer Forderungsakte vom Eingang bis zur Vollstreckung oder Abschreibung. Definiert Workflow-Stufen Eingang Pruefung Mahnung Mahnbescheid Klage Titel Vollstreckung Erloesverwertung. Pinpoints ZPO 91 Kostenfolge Z... |
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| `zahlungsklage-behoerden-register` | Hilfe bei Klagen gegen Behoerden und juristische Personen des oeffentlichen Rechts. Klaert Verwaltungsweg oder Zivilweg Klaegervertreter Vorverfahren Verfahrensart. Pinpoints VwGO 40 abgrenzbare oeffentlich-rechtliche Streitigkeit ZPO 25... |
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| `zahlungsklage-erstellen` | Zahlungsklage erstellen nach §§ 253 ff. ZPO: Rubrum, Klageantrag, Streitwertangabe § 3 ZPO, Tatbestand, Beweismittel, Anlagenverzeichnis, Unterschrift. Pflichtbestandteile § 253 Abs. 2 ZPO, Belehrung Anwaltszwang § 78 ZPO. Output: vollst... |
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| `zinsberechnung-288-bgb` | Zinsberechnung nach § 288 BGB: Verbraucherverzug 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz, B2B-Verzug 9 Prozentpunkte. Verzugspauschale 40 EUR § 288 Abs. 5 BGB B2B. Basiszinssatz § 247 BGB halbjaehrlich anpasst durch Deutsche Bundesbank (Stan... |
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| `zustaendigkeitspruefung-mahngericht` | Sachliche § 23 Nr. 1 GVG (AG bis 10.000 EUR ab 01.01.2026) und § 71 GVG (LG ab 10.001 EUR), oertliche Zustaendigkeit §§ 12-17 ZPO (allgemeiner Gerichtsstand Wohnsitz Schuldner), besondere Gerichtsstaende §§ 20-32 ZPO. Internationale Zust... |
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| `zwangsvollstreckung-ueberblick` | Zwangsvollstreckung Ueberblick: Mobiliarvollstreckung Gerichtsvollzieher §§ 808 ff. ZPO, Forderungspfaendung §§ 828 ff. ZPO (Konto, Lohn), Immobiliarvollstreckung §§ 866 ff. ZPO und ZVG, Vermoegensauskunft § 802c ZPO. Voraussetzung: Voll... |
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<!-- END SKILLS-OVERVIEW (auto-generated) -->
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@@ -1,45 +1,47 @@
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name: anschluss-routing
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description: "Anschluss-Routing: Einstieg und Routing; klärt Rolle, Ziel, Frist, Aktenlage und den passenden nächsten Fachpfad."
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description: "Anschluss-Routing nach erfolgter Triage oder abgeschlossenem Arbeitsschritt. Entscheidet auf Basis des bisherigen Akteninhalts welcher Folgeskill aus dem Plugin als naechstes zu starten ist. Beruecksichtigt Mahnstatus Faelligkeit Titel Vollstreckung und Insolvenz. Pinpoints ZPO 688 ZPO 794 ZPO 808 InsO 174. Liefert Entscheidungsbaum mit zwei oder drei Optionen und einer Empfehlung."
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# Anschluss-Routing
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## Einsatzlage
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Dieser Skill folgt der Kaltstart-Triage oder einem abgeschlossenen Bearbeitungsschritt. Er liefert nicht das ganze Universum sondern genau zwei oder drei Folgeoptionen.
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Dieses Anschluss-Routing für **Forderungsmanagement Klagewerkstatt** wählt nach dem ersten Ergebnis die passende Vertiefung, Eskalation, Fristensicherung oder Dokumentenerstellung.
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## Routing-Matrix
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## Fachlandkarte dieses Plugins
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| Zustand der Akte | Empfohlener Folgeskill | Alternative |
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|---|---|---|
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| Akte neu Schuldner privater Verbraucher Forderung dokumentiert | mahnung-aussergerichtlich-stufenmodell | mahnbescheid-online wenn Verjaehrung droht |
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| Mahnung verstrichen Schuldner schweigt | mahnbescheid-online | zahlungsklage-erstellen wenn Streit erwartbar |
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| Mahnbescheid eingelegt Widerspruch | zahlungsklage-erstellen | inkasso-risikoampel zur Aussichtspruefung |
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| Vollstreckungsbescheid rechtskraeftig | vollstreckungsbescheid-folgen | zwangsvollstreckung-ueberblick |
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| Urteil rechtskraeftig | zwangsvollstreckung-ueberblick | forderung-im-ausland-vollstrecken bei Auslandsbezug |
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| Schuldner zahlungsunfaehig Insolvenzantrag bekannt | forderung-gegen-insolventen-schuldner | InsO-Anmeldung 174 |
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| Forderung aus Urkunde Vertrag oder Scheck | urkundenprozess-pruefen | zahlungsklage-erstellen |
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| Werkvertragsforderung Bau | forderung-werkvertrag-bau | mahnverfahren-bauleiter |
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| Anwaltshonorar Streit ueber RVG-Rechnung | forderung-anwaltshonorar-rvg | klagefreigabe-belegte-forderung |
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| Arzthonorar GOAE-Streit | forderung-arzthonorar-goae | klagefreigabe-belegte-forderung |
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| Mietrueckstand | forderung-mietrueckstand-zahlungsklage | mahnbescheid-online bei reinem Zahlungsanspruch |
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| Forderung gegen GmbH Geschaeftsfuehrer | forderung-gegen-gmbh-gesellschafter | zahlungsklage-erstellen |
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| Auslandsbezug Schuldner im EU-Ausland | forderung-im-ausland-vollstrecken | EuMVVO oder EuGFVO via forderung-internationaler-bezug |
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- `allgemein-workflow-chronologie-workflow-fristen` — Allgemein Chronologie Fristen
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- `belegte-faellige-fmkw` — Belegte Faellige Fmkw
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- `bgb-zpo-fmkw-saumselig-fmkw-titulierung` — Bgb Zpo Fmkw Saumselig Fmkw Titulierung
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- `fmkw-mahnverfahren-bauleiter` — Fmkw Mahnverfahren Bauleiter
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- `fmkw-saumselig-streitig-erfahrung-spezial` — Fmkw Saumselig Streitig Erfahrung Spezial
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- `fmkw-titulierung-streckung-leitfaden` — Fmkw Titulierung Streckung Leitfaden
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- `fmkw-verbraucherklage-cookies-rdg-spezial` — Fmkw Verbraucherklage Cookies Rdg Spezial
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- `fmkw-verbraucherklage-forderung-anwaltshonorar-forderung` — Fmkw Verbraucherklage Forderung Anwaltshonorar Forderung
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- `forderung-anwaltshonorar-rvg` — Forderung Anwaltshonorar Rvg
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- `forderung-arzthonorar-goae` — Forderung Arzthonorar Goae
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- `forderung-aus-werkvertrag-bgb-bau` — Forderung Aus Werkvertrag Bgb Bau
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- `forderung-gegen-gesellschafter-13-gmbhg` — Forderung Gegen Gesellschafter 13 Gmbhg
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- `forderung-gegen-gesellschafter-insolventen-schuldner-ausland` — Forderung Gegen Gesellschafter Insolventen Schuldner Ausland
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- `forderung-gegen-insolventen-schuldner` — Forderung Gegen Insolventen Schuldner
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## Stop-Bedingungen
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## Arbeitsweg
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| Stop wenn | Begruendung |
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|---|---|
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| Forderung verjaehrt nach Pruefung in verjaehrung-pruefen | Klage waere unbegruendet wenn Einrede erhoben wird |
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| Schuldner verstorben Erben unklar | erst Erbenermittlung dann gesonderter Skill |
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| Mandant ohne Klagewunsch trotz Aussicht | Aktenvermerk nach belegte-compliance-aktenvermerk dann Wiedervorlage |
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- Ergebnis sichten: Welche Forderungsmanagement Klagewerkstatt-Fragen sind nach diesem Skill beantwortet, welche bleiben offen oder neu entstehen?
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- Anschlussweichen identifizieren: drohende Frist (die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens- und materiellen Fristen pflichtmäßig vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren), notwendige Dokumente (Vertragsurkunden, Schriftsätze, Verwaltungsakte, Protokolle, Bescheide und externe Beweismittel des Fachgebiets), nächste Verfahrensstufe oder Sachgebiet.
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- Konkreten Folge-Skill aus der Fachlandkarte oben benennen — nicht generisch "weitermachen", sondern Skill-Slug nennen.
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- Eskalation an Mandant, Gegner, zuständiges Gericht oder Behörde, etwaige Sachverständige oder beauftragte Stellen oder Spezialisten klären, wenn der Vorgang die Skill-Grenze überschreitet.
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- Mandantenkommunikation vorbereiten: Was muss der Mandant tun, bis wann, welche Unterlagen bringen, welche Risiken sind offen?
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## Norm-Pinpoints
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## Output
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- ZPO 688 Mahnverfahren
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- ZPO 794 Vollstreckungstitel-Katalog
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- ZPO 808 Sachpfaendung
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- InsO 174 Forderungsanmeldung
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- BGB 195 Verjaehrung
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Routing-Entscheidung mit Anschluss-Skill, Reihenfolge, Abbruchkriterien und nächster Aktion innerhalb von Forderungsmanagement Klagewerkstatt.
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## Quellen
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## Qualitätsanker
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- Normen und Rechtsprechung nach `references/quellenhygiene.md` und `references/zitierweise.md` behandeln.
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- Wenn eine Spezialfrage sichtbar wird, den passenden Skill nennen und kurz erklären, warum genau dieser Arbeitsgang passt.
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- Bei Zeitdruck zuerst Frist, Zuständigkeit, Form und Beweislast sichern.
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- [ZPO 794](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html)
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- [InsO 174](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__174.html)
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-28
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name: anspruchsschriftsatz-bausteine
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description: "Anspruchs: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Bausteinkatalog fuer eine Anspruchsbegruendung in Klage oder Schriftsatz. Liefert Vorlagen fuer Rubrum Antrag Tatbestand Anspruchsgrund Faelligkeit Verzug Zinsen Verzugsschaden Nebenforderungen Beweis. Pinpoints ZPO 253 Abs. 2 ZPO 130 Schriftsatzform ZPO 138 substantiierter Vortrag BGB 286 288. Liefert Modulbausteine zum Zusammensetzen."
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# Anspruchs: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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# Anspruchsschriftsatz Bausteine
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## Fachkern: Anspruchs: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Jeder substantiierte Schriftsatz besteht aus etwa zwoelf Modulen. Dieser Skill haelt sie als Bausteine bereit.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Bausteinkatalog
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Baustein | Pflichtinhalt | Norm |
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|---|---|---|
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| Rubrum | Bezeichnung der Parteien zustellfaehige Anschriften Prozessbevollmaechtigte | ZPO 130 Nr. 1 ZPO 253 Abs. 2 Nr. 1 |
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| Streitwertangabe | Hauptforderung Nebenforderungen ohne Zinsen | GKG 39 GKG 43 |
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| Antrag | bestimmter Klageantrag | ZPO 253 Abs. 2 Nr. 2 |
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| Tatbestand | Zeitliche Reihenfolge wer wann was | ZPO 138 Abs. 1 |
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| Anspruchsgrund Vertrag | Vertragsschluss Leistungspflicht Inhalt | BGB 145 ff |
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| Anspruchsgrund gesetzlich | Tatbestandsmerkmale Norm | je Anspruch |
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| Faelligkeit | Datum Faelligkeit aus Vertrag oder Gesetz | BGB 271 |
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| Verzug | Mahnung oder kalendarische Bestimmung | BGB 286 Abs. 1 oder Abs. 2 |
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| Zinsen | Beginn Hoehe Norm | BGB 288 |
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| Verzugsschaden Pauschale | 40 Euro bei B2B Hauptforderung | BGB 288 Abs. 5 |
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| Mahn- und Rechtsverfolgungskosten | Datum Rechnung Belege | BGB 280 BGB 286 |
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| Beweis | Zeuge Urkunde Sachverstaendiger Parteivernehmung | ZPO 373 ff |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Anspruchs** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Muster Klageantrag
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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```
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Die Beklagte wird verurteilt an die Klaegerin
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einen Betrag von [Hauptsumme] Euro nebst Zinsen
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in Hoehe von neun Prozentpunkten ueber dem
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Basiszinssatz seit [Datum] sowie
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vorgerichtliche Rechtsanwaltskosten in Hoehe
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von [Betrag] Euro nebst Zinsen in Hoehe von
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fuenf Prozentpunkten ueber dem Basiszinssatz
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seit Rechtshaengigkeit zu zahlen.
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```
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Muster Verzugsbegruendung
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```
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Die Klaegerin hat die Beklagte mit Schreiben
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vom [Datum] zur Zahlung bis zum [Datum]
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gemahnt. Anlage K [...]. Die Beklagte befindet
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sich seit dem [Datum] in Verzug
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Paragraph 286 Absatz 1 BGB.
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```
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## Substantiierungspflicht
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ZPO 138 Abs. 1 verlangt vollstaendigen und der Wahrheit gemaess Vortrag. Pauschales Bestreiten reicht beim Beklagten nicht ZPO 138 Abs. 2. Klaeger muss anspruchsbegruendende Tatsachen konkret darlegen mit Datum Ort Personen Belegen.
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 130 Schriftsatzform
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- ZPO 138 Wahrheitspflicht
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- ZPO 253 Klage
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- ZPO 373 ff Beweismittel
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- BGB 286 288
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## Quellen
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- [ZPO 253](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__253.html)
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- [ZPO 138](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__138.html)
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+53
-36
@@ -1,50 +1,67 @@
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name: belegte-compliance-aktenvermerk
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description: "Belegte: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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description: "Erstellt Compliance-Aktenvermerke bei Klage-Nichtaufnahme Mandantenfreigabe oder begruendetem Klage-Verzicht. Dokumentiert Sachverhalt Pruefraster Mandantenentscheid und Wiedervorlage. Pinpoints BORA 50 Aktenpflicht BRAO 43a Verschwiegenheit BGB 280 Beratungsfehlerhaftung. Liefert Aktenvermerk-Muster."
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# Belegte: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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# Belegte Compliance Aktenvermerk
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## Arbeitsbereich
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Wenn eine Forderung nicht weiterverfolgt wird braucht es einen sauberen Aktenvermerk. Das schuetzt Mandant Mandantin und Kanzlei.
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Belegte: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Wann Aktenvermerk Pflicht
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## Arbeitsweg
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| Anlass | Inhalt |
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|---|---|
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| Klage nicht aufgenommen wegen Aussichtslosigkeit | Aussichtspruefung Begruendung Mandantenhinweis |
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| Mandantin verzichtet auf Klage | Schreiben Mandant Datum Belehrung erfolgt |
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| Verjaehrung eingetreten | Pruefung BGB 195 199 Belege Mandantenhinweis |
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| Verzicht auf Zwangsvollstreckung | Schuldnerlage Mandantenentscheid |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
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- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Pflicht-Inhalte
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## Fachkern: Belegte: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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1. Sachverhalt knapp
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2. Pruefraster mit Norm-Pinpoints
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3. Aussichtsbewertung mit Begruendung
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4. Mandantenhinweis und Belehrung
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5. Mandantenentscheidung mit Datum und Unterschrift
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6. Wiedervorlage
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Muster Vermerk
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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```
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Aktenvermerk zu Akte [Aktenzeichen]
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Mandant [Name]
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Schuldner [Name]
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Belegte** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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1. Sachverhalt
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[zwei bis vier Saetze]
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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2. Pruefung
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- Anspruchsgrund Paragraph [Norm]
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- Faelligkeit am [Datum]
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- Verjaehrung [Status]
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- Belegstand [hoch mittel gering]
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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3. Bewertung
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Aussicht [gering mittel]. Begruendung [...].
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4. Belehrung Mandantin
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Mandantin wurde am [Datum] schriftlich
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auf Risiko und Kostenfolge nach
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Paragraph 91 ZPO hingewiesen.
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5. Entscheidung
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Mandantin verzichtet auf Klage Schreiben
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vom [Datum] Anlage [Nr]. Wiedervorlage
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[Datum].
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```
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## Norm-Pinpoints
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- BORA 50 Aktenpflicht
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- BRAO 43a Verschwiegenheit
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- BGB 280 Beratungsschaden
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## Quellen
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- [BORA 50](https://www.gesetze-im-internet.de/bora/__50.html)
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- [BRAO 43a](https://www.gesetze-im-internet.de/brao/__43a.html)
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@@ -1,47 +1,56 @@
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name: chronologie-belegmatrix
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||||
description: "Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
|
||||
description: "Erstellt eine zeitliche Belegmatrix fuer eine Forderung von Vertragsschluss bis Klageeingang. Verknuepft Datum Ereignis Beleg Anlage und Beweismittel. Pinpoints ZPO 138 substantiierter Vortrag ZPO 373 ff Beweismittel ZPO 416 Privaturkunde. Liefert Matrix-Template und Anlagenkonvention K und B."
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# Chronologie und Belegmatrix
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## Arbeitsbereich
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Jeder Schriftsatz steht und faellt mit der Belegkette. Diese Matrix verbindet Ereignisse mit Beweisen.
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Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Matrix-Schema
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## Arbeitsweg
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| Nr | Datum | Ereignis | Quelle | Anlage Klaeger | Anlage Beklagter | Beweismittel |
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|---|---|---|---|---|---|---|
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| 1 | 2024-01-15 | Angebot Klaegerin | E-Mail | K 1 | | Urkunde |
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| 2 | 2024-01-20 | Annahme Beklagte | E-Mail | K 2 | | Urkunde |
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||||
| 3 | 2024-02-10 | Lieferung | Lieferschein | K 3 | | Urkunde Zeuge Mueller |
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| 4 | 2024-02-12 | Rechnung | Rechnung Nr 2024-117 | K 4 | | Urkunde |
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| 5 | 2024-03-25 | erste Mahnung | Schreiben | K 5 | | Urkunde |
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| 6 | 2024-04-15 | zweite Mahnung mit Fristsetzung | Anwaltsschreiben | K 6 | | Urkunde |
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| 7 | 2024-05-02 | keine Zahlung Verzug | rechnerisch | | | |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Anlagenkonvention
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## Aufgabe
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||||
Dieses Modul bearbeitet: Chronologie und Belegmatrix im Plugin forderungsmanagement-klagewerkstatt: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen..
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- K eins K zwei Anlagen der Klaegerin
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- B eins B zwei Anlagen der Beklagten
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- BK Beweisanlagen kombiniert
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- Im Text immer Bezugnahme z B Anlage K vier
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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## Beweismittel-Katalog
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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| Beweismittel | Norm | Form |
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|---|---|---|
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| Zeuge | ZPO 373 | Angabe Name Anschrift Beweistatsache |
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| Urkunde | ZPO 415 ff | Original oder Abschrift |
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| Sachverstaendiger | ZPO 402 ff | Beweisthema |
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| Augenschein | ZPO 371 | Ort Sache |
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| Parteivernehmung | ZPO 445 | nur subsidiaer |
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Privat- oeffentliche Urkunde
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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| Typ | Beweiswirkung |
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|---|---|
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| oeffentliche Urkunde ZPO 415 | voller Beweis fuer beurkundeten Vorgang |
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| Privaturkunde ZPO 416 | voller Beweis fuer Abgabe der enthaltenen Erklaerung |
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 138 Wahrheitspflicht
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- ZPO 373 ff Beweismittel
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- ZPO 415 416 Urkunden
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## Quellen
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- [ZPO 138](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__138.html)
|
||||
- [ZPO 415](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__415.html)
|
||||
- [ZPO 416](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__416.html)
|
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||||
@@ -1,45 +1,65 @@
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name: dokumente-intake
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description: "Dokumentenintake: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen."
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description: "Strukturierte Aufnahme aller Mandantendokumente bei Eingang einer Forderungssache. Trennt Vertragsunterlagen Lieferbelege Rechnungen Mahnungen Schuldnerkommunikation und Drittunterlagen. Pinpoints ZPO 142 Urkundenvorlage ZPO 422 Vorlagepflicht BGB 810 Einsichtsanspruch. Liefert Intake-Checkliste und Aktenstruktur."
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# Dokumentenintake
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# Dokumente Intake
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## Einsatzlage
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Eingang einer Forderungssache ohne saubere Aktenstruktur fuehrt zwei Wochen spaeter zum Belegchaos. Dieser Skill normiert die Aufnahme.
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Dieser Dokumenten-Intake für **Forderungsmanagement Klagewerkstatt** ordnet Anlagen, Registerdaten, Korrespondenz, Bescheide, Fristen und Beleglücken zu einer belastbaren Arbeitsakte.
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## Intake-Checkliste
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## Fachlandkarte dieses Plugins
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| Kategorie | Typische Dokumente | Pflicht |
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|---|---|---|
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| Vertragsunterlagen | Angebot Annahme Bestellung AGB Auftragsbestaetigung | ja |
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| Leistungsnachweis | Lieferschein Abnahmeprotokoll Stundenzettel Zeitnachweis | ja |
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| Rechnung | Rechnung Schlussrechnung Gutschrift Korrektur | ja |
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| Mahnungen | Erstmahnung Zweitmahnung Anwaltsschreiben | ja |
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| Schuldnerkommunikation | E-Mails Briefe Telefonvermerke | ja sofern vorhanden |
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| Zahlungsbelege | Kontoauszug Verrechnungen Teilzahlungen | ja sofern vorhanden |
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| Drittunterlagen | Handelsregister Auskunft Schufa SCHUFA-Auskunft | wenn vorhanden |
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| Verfahrensunterlagen | bisheriger Schriftverkehr Gegenseitige Anwaltsbriefe | ja sofern vorhanden |
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- `allgemein-workflow-chronologie-workflow-fristen` — Allgemein Chronologie Fristen
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- `belegte-faellige-fmkw` — Belegte Faellige Fmkw
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- `bgb-zpo-fmkw-saumselig-fmkw-titulierung` — Bgb Zpo Fmkw Saumselig Fmkw Titulierung
|
||||
- `fmkw-mahnverfahren-bauleiter` — Fmkw Mahnverfahren Bauleiter
|
||||
- `fmkw-saumselig-streitig-erfahrung-spezial` — Fmkw Saumselig Streitig Erfahrung Spezial
|
||||
- `fmkw-titulierung-streckung-leitfaden` — Fmkw Titulierung Streckung Leitfaden
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||||
- `fmkw-verbraucherklage-cookies-rdg-spezial` — Fmkw Verbraucherklage Cookies Rdg Spezial
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||||
- `fmkw-verbraucherklage-forderung-anwaltshonorar-forderung` — Fmkw Verbraucherklage Forderung Anwaltshonorar Forderung
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||||
- `forderung-anwaltshonorar-rvg` — Forderung Anwaltshonorar Rvg
|
||||
- `forderung-arzthonorar-goae` — Forderung Arzthonorar Goae
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||||
- `forderung-aus-werkvertrag-bgb-bau` — Forderung Aus Werkvertrag Bgb Bau
|
||||
- `forderung-gegen-gesellschafter-13-gmbhg` — Forderung Gegen Gesellschafter 13 Gmbhg
|
||||
- `forderung-gegen-gesellschafter-insolventen-schuldner-ausland` — Forderung Gegen Gesellschafter Insolventen Schuldner Ausland
|
||||
- `forderung-gegen-insolventen-schuldner` — Forderung Gegen Insolventen Schuldner
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## Aktenstruktur
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## Arbeitsweg
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```
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[Aktenzeichen]/
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01_Mandat/
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Vollmacht.pdf
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Auftragsbestaetigung.pdf
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02_Vertrag/
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||||
Vertrag.pdf
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AGB.pdf
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||||
03_Leistung/
|
||||
Lieferschein.pdf
|
||||
04_Rechnung/
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||||
Rechnung_2024-117.pdf
|
||||
05_Mahnung/
|
||||
Mahnung_01.pdf
|
||||
Mahnung_02_Anwalt.pdf
|
||||
06_Kommunikation/
|
||||
E-Mails.pdf
|
||||
07_Schriftsatz/
|
||||
Klage.docx
|
||||
08_Belege_Anlagen_K/
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||||
K_01.pdf
|
||||
```
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||||
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||||
- Eingangsdokumente nach Typ ordnen: Vertragsurkunden, Schriftsätze, Verwaltungsakte, Protokolle, Bescheide und externe Beweismittel des Fachgebiets.
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- Pro Dokument prüfen: Datum, Absender, Empfänger, Zustellungsnachweis, Fristwirkung, Beweiswert für die Forderungsmanagement Klagewerkstatt-Frage.
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- Lücken, Widersprüche, fehlende Anlagen und ungeklärte Zustellungen markieren; bei Original-Beweisbedarf auf Beweissicherung achten.
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||||
- Tragende Normen vorläufig zuordnen: die einschlägigen Normen des Fachgebiets live über gesetze-im-internet.de und dejure.org prüfen — Endfeststellung erst nach Live-Check.
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||||
- Sensible Daten nach Berufsrecht, DSGVO und Mandatsgeheimnis behandeln; Akteneinsichts- und Herausgabepflichten gegenüber Mandant, Gegner, zuständiges Gericht oder Behörde, etwaige Sachverständige oder beauftragte Stellen prüfen.
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## Einsichtsanspruch BGB 810
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## Output
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Mandantin kann von Dritten Einsicht in Urkunden verlangen die in ihrem Interesse errichtet wurden oder ein Rechtsverhaeltnis dokumentieren. Bei Werkvertraegen wichtig fuer Massenermittlung.
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Dokumentenregister mit K/B-Nummerierung, Chronologie, Beweiswerttabelle und Rückfrageliste an Gläubiger.
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## Vorlagepflicht im Prozess
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## Qualitätsanker
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- ZPO 142 das Gericht kann Vorlage anordnen
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- ZPO 422 423 Vorlagepflicht der Gegenpartei
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- Normen und Rechtsprechung nach `references/quellenhygiene.md` und `references/zitierweise.md` behandeln.
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- Wenn eine Spezialfrage sichtbar wird, den passenden Skill nennen und kurz erklären, warum genau dieser Arbeitsgang passt.
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- Bei Zeitdruck zuerst Frist, Zuständigkeit, Form und Beweislast sichern.
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 142 422 423
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- BGB 810
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## Quellen
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- [ZPO 142](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__142.html)
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||||
- [BGB 810](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__810.html)
|
||||
|
||||
+44
-28
@@ -1,38 +1,54 @@
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||||
name: erstpruefung-rollen-mandatsziel
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description: "Klagewerkstatt: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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||||
description: "Klaert vor inhaltlicher Bearbeitung wer Mandant ist welche Rolle die Beteiligten haben und was das konkrete Mandatsziel ist. Trennt Mandantenwunsch von rechtlich Erreichbarem. Pinpoints BORA 43a BRAO Interessenkollision RVG 3a RVG 4 Honorarvereinbarung. Liefert Checkliste fuer Aktenkopf Vollmacht Honorarbasis und Zielkonflikte."
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# Klagewerkstatt: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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# Erstpruefung Rollen und Mandatsziel
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## Fachkern: Klagewerkstatt: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Vor jeder Recherche oder Klagevorbereitung muss klar sein wer wen mit welchem Ziel beauftragt.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Rollen und ihre Pflichten
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Rolle | Typische Pflicht aus Mandat | Kollisionsrisiko |
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|---|---|---|
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| Privatglaeubiger | Zahlung Titel Vollstreckung | gering |
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| Gewerblicher Glaeubiger | Zahlung Titel ggf. Inkassokosten | Konflikt wenn Schuldner ebenfalls Mandant in anderer Sache |
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| Sicherungsglaeubiger Bank | Verwertung Sicherheit | Konflikt mit Schuldner-Mandat verboten |
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| Privatschuldner | Abwehr Reduktion Ratenzahlung Verbraucherinsolvenz | Mandantenschutz nach VerbrKredR |
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| Gewerblicher Schuldner | Abwehr Streckung Vergleich Sanierung | InsO-Antragspflichten beachten |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Klagewerkstatt** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Mandatsziel typisch und realistisch
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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| Mandantenwunsch | Was tatsaechlich erreichbar ist |
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|---|---|
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| Sofort alles vollstrecken | Mindestens ein Titel ist erforderlich Mahnbescheid Urteil oder notarielle Urkunde |
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| Schuldner soll Strafe bezahlen | Zivilforderung kennt keine Strafe nur Zinsen und Verzugsschaden |
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| Schnelle Loesung in zwei Wochen | Mahnbescheid achtwoechige Widerspruchsfrist Klage drei bis zwoelf Monate |
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| Hauptsache er zahlt | Vergleich mit Ratenzahlung pruefen vor Klage |
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Honorarbasis klaeren
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| Konstellation | RVG Norm |
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|---|---|
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| Standard ohne Vereinbarung | RVG 13 Streitwertgebuehren |
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| Vereinbarung mit Verbraucher | RVG 3a Textform Pflichthinweise |
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| Erfolgshonorar | RVG 4a nur in Ausnahmefaellen |
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| Beratung ohne Klage | RVG 34 freie Vereinbarung |
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## Konfliktpruefung
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- Interessenkollision BORA 3 BORA 43a BRAO
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- Vorbefassung als Richter Schiedsrichter Notar
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- Mandant gegen Mandant verboten
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## Norm-Pinpoints
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- BRAO 43a Berufspflichten
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- BORA 3 Interessenkollision
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- RVG 3a Honorarvereinbarung
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- RVG 4a Erfolgshonorar
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## Quellen
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- [BRAO 43a](https://www.gesetze-im-internet.de/brao/__43a.html)
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- [RVG 3a](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__3a.html)
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@@ -1,51 +1,71 @@
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name: faellige-zahlen-schwellen
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description: "Faellige: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Zahlentabellen fuer Faelligkeit Verzug Zinsen Pauschalen Streitwerte und Gebuehren in Forderungsverfahren. Liefert aktuelle Basiszinssatz-Werte Verzugszinssaetze Pauschalen B2B Streitwertgrenzen und Gebuehrentabellen. Pinpoints BGB 247 Basiszinssatz BGB 288 Verzugszinsen BGB 288 Abs. 5 Pauschale 40 GVG 23 GVG 71 Streitwertgrenzen ab 2026. Liefert Referenzwerte."
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# Faellige: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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# Faellige Zahlen und Schwellen
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## Fachkern: Faellige: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Zentrale Sammelstelle fuer Betraege Schwellen Zinsen und Gebuehren in Forderungssachen.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Basiszinssatz BGB 247
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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Der Basiszinssatz wird halbjaehrlich von der Bundesbank festgesetzt. Aktueller Stand zum 1.1.2026 ist beim BMF abrufbar. Veroeffentlichung im Bundesanzeiger.
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Faellige** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Verzugszinsen BGB 288
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## Materielle Weichen Fälligkeit
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- **Fälligkeit (§ 271 BGB):** Im Zweifel sofort fällig (§ 271 Abs. 1 BGB). Konkret bestimmte Leistungszeit durch Vertrag, Verkehrssitte, gesetzliche Regelung. Bei Rechnung: typischerweise Fälligkeit gemäß Zahlungsbedingungen (z. B. "binnen 14 Tagen").
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||||
- **B2B-Zahlungsfristen (§ 271a BGB):** Vereinbarte Zahlungsfrist darf grundsätzlich 60 Tage nicht überschreiten (§ 271a Abs. 1 S. 1 BGB); bei Verbraucher als Schuldner sogar 30 Tage (§ 271a Abs. 1 S. 2 BGB). Überschreitung führt zur Reduktion auf das gesetzliche Maß.
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||||
- **Verzug ohne Mahnung (§ 286 Abs. 2 BGB):** Wenn (1) Leistungszeit kalendermäßig bestimmt, (2) Mahnung ist entbehrlich, (3) Schuldner ernsthaft verweigert, (4) 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang Rechnung bei Verbrauchern bzw. ab Rechnungsdatum bei B2B (§ 286 Abs. 3 BGB).
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- **Verzugszinsen:**
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- B2C: 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB).
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- B2B: 9 Prozentpunkte über Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB).
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||||
- Aktuelle Werte halbjährlich (1. Januar / 1. Juli) auf bundesbank.de prüfen.
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||||
- **40-Euro-Pauschale (§ 288 Abs. 5 BGB):** Bei B2B-Geldforderungen ohne Verbraucher als Gläubiger: 40 Euro je Forderung pauschal als Verzugsschaden, anrechenbar auf weitergehende Schadensersatzkosten (z. B. Inkasso/Anwalt). Greift bei jeder verzögerten Zahlung neu.
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||||
- **Rechnungs-Anforderungen (§ 14 UStG bei B2B):** Vollständige Rechnung mit Pflichtangaben (Anschriften, Steuernummer/USt-IdNr., Datum, Leistungsbeschreibung, Entgelt, Steuersatz, Steuerbetrag). Bei Mängeln häufig Berufung auf fehlende Fälligkeit; gerichtlich aber strikt zu trennen: Mängel der Rechnung berühren in der Regel nicht die Fälligkeit der zugrundeliegenden Forderung.
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||||
- **Verjährung (§ 195 BGB):** Regelmäßig 3 Jahre, Beginn mit Schluss des Jahres, in dem Anspruch entstanden und Kenntnis besteht (§ 199 BGB). Bei Mietzinsen: 3 Jahre. Bei Werklohn: 3 Jahre ab Abnahme.
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- **Praktiker-Tipp:** Klare Zahlungsbedingungen vereinbaren ("netto Kasse innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug ab Rechnungsdatum"); damit ist Fälligkeit kalendermäßig bestimmt und Verzug tritt ohne Mahnung ein. Verspätete Rechnungsstellung verzögert nur den B2C-Verzug (§ 286 Abs. 3 BGB), nicht den B2B-Verzug (zwischen Unternehmern stets ab kalendarisch bestimmtem Termin).
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| Verhaeltnis | Zinssatz |
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|---|---|
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| B2C Verbraucher als Schuldner | fuenf Prozentpunkte ueber Basiszinssatz |
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| B2B Entgeltforderung kein Verbraucher beteiligt | neun Prozentpunkte ueber Basiszinssatz |
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Verzugskostenpauschale BGB 288 Abs. 5
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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| Anwendung | Hoehe |
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|---|---|
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| B2B Entgeltforderung Hauptforderung | 40 Euro je Forderung |
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| B2C | nicht anwendbar |
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## Streitwertgrenzen sachliche Zustaendigkeit
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| Gericht | Streitwert |
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|---|---|
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| Amtsgericht GVG 23 Nr. 1 ab 1.1.2026 | bis zehntausend Euro |
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||||
| Landgericht GVG 71 ab 1.1.2026 | ueber zehntausend Euro |
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||||
| Mietsachen GVG 23 Nr. 2a | streitwertunabhaengig AG |
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||||
| Wohnungseigentum GVG 23 Nr. 2c | streitwertunabhaengig AG |
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## Berufungs- und Beschwerdesumme
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| Verfahren | Summe |
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|---|---|
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| Berufung ZPO 511 Abs. 2 | mehr als sechshundert Euro |
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| Beschwerde ZPO 567 Abs. 2 | mehr als zweihundert Euro |
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| Revision ZPO 543 | Zulassung erforderlich |
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## Beispiel Gerichts- und Anwaltsgebuehren 2026
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| Streitwert | Verfahrensgebuehr Anwalt 1,3 | Gerichtsgebuehr 3-fach |
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|---|---|---|
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| 1000 | 114 | 159 |
|
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| 5000 | 412 | 438 |
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| 10000 | 798 | 723 |
|
||||
| 25000 | 1268 | 1149 |
|
||||
| 50000 | 1841 | 1719 |
|
||||
| 100000 | 2393 | 2934 |
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Werte gerundet ohne Auslagen und USt.
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## Norm-Pinpoints
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- BGB 247 288
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- ZPO 511 543 567
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- GVG 23 71
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- GKG Anlage 1
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- RVG Anlage 2
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## Quellen
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- [BGB 247](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__247.html)
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||||
- [BGB 288](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__288.html)
|
||||
- [GVG 23](https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html)
|
||||
- [GVG 71](https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__71.html)
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@@ -1,36 +1,56 @@
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name: fehlerkatalog
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description: "Freigegeben Fehlerkatalog: Fehlerbremse; prüft Fristen, Zuständigkeit, Beweislast, Quellen und taktische Risiken vor Abgabe oder Versand."
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description: "Katalog typischer Fehler im Forderungsmanagement und Klageweg. Sortiert nach Phase Antrag Mahnbescheid Klage Urteil Vollstreckung. Pinpoints ZPO 690 falscher Antragstyp ZPO 167 verspaetete Vorschusszahlung BGB 286 fehlende Mahnung ZPO 850c Pfaendungsgrenze. Liefert Liste mit Folgen und Praevention."
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# Freigegeben Fehlerkatalog
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# Fehlerkatalog Forderungsmanagement
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## Einsatzlage
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Eine Sammlung der haeufigsten Fehler aus der Praxis.
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Dieser Fehlerkatalog prüft im Bereich **Forderungsmanagement Klagewerkstatt** Ergebnisse vor Abgabe, Versand, Einreichung oder Mandantenfreigabe belastbar gegen.
