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feat(v55.x): Stalking + haeusliche Gewalt + Testakte Pellbach komplett (#184)
Lueckenschluss aus Folge-Session: 2 neue Strafrechts-Skills (Stalking § 238 StGB, haeusliche Gewalt im Strafverfahren) plus vollstaendige Pellbach-Testakte (Aktenstuecke 15-26 mit 5 EMLs / 3 CSVs / 2 Beweismittel-Metadaten). Codex' Restcluster-Ergaenzungen auf main vorgefunden; Bauchaos-Akte vom Verteidiger-Standpunkt komplett mit Hilfsbeweisantrag aussagepsy-Gutachten, Einlassungs-Entwurf gestaffelt, Strafzumessungserwaegungen und Plaedoyer.
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name: strafrecht-spezial-haeusliche-gewalt-im-strafverfahren
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description: "Verteidigung in Verfahren mit dem Tatkomplex haeuslicher Gewalt: Tatbestandsbuendel (§ 223 KV, § 224 gefaehrliche KV, § 240 Noetigung, § 241 Bedrohung, § 238 Stalking, § 177 sexueller Uebergriff), Beweisproblematik der Aussage-gegen-Aussage-Konstellation, Glaubhaftigkeitspruefung methodisch korrekt (Hypothesen-gegen-Hypothesen), Strafanzeige-Ruecknahme strafprozessual irrelevant, GewSchG-Schnittstelle, Schutzanordnungen, Polizei-Wegweisung, Schutzraum-Konzepte, Strafzumessung und Aussetzung."
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# Haeusliche Gewalt im Strafverfahren — Verteidigerleitfaden
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## Worum geht es konkret
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"Haeusliche Gewalt" ist kein eigener Straftatbestand, sondern ein Tat-Kontext, der mehrere Strafnormen aktiviert. Verfahren sind kommunikativ, beweisrechtlich und strafprozessual besonders herausfordernd, weil die Beziehungsdynamik in die Beweisaufnahme hineinwirkt. Verteidiger muessen den Tatbestand sauber pruefen, die Aussage-gegen-Aussage-Konstellation methodisch behandeln und parallel die zivilrechtliche GewSchG-Schiene mitdenken.
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## Tatbestandsbuendel im Detail
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| Norm | Inhalt | Strafrahmen |
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|---|---|---|
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| § 223 StGB | einfache Koerperverletzung | bis 5 Jahre |
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| § 224 StGB | gefaehrliche KV (Waffen, Bande, gefaehrl. Werkzeug, lebensgefaehrliche Behandlung, gemeinschaftlich) | 6 Monate bis 10 Jahre |
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| § 225 StGB | Misshandlung von Schutzbefohlenen | 6 Monate bis 10 Jahre |
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| § 226 StGB | schwere KV (Folge: Verlust Glied, dauernde Entstellung etc.) | 1 bis 10 Jahre |
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| § 227 StGB | KV mit Todesfolge | mind. 3 Jahre |
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| § 177 StGB | sexueller Uebergriff/Vergewaltigung (auch in Ehe) | 6 Monate bis 10 Jahre |
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| § 238 StGB | Nachstellung (vgl. nach Trennung) | bis 3 Jahre |
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| § 240 StGB | Noetigung | bis 3 Jahre |
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| § 241 StGB | Bedrohung | bis 1 Jahr |
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| § 4 GewSchG | Verstoss gegen zivilen Schutzbeschluss | bis 1 Jahr |
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## Praktikertipps der Verteidigung
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- **Strafanzeige-Ruecknahme irrelevant**: § 223 StGB ist Offizialdelikt — die Strafanzeige kann nicht "zurueckgenommen" werden. Auch § 248a StGB (Strafantrag bei einfacher KV) wird wegen besonderem oeffentlichen Interesse fast immer durch die StA bejaht. Klient darueber unbedingt aufklaeren.
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- **Aussage-gegen-Aussage**: regelmaessig methodische Glaubhaftigkeitspruefung erforderlich. Verteidigung sollte aussagepsychologisches SV-Gutachten anregen (§ 244 III StPO), wenn Realkennzeichen schwach sind oder Motiv zur Falschbelastung erkennbar (Trennungsdynamik, Sorgerechtsstreit).