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## Phase Mahnvorlauf
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## Fachspezifische Fehlerachsen
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| Fehler | Folge | Praevention |
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|---|---|---|
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| Mahnung ohne klare Fristsetzung | Verzugsbeginn umstritten | konkretes Datum |
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| Kein Zugang nachweisbar | Verzug nicht bewiesen | Einschreiben Rueckschein |
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| Verbraucherrechnung ohne Hinweis nach BGB 286 Abs. 3 | kein automatischer Verzug nach 30 Tagen | Hinweistext einfuegen |
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| Falscher Schuldner adressiert | Mahnung wirkungslos | Handelsregisterauszug pruefen |
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||||
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||||
- `allgemein-workflow-chronologie-workflow-fristen`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
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||||
- `belegte-faellige-fmkw`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
|
||||
- `bgb-zpo-fmkw-saumselig-fmkw-titulierung`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
|
||||
- `fmkw-mahnverfahren-bauleiter`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
|
||||
- `fmkw-saumselig-streitig-erfahrung-spezial`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
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||||
- `fmkw-titulierung-streckung-leitfaden`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
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||||
- `fmkw-verbraucherklage-cookies-rdg-spezial`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
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||||
- `fmkw-verbraucherklage-forderung-anwaltshonorar-forderung`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
|
||||
- `forderung-anwaltshonorar-rvg`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
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||||
- `forderung-arzthonorar-goae`: typischen Fehler aus diesem Fachpfad aktiv gegenprüfen.
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||||
## Phase Mahnbescheid
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## Red-Team-Fragen
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||||
| Fehler | Folge | Praevention |
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|---|---|---|
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| Forderung nicht hinreichend bezeichnet | Zurueckweisung | Anspruchsgrund mit Vertragsdatum |
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| Zinsen falsch eingegeben | Korrekturbescheid | korrekt B2B oder B2C |
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| Streitwert falsch | Gerichtskostenproblem | nochmal pruefen |
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| Antrag an unzustaendiges Mahngericht | Verzoegerung | Tabelle ZPO 689 nutzen |
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1. Ist die richtige Rolle, Zuständigkeit und Verfahrensart gewählt?
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2. Sind Fristbeginn, Fristende, Form, Zugang und Beweislast getrennt dokumentiert?
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3. Gibt es eine Spezialnorm, die die allgemeine Lösung verdrängt?
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||||
4. Sind tatsächliche Annahmen als Annahmen markiert und Belege benannt?
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5. Enthält der Output unnötige Zugeständnisse, vertrauliche Daten oder ungeprüfte Fundstellen?
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6. Ist der nächste Schritt praktisch ausführbar: wer tut was bis wann mit welchem Dokument?
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## Phase Klage
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## Heilung
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| Fehler | Folge | Praevention |
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|---|---|---|
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| Klage nicht ueber beA eingereicht | Unwirksamkeit ZPO 130d | beA-Pflicht beachten |
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| Gerichtskostenvorschuss zu spaet | keine Rueckwirkung ZPO 167 | sofort einzahlen |
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| Streitwert falsch sachliche Zustaendigkeit | Verweisung Verzoegerung | GVG 23 71 pruefen |
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| Pauschal-Bestreiten ohne Substanz | Folge fuer Beklagte | substantiiert ZPO 138 Abs. 2 |
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Jeden roten Punkt mit Symptom, Diagnose, Korrektur und verbleibendem Restrisiko ausgeben. Quellenhygiene nach `references/quellenhygiene.md`.
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## Phase Urteil und Vollstreckung
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| Fehler | Folge | Praevention |
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|---|---|---|
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| Vollstreckungsklausel nicht beantragt | keine Vollstreckung | Klausel beim Gericht beantragen |
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| Pfaendungsgrenze ZPO 850c nicht beruecksichtigt | unzulaessige Pfaendung | Tabelle nutzen |
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| Pfaendung gegen Insolvenzschuldner nach Eroeffnung | unwirksam InsO 89 | InsO-Pruefung vor Vollstreckung |
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| Verjaehrung Titel BGB 197 dreissig Jahre verkannt | unnoetige Eile | aber Hemmungshandlung dokumentieren |
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 130d 167 689 690 850c
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- BGB 197 286
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- InsO 89
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## Quellen
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- [ZPO 850c](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__850c.html)
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||||
- [BGB 197](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__197.html)
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||||
- [InsO 89](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__89.html)
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@@ -1,49 +1,136 @@
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name: forderung-anwaltshonorar-rvg
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description: "Anwaltshonorar nach RVG einklagen: Vereinbarung § 3a RVG, Vergleich, Streitwertfestsetzung, Honorartoleranz. Pruefraster: Wirksame Vergueltungsvereinbarung? Mandantenbeschwerde Rechtsanwaltskammer? Output: Klageschrift und Vorpruefung."
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description: "Anwaltshonorar nach RVG einklagen: Vergueetungsvereinbarung § 3a RVG schriftlich, gesetzliche Gebuehren §§ 13 ff. RVG, Vorschuss § 9 RVG. Faelligkeit § 8 RVG mit Erledigung Auftrag oder Beendigung Mandat. Berechnungsschritte: Gegenstandswert via Gebuehrentabelle Anlage 2 RVG via Gebuehrentatbestand VV via Auslagen Nr. 7000 ff. VV."
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# Anwaltshonorar-Forderung
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# Anwaltshonorar nach RVG
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## Fachkern: Anwaltshonorar-Forderung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Geltendmachung des Vergueetungsanspruchs des Rechtsanwalts gegen den Mandanten. RVG ist Rahmengesetz, VV-RVG enthaelt die Gebuehrentatbestaende.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Anspruchsgrundlage und Faelligkeit
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||||
1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Anspruchsart | Norm | Faelligkeit |
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|---|---|---|
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| Gesetzliche Vergueetung | § 1 RVG | § 8 RVG (Erledigung Auftrag / Mandatsende) |
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| Vergueetungsvereinbarung | § 3a RVG | nach Vereinbarung, sonst § 8 RVG |
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| Vorschuss | § 9 RVG | sofort verlangbar |
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| Auslagen | Nr. 7000 ff. VV | mit Hauptforderung |
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## Pruefraster
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## Vergueetungsvereinbarung § 3a RVG
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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**Pflicht-Formerfordernisse**:
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1. Schriftform (auch elektronisch mit qeS, § 126a BGB).
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2. Bezeichnung als "Vergueetungsvereinbarung" (oder vergleichbar deutlich).
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3. Hinweis, dass Hoehe abweicht von gesetzlicher Vergueetung.
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4. Hinweis, dass bei Beratungshilfe/PKH andere Vergueetung gilt.
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5. Im Beratungshilfeverfahren Schutz § 8 BerHG.
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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Folge bei Formverstoss: Mandant schuldet **nur die gesetzliche Vergueetung**, kann Rueckforderung verlangen (§ 3a Abs. 3 RVG).
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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**Inhaltlich**:
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- Erfolgshonorar: § 4a RVG, nur in begruendetem Einzelfall (wirtschaftliche Bedingungen), schriftlich, Belehrung.
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- Stundenhonorar: zulaessig, nach Aufwand abzurechnen mit nachpruefbarer Erfassung.
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- Pauschalhonorar: zulaessig.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Berechnung gesetzliche Gebuehr
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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### Schritt 1: Gegenstandswert ermitteln
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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| Verfahrensart | Gegenstandswert |
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|---|---|
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| Klage Geldzahlung | Hauptforderung ohne Zinsen (§ 23 RVG i.V.m. § 3 ZPO) |
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| Aussergerichtliche Vertretung | wirtschaftlicher Wert (§ 23 RVG) |
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| Mahnverfahren | wie Klage |
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| Vollstreckung | Forderungswert |
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| Beratung | nach Vereinbarung, Hilfsweise Gegenstandswert |
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### Schritt 2: Gebuehrentabelle Anlage 2 RVG
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Gebuehrensaetze gestaffelt nach Gegenstandswert; 0,5 / 1,0 / 1,3 / 1,6 etc.
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**Beispiel Gegenstandswert 5.000 EUR**: Eine 1,0 Gebuehr ist 334,00 EUR (Stand 2026 nach KostRAEG 2021).
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### Schritt 3: Gebuehrentatbestand im VV
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| Nr. VV | Tatbestand | Hoehe |
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|---|---|---|
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| 2300 | Geschaeftsgebuehr aussergerichtlich | 0,5 - 2,5 (Schwellengebuehr 1,3) |
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| 3100 | Verfahrensgebuehr Zivilprozess 1. Instanz | 1,3 |
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||||
| 3104 | Terminsgebuehr | 1,2 |
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| 3201 | Verfahrensgebuehr Berufung | 1,6 |
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| 3305 | Verfahrensgebuehr Mahnverfahren | 1,0 |
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| 3307 | Verfahrensgebuehr streitiges Mahnverfahren | 0,5 |
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| 1003 | Einigungsgebuehr | 1,0 / 1,5 |
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| 1008 | Mehrvertretungsgebuehr | + 0,3 pro weiteren Auftraggeber |
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**Anrechnung Geschaeftsgebuehr auf Verfahrensgebuehr** (Vorbem. 3 Abs. 4 VV): 0,75 (max. 0,75), wenn fuer denselben Gegenstand zusaetzlich Klage betrieben wird.
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### Schritt 4: Auslagen
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| Nr. VV | Auslagen | Hoehe |
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|---|---|---|
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| 7000 | Schreib-/Druckkosten | 0,15 EUR pro Seite (max. 1500 Seiten) |
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| 7001 | Pauschale Post/Telekom | 20 % der Gebuehr, max. 20 EUR |
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| 7002 | Geschaeftsreise (Fahrtkosten) | 0,42 EUR/km |
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| 7003 | Tage-/Abwesenheitsgeld | 25-100 EUR |
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| 7008 | Umsatzsteuer | 19 % |
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## Beispielrechnung Klage Zahlung 5.000 EUR
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```
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Verfahrensgebuehr 1,3 (Nr. 3100 VV) EUR 434,20
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Terminsgebuehr 1,2 (Nr. 3104 VV) EUR 400,80
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||||
Auslagenpauschale Nr. 7002 (max 20) EUR 20,00
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||||
Zwischensumme netto EUR 855,00
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USt 19 % (Nr. 7008) EUR 162,45
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Gesamt brutto EUR1.017,45
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```
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## Vorschuss § 9 RVG
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Anwalt kann jederzeit Vorschuss verlangen. Mandant schuldet, sobald gesetzlich oder vereinbart. Verweigerung des Vorschusses kann zu Mandatsniederlegung berechtigen.
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## Klage gegen Mandanten – Besonderheiten
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1. **Berechnung-Anlage** der Klage muss enthalten:
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- Gegenstandswert mit Begruendung.
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- Gebuehrenposition mit VV-Nr. und Hoehe.
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- Auslagen einzeln.
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||||
- USt-Berechnung.
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2. **Belehrung Mandant** beim Erstkontakt ueber voraussichtliche Vergueetung (§ 49b Abs. 5 BRAO).
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||||
3. **Berufung auf RVG-Gebuehr**: vor Klage Vergleichsangebot pruefen (Berufsethik).
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4. **Datenschutz**: nur erforderliche Mandatsdaten offenbaren (Verschwiegenheitspflicht § 43a BRAO).
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## Pruefraster Verteidigung Mandant
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| Einwendung | Pruefung |
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|---|---|
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| Schlechtleistung | Beweislast Mandant; Schadensersatz § 280 BGB |
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| Schaetzung uebersteigt | § 49b Abs. 5 BRAO Belehrung erfolgt? |
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| Vereinbarung formunwirksam | § 3a RVG → nur gesetzliche Gebuehr |
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| Doppel-Geschaeftsgebuehr | Anrechnung Vorbem. 3 (4) VV |
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| Verjaehrung | § 195 BGB 3 Jahre ab Schluss Mandat |
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## Honorarklage – Streitwertbestimmung
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| Konstellation | Streitwert Honorarklage |
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|---|---|
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| Klage auf gesetzliche Vergueetung | Hoehe Vergueetung |
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| Klage auf Differenz Vereinbarung-gesetzlich | Differenzbetrag |
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| Klage auf Rueckforderung | Rueckzahlungsbetrag |
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## Typische Fehler
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- Vergueetungsvereinbarung ohne Hinweis auf Abweichung von gesetzlich → § 3a Abs. 3 RVG Rueckforderung.
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- Erfolgshonorar nicht in Schriftform mit Belehrung → unwirksam.
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- Vorschuss nicht abgegrenzt vom Endhonorar.
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- 1,3 Geschaeftsgebuehr ohne Begruendung der Schwellenueberschreitung als 1,8 oder hoeher.
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## Quellen
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||||
- RVG § 1 [gesetze-im-internet.de/rvg/__1.html](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__1.html)
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||||
- RVG § 3a Vergueetungsvereinbarung [gesetze-im-internet.de/rvg/__3a.html](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__3a.html)
|
||||
- RVG § 4a Erfolgshonorar [gesetze-im-internet.de/rvg/__4a.html](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__4a.html)
|
||||
- RVG § 8 Faelligkeit [gesetze-im-internet.de/rvg/__8.html](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__8.html)
|
||||
- RVG § 9 Vorschuss [gesetze-im-internet.de/rvg/__9.html](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__9.html)
|
||||
- VV-RVG Anlage 1 [gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_1.html](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_1.html)
|
||||
- BRAO § 49b [gesetze-im-internet.de/brao/__49b.html](https://www.gesetze-im-internet.de/brao/__49b.html)
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||||
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@@ -1,49 +1,135 @@
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||||
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||||
name: forderung-arzthonorar-goae
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||||
description: "Arzthonorar nach GOAE/GOZ: Faelligkeit § 12 GOAE Rechnungserteilung mit Beschreibung der Leistungen, Wirksamkeit § 4 GOAE, Steigerungsfaktor. Streitige Punkte: angemessene Honorarsteigerung. Output: Klageschrift."
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||||
description: "Arzthonorar nach GOAE und GOZ einklagen: Faelligkeit § 12 GOAE mit Rechnungserteilung mit Mindestinhalten Diagnose GOAE-Ziffer und Steigerungsfaktor Regel-Schwellenwert sowie bei Ueberschreitung mit schriftlicher Begruendung. Verjaehrung § 195 BGB drei Jahre. Beweislast Steigerung beim Arzt. Klageweg AG oder LG nach § 23 GVG."
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# Arzthonorar-Forderung
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# Arzthonorar nach GOAE und GOZ
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## Fachkern: Arzthonorar-Forderung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Geltendmachung des Honoraranspruchs aus Behandlungsvertrag mit Privatpatient. GKV-Patienten: nicht ueber GOAE, sondern KV-EBM, abrechnen mit KV (anderes Skill).
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Anspruchsgrundlage
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||||
1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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||||
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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||||
| Konstellation | Norm |
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|---|---|
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||||
| Privatbehandlung Arzt | § 630a BGB Behandlungsvertrag + GOAE |
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||||
| Privatbehandlung Zahnarzt | § 630a BGB + GOZ |
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||||
| Privatbehandlung Heilberuf (Hebamme, Logo) | je nach Gebuehrenordnung |
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||||
| IGeL-Leistungen GKV-Patient | § 18 BMV-Ä Vereinbarung + GOAE |
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||||
## Pruefraster
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## Faelligkeit § 12 GOAE
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||||
Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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**Voraussetzungen**:
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1. Erteilung einer Rechnung.
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2. Rechnung muss enthalten (§ 12 Abs. 2 GOAE):
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- Datum Behandlung
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- Bezeichnung der Leistung mit GOAE-Ziffer
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- Steigerungsfaktor
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||||
- Betrag
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- Bei Schwierigkeitsanstieg ueber 2,3 (Schwellenwert): **schriftliche, fall- und patientenbezogene Begruendung**.
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||||
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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||||
2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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||||
4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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||||
Faelligkeit tritt **erst mit ordnungsgemaesser Rechnungserteilung** ein. Vor Erteilung kein Verzug.
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## Plugin-Kontext
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||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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||||
**§ 10 GOZ Zahnarzt** entsprechend.
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||||
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||||
## Output-Module
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||||
- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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||||
- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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||||
## Steigerungsfaktoren
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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||||
- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
|
||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
|
||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
|
||||
| Bereich | Faktor | Voraussetzung |
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||||
|---|---|---|
|
||||
| Regelfall (Schwellenwert) | 2,3 (1,8 fuer techn. Leistungen Labor) | keine Begruendung |
|
||||
| Erhoehung 1,0 - 2,3 | bis 2,3 | keine schriftliche Begruendung |
|
||||
| Ueberschreitung 2,3 - 3,5 | bis 3,5 | schriftliche Begruendung (Schwierigkeit, Zeitaufwand) |
|
||||
| Ueber 3,5 (Hoechstsatz) | mehr als 3,5 | Vereinbarung im Voraus schriftlich (§ 2 GOAE) |
|
||||
| Laborleistungen | 1,15 oder 1,8 | feste Saetze |
|
||||
|
||||
## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
|
||||
- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
|
||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
|
||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
|
||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
|
||||
GOZ: vergleichbar mit eigenen Saetzen.
|
||||
|
||||
## Honorarvereinbarung § 2 GOAE / § 2 GOZ
|
||||
|
||||
**Pflichtform**:
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1. Schriftlich.
|
||||
2. Vor Beginn der Behandlung.
|
||||
3. Persoenliche Vereinbarung mit Patient.
|
||||
4. Hinweis auf voraussichtliche Hoehe.
|
||||
5. Hinweis dass GKV/PKV moeglicherweise nicht voll erstattet.
|
||||
|
||||
Folge Formmangel: nur Mindestsatz GOAE (1,0).
|
||||
|
||||
## Schadensersatz / Schlechtleistung (§ 280, § 630a BGB)
|
||||
|
||||
Patient kann Schadensersatz und Minderung des Honorars verlangen bei:
|
||||
- Behandlungsfehler (§ 630a BGB).
|
||||
- Aufklaerungspflichtverletzung (§ 630e BGB).
|
||||
- Dokumentationspflichtverletzung (§ 630f BGB, Beweislastumkehr § 630h BGB).
|
||||
|
||||
Arzt kann dann nicht das volle Honorar verlangen, sondern muss sich Schaden anrechnen lassen.
|
||||
|
||||
## Rechnungsmuster GOAE-konform
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|
||||
```
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||||
Rechnung Nr. ... vom ...
|
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Patient: [Name, Anschrift, GebDatum]
|
||||
Versichert bei: [PKV / Beihilfe / Selbstzahler]
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||||
|
||||
Datum GOAE-Ziff. Bezeichnung Faktor Betrag
|
||||
15.04. 1 Beratung 2,3 EUR 10,72
|
||||
15.04. 5 Symptombez.UNT 2,3 EUR 19,17
|
||||
15.04. 267 EKG (Ruhe) 1,8 EUR 18,80
|
||||
15.04. 35 Sonographie 2,3 EUR 38,33
|
||||
---------
|
||||
Summe EUR 87,02
|
||||
|
||||
Bei Faktor > 2,3 Begruendung: ... (falls anwendbar)
|
||||
Beihilfefaehig: ja
|
||||
Beleg fuer PKV/Beihilfe: bitte Original einreichen.
|
||||
```
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||||
|
||||
## Klageantrag und Streitwert
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||||
|
||||
Wie reine Geldforderung. Streitwert = Hauptforderung ohne Zinsen (§ 3 ZPO i.V.m. § 4 Abs. 1 ZPO).
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||||
|
||||
**Beispiel:** EUR 1.245,60 Hauptforderung → AG (ab 01.01.2026 unter 10.000 EUR, § 23 Nr. 1 GVG), kein Anwaltszwang.
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||||
|
||||
## Verjaehrung
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||||
|
||||
| Anspruch | Frist | Norm |
|
||||
|---|---|---|
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||||
| Honoraranspruch Arzt | 3 Jahre | § 195 BGB |
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||||
| Beginn | Schluss des Jahres mit Faelligkeit | § 199 Abs. 1 BGB |
|
||||
|
||||
Verjaehrung beginnt **erst** mit Rechnungsstellung (Faelligkeitsausloeser § 12 GOAE). Vorsicht: Arzt darf Rechnung nicht beliebig verzoegern, sonst u.U. Treu und Glauben (§ 242 BGB).
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||||
|
||||
## Datenschutz
|
||||
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||||
- Im Klageantrag: nur erforderliche Diagnose offenbaren.
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||||
- Mandantenschutz § 203 StGB Schweigepflicht beachten.
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||||
- Empfehlung: Diagnose pauschal "wegen GOAE-Leistungen erbrachte aerztliche Behandlung" und Rechnung mit Diagnose-Anlage K3.
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||||
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||||
## Pruefraster Honorarklage
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||||
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||||
1. **Behandlungsvertrag** geschlossen (§ 630a BGB)?
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||||
2. **Privatpatient** oder GKV-Patient? Bei GKV: Anspruch gegen KV, nicht Patient (Ausnahme IGeL).
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||||
3. **Rechnung** ordnungsgemaess (§ 12 GOAE) erteilt → Faelligkeit.
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||||
4. **Steigerungsfaktor** rechtens, ggf. mit schriftlicher Begruendung?
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||||
5. **Vereinbarung** § 2 GOAE bei Faktor ueber 3,5?
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||||
6. **Verzug** durch Mahnung (§ 286 BGB) oder 30-Tage-Regel (§ 286 Abs. 3 BGB) bei Verbraucher mit Hinweis.
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||||
7. **Klagegericht** (AG/LG, oertlich Wohnsitz Patient).
|
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||||
## Verteidigung Patient – Standardeinwendungen
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| Einwendung | Pruefung |
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|---|---|
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| Behandlungsfehler | § 280, § 630a BGB Schadensersatz, Minderung |
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||||
| Aufklaerungspflichtverletzung | § 630e BGB, Beweislast Arzt |
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||||
| Keine Honorarvereinbarung bei Faktor > 3,5 | § 2 GOAE → nur 3,5 max. |
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||||
| Rechnung formunzureichend | § 12 GOAE → keine Faelligkeit, keine Verzug |
|
||||
| Steigerung > 2,3 ohne Begruendung | § 12 GOAE → max. 2,3 |
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||||
| Praxis-AGB unwirksam | § 305 ff. BGB |
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||||
## Quellen
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||||
- GOAE [gesetze-im-internet.de/go__1982/](https://www.gesetze-im-internet.de/go__1982/)
|
||||
- GOAE § 2 Vereinbarung [gesetze-im-internet.de/go__1982/__2.html](https://www.gesetze-im-internet.de/go__1982/__2.html)
|
||||
- GOAE § 12 Faelligkeit [gesetze-im-internet.de/go__1982/__12.html](https://www.gesetze-im-internet.de/go__1982/__12.html)
|
||||
- GOZ Zahnarztgebuehrenordnung [gesetze-im-internet.de/goz_1987/](https://www.gesetze-im-internet.de/goz_1987/)
|
||||
- BGB § 630a Behandlungsvertrag [gesetze-im-internet.de/bgb/__630a.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630a.html)
|
||||
- BGB § 630e Aufklaerung [gesetze-im-internet.de/bgb/__630e.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630e.html)
|
||||
- BGB § 630h Beweislast [gesetze-im-internet.de/bgb/__630h.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630h.html)
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||||
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+129
-35
@@ -1,49 +1,143 @@
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name: forderung-gegen-gmbh-gesellschafter
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description: "Forderung gegen GmbH-Gesellschafter: § 19 sowie § 31 GmbHG (Einlagepflicht, Rueckforderung), § 13 Abs. 2 GmbHG Trennungsprinzip, Durchgriffshaftung bei existenzvernichtendem Eingriff (BGH II ZR 78/06). Pruefraster."
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||||
description: "Forderung gegen GmbH-Gesellschafter persoenlich: § 13 Abs. 2 GmbHG Trennungsprinzip Haftung nur Gesellschaftsvermoegen. Durchgriff bei § 19 GmbHG (Einlagepflicht) § 31 GmbHG (verbotene Auszahlung), existenzvernichtender Eingriff BGH II ZR 256/02 (Trihotel) und BGH II ZR 3/04 (Bremer Vulkan). Output: Pruefraster Anspruchsgrund + Beweislast."
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# Forderung gegen Gesellschafter
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# Forderung gegen GmbH-Gesellschafter
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## Fachkern: Forderung gegen Gesellschafter
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Ausgangslage: GmbH zahlt nicht, Forderung steht. Frage: kann der Gesellschafter persoenlich in Anspruch genommen werden?
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Grundsatz Trennungsprinzip § 13 Abs. 2 GmbHG
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
|
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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GmbH haftet **allein mit ihrem Gesellschaftsvermoegen**. Gesellschafter haftet **nicht** persoenlich fuer Schulden der Gesellschaft. Das Stammkapital ist als Mindesthaftsumme (§ 5 Abs. 1 GmbHG: 25.000 EUR; UG 1 EUR).
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## Pruefraster
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## Ausnahmen – wann haftet der Gesellschafter doch?
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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### 1. § 19 GmbHG Einlagepflicht (Differenzhaftung)
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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Gesellschafter haftet auf Erbringung der **gezeichneten Einlage**, soweit nicht vollstaendig geleistet:
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| Tatbestand | Norm | Folge |
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|---|---|---|
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| Ausstehende Einlage | § 19 Abs. 1 GmbHG | Anspruch GmbH auf Volleinzahlung |
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| Differenz Sacheinlage / Bewertung | § 9 Abs. 1 GmbHG | Differenzhaftung in Geld |
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| Verdeckte Sacheinlage | § 19 Abs. 4 GmbHG (seit MoMiG 2008) | bei Anrechnung: Wert pruefen |
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| Hin- und Herzahlung | § 19 Abs. 5 GmbHG | bestehende Forderung der GmbH |
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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Klage: GmbH (in Insolvenz: Insolvenzverwalter) klagt gegen Gesellschafter.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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### 2. § 31 GmbHG Rueckzahlung verbotener Auszahlung
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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| Voraussetzung | Folge |
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|---|---|
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| Auszahlung an Gesellschafter | Pruefung § 30 GmbHG (Stammkapital-Auszehrung) |
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| Verstoss gegen Kapitalerhaltung | Rueckforderungsanspruch GmbH |
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| Verjaehrung | 10 Jahre § 31 Abs. 5 GmbHG |
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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Wirtschaftlicher Hintergrund: GmbH darf bei drohendem Unterschreiten des Stammkapitals nicht an Gesellschafter ausschuetten.
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### 3. Existenzvernichtender Eingriff (Haftung wegen § 826 BGB)
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**BGH II ZR 256/02 Trihotel** und **II ZR 3/04 Bremer Vulkan**:
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- Gesellschafter haftet **deliktisch nach § 826 BGB**, wenn er der GmbH planmaessig betriebsnotwendiges Vermoegen entzieht und damit die Existenz der GmbH gefaehrdet.
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- Schadensersatz an die GmbH (nicht direkt an Glaeubiger).
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- In der Insolvenz: Anspruch des Insolvenzverwalters; ohne Insolvenz Pfaendung des Anspruchs der GmbH.
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### 4. Materielle Unterkapitalisierung
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BGH abgelehnt als eigenen Haftungstatbestand (BGH II ZR 256/02). Nur ueber § 826 BGB / existenzvernichtenden Eingriff.
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### 5. Sittenwidrige vorsaetzliche Schaedigung § 826 BGB
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Wenn Gesellschafter direkt den Glaeubiger taeuscht (Bonitaetstaeuschung, Eingehungsbetrug). Klage des Glaeubigers gegen den Gesellschafter persoenlich.
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### 6. Persoenliche Buergschaft, Schuldbeitritt, Garantie
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Vertraglicher Haftungsgrund, hat nichts mit GmbH-Recht zu tun. Pruefung Form (§ 766 BGB Schriftform Buergschaft, ausser kaufmaennische Buergschaft § 350 HGB).
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### 7. Haftung Geschaeftsfuehrer (nicht Gesellschafter, aber oft personenidentisch)
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| Anspruchsgrundlage | Norm |
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|---|---|
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| Steuerhaftung | § 69, § 34 AO |
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| Sozialversicherungsbeitraege | § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 266a StGB |
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| Insolvenzverschleppung | § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 15a InsO |
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| Verletzung Vorsorgepflichten | § 43 GmbHG (gegenueber GmbH) |
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| Drittschadensliquidation | bei Sonderverbindung Glaeubiger |
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### 8. Strohmanngeschaeft / Treuhand
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Wenn Gesellschafter wirtschaftlich agiert und GmbH nur Mantel ist: gerichtliche Wertung "Strohmanngeschaeft", direkte Haftung. Sehr enger Anwendungsbereich.
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### 9. Gesellschafterdarlehen § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO
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In der Insolvenz nachrangig. Vorher zurueckgezahltes Gesellschafterdarlehen kann angefochten werden (§ 135 InsO 1 Jahr).
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## Pruefraster Forderung gegen GmbH-Gesellschafter
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| Schritt | Frage | Beweislast |
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|---|---|---|
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| 1 | Gegen welche Person Klage – GmbH oder Gesellschafter? | Glaeubiger |
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| 2 | Vertragliche Haftung Gesellschafter (Buergschaft, Beitritt)? | Glaeubiger |
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| 3 | Einlage vollstaendig erbracht? | GmbH/Insolvenzverwalter |
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| 4 | Verbotene Auszahlung § 30, 31 GmbHG erfolgt? | Insolvenzverwalter |
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| 5 | Existenzvernichtender Eingriff (§ 826 BGB)? | Glaeubiger/InsVerw |
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| 6 | Strohmann/Treuhand? | Glaeubiger |
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| 7 | Insolvenz GmbH eroeffnet → Anspruchsverlagerung an Insolvenzverwalter | nachpruefen |
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## Praxisfall – Inkasso-Strategie
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```
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Schritt 1: HRB-Auszug Gesellschafter und Geschaeftsfuehrer
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Schritt 2: Bilanz pruefen (Bundesanzeiger) -> Eigenkapitalstand
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Schritt 3: Insolvenzbekanntmachungen pruefen
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Schritt 4: Sofort:
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- GmbH verklagen (Hauptanspruch)
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- bei Insolvenz: § 174 InsO anmelden, an Insolvenzverwalter wenden
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Schritt 5: Parallel:
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- Buergschaft/Beitritt pruefen -> Klage Gesellschafter
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- Auffaellige Auszahlungen vor Insolvenz -> Hinweis Insolvenzverwalter
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Schritt 6: Bei Verdacht Insolvenzverschleppung
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- Anzeige Staatsanwaltschaft § 15a InsO
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- Schadensersatz § 823 Abs. 2 BGB GfFhr
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```
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## Insolvenz-Anfechtung Sondervermoegens-Verschiebungen
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| Anfechtungsgrund | Norm |
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|---|---|
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| Vorsaetzliche Glaeubigerbenachteiligung | § 133 InsO (10 J., 4 J. Verkuerzung 2017) |
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| Unentgeltliche Leistung | § 134 InsO (4 J.) |
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| Gesellschafterdarlehen | § 135 InsO (1 J.) |
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| Inkongruente Deckung | § 131 InsO (3 Monate) |
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| Kongruente Deckung | § 130 InsO (3 Monate) |
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## Klageantrag-Muster gegen Gesellschafter aus Buergschaft
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```
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Es wird beantragt:
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1. Der Beklagte wird verurteilt, an die Klaegerin EUR 12.500,00
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aus der Buergschaftsurkunde vom 03.02.2024 (Anlage K2)
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nebst Zinsen in Hoehe von 9 Prozentpunkten ueber dem
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Basiszinssatz seit dem 15.05.2026 zu zahlen.
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2. Hilfsweise: Der Beklagte wird verurteilt, an die Klaegerin
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EUR 12.500,00 nebst Zinsen ... aus existenzvernichtendem
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Eingriff (§ 826 BGB) zu zahlen.
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3. Der Beklagte traegt die Kosten des Rechtsstreits.
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```
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## Typische Fehler
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- Klage gegen Gesellschafter ohne Anspruchsgrundlage neben § 13 Abs. 2 GmbHG.
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- Buergschaft formunwirksam (§ 766 BGB Schriftform).
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- Existenzvernichtenden Eingriff zu pauschal vorgetragen; Beweislast hoch.
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- Insolvenz uebersehen; danach nur Insolvenzverwalter aktivlegitimiert fuer Gesellschafteranspruch.
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## Quellen
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- GmbHG § 13 Trennungsprinzip [gesetze-im-internet.de/gmbhg/__13.html](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__13.html)
|
||||
- GmbHG § 19 Einlage [gesetze-im-internet.de/gmbhg/__19.html](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__19.html)
|
||||
- GmbHG § 30, § 31 Kapitalerhaltung [gesetze-im-internet.de/gmbhg/__30.html](https://www.gesetze-im-internet.de/gmbhg/__30.html)
|
||||
- BGB § 826 [gesetze-im-internet.de/bgb/__826.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__826.html)
|
||||
- InsO § 15a Insolvenzverschleppung [gesetze-im-internet.de/inso/__15a.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__15a.html)
|
||||
- InsO §§ 129-147 Anfechtung [gesetze-im-internet.de/inso/__129.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__129.html)
|
||||
- BGH II ZR 256/02 Trihotel [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
|
||||
- BGH II ZR 3/04 Bremer Vulkan [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
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+166
-35
@@ -1,49 +1,180 @@
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name: forderung-gegen-insolventen-schuldner
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description: "Forderung gegen insolventen Schuldner: Anmeldung zur Tabelle § 174 InsO, Frist Pruefungstermin, abgesonderte Befriedigung pruefen, Aussonderungsrechte § 47 InsO. Strategische Bewertung Aussichten."
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||||
description: "Forderung gegen insolventen Schuldner: Anmeldung zur Insolvenztabelle § 174 InsO binnen Anmeldefrist mit Grund und Hoehe. Aussonderung § 47 InsO. Absonderungsrecht §§ 49-52 InsO. Massenforderung § 55 InsO. Nachrangige § 39 InsO. Vollstreckungsverbot § 89 InsO. Output: Forderungsanmeldung formgerecht."
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# Forderung gegen Insolvenz-Schuldner
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# Forderung gegen insolventen Schuldner
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## Fachkern: Forderung gegen Insolvenz-Schuldner
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Wenn ueber das Vermoegen des Schuldners ein Insolvenzverfahren eroeffnet ist, gelten ausschliesslich die Regeln der InsO. Klage und Vollstreckung sind grundsaetzlich gesperrt.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Insolvenzeroeffnung – Wirkungen
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Wirkung | Norm |
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|---|---|
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| Verwaltungs-/Verfuegungsbefugnis geht auf Verwalter ueber | § 80 InsO |
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| Anhaengige Prozesse werden unterbrochen | § 240 ZPO |
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| Vollstreckung unzulaessig | § 89 InsO |
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| Sicherungen 1 Monat vor Eroeffnung unwirksam | § 88 InsO |
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| Aufrechnung beschraenkt | §§ 94-96 InsO |
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## Pruefraster
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## Schritt 1: Insolvenzeroeffnung erkennen
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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[insolvenzbekanntmachungen.de](https://www.insolvenzbekanntmachungen.de) – kostenlose amtliche Insolvenzbekanntmachung, durchsuchbar nach Namen, Sitz, Aktenzeichen.
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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Bei Eroeffnungsbeschluss: Verwalter benannt, Anmeldefrist gesetzt (typisch 6-8 Wochen), Pruefungstermin festgelegt.
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## Plugin-Kontext
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||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Schritt 2: Forderungsanmeldung § 174 InsO
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## Output-Module
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||||
- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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||||
**Inhalt** (§ 174 Abs. 2 InsO):
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| Pflichtangabe | Inhalt |
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|---|---|
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| Glaeubigeranschrift | mit Bankverbindung |
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||||
| Forderungsgrund | Vertrag, Datum, Vertragstyp |
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| Forderungsbetrag | Hauptforderung in EUR |
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| Zinsen | bis Insolvenzeroeffnung |
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||||
| Belege | Vertrag, Rechnungen, Mahnungen, Titel |
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||||
| Rang | normal, nachrangig, vorrangig |
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||||
| Bei Vorzugsrecht | Anmeldung mit Hinweis Sicherungsrecht (§ 174 Abs. 3) |
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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||||
- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
|
||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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||||
**Frist:** Anmeldefrist im Eroeffnungsbeschluss. Verspaetete Anmeldung moeglich (§ 177 InsO), aber **erhebliche Nachteile**:
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- Spaeter Pruefungstermin → Kosten § 187 InsO.
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||||
- Schlussverteilung schon ausgekehrt → kein Anteil mehr.
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||||
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||||
## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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||||
- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
|
||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
|
||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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||||
## Anmeldungs-Formular Muster
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||||
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||||
```
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||||
An den Insolvenzverwalter
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[Name, Anschrift]
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||||
Az. ... AG [Insolvenzgericht] ... IN ...
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Schuldner: [Firma/Name]
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Glaeubiger: [Firma/Name, Anschrift]
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||||
Bankverbindung: IBAN ...
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||||
Forderungsanmeldung gemaess § 174 InsO
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||||
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Hauptforderung: EUR ...
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Verzugszinsen bis Eroeffnung am ... : EUR ...
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Kosten Mahnverfahren: EUR ...
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Anwaltskosten vorgerichtlich (1,3 GG): EUR ...
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==================================================
|
||||
Gesamtforderung: EUR ...
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||||
Forderungsgrund:
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Werklohn aus Werkvertrag vom 15.03.2024 ueber Errichtung
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Carport. Abnahme am 30.04.2024, Schlussrechnung Nr. R-2024-115
|
||||
vom 02.05.2024 ueber EUR ... brutto. Verzug ab 01.06.2024
|
||||
nach Mahnung vom 25.05.2024 (Anlage 4).
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||||
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||||
Belege:
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Anlage 1: Werkvertrag
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Anlage 2: Abnahmeprotokoll
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Anlage 3: Schlussrechnung
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Anlage 4: Mahnung mit Zustellnachweis
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||||
Anlage 5: Vollstreckungsbescheid vom 12.10.2025 (sofern vorhanden)
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||||
|
||||
Rang: einfache Insolvenzforderung (§ 38 InsO).
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||||
|
||||
Es wird beantragt, die Forderung zur Tabelle festzustellen.
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||||
```
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||||
## Forderungs-Raenge
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||||
| Rang | Inhalt | Norm |
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|---|---|---|
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| Massenforderung | nach Eroeffnung begruendet | § 55 InsO |
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||||
| Aussonderungsrecht | Eigentum, Anwartschaft | § 47 InsO |
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||||
| Absonderungsrecht | Pfandrecht, Sicherheit | §§ 49-52 InsO |
|
||||
| Einfache Insolvenzforderung | Regelfall | § 38 InsO |
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||||
| Nachrangig | Zinsen ab Eroeffnung, Gesellschafterdarlehen | § 39 InsO |
|
||||
| Ausgeschlossen | bestimmte Sanktionen | § 39 Abs. 1 Nr. 3-5 InsO |
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||||
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||||
## Aussonderung § 47 InsO
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||||
Anspruch auf Herausgabe gehoert nicht zur Masse. Voraussetzung: **dingliches Recht**:
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||||
- Eigentum (z.B. nicht gelieferte Sache, Mietgegenstand).
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||||
- Eigentumsvorbehalt § 449 BGB.
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||||
- Sicherungseigentum (Mobiliar zur Sicherheit uebereignet) – aber Verwertungsrecht des Verwalters § 51 Nr. 1 InsO!
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||||
|
||||
## Absonderung §§ 49-52 InsO
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||||
| Sicherungsrecht | Norm |
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|---|---|
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||||
| Grundpfandrecht | § 49 InsO |
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||||
| Pfandrecht (Vermieterpfandrecht, Werkunternehmerpfandrecht) | § 50 InsO |
|
||||
| Sicherungseigentum, Sicherungsabtretung | § 51 Nr. 1 InsO |
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||||
| Forderungspfaendung vor Eroeffnung | § 50 InsO i.V.m. § 804 ZPO |
|
||||
|
||||
Folge: Verwalter verwertet, Glaeubiger bekommt Erloes (abzgl. Verwertungskostenpauschale § 170, § 171 InsO: 4 % + 5 %).
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||||
## Forderung gegen Verbraucher (Verbraucherinsolvenz)
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| Phase | Frist |
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|---|---|
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| Aussergerichtlicher Einigungsversuch | vor Antrag § 305 Abs. 1 Nr. 1 InsO |
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||||
| Insolvenzantrag | nach Scheitern |
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||||
| Wohlverhaltensphase | 3 Jahre (RegInsO 2020) |
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||||
| Restschuldbefreiung | § 286 ff. InsO |
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||||
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||||
Forderung wird Insolvenzforderung. Nach Restschuldbefreiung erlischt der Anspruch (Naturalobligation).
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||||
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## Klage waehrend Insolvenz?
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||||
| Konstellation | Klage zulaessig? |
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||||
|---|---|
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||||
| Vor Eroeffnung anhaengige Klage | unterbrochen § 240 ZPO, Aufnahme durch Verwalter |
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||||
| Nach Anmeldung Forderung im Pruefungstermin bestritten | Klage auf Feststellung § 180 InsO |
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||||
| Klage gegen Insolvenzverwalter persoenlich | nur Schadensersatz § 60 InsO |
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||||
| Klage gegen Schuldner persoenlich nach Aufhebung | wieder zulaessig |
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||||
| Gegen Gesellschafter (parallel) | bleibt zulaessig (siehe Skill GmbH-Gesellschafter) |
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||||
|
||||
## Bestrittene Forderung – Feststellungsklage § 180 InsO
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||||
|
||||
Wenn Verwalter / anderer Glaeubiger im Pruefungstermin die Forderung bestreitet:
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||||
- Klage gegen den Bestreitenden auf Feststellung zur Tabelle.
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||||
- Zustaendigkeit: ordentliches Gericht (idR AG/LG am Insolvenzgericht).
|
||||
- Streitwert: bei zu erwartender Quote (haeufig nur Bruchteil der Forderung).
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||||
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||||
## Anfechtung durch Verwalter §§ 129-147 InsO
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||||
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||||
Verwalter kann zurueckgezahlte Forderungen anfechten:
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| Anfechtungsgrund | Frist vor Eroeffnung |
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|---|---|
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| § 130 InsO kongruente Deckung | 3 Monate |
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| § 131 InsO inkongruente Deckung | 3 Monate |
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| § 132 InsO unmittelbar nachteiliges Rechtsgeschaeft | 3 Monate |
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| § 133 InsO vorsaetzliche Benachteiligung | 4 Jahre (seit 2017) |
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||||
| § 134 InsO unentgeltliche Leistung | 4 Jahre |
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| § 135 InsO Gesellschafterdarlehen | 1 Jahr |
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## Strategie-Check
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```
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1. insolvenzbekanntmachungen.de pruefen
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2. Eroeffnungsbeschluss anfordern (Geschaeftsstelle)
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3. Frist Anmeldung notieren
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4. Belege zusammenstellen (Vertrag, Rechnung, Mahnung, Titel)
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5. Anmeldung absenden (Original + Kopie an Verwalter, Az. notieren)
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6. Pruefungstermin abwarten
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7. Bei Bestreiten: Feststellungsklage erwaegen
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8. Parallel: Sicherheiten verwerten / Aussonderung beantragen
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9. Quotenerwartung kalkulieren (oft 0-5 %)
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```
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## Typische Fehler
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- Klage gegen den insolventen Schuldner waehrend Insolvenz → § 87 InsO unzulaessig.
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- Vollstreckung trotz Eroeffnung → § 89 InsO Verbot.
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- Anmeldung ohne Belege → Aufforderung Nachreichung, Fristverlust.
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- Verzugszinsen nach Eroeffnung weiter berechnet → § 39 Abs. 1 Nr. 1 InsO nachrangig.
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- Sicherungsrecht nicht angemeldet → kein Absonderungsrecht.
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## Quellen
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- InsO § 38 [gesetze-im-internet.de/inso/__38.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__38.html)
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||||
- InsO § 39 Nachrang [gesetze-im-internet.de/inso/__39.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__39.html)
|
||||
- InsO § 47 Aussonderung [gesetze-im-internet.de/inso/__47.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__47.html)
|
||||
- InsO §§ 49-52 Absonderung [gesetze-im-internet.de/inso/__49.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__49.html)
|
||||
- InsO § 89 Vollstreckungsverbot [gesetze-im-internet.de/inso/__89.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__89.html)
|
||||
- InsO § 174 Anmeldung [gesetze-im-internet.de/inso/__174.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__174.html)
|
||||
- InsO § 180 Feststellungsklage [gesetze-im-internet.de/inso/__180.html](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__180.html)
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||||
- Insolvenzbekanntmachungen [insolvenzbekanntmachungen.de](https://www.insolvenzbekanntmachungen.de)
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@@ -1,49 +1,148 @@
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name: forderung-gegen-verbraucher
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description: "Forderung gegen Verbraucher: Verbraucherschutzregeln, AGB-Kontrolle §§ 305 ff. BGB, Belehrungspflichten Verzugskosten § 288 Abs. 4 BGB, Kostenausschluss § 91 ZPO bei Bagatellsachen. Pruefraster."
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||||
description: "Forderung gegen Verbraucher: Verbraucherschutzregeln nach § 13 BGB, AGB-Kontrolle §§ 305-309 BGB, Widerrufsrecht bei Fernabsatz §§ 312g, 355 BGB, Belehrungspflicht. Verzugszinsen 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz § 288 Abs. 1 BGB. Streitwert AG (bis 10000 EUR ab 01.01.2026). Gerichtsstand Wohnsitz Verbraucher § 29c ZPO."
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# Forderung gegen Verbraucher
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## Fachkern: Forderung gegen Verbraucher
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Verbraucher (§ 13 BGB) geniessen erhebliche Schutzrechte. Die Verfolgung der Forderung muss diese Schutzvorschriften beachten, sonst droht Klageabweisung oder erhebliche Aufschiebung.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Verbraucher i.S.d. § 13 BGB
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Definition | Inhalt |
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|---|---|
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| Natuerliche Person | ja |
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| Zwecke nicht ueberwiegend gewerblich/selbstaendig | ja |
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| Doppelnutzung | Schwerpunkt-Pruefung; im Zweifel Verbraucher (BGH VIII ZR 7/02) |
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| Vereine | grds. Verbraucher, wenn nicht gewerblich |
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| Existenzgruender | nicht Verbraucher (BGH VIII ZR 219/00) |
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## Pruefraster
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## AGB-Kontrolle §§ 305-309 BGB
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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Bei vorformulierten Vertragsbedingungen gegenueber Verbraucher gilt erhoehte Kontrolle:
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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||||
2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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||||
4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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| Norm | Inhalt |
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|---|---|
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| § 305 BGB | Einbeziehung in Vertrag (Kenntnisnahme, Hinweis) |
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| § 305c BGB | Ueberraschende Klauseln, Unklarheitenregel |
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| § 306 BGB | Rechtsfolgen Unwirksamkeit (Vertrag im uebrigen wirksam) |
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| § 307 BGB | Inhaltskontrolle (Transparenzgebot, Treu und Glauben) |
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||||
| § 308 BGB | Verbotene Klauseln mit Wertungsmoeglichkeit |
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| § 309 BGB | Verbotene Klauseln ohne Wertungsmoeglichkeit |
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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**Beispiele unwirksamer Klauseln**:
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- Pauschalierte Mahnkosten ueber 2,50 EUR (§ 309 Nr. 5 BGB).
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- Pauschalierter Schadensersatz unangemessen (§ 309 Nr. 5 BGB).
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||||
- Aufrechnungsverbot ausser unbestrittene Forderung (§ 309 Nr. 3 BGB).
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- Gerichtsstandsvereinbarung B2C im voraus (§ 38 Abs. 2 ZPO).
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- Schiedsklauseln ohne Schriftform und Aufklaerung (§ 1031 Abs. 5 ZPO).
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Widerrufsrecht bei Fernabsatz und ausserhalb Geschaeftsraeumen
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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||||
- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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| Vertragstyp | Norm | Widerrufsfrist |
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|---|---|---|
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| Fernabsatz (Online-/Telefonkauf) | §§ 312c, 312g BGB | 14 Tage § 355 BGB |
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||||
| Ausserhalb Geschaeftsraeumen (Haustuer) | § 312b BGB | 14 Tage |
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||||
| Verbraucherdarlehen | § 495 BGB | 14 Tage |
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||||
| Lebensversicherung | § 8 VVG | 30 Tage |
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||||
| Versicherung Auslandsdarlehen | § 495 BGB i.V.m. RL | 30 Tage |
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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**Belehrungspflicht** (§ 312d, § 356 BGB i.V.m. Anlage 1 EGBGB): Muster-Widerrufsbelehrung. Bei fehlerhafter Belehrung: **Widerrufsfrist beginnt nicht** (BGH VIII ZR 19/14).
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**Folge Widerruf:** Rueckabwicklung als Rueckgewaehrschuldverhaeltnis (§ 357 BGB), Frist 14 Tage je Partei.
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## Verzug bei Verbraucher § 286 Abs. 3 BGB
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| Konstellation | Verzugseintritt |
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|---|---|
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| Mahnung nach Faelligkeit | mit Zugang Mahnung (§ 286 Abs. 1 BGB) |
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||||
| Kalendermaessige Faelligkeit | mit Faelligkeit (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB) |
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||||
| 30 Tage nach Rechnungszugang | **nur mit Hinweis** in Rechnung (§ 286 Abs. 3 BGB) |
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**Achtung:** Ohne Hinweis-Klausel "Bei Nichtzahlung binnen 30 Tagen treten Sie in Verzug" gilt 30-Tage-Regel nicht.
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## Zinsen § 288 BGB
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| Schuldner | Zinssatz |
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|---|---|
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| Verbraucher | 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB) |
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| Pauschale 40 EUR | gilt NICHT bei Verbraucher (nur B2B) |
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||||
| Vertragliche Hoehe | nur soweit nicht sittenwidrig (§ 138 BGB), AGB-Kontrolle |
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## Gerichtsstand bei Verbraucher
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| Klagerichtung | Gerichtsstand |
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|---|---|
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| Klage gegen Verbraucher | Wohnsitz Verbraucher (§ 29c Abs. 1 S. 1 ZPO ausschliesslich bei Haustuer-Geschaeft / Verbraucherdarlehen) |
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| Klage durch Verbraucher | sein Wohnsitz |
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| Vereinbarung im voraus | nur eng zulaessig § 38 Abs. 2 ZPO |
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| Fernabsatz | allgemeiner Gerichtsstand Verbraucher |
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EU-Bezug: Bruessel Ia Art. 17-19 – Klage gegen Verbraucher **nur am Wohnsitz Verbraucher**, ausser am Wohnsitz vereinbart und nach Entstehen Streit.
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## Aufrechnungs- und Zurueckbehaltungsrechte
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Verbraucher kann nach § 309 Nr. 3 BGB **nicht** durch AGB von Aufrechnungsrecht ausgeschlossen werden, ausser bei unbestrittener oder rechtskraeftiger Gegenforderung.
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## Inkassokosten
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| Posten | Wirksamkeit |
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|---|---|
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| Mahnkosten Verbraucher | wie bei B2B, aber Pauschalen begrenzt (§ 309 Nr. 5 BGB) |
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||||
| Inkassokosten | nach § 4 RDGEG max. RA-Geschaeftsgebuehr |
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||||
| Vorgerichtliche RA-Kosten | nur erforderlich UND verhaeltnismaessig (BGH IX ZR 119/04) |
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## Verbraucherbauvertrag § 650i BGB
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||||
Sonderregeln seit 2018:
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- Schriftliche Bau-Beschreibung (§ 650j BGB).
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- Verguetungssicherheit Auftragnehmer 7 Prozent (§ 650m BGB).
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- Widerrufsrecht 14 Tage (§ 650l BGB).
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## Verbraucherdarlehen §§ 491 ff. BGB
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- Effektivzinsangabe Pflicht.
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- Widerruf 14 Tage nach Vertragsschluss (§ 495 BGB).
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- Bei fehlerhafter Belehrung: Widerruf zeitlich unbegrenzt (BGH XI ZR 564/15).
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## Klage Strategie
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1. **Rechnung pruefen**: Hinweis 30-Tage-Verzug nach § 286 Abs. 3 BGB enthalten?
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2. **AGB pruefen**: Klauseln wirksam nach §§ 305 ff. BGB?
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||||
3. **Widerrufsbelehrung**: bei Fernabsatz/Haustuer korrekt? Bei Fehler: Widerruf moeglich.
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||||
4. **Gerichtsstand**: Klage am Wohnsitz Verbraucher.
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||||
5. **Streitwert**: i.d.R. AG (unter 10.000 EUR).
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||||
6. **Verzugszinsen**: 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz, KEINE 40-EUR-Pauschale.
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7. **Mahn-/Inkassokosten**: nur erforderlich und verhaeltnismaessig.
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## Klageantrag-Muster
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```
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Es wird beantragt:
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1. Der/Die Beklagte wird verurteilt, an die Klaegerin EUR 1.250,80
|
||||
nebst Zinsen in Hoehe von 5 Prozentpunkten ueber dem
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Basiszinssatz aus EUR 1.250,80 seit dem 15.04.2026 zu zahlen.
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||||
2. Der/Die Beklagte traegt die Kosten des Rechtsstreits.
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||||
3. Das Urteil ist vorlaeufig vollstreckbar; dem/der Beklagten wird
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nachgelassen, die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in
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Hoehe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages
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abzuwenden.
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```
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## Typische Fehler
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- Vereinbarter Gerichtsstand bei Verbraucher → § 38 Abs. 2 ZPO unwirksam.
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- Pauschale 40 EUR gegen Verbraucher beantragt – nicht zulaessig.
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- AGB-Pauschalen ueber 2,50 EUR fuer Mahnungen – § 309 Nr. 5 BGB.
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||||
- Widerrufsbelehrung fehlt / fehlerhaft → Widerruf noch moeglich nach Klageerhebung.
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||||
- 30-Tage-Verzug ohne Hinweis in Rechnung angenommen.
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||||
## Quellen
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||||
- BGB § 13 [gesetze-im-internet.de/bgb/__13.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__13.html)
|
||||
- BGB §§ 305-310 AGB [gesetze-im-internet.de/bgb/__305.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__305.html)
|
||||
- BGB § 312g Fernabsatz [gesetze-im-internet.de/bgb/__312g.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312g.html)
|
||||
- BGB §§ 355-357 Widerruf [gesetze-im-internet.de/bgb/__355.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__355.html)
|
||||
- BGB § 286 Abs. 3 Verbraucher [gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html)
|
||||
- ZPO § 29c Verbrauchersache [gesetze-im-internet.de/zpo/__29c.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__29c.html)
|
||||
- ZPO § 38 Gerichtsstandsverbot Verbraucher [gesetze-im-internet.de/zpo/__38.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__38.html)
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||||
- BGH XI ZR 564/15 zur fehlerhaften Widerrufsbelehrung [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
|
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+141
-35
@@ -1,49 +1,155 @@
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||||
name: forderung-im-ausland-vollstrecken
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description: "Forderung im EU-Ausland vollstrecken: Brueessel Ia VO (EU 1215/2012), Europaeischer Vollstreckungstitel (EuVTVO), Europ. Mahnverfahren (EuMVVO), Europ. Bagatellverfahren (EuGFVO). Output: Verfahrenswahl-Memo."
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||||
description: "Forderung im EU-Ausland vollstrecken: Bruessel Ia VO 1215/2012 (Anerkennung ohne Exequatur), Europaeischer Vollstreckungstitel EuVTVO 805/2004, Europaeischer Zahlungsbefehl EuMVVO 1896/2006, geringfuegige Forderung EuGFVO 861/2007. Drittstaat: Anerkennung nach IPR und bilateralen Abkommen. Output: Verfahrensweg + Formblatt."
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# Forderung im EU-Ausland
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# Forderung im Ausland vollstrecken
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## Fachkern: Forderung im EU-Ausland
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Grenzueberschreitende Forderungsdurchsetzung. Die Wahl des Instruments haengt vom Wohnsitz des Schuldners und vom Streitwert ab.
|
||||
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## Fallweichen
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||||
Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
|
||||
## Instrumenten-Uebersicht
|
||||
|
||||
1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
|
||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
|
||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
|
||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
|
||||
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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||||
| Instrument | Anwendungsbereich | Vorteil |
|
||||
|---|---|---|
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||||
| Bruessel Ia VO (EU 1215/2012) | EU-Anerkennung deutscher Titel | Vollstreckung ohne Exequatur |
|
||||
| EuVTVO (EG 805/2004) | unbestrittene Forderungen | Bestaetigung als EU-Titel |
|
||||
| EuMVVO (EG 1896/2006) | grenzueberschreitendes Mahnverfahren | EU-weit ein einheitlich Verfahren |
|
||||
| EuGFVO (EG 861/2007) | bis 5.000 EUR | vereinfachtes EU-Verfahren |
|
||||
| Lugano-Uebereinkommen | CH, NO, IS | parallel zu Bruessel Ia |
|
||||
| Drittstaaten | je Staat | Anerkennungsverfahren noetig |
|
||||
|
||||
## Pruefraster
|
||||
## Bruessel Ia VO (EU 1215/2012)
|
||||
|
||||
Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
|
||||
**Anwendungsbereich:** Zivil- und Handelssachen mit Bezug zu mehreren MS. Nicht: Familie, Erbe, Insolvenz, Schiedsverfahren, Sozialversicherung, Steuer (Art. 1 Abs. 2).
|
||||
|
||||
1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
|
||||
2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
|
||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
|
||||
4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
|
||||
**Gerichtsstaende (kuerz)**:
|
||||
| Konstellation | Norm |
|
||||
|---|---|
|
||||
| Allgemein: Wohnsitz Bekl. | Art. 4 |
|
||||
| Vertrag: Erfuellungsort | Art. 7 Nr. 1 |
|
||||
| Deliktischer Ort: Tatort | Art. 7 Nr. 2 |
|
||||
| Verbrauchersache | Art. 17-19 |
|
||||
| Versicherung | Art. 10-16 |
|
||||
| Arbeitsvertrag | Art. 20-23 |
|
||||
| Ausschliesslich (Grundstueck, Register) | Art. 24 |
|
||||
| Vereinbarung | Art. 25 (Schriftform, Exklusivitaet) |
|
||||
|
||||
## Plugin-Kontext
|
||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
|
||||
**Vollstreckung in anderem MS** (Art. 36-44):
|
||||
- Anerkennung **automatisch** (kein Exequatur).
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||||
- Bestaetigung Formblatt I (Anhang I VO).
|
||||
- Direktvollstreckung beim auslaendischen Vollstreckungsorgan.
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||||
- Versagungsgruende beschraenkt (Art. 45): ordre public, Saeumnis ohne ordn. Zustellung, unvereinbares Urteil.
|
||||
|
||||
## Output-Module
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||||
- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
|
||||
- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
|
||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
|
||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
|
||||
## EuVTVO (EG 805/2004) – Europaeischer Vollstreckungstitel
|
||||
|
||||
## Quellenregel
|
||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
|
||||
- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
|
||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
|
||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
|
||||
Bestaetigung **unbestrittener** Forderungen als EU-Titel. Voraussetzungen Art. 6:
|
||||
1. Forderung im Urspr.-MS unbestritten (Anerkenntnis, Saeumnis, Vergleich).
|
||||
2. Im Urspr.-MS gerichtlich tituliert.
|
||||
3. Mindeststandards Zustellung eingehalten.
|
||||
4. Verbraucher-Schutz beachtet.
|
||||
|
||||
## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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||||
- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
|
||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
|
||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
|
||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
|
||||
Bestaetigung durch Urspr.-Gericht, Formblatt I. In ZielMS direkt vollstreckbar.
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||||
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||||
## EuMVVO (EG 1896/2006) – Europaeisches Mahnverfahren
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||||
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| Charakteristikum | Inhalt |
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|---|---|
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| Antragsformular | Formblatt A |
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| Zustaendiges Gericht DE | AG Wedding (Berlin) |
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| Online-Antrag moeglich | www.online-mahnantrag.de |
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| Verteidigungsfrist Bekl. | 30 Tage nach Zustellung |
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| Bei Einspruch | Uebergang ins streitige Verfahren (Pruefung Art. 17 EuMVVO) |
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| Bei keinem Einspruch | Vollstreckbarerklaerung Formblatt G |
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| Vollstreckungsorgan | im Wohnsitz-MS Schuldner |
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## EuGFVO (EG 861/2007) – Geringfuegigkeitsverfahren
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| Grenzwert | bis 5.000 EUR (ohne Zinsen/Kosten) |
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|---|---|
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| Antragsformular | Formblatt A |
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| Schriftliches Verfahren | keine muendliche Verhandlung ueblich |
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| Frist Bekl. fuer Stellungnahme | 30 Tage |
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| Urteil | innerhalb von 30 Tagen nach Stellungnahme |
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| Vollstreckung | im anderen MS direkt, Formblatt D |
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## Lugano-Uebereinkommen 2007 (CH, NO, IS)
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Parallel zu Bruessel Ia, aber alte Fassung mit Exequatur (Vollstreckbarerklaerung im ZielMS noetig). Voraussetzung Anerkennung: rechtskraeftiger Titel im Urspr.-Staat.
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## Drittstaaten (ausserhalb EU/Lugano)
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| Sachverhalt | Vorgehen |
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|---|---|
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| Anerkennung deutsches Urteil | §§ 328 ZPO Anerkennung in DE; Anerkennung in Drittstaat nach dort. IPR |
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| Bilaterales Abkommen | Vertraege z.B. mit Tunesien, Israel, T?rkei (Anerkennungsabkommen) |
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| Kein Abkommen | erneute Klage im Drittstaat ueblich |
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| Schiedsspruch | New York Convention 1958 (NYÜ) – sehr leistungsfaehig |
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## Verfahrensweg-Pruefung Schritt fuer Schritt
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```
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1. Schuldner-Sitz ermitteln
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-> EU? Lugano? Drittstaat?
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2. Streitwert pruefen
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-> bis 5.000 EUR -> EuGFVO bevorzugen
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-> mehr -> Bruessel Ia oder EuVTVO
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3. Forderung unbestritten?
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-> ja -> EuVTVO Bestaetigung
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-> nein -> EuMVVO (Mahnverfahren) oder Klage Bruessel Ia
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4. Forderung bereits tituliert in DE?
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-> Bruessel Ia Direktvollstreckung (Art. 36-44)
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-> EuVTVO Bestaetigung als alternativer Pfad
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5. Schuldner reagiert nicht
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-> Vollstreckung mit Formblatt I (Bruessel Ia)
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-> oder Formblatt G (EuMVVO)
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6. Schuldner widerspricht
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-> Klage im DE-Inland nach Gerichtsstand Bruessel Ia
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-> oder EuGFVO falls Grenzwert
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```
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## Form der Zustellung im Ausland
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**HZUe 1965** (Haager Zustellungsuebereinkommen) – fuer Drittstaaten.
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**EuZustVO (EU 2020/1784)** seit 01.07.2022 – innerhalb EU:
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||||
- Direkte Zustellung Justizbehoerde zu Justizbehoerde.
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- Postzustellung mit Einschreiben moeglich (Art. 18).
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- Diplomatischer Weg (Konsulat) bei Bedarf.
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- Uebersetzung in Amtssprache des ZielMS.
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## Beweismittel im EU-Ausland
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| Instrument | Inhalt |
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|---|---|
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| EuBVO (EU 1206/2001) → Neu: VO 2020/1783 | Beweiserhebung |
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| Videokonferenz nach EuBVO | Art. 17 ff. |
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## Kosten
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| Verfahren | Gerichtskosten |
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|---|---|
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| EuMVVO | 0,5 nach KV 1100 GKG |
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| EuGFVO | wie nationaler kleiner Klageweg |
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| Bruessel Ia Vollstreckung | im ZielMS nach dortigem Tarif |
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| Anerkennung Drittstaat | Anwalts- und Gerichtskosten lokal |
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## Typische Fehler
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- Klage in DE gegen Bekl. mit Wohnsitz EU ohne Pruefung Bruessel Ia → ggf. unzustaendig.
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- EuMVVO bei strittiger Forderung – Widerspruch fuehrt in nationale Klage des Bekl.-MS.
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||||
- Uebersetzung vergessen → Zustellung schlaegt fehl.
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- Schiedsklausel ueberhaupt nicht gepruef → New York Convention besserer Pfad.
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- Lugano mit Bruessel verwechselt – Exequatur in CH noch noetig.
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## Quellen
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||||
- Bruessel Ia VO 1215/2012 [eur-lex.europa.eu/eli/reg/2012/1215](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32012R1215)
|
||||
- EuVTVO 805/2004 [eur-lex.europa.eu](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32004R0805)
|
||||
- EuMVVO 1896/2006 [eur-lex.europa.eu](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32006R1896)
|
||||
- EuGFVO 861/2007 [eur-lex.europa.eu](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32007R0861)
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||||
- EuZustVO 2020/1784 [eur-lex.europa.eu](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32020R1784)
|
||||
- HZUe 1965 [hcch.net](https://www.hcch.net/en/instruments/conventions/full-text/?cid=17)
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||||
- New York Convention 1958 [newyorkconvention.org](https://www.newyorkconvention.org/)
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||||
+50
-28
@@ -1,38 +1,60 @@
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||||
name: forderung-internationaler-bezug
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||||
description: "Werden: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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||||
description: "Forderungssache mit Auslandsbezug Schuldner im EU-Ausland oder ausserhalb. Klaert anwendbares Recht internationale Zustaendigkeit Vollstreckung. Pinpoints VO 1215/2012 Brüssel Ia VO 1896/2006 EuMVVO VO 805/2004 EuVTVO VO 861/2007 EuGFVO Rom I VO 593/2008. Liefert Routing nach Schuldnerstandort und Forderungstyp."
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# Werden: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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# Forderung mit internationalem Bezug
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## Fachkern: Werden: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Auslandsbezug aendert Zustaendigkeit anwendbares Recht und Vollstreckungspfad.
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||||
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Routing nach Schuldnerstandort
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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||||
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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||||
| Schuldner-Standort | Zustaendigkeit | Verfahren |
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|---|---|---|
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||||
| EU-Mitgliedstaat | Brüssel Ia VO 1215/2012 | nationales Verfahren EuMVVO oder EuGFVO |
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||||
| EFTA Schweiz Norwegen Island | LugÜ 2007 | wie Brüssel Ia |
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||||
| Drittstaat z B GB nach Brexit USA | autonomes Recht 12 13 23 ZPO | Anerkennungs- und Vollstreckungsvertraege pruefen |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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||||
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Werden** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Anwendbares Recht
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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||||
| Vertragstyp | Norm |
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|---|---|
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| Kauf Werk Dienst Vertrag | Rom I VO 593/2008 Art 4 |
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| Verbrauchervertrag | Rom I Art 6 Schutz |
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| Versicherungsvertrag | Rom I Art 7 |
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||||
| Ausservertragliche Anspruchsgrundlage | Rom II VO 864/2007 |
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
|
||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
|
||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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||||
## EU-Verfahren
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| Verfahren | Norm | Anwendung |
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|---|---|---|
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||||
| Europaeisches Mahnverfahren | VO 1896/2006 | grenzueberschreitende unbestrittene Geldforderungen |
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||||
| Europaeisches Verfahren fuer geringfuegige Forderungen | VO 861/2007 | bis fuenftausend Euro |
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||||
| Europaeischer Vollstreckungstitel | VO 805/2004 | nationaler Titel wird vollstreckbar EU-weit |
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||||
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## Verbrauchergerichtsstand
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||||
Bei Verbrauchersachen kann Verbraucher nur im Wohnsitzstaat verklagt werden Art 18 Brüssel Ia. Glaeubiger muss dort klagen.
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## Vollstreckung in Drittstaaten
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| Land | Grundlage |
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|---|---|
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| USA Brasilien | autonome Anerkennung Comity |
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| Schweiz | LugÜ |
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| Türkei | bilaterales Anerkennungsabkommen |
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| China | sehr eingeschraenkt Reziprozitaet |
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## Norm-Pinpoints
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- VO 1215/2012 Art 4 5 7 17 24
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- VO 1896/2006 Art 1 ff
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||||
- VO 861/2007 Art 1 ff
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||||
- VO 593/2008 Art 4 6
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||||
- LugÜ 2007 Art 2 5
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||||
## Quellen
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||||
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||||
- [VO 1215/2012](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32012R1215)
|
||||
- [VO 1896/2006](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32006R1896)
|
||||
- [VO 861/2007](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32007R0861)
|
||||
|
||||
+119
-35
@@ -1,49 +1,133 @@
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||||
name: forderung-mietrueckstand-zahlungsklage
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||||
description: "Mietrueckstand: Zahlungsklage parallel zu Raumungsklage § 543 BGB. Pflicht Mahnung? In der Regel nicht erforderlich (kalendermaessig bestimmt). Schonfristregelung § 569 Abs. 3 BGB. Output: Klageschrift Zahlungsklage + Raumungsklage."
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||||
description: "Mietrueckstand: Zahlungsklage parallel zu Raeumungsklage § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB ausserordentliche Kuendigung. Mietzahlung im Voraus zum 3. Werktag § 556b BGB. Schonfristzahlung § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB heilt Kuendigung. Streitwert nach § 41 GKG. Output: Klageschrift Zahlung + Raeumung."
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# Mietrueckstands-Klage
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||||
# Mietrueckstand – Zahlungsklage Wohnraum
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## Fachkern: Mietrueckstands-Klage
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
|
||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Zwei Wege: reine Zahlungsklage auf rueckstaendige Miete oder kombinierte Zahlungs- und Raeumungsklage nach ausserordentlicher Kuendigung.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Anspruchsgrundlage Mietzahlung
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Anspruch | Norm |
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|---|---|
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| Mietzins Wohnraum | § 535 Abs. 2 BGB |
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| Faelligkeit Wohnraum im Voraus 3. Werktag | § 556b Abs. 1 BGB |
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||||
| Nebenkostenvorauszahlungen | § 556 Abs. 2 BGB |
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| Heizkostenpauschale | § 9 HeizKV |
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||||
| Geschaeftsraummiete | § 535 Abs. 2 BGB (allg. Werktag § 271 BGB) |
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## Pruefraster
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## Verzug bei Mietzahlung
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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- Wohnraum Faelligkeit kalendermaessig (§ 556b BGB) → **Verzug ohne Mahnung** (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB).
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||||
- Geschaeftsraum: Vertrag pruefen, sonst Mahnung erforderlich.
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||||
|
||||
1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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||||
2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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||||
4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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||||
Verzugszinsen B2C: 5 Prozentpunkte ueber Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB).
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## Plugin-Kontext
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||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Ausserordentliche Kuendigung § 543 BGB
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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||||
**§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB Mietzahlungsverzug** (Wohnraum):
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||||
| Voraussetzung | Inhalt |
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|---|---|
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||||
| a) Mietrueckstand 2 Termine fortlaufend + erheblich | aus 2 Monaten |
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||||
| b) Mietrueckstand erheblich (= mehr als eine Monatsmiete) | Hoehe ueber eine Monatsmiete |
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||||
| Erheblich bei lfd. Vertraegen | mind. **2 Monatsmieten** in Rueckstand |
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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||||
- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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||||
**§ 569 Abs. 3 BGB Sonderregel Wohnraum**:
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||||
- Nr. 1: kumuliert mit Folgemonat erheblich, wenn ueber Monatsmiete.
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||||
- **Nr. 2 Schonfristzahlung**: Kuendigung wird **unwirksam**, wenn Vermieter innerhalb von 2 Monaten nach Rechtshaengigkeit Raeumungsklage befriedigt wird ODER oeffentliche Stelle Befriedigung erklaert.
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||||
|
||||
## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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||||
- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
|
||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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||||
**Achtung: Schonfristzahlung gilt nur einmal in 2 Jahren** (§ 569 Abs. 3 Nr. 2 S. 2 BGB).
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||||
|
||||
**Schonfrist gilt NICHT fuer ordentliche Kuendigung** wegen Pflichtverletzung (BGH VIII ZR 261/06).
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||||
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||||
## Strategie Kombi-Klage
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||||
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```
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||||
Zahlungsklage + Raeumungsklage
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||||
- Zahlungsklage allein: bei Schonfristrisiko
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||||
- Raeumungsklage allein: gefaehrdet wenn Mieter nachzahlt
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||||
- Beide kombiniert + ordentliche Kuendigung hilfsweise:
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||||
Auch bei Schonfristzahlung Raeumung wegen ordentlicher Kuendigung
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||||
```
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||||
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||||
## Klageantrag-Muster Kombi
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||||
```
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||||
Es wird beantragt:
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1. Die Beklagten werden verurteilt, an die Klaegerin EUR 3.420,00
|
||||
nebst Zinsen in Hoehe von 5 Prozentpunkten ueber dem Basiszinssatz
|
||||
aus EUR 855,00 seit dem 04.02.2026,
|
||||
aus EUR 855,00 seit dem 04.03.2026,
|
||||
aus EUR 855,00 seit dem 04.04.2026,
|
||||
aus EUR 855,00 seit dem 04.05.2026 zu zahlen.
|
||||
2. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, die im
|
||||
Hause [Adresse], [Lage in Stockwerk] gelegene Wohnung,
|
||||
bestehend aus [3] Zimmern, Kueche, Bad, Flur, Balkon,
|
||||
zu raeumen und an die Klaegerin herauszugeben.
|
||||
3. Die Beklagten tragen die Kosten des Rechtsstreits als
|
||||
Gesamtschuldner.
|
||||
4. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Hoehe von 110 %
|
||||
des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorlaeufig vollstreckbar.
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||||
```
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||||
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||||
## Form der ausserordentlichen Kuendigung § 568 BGB
|
||||
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||||
- Schriftform Pflicht (§ 568 Abs. 1 BGB), bei Wohnraum.
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||||
- Begruendung mit konkretem Rueckstand pro Monat erforderlich (§ 569 Abs. 4 BGB).
|
||||
- Hinweis auf Widerspruchsrecht des Mieters (§ 568 Abs. 2 BGB) bei ordentl. Kuendigung.
|
||||
- Bei mehreren Mietern: an alle zustellen (§ 425 BGB).