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- **Polizeiprotokoll als Beweismittel**: Sturmprotokolle der Polizei, Wegweisungs-/Rueckkehrverbote nach Polizeigesetz Land sind oft Schluesselbeweise. Verteidiger holt Protokoll im Original; Verzerrungen durch Stresssituation und Wahrnehmungslueken kommen vor.
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- **Schutzraum-Akte**: Mandant darf wegen Aufnahme in Frauenhaus keine Annaeherung suchen. Adressfeststellung durch Verteidiger ueber Strafakte (§ 147 StPO) — diskret und ohne Verschriftlichung im Mandantenkontakt.
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- **Beratungskette mit Familiengericht**: Schutzbeschluss § 1 GewSchG, Wohnungszuweisung § 2 GewSchG, Sorgerecht/Umgang — alle Verfahren parallel; ein Familienverfahren kann das Strafverfahren stark beeinflussen.
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- **Tat-Provokation**: § 199 StGB Wechselseitigkeit bei Beleidigung; bei KV-Streit ohne klares Aggressor-Opfer-Verhaeltnis kann § 213 StGB (minder schwerer Fall Totschlag) bzw. Provokationsgrundsatz bei Strafzumessung argumentiert werden.
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## Trade-off-Matrix
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| Trade-off | Pfad A | Pfad B | Empfehlung |
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|---|---|---|---|
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| Vollbestreiten vs. Teil-Einlassung mit Provokation | Komplettbestreiten | Anerkenntnis KV im Affekt + Provokation | Pfad B bei objektiv unzweifelhaftem Tatverhalten |
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| Eigene Aussage Klient vs. Schweigen | Aussage zur Sache | Schweigen § 136 StPO | bei aussagepsy-relevanten Faellen i.d.R. Schweigen, bis Aussagebeweis verifiziert |
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| § 153a StPO Einstellung mit Auflage | Therapie, Geldauflage, Vergleich Schmerzensgeld | Hauptverhandlung mit Freispruchsantrag | Pfad A bei Ersttaeter, mittlerer Schwere, gefestigter Trennung |
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| Antraegen-/Schutzanordnungsverfahren | parallel mitkonfigurieren | abwarten | Pfad A — Familienverfahren wirkt sich auf Strafverfahren aus |
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## Konkurrenzen
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- § 223 und § 224 stehen in Spezialitaet (gefaehrliche KV verdraengt einfache).
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- § 223 und § 240 oder § 241 stehen in Tateinheit, wenn die KV mit Zwang oder Drohung verbunden ist.
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- § 177 und § 224 stehen in Tateinheit, wenn die sexuelle Handlung mit Gewalt verbunden ist.
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- § 4 GewSchG und § 238 StGB Tatmehrheit.
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## Strafzumessung und Folgen
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- § 46 StGB: Beziehungsdynamik, Wiederholungsgefahr, Therapieeinsicht, Trennung vollzogen.
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- Bei Ersttaeter mit Affektaspekt regelmaessig Geldstrafe oder Freiheitsstrafe zur Bewaehrung.
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- Bei Wiederholungstaeter mit Polizeibewertung "hohes Risiko" tendenziell Vollzug; Praeventionspakete (TOA § 46a, antiviolence-Programm) als Strafzumessung-Mitigation.
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- Bewaehrungsauflagen: Therapie, Kontaktverbot, Wohnungswechsel.
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- Berufliche Folgen bei Polizei/Bundeswehr/Sicherheitsdienst — Berufsverbot § 70 StGB selten, aber arbeitsrechtliche Folgen.
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## Mustertexte
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**Einlassung-Entwurf** (Auszug, defensive Variante):
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> Mein Mandant nimmt Stellung wie folgt: Die geschilderten Vorgaenge am [Datum] sind aus seiner Wahrnehmung anders verlaufen, als von der Geschaedigten dargestellt. Insbesondere hat ihn die Geschaedigte zuerst mit den im Polizeiprotokoll dokumentierten Worten beleidigt und einen Schlag in das Gesicht ausgefuehrt. Die nachfolgende reaktive Bewegung meines Mandanten stand im Spannungsverhaeltnis Notwehr § 32 StGB / Affekt. Im Uebrigen wird auf das Schweigerecht zurueckgegriffen, soweit Detailfragen die Beziehungsdynamik betreffen.