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||||
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||||
## Streitwert
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| Klage | Streitwert | Norm |
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|---|---|---|
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| Zahlungsklage | Hauptforderung | § 3 ZPO |
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| Raeumungsklage Wohnraum | Jahresmiete (Nettomiete x 12) | § 41 Abs. 2 GKG |
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||||
| Raeumungsklage Geschaeft | Jahresmiete | § 41 Abs. 2 GKG |
|
||||
| Kombi | Addition (§ 5 ZPO) | |
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||||
|
||||
## Sachliche und oertliche Zustaendigkeit
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||||
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||||
- Wohnraummiete: **ausschliesslich** AG (§ 23 Nr. 2a GVG), unabhaengig vom Streitwert.
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||||
- Oertlich: ausschliesslicher Gerichtsstand der belegenen Sache (§ 29a ZPO).
|
||||
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||||
## Beweismittel-Standardliste
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| Beleg | Zweck |
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|---|---|
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| Mietvertrag (Kopie) | Anspruchsgrund, Faelligkeit, Mietzins |
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| Nebenkostenabrechnung (letzte) | Aktualisierte Vorauszahlungen |
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||||
| Kontoauszuege | Zahlungseingaenge / -ausfaelle |
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||||
| Mahnschreiben | Verzug (sofern kalendermaessig nicht ohnehin) |
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||||
| Kuendigungsschreiben mit Zustellnachweis | bei Raeumung |
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||||
| Korrespondenz | Ratenzahlungsvereinbarungen, Anerkenntnis (§ 212 BGB) |
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||||
## Sozialleistungsbezug
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||||
Wenn Mieter Sozialleistungen bezieht (Buergergeld, Wohngeld, Sozialhilfe):
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||||
- Vermieter kann sich direkt an Leistungstraeger wenden (§ 22 Abs. 7 SGB II Direktzahlung).
|
||||
- Schonfristzahlung wird oft von Sozialamt geleistet → Heilung Kuendigung beachten.
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||||
## Energiekosten / Nebenkosten-Sonderregeln
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- Heizkostenvorauszahlungen nur bei Aufrechnung gegenueber Nebenkostenabrechnung beruecksichtigen.
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- Bei strittiger NK-Abrechnung: gesondertes Prozess (oft Hilfsantrag).
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## Typische Fehler
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- Antrag ohne genaue Monate – Bestimmtheit (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO).
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- Kuendigung ohne Begruendung pro Monat → § 569 Abs. 4 BGB unwirksam.
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- Zahlungsklage allein, dann Schonfrist greift, Raeumung verspaetet.
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- Beklagte: Mietvertrag mit Ehepaar, nur einer verklagt → Gesamtschuldner unvollstaendig.
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- Streitwert Raeumung als Hauptforderung statt Jahresmiete.
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## Quellen
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- BGB § 535 Mietzins [gesetze-im-internet.de/bgb/__535.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__535.html)
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- BGB § 543 ausserord. Kuendigung [gesetze-im-internet.de/bgb/__543.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__543.html)
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||||
- BGB § 556b Faelligkeit [gesetze-im-internet.de/bgb/__556b.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__556b.html)
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||||
- BGB § 568, § 569 Form und Schonfrist [gesetze-im-internet.de/bgb/__569.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__569.html)
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||||
- ZPO § 29a oertlich [gesetze-im-internet.de/zpo/__29a.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__29a.html)
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||||
- GVG § 23 Nr. 2a [gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html](https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html)
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||||
- GKG § 41 Streitwert [gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__41.html](https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__41.html)
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- BGH VIII ZR 261/06 Schonfrist ord. Kuendigung [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
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name: forderung-werkvertrag-bau
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description: "Forderung aus Werk-/Bauvertrag: Faelligkeit § 641 BGB, Abnahme/Abnahmewirkungen, Schlussrechnungspruefung, Sicherungseinbehalt, Maengelrechte als Einwendung. Output: Pruefraster und Schriftsatz-Module."
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description: "Werklohnforderung § 631, § 641 BGB: Faelligkeit nach Abnahme, Schlussrechnung. Bauvertrag §§ 650a ff. BGB (seit 2018), VOB/B als AGB. Abschlagszahlungen § 632a BGB, Sicherheit § 650f BGB. Mangelhaftigkeit § 640 Abs. 2 BGB Abnahmeverweigerung. Output: Klageschrift Werklohn mit Pruefung Faelligkeit und Abnahme."
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# Werk-/Bauwerklohn-Forderung
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# Werklohnforderung – BGB und Bau
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## Fachkern: Werk-/Bauwerklohn-Forderung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Geltendmachung von Werklohn aus Werkvertrag (§§ 631 ff. BGB) und Bauvertrag (§§ 650a ff. BGB), beruecksichtigt insb. die Abnahme als Faelligkeitsausloeser.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Anspruchsgrundlage
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Vertragstyp | Norm | Besonderheit |
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|---|---|---|
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| Reiner Werkvertrag | § 631 Abs. 1 BGB | Erfolg geschuldet, kein Dienst |
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| Bauvertrag | § 650a BGB (seit 2018) | Spezialregeln Abnahme, Sicherheit |
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| Verbraucherbauvertrag | § 650i BGB | Erweiterte Schutzrechte Verbraucher |
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| Architektenvertrag | § 650p BGB | Stufen Leistungsphasen HOAI |
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| Bautraegervertrag | § 650u BGB | Eigentumserwerb Bauwerk |
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| VOB/B-Vertrag | AGB (§ 305 BGB) | nur wenn vereinbart, inhaltlich beschraenkt |
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## Pruefraster
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## Faelligkeit § 641 BGB – die zentrale Regel
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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**Grundsatz § 641 Abs. 1 BGB:** Werklohn ist bei **Abnahme** faellig.
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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Abnahmevarianten:
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| Variante | Norm | Praxis |
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|---|---|---|
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| Ausdrueckliche Abnahme | § 640 Abs. 1 BGB | Abnahmeprotokoll |
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| Konkludente Abnahme | § 640 Abs. 1 BGB | Nutzung Werk, Schlusszahlung |
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| Fiktive Abnahme | § 640 Abs. 2 BGB | nach Fristsetzung ohne Maengelruege |
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| Abnahmefiktion B2C-Bauvertrag | § 640 Abs. 2 BGB | mit Belehrung |
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| Vorbehalt Abnahme | § 640 Abs. 3 BGB | bei bekannten Maengeln |
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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**Wichtig**: Vor Abnahme keine Faelligkeit, kein Verzug, keine Verzugszinsen.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Abschlagszahlungen § 632a BGB
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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- Anspruch auf Abschlagszahlung in Hoehe wertmaessig erbrachter Leistungen.
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- Voraussetzung: vertragsgemaesse Leistung erbracht.
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- Sicherheit Bauhandwerker § 650f BGB: Klaeger kann Sicherheit verlangen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## Schlussrechnung
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| Voraussetzung | Folge |
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|---|---|
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| Pruefbare Schlussrechnung | Faelligkeit Werklohn |
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| Pruefungsfrist Auftraggeber | Regel 30 Tage |
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| Keine Schlussrechnung | Klage nur eingeschraenkt zulaessig |
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§ 14 VOB/B (bei vereinbarter VOB/B): pruefbare Schlussrechnung mit Pruefungsfrist 30 Tage / 60 Tage bei oeffentlichem Auftraggeber.
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## Klageantrag-Muster
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```
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Es wird beantragt:
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1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klaegerin EUR 28.456,80
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nebst Zinsen in Hoehe von 9 Prozentpunkten ueber dem
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Basiszinssatz aus EUR 28.456,80 seit dem 15.05.2026 zu zahlen.
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||||
2. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klaegerin eine
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Verzugspauschale in Hoehe von EUR 40,00 zu zahlen.
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3. Die Beklagte traegt die Kosten des Rechtsstreits.
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```
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Klagegrund-Schluessel:
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- Vertragsdatum, Vertragstyp (Werk-/Bauvertrag).
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- Leistungspflichten (Gewerk, Aufmass).
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- Erfuellung Klaeger (Abnahmeprotokoll als K2).
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- Schlussrechnung (Datum, Pruefbarkeit).
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- Faelligkeit.
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## Sicherungsmittel
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| Sicherungsmittel | Norm | Wirkung |
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|---|---|---|
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| Sicherheit Bauhandwerker | § 650f BGB | Sicherheit fuer Werklohn |
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| Bauhandwerker-Sicherungshypothek | § 650e BGB | Eintragung Grundbuch |
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| Werkunternehmerpfandrecht | § 647 BGB | bewegliche Sache |
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## Maengelrechte des Bestellers vs. Faelligkeit
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| Sachverhalt | Folge fuer Werklohn |
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|---|---|
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| Werk maengelfrei | Voller Werklohn faellig |
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| Unwesentliche Maengel | Abnahme nicht verweigerbar (§ 640 Abs. 1 S. 2 BGB), Werklohn faellig |
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| Wesentliche Maengel | Abnahmeverweigerung zulaessig, Werklohn nicht faellig |
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||||
| Maengelbeseitigungskosten | Zurueckbehaltungsrecht § 641 Abs. 3 BGB (doppelte Kosten) |
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| Minderung erklaert | § 638 BGB Werklohn anteilig |
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## VOB/B-Besonderheiten
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VOB/B nur als AGB wirksam; gilt nur, wenn dem Vertragspartner zumutbar gemacht (BGH VII ZR 162/00). Bei Verbraucherbauvertrag in der Regel unwirksam.
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Wesentliche VOB/B-Klauseln:
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- § 8 VOB/B Kuendigung Auftraggeber (jederzeit ohne Grund moeglich)
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- § 9 VOB/B Kuendigung Auftragnehmer (nur aus wichtigem Grund)
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- § 13 VOB/B Maengelhaftung (Frist 4 Jahre bei Bauwerken)
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||||
- § 14 VOB/B Schlussrechnung
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- § 17 VOB/B Sicherheitsleistung
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- § 18 VOB/B Streitigkeiten Schiedsklausel
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## Sonderfall Architektenhonorar (HOAI)
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- HOAI 2021 als reine Preisempfehlung (EuGH C-377/17), Mindest-/Hoechstsaetze nicht bindend.
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- Honorarvereinbarung schriftlich (§ 7 HOAI 2021).
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- Leistungsphasen 1-9, anteilige Honorierung bei Vertragsbeendigung.
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## Typische Fehler
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- Klage vor Abnahme = unzulaessig wegen fehlender Faelligkeit.
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- Schlussrechnung nicht pruefbar → keine Faelligkeit.
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- VOB/B als AGB beim Verbraucher verwendet → unwirksam.
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- Vorgerichtliche Anwaltskosten ohne Verzugseintritt geltend gemacht.
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- Sicherungshypothek § 650e BGB nicht beantragt (verschenkt Sicherheit).
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## Quellen
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||||
- BGB § 631 [gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html)
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||||
- BGB § 640 Abnahme [gesetze-im-internet.de/bgb/__640.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__640.html)
|
||||
- BGB § 641 Faelligkeit [gesetze-im-internet.de/bgb/__641.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__641.html)
|
||||
- BGB § 650a-u Bauvertrag [gesetze-im-internet.de/bgb/__650a.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__650a.html)
|
||||
- BGH VII ZR 162/00 VOB/B AGB [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
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||||
- EuGH C-377/17 HOAI [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu)
|
||||
- HOAI 2021 [gesetze-im-internet.de/hoai_2021/](https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2021/)
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@@ -1,38 +1,52 @@
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name: forderungen-interessen-matrix
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description: "Forderungen: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Strukturierte Gegenueberstellung mehrerer Forderungen eines Mandanten gegen einen oder mehrere Schuldner. Erfasst Hauptforderung Nebenforderung Zinsen Kosten Faelligkeit Beleg Verjaehrung. Pinpoints ZPO 260 Klagenhaeufung ZPO 33 Aufrechnungswiderklage BGB 366 Tilgungsreihenfolge. Liefert priorisierte Liste mit Empfehlung welche Forderung zuerst klagen und welche bundeln."
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# Forderungen: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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# Forderungen-Interessen-Matrix
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## Fachkern: Forderungen: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Wenn Mandant mehrere Forderungen gegen denselben oder verschiedene Schuldner hat braucht es eine Reihung und Bundelungs-Entscheidung.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Matrix-Schema
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Forderung | Hauptsumme Euro | Faellig seit | Verjaehrung in Monaten | Beleg | Aussicht | Kostenprognose | Empfehlung |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| Werklohn Bauvorhaben A | 24500 | 2024-09-15 | 18 | Rechnung Abnahme | hoch | mittel | sofort Klage |
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| Restkaufpreis Maschine | 8200 | 2025-03-01 | 26 | Kaufvertrag Lieferschein | hoch | gering | Mahnbescheid |
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| Schadensersatz Stornogebuehr | 3100 | 2024-12-10 | 9 | E-Mail-Kette | mittel | gering | erst aussergerichtlich |
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| Honorar Beratung 2022 | 4800 | 2022-10-01 | -2 verjaehrt | Rechnung | aussichtslos | hoch | nicht klagen |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Forderungen** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Bundelungs-Optionen
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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| Konstellation | Werkzeug | Norm |
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|---|---|---|
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||||
| Mehrere Anspruchsgruende gegen denselben Beklagten | Objektive Klagehaeufung | ZPO 260 |
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| Mehrere Beklagte aus derselben Lieferkette | Streitgenossenschaft | ZPO 59 ZPO 60 |
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||||
| Gegenforderung Beklagter | Widerklage | ZPO 33 |
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| Tilgungsverrechnung bei mehreren Forderungen | Tilgungsreihenfolge | BGB 366 BGB 367 |
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Kostenmehrwert pruefen
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Bundelung lohnt wenn alle Forderungen in dieselbe Zustaendigkeit fallen GVG 23 oder GVG 71. Bei Mischung von AG- und LG-Forderungen kann Zusammenrechnung der Streitwerte nach ZPO 5 ein einheitliches LG-Verfahren ergeben.
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## Tilgungsreihenfolge ohne Bestimmung BGB 366 Abs. 2
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||||
1. Faellige Schuld vor nicht faelliger
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2. Unter mehreren faelligen die geringer gesicherte
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3. Unter gleich gesicherten die laestigere
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4. Bei gleicher Laestigkeit die aeltere
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5. Bei gleichem Alter anteilig
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6. Innerhalb einer Forderung Kosten vor Zinsen vor Hauptforderung BGB 367
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 5 Wertaddition mehrere Anspruechen
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- ZPO 33 Widerklage
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- ZPO 59 60 Streitgenossen
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- ZPO 260 Klagenhaeufung
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||||
- BGB 366 367 Tilgung
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||||
## Quellen
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||||
|
||||
- [ZPO 260](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__260.html)
|
||||
- [BGB 366](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__366.html)
|
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@@ -1,47 +1,61 @@
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name: fristen-risikoampel
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description: "Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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||||
description: "Ampel zur Bewertung saemtlicher Fristen in einer Forderungssache von Verjaehrung Klagefrist Einspruchsfrist Beschwerdefrist bis Vollstreckungsfristen. Pinpoints BGB 195 199 ZPO 339 Einspruchsfrist Versaeumnisurteil ZPO 700 Einspruch Vollstreckungsbescheid ZPO 222 Fristberechnung. Liefert Ampel-Logik und Wiedervorlage-Trigger."
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# Fristen- und Risikoampel
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# Fristen-Risikoampel
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## Arbeitsbereich
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Fristverletzungen sind eine der haeufigsten Haftungsquellen. Diese Ampel hilft beim Frueherkennen.
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Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Fristen-Katalog
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## Arbeitsweg
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| Frist | Norm | Dauer |
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|---|---|---|
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| Regelverjaehrung | BGB 195 | drei Jahre |
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| Verjaehrungsbeginn | BGB 199 Abs. 1 | Schluss des Jahres der Entstehung und Kenntnis |
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| Hoechstverjaehrung subjektiv | BGB 199 Abs. 4 | zehn Jahre ab Entstehung |
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| Verjaehrung Werkmaengel bei Bauwerken | BGB 634a Abs. 1 Nr. 2 | fuenf Jahre |
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| Mahnbescheid Widerspruchsfrist | ZPO 692 Abs. 1 Nr. 3 | zwei Wochen |
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| Vollstreckungsbescheid Einspruchsfrist | ZPO 700 ZPO 339 | zwei Wochen |
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| Versaeumnisurteil Einspruch | ZPO 339 Abs. 1 | zwei Wochen |
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| Berufung Einlegen | ZPO 517 | ein Monat |
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| Berufungsbegruendung | ZPO 520 Abs. 2 | zwei Monate |
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| Beschwerde sofortige | ZPO 569 | zwei Wochen |
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| Kostenfestsetzung Beschwerde | ZPO 11 RpflG | zwei Wochen |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
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- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Ampel-Logik
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Fristen- und Risikoampel im Plugin forderungsmanagement-klagewerkstatt: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen..
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| Ampel | Auslöser |
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|---|---|
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| gruen | naechste Frist mehr als sechzig Tage in der Zukunft |
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| gelb | naechste Frist zwischen vierzehn und sechzig Tagen |
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| rot | naechste Frist binnen vierzehn Tagen oder unklar |
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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Rote Ampel verlangt Sofortbearbeitung und Aktennotiz.
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Fristberechnung ZPO 222 BGB 187 ff
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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- Tag des Ereignisses zaehlt nicht mit ausser bei Stunden- oder Geburtsfristen
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- Tag des Endes wenn Sonn- oder Feiertag verschiebt sich auf den naechsten Werktag
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- Monatsfrist endet am gleichen Tag des Folgemonats fehlt der Tag am letzten Tag des Monats
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Hemmung und Neubeginn
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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| Tatbestand | Wirkung | Norm |
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|---|---|---|
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| Verhandlungen | Hemmung | BGB 203 |
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| Klageerhebung | Hemmung | BGB 204 Nr. 1 |
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| Mahnbescheid | Hemmung mit Zustellung | BGB 204 Nr. 3 |
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| Anerkenntnis | Neubeginn | BGB 212 Abs. 1 Nr. 1 |
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| Vollstreckungshandlung | Neubeginn | BGB 212 Abs. 1 Nr. 2 |
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 222 339 517 520 569
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- BGB 195 199 203 204 212
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## Quellen
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- [ZPO 339](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__339.html)
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- [BGB 203](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__203.html)
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- [BGB 212](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__212.html)
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+66
-28
@@ -1,38 +1,76 @@
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name: gatekeeper-verhandlung-vergleich
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description: "Gatekeeper: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Pruefraster vor Eintritt in Vergleichsverhandlungen. Erhebt Mandantenziel Untergrenzen Sicherheitsbedarf Vollstreckbarkeit. Pinpoints BGB 779 Vergleich ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 Prozessvergleich ZPO 796a anwaltlicher Vergleich. Liefert Verhandlungsmandat-Vorlage und Untergrenzen-Tabelle."
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# Gatekeeper: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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# Gatekeeper Verhandlung und Vergleich
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## Fachkern: Gatekeeper: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Vor jedem Vergleichsgespraech braucht es ein klares Mandatsmandat mit Untergrenzen und roten Linien.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Verhandlungsmandat
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Punkt | Inhalt |
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|---|---|
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| Mandanten-Untergrenze Hauptsumme | Mindestbetrag absolut |
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| Mandanten-Untergrenze Zinsen | Verzicht moeglich oder nicht |
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| Ratenzahlungsbereitschaft | maximale Laufzeit |
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| Sicherheitserfordernis | Buergschaft Sicherungsuebereignung notarielle Unterwerfung |
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| Verzichtsklausel | Vergleich umfasst alle Anspruche |
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| Verfall-Klausel | Saumzuschlag bei zwei aufeinanderfolgenden Saumnissen |
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| Vollstreckungsweg | Prozessvergleich notarielle Urkunde |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Gatekeeper** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Vergleich als Titel
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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| Variante | Titel | Kosten |
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|---|---|---|
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| Prozessvergleich | ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 | Verfahrensgebuehr Anwalt erhoeht Einigungsgebuehr |
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| Anwaltsvergleich mit Unterwerfung | ZPO 796a | nur Anwaltsgebuehren |
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| Notarielle Urkunde | ZPO 794 Abs. 1 Nr. 5 | Notarkosten |
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Aufrechnung beruecksichtigen
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Wenn Beklagte Gegenforderungen behauptet pruefen ob Aufrechnungserklaerung BGB 387 ff schon erfolgt ist und ob sich Hauptforderung tatsaechlich reduziert.
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## Muster Vergleich
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```
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1. Hauptsache
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Die Parteien sind sich einig dass die Beklagte
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an die Klaegerin einen Betrag von [Summe]
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Euro schuldet.
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2. Tilgung
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Die Beklagte zahlt diese Summe in [Anzahl]
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Monatsraten zu je [Rate] Euro beginnend am
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[Datum].
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3. Verfall
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Bei Verzug mit zwei aufeinanderfolgenden
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Raten wird der gesamte Restbetrag sofort
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faellig.
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4. Erledigung
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Mit Erfuellung dieses Vergleichs sind alle
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gegenseitigen Anspruechen aus dem
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[Vertragsverhaeltnis] erledigt.
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5. Kostenregelung
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Die Kosten des Rechtsstreits werden
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gegeneinander aufgehoben.
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6. Vollstreckung
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Die Beklagte unterwirft sich der sofortigen
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Zwangsvollstreckung aus diesem Vergleich.
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```
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## Norm-Pinpoints
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- BGB 779 Vergleich
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- BGB 387 ff Aufrechnung
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- ZPO 794 Titel
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- ZPO 796a anwaltlicher Vergleich
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## Quellen
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- [BGB 779](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__779.html)
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- [ZPO 796a](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__796a.html)
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@@ -1,64 +1,55 @@
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name: inkasso-risikoampel
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description: "Inkasso: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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||||
description: "Bewertung der Erfolgswahrscheinlichkeit einer Forderungseinziehung anhand Schuldnerprofil Belegstand Verjaehrungslage und Vermoegenslage. Pinpoints ZPO 802c Vermoegensauskunft ZPO 882b Schuldnerverzeichnis InsO 14 Glaeubigerantrag. Liefert Ampel und Empfehlung."
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# Inkasso: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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# Inkasso-Risikoampel
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## Arbeitsbereich
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Vor Beauftragung von Klage und Vollstreckung lohnt ein Realitaetscheck.
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Inkasso: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Faktorenmatrix
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## Arbeitsweg
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| Faktor | Indikator | Punkte |
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|---|---|---|
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| Schuldnertyp | Gewerbetreibender im Handelsregister | 0 |
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| | Verbraucher mit festem Wohnsitz | 1 |
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| | Verbraucher mit unbekannter Anschrift | 3 |
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| Solvenz | Geschaeftsbetrieb laeuft | 0 |
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| | Schuldnerverzeichnis Eintrag | 2 |
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| | Insolvenzantrag bekannt | 4 |
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| Belegstand | vollstaendig | 0 |
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| | luckenhaft | 2 |
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| | nur Mandantenaussage | 4 |
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| Verjaehrung | mehr als ein Jahr Rest | 0 |
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| | unter drei Monaten | 2 |
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| | eingetreten | 5 |
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| Streitlage | unbestritten | 0 |
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| | Bestreiten erwartet | 2 |
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| | Gegenforderung bekannt | 3 |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
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||||
- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Auswertung
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## Fachkern: Inkasso: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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| Summe | Ampel | Empfehlung |
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|---|---|---|
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| 0 bis 2 | gruen | Klage oder Mahnbescheid |
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| 3 bis 6 | gelb | erst Aussichtspruefung Belege Schuldnerauskunft |
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| ab 7 | rot | Klage nur mit Mandanten-Risikohinweis oder Verzicht |
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Schuldnerverzeichnis ZPO 882b
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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||||
Glaeubigerin kann beim Vollstreckungsgericht eine Auskunft aus dem Schuldnerverzeichnis verlangen. Eintragungen entstehen u a nach Vermoegensauskunft ZPO 802c oder Haftbefehl ZPO 802g.
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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||||
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Inkasso** prüfen.
|
||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Insolvenzantrag durch Glaeubiger InsO 14
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## Materielle Weichen Inkasso
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- **Registrierungspflicht (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG):** Inkassodienstleister benötigen Registrierung beim zuständigen Oberlandesgericht für Rechtsdienstleistung. Verstoß: Nichtigkeit der Forderungseinziehung; eingezogene Forderungen ggf. zurückzuerstatten.
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||||
- **Inkassokostenerstattung (§ 13e RDGEG):** Geltend gemacht werden können Inkassokosten als Verzugsschaden (§§ 280, 286, 288 BGB i.V.m. § 13e RDGEG), aber nur in Höhe der gesetzlichen Anwaltsgebühren (RVG). Verbraucher- und Kleinforderungsschutz seit 01.10.2021: deutlich reduzierte Sätze in Verbrauchersachen.
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- **Höchstgrenzen RVG-Inkasso:**
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- Forderungen bis 50 Euro: Geschäftsgebühr (Nr. 2300 VV RVG) gedeckelt auf 0,9 (statt 1,3), Erstinkasso bis 18 Euro.
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- Forderungen bis 500 Euro: Erstinkassosatz auf 50 Euro begrenzt; Mindestgebühren reduziert.
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||||
- Detailliert nach RVG-VV Nrn. 2300 ff. und § 13b-d RDGEG.
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||||
- **Informationspflichten Inkasso (§ 11a RDG):** Inkassodienstleister muss bei erstem Kontakt mitteilen: Auftraggeber, Forderungsgrund mit Bezug auf konkrete Vereinbarung (Datum, Aktenzeichen), Zinsen und Kostenrechnung detailliert.
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||||
- **Anwaltskosten als Verzugsschaden:** Mahn- und außergerichtliche Vertretungskosten eines Rechtsanwalts sind nach Verzug erstattbar (§§ 280, 286 BGB), wenn Beauftragung erforderlich war (BGH ständige Rspr. zur Erforderlichkeit der Anwaltsbeauftragung im Inkasso).
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||||
- **Doppelbeauftragung Inkasso + Anwalt:** Geht regelmäßig zu Lasten des Gläubigers - er bekommt nur einmal Erstattung (BGH ständige Rspr. seit Beschluss IX ZR 280/14).
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||||
- **Anspruchsgrundlagenkette:** § 288 Abs. 4 BGB stellt klar, dass Verzugszinsen den Schadensersatzanspruch nicht ausschließen; Inkasso- und Anwaltskosten sind konkurrierender Schadensersatz nach §§ 280, 286 BGB.
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||||
- **Konsequenzen bei unzulässigen Forderungen:** Wenn Inkasso-Kostenanteil materiell zu hoch oder nicht erstattbar, kann Schuldner Verrechnung nach § 366 BGB verlangen - Tilgung dann zuerst auf die nicht streitige Hauptforderung.
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||||
- **Praktiker-Tipp:** Vor Klagewerkstatt prüfen: Ist Inkasso-Kostenanteil korrekt nach RVG/RDGEG ermittelt? Falsche Berechnung gefährdet Klagewinnchance; Schuldnerseite kann das Inkasso-Konstrukt komplett ausschalten.
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||||
Voraussetzung sind glaubhafte Forderung und Insolvenzgrund. Gebraucht in Druckverhaeltnissen aber Vorsicht wegen Anfechtbarkeit der Zahlung im Vorfeld.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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||||
- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Norm-Pinpoints
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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- ZPO 802c 802g 882b
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||||
- InsO 14 17 19
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## Quellen
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||||
- [ZPO 802c](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802c.html)
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- [ZPO 882b](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__882b.html)
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||||
- [InsO 14](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__14.html)
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+34
-126
@@ -1,144 +1,52 @@
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name: inkasso-zahlungsklage-ersteller
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description: "Gläubiger hat offene Forderung die er vor Gericht einklagen will. Zahlungsklage Forderungsmanagement §§ 286 ff. BGB ZPO. Prüfraster: Mahnvorlauf Anspruchs-Gatekeeper fällig belegt Teilzahlung Verzug Inkassokosten § 288 BGB Gerichtsortfindung §§ 12 13 29 ZPO. Output: Klage-Entwurf Zahlungsklage für klare fällige belegte Ansprüche. Abgrenzung zu zv-mahnbescheid-online (Mahnverfahren) und klagevorlage-aus-eigenen-mustern (hauseigene Muster)."
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description: "Erstellt eine Zahlungsklage fuer einen gewerblichen Glaeubiger nach abgeschlossenem Inkassovorlauf. Setzt aussergerichtliche Mahnung und Verzug voraus und bringt Inkassokosten Verzugszinsen und Pauschale 40 Euro mit ein. Pinpoints BGB 286 BGB 288 RDG 13 ZPO 253. Liefert klagefertiges DOCX und Markdown."
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# Inkasso-Zahlungsklage-Ersteller
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# Inkasso-Zahlungsklage Ersteller
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## Fachkern: Inkasso-Zahlungsklage-Ersteller
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Standardpfad fuer gewerbliche Glaeubiger mit aussergerichtlichem Inkassovorlauf. Klage knuepft nahtlos an die Mahnstrecke an.
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## Triage — kläre vor dem Einsatz
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## Pruefliste vor Klagefertigung
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1. Liegt ein vollständiger Mahnvorlauf vor (Rechnung mit Fälligkeit, mindestens eine Mahnung mit Fristsetzung)?
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2. Ist die Hauptforderung noch nicht vor Klageeinreichung vollständig bezahlt (Erfüllungskontrolle)?
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3. Sind Schuldner-Anschrift und Verbraucher-/Unternehmereigenschaft geklärt (Gerichtsstand § 29c ZPO bei Verbrauchern)?
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4. Welche Nebenforderungen (Mahnkosten, Verzugszinsen, Inkassokosten) sollen eingeklagt werden — sind sie belegt und verhältnismäßig?
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5. Liegt eine Abtretungskette vor — ist die Aktivlegitimation des Gläubigers/Zessionars lückenlos dokumentiert?
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- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
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## Zentrale Normen
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§ 286 BGB (Verzugseintritt) — § 288 BGB (Verzugszinsen: +5 Pp. B2C, +9 Pp. B2B) — § 280 Abs. 2 BGB (Verzugsschaden) — § 249 BGB (Schadensersatz) — § 253 ZPO (Klageschrift) — §§ 12, 13, 29, 29c ZPO (örtliche Zuständigkeit) — §§ 23, 71 GVG (sachliche Zuständigkeit ab 01.01.2026: AG bis 10.000 EUR, LG darueber; § 47 EGZPO Uebergangsvorschrift) — § 93 ZPO (sofortiges Anerkenntnis, Kostenfolge) — § 812 BGB (Bereicherungsrecht als Auffanganspruch)
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## Basiszinssatz § 247 BGB
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- Basiszinssatz zum 01.01.2026: 1,27 Prozent (unveraendert gegenueber 01.07.2025). Bundesbank-Bekanntmachung: https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/bekanntgabe-des-basiszinssatzes-zum-1-januar-2026-basiszinssatz-bleibt-unveraendert-bei-1-27--973974
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- Daraus B2C-Verzugszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB) 6,27 Prozent, B2B-Verzugszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) 10,27 Prozent. Halbjaehrliche Pruefung am 01.01. und 01.07. erforderlich.
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- Verzugspauschale § 288 Abs. 5 BGB (B2B): 40 EUR pro Vorgang.
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## Aenderungen Zustaendigkeitsrecht ab 01.01.2026
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Gesetz zur Aenderung des Zustaendigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte (BGBl. 2025 I Nr. 318 vom 11.12.2025) hebt mit Wirkung ab 01.01.2026 an:
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- Sachliche Zustaendigkeit Amtsgericht von 5.000 auf 10.000 EUR (§ 23 GVG n.F.).
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- Berufungssumme § 511 Abs. 2 ZPO von 600 auf 1.000 EUR.
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- Wertgrenze Nichtzulassungsbeschwerde § 26 EGZPO von 20.000 auf 25.000 EUR.
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- Uebergangsvorschrift § 47 EGZPO regelt Altverfahren.
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Quelle: https://www.brak.de/newsroom/news/zivilgerichtsbarkeit-hoehere-wertgrenzen-fuer-zustaendigkeit-und-rechtsmittel-ab-112026/
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## Rechtsprechung
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- Rechtsprechung zu Verzug und § 286 BGB live ueber https://dejure.org und https://openjur.de pruefen.
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- Aktenzeichen und Datum erst nach Verifikation in den Schriftsatz uebernehmen.
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Zweck
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Dieser Skill baut aus einer Forderungsakte einen sauberen Mahn- und Klageworkflow. **Eingeklagt werden nur Ansprüche, die klar, fällig, durchsetzbar und belegt sind.** Unsichere Positionen werden nicht eingeklagt, sondern als Rückfrage oder Nichtklage-Empfehlung ausgegeben.
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## Sofortregeln
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1. Nicht alles einklagen, was im Forderungskonto steht — jede Position braucht Anspruchsgrundlage, Betrag, Fälligkeit, Verzug, Beleg und Einwendungskontrolle.
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2. Erfüllung blockt: vor Klageeinreichung bezahlte Hauptforderung darf nicht mehr eingeklagt werden.
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3. Nebenforderungen sind kein Autopilot: Mahnkosten, Verzugszinsen, Inkassokosten werden einzeln geprüft.
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4. Gerichtsort vor Klage: sachliche und örtliche Zuständigkeit sind zu prüfen und zu dokumentieren.
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5. Mahnung vor Eskalation: wenn kein ausreichender Mahnvorlauf vorliegt, zuerst Mahnschreiben.
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## Pflichtablauf
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**Vorab:** Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
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### Schritt 1: Akte aufnehmen
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Felder: Gläubiger, Schuldner (Verbraucher/Unternehmer), Forderungsgrund, Hauptforderung, Mahnvorlauf, Verzug, Nebenforderungen, Prozessgeschichte, Gerichtsort.
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### Schritt 2: Mahnvorlauf prüfen
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Mahnchronologie: Rechnung → Zahlungserinnerung → Mahnung(en) → letzte Mahnung mit Klagehinweis → Inkassoschreiben → Zahlungseingänge.
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Ampelbeurteilung: grün (klar), gelb (unklar, nacharbeitbar), rot (rechtlich ungeeignet oder bereits erledigt).
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### Schritt 3: Anspruchs-Gatekeeper
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Prüfe je Position: Anspruchsgrundlage, Betrag, Fälligkeit, Durchsetzbarkeit, Verzug, Verschulden, Prozessrisiko, Gerichtsort.
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- GRÜN → in den Klageantrag.
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- GELB → Rückfrage oder Belegbedarf.
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- ROT → nicht einklagen, Begründung angeben.
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### Schritt 4: Gerichtsort finden
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Sachlich: AG bis 10.000 EUR (§ 23 GVG), LG darüber (§ 71 GVG). Örtlich: §§ 12, 13, 29, 29c ZPO. Online-Abgleich über justiz.de oder justizadressen.nrw.de; Quelle und Abrufdatum dokumentieren.
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### Schritt 5: Output bauen
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1. Mahnchronologie als Tabelle.
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2. Anspruchsmatrix mit Ampel.
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3. Klagefreigabe (was wird eingeklagt, was nicht, warum).
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4. Gerichtsortprüfung mit Quellenplatzhalter.
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5. Klageentwurf nur für grüne Positionen.
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6. Beleg- und Anlagenliste mit K-Sigeln.
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7. Kosten-/Risiko-Hinweis zu § 93 ZPO.
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## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
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Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
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| Konstellation | Empfohlener Weg |
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| Punkt | Pflicht |
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|---|---|
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| Standard — Zahlungsklage gegen saumigen Schuldner | Mahnverfahren oder Klageschrift nach Schema; Template unten |
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| Variante A — Schuldner gibt Ratenzahlung an | Ratenvereinbarung statt Klage; Vollstreckungstitel danach |
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| Variante B — Forderung wirtschaftlich zweifelhaft Insolvenz droht | Insolvenzantrag pruefen statt Klage; Klage nur wenn Masse erwartet |
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| Variante C — Mandant will Geschaeftsbeziehung erhalten | Aussergerichtliche Einigung zuerst; Klage als letztes Mittel |
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| aussergerichtliche Mahnung erfolgt | ja Beleg Datum |
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| Verzug eingetreten | nach BGB 286 |
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| Forderung faellig | konkrete Faelligkeit |
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| Inkassokosten dokumentiert | Inkassovertrag und Rechnung |
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| Mandantenfreigabe | schriftlich |
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Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
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## Inkassokosten als Verzugsschaden
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## Output-Template
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Inkassokosten sind ersatzfaehig wenn der Schuldner in Verzug ist und die Beauftragung notwendig und zweckmaessig war BGB 280 286. Hoehe ist auf das beschraenkt was eine Rechtsanwaeltin nach RVG haette berechnen koennen RDG 13c.
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**Inkasso-Zahlungsklage — Anspruchsmatrix**
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## Verzugszinsen
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Schuldner: [...] | Forderungsstand: [...] EUR | Stand: [Datum]
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- B2C fuenf Prozentpunkte ueber Basiszinssatz BGB 288 Abs. 1
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- B2B neun Prozentpunkte ueber Basiszinssatz BGB 288 Abs. 2
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- Pauschale 40 Euro nur B2B Hauptforderung BGB 288 Abs. 5
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| Position | Betrag EUR | Ampel | Begründung |
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|---|---|---|---|
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| Hauptforderung | [...] | GRÜN/ROT | [...] |
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| Verzugszinsen | [...] | GRÜN/GELB | ab [...] |
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| Mahnkosten | [...] | GRÜN/GELB | Beleg: [...] |
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| Inkassokosten | [...] | GRÜN/GELB | Verhältnismäßigkeit: [...] |
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## Muster Antrag inklusive Inkassokosten
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**Gerichtsort:** AG/LG [...] — Online-Quelle: [...] — Abrufdatum: [...]