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**Hilfsbeweisantrag aussagepsy-Gutachten**:
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> Hilfsweise wird beantragt, ein aussagepsychologisches Sachverstaendigengutachten zu Frau [Geschaedigte] einzuholen. Es ist methodisch nach der Hypothesen-gegen-Hypothesen-Methode (BGH 30.07.1999 - 1 StR 618/98, BGHSt 45, 164) zu klaeren, ob die belastende Aussage erlebnisbasiert ist oder durch (a) Trennungs- und Sorgerechtskonflikt, (b) Loyalitaetskonflikt gegenueber Dritten, (c) konfliktreiche Vor-Vernehmungssituation suggestiv gepraegt ist.
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## Querverweise
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- `strafrecht-spezial-aussagepsychologie-bgh-grundsaetze`
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- `strafrecht-spezial-aussagepsychologie-realkennzeichen`
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- `strafrecht-spezial-aussagepsy-suggestion-falscherinnerung`
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||||
- `strafrecht-spezial-koerperverletzung-223-stgb-grund`
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||||
- `strafrecht-spezial-stalking-238-stgb`
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||||
- `fachanwalt-familienrecht` (GewSchG-Schnittstelle, Annaeherungsverbot, Wohnungszuweisung, Sorgerecht)
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## Quellen Stand 06/2026
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- §§ 223 ff., 177, 238, 240, 241 StGB.
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- GewSchG, insb. §§ 1, 2, 4 GewSchG.
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- Polizeigesetze der Laender (Wegweisung/Rueckkehrverbot je nach Bundesland unterschiedlich — z.B. § 31 PolG NRW).
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- BGH staend. Rspr. zu Aussage-gegen-Aussage-Konstellation; methodische Standards der Aussagepsychologie BGH 30.07.1999 - 1 StR 618/98 (BGHSt 45, 164).
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name: strafrecht-spezial-stalking-238-stgb
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description: "§ 238 StGB Nachstellung (Stalking): Aufbau des Tatbestandes nach Reform 2017 und 2021 (beharrlich oder wiederholt, schwerwiegende Beeintraechtigung als Erfolgsdelikt, Regelbeispiele), Praktikertipps fuer die Verteidigung (Tatdokumentation, Affekt-/Schutzbehauptungen, GewSchG-Schnittstelle), Trade-offs Verteidigungsstrategie, Strafzumessung nach § 46 StGB, Mustertexte fuer Einlassung und Hilfsbeweisantrag, Verhaeltnis zu § 240 und § 241 StGB."
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# § 238 StGB — Nachstellung (Stalking)
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## Worum geht es konkret
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§ 238 StGB sanktioniert die Nachstellung — umgangssprachlich "Stalking". Die Vorschrift wurde durch das Stalking-Bekaempfungsgesetz (2007), die Reform 2017 (Erfolgsdelikt aufgegeben, abstrakte Eignungsdelikt) und die Reform 2021 deutlich verschaerft. Verteidiger muessen die Reform-Stufen kennen und das anwendbare Recht ueber den Tatzeitraum sauber abgrenzen.
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## Tatbestand im Detail
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§ 238 Abs. 1 StGB n.F.: Wer einem Menschen in einer Weise unbefugt nachstellt, die geeignet ist, dessen Lebensgestaltung nicht unerheblich zu beeintraechtigen, indem er **beharrlich** ...
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Die acht Regelbeispiele:
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1. die raeumliche Naehe aufsucht
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2. unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder ueber Dritte Kontakt herstellt
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3. unter missbraeuchlicher Verwendung von dessen personenbezogenen Daten Bestellungen abgibt oder Dritte veranlasst, mit diesem Kontakt aufzunehmen
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4. droht
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5. Bilder veroeffentlicht (Reform 2021)
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6. Inhalt einer Aufzeichnung der Lebensbereiche zugaenglich macht (Reform 2021)
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7. vergleichbare Handlung
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8. eine andere vergleichbare Handlung vornimmt
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Strafrahmen § 238 Abs. 1 StGB: Freiheitsstrafe bis 3 Jahre oder Geldstrafe.
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§ 238 Abs. 2 StGB Qualifikation: in besonders schweren Faellen 3 Monate bis 5 Jahre.
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§ 238 Abs. 3 StGB schwere Folge: Selbsttoetung des Opfers, der Angehoerigen oder schwere Gesundheitsschaedigung — 1 bis 10 Jahre.