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```
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Die Beklagte wird verurteilt an die Klaegerin
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einen Betrag von [Hauptsumme] Euro nebst Zinsen
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in Hoehe von neun Prozentpunkten ueber dem
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Basiszinssatz seit [Datum]
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sowie weitere [Inkassokosten] Euro nebst Zinsen
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in Hoehe von fuenf Prozentpunkten ueber dem
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Basiszinssatz seit Rechtshaengigkeit sowie
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40 Euro Verzugskostenpauschale zu zahlen.
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```
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**Klageantrag (nur grüne Positionen):**
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Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger [...] EUR nebst Zinsen in Höhe von [...] Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit [...] zu zahlen.
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## Norm-Pinpoints
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**Empfehlung:** [Klage einreichen / zuerst Mahnung / Positionen [...] nicht einklagen]
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- BGB 280 286 288
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- RDG 13 13c
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- ZPO 253
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## Quellen
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Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.
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--- vor Versand klaeren ---
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1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
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2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
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3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]
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Schlussabsatz Variante A (kooperativ):
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Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
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Schlussabsatz Variante B (formal-streng):
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Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
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||||
- [BGB 288](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__288.html)
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||||
- [RDG 13](https://www.gesetze-im-internet.de/rdg/__13.html)
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@@ -1,209 +1,54 @@
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name: kaltstart-triage
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description: "Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Forderungsmanagement Klagewerkstatt-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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description: "Erste Triage einer neuen Forderungsangelegenheit. Erhebt Rolle Mandantenziel Forderungsgrund Beklagter Belegstand Mahnvorlauf Verjaehrungslage und Fristen. Ordnet die Sache einer von drei Spuren zu aussergerichtliche Mahnung gerichtliches Mahnverfahren oder Zahlungsklage. Pinpoints ZPO 253 BGB 286 BGB 195 GVG 23 GVG 71. Liefert Arbeitsplan mit konkreten naechsten Skills aus diesem Plugin und Risikoampel."
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# Forderungsmanagement-Klagewerkstatt — Allgemein
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# Kaltstart-Triage Forderungssache
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## Arbeitsbereich
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Eingangsroutine fuer jede neue Forderungsakte. Ziel ist die Zuordnung zu einer von drei Spuren in maximal sieben Pflichtfragen.
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Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Forderungsmanagement Klagewerkstatt-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Sieben Pflichtfragen
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
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- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Konversationsstil – konzis starten, schnell zum Dokument
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- **Erste Antwort kurz.** Sachverhalt einordnen, höchstens **eine** unverzichtbare Rückfrage stellen, dann arbeiten.
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- **Kein Lehrbuch-Intro.** Keine Norm-Wiederholung, keine Selbstankündigung – sofort einsteigen.
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- **Schnell zum Dokument.** Sobald die Mindestangaben vorliegen, liefere einen ersten Entwurf mit `[noch zu klären: …]`-Platzhaltern, statt weiter abzufragen.
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- **Allgemein-Skill = Einstieg, nicht Vorlesung.** Triage, Rückfrage falls nötig, dann auf die Fachmodule dieses Plugins verweisen oder direkt den ersten Entwurf produzieren.
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- **Ausführlich nur, wenn es das Arbeitsergebnis verlangt:** echte Subsumtion im Gutachtenstil, Tabellen, Chronologien, Risiko-/Beweislastanalysen, Schriftsatz- oder Memo-Text.
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- **Erklärungen nur auf Nachfrage.** Wenn der Nutzer Hintergrund will, ausführlich. Sonst nicht.
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## Schnellstart-Workflow
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Dieser Allgemein-Skill ist der schöne, schnelle Eingang in das Plugin **Forderungsmanagement Klagewerkstatt**. Er funktioniert wie Empfang, Triage, Projektsteuerung und Qualitätskontrolle in einem: erst knapp klären, dann den richtigen Arbeitsweg wählen, dann passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen.
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**Plugin-Fokus:** Klagewerkstatt für Forderungsmanagement mit Zuständigkeitsprüfung, Mahnvorlauf, Inkasso-Zahlungsklage und Anspruchs-Gatekeeper: Nur klare, fällige und belegte Forderungen werden zur Klage freigegeben.
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### 0. Stummer Upload — Material ohne Begleittext
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Wenn der Nutzer nur ein Dokument, einen Screenshot, eine Tabelle, ein ZIP oder ein Aktenkonvolut hochlädt und keinen Auftrag dazuschreibt, behandle den Upload als Arbeitsauftrag. Warte nicht auf einen Prompt. Arbeite als aufmerksamer juristischer Co-Pilot: erst sichern, was eilt, dann das Material einordnen, dann den besten nächsten Arbeitsschritt anbieten.
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**Pflicht-Reihenfolge bei stummem Upload:**
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1. **Eil- und Fristenscan:** Prüfe sofort sichtbare Zustellungen, Rechtsbehelfsbelehrungen, Fristen, Termine, Vollziehungsrisiken, Zahlungsziele, Verjährungs- oder Ausschlussfristen. Wenn etwas eilt, beginne die Antwort mit `Frist zuerst: ...`.
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2. **Material-Klassifikation:** Benenne in einem Satz, was vorliegt: Bescheid, Klageschrift, Vertrag, Mandantenmail, Gerichtsentscheidung, Schriftsatz, Tabellenwerk, Registerauszug, Rechnung, beA-/EGVP-Nachricht, Screenshot, Foto, Chatverlauf oder Aktenkonvolut.
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3. **Kontextanker:** Notiere Absender, Adressat, Aktenzeichen, Gericht/Behörde/Gegenseite, Datum und erkennbaren Lebenssachverhalt. Wenn der Text unleserlich ist, sage genau, welcher Teil fehlt.
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4. **Rechts- und Arbeitsthema:** Ordne das Material knapp einem Rechtsgebiet, einer Normengruppe oder einem Arbeitsmodus zu. Zitiere nur, was im Material oder im Plugin-Kontext wirklich trägt.
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5. **Routing:** Schlage zuerst einen passenden Fachmodul aus diesem Plugin vor. Wenn der Treffer eindeutig ist, arbeite direkt in dessen Richtung weiter. Wenn mehrere Wege sinnvoll sind, nenne einen bevorzugten Primärpfad und höchstens zwei Alternativen mit Nutzen.
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6. **Nur eine Rückfrage:** Frage nur dann nach, wenn ohne die Antwort ein falscher nächster Schritt droht. Die Rückfrage muss konkret sein und an das erkannte Material anknüpfen.
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**Was du bei stummem Upload nicht machst:**
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- Keine generische Upload-Bestätigung.
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- Keine vollständige Intake-Liste aus Abschnitt 1.
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- Keine erfundenen Dokumentdetails, Fristen, Anlagen oder Fundstellen.
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- Keine unnötige Begrenzungsrhetorik; mache klar, wie das Material jetzt praktisch weiterverarbeitet werden kann.
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**Antwortformat bei stummem Upload:**
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- **Erkannt:** [Materialart, Absender/Aktenzeichen falls sichtbar]
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- **Frist zuerst:** [konkretes Datum/Risiko oder `keine Frist erkennbar`]
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- **Einordnung:** [Rechtsgebiet/Normengruppe/Arbeitsmodus]
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- **Primärer Pfad:** `skill-name` — [warum dieser Arbeitsgang hilft]
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- **Alternativen:** `...`, `...`
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- **Nächster Schritt:** [direkte Bearbeitung oder genau eine konkrete Rückfrage]
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### 1. Intake in 60 Sekunden
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Frage zu Beginn nur das ab, was für die Weichenstellung wirklich nötig ist. Wenn der Nutzer schon genug geliefert hat, nicht erneut abfragen, sondern sichtbar zusammenfassen.
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| Punkt | Frage | Warum wichtig? |
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| Nr | Frage | Warum sie zaehlt |
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|---|---|---|
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| Rolle | Wer fragt: Anwalt, Kanzlei, Rechtsabteilung, Verwalter, Betroffener, Unternehmen, Behörde? | Perspektive und Ton bestimmen. |
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| Ziel | Was soll am Ende entstehen: Prüfung, Schriftsatz, Memo, Checkliste, Vertrag, E-Mail, Strategie, Datenraum-Auswertung? | Output sofort sauber ausrichten. |
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| Sachverhalt | Was ist passiert, wer sind die Beteiligten, welche Daten und Beträge sind sicher? | Keine Arbeit auf Luft bauen. |
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| Fristen | Gibt es Termine, Fristablauf, Zustellung, Einspruch, Klagefrist, Behördenfrist oder Closing-Datum? | Eilsachen zuerst sichern. |
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| Unterlagen | Welche Dateien, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, E-Mails oder PDFs liegen vor? | Aktenarbeit statt Raten. |
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| Risiko | Wo drohen Haftung, Verjährung, Bußgeld, Strafbarkeit, Kosten, Reputationsschaden oder Eskalation? | Priorität und Vorsicht einstellen. |
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| Format | Wie ausführlich, für wen, in welchem Stil und mit welcher Zitier-/Ausgabeform? | Ergebnis direkt verwendbar machen. |
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| 1 | Wer ist Mandant Glaeubiger Schuldner Dritter | bestimmt Mandatsrichtung und Honorarbasis |
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| 2 | Forderungsart Werklohn Kaufpreis Miete Honorar Darlehen Schadensersatz | bestimmt Spezialskill und Beweislast |
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| 3 | Schuldner natuerliche Person Verbraucher Unternehmer GmbH Verein Behoerde | bestimmt Zustaendigkeit Brief und Klagemuster |
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| 4 | Hauptforderung in Euro mit Faelligkeitsdatum | bestimmt sachliche Zustaendigkeit GVG 23 oder GVG 71 |
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| 5 | Mahnvorlauf vorhanden Datum erste Mahnung Verzugsbegruendung | bestimmt Zinsbeginn nach BGB 286 |
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| 6 | Verjaehrungsstand Forderung aus welchem Jahr | bestimmt Eilbeduerftigkeit nach BGB 195 199 |
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| 7 | Vollstreckungsfaehiger Titel vorhanden oder gewuenschtes Endprodukt | bestimmt Ausgang Mahnung Mahnbescheid Klage |
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### 2. Sofort-Triage
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## Routing in drei Spuren
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Arbeite danach in dieser Reihenfolge:
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1. **Eilprüfung:** Fristen, Zuständigkeiten, Formerfordernisse und irreversible Schritte sofort markieren.
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2. **Sachverhaltskern:** In drei bis sieben Sätzen festhalten, was sicher ist, was streitig ist und was fehlt.
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3. **Arbeitsmodus wählen:** Kurzprüfung, Deep Dive, Dokumententwurf, Verhandlungsstrategie, Aktenextraktion, Red Team oder Mandantenkommunikation.
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4. **Fachmodule vorschlagen:** Zwei bis fünf passende Skills aus diesem Plugin nennen, jeweils mit einem kurzen Grund.
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5. **Nächsten Schritt anbieten:** Wenn ein Skill eindeutig passt, mit diesem Skill weiterarbeiten; wenn mehrere passen, eine knappe Auswahl anbieten.
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6. **Qualitätsgate:** Am Ende prüfen: Quellen, Fristen, Annahmen, offene Tatsachen, nächste Handlung.
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### 3. Routing-Regeln
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- Schlage **immer zuerst Skills aus diesem Plugin** vor. Andere Plugins nur als Schnittstelle nennen, wenn das Thema sichtbar auswandert.
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- Nenne nie nur einen Skillnamen. Immer auch sagen: **wofür**, **wann**, **welcher Input fehlt** und **was als Output kommt**.
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- Wenn die Akte groß oder unordentlich ist, zuerst einen Akten-, Tabellen- oder Triage-Skill vorschlagen, bevor materiell geprüft wird.
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- Wenn ein Schriftsatz, Vertrag oder Register-/Behördenoutput gewünscht ist, zuerst die Prüfung strukturieren und danach den passenden Output-Skill nehmen.
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- Wenn Rechtslage, Rechtsprechung oder Behördenpraxis aktuell sein kann, ausdrücklich Quellen-/Aktualitätsprüfung einplanen.
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- Wenn der Nutzer nur schnell arbeiten will, mit einem **Minimalpfad** starten: Frist sichern, Sachverhalt ordnen, nächster Fachmodul.
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### 4. Antwortformat für den Einstieg
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Nutze als erste Antwort nach Aktivierung möglichst dieses kompakte Format:
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**Kurzbild**
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- Ziel: [...]
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- Rolle/Perspektive: [...]
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- Eilt wegen: [...]
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- Fehlende Unterlagen: [...]
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**Vorgeschlagener Workflow**
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1. [...]
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2. [...]
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3. [...]
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**Passende Skills aus diesem Plugin**
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| Skill | Warum jetzt? | Erwarteter Output |
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| Befund | Spur | Folgeskill |
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|---|---|---|
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| `...` | [...] | [...] |
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| Forderung unstreitig faellig Schuldner bekannt zustellfaehig kein Titel | Mahnbescheid | mahnbescheid-online |
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| Forderung mit Bestreiten zu rechnen oder Urkundenlage gut | Zahlungsklage | zahlungsklage-erstellen |
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| Forderung wackelig Belege unklar Verjaehrung naht Verbraucher zoegerlich | aussergerichtliche Mahnung mit Vergleichsangebot | mahnung-aussergerichtlich-stufenmodell |
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**Nächste Frage**
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[Eine kurze, entscheidende Frage stellen, wenn wirklich etwas fehlt.]
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## Risikoampel Erstbewertung
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### 5. Fachmodule in diesem Plugin
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| Skill | Wann vorschlagen? |
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| Ampel | Auslöser |
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|---|---|
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| `inkasso-zahlungsklage-ersteller` | Gläubiger hat offene Forderung die er vor Gericht einklagen will. Zahlungsklage Forderungsmanagement §§ 286 ff. BGB ZPO. Prüfraster: Mahnvorlauf Anspruchs-Gatekeeper fällig belegt Teilzahlung Verzug Inkassokosten § 288… |
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| `klage-aus-eigenem-skill` | Kanzlei hat hauseigenes Klage-Plugin (klagewerkstatt-kanzlei) installiert und will damit Klagen aus eigenem Sachverhalt erstellen. Laufzeit-Variante Klagewerkstatt. Prüfraster: Sachverhalt Beklagtenadresse… |
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| `klagevorlage-aus-eigenen-mustern` | Kanzlei will einmalig ihre eigenen Klagemuster in ein wiederverwendbares Plugin destillieren. Lernlauf Klagewerkstatt. Prüfraster: Eigene Muster Urteile Kommentare hochladen Extraktion einer Standardklage-Vorlage… |
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| gruen | Forderung dokumentiert Schuldner solvent Verjaehrung in weiter Ferne Zustellung gesichert |
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| gelb | Belege luckenhaft Verjaehrung im laufenden Jahr Schuldner zahlungssaeumig |
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| rot | Verjaehrung tritt in den naechsten sechzig Tagen ein Schuldner verzogen oder insolvent Belegstand schwach |
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## Worum geht es?
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Rote Ampel triggert sofort Skill verjaehrung-pruefen und gegebenenfalls Mahnbescheid noch am gleichen Werktag.
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Das Plugin begleitet Glaeubiger und Anwaelte vom Forderungsmanagement bis zur gerichtlichen Titulierung. Im Mittelpunkt steht der sogenannte Gatekeeper: Nur Forderungen, die klar beziffert, faellig und belegt sind, werden zur Zahlungsklage freigegeben. So werden aussichtslose Klagen vermieden, die Kosten verursachen ohne Erfolgsaussicht.
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## Norm-Pinpoints
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Das Plugin unterstuetzt zudem den Aufbau kanzleieigener Klagemuster und ermoeglicht die Integration mit vorhandenen Kanzlei-Klagewerkstatt-Plugins. Zielgruppe sind Anwaelte, Inkassounternehmen und Unternehmensjuristen im Forderungseinzug.
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- ZPO 253 Abs. 2 Klage Pflichtbestandteile
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- ZPO 688 ff. Mahnverfahren
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- BGB 286 Verzug
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- BGB 288 Verzugszinsen
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- BGB 195 199 Verjaehrung
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- GVG 23 Nr. 1 ab 2026 Streitwertgrenze AG zehntausend Euro
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## Wann brauchen Sie diese Skill?
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## Quellen
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- Glaeubigerseite hat offene, unbezahlte Forderung und muss entscheiden, ob und wie sie klagen soll.
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- Kanzlei will den Mahnvorlauf dokumentieren und pruefen, ob Verzug wirksam eingetreten ist.
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- Mandant fragt, ob Amtsgericht oder Landgericht zustaendig ist und ob Mahnbescheid oder Klage sinnvoller ist.
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- Kanzlei will hauseigene Klagemuster fuer wiederkehrende Forderungstypen strukturieren und wiederverwenden.
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- Forderung liegt im Grenzbereich: Verpflichtungseinrede oder Gegenforderung des Schuldners muss vorab geprueft werden.
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## Fachbegriffe (kurz erklaert)
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- **Gatekeeper** — Vorabpruefung, ob Forderung klar, faellig und belegt ist, bevor Klageerstellung ausgeloest wird.
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- **Verzug (§ 286 BGB)** — Schuldner leistet trotz Faelligkeit und Mahnung nicht; Voraussetzung fuer Verzugszinsen und Schadensersatz.
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- **Mahnbescheid (§§ 688 ff. ZPO)** — Vereinfachtes gerichtliches Verfahren zur Titulierung unstreitiger Forderungen ohne muendliche Verhandlung.
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- **Vollstreckungstitel** — Dokument, das Zwangsvollstreckung erlaubt (z.B. Urteil, Vollstreckungsbescheid, notarielle Urkunde).
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- **Streitwert** — Geldwert der Forderung; entscheidet ueber Zustaendigkeit (AG bis 5.000 EUR nach altem Recht; ab 01.01.2026 AG bis 10.000 EUR, § 23 GVG) und Gerichtskosten.
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- **Inkasso-Zahlungsklage** — Auf Geldzahlung gerichtete Klage mit standardisierten Pflichtbestandteilen (§§ 253 253 ZPO).
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## Rechtsgrundlagen
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- §§ 241 280 286 288 BGB — Leistungspflicht, Schadensersatz, Verzug, Verzugszinsen
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- §§ 688 ff. ZPO — Mahnverfahren
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- §§ 253 313 ZPO — Klageschrift, Urteilsbestandteile
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- § 23 GVG — Sachliche Zustaendigkeit Amtsgericht
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- § 71 GVG — Sachliche Zustaendigkeit Landgericht
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## Schritt-fuer-Schritt: Einstieg ins Plugin
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1. Forderung pruefen: Ist sie klar beziffert, faellig und belegt (Vertrag, Rechnung, Mahnung)?
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2. Zustaendigkeit bestimmen: AG oder LG nach Streitwert; ggf. besonderer Gerichtsstand.
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3. Mahnvorlauf dokumentieren: Liegt wirksame Mahnung vor? Ist Verzug eingetreten?
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4. Passenden Skill auswaehlen (siehe Skill-Tour).
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5. Klagemuster pruefen oder anpassen: Eigene Kanzleimuster einbinden oder Standardmuster verwenden.
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## Skill-Tour (was gibt es hier?)
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- `inkasso-zahlungsklage-ersteller` — Erstellt eine vollstaendige Zahlungsklage fuer belegte und faellige Forderungen; Gatekeeper-Pruefung vor Klageerstellung.
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- `klage-aus-eigenem-skill` — Verbindet Plugin mit kanzleiinternem Klagewerkstatt-Plugin (klagewerkstatt-kanzlei) fuer mandatsspezifische Klagen aus eigenem Sachverhalt.
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- `klagevorlage-aus-eigenen-mustern` — Destilliert kanzleieigene Klagemuster einmalig in ein wiederverwendbares Plugin-Format.
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## Worauf besonders achten
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- Verzug muss wirksam begruendet sein: Mahnung nach § 286 BGB oder kalendarische Faelligkeit; fehlende Mahnung macht Verzugszinsen unbegruendet.
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- Streitwertgrenzen beachten: Seit 01.01.2026 ist das AG bis 10.000 EUR sachlich zustaendig (§ 23 Nr. 1 GVG, Justizstandort-Staerkungsgesetz).
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- Gegenansprueche und Einreden des Schuldners vor Klageerhebung ermitteln; unangemeldete Aufrechnung kann Klage entwerten.
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- Im Mahnverfahren (§ 688 ZPO) sind von der Hauptforderung abhaengige Nebenforderungen separat zu beziffern.
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- Klagemuster aus Kanzlei-Datenbanken muessen auf den konkreten Sachverhalt angepasst werden; blindes Uebernehmen fuehrt zu unzulaessigen oder unschluessigen Antraegen.
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## Typische Fehler
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- Klage ohne vorherige Mahnung: Ohne wirksame Mahnung kann keine Zahlungsklage auf Verzugszinsen gestellt werden.
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- Streitwert falsch angegeben: Neben- und Zinsforderungen koennen Streitwert in eine andere Gerichtsstandskategorie heben.
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- Forderung nicht hinreichend substantiiert: Rechnung oder Vertrag fehlt als Anlage; Klage wird unschluessig.
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- Verpflichtungseinrede uebersehen: Schuldner hat eigene Gegenansprueche, die aufgerechnet werden koennen.
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- Zu spaet zum Massnahmenpaket: Nach Abschluss Mahnverfahren laufen Widerspruchsfristen; versaeumte Folgeschritte fuehren zu Fristversaeumnissen.
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## Querverweise
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- Plugin `zwangsvollstreckung` — Sobald Titel vorhanden, Vollstreckungsschritte einleiten.
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- Plugin `selbstvertreter-amtsgericht` — Klaeger ohne Anwalt; Prozessbegleitung vor dem AG.
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- Plugin `grosskanzlei-corporate-ma` — Bei hohen B2B-Forderungen ggf. Konzernhaftung oder Distressed-Aspekte pruefen.
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## Quellen und Aktualitaet
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- Stand: 05/2026
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- § 23 Nr. 1 GVG in der Fassung des Gesetzes zur Aenderung des Zustaendigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte (BGBl. 2025 I Nr. 318 vom 11.12.2025): Amtsgerichts-Streitwertgrenze 10.000 EUR ab 01.01.2026; § 511 Abs. 2 ZPO Berufungssumme 1.000 EUR; § 47 EGZPO Uebergangsvorschrift.
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- Basiszinssatz § 247 BGB zum 01.01.2026: 1,27 Prozent (Bundesbank-Bekanntmachung); B2C-Verzugszins 6,27 Prozent, B2B-Verzugszins 10,27 Prozent. Quelle: https://www.bundesbank.de/de/presse/pressenotizen/bekanntgabe-des-basiszinssatzes-zum-1-januar-2026-basiszinssatz-bleibt-unveraendert-bei-1-27--973974
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- BGB und ZPO in aktuell geltender Fassung.
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## Qualitäts-Hardening
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- Arbeite aktennah: Tatsachen, Belege, Fristen, Zuständigkeit und gewünschtes Arbeitsprodukt zuerst klären.
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- Keine Rechtsprechung aus Modellwissen zitieren. Jede Entscheidung vor Ausgabe mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei oder amtlich prüfbarer Quelle absichern.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer sie bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitsschritt dokumentiert ist.
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- Wenn eine Quelle, Randnummer, Behördenpraxis oder Frist nicht sicher geprüft ist, sichtbar als Prüfpunkt markieren und keine Scheinpräzision erzeugen.
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- Ergebnisse so liefern, dass sie sofort weiterverwendbar sind: Kurzbild, Prüfpfad, Risikoampel, Lückenliste und konkrete nächste Schritte.
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- [ZPO 253](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__253.html)
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- [BGB 286](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html)
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- [BGB 195](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__195.html)
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- [GVG 23](https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html)
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name: klage-aus-eigenem-skill
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description: "Kanzlei hat hauseigenes Klage-Plugin (klagewerkstatt-kanzlei) installiert und will damit Klagen aus eigenem Sachverhalt erstellen. Laufzeit-Variante Klagewerkstatt. Prüfraster: Sachverhalt Beklagtenadresse Zuständigkeit §§ 12 13 29 29c ZPO §§ 23 71 GVG. Output: fertige Klageschrift DOCX und Markdown. Abgrenzung zu klagevorlage-aus-eigenen-mustern (Lernlauf) und inkasso-zahlungsklage-ersteller (standalone)."
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description: "Erstellt eine konkrete Klage aus dem hauseigenen kanzlei-spezifischen Vorlagen-Plugin gegen einen benannten Beklagten. Nimmt Mandantendaten Forderungsgrund Streitwert Belege auf und fuellt die Kanzleivorlage. Pinpoints ZPO 253 Abs. 2 ZPO 130d beA. Liefert DOCX Klage druckfertig."
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# Klagewerkstatt — Laufzeit aus eigenem Skill
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# Klage aus eigenem Skill
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## Fachkern: Klagewerkstatt — Laufzeit aus eigenem Skill
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Variante von klagevorlage-aus-eigenen-mustern. Hier ist die Vorlage bereits in einem hauseigenen Plugin oder Skill abgelegt und es geht um die konkrete Klagefertigung.
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## Triage — kläre vor dem Einsatz
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## Daten-Erhebung
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1. Ist das hauseigene Klage-Plugin (`klagewerkstatt-<kanzlei>`) installiert — enthält es `assets/vorlagen-leer/standardklage.md` und `references/hausregeln.json`?
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2. Sind Sachverhalt, Parteien, Forderungshöhe und Beklagtenanschrift vollständig bekannt?
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3. Welche sachliche Zuständigkeit liegt vor (AG bis 10.000 EUR / LG darüber, §§ 23, 71 GVG)?
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4. Welche örtliche Zuständigkeit gilt (§§ 12, 13 ZPO allgemein; § 29 ZPO Erfüllungsort; § 29c ZPO Verbraucherverträge)?
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5. Soll zusätzlich ein Kurz-Memo im Gutachtenstil mit Prozessrisiken erstellt werden?
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- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
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## Zentrale Normen
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§ 253 ZPO (Klageschrift) — §§ 130, 130a, 130d ZPO (Schriftsatz, elektronisches Dokument, beA-Pflicht) — §§ 23, 71 GVG (sachliche Zuständigkeit) — §§ 12, 13, 29, 29c, 38 ZPO (örtliche Zuständigkeit) — VO (EU) 1215/2012 (Brüssel Ia, internationale Zuständigkeit) — §§ 286, 288, 280 BGB (Verzug, Verzugszinsen, Verzugsschaden) — RVG VV (Rechtsanwaltsvergütung)
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## Rechtsprechung
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Zweck
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Dieser Skill ist die Laufzeit-Variante. Er setzt voraus, dass das hauseigene Klage-Plugin bereits installiert ist. Er nimmt Sachverhalt und Beklagtenadresse entgegen, prüft online die Zuständigkeit, füllt die hauseigene Vorlage und liefert die Klageschrift als DOCX und Markdown.
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## Ablauf
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**Vorab:** Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
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**Schritt 1 — Hausvorlage finden**
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Prüfen, ob `klagewerkstatt-<slug>` installiert ist. Wenn nicht: auf `klagevorlage-aus-eigenen-mustern` verweisen.
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**Schritt 2 — Sachverhalt einsammeln**
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Parteien, Forderungsgrund, Betrag, Fälligkeit, Verzug, Beklagtenanschrift, Beweise, Anlagen.
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**Schritt 3 — Zuständigkeit online prüfen (Pflicht)**
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Sachlich: §§ 23, 71 GVG. Örtlich: §§ 12, 13, 29, 29c, 38 ZPO. Online-Recherche unter `https://www.justizadressen.nrw.de/de/justiz/suche` und `https://www.justiz.de/onlinedienste/gerichtsverzeichnis_und_orga/index.php`. Quelle und Abrufdatum dokumentieren. BeA-SAFE-ID nachtragen.
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**Schritt 4 — Klage erzeugen**
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Vorlage `assets/vorlagen-leer/standardklage.md` befüllen, DOCX über `office/docx` rendern. Anlagenliste ergänzen. Dateiname: `Klage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.docx`.
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**Schritt 5 — Memo (nur auf Anfrage)**
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Kurz-Memo im Gutachtenstil: Anspruchsgrundlagen, Beweislage, Prozessrisiken.
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## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
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Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
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| Konstellation | Empfohlener Weg |
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| Block | Erhebt |
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|---|---|
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| Standard — Klageschrift aus eigenem Skill-Output generieren | Klageschrift nach Skill-Output-Schema; Template unten |
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| Variante A — Skill-Output unvollstaendig Luecken vorhanden | Luecken manuell fuellen; dann Template anwenden |
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| Variante B — Mandant will Vereinfachung Mahnverfahren statt Klage | Mahnbescheid § 688 ZPO als kostenguenstigere Alternative |
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| Variante C — Streitwert unter 10.000 EUR (Stand ab 01.01.2026, § 23 GVG n.F.) | Amtsgericht zustaendig; vereinfachtes Verfahren AG; kein Anwaltszwang in der Klageerhebung |
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| Klaeger | Name Anschrift Vertreter |
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| Beklagter | Name Anschrift Rechtsform |
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| Forderung | Hauptsumme Faelligkeit Verzugsbeginn |
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| Anspruchsgrund | Vertrag Lieferung Werk Honorar |
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| Belege | Liste mit Anlagen-Nummerierung |
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| Streitwert | Hauptsumme Nebenforderungen |
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| Gericht | sachlich und oertlich zustaendig pruefen |
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| Mandantenfreigabe | Datum Unterschrift |
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Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
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## Anschluss-Skills
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## Output-Template
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- zustaendigkeitspruefung-mahngericht fuer oertliche Zustaendigkeit
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- klage-einreichungslogik fuer Einreichung
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- klagefreigabe-belegte-forderung fuer Mandantenvermerk
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**Klageschrift-Entwurf**
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## Norm-Pinpoints
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An das [Amtsgericht / Landgericht] [Ort]
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- ZPO 130d
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- ZPO 253 Abs. 2
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Klage
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## Quellen
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des [Kläger], [Anschrift] — Kläger —
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gegen
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[Beklagter], [Anschrift] — Beklagter —
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Streitwert: [...] EUR
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**Zuständigkeitsprüfung:**
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| Prüfpunkt | Ergebnis |
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|---|---|
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| Sachlich (§§ 23/71 GVG) | AG / LG wegen Streitwert [...] EUR |
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| Örtlich (§§ 12/13/29/29c ZPO) | AG/LG [...] wegen [...] |
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| Online-Quelle | [...] — Abrufdatum: [...] |
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| BeA-SAFE-ID | [...] |
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**Klageantrag:**
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Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger [...] EUR nebst Zinsen in Höhe von [...] Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit [...] zu zahlen.
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**Begründung:** [Sachverhalt nach ODUE-Schema: Obersatz — Definition — Untersatz — Ergebnis]
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**Anlagenliste:**
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- Anlage K 1: [...]
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- Anlage K 2: [...]
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Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.
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--- vor Versand klaeren ---
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1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
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2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
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3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]
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Schlussabsatz Variante A (kooperativ):
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Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
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Schlussabsatz Variante B (formal-streng):
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Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
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<!-- AUDIT 27.05.2026 bundle_004 -->
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**Halluzinations-Audit 27.05.2026**
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- [ZPO 253](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__253.html)
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@@ -1,38 +1,67 @@
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name: klage-einreichungslogik
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description: "Klage: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Praktische Einreichungslogik einer Zahlungsklage. Klaert Zustaendigkeit Gerichtskostenvorschuss beA-Pflicht Anzahl Abschriften Anlagenbezeichnung und Zustellung. Pinpoints ZPO 130d beA-Pflicht ZPO 253 Klageinhalt ZPO 167 Rueckwirkung Zustellung GKG 12 Vorschuss. Liefert Checkliste fuer die Einreichung."
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# Klage: Formular, Portal und Einreichungslogik
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# Klage-Einreichungslogik
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## Fachkern: Klage: Formular, Portal und Einreichungslogik
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Eine inhaltlich richtige Klage scheitert oft an Formalien. Dieser Skill geht die Einreichung Schritt fuer Schritt durch.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Einreichungs-Checkliste
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Punkt | Pruefung | Norm |
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|---|---|---|
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| Sachliche Zustaendigkeit | Streitwert ueber zehntausend Euro LG sonst AG | GVG 23 Nr. 1 GVG 71 |
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| Oertliche Zustaendigkeit | Wohnsitz Beklagter Erfuellungsort Verbrauchergerichtsstand | ZPO 12 13 29 29c |
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| Streitwertangabe | konkrete Eurozahl im Schriftsatz | GKG 39 |
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| beA-Pflicht | Rechtsanwalt muss elektronisch einreichen | ZPO 130d |
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| Anlagen | nummeriert K eins K zwei Bezugnahme im Text | ZPO 131 |
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| Abschriften | bei Papier so viele wie Beklagte plus eine fuer Gericht | ZPO 133 |
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| Vollmacht | original oder beglaubigte Abschrift mit Klage | ZPO 80 |
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| Gerichtskostenvorschuss | nach Eingang Rechnung sofort einzahlen | GKG 12 |
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| Zustellung | Gericht von Amts wegen an Beklagten | ZPO 271 |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Klage** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## beA-Pflicht ZPO 130d
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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Seit 1.1.2022 muessen Rechtsanwaeltinnen Schriftsaetze elektronisch einreichen. Verstoss fuehrt zu Unwirksamkeit. Ausnahme nur bei voruebergehender technischer Stoerung mit Glaubhaftmachung ZPO 130d Satz 2 und Satz 3.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Gerichtskostenvorschuss
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Nach Eingang der Klage versendet das Gericht eine Kostenrechnung. Erst nach Eingang des Vorschusses wird die Klage zugestellt. Wer Verjaehrungshemmung will muss demnaechst zahlen ZPO 167. In der Praxis innerhalb von zwei Wochen.
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## Streitwert und Gebuehren Beispiele 2026
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| Streitwert | Gerichtsgebuehr drei-Wert | Anwaltsgebuehr 1,3 Verfahren |
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|---|---|---|
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| 2000 | 267 | 261 |
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| 10000 | 723 | 798 |
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| 25000 | 1149 | 1268 |
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| 50000 | 1719 | 1841 |
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Werte gerundet ohne Auslagen ohne USt.
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## Anlagen Bezeichnung
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Anlage K 1 Rechnung vom 12.03.2025
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Anlage K 2 Lieferschein vom 14.03.2025
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Anlage K 3 Mahnschreiben vom 28.04.2025
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```
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Im Text Bezugnahme z B Anlage K 1.
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 80 Vollmacht
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- ZPO 130 Form
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- ZPO 130d beA
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- ZPO 133 Abschriften
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- ZPO 167 Rueckwirkung
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- ZPO 253 271
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- GKG 12 39
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## Quellen
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- [ZPO 130d](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__130d.html)
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- [ZPO 167](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__167.html)
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||||
- [GKG 12](https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__12.html)
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+70
-31
@@ -1,43 +1,82 @@
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name: klagefreigabe-belegte-forderung
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description: "Klagefreigabe nur für fällige, belegte und prozessreife Forderungen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output."
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description: "Pruefraster ob eine Forderung klagefaehig ist. Verlangt Belegnachweis Faelligkeit Verzug Verjaehrung Zustellfaehigkeit und positive Aussicht. Pinpoints ZPO 253 ZPO 138 BGB 286 BGB 195 BGB 199 ZPO 167. Liefert binaere Klagefreigabe-Entscheidung mit Begruendung und Aktenvermerk."
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# Klagefreigabe nur für fällige, belegte und prozessreife Forderungen
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# Klagefreigabe belegte Forderung
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## Fachkern: Klagefreigabe nur für fällige, belegte und prozessreife Forderungen
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Bevor Klage eingereicht wird durchlaeuft die Forderung ein Pflicht-Pruefraster. Dieser Skill liefert das Raster und das Freigabe-Vermerksmuster.
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## Aufgabe
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Dieser Skill ersetzt einen zu groben Spezial-Slot durch einen konkreten Fachim Plugin `forderungsmanagement-klagewerkstatt`. Kontext des Plugins: Klagewerkstatt für Forderungsmanagement mit Zuständigkeitsprüfung, Mahnvorlauf, Inkasso-Zahlungsklage und Anspruchs-Gatekeeper: Nur klare, fällige und belegte Forderungen werden zur Klage freigegeben.
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## Pflicht-Raster
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Er arbeitet nicht lexikalisch, sondern fallbezogen: Er trennt zuerst Rollen, Ziel, Fristen, Zuständigkeiten und Belege, prüft dann die fachlichen Weichen und liefert ein Ergebnis, mit dem weitergearbeitet werden kann.