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## Praktikertipps der Verteidigung
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- **Tatzeitraum sauber abgrenzen**: Vor der Reform 22.07.2017 war § 238 StGB **Erfolgsdelikt** (schwerwiegende Beeintraechtigung der Lebensgestaltung musste tatsaechlich eingetreten sein). Nach Reform 2017 reicht die Eignung. Bei Tatzeitraum vor 22.07.2017: Bestreiten des konkreten Erfolgs ist Verteidigungsansatz.
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- **Beharrlichkeit als Schluesselbegriff**: Mindestens zwei Handlungen mit zeitlichem Zusammenhang, die einen Gesamtwillen erkennen lassen. Einzelne Kontaktaufnahme ist regelmaessig nicht ausreichend (BGH staend. Rspr.).
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- **Eignung zur Beeintraechtigung**: objektiver Massstab, nicht das subjektive Empfinden des Opfers. Verteidigung kann hier mit Lebensumstaenden des Opfers (Selbststaendigkeit, Mobilitaet, soziale Einbindung) argumentieren.
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- **Vorsatz**: bedingter Vorsatz genuegt. Bei einseitiger Liebe (Schwarmverliebtheit, Verfolgungswahn) Schuldfaehigkeit § 20 StGB pruefen.
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- **GewSchG-Schnittstelle**: zivilrechtliche Annaeherungsverbote (Familiengerichtsbeschluss § 1 GewSchG) und Strafverfahren laufen oft parallel. Verstoss gegen zivilen Beschluss = eigener Straftatbestand § 4 GewSchG.
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- **Pretrial-Massnahmen**: Kontaktverbot, Wohnungsverweisung — Verteidigung kann antiveriablen Plan vorlegen (Therapie, freiwillige Abstinenz).
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## Trade-off-Matrix
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| Trade-off | Pfad A | Pfad B | Empfehlung |
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|---|---|---|---|
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| Tatbestand bestreiten vs. Tatzeitraum eingrenzen | Komplettbestreiten | Anerkennung Kontaktaufnahmen ohne Beharrlichkeit | je nach Beweislage; ohne Belege Pfad A, mit Kommunikationsprotokollen Pfad B |
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| § 238 vs. § 240 StGB | Stalking | Noetigung | § 238 wenn beharrlich; § 240 bei Einzelfall mit Zwecktendenz |
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| § 153a StPO Einstellung gegen Auflage | Therapie + Geldauflage | Hauptverhandlung mit Freispruchsantrag | Pfad A bei Ersttaeter ohne schwere Folge |
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## Konkurrenzen
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- § 238 StGB und § 240 StGB stehen in Tateinheit, wenn die Nachstellungshandlung auch noetigend wirkt.
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- § 238 StGB und § 241 StGB (Bedrohung): Tateinheit, wenn beharrliche Drohung Nachstellungs-Teil ist.
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- § 238 StGB und § 201a StGB (Verletzung des hoechstpersoenlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen): nach Reform 2021 spezialgesetzlich auch in Regelbeispiel 5/6 erfasst.
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- § 238 StGB und § 4 GewSchG: Tatmehrheit, wenn ein gerichtliches Verbot besteht.
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## Strafzumessung und Folgen
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- § 46 StGB allgemeine Strafzumessung: Vorgeschichte, Beziehungsdynamik, Therapieeinsicht massgeblich.
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- Berufsverbot § 70 StGB selten, aber bei einschlaegigen Berufsfeldern moeglich (Sicherheitsdienst, Lehrer).
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- BZRG: Eintrag bei Geldstrafe ueber 90 Tagessaetzen oder Freiheitsstrafe.
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- Faehigkeit zur Waffenbesitzkarte (§ 5 II Nr. 1c WaffG): regelmaessig negativ tangiert.
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## Mustertexte
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**Einlassung-Entwurf** (Auszug):
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> Mein Mandant raeumt ein, dass es im Zeitraum [Tatzeitraum] Kontakte zur Geschaedigten gegeben hat. Diese erfolgten jedoch zunaechst auf gemeinsame Initiative im Rahmen einer noch bestehenden Beziehung. Erst nach der einseitigen Trennungserklaerung am [Datum] entstand ein Konfliktverhalten, das mein Mandant heute selbstkritisch reflektiert. Eine beharrliche Nachstellung im Sinne des § 238 Abs. 1 StGB liegt jedoch nicht vor, weil [Begruendung — z.B. Kontaktversuche waren zeitlich isoliert, einvernehmliche Treffen zwischen den Kontakten, keine Gesamtwillens-Erkennbarkeit].