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| Punkt | Pruefung | Pass-Kriterium |
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|---|---|---|
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| 1 Bestehen | Anspruchsgrundlage benennbar Vertrag oder Gesetz | Ja Norm benannt |
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| 2 Faelligkeit | Datum Faelligkeit ermittelt | Ja Datum |
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| 3 Verzug | Mahnung oder kalendarisches Datum | Ja Beleg |
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| 4 Verjaehrung | Lauf gepruefte Hemmung dokumentiert | nicht eingetreten |
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| 5 Beleg | Urkunde Rechnung Vertrag Lieferschein vorhanden | mindestens zwei voneinander unabhaengige Belege |
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| 6 Schuldner-Identitaet | richtige Partei zustellfaehige Anschrift | bestaetigt |
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| 7 Solvenz-Indiz | kein Insolvenzantrag bekannt | bestaetigt |
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| 8 Aussicht | rechtlich begruendet | hoch oder mittel |
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| 9 Mandantenfreigabe | Mandant kennt Kostenrisiko zugestimmt | ja schriftlich |
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## Einstieg
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Wenn Material vorliegt, nutze es zuerst. Frage nur nach, was für die nächste Entscheidung fehlt:
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## Pruefung Aktenvermerk
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1. Wer handelt in welcher Rolle und gegen wen?
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2. Welches praktische Ziel soll erreicht werden?
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3. Welche Fristen, Termine, Zustellungen, Schwellenwerte oder Sanktionen stehen im Raum?
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4. Welche Unterlagen, Daten, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Screenshots oder sonstigen Belege liegen vor?
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5. Soll der Output intern, für Mandantschaft, Behörde, Gericht, Gegnerseite oder Gremium formuliert werden?
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```
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Klagefreigabe Forderungssache [Schuldner] - Akte [...]
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## Arbeitsworkflow
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1. **Sortieren:** Sachverhalt, Dokumente und offene Punkte in eine knappe Fallmatrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen:** Einschlägige Normen, Zuständigkeiten, Verfahren, Fristen und formelle Anforderungen live prüfen, soweit Aktualität tragend ist.
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3. **Materielle Weichen:** Die Kernfragen zu **Klagefreigabe nur für fällige, belegte und prozessreife Forderungen** mit Tatbestandsmerkmalen, Belegen, Gegenargumenten und typischen Praxisfehlern abarbeiten.
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4. **Risikoampel:** Ergebnis in Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Unsicherheiten und Beweisbedarf einordnen.
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5. **Anschluss:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn Spezialprüfung, Schriftsatz, Tabelle, Brief oder Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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1. Anspruchsgrund
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[Norm und Sachverhalt]
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## Output-Standard
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- Kurzbild in fünf Sätzen: Lage, Ziel, Frist, Risiko, nächster Schritt.
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- Prüfmatrix mit Punkt, Norm/Quelle, Tatsachen, Beleg, Bewertung, To-do.
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- Konkreter Textbaustein oder Arbeitsprodukt passend zur Lage: Memo, Mandantenbrief, Behörden-/Gerichtsschreiben, Checkliste, Tabelle oder Verhandlungsagenda.
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- Keine Scheingenauigkeit: Annahmen, Lücken und Live-Check-Bedarf offen markieren.
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2. Faelligkeit
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Faellig seit [Datum] aus Paragraph [...] BGB Vertrag.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwenden, wenn die Nutzerin oder der Nutzer den Text selbst bereitstellt; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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3. Verzug
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Mahnung vom [Datum] mit Fristsetzung bis [Datum].
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Verzug seit [Datum] Paragraph 286 Absatz 1 BGB.
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4. Verjaehrung
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Anspruch entstanden [Jahr] Kenntnis seit [Jahr].
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Verjaehrung tritt [Jahr] ein.
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Restzeit [Monate].
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5. Belege
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Anlage K1 Rechnung
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Anlage K2 Lieferschein
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Anlage K3 Mahnschreiben
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6. Schuldner
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[Name Anschrift Rechtsform Handelsregister wenn vorhanden].
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7. Aussicht
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[hoch mittel mit Begruendung].
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8. Kostenprognose
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Streitwert [Euro] Gerichtsgebuehr ca [Euro]
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Anwaltsgebuehr ca [Euro].
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9. Mandantenfreigabe
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Mandant am [Datum] zugestimmt schriftlich.
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Klagefreigabe erteilt am [Datum].
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```
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## Stop-Bedingungen
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- Aussicht gering und Streitwert hoch
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- Verjaehrung bereits eingetreten ohne Hemmung
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- Schuldner nicht greifbar verzogen ins Ausland ohne Bezug
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- Belege nicht vorhanden nur Aussage von Mandant
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 138 253
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- ZPO 167
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||||
- BGB 286 288
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- BGB 195 199 204
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## Quellen
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||||
- [ZPO 253](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__253.html)
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||||
- [BGB 199](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__199.html)
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||||
+27
-158
@@ -1,172 +1,41 @@
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||||
name: klagevorlage-aus-eigenen-mustern
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||||
description: "Kanzlei will einmalig ihre eigenen Klagemuster in ein wiederverwendbares Plugin destillieren. Lernlauf Klagewerkstatt. Prüfraster: Eigene Muster Urteile Kommentare hochladen Extraktion einer Standardklage-Vorlage Zuständigkeitsprüfung online Sachverhalt-Dialog. Output: Klageschrift DOCX und Markdown plus Mini-Plugin ZIP für naechste Klagen ohne erneute Extraktion. Abgrenzung zu klage-aus-eigenem-skill (Nutzung des Plugins) und inkasso-zahlungsklage-ersteller."
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||||
description: "Erstellt aus einem oder mehreren von der Kanzlei hochgeladenen Klagemuster eine wiederverwendbare interne Klage-Vorlage. Extrahiert Variable Platzhalter Mandanten Datum Betrag und kanzlei-typische Formulierungen. Pinpoints ZPO 253 Abs. 2 ZPO 130 Form. Liefert DOCX-Vorlage mit ausgewiesenen Platzhaltern."
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# Klagewerkstatt — Lernlauf aus eigenen Mustern
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# Klagevorlage aus eigenen Mustern
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## Fachkern: Klagewerkstatt — Lernlauf aus eigenen Mustern
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Wenn die Kanzlei bewaehrte Klagemuster hat sollen diese nicht durch generische Vorlagen ersetzt werden. Dieser Skill destilliert das Eigene heraus.
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## Zweck
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## Analyseraster
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Dieser Skill ist der **Lernlauf** der Klagewerkstatt. Er macht in einem Durchgang vier Dinge:
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| Block | Was extrahiert wird | Variablen |
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|---|---|---|
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| Rubrum | Format Klaeger Beklagter Prozessbevollmaechtigte | [klaeger_name] [klaeger_anschrift] [beklagte_name] [beklagte_anschrift] |
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| Anrede Eingangs-Satz | kanzleitypisch | [ggf. Gericht] |
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| Antragsformulierung | Wortlaut Standard- und Nebenforderungen | [hauptsumme] [zinsbeginn] [vorgerichtliche_kosten] |
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||||
| Streitwertangabe | Position im Schriftsatz | [streitwert] |
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||||
| Sachverhalt | typische Gliederung I II III | [vertragsdaten] [pflichtverletzung] [beleg_anlagen] |
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||||
| Rechtliche Wuerdigung | Strukturen mit Pinpoints | [anspruchsnorm] [verzugsnorm] |
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||||
| Beweis | Form der Beweisangebote | [zeugen] [urkunden] [sv_gutachten] |
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||||
| Schluss | Antrag auf Versaeumnisurteil etc | optional |
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1. Aus eigenen Klagemustern, Urteilen, Kommentaren, Aufsätzen und Formatvorlagen wird eine **hauseigene generische Standardklage-Vorlage** destilliert (Markdown + DOCX, mit Platzhaltern).
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2. Der Sachverhalt wird im Dialog und aus weiteren hochgeladenen Dokumenten eingesammelt und in die Vorlage gespiegelt.
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||||
3. **Online-Prüfung der Zuständigkeit** ist Pflicht: justizadressen.nrw.de und justiz.de Gerichtssuche. Streitwert → AG/LG; Beklagtenadresse → örtliche Zuständigkeit; Sondertatbestände beachten.
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||||
4. Aus den extrahierten Hausregeln wird ein **eigenes Mini-Plugin als ZIP** generiert (`klagewerkstatt-<kanzlei>.zip`), das in Claude Code direkt installierbar ist und beim nächsten Mal ohne erneute Extraktion in der hauseigenen Vorlage produziert (siehe Schwester-Skill `klage-aus-eigenem-skill`).
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## Pruefung der Muster
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Memo (rechtliche Würdigung) wird **nur auf ausdrückliche Anfrage** erstellt.
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- Sind die Muster aktuell beA-fest ZPO 130d
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- Verzugszinsen korrekt B2B neun Prozentpunkte B2C fuenf Prozentpunkte BGB 288
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- Pauschale vierzig Euro fuer B2B erwaehnt BGB 288 Abs. 5
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- Streitwertangabe enthalten
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- Rechtsmittelhinweis weggelassen das ist Sache des Gerichts
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## Ablauf
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**Schritt 1 — Kanzlei-Profil**
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Einmal abfragen und merken:
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> Kanzleiname, Rechtsanwältin/Rechtsanwalt mit Anschrift, BeA-SAFE-ID, AGB-Klausel zum Gerichtsstand (sofern für Verbraucher unzulässig nach § 29c ZPO klar abgrenzen), übliche Mandantengruppe (B2B, B2C, gemischt), bevorzugte Zinsformel (Basiszins+5/+9, §§ 288 Abs. 1/2 BGB), Standard-Anlagenliste (z. B. Rechnung, Auftragsbestätigung, Mahnungen, Lieferschein, AGB).
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**Schritt 2 — Materialaufnahme (Lernkorpus)**
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Den Nutzer bitten, alle einschlägigen Eigenmaterialien hochzuladen oder per Pfad zu nennen:
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- Eigene Klage-Muster (mind. 2, gern 5–15) als DOCX, PDF, MD, TXT.
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- Urteile zur eigenen Forderungspraxis (Volltexte oder Auszüge).
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- Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
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- Format- und Layout-Vorlagen (Briefkopf-DOCX, Schriftarten, Nummerierung).
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- Optional: typische Mahnschreiben, Verzugsbriefe, RVG-Berechnungen.
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Bei Schweigen mit den im Plugin liegenden Leervorlagen unter `assets/vorlagen-leer/` arbeiten und das im Endprodukt transparent kennzeichnen.
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**Schritt 3 — Extraktion der Hausregeln**
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Aus dem Lernkorpus extrahieren (Zusammenfassung am Schluss dem Nutzer vorlegen):
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- Aufbau der Klageschrift (Rubrum, Anträge, Begründung, Beweismittel, Anlagen, Schluss).
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||||
- Standardklauseln: Antragswortlaut, Zinsantrag, vorgerichtliche RA-Kosten als Nebenforderung, Mahnverzugsbeginn, Verzugszinsen (§§ 286, 288 BGB), Verzugsschaden (§ 280 BGB).
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- Tonalität: knapp/ausführlich; aktiv/passiv; Direktanrede des Gerichts.
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- Zitierweise: Pinpoint, Randnummer, jüngere BGH-Entscheidungen zuerst, deutsche Kommentartradition.
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
- Anlagenstrategie und Anlagensigel (K1, K2, …).
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**Schritt 4 — Hauseigene Standardvorlage erzeugen**
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Aus den Hausregeln eine **generische Klage-Vorlage** schreiben:
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- Format: Markdown (Vorlage in `assets/vorlagen-leer/standardklage.md`) und parallel DOCX (über `office/docx`-Skill). Layout aus dem mitgelieferten Briefkopf, sonst Klotzkette-Default.
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- Platzhalter strikt in geschweiften Doppelklammern: `{{kanzlei.briefkopf}}`, `{{rubrum.klagepartei}}`, `{{rubrum.beklagte}}`, `{{rubrum.bevollmaechtigte}}`, `{{gericht.bezeichnung}}`, `{{gericht.adresse}}`, `{{gericht.bea_safe_id}}`, `{{streitwert.eur}}`, `{{antrag.hauptforderung}}`, `{{antrag.zinsen}}`, `{{antrag.kosten}}`, `{{sachverhalt}}`, `{{rechtliche_würdigung}}`, `{{anlagen.liste}}`, `{{ort_datum}}`, `{{unterschrift}}`.
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||||
- Standardabschnitte enthalten Hausregel-Bausteine.
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**Schritt 5 — Sachverhalt einsammeln**
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Strukturierte Rückfragen (alle als Liste auf einmal stellen, damit der Nutzer in einem Schwung antworten kann):
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- Forderungsgrund (Kauf, Werkvertrag, Dienstvertrag, Darlehen, Miete, sonstiges) mit kurzer Vertragsbeschreibung.
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||||
- Beklagte(r): Name, Anschrift, Rechtsform, ggf. gesetzliche Vertretung; **Anschrift exakt** für die Zuständigkeitsprüfung.
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||||
- Hauptforderung in EUR, Fälligkeitsdatum, etwaige Teilzahlungen.
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||||
- Mahnungen mit Datum, Form und Inhalt; Mahnverzugseintritt.
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||||
- Vorgerichtliche RA-Kosten als Nebenforderung (Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV RVG, Anrechnung Vorbem. 3 Abs. 4 VV RVG).
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||||
- Beweismittel: Urkunden, Zeugen, Sachverständige, Parteivernehmung, Augenschein.
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||||
- Besonderheiten: Verbrauchereigenschaft des Beklagten, AGB-Gerichtsstand, Erfüllungsort, ausländische Beteiligung (EuGVVO/Brüssel Ia VO 1215/2012).
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||||
Zusätzlich Dokumenten-Drop akzeptieren (Rechnungen, Mahnungen, Korrespondenz). Aus diesen Dokumenten Felder automatisch befüllen und die Belegung jeweils kennzeichnen.
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**Schritt 6 — Zuständigkeit online prüfen (Pflicht)**
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Pflichtschritt vor Auslieferung. Reihenfolge:
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1. **Sachliche Zuständigkeit** rechnerisch: Streitwert ≤ 10.000 EUR → AG (§ 23 Nr. 1 GVG i. d. F. seit 1.1.2026); > 10.000 EUR → LG (§ 71 GVG). Sondertatbestände beachten: Wohnraummietsachen AG ohne Streitwertgrenze (§ 23 Nr. 2a GVG), Nachbarschaftsstreitigkeiten AG (§ 23 Nr. 2e GVG), Familiensachen FamG, Handelssachen Kammer für Handelssachen (§§ 95, 96 GVG).
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||||
2. **Örtliche Zuständigkeit** rechtlich: allgemeiner Gerichtsstand der Beklagten (§§ 12, 13 ZPO). Erfüllungsort (§ 29 ZPO) prüfen — bei Geldschulden Sitz der Klagepartei nur bei qualifizierter Schickschuld, sonst Wohnsitz Beklagte. Verbraucher-Sondertatbestand § 29c ZPO. AGB-Gerichtsstand prüfen, aber bei Verbrauchern nach § 38 ZPO unwirksam.
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||||
3. **Online-Adressrecherche** (immer ausführen):
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||||
- Für NRW-Anschriften: `pplx content fetch "https://www.justizadressen.nrw.de/de/justiz/suche?suchbegriff=<PLZ_oder_Ort>"` (PLZ oder Ort der Beklagten). Wenn PLZ allein nicht reicht, mit Ort nachfassen.
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||||
- Bundesweit ergänzend: `pplx content fetch "https://www.justiz.de/onlinedienste/gerichtsverzeichnis_und_orga/index.php"` und Landes-Justizportale.
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||||
- Treffer prüfen und Bezeichnung, Postanschrift, Telefax und — wo bekannt — die BeA-EGVP-SAFE-ID (Bundesweites elektronisches Adressverzeichnis SAFE, abrufbar in beA bzw. unter justiz.de) einsetzen. Wenn keine SAFE-ID gelistet, mit dem Hinweis "EGVP-Adresse über beA-Adressbuch (SAFE-ID) zu ergänzen" markieren.
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||||
4. Quelle und Abrufdatum stets im Output ausweisen (Anlage `Zuständigkeitsprüfung`).
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**Schritt 7 — Klageschrift erzeugen**
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- **Immer**: `Klage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.docx` (über `office/docx`) und Spiegel `Klage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.md`.
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- Anlagenkonvolut als Liste mit K-Sigeln; Anlagenkopfbogen optional.
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- **Padlet** (auf Wunsch): single-file HTML aus `assets/padlet/klage-padlet.html` mit Live-Vorschau und Pflegefeldern; speichert in `localStorage`.
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**Schritt 8 — Eigenes Mini-Plugin als ZIP erzeugen**
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Aus den Hausregeln und der Standardvorlage wird ein eigenes Plugin gepackt:
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- Skript: `python scripts/plugin_aus_hausregeln.py --kanzlei "<Name>" --vorlage <pfad.md> --regeln <regeln.json> --ziel <ziel.zip>`.
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- Inhalt des ZIP:
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- `klagewerkstatt-<slug>/.claude-plugin/plugin.json` (Name `klagewerkstatt-<slug>`, Version 0.1.0).
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- `klagewerkstatt-<slug>/skills/klage-erstellen/SKILL.md` (siehe Schwester-Skill `klage-aus-eigenem-skill` als Bauanleitung; im erzeugten Plugin lebt die Skill-Datei eigenständig).
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- `klagewerkstatt-<slug>/assets/vorlage/standardklage.md` und `.docx`.
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||||
- `klagewerkstatt-<slug>/references/hausregeln.json`, `belegmuster.md`, `anlagenliste.md`, `zustaendigkeit-quellen.md`.
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||||
- `klagewerkstatt-<slug>/README.md` mit Direkt-Download-Hinweis und Installationsanleitung.
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||||
- ZIP-Dateiname `klagewerkstatt-<slug>.zip`. Datei dem Nutzer zum Download geben mit Installationsanweisung für Claude Code (`Customize Plugins → Install from .zip`).
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**Schritt 9 — Memo (nur auf Anfrage)**
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> Soll ich zusätzlich ein Kurz-Memo im Gutachtenstil mit Anspruchsgrundlagen, Beweislage und Prozessrisiken erstellen?
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Bei Zustimmung: zwei Seiten, DOCX oder Markdown.
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## Rechtlicher Rahmen
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### Pflichtinhalte und Form der Klageschrift
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- **§ 253 Abs. 2 ZPO** Klageinhalt (Parteien, Gericht, Anträge, Sachverhalt, Beweismittel).
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- **§ 130 ZPO** Form der Schriftsätze; **§ 130a ZPO** elektronisches Dokument; **§ 130d ZPO** Pflicht zur elektronischen Einreichung für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (beA).
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- **§ 78 ZPO** Anwaltszwang vor LG aufwärts.
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- **§ 12 RVG / Anlage 2 VV RVG**: Gebührentabelle; **Nr. 2300 VV RVG** Geschäftsgebühr; **Vorbem. 3 Abs. 4 VV RVG** Anrechnung 0,65; **Nr. 3100 VV RVG** Verfahrensgebühr.
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### Sachliche Zuständigkeit
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- **§ 23 Nr. 1 GVG** AG bis 10.000 EUR (i. d. F. seit 1.1.2026).
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- **§ 71 GVG** LG über 10.000 EUR.
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- **§ 23 Nr. 2a GVG** Wohnraummietsachen AG ohne Streitwertgrenze.
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### Örtliche Zuständigkeit
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- **§§ 12, 13 ZPO** allgemeiner Gerichtsstand der Beklagten.
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- **§ 17 ZPO** Sitz juristischer Personen.
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- **§ 29 ZPO** besonderer Gerichtsstand des Erfüllungsortes.
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- **§ 29c ZPO** Verbraucherverträge (Wohnsitz Verbraucher).
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||||
- **§ 38 ZPO** Gerichtsstandsvereinbarung (zwischen Vollkaufleuten zulässig, gegenüber Verbraucher gemäß § 38 Abs. 3 ZPO eingeschränkt).
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- **§ 17 ZPO** Sitz; **§ 24 ZPO** dinglicher Gerichtsstand.
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- Bei grenzüberschreitenden Sachverhalten **Brüssel Ia VO (EU) 1215/2012**, insb. Art. 7 Nr. 1 lit. a und b (Erfüllungsort), Art. 17–19 (Verbrauchersachen), Art. 25 (Gerichtsstandsvereinbarung).
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### Materielle Anspruchsgrundlagen (Standard)
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- **§ 433 Abs. 2 BGB** Kaufpreisanspruch; **§ 631 Abs. 1 BGB** Werklohnanspruch; **§ 611a Abs. 2 BGB** Vergütungsanspruch Dienstvertrag; **§ 535 Abs. 2 BGB** Miete; **§ 488 BGB** Darlehensrückzahlung.
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- **§ 286 BGB** Verzug; **§ 288 Abs. 1 BGB** Verzugszinsen 5 Prozentpunkte über Basiszins; **§ 288 Abs. 2 BGB** 9 Prozentpunkte zwischen Unternehmern für Entgeltforderung; **§ 288 Abs. 5 BGB** Verzugspauschale 40 EUR (B2B).
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- **§ 280 BGB** Schadensersatz inkl. vorgerichtlicher RA-Kosten.
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### Leitentscheidungen
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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### Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Ausgabeformat
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1. **Klageschrift** als DOCX (`Klage-<Beklagte>-<YYYYMMDD>.docx`) und Markdown-Spiegel.
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2. **Anlage Zuständigkeitsprüfung** mit Online-Quellen und Abrufdatum.
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3. **Hauseigenes Mini-Plugin** als ZIP (`klagewerkstatt-<slug>.zip`) mit Standardvorlage, Hausregeln und sofort installierbarem Skill `klage-erstellen`.
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4. **Optional**: HTML-Padlet zur Pflege, DOCX-Anlagenkopfbogen, Memo im Gutachtenstil.
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- DOCX mit Platzhaltern in eckigen Klammern
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- Begleit-Markdown mit Liste aller Variablen
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- Mini-Plugin als ZIP optional fuer wiederholten Einsatz
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## Quellenpflicht
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## Quellen
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Übergabe
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- Bei drohender Zahlungsunfähigkeit der Beklagten an Liquiditätsplanung (`liquiditaetsplanung`) zur Schnellprüfung.
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- Bei einstweiligem Rechtsschutz/Mahnverfahren an `prozessrecht` (Plugin) oder das freistehende
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Plugin `zwangsvollstreckung` (`zv-mahnbescheid-online`, `zv-vollstreckungsbescheid-folge`) verweisen.
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- Nach Rechtskraft des Titels an `zwangsvollstreckung` zur operativen Durchsetzung (`zv-pfueb-bank`,
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`zv-pfueb-arbeitsentgelt`, `zv-vermoegensauskunft-gv`).
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- Wenn der Nutzer beim nächsten Mal nur den Sachverhalt einreichen will: Schwester-Skill `klage-aus-eigenem-skill` mit dem im Schritt 8 erzeugten Plugin verwenden.
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<!-- AUDIT 27.05.2026 -->
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## Audit-Hinweise (27.05.2026)
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Drei halluzinierte Rechtsprechungsbelege wurden im Abschnitt "Leitentscheidungen" korrigiert:
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| # | Fehlerhaftes AZ | Status | Korrektur |
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|---|---|---|---|
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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Recherchequelle: dejure.org (Abruf 27.05.2026). Frontmatter unveraendert. Kein Commit.
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- [ZPO 253](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__253.html)
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- [ZPO 130d](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__130d.html)
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- [BGB 288](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__288.html)
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@@ -1,50 +1,48 @@
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name: mahnverfahren-bauleiter
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description: "Bauleiter automatisiertes Mahnverfahren §§ 688 ff. ZPO: Mahnbescheid, Widerspruch, Vollstreckungsbescheid. Pruefraster fuer Glaeubiger und Inkassodienstleister."
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description: "Spezielles Mahnverfahren bei Werklohnanspruechen aus Bauvertraegen. Beruecksichtigt Faelligkeit nach Abnahme BGB 641 Maengelrechte BGB 634 Bauhandwerkersicherung BGB 650f. Pinpoints ZPO 688 ZPO 690 BGB 641 BGB 650f. Liefert Pruefliste fuer MB-Antrag und typische Stolpersteine."
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# FMKW: Mahnverfahren Bauleiter
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# Mahnverfahren bei Bauforderungen
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## Fachkern: FMKW: Mahnverfahren Bauleiter
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Bau-Werklohnforderungen sind im Mahnverfahren machbar wenn Faelligkeit klar dokumentiert und kein Maengelstreit zu erwarten ist.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Faelligkeit Werklohn
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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Werklohn ist faellig nach Abnahme BGB 641 Abs. 1. Bei BGB 650g Abs. 4 gilt Schlussrechnungsfaelligkeit dreissig Tage nach Zugang einer pruefbaren Schlussrechnung. Ohne Faelligkeit kein Mahnbescheid.
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## Pruefraster
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## Bauhandwerkersicherung BGB 650f
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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Bauunternehmerin kann Sicherheit verlangen. Wird Sicherheit nicht gestellt darf Unternehmerin Vertrag kuendigen. Erfolgt Kuendigung haben sich die Anspruchsgrundlagen veraendert.
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Pruefliste MB-Antrag Bau
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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| Punkt | Pruefung |
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|---|---|
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| Abnahme erfolgt | foermlich oder konkludent BGB 640 |
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| Schlussrechnung pruefbar | Massenauszug Belege |
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| Faelligkeit | nach Abnahme oder 30 Tage nach Schlussrechnung |
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| Maengelstreit zu erwarten | wenn ja Klage statt MB |
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| Bauhandwerkersicherung gefordert | dokumentieren |
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| Streitwert | brutto inklusive USt wenn faellig |
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Typische Stolpersteine
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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- Abnahme nicht dokumentiert dann keine Faelligkeit
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- Auftraggeber bestreitet pruefbare Schlussrechnung Mahnbescheid waere unhaltbar
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- Maengel und Abschlagsrechnungen vermischen sich Klage statt MB
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## Norm-Pinpoints
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- BGB 631 Werkvertrag
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- BGB 640 Abnahme
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- BGB 641 Faelligkeit
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- BGB 650a ff Bauvertrag
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- BGB 650f Bauhandwerkersicherung
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- BGB 650g Schlussrechnung
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## Quellen
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- [BGB 641](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__641.html)
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- [BGB 650f](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__650f.html)
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||||
- [BGB 650g](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__650g.html)
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+127
-47
@@ -1,62 +1,142 @@
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name: mahnverfahren-beweislast-darlegungslast
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description: "Mahnverfahren: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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||||
description: "Beweislast und Darlegungslast in Mahnverfahren und Klage: Klaeger traegt Darlegungs- und Beweislast fuer anspruchsbegruendende Tatsachen. Substantiierungspflicht § 138 ZPO, Wahrheitspflicht, Bestreiten mit Nichtwissen § 138 Abs. 4 ZPO. Sekundaere Darlegungslast bei Wissensvorsprung Bekl. Output: Beweisaufgabe je Sachverhaltspunkt."
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# Mahnverfahren: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung
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# Beweislast und Darlegungslast
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## Arbeitsbereich
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Wer im Prozess **was** vortragen muss und wer im Streitfall **beweisen** muss. Erfolgskritisch fuer Klage und Verteidigung.
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Mahnverfahren: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung im Plugin forderungsmanagement klagewerkstatt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Grundregeln
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## Arbeitsweg
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| Regel | Inhalt | Norm |
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|---|---|---|
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| Beibringungsgrundsatz | Parteien tragen Tatsachen vor | § 282 ZPO |
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| Wahrheitspflicht | Parteien muessen wahr sein | § 138 Abs. 1 ZPO |
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||||
| Substantiierungspflicht | konkreter Tatsachenvortrag | § 138 Abs. 2 ZPO |
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||||
| Geststaendnisfiktion | nicht bestrittene Tatsache gilt zugegeben | § 138 Abs. 3 ZPO |
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||||
| Bestreiten mit Nichtwissen | nur ueber Vorgaenge der Gegenseite | § 138 Abs. 4 ZPO |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
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- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Verteilung der Beweislast
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## Fachkern: Mahnverfahren: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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**Grundsatz** (BGH IX ZR 12/86): Jede Partei traegt die Beweislast fuer die Tatsachen, aus denen sich die fuer sie guenstige Rechtsfolge ergibt.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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### Beim Klaeger (anspruchsbegruendende Tatsachen)
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Forderungstyp | Klaeger beweist |
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|---|---|
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| Kaufpreisanspruch § 433 BGB | Vertragsschluss, Lieferung, Faelligkeit |
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| Werklohnanspruch § 631 BGB | Vertrag, Abnahme, Hoehe Werklohn |
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| Mietzinsanspruch § 535 BGB | Mietvertrag, Hoehe Miete |
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| Darlehensrueckforderung § 488 BGB | Darlehensvertrag, Auszahlung, Faelligkeit |
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| Schadensersatz § 280 BGB | Vertragsverletzung, Verschulden, Schaden, Kausalitaet |
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| Bereicherungsanspruch § 812 BGB | Leistung, ohne Rechtsgrund, Hoehe |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Mahnverfahren** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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### Beim Beklagten (rechtshindernde, rechtsvernichtende, rechtshemmende Tatsachen)
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## Materielle Weichen Mahnverfahren (§§ 688 ff. ZPO)
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- **Anwendungsbereich (§ 688 ZPO):** Bezifferte Geldforderungen in Euro; ausgeschlossen sind unbezifferte Forderungen, Verbraucher-Darlehen mit Zinssatz über 12% pa, Verbraucherkredite bei sittenwidrigen Vereinbarungen.
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- **Antragstellung (§ 690 ZPO):** Online unter www.online-mahnantrag.de oder Formular; zentrales Mahngericht jedes Bundeslandes (z. B. AG Hagen für NRW, AG Stuttgart für BW). Anwaltszwang besteht nicht.
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- **Inhalt des Mahnantrags (§ 690 ZPO):** Parteien (Antragsteller, Antragsgegner mit Anschrift), Anspruchsgrund mit Datum und Bezugsfall (z. B. "Rechnung vom 15.03.2025 Nr. 2025-001"), Hauptforderung, Zinsen, Mahn-/Inkassokosten, Erklärung dass keine Gegenleistung mehr offen.
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- **Schwellenwert:** Keine - jede Geldforderung darf im Mahnverfahren betrieben werden, auch Klein- und Großforderungen.
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- **Mahnbescheid (§ 692 ZPO):** Wird vom Mahngericht erlassen und an den Antragsgegner zugestellt. Schuldnerbelehrung über Widerspruchsfrist.
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- **Widerspruch (§ 694 ZPO):** Innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung. Widerspruch muss nicht begründet werden. Folge: Übergang ins streitige Verfahren bei AG/LG (je nach Streitwert), Antragsteller muss binnen zwei Wochen Anspruch begründen (§ 696 Abs. 1 ZPO).
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- **Vollstreckungsbescheid (§ 699 ZPO):** Bei fehlendem Widerspruch und Antrag (frühestens 14 Tage nach Mahnbescheidzustellung). Wirkt als Vollstreckungstitel.
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||||
- **Einspruch gegen Vollstreckungsbescheid (§ 700 ZPO):** Innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung. Führt zum Übergang ins streitige Verfahren. Vollstreckungsbescheid bleibt aber vorläufig vollstreckbar (§ 700 Abs. 1 S. 2 ZPO).
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||||
- **Verjährungshemmung (§ 204 Abs. 1 Nr. 3 BGB):** Mahnverfahren hemmt die Verjährung mit Eingang des Antrags beim Gericht (auf alle Forderungspositionen, die im Antrag bezeichnet sind).
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||||
- **Praktiker-Tipp:** Bei rechtskräftigem Vollstreckungsbescheid Verjährung 30 Jahre (§ 197 Abs. 1 Nr. 4 BGB). Mahnverfahren also auch sinnvoll, um Verjährung zu vermeiden, wenn streitige Klage noch nicht reif ist - aber Achtung: Mahnverfahren wird zur Klage, wenn Widerspruch eingelegt.
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| Einwendung | Beklagter beweist |
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|---|---|
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| Erfuellung § 362 BGB | Zahlung mit Belegen |
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| Aufrechnung § 387 BGB | Gegenforderung, Aufrechnungslage, Erklaerung |
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| Stundung | Stundungsvereinbarung |
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| Erlass § 397 BGB | Erlassvertrag |
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| Verjaehrung § 214 BGB | Verjaehrungsdaten, fehlende Hemmung |
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| Schlechtleistung § 280 BGB | Mangel, Frist, Schaden |
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| AGB-Unwirksamkeit | Vereinbarung, Inhaltswidrigkeit § 305 ff. BGB |
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| Sittenwidrigkeit § 138 BGB | sittenwidrige Umstaende |
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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### Beweislastumkehr / Beweislasterleichterung
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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| Konstellation | Folge |
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|---|---|
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| Verbrauchsgueterkauf § 477 BGB | Mangel zur Zeit Gefahruebergang vermutet (12 Monate) |
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| Arzthaftung Dokumentationsfehler § 630h BGB | Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehlern |
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| Anscheinsbeweis | typischer Geschehensablauf |
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| Substantiierter Sachvortrag der Klagepartei | sekundaere Darlegungslast Bekl. |
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## Sekundaere Darlegungslast (BGH-Doktrin)
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Wenn Klaeger ausserhalb des fuer ihn beweisbaren Bereichs steht und der Beklagte naehere Kenntnis hat, trifft den Beklagten eine **sekundaere Darlegungslast** (konkrete Darlegung, ggf. Belege).
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**Beispiele:**
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- Arbeitnehmer klagt Vergueetung → AG legt Stundenaufzeichnung vor.
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- Verbraucher klagt gegen Bank → Bank legt Vertragsformulare vor.
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- Klage gegen Konzern → Konzerngesellschaft legt Berechnungen offen.
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## Substantiierungspflicht – Grad
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| Anforderung | Beispiel |
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|---|---|
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| Schluessigkeit | "Verkauf Maschine X am 15.04.2024 fuer 12.000 EUR, geliefert 20.04., Rechnung 22.04." |
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| Erheblichkeit | reicht aus, wenn schluessig zur Begruendung des Anspruchs |
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| Bestreiten konkret | "Vertragsschluss bestritten, weil ich nie unterschrieb" |
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| Bestreiten ins Blaue hinein | unzulaessig |
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| Pauschales Bestreiten | unzureichend (BGH NJW 1995, 1432) |
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||||
## Bestreiten mit Nichtwissen § 138 Abs. 4 ZPO
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**Zulaessig** nur ueber Tatsachen,
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1. die nicht eigene Handlungen der Partei betreffen UND
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||||
2. nicht Gegenstand eigener Wahrnehmung der Partei waren.
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**Folgen** falsches Bestreiten mit Nichtwissen: Geststaendnisfiktion § 138 Abs. 3 ZPO.
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## Beweismittel im Zivilprozess
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| Beweismittel | Norm |
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|---|---|
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| Urkundsbeweis | §§ 415-444 ZPO |
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| Zeugenbeweis | §§ 373-401 ZPO |
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| Sachverstaendigenbeweis | §§ 402-414 ZPO |
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||||
| Augenscheinsbeweis | §§ 371-372a ZPO |
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| Parteivernehmung | §§ 445-455 ZPO |
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## Praesentation Klagebegruendung – Beispiel
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```
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||||
Tatbestand:
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1. Klaegerin und Beklagte schlossen am 15.04.2024 einen Werkvertrag
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ueber [Bauleistung] zum Festpreis 28.456,80 EUR (Anlage K1).
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||||
Beweis: Vertragsurkunde Anlage K1.
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||||
2. Klaegerin lieferte das Gewerk vollstaendig am 30.04.2024
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||||
und nahm es am 02.05.2024 ab (Anlage K2 Abnahmeprotokoll).
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||||
Beweis: Abnahmeprotokoll Anlage K2; Zeuge Hr. Schulz, c/o Klaegerin.
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||||
3. Klaegerin stellte die Schlussrechnung Nr. R-2024-115 vom
|
||||
05.05.2024 ueber 28.456,80 EUR (Anlage K3) zu mit Posttagebuch
|
||||
Anlage K3a.
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4. Beklagte zahlte trotz Mahnungen vom 10.06., 25.06. und 12.07.2024
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(Anlagen K4-K6) nicht.
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Rechtliche Wuerdigung:
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Klaegerin hat aus § 631 Abs. 1 BGB Anspruch auf Werklohn ...
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```
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## Beweisaufgaben-Matrix
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Bei Aufnahme eines Falles erstellen:
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| Tatsache | beweispflichtig | Beweismittel |
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|---|---|---|
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| Vertragsschluss 15.04.24 | Klaeger | Vertrag K1, Zeuge X |
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| Lieferung 30.04.24 | Klaeger | Lieferschein K2 |
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| Abnahme | Klaeger | Abnahmeprotokoll K3 |
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| Faelligkeit | Klaeger | § 641 BGB i.V.m. Abnahme K3 |
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| Verzug | Klaeger | Mahnung K4 mit Zugang |
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| Hoehe Schaden Inkassokosten | Klaeger | Anwaltsrechnung K6 |
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| Erfuellung durch Bekl. | Beklagter | Kontoauszug |
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| Verjaehrung | Beklagter | Datum Forderungsbeginn |
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## Typische Fehler
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- Klagebegruendung pauschal "Beklagte schuldet noch 5.000 EUR".
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- Beweisangebot vergessen, dann § 273 ZPO Hinweis.
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- Bestreiten mit Nichtwissen, obwohl eigene Tat im Konzern.
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- Sekundaere Darlegungslast nicht ausgenutzt.
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- Substantiierung erst in Berufung → § 530, § 531 ZPO Praeklusion.
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## Quellen
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||||
- ZPO § 138 Wahrheitspflicht [gesetze-im-internet.de/zpo/__138.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__138.html)
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||||
- ZPO § 282 Vortrag [gesetze-im-internet.de/zpo/__282.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__282.html)
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||||
- ZPO § 286 Beweiswuerdigung [gesetze-im-internet.de/zpo/__286.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__286.html)
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||||
- BGB § 477 Beweislast Verbrauchsguterkauf [gesetze-im-internet.de/bgb/__477.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__477.html)
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||||
- BGB § 630h Beweislast Arzt [gesetze-im-internet.de/bgb/__630h.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__630h.html)
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||||
- BGH IX ZR 12/86 Beweislastregel [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
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@@ -1,38 +1,53 @@
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name: mahnvorlauf-dokumentenmatrix
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description: "Mahnvorlauf: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Dokumentiert den aussergerichtlichen Mahnvorlauf in einer Matrix von Erstmahnung bis letzter Frist. Verknuepft Datum Mahnstufe Empfaenger Zugang Zahlungseingang. Pinpoints BGB 286 Abs. 1 Verzug durch Mahnung Abs. 2 Nr. 1 kalendarische Bestimmung ZPO 174 Zugangsfiktion. Liefert Matrix-Vorlage und Zugangsbelege."
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# Mahnvorlauf: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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# Mahnvorlauf Dokumentenmatrix
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## Fachkern: Mahnvorlauf: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Der Mahnvorlauf entscheidet ueber Verzugsbeginn und ueber Erstattung der Inkassokosten.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Matrix-Vorlage
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Stufe | Datum | Form | Empfaenger | Zugangsbeleg | Frist | Zahlung |
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|---|---|---|---|---|---|---|
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| Erstmahnung | 2025-03-15 | E-Mail | Schuldner | Lesebestaetigung | 2025-03-29 | keine |
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| Zweitmahnung mit Verzugshinweis | 2025-04-02 | Einschreiben | Schuldner | Rueckschein 2025-04-04 | 2025-04-18 | keine |
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| Anwaltliches Mahnschreiben mit Inkassokosten | 2025-05-05 | Einschreiben | Schuldner | Rueckschein 2025-05-07 | 2025-05-21 | keine |
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| Mahnbescheid oder Klage | 2025-06-01 | beA | Gericht | Eingangsbestaetigung | - | - |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Mahnvorlauf** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Verzug Mahnung oder Kalender BGB 286
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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- Abs. 1 Verzug durch Mahnung nach Faelligkeit
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- Abs. 2 Nr. 1 keine Mahnung bei kalendarischer Bestimmung
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- Abs. 3 Verzug bei Entgeltforderung 30 Tage nach Faelligkeit und Rechnungszugang Verbraucher braucht Hinweis im Rechnungstext
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Zugang sichern
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| Versandart | Zugang |
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|---|---|
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| Einfacher Brief | nur mit weiterem Beweis |
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| Einschreiben Uebergabe | Empfangsbestaetigung Postdienstleister |
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| Einschreiben Rueckschein | unterzeichneter Rueckschein |
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| Einwurf-Einschreiben | Auslieferungsbeleg plus Sendungsverlauf |
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| E-Mail | Eingangs- und Lesebestaetigung erforderlich |
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| beA Schriftsatz | Empfangsbekenntnis |
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## Mustertexte fuer Mahnstufen
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```
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Stufe 1 sachlicher Reminder
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Stufe 2 Verzugsbegruendung mit klarer Frist und Hinweis auf weitere Schritte
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Stufe 3 Anwaltsschreiben mit Inkassokosten und Klageandrohung
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```
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## Norm-Pinpoints
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- BGB 130 Zugang Willenserklaerung
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- BGB 286 Verzug
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- ZPO 174 EmpfangsbekenntnisAnwalt
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## Quellen
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||||
- [BGB 286](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html)
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||||
- [BGB 130](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__130.html)
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name: mandantenkommunikation
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description: "Mandantenkommunikation im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Wer fragt in welcher Rolle? 2. Was ist das gewünschte Ergebnis? 3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen? 4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?"
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||||
description: "Strukturierte Mandantenkommunikation waehrend einer Forderungssache. Definiert Anlaesse Inhalte und Form fuer Mandanteninformation Auftragsbestaetigung Sachstand Vergleich Zustimmung und Abschluss. Pinpoints BORA 11 unverzuegliche Information BRAO 49b Mandantenaufklaerung RVG 49b BGB 280 Schadensersatz aus Beratungsvertrag. Liefert E-Mail-Vorlagen mit Pflichtinhalten."
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# Mandantenkommunikation
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Mandantenkommunikation im Plugin forderungsmanagement-klagewerkstatt: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten..
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Maendel der Mandantenpflicht endet jedes Forderungsmandat in Aerger. Dieser Skill regelt Anlaesse Form und Mindestinhalt.
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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## Pflicht-Anlaesse
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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||||
| Anlass | Frist | Form | Mindestinhalt |
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|---|---|---|---|
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| Mandatsannahme | sofort | Textform | Auftragsbestaetigung Honorarbasis Vollmacht Datenschutz |
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| Wesentliche Schritte | unverzueglich | Textform oder Telefon mit Vermerk | was wann mit welcher Erfolgsaussicht |
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| Eingang Schuldner-Brief | innerhalb drei Werktagen | Textform | Sachstand Optionen Empfehlung |
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||||
| Vergleichsangebot Gegenseite | unverzueglich | Textform | Wortlaut Bewertung Vorschlag |
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||||
| Klageeinreichung | vorher | Textform | Risikohinweis Kostenrisiko Streitwert Gerichtskostenvorschuss |
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||||
| Urteil oder Vollstreckungsbescheid | spaetestens drei Tage | Textform | Tenor Rechtsmittelhinweis Folgeschritte |
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||||
| Mandatsende | sofort | Textform | Abschluss Aktenrueckgabe Aufbewahrungspflicht |
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Pflicht-Hinweise
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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||||
- Risiko des Unterliegens Kostenfolge ZPO 91
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- Streitwertabhaengige Gebuehren RVG 13
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||||
- Vorschusspflicht des Glaeubigers fuer Gerichtskosten GKG 12
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||||
- Hemmungs- und Verjaehrungswirkung der Klageerhebung BGB 204
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
|
||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## E-Mail-Muster Mandantensachstand
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```
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Betreff Sachstand Forderungssache [Name Schuldner] - Aktenzeichen [...]
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Sehr geehrte Frau Sehr geehrter Herr [Mandant]
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zur Forderung ueber [Hauptsumme] Euro gegen [Schuldner] berichten wir Folgendes.
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Aktueller Stand
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- [eingegangene Zahlung Verzug Schuldnerbrief]
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- [eigene Massnahme letzte Frist]
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Naechster Schritt
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- [Mahnbescheid Klage Vollstreckung]
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||||
- voraussichtliche Frist bis [Datum]
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||||
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||||
Risiko und Kosten
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- Aussicht [hoch mittel gering]
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- Gerichtskosten ca [Betrag] Anwaltskosten ca [Betrag]
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Wir bitten um Ihre Zustimmung bis [Datum].
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Mit freundlichen Gruessen
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```
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## Schweigepflicht
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- BRAO 43a Abs. 2 Verschwiegenheit
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- StGB 203 Strafbarkeit der Verletzung
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- DSGVO Art 6 Art 9 bei Verarbeitung
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## Norm-Pinpoints
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- BRAO 43a 49b
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- BORA 11
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- RVG 13 49b
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## Quellen
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||||
- [BRAO 43a](https://www.gesetze-im-internet.de/brao/__43a.html)
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||||
- [BORA 11](https://www.gesetze-im-internet.de/bora/__11.html)
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@@ -1,45 +1,44 @@
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name: output-waehlen
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description: "Output wählen im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: Diese Output-Weiche für Forderungsmanagement Klagewerkstatt entscheidet, ob Memo, Antrag, Schriftsatz, Tabelle, Risikoampel, Fragenliste oder Mandantenbrief der richtige nächste Schritt ist."
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description: "Bestimmt fuer einen Forderungsfall das passende Ausgabeprodukt aussergerichtliche Mahnung Mahnbescheidsantrag Klageschrift Vollstreckungsauftrag Aktenvermerk oder Vergleichsentwurf. Beruecksichtigt Mandantenziel Kostenrisiko Eilbeduerftigkeit und Beweislage. Pinpoints ZPO 690 Antragsinhalt ZPO 253 Klageinhalt BGB 779 Vergleich. Liefert Format und Mindestbestandteile."
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# Output wählen
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# Output waehlen
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## Einsatzlage
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Nicht jede Forderungsakte braucht eine Klage. Dieser Skill waehlt das passende Produkt.
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||||
Diese Output-Weiche für **Forderungsmanagement Klagewerkstatt** entscheidet, ob Memo, Antrag, Schriftsatz, Tabelle, Risikoampel, Fragenliste oder Mandantenbrief der richtige nächste Schritt ist.
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## Produktkatalog
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## Fachlandkarte dieses Plugins
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| Output | Wann | Mindestinhalt | Norm |
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|---|---|---|---|
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| Aussergerichtliche Mahnung | Schuldner noch nicht in Verzug oder zur Verzugsbegruendung | Forderung Faelligkeit Zahlungsfrist Verzugsfolgenhinweis | BGB 286 Abs. 1 |
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| Anwaltliches Forderungsschreiben | Zweite Eskalationsstufe Inkassokostenanspruch wecken | wie oben plus Vollmacht Hinweis Kostenfolge | RDG 13b |
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||||
| Mahnbescheidsantrag online | unstrittig faellig kein Widerspruch erwartet | Glaeubiger Schuldner Anspruchsgrund Hauptforderung Nebenforderungen Zinsen | ZPO 690 |
|
||||
| Klageschrift Zahlungsklage | Streit erwartet oder Mahnverfahren ausgeschlossen | Parteien Antrag Tatsachen Beweis Streitwert | ZPO 253 Abs. 2 |
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||||
| Vollstreckungsauftrag Gerichtsvollzieher | Titel vorhanden bewegliches Vermoegen | Glaeubiger Schuldner Titel Forderung Hoehe | ZPO 753 ZPO 754 |
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| Pfaendungs- und Ueberweisungsbeschluss | Titel Drittschuldner bekannt | Drittschuldnerdaten Forderungsbezeichnung | ZPO 829 ZPO 835 |
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||||
| Forderungsanmeldung InsO | Schuldner insolvent | Forderung Grund Beleg Rangstufe Vorrechte | InsO 174 |
|
||||
| Vergleichsentwurf | beide Seiten verhandlungsbereit | Forderungshoehe Ratenplan Verzichtsklausel Vollstreckungsklausel | BGB 779 ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 |
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||||
| Aktenvermerk Nichtaufnahme | Forderung verjaehrt unwirtschaftlich oder Konflikt | Sachverhalt Pruefergebnis Mandantenbeschluss Wiedervorlage | BORA 50 Aktenpflicht |
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- `allgemein-workflow-chronologie-workflow-fristen` — Allgemein Chronologie Fristen
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||||
- `belegte-faellige-fmkw` — Belegte Faellige Fmkw
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- `bgb-zpo-fmkw-saumselig-fmkw-titulierung` — Bgb Zpo Fmkw Saumselig Fmkw Titulierung
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||||
- `fmkw-mahnverfahren-bauleiter` — Fmkw Mahnverfahren Bauleiter
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||||
- `fmkw-saumselig-streitig-erfahrung-spezial` — Fmkw Saumselig Streitig Erfahrung Spezial
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||||
- `fmkw-titulierung-streckung-leitfaden` — Fmkw Titulierung Streckung Leitfaden
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- `fmkw-verbraucherklage-cookies-rdg-spezial` — Fmkw Verbraucherklage Cookies Rdg Spezial
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- `fmkw-verbraucherklage-forderung-anwaltshonorar-forderung` — Fmkw Verbraucherklage Forderung Anwaltshonorar Forderung
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- `forderung-anwaltshonorar-rvg` — Forderung Anwaltshonorar Rvg
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||||
- `forderung-arzthonorar-goae` — Forderung Arzthonorar Goae
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||||
- `forderung-aus-werkvertrag-bgb-bau` — Forderung Aus Werkvertrag Bgb Bau
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||||
- `forderung-gegen-gesellschafter-13-gmbhg` — Forderung Gegen Gesellschafter 13 Gmbhg
|
||||
- `forderung-gegen-gesellschafter-insolventen-schuldner-ausland` — Forderung Gegen Gesellschafter Insolventen Schuldner Ausland
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||||
- `forderung-gegen-insolventen-schuldner` — Forderung Gegen Insolventen Schuldner
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||||
## Entscheidungslogik
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## Arbeitsweg
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1. Eilbeduerftigkeit Verjaehrung naht in unter sechzig Tagen Mahnbescheid oder Klage sofort
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||||
2. Beweislage stark Urkundenprozess pruefen
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||||
3. Schuldner zahlungsbereit aber liquide schwach Vergleich mit Vollstreckungsunterwerfung ZPO 794 Abs. 1 Nr. 5
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||||
4. Schuldner schweigt nach zwei Mahnungen Mahnbescheid
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||||
5. Streit ueber Existenz oder Hoehe Zahlungsklage
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||||
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||||
- Ergebnistyp bestimmen: Schriftsatz an Mandant, Gegner, zuständiges Gericht oder Behörde, etwaige Sachverständige oder beauftragte Stellen, Mandantenmemo, Risikobericht, Vertragsentwurf, Entscheidungsvorlage, Behörden-Stellungnahme — was braucht der Mandant wirklich?
|
||||
- Pflichtformate festlegen: Tenor / Antrag / Begründung (Anspruchsgrundlage, Tatbestand, Subsumtion, Ergebnis); konkrete Norm-Pinpoints im Forderungsmanagement Klagewerkstatt (die einschlägigen Normen des Fachgebiets live über gesetze-im-internet.de und dejure.org prüfen) einarbeiten.
|
||||
- Adressat-Klarheit: Sprache, Detailtiefe und juristische Vorbildung des Empfängers berücksichtigen; bei Mandant ohne Vorbildung Klartext-Zusammenfassung voranstellen.
|
||||
- Beweis- und Anlagenstruktur planen (chronologisch, thematisch, K- und B-Anlagen); Bezugnahmen sauber kennzeichnen.
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||||
- Quellenfußnoten und Zitierweise sichern; offene Punkte und Annahmen explizit als solche kennzeichnen.
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||||
## Norm-Pinpoints
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## Output
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- ZPO 253 Klage
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- ZPO 690 Mahnantrag
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- ZPO 753 754 Gerichtsvollzieher
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- ZPO 794 Titel-Katalog
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- BGB 779 Vergleich
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Format-Wahl mit kurzer Begründung, einer Alternative und fertigem Bausteinen; bei Forderungsmanagement Klagewerkstatt sofort: Mahnung oder Mahnbescheid online (zentrales MB-Gericht).
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||||
## Quellen
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## Qualitätsanker
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- Normen und Rechtsprechung nach `references/quellenhygiene.md` und `references/zitierweise.md` behandeln.
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- Wenn eine Spezialfrage sichtbar wird, den passenden Skill nennen und kurz erklären, warum genau dieser Arbeitsgang passt.
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||||
- Bei Zeitdruck zuerst Frist, Zuständigkeit, Form und Beweislast sichern.
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||||
- [ZPO 690](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__690.html)
|
||||
- [ZPO 794](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html)
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||||
- [BGB 779](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__779.html)
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||||
|
||||
@@ -1,39 +1,62 @@
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||||
---
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||||
name: quellenkarte
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||||
description: "Klare Quellenkarte: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert."
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||||
description: "Kuratierte Quellenkarte fuer Forderungsmanagement Klagewerkstatt. Sortiert nach Gesetzen Rechtsprechung Verordnungen EU-Recht und Praxis-Literatur. Pinpoints ZPO BGB GVG GKG RVG InsO und EU-Verordnungen Brüssel Ia EuMVVO EuVTVO EuGFVO. Liefert Linkliste auf gesetze-im-internet.de bundesgerichtshof.de eur-lex.europa.eu."
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||||
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# Klare Quellenkarte
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# Quellenkarte
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## Einsatzlage
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Quellen die in diesem Plugin durchgaengig zitiert werden.
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Diese Quellenkarte sichert im Bereich **Forderungsmanagement Klagewerkstatt** tragende Normen, Rechtsprechung, Behördenpraxis, Register, Formulare und aktuelle Leitlinien ab.
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## Nationale Gesetze
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## Suchraster
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| Norm | Bereich | Link |
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|---|---|---|
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| BGB 195 199 203 204 212 | Verjaehrung Hemmung Neubeginn | [BGB 195](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__195.html) |
|
||||
| BGB 286 288 | Verzug und Zinsen | [BGB 286](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html) |
|
||||
| BGB 631 641 650a ff | Werkvertrag Bau | [BGB 631](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__631.html) |
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||||
| ZPO 130 130d 138 142 253 | Form und Schriftsatz | [ZPO 253](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__253.html) |
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||||
| ZPO 688 ff | Mahnverfahren | [ZPO 688](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__688.html) |
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||||
| ZPO 704 ff | Vollstreckung | [ZPO 704](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__704.html) |
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||||
| GVG 23 71 | Sachliche Zustaendigkeit | [GVG 23](https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__23.html) |
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| GKG 12 39 | Gerichtskosten | [GKG 12](https://www.gesetze-im-internet.de/gkg_2004/__12.html) |
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| RVG 13 14 49b | Anwaltsgebuehren | [RVG 13](https://www.gesetze-im-internet.de/rvg/__13.html) |
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| InsO 14 17 174 | Insolvenzantrag Anmeldung | [InsO 174](https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__174.html) |
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- `allgemein-workflow-chronologie-workflow-fristen`
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- `belegte-faellige-fmkw`
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- `bgb-zpo-fmkw-saumselig-fmkw-titulierung`
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- `fmkw-mahnverfahren-bauleiter`
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- `fmkw-saumselig-streitig-erfahrung-spezial`
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- `fmkw-titulierung-streckung-leitfaden`
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- `fmkw-verbraucherklage-cookies-rdg-spezial`
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||||
- `fmkw-verbraucherklage-forderung-anwaltshonorar-forderung`
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- `forderung-anwaltshonorar-rvg`
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- `forderung-arzthonorar-goae`
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- `forderung-aus-werkvertrag-bgb-bau`
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- `forderung-gegen-gesellschafter-13-gmbhg`
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## Rechtsprechung Quellen
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## Prüfroute
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| Gericht | Link |
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|---|---|
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| Bundesgerichtshof | [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de) |
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| Bundesverwaltungsgericht | [bverwg.de](https://www.bverwg.de) |
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| Bundesverfassungsgericht | [bverfg.de](https://www.bverfg.de) |
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| dejure Datenbank | [dejure.org](https://www.dejure.org) |
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| openJur | [openjur.de](https://openjur.de) |
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1. Normenstand über amtliche oder frei zugängliche Primärquellen sichern.
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2. Rechtsprechung nach passendem Gericht, Datum, Aktenzeichen und Entscheidungsform suchen.
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3. Behördenpraxis, Formulare, Verwaltungshinweise und Register nur mit Quellenstand ausgeben.
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4. Ergebnis als Quellenmatrix dokumentieren: Aussage, Quelle, Stand, Tragweite, Unsicherheit.
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## EU-Recht
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## Fehlerbremse
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| Norm | Bereich |
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|---|---|
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| VO 1215/2012 Brüssel Ia | Zustaendigkeit Anerkennung Vollstreckung |
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| VO 1896/2006 EuMVVO | Europaeisches Mahnverfahren |
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| VO 805/2004 EuVTVO | Europaeischer Vollstreckungstitel |
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| VO 861/2007 EuGFVO | Europaeisches Verfahren fuer geringfuegige Forderungen |
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- Keine BeckRS- oder juris-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Keine Literaturfundstellen behaupten, die nicht aus Nutzerquelle oder frei prüfbarer Quelle stammen.
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- Bei dynamischen Materien immer sagen, ob der Stand live geprüft wurde.
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- Quellenhygiene: `references/quellenhygiene.md`; Zitierweise: `references/zitierweise.md`.
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Quelle [eur-lex.europa.eu](https://eur-lex.europa.eu)
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## Praxis-Materialien
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- Bundesanzeiger fuer Basiszinssatz [bundesanzeiger.de](https://www.bundesanzeiger.de)
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- Online-Mahnverfahren der Laender [online-mahnantrag.de](https://www.online-mahnantrag.de)
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||||
- e-Justice Portal EU [e-justice.europa.eu](https://e-justice.europa.eu)
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## Zitierhinweise
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- BGH-Entscheidungen mit Aktenzeichen und Datum
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- BVerfGE Band X Rn Y
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- ZPO und BGB ohne Klammerzitate
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## Quellen
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- [gesetze-im-internet.de](https://www.gesetze-im-internet.de)
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- [bundesgerichtshof.de](https://www.bundesgerichtshof.de)
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||||
- [eur-lex.europa.eu](https://eur-lex.europa.eu)
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@@ -1,47 +1,49 @@
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---
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||||
name: redteam-qualitygate
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description: "Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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||||
description: "Red-Team-Review eines fertigen Schriftsatzes oder Mahnbescheidsantrags. Sucht aus Sicht der Gegenseite nach Angriffsflaechen Schwaechen Beweisluecken und Form-Fehlern. Pinpoints ZPO 138 substantiiertes Bestreiten ZPO 296 Verspaetungspraeklusion ZPO 130d beA-Form. Liefert Checkliste mit Gegen-Angriffs-Punkten."
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# Red-Team Qualitygate
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# Redteam Qualitygate
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## Arbeitsbereich
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Vor Einreichung ein Pruefgang aus Sicht der Beklagten.
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Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Pruefraster
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## Arbeitsweg
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| Bereich | Fragen aus Beklagten-Sicht |
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|---|---|
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| Aktivlegitimation | Ist Klaegerin Inhaberin der Forderung Tritt eine Abtretung dazwischen |
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| Passivlegitimation | Stimmt der Beklagte mit dem Vertragspartner ueberein |
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| Anspruchsgrund | Welche Tatsachen sind unstreitig welche streitig |
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| Faelligkeit | Bestreite ich die Faelligkeit mit Erfolg |
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| Verzug | Wurde die Mahnung tatsaechlich zugestellt |
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| Verjaehrung | Kann ich die Einrede der Verjaehrung erheben |
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| Aufrechnung | Habe ich Gegenforderungen |
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| Erfuellung | Kann ich Teilzahlung nachweisen |
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| Form Beleg | Welche Anlage fehlt oder ist unleserlich |
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| Substantiierung | Welche Tatsache ist nur pauschal vorgetragen |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
## Schwachstellen-Liste
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## Aufgabe
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||||
Dieses Modul bearbeitet: Red-Team Qualitygate im Plugin forderungsmanagement-klagewerkstatt: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton..
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| Schwachstelle | Konsequenz |
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|---|---|
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| Anlagen nicht klar nummeriert | Bezug unklar |
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| Zinsbeginn ohne Mahnungsdatum | Zinsanspruch streitig |
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| Pauschal-Behauptung ohne Datum | Substantiierungsruege |
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| Vollmacht fehlt oder veraltet | Zurueckweisung ZPO 88 |
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| Streitwert hoeher als notwendig | unnoetige Kosten |
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| AGB-Klausel zur Faelligkeit nicht geprueft BGB 305 ff | Klausel unwirksam |
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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## Verspaetungspraeklusion
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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||||
Spaeter Vortrag kann nach ZPO 296 zurueckgewiesen werden. Beklagte versucht oft Verzoegerungstaktik. Klaeger sollte Beweise mit Klage einreichen.
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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||||
## Norm-Pinpoints
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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- ZPO 88 130d 138 296
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- BGB 305 ff
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- BGB 387 ff Aufrechnung
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||||
## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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||||
## Quellen
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||||
- [ZPO 296](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__296.html)
|
||||
- [ZPO 138](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__138.html)
|
||||
|
||||
+34
-28
@@ -1,38 +1,44 @@
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||||
---
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||||
name: saumselig-sonderfall-edge-case
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||||
description: "Saumselig: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
|
||||
description: "Spezielle Fallkonstellationen die vom Standard abweichen. Schuldner ist unbekannt verstorben verzogen ins Ausland oder unter Betreuung. Pinpoints ZPO 185 oeffentliche Zustellung BGB 1922 Erbfolge BGB 1896 Betreuung ZPO 50 Parteifaehigkeit. Liefert Behandlungsstrategien je Sonderfall."
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||||
---
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# Saumselig: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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# Saumselige Sonderfaelle
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## Fachkern: Saumselig: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
|
||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Edge-Cases die das Standardverfahren stoppen.
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## Fallweichen
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||||
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Sonderfall-Katalog
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||||
1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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||||
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
|
||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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||||
| Konstellation | Strategie | Norm |
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||||
|---|---|---|
|
||||
| Schuldner verzogen Anschrift unbekannt | Einwohnermeldeamtsanfrage Auskunftei dann oeffentliche Zustellung | BMG 44 ZPO 185 |
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||||
| Schuldner verstorben Erben unklar | Erbenermittlung Klage gegen Nachlass Nachlasspfleger nach BGB 1961 | BGB 1922 1961 |
|
||||
| Schuldner unter Betreuung | Vertretung durch Betreuer Klage gegen Betreuer in seiner Stellvertreterrolle | BGB 1814 ff |
|
||||
| Schuldner Minderjaehrige | Eltern als gesetzliche Vertreter | BGB 1626 1629 |
|
||||
| Schuldner GmbH ohne Geschaeftsfuehrer | Notbestellung BGB 29 oder Bestellung Notgeschaeftsfuehrer GmbHG 35 |
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||||
| Schuldner Auslandsanschrift | Brüssel Ia EuMVVO Pruefung | VO 1215/2012 |
|
||||
| Schuldner BGB-Gesellschaft GbR | Klage gegen Gesellschaft und Gesellschafter samt Haftung BGB 720 723 |
|
||||
| Forderung gegen Verein | Klage gegen e V Vorstand | BGB 26 |
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||||
| Insolvente Privatperson | Tabellenanmeldung InsO 174 oder Restschuldbefreiung beachten | InsO 286 ff |
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||||
| Forderung gegen Behoerde | Pruefung Rechtsweg | GVG 13 VwGO 40 |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
|
||||
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Saumselig** prüfen.
|
||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
|
||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
|
||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
|
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## Oeffentliche Zustellung ZPO 185
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||||
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||||
## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
|
||||
- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
|
||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
|
||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
|
||||
Voraussetzung ist dass Aufenthalt unbekannt und Wohnsitz nicht zu ermitteln. Antrag mit Glaubhaftmachung Recherche Einwohnermeldeamt Auskunftei Schufa Online-Suche. Beschluss des Gerichts. Aushang oder Veroeffentlichung im elektronischen Gerichtsportal. Frist beginnt mit Ablauf eines Monats.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## Nachlass-Konstellation
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Bei verstorbenem Schuldner pruefen ob Nachlass werthaltig. Klage gegen Erben BGB 1967 mit Haftung beschraenkt nach BGB 1990 wenn Nachlass unzureichend. Nachlasspflegschaft beantragen falls Erben unbekannt BGB 1961.
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||||
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 50 185
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- BGB 1922 1961 1967 1990
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- BGB 1626 1629 1814 ff
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- GmbHG 35
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## Quellen
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- [ZPO 185](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__185.html)
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||||
- [BGB 1922](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1922.html)
|
||||
- [BGB 1961](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1961.html)
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@@ -1,38 +1,68 @@
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||||
name: tatbestand-beweis-belege
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description: "Forderungsmanagement: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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||||
description: "Schluessige Tatbestandsdarstellung in einer Klage oder einem Schriftsatz mit Verknuepfung zu Beweisen und Belegen. Verlangt zeitliche Reihenfolge konkrete Tatsachen mit Beweismitteln Anlagenverweis. Pinpoints ZPO 138 Wahrheitspflicht ZPO 137 Verhandlungsgrundsatz ZPO 138 Abs. 2 substantiiertes Bestreiten. Liefert Tatbestandsmuster und Lex-fori-Regeln."
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||||
# Forderungsmanagement: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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# Tatbestand Beweis Belege
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## Fachkern: Forderungsmanagement: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
Der Tatbestand muss konkret datiert beweisangebotenen Tatsachen enthalten. Pauschalsaetze fallen durch.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Tatbestand-Muster
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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||||
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
|
||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
|
||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
|
||||
```
|
||||
I. Sachverhalt
|
||||
|
||||
## Arbeitsworkflow
|
||||
1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
|
||||
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Forderungsmanagement** prüfen.
|
||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
|
||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
|
||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
|
||||
1. Am [Datum] schlossen die Parteien einen
|
||||
[Vertragstyp] ueber [Leistungsgegenstand]
|
||||
zum Preis von [Hauptsumme] Euro. Beweis
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||||
Anlage K 1 Vertragsurkunde.
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||||
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||||
## Output-Standard
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||||
- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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||||
- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
|
||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
|
||||
2. Die Klaegerin lieferte die geschuldete
|
||||
Leistung am [Datum] vollstaendig. Beweis
|
||||
Anlage K 2 Lieferschein gezeichnet von
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||||
[Empfaenger]. Zeuge [Name Anschrift].
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
|
||||
3. Die Klaegerin stellte unter dem [Datum]
|
||||
Rechnung Nr [Rechnungsnummer]. Beweis Anlage
|
||||
K 3.
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||||
|
||||
4. Die Beklagte erhielt die Rechnung
|
||||
spaetestens am [Datum]. Beweis Anlage K 4
|
||||
Sendungsverlauf.
|
||||
|
||||
5. Mit Schreiben vom [Datum] mahnte die
|
||||
Klaegerin die Zahlung mit Fristsetzung bis
|
||||
[Datum]. Beweis Anlage K 5.
|
||||
|
||||
6. Eine Zahlung erfolgte bis heute nicht.
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Beweis Kontoauszug Anlage K 6.
|
||||
```
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||||
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||||
## Substantiierungsanforderungen
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||||
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| Anforderung | Inhalt |
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|---|---|
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| Vollstaendigkeit | jeder anspruchsbegruendende Punkt |
|
||||
| Zeitliche Reihenfolge | Datum bei jedem Schritt |
|
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| Beweismittel | je Tatsache mindestens eines |
|
||||
| Bezugnahme Anlage | im Text mit Anlagen-Nummer |
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||||
| Tatsachen nicht Wertungen | wer was wann wo |
|
||||
|
||||
## Bestreiten durch Beklagte
|
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|
||||
| Form | Wirkung |
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||||
|---|---|
|
||||
| Substantiiertes Bestreiten | Klaeger trifft Beweislast voll |
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||||
| Pauschales Bestreiten unzulaessig | gilt als zugestanden ZPO 138 Abs. 3 |
|
||||
| Nichtwissen ZPO 138 Abs. 4 | nur bei Tatsachen ausserhalb eigener Wahrnehmung |
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||||
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||||
## Norm-Pinpoints
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||||
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||||
- ZPO 137 Verhandlungsgrundsatz
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||||
- ZPO 138 Wahrheitspflicht Substantiierung
|
||||
- ZPO 286 freie Beweiswuerdigung
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||||
|
||||
## Quellen
|
||||
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||||
- [ZPO 138](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__138.html)
|
||||
- [ZPO 286](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__286.html)
|
||||
|
||||
+53
-36
@@ -1,50 +1,67 @@
|
||||
---
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||||
name: titulierung-streckung-leitfaden
|
||||
description: "Leitfaden Titulierung mit Ratenzahlung und Streckung: Anerkenntnis, Schuldanerkenntnis, Ratenvereinbarung mit Vollstreckungsmoeglichkeit. Pruefraster fuer Inkassoanwalt."
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description: "Strategie zur Titulierung einer Forderung und Streckung der Vollstreckung durch Ratenzahlungsvereinbarung notarielle Schuldanerkenntnis oder vollstreckbare Urkunde. Pinpoints ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 Vergleich Nr. 5 notarielle Urkunde BGB 781 Schuldanerkenntnis BGB 311 b. Liefert Vertragsmuster und Vor- und Nachteile."
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# FMKW: Titulierung Streckung
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# Titulierung und Streckung
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## Fachkern: FMKW: Titulierung Streckung
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Statt eines Urteils kann auch ein Prozessvergleich oder eine notarielle Urkunde Titel werden. Das ist oft schneller und billiger.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Titel-Katalog ZPO 794
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Titel | Erlangung | Vollstreckbar |
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|---|---|---|
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| Endurteil | Klageverfahren | rechtskraeftig oder vorlaeufig |
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| Versaeumnisurteil | Beklagter saeumig ZPO 330 | ja nach Einspruchsfrist |
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| Vollstreckungsbescheid | Mahnverfahren ZPO 699 | sofort vorlaeufig |
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| Prozessvergleich | im Termin oder schriftlich ZPO 794 Abs. 1 Nr. 1 | sofort |
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| Aussergerichtlicher Vergleich vor Anwalt mit Vollstreckungsunterwerfung | ZPO 796a | sofort |
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| Notarielle Urkunde mit Unterwerfung | Notar ZPO 794 Abs. 1 Nr. 5 | sofort |
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| Kostenfestsetzungsbeschluss | nach Hauptsache | sofort |
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## Pruefraster
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## Notarielle Schuldanerkenntnisurkunde
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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Vorteile
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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- spaerend Klage Gerichtskosten und Anwaltsgebuehren
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- sofort vollstreckbar
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- klarer Tilgungsplan moeglich
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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Nachteile
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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- Notarkosten
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- Schuldner muss mitwirken
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Muster Tilgungsvereinbarung
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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```
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1. Der Schuldner erkennt die Hauptforderung von
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[Hauptsumme] Euro nebst Zinsen in Hoehe von
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[Zinssatz] aus Paragraph 288 BGB an.
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2. Der Schuldner verpflichtet sich zur Zahlung
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in [Anzahl] monatlichen Raten zu [Ratensumme]
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Euro jeweils zum [Tag] eines jeden Monats
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beginnend am [Datum].
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3. Bei Verzug mit zwei aufeinanderfolgenden
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Raten wird der gesamte Restbetrag ohne weitere
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Mahnung sofort faellig.
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4. Der Schuldner unterwirft sich wegen der
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Anspruechen aus dieser Urkunde der sofortigen
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Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermoegen.
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[Ort Datum Unterschrift Notar]
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```
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## Norm-Pinpoints
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- BGB 781 Schuldanerkenntnis
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- ZPO 794 Titel-Katalog
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- ZPO 796a anwaltlicher Vergleich
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## Quellen
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- [ZPO 794](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html)
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||||
- [BGB 781](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__781.html)
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@@ -1,49 +1,130 @@
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name: urkundenprozess-pruefen
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description: "Urkundenprozess §§ 592-605 ZPO pruefen: Anspruch auf Zahlung auf Urkunden gestuetzt (Vertrag, Wechsel, Scheck). Vorteil: schnelles Vorbehaltsurteil. Pruefraster: passt der Fall? Output: Klageschrift im Urkundenprozess."
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||||
description: "Urkundenprozess §§ 592-605 ZPO pruefen: Anspruch auf Zahlung auf Urkunden gestuetzt (Vertrag, Schuldschein, Wechsel, Scheck). Beschraenkung Beweismittel Urkunden + Parteivernehmung § 595 Abs. 2 ZPO. Vorbehaltsurteil § 599 ZPO mit Nachverfahren § 600 ZPO. Vorteil: schnelles vorlaeufig vollstreckbares Urteil."
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# Urkundenprozess
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## Fachkern: Urkundenprozess
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Schnelles Erkenntnisverfahren fuer Geldforderungen, die durch Urkunden belegt sind. Beschraenkung der Verteidigungsmittel auf Urkundsbeweise gibt erheblichen Tempovorteil.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Anwendungsbereich § 592 ZPO
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||||
1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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||||
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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||||
Klage auf Zahlung einer **bestimmten Geldsumme** oder Sicherheitsleistung, wenn alle anspruchsbegruendenden Tatsachen durch **Urkunden** bewiesen werden koennen.
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||||
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||||
## Pruefraster
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| Geeignete Forderungstypen | Begruendung |
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|---|---|
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| Wechselforderung | Urkunde direkt |
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| Scheckforderung | Urkunde direkt |
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| Schuldschein, abstraktes Schuldanerkenntnis | Urkundsbeweis komplett |
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||||
| Notarielle Schuldverpflichtung | Urkundsbeweis komplett |
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||||
| Mietforderung mit unterzeichnetem Mietvertrag | Vertrag + Kontoauszug genuegen |
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||||
| Werkvertrag mit unterschriebenem Abnahmeprotokoll | wenn Abnahme urkundlich + Rechnung |
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||||
| Darlehensrueckforderung | Darlehensvertrag + Kontoauszug |
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||||
| Kaufpreisforderung mit unterzeichneter Auftragsbestaetigung | wenn keine Mengenstreitigkeit |
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||||
Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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||||
**Ungeeignet:**
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- Schadensersatzansprueche (Beweis durch Zeugen).
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||||
- Werklohn mit Maengelruege (Maengel mit Zeugen/Sachverstaendigen).