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**Hilfsbeweisantrag § 244 III StPO**:
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> Hilfsweise wird beantragt, das Gericht moege die Geschaedigte [Name] erneut vernehmen zu den Themen [Lebensumstaende vor und waehrend des Tatzeitraums; gemeinsame Treffen seit Trennung; konkrete Auswirkungen auf den Tagesablauf]. Die Vernehmung wird ergeben, dass die beanstandeten Handlungen nicht geeignet waren, die Lebensgestaltung der Geschaedigten nicht unerheblich zu beeintraechtigen.
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## Querverweise
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- `strafrecht-spezial-bedrohung-241-stgb`
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- `strafrecht-spezial-noetigung-240-stgb`
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- `strafrecht-spezial-haeusliche-gewalt-im-strafverfahren`
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- `fachanwalt-familienrecht` (GewSchG-Annaeherungsverbote)
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## Quellen Stand 06/2026
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- § 238 StGB i.d.F. der Reform 22.07.2017 und Reform 10.08.2021.
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- § 4 GewSchG.
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- BGH staend. Rspr. zur Beharrlichkeit und zum Erfordernis der Lebensgestaltungsbeeintraechtigung — vor Verwendung in Schriftsatz die konkrete BGH-Linie ueber bundesgerichtshof.de oder dejure.org verifizieren.
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- Bundestag-Drucksache 19/28679 zur Reform 2021 (verifizieren).
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# Aktenstueck 15 — E-Mail-Konvolut Pellbach <-> Quasthoff (Spesen-Komplex)
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**Quelle:** Asservatenkonvolut StA Koeln, Az. 122 Js 884/25, Sicherstellung 12.05.2026 (Firmenserver Pellbach Logistik & Spedition GmbH, Postfach Outlook 365 carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de und buchhaltung@pellbach-logistik.de).
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**Zeitraum:** 10/2024 bis 02/2025.
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**Relevanz:** § 266 StGB Untreue (Privatentnahmen), § 266a StGB (SV-Beitraege), aussagepsychologischer Kontext (Motiv Falschbelastung Quasthoff).
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## E-Mail 1 — 22.10.2024, 09:14 Uhr
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**Von:** Mira Quasthoff <buchhaltung@pellbach-logistik.de>
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**An:** Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher <carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de>
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**Cc:** Frieda Pellbach-Eisenacher <frieda@pellbach-logistik.de>
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**Betreff:** Spesenabrechnung Oktober — Rueckfrage Bewirtungsbeleg 09.10.2024
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Sehr geehrter Dr. Pellbach,
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bei der Verbuchung der Spesenabrechnung Oktober ist mir aufgefallen, dass der Bewirtungsbeleg vom 09.10.2024 (Restaurant Maternushof Koeln-Lindenthal, 487,80 EUR brutto) keinen Anlassvermerk und keine Teilnehmerliste enthaelt. Bitte ergaenzen Sie diese Angaben gemaess § 4 Abs. 5 EStG.
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Mit freundlichen Gruessen
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Mira Quasthoff
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Buchhaltung
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## E-Mail 2 — 22.10.2024, 18:42 Uhr
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**Von:** Pellbach an Quasthoff
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**Betreff:** AW: Spesenabrechnung Oktober — Rueckfrage Bewirtungsbeleg 09.10.2024
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Frau Quasthoff,
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das war ein Kundenessen mit Geschaeftspartnern aus Wroclaw. Teilnehmer: Herr Stefanovic, Frau Kowalski (Pellbach Logistyka Sp. z o.o.), ich und Frieda. Anlass: Quartalsabstimmung Q4 2024.
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Beste Gruesse
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Carlsten Pellbach
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## E-Mail 3 — 06.11.2024, 11:38 Uhr
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**Von:** Quasthoff an Pellbach
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**Betreff:** Mehrere Bewirtungsbelege Oktober/November — bitte um Aufschluesselung
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Sehr geehrter Dr. Pellbach,
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ich habe nun systematisch alle Bewirtungsbelege seit 01.10.2024 gesichtet. Insgesamt elf Belege ueber zusammen 8.245,90 EUR brutto. Bei sieben Belegen fehlen Teilnehmerlisten oder die Teilnehmer sind Familienmitglieder (Frau Pellbach-Eisenacher, Tochter Marlene). § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG verlangt aber Bewirtung aus geschaeftlichem Anlass.
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Aufgefallen ist mir ausserdem, dass im Oktober vier Bargeldabhebungen vom Geschaeftskonto (Sparkasse Koeln-Bonn, IBAN DE48 3705 0198 0001 4488 22) in Hoehe von zusammen 47.500 EUR ohne Buchungsbeleg erfolgten. Ich bitte um Erlaeuterung — die Buchhaltung muss nach § 238 HGB ordnungsgemaess sein.
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Mit freundlichen Gruessen
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Mira Quasthoff
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## E-Mail 4 — 06.11.2024, 17:55 Uhr (Antwort Pellbach)
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**Von:** Pellbach an Quasthoff
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**Cc:** Frieda Pellbach-Eisenacher
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**Betreff:** AW: Mehrere Bewirtungsbelege ... — wir klaeren das persoenlich
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Frau Quasthoff,
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ich finde Ihre Detailtiefe in den letzten Wochen auffaellig. Sie sollten Ihre Energie auf das laufende Tagesgeschaeft konzentrieren und nicht ueber Ihre Position hinausgehen. Die Bargeldabhebungen sind durch das Verfuegungsrecht des GF gedeckt; sie werden im Rahmen des Privatkontos abgerechnet, sobald die Wirtschaftspruefer-Abstimmung Q4 vorliegt.
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Im Uebrigen erinnere ich daran, dass ich Sie im September wegen der Spesen-Differenzen Ihrer eigenen Abrechnungen 2024 (4.187 EUR ueberhoehte Eigenspesen) auf einen Punkt im Personalakte-Vermerk hingewiesen habe.
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Mit freundlichen Gruessen
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Dr. C. Pellbach-Eisenacher
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## E-Mail 5 — 12.12.2024, 08:22 Uhr
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**Von:** Quasthoff an Pellbach
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**Cc:** Steuerberater Engelmeier <engelmeier@stb-engelmeier-koeln.de>
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**Betreff:** Bargeldabhebungen 11/2024 und SV-Beitraege Oktober — DRINGEND
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Sehr geehrter Dr. Pellbach, sehr geehrter Herr Engelmeier,
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ich muss Sie heute formell auf zwei Punkte hinweisen:
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1. Im November wurden weitere 78.300 EUR ueber 9 Einzelabhebungen abgehoben — wieder ohne Belege.
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2. Die SV-Beitraege der Beschaeftigten fuer Oktober (38.450 EUR Arbeitgeberanteil + 38.450 EUR Arbeitnehmeranteil) sind am 28.10.2024 zwar an die Krankenkassen ueberwiesen worden, ABER die Faelligkeit war der 25.10.2024 — d.h. drei Tage verspaetet. Bei wiederholter Verspaetung ist § 266a StGB strafbewehrt.
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Ich behalte mir vor, diese Sachverhalte gegenueber dem Beirat anzusprechen.
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Mit besten Gruessen
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Mira Quasthoff
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## E-Mail 6 — 15.12.2024, 14:08 Uhr
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**Von:** Pellbach an Quasthoff
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**Betreff:** Personalakte-Vermerk vom heutigen Tag
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Frau Quasthoff,
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ich habe heute einen Personalakte-Vermerk angefertigt. Anlass: Sie haben mehrfach Sachverhalte des laufenden Geschaeftsbetriebs an Dritte (in diesem Fall Herrn Engelmeier) weitergegeben, ohne dies vorher mit der GF abzustimmen. Das ist eine Verletzung Ihrer Loyalitaetspflicht nach § 241 Abs. 2 BGB und kann arbeitsrechtliche Konsequenzen haben.
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Im Uebrigen weise ich darauf hin, dass mir aus Ihrer eigenen Spesenabrechnung 2024 weitere Auffaelligkeiten in Hoehe von zusammen 7.840 EUR vorliegen, die wir noch klaeren muessen.
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Mit freundlichen Gruessen
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Dr. C. Pellbach-Eisenacher
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## E-Mail 7 — 02.02.2025, 23:14 Uhr
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**Von:** Quasthoff an Aufsichtsrat