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||||
- Streit ueber Vertragsschluss/Vertretungsmacht ohne urkundlichen Nachweis.
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||||
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||||
1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
|
||||
2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
|
||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
|
||||
4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
|
||||
## Pflichtinhalte Klageschrift § 593 ZPO
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||||
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## Plugin-Kontext
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||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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||||
| Inhalt | Norm |
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|---|---|
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||||
| Bezeichnung "Urkundenprozess" im Antrag | § 593 Abs. 1 ZPO |
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||||
| Behauptung, alle Tatsachen mit Urkunden zu beweisen | § 593 Abs. 1 ZPO |
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||||
| Vorlage der Urkunden in Urschrift / beglaubigter Abschrift | § 593 Abs. 2 ZPO |
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||||
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||||
## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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||||
- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
|
||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
|
||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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||||
Antragsformel:
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||||
```
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Es wird beantragt im Wege des Urkundenprozesses,
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||||
die Beklagte zu verurteilen, an die Klaegerin EUR 25.000,00
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nebst Zinsen ... aus dem Wechsel vom 15.02.2026 zu zahlen.
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```
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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||||
- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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||||
## Beweismittel-Beschraenkung § 595 ZPO
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||||
## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
|
||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
|
||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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||||
| Klaeger | Beklagter |
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||||
|---|---|
|
||||
| Urkundsbeweise | Urkundsbeweise |
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||||
| Parteivernehmung § 445 ZPO | Parteivernehmung § 445 ZPO |
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||||
| KEINE Zeugen | KEINE Zeugen |
|
||||
| KEINE Sachverstaendige | KEINE Sachverstaendige |
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||||
| KEINE Augenscheinsbeweise | KEINE Augenscheinsbeweise |
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||||
|
||||
## Vorbehaltsurteil § 599 ZPO
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||||
Wenn Klaeger durchdringt, ergeht **Vorbehaltsurteil**:
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||||
- Beklagter wird zur Zahlung verurteilt.
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||||
- Vorbehalt: Bekl. kann seine Rechte im Nachverfahren geltend machen.
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||||
- **Vorlaeufig vollstreckbar ohne Sicherheit** (§ 708 Nr. 4 ZPO) → grosser Vorteil.
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||||
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||||
## Nachverfahren § 600 ZPO
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||||
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||||
- Bekl. macht im Nachverfahren seine Einwendungen mit allen Beweismitteln geltend.
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||||
- Sehr enger Zugang: nur soweit Beklagter nicht mit Urkunden im Urkundenprozess durchdrang.
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- Bei Erfolg Bekl.: Vorbehaltsurteil wird aufgehoben.
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||||
## Wechsel- und Scheckprozess § 602 ZPO
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- Sondervorschriften fuer Wechsel- und Scheckforderungen.
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- Sehr beschleunigt: Beklagter muss binnen 2 Tagen nach Klagezustellung reagieren (§ 604 ZPO).
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## Strategische Bewertung
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| Wann sinnvoll? | Wann nicht? |
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|---|---|
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| Klare Urkundslage | Beweisstreit durch Zeugen |
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| Forderung > AG-Grenze und LG-Verfahren ohnehin | Geringer Streitwert, MB billiger |
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||||
| Vorlaeufige Vollstreckung wichtig | Vergleichsfaehigkeit erwartet |
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| B2B-Geschaeft mit unterschriebenem Vertrag | Verbrauchersache mit AGB-Streit |
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## Wahlrecht des Klaegers § 596 ZPO
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Klaeger kann **jederzeit** vom Urkundenprozess in Regelverfahren wechseln (Klagebezeichnung weglassen). Beklagter hat das Wahlrecht **nicht** (nur Nachverfahren beantragen).
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## Zustaendigkeit
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Wie normale Zahlungsklage:
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- Sachlich: § 23 Nr. 1 GVG (AG bis 10.000 EUR ab 01.01.2026), § 71 GVG (LG).
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||||
- Bei Wechsel/Scheck: AG zustaendig unabhaengig vom Streitwert (§ 600 ZPO).
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## Vergleich mit Mahnverfahren
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| Kriterium | Urkundenprozess | Mahnverfahren |
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|---|---|---|
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| Beweismittel-Pruefung | ja, Urkunden | nein, formal |
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| Bei Bestreiten | Vorbehaltsurteil + Nachverfahren | Streitiges Verfahren |
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| Geschwindigkeit | sehr schnell | sehr schnell ohne Widerspruch |
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||||
| Anwaltszwang LG | ja | nein |
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| Kosten | volle Klagegebuehr (3,0) | Mahngebuehr 0,5 |
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## Klage-Strategie
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```
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Pruefung Urkunde:
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Anspruchsgrund: durch Urkunde gedeckt?
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Faelligkeit: durch Urkunde gedeckt?
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Verzug: durch Urkunde gedeckt?
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Hoehe: bezifferbar?
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Vertretungsmacht: durch HRB/Vollmacht gedeckt?
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Bei "ja" zu allen Fragen -> Urkundenprozess
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Bei "nein" -> Regelverfahren oder Mahnbescheid
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```
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## Typische Fehler
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- Klage als "Klage" eingereicht statt "Urkundenprozess" → Wahlrecht nicht ausgeuebt.
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- Beweis durch Zeugen angeboten → Beweisaufnahme ausgeschlossen.
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- Urkunden nur in Kopie ohne Beglaubigung → Bekl. bestreitet Echtheit.
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- Maengelhafte Klage mit "Klage im Urkundenprozess" und Zeugenbeweis → Klageabweisung.
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- Maengel im urkundenprozessualen Beweis nicht erkannt – Klage scheitert bei Bestreiten.
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## Quellen
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||||
- ZPO § 592 [gesetze-im-internet.de/zpo/__592.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__592.html)
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||||
- ZPO § 595 Beweismittel [gesetze-im-internet.de/zpo/__595.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__595.html)
|
||||
- ZPO § 599 Vorbehaltsurteil [gesetze-im-internet.de/zpo/__599.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__599.html)
|
||||
- ZPO § 600 Nachverfahren [gesetze-im-internet.de/zpo/__600.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__600.html)
|
||||
- ZPO § 602-605 Wechselprozess [gesetze-im-internet.de/zpo/__602.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__602.html)
|
||||
- ZPO § 708 vorlaeufige Vollstreckbarkeit [gesetze-im-internet.de/zpo/__708.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__708.html)
|
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@@ -1,62 +1,55 @@
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||||
name: verbraucherklage-rdg-grenzen
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description: "Spezialfall Verbraucherklageinkasso und RDG-Grenzen: Massenforderungen, Sammelklage als Modell, Anti-Claim-Klausel. Pruefraster fuer Legal-Tech und Anwaelte im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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||||
description: "Pruefung was Inkassodienstleister und Rechtsanwaelte gegenueber Verbrauchern duerfen und was nicht. Trennt Inkassoerlaubnis von anwaltlicher Vertretung. Pinpoints RDG 2 RDG 10 RDG 11a Hinweispflicht BGB 312j AGB-Kontrolle 305 ff. Liefert Pruefraster Hinweistexte und Klagestrategie."
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# FMKW: Verbraucherinkasso RDG
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# Verbraucherklage RDG-Grenzen
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## Arbeitsbereich
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Wenn Glaeubiger ein gewerblicher Inkassodienstleister ist gelten besondere Grenzen gegenueber Verbrauchern.
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Spezialfall Verbraucherklageinkasso und RDG-Grenzen: Massenforderungen, Sammelklage als Modell, Anti-Claim-Klausel. Pruefraster fuer Legal-Tech und Anwaelte. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Was Inkasso darf RDG 10
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## Arbeitsweg
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| Taetigkeit | Erlaubt |
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|---|---|
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| Aussergerichtliche Forderungseinziehung | ja mit Registrierung RDG 10 Abs. 1 Nr. 1 |
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| Mahnverfahren beantragen | ja |
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| Vertretung im Klageverfahren | nein nur Rechtsanwaeltin |
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| Rechtsberatung im Forderungsfall | begrenzt |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Hinweispflichten gegenueber Verbrauchern
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## Fachkern: FMKW: Verbraucherinkasso RDG
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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||||
- Bezeichnung als Inkassodienstleister
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- Auftraggeber benennen
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- Forderungsgrund nennen
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- Inkassokostenstruktur offenlegen RDG 13a
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- Hinweis auf Rechte des Schuldners RDG 13a Abs. 1 Nr. 6
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## Fallweichen
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||||
Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Inkassokosten bei Verbrauchern
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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||||
RDG 13c hat die Hoehe gedeckelt. Bei Forderungen bis 50 Euro maximal vierundzwanzig Komma drei Euro. Bei groesseren Forderungen Schwellen nach Streitwert. Pauschale 40 Euro BGB 288 Abs. 5 gilt nicht im Verhaeltnis zu Verbrauchern.
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## Pruefraster
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## AGB-Kontrolle in Verbrauchervertraegen
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||||
Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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- BGB 305 Einbeziehung
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- BGB 305c ueberraschende Klausel
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- BGB 308 309 verbotene Klauseln
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- BGB 310 Abs. 3 besonderer Verbraucherschutz
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||||
1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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||||
2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
|
||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
|
||||
4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Klagestrategie
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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| Konstellation | Empfehlung |
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|---|---|
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| Inkasso ohne klare RDG-Registrierung | erst Klagefreigabe pruefen |
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| Verbraucher hat Schluessigkeit bestritten | Substanzpruefung vorm Mahnbescheid |
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| Schuldner ist Verbraucher mit Wohnsitzwechsel ins Ausland | Brüssel Ia VO Verbrauchergerichtsstand |
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Norm-Pinpoints
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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- RDG 2 10 11a 13a 13c
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- BGB 305 ff
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- BGB 312j Verbraucher-Schalterpflicht
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## Quellen
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- [RDG 10](https://www.gesetze-im-internet.de/rdg/__10.html)
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- [BGB 305](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__305.html)
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name: vollstreckungsbescheid-folgen
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description: "Vollstreckungsbescheid §§ 699 und 700 ZPO: Voraussetzung kein Widerspruch innerhalb 2 Wochen, Vollstreckungstitel fuer 30 Jahre, Einspruch noch moeglich (gleicher Fristrahmen wie Widerspruch nach Zustellung). Strategische Hinweise."
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description: "Vollstreckungsbescheid §§ 699 und 700 ZPO: Voraussetzung kein Widerspruch innerhalb 2 Wochen § 692 Abs. 1 Nr. 3 ZPO, Antrag binnen 6 Monaten § 701 ZPO. Vollstreckungstitel § 794 Abs. 1 Nr. 4 ZPO. Verjaehrung 30 Jahre § 197 Abs. 1 Nr. 4 BGB. Einspruch 2 Wochen § 700 i.V.m. § 338 ZPO. Output: VB-Antrag + Pruefraster Folgewirkungen."
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# Vollstreckungsbescheid
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# Vollstreckungsbescheid und Folgen
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## Fachkern: Vollstreckungsbescheid
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Der Vollstreckungsbescheid (VB) ist das Endprodukt des gerichtlichen Mahnverfahrens ohne Widerspruch des Schuldners. Er ist Vollstreckungstitel und ermoeglicht direkte Zwangsvollstreckung.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Voraussetzungen § 699 ZPO
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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| Voraussetzung | Inhalt |
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|---|---|
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| Vorausgegangener Mahnbescheid | mit Zustellung an Schuldner |
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| Kein Widerspruch | innerhalb 2 Wochen nach Zustellung (§ 692 Abs. 1 Nr. 3 ZPO) |
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| Antrag | beim Mahngericht, formgebunden |
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| Antragsfrist | binnen 6 Monaten nach Mahnbescheid-Zustellung (§ 701 ZPO) |
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| Anschluss-Kosten | Glaeubiger zahlt zusaetzliche Gerichtsgebuehr 0,5 |
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## Pruefraster
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**Ablauf der 6-Monats-Frist:** Mahnbescheid verliert Wirkung; neuer Mahnbescheid moeglich (mit erneuter Verjaehrungshemmung § 204 BGB).
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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## Wirkungen des Vollstreckungsbescheids
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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| Wirkung | Norm |
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|---|---|
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| Vollstreckungstitel | § 794 Abs. 1 Nr. 4 ZPO |
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| Vorlaeufige Vollstreckbarkeit ohne Sicherheit | § 700 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 708 Nr. 2 ZPO |
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| Verjaehrung 30 Jahre | § 197 Abs. 1 Nr. 4 BGB |
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| Rechtskraftwirkung mit Ablauf Einspruchsfrist | § 705 ZPO |
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| Vollstreckungsklausel | § 724 ZPO erforderlich |
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Einspruch § 700 i.V.m. §§ 338 ff. ZPO
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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| Aspekt | Inhalt |
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|---|---|
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| Frist | 2 Wochen ab Zustellung VB |
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| Form | schriftlich oder zu Protokoll Geschaeftsstelle |
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| Inhalt | Bezeichnung VB, Erklaerung Einspruch, **keine Begruendung erforderlich** |
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| Folge | Verfahren wird wie nach Widerspruch ans Prozessgericht abgegeben |
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| Saeumnis Anspruchsbegruendung | Saeumnisurteil § 697 ZPO |
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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Verspaeteter Einspruch → unzulaessig (§ 700 Abs. 2 ZPO).
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## Vollstreckung aus VB
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| Vollstreckungsart | Norm |
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|---|---|
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| Mobiliarvollstreckung Gerichtsvollzieher | §§ 808 ff. ZPO |
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| Forderungspfaendung (Konto, Lohn) | §§ 828 ff. ZPO |
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| Immobiliarvollstreckung Zwangshypothek | § 866 ZPO |
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| Zwangsversteigerung Immobilie | ZVG |
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| Abgabe Vermoegensauskunft | § 802c ZPO |
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| Eintragung Schuldnerverzeichnis | § 882b ZPO |
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**Vollstreckungsklausel** erforderlich (§ 724 ZPO): Antrag beim Mahngericht, einfache oder qualifizierte Klausel.
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## Kostenfestsetzung nach VB
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| Posten | Verfahren |
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|---|---|
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| Gerichtskosten | KV GKG, im VB bereits tituliert |
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| RA-Kosten Mahnverfahren | Nr. 3305 VV-RVG (1,0 GG) |
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| Vollstreckungskosten | gesondert nach §§ 788 ff. ZPO |
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## Sonderfall – Verbraucherbescheid VB
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Vor Erlass: nochmalige Belehrung (§ 692 Abs. 1 Nr. 5 ZPO bei MB, gilt fort).
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## Strategische Hinweise
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- Antrag VB **nicht** zu spaet stellen – sonst neue Hemmung erforderlich.
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- VB sofort vollstrecken (insbesondere Konto-/Lohnpfaendung), Vermoegensauskunft beantragen.
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- Bei verspaetetem Einspruch: VB wirksam.
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- VB ist **keine Sachentscheidung** – bei spaeterem Streit ueber Anspruch nur Vollstreckungsabwehrklage § 767 ZPO.
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## Vollstreckungsabwehrklage § 767 ZPO
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Schuldner kann Einwendungen geltend machen, die **nach Schluss der muendlichen Verhandlung** entstanden sind (z.B. Erfuellung nach VB-Erlass). Bei rein praeklusiven Einwendungen (bereits vor MB-Zustellung): nicht zulaessig (§ 767 Abs. 2 ZPO).
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## Konkurrenz Klage vs. VB-Strategie
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| Konstellation | Empfehlung |
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|---|---|
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| Schuldner schweigt typisch | MB → VB (zwei Schritte, schnell) |
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| Strittige Forderung | direkte Klage (MB nur Zeitverlust) |
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| Forderung > 50.000 EUR, Bekl. zahlt nicht | MB ist effizient (Anwaltskosten gering) |
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| Aussenstaende Inkasso B2B | MB ueblich |
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## Schuldnerverzeichnis Eintrag § 882b ZPO
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Bei erfolgloser Vermoegensauskunft Eintrag im zentralen Schuldnerverzeichnis (online bei [vollstreckungsportal.de](https://www.vollstreckungsportal.de)):
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- 3 Jahre Aufbewahrung.
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- Bonitaetsrelevant.
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- Vermerk fuer Glaeubiger einsehbar.
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## Typische Fehler
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- VB-Antrag nach 6 Monaten → Mahnbescheid muss erneut beantragt werden.
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- Kein Antrag Vollstreckungsklausel → Zwangsvollstreckung scheitert.
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- Vollstreckungsabwehrklage Praeklusion uebersehen.
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- Schuldnerverzeichnis nicht recherchiert vor neuer Forderung.
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- Bei VB-Einspruch keine fristgerechte Anspruchsbegruendung → Saeumnisurteil gegen Klaeger.
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## Quellen
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- ZPO § 699 [gesetze-im-internet.de/zpo/__699.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__699.html)
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||||
- ZPO § 700 Einspruch [gesetze-im-internet.de/zpo/__700.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__700.html)
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||||
- ZPO § 701 Frist [gesetze-im-internet.de/zpo/__701.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__701.html)
|
||||
- ZPO § 794 Vollstreckungstitel [gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html)
|
||||
- ZPO § 767 Abwehrklage [gesetze-im-internet.de/zpo/__767.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__767.html)
|
||||
- ZPO § 882b Schuldnerverzeichnis [gesetze-im-internet.de/zpo/__882b.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__882b.html)
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||||
- BGB § 197 Verjaehrung titulierter Ansprueche [gesetze-im-internet.de/bgb/__197.html](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__197.html)
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||||
- Vollstreckungsportal [vollstreckungsportal.de](https://www.vollstreckungsportal.de)
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@@ -1,47 +1,52 @@
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name: workflow-orchestrierung
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description: "Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten im Forderungsmanagement: prüft konkret die einschlägigen Tatbestandsmerkmale, Fristen, Belege und Rechtsprechung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Arbeitsschritt."
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description: "Steuert den Gesamtablauf einer Forderungsakte vom Eingang bis zur Vollstreckung oder Abschreibung. Definiert Workflow-Stufen Eingang Pruefung Mahnung Mahnbescheid Klage Titel Vollstreckung Erloesverwertung. Pinpoints ZPO 91 Kostenfolge ZPO 167 Rueckwirkung Zustellung ZPO 696 Abgabe nach Widerspruch. Liefert Checkliste je Stufe und Wiedervorlage-Trigger."
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# Mandantenkommunikation
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# Workflow-Orchestrierung
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## Arbeitsbereich
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Eine Forderungsakte durchlaeuft typischerweise sechs Stufen. Dieser Skill haelt die Stufen aus und definiert Eingangs- und Ausgangskriterien.
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Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Stufen-Modell
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## Arbeitsweg
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| Stufe | Eingangskriterium | Hauptarbeit | Ausgangsdokument | Wiedervorlage |
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|---|---|---|---|---|
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| 1 Eingang | neue Akte | kaltstart-triage forderungsaufnahme | Aktenanlage Vollmacht | 7 Tage |
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| 2 Pruefung | Akte angelegt | verjaehrung-pruefen klagefreigabe-belegte-forderung | Memo Klagefreigabe | 3 Tage |
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| 3 Mahnung | gruenes Licht und Verzug fehlt | mahnung-aussergerichtlich-stufenmodell | Mahnschreiben | 14 Tage Zahlungsfrist |
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| 4 Mahnbescheid oder Klage | Verzug eingetreten oder Mahnung erfolglos | mahnbescheid-online oder zahlungsklage-erstellen | MB-Antrag oder Klageschrift | 4 bis 8 Wochen |
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| 5 Titel | Vollstreckungsbescheid oder Urteil rechtskraeftig | vollstreckungsbescheid-folgen | titel mit Vollstreckungsklausel | sofort |
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| 6 Vollstreckung | Titel vorhanden | zwangsvollstreckung-ueberblick | Pfaendungsergebnis | je Schritt 14 Tage |
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
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- Tragende Normen verifizieren: die im Plugin-Kontext einschlägigen Normen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, eur-lex.europa.eu und die amtlichen Bundes-/Landesportale live prüfen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Kostenfolge
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Mandantenkommunikation im Plugin forderungsmanagement-klagewerkstatt: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten..
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- ZPO 91 Unterliegender traegt Kosten
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- ZPO 93 sofortiges Anerkenntnis Klaeger traegt Kosten
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- ZPO 269 Klageruecknahme Klaeger traegt Kosten
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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## Wiedervorlage-Trigger
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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| Trigger | Aktion |
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|---|---|
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| Zahlungsfrist abgelaufen ohne Eingang | naechste Stufe |
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| Schuldner-Brief eingegangen | sofort Auswertung mandantenkommunikation |
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| Gericht setzt Termin | Tatbestand-beweis-belege aktualisieren |
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| Vollstreckung erfolglos | Vermoegensauskunft ZPO 802c veranlassen |
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| Insolvenzantrag bekannt | Wechsel in forderung-gegen-insolventen-schuldner |
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Zustellung Rueckwirkung ZPO 167
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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Wird die Klage demnaechst zugestellt wirkt die Hemmung der Verjaehrung auf den Tag der Anhaengigkeit zurueck. In Eilfaellen Klage bei Gericht einreichen und Gerichtskostenvorschuss sofort einzahlen.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## Norm-Pinpoints
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- ZPO 91 93 269 Kostenfolge
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- ZPO 167 Zustellung rueckwirkend
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- ZPO 696 MB-Abgabe an Streitgericht
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- BGB 204 Hemmung durch Klageerhebung
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## Quellen
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- [ZPO 167](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__167.html)
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- [ZPO 696](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__696.html)
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||||
- [BGB 204](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__204.html)
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+32
-38
@@ -1,49 +1,43 @@
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name: zahlungsklage-behoerden-register
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description: "Zahlungsklage: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin Forderungsmanagement Klagewerkstatt: 1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber? 2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden? 3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch? 4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt? 5."
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description: "Hilfe bei Klagen gegen Behoerden und juristische Personen des oeffentlichen Rechts. Klaert Verwaltungsweg oder Zivilweg Klaegervertreter Vorverfahren Verfahrensart. Pinpoints VwGO 40 abgrenzbare oeffentlich-rechtliche Streitigkeit ZPO 253 fuer fiskalisches Handeln BGB 839 Amtshaftung. Liefert Routing und Schriftsatzhinweise."
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# Zahlungsklage: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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# Zahlungsklage gegen Behoerden und juristische Personen oeffentlichen Rechts
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## Fachkern: Zahlungsklage: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Klagen gegen die oeffentliche Hand sind nicht generell Verwaltungsgerichtssache. Es kommt auf die Natur des Anspruchs an.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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## Routing-Logik
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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| Anspruchsnatur | Rechtsweg | Norm |
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|---|---|---|
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| oeffentlich-rechtlich z B Abgabenrueckforderung | Verwaltungsgericht | VwGO 40 Abs. 1 |
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| fiskalisches Handeln z B Lieferung an Stadtverwaltung | ordentliches Gericht Zivilkammer | GVG 13 |
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| Amtshaftung BGB 839 | ordentliches Gericht | GVG 13 ZPO |
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| Sozialleistungen | Sozialgericht | SGG 51 |
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| Steuersachen | Finanzgericht | FGO 33 |
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Zahlungsklage** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Klagen aus fiskalischem Handeln
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## Materielle Weichen Zahlungsklage
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- **Sachliche Zuständigkeit:** AG bis 5.000 Euro Streitwert (§ 23 Nr. 1 GVG); LG ab 5.000,01 Euro (§ 71 GVG). Mietsachen unabhängig vom Streitwert AG (§ 23 Nr. 2 lit. a GVG).
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- **Örtliche Zuständigkeit:** Allgemeiner Gerichtsstand des Beklagten (§§ 12, 13 ZPO). Besondere Gerichtsstände: Erfüllungsort (§ 29 ZPO), unerlaubte Handlung (§ 32 ZPO), Verbrauchersachen (§ 29c ZPO). Bei B2C: Gerichtsstandsvereinbarung nur in Schranken zulässig (§ 38 ZPO).
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- **Klageschriftliche Pflichtangaben (§§ 253 Abs. 2, 130, 130a ZPO):** Bezeichnung der Parteien mit Anschrift, bestimmter Klageantrag, Tatsachen und Beweismittel, Rechtsbehauptungen, Unterschrift oder qeS bei eEB. Bei Anwalt: zwingend elektronische Einreichung (§ 130d ZPO).
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- **Streitwert (§ 3 ZPO):** Geldforderungen nach Nennwert; Zinsen, Nebenforderungen und Kosten erhöhen den Streitwert nicht (§ 4 ZPO). Bei wiederkehrenden Leistungen: Jahresbetrag bzw. 3,5-facher Jahresbetrag.
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- **Verzug und Zinsen (§§ 286, 288 BGB):** Verzug ab Mahnung oder kalendermäßiger Bestimmung der Leistungszeit. Verzugszinsen: 5 Prozentpunkte über Basiszins (§ 288 Abs. 1 BGB - B2C), 9 Prozentpunkte über Basiszins (§ 288 Abs. 2 BGB - B2B Geldforderungen). Basiszinssatz aktuell prüfen über bundesbank.de.
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- **Mahnkosten:** Erste Mahnung im Verzug ist ohne weiteres erstattbar; nachfolgende Mahnkosten nach § 286 Abs. 1 BGB als Verzugsschaden. Inkassoauslagen bis Höhe RVG (BGH, Urteil vom 17.09.2015 - IX ZR 280/14).
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- **Klage und Mahnverfahren - Verhältnis:** Klage hemmt Verjährung (§ 204 Abs. 1 Nr. 1 BGB) mit Klageerhebung (Zustellung). Bei Mahnverfahren: bereits Eingang des Antrags hemmt (§ 204 Abs. 1 Nr. 3 BGB).
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- **Säumnisurteil (§ 331 ZPO):** Bei Nichterscheinen oder mangelhafter Verteidigung des Beklagten - Antrag des Klägers erforderlich. Einspruch innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung (§ 339 ZPO).
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- **Stolperfalle:** Bei B2B-Forderungen seit 28.07.2014 zusätzliche Pauschale 40 Euro nach § 288 Abs. 5 BGB; muss konkret beantragt werden, sonst keine Berücksichtigung.
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Wenn die Stadt eine Maschine kauft und nicht zahlt liegt zivilrechtlicher Kaufpreisanspruch vor. Klage wie gegen jeden anderen Beklagten beim AG oder LG.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Vorverfahren
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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Vor verwaltungsgerichtlicher Leistungsklage ist haeufig kein Vorverfahren noetig wenn es um Geldleistung geht. Bei Bescheidaufhebung mit Folgenbeseitigung anders VwGO 68.
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## Vertretung der Behoerde
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Behoerden vertreten sich oft selbst durch eigenes Justitiariat. Zustellung an Anschrift der Behoerde nicht an den Behoerdenleiter persoenlich.
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## Norm-Pinpoints
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- GVG 13 ordentlicher Rechtsweg
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- VwGO 40 oeffentlich-rechtliche Streitigkeit
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- BGB 839 Amtshaftung
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- SGG 51 Sozialgerichte
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## Quellen
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- [GVG 13](https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__13.html)
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- [VwGO 40](https://www.gesetze-im-internet.de/vwgo/__40.html)
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- [BGB 839](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__839.html)
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name: zwangsvollstreckung-ueberblick
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description: "Zwangsvollstreckung Ueberblick: Mobiliarvollstreckung Gerichtsvollzieher §§ 808 ff. ZPO, Forderungspfaendung § 829 ZPO, Lohnpfaendung mit Pfaendungstabelle, Immobiliarvollstreckung Zwangshypothek/Versteigerung. Output: Strategiememo Vollstreckung."
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description: "Zwangsvollstreckung Ueberblick: Mobiliarvollstreckung Gerichtsvollzieher §§ 808 ff. ZPO, Forderungspfaendung §§ 828 ff. ZPO (Konto, Lohn), Immobiliarvollstreckung §§ 866 ff. ZPO und ZVG, Vermoegensauskunft § 802c ZPO. Voraussetzung: Vollstreckungstitel § 794 ZPO mit Klausel § 724 ZPO und Zustellung § 750 ZPO. Output: Vollstreckungsstrategie nach Schuldnertyp."
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# Zwangsvollstreckung Ueberblick
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## Fachkern: Zwangsvollstreckung Ueberblick
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- **Normen-/Quellenanker:** BGB Anspruch/Fälligkeit/Verzug, ZPO Mahn-/Klageverfahren, HGB kaufmännische Belege, Inkassorecht, Verjährung und Zuständigkeit.
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- **Entscheidende Weiche:** Nur klare, fällige, beweisbare Forderungen weitergeben; Vertrag, Leistung, Rechnung, Mahnung, Einwendungen, Verjährung und Kosten getrennt prüfen.
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Nach Erlangung eines Titels die richtige Vollstreckungsstrategie waehlen. Erfolg haengt von Schuldnertyp und Verfuegbarkeit verwertbaren Vermoegens ab.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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## Drei Voraussetzungen § 750 ZPO
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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1. **Vollstreckungstitel** (§ 794 ZPO).
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2. **Vollstreckungsklausel** (§§ 724, 725 ZPO).
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3. **Zustellung des Titels** an Schuldner.
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## Pruefraster
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## Titelkatalog § 794 ZPO
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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| Nr. | Titel |
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|---|---|
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| 1 | Urteil rechtskraeftig oder vorlaeufig vollstreckbar |
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| 2 | gerichtlicher Vergleich |
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| 3 | Schiedsspruch nach Vollstreckbarerklaerung |
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| 4 | Vollstreckungsbescheid |
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| 4a | Versaeumnisurteil |
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| 4b | Anerkenntnisurteil |
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| 5 | vollstreckbare notarielle Urkunde |
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| 6 | Kostenfestsetzungsbeschluss |
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| 7 | Vergleich vor Guetestelle |
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1. **Sachverhalt fixieren** – streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - nur einschlaegige Normen, verifizierte Rechtsprechung und frei pruefbare amtliche Quellen; keine Literatur- oder Datenbankfundstellen erfinden.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** – Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** – konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Vollstreckungsorgane
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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| Vollstreckungsart | Organ | Norm |
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|---|---|---|
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| Mobiliar (Sachen, Bargeld) | Gerichtsvollzieher | §§ 808 ff. ZPO |
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| Forderungen (Konto, Lohn, Geschaeftsforderung) | Vollstreckungsgericht (AG) | §§ 828 ff. ZPO |
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| Grundstuecke | Vollstreckungsgericht / Amtsgericht | ZVG |
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| Vermoegensauskunft | Gerichtsvollzieher | § 802c ZPO |
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| Eidesstattliche Versicherung | Gerichtsvollzieher | § 807 ZPO |
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen/Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Mobiliarvollstreckung §§ 808 ff. ZPO
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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| Schritt | Inhalt |
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|---|---|
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| Auftrag | beim zustaendigen GV (Wohnsitz Schuldner) |
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| Auftragsformular | DGVZ amtliches Formular |
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| GV-Besuch | Pfaendung gegen Quittung, Versteigerung |
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| Unpfaendbare Sachen | § 811 ZPO (Haushalt, Werkzeug, Religioes etc.) |
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| Eidesstattliche Versicherung | bei Erfolglosigkeit |
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| Schuldnerverzeichnis | bei Verweigerung VV |
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## Forderungspfaendung §§ 828 ff. ZPO
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### Kontopfaendung (Bank-Drittschuldner)
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```
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Vollstreckungsgericht (Wohnsitz Schuldner) ->
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Antrag Pfaendungs- und Ueberweisungsbeschluss (PfÜB) ->
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Zustellung an Bank (Drittschuldner) ->
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Zustellung an Schuldner -> Wirksamkeit
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```
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P-Konto-Schutz § 850k ZPO: ab 2025 Grundfreibetrag ca. 1.560 EUR netto monatlich, Erhoehungen fuer Unterhaltspflicht.
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### Lohnpfaendung
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| Posten | Norm |
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|---|---|
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| Pfaendungsschutz Tabelle | § 850c ZPO, Pfaendungstabelle in Anlage |
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| Drittschuldner | Arbeitgeber |
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| Pfaendungs- und Ueberweisungsbeschluss | analog Konto |
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| Wirkung | Arbeitgeber haftet § 829 Abs. 3 ZPO |
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Aktuelle Pfaendungsfreigrenze 2025: ca. 1.560 EUR netto monatlich (alle 2 Jahre angepasst, Bekanntmachung BMJ).
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### Pfaendung von Forderungen gegen Dritte
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- Mietzinsforderung gegen Mieter
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- Honorarforderung gegen Auftraggeber
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- Steuererstattungsanspruch (gegen Finanzamt)
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- Sozialleistungen (beschraenkt § 54 SGB I)
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## Immobiliarvollstreckung
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| Massnahme | Norm | Aufwand |
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|---|---|---|
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| Zwangshypothek | § 866 ZPO | gering, Eintrag Grundbuch |
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| Zwangsversteigerung | ZVG §§ 15 ff. | hoch, Versteigerungstermin |
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| Zwangsverwaltung | ZVG §§ 146 ff. | mittel, Mieten/Pacht abschoepfen |
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Zwangshypothek nur bei Forderungen ueber 750 EUR (§ 866 Abs. 3 ZPO).
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## Vermoegensauskunft § 802c ZPO
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| Aspekt | Inhalt |
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|---|---|
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| Anlass | Schuldner zahlt nicht, GV-Auftrag |
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| Pflichten | umfassende Auskunft Vermoegen (Konten, Forderungen, Sachen) |
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| Folgen Verweigerung | Haftbefehl § 802g ZPO, Schuldnerverzeichnis |
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| Wirkung | Eintrag § 882b ZPO, 3 Jahre |
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| Sperrfrist | 2 Jahre erneuter Antrag (§ 802d ZPO), Ausnahme bei wesentlicher Aenderung |
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## Schuldnerverzeichnis § 882b ZPO
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- Zentral elektronisch beim AG bzw. zentraler Stelle.
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- Online abrufbar fuer Glaeubiger.
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- Aufbewahrung: 3 Jahre.
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- Bonitaetsrelevant.
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## EuVollstr – Drittlandbezug
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| Konstellation | Pfad |
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|---|---|
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| Bekl. wohnt in EU-MS | Bruessel Ia VO direkt vollstrecken |
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| Bekl. wohnt in Lugano-Land | Exequatur erforderlich |
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| Bekl. wohnt im Drittstaat | nationales Anerkennungsverfahren |
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## Praesidiale Hinweise zur Strategie
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```
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1. Vermoegensauskunft beantragen, falls noch nicht vorhanden
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-> Konten, Arbeitgeber, Vermoegen ermitteln
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2. Konto- und Lohnpfaendung parallel
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-> Sofortwirkung, gestapelte Pfaendung moeglich
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3. Mobiliarvollstreckung bei kleinerem Sach-Wert
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-> Anschaffungen, Kraftfahrzeug
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4. Immobilie pruefen via Grundbuch
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-> Zwangshypothek oder Versteigerung
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-> Versteigerung sehr kostenintensiv, oft nicht lohnend
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5. Vermoegensauskunft alle 2 Jahre wiederholen
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-> § 802d ZPO Sperrfrist beachten
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6. Bei Insolvenzeroeffnung: Vollstreckung sperren (§ 89 InsO),
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Forderungsanmeldung
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```
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## Kosten Vollstreckung
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| Posten | Hoehe |
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|---|---|
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| GV-Auftrag (Pfaendung) | 26 EUR Grundgebuehr + Pauschalen |
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| PfÜB-Antrag | 22 EUR (KV 2110 GKG) |
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| Vermoegensauskunft | 33 EUR (Nr. 260 KV GvKostG) |
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||||
| Zwangshypothek-Eintrag | nach KostO Notar/Grundbuchamt |
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| Zwangsversteigerung | hohe Vorschuesse (Wertgutachten ca. 1.500-3.000 EUR) |
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## Typische Fehler
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- Pfaendung ohne Vollstreckungsklausel.
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- Konto nicht als P-Konto, Schuldner verliert Existenzminimum → Beschwerde.
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- Pfaendungsfreigrenzen nicht beachtet.
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- Doppelpfaendung ohne Rangkonkurrenz pruefen (Prioritaetsprinzip § 829 Abs. 3 ZPO).
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- Drittschuldnererklaerung nicht abgewartet → Pfaendungsantrag ins Leere.
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||||
## Quellen
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||||
- ZPO § 750 [gesetze-im-internet.de/zpo/__750.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__750.html)
|
||||
- ZPO § 794 [gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__794.html)
|
||||
- ZPO §§ 808 ff. Mobiliar [gesetze-im-internet.de/zpo/__808.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__808.html)
|
||||
- ZPO § 829 Pfaendung Forderung [gesetze-im-internet.de/zpo/__829.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__829.html)
|
||||
- ZPO § 850c Lohnpfaendung [gesetze-im-internet.de/zpo/__850c.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__850c.html)
|
||||
- ZPO § 850k P-Konto [gesetze-im-internet.de/zpo/__850k.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__850k.html)
|
||||
- ZPO § 802c Vermoegensauskunft [gesetze-im-internet.de/zpo/__802c.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802c.html)
|
||||
- ZPO § 882b Schuldnerverzeichnis [gesetze-im-internet.de/zpo/__882b.html](https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__882b.html)
|
||||
- ZVG [gesetze-im-internet.de/zvg/](https://www.gesetze-im-internet.de/zvg/)
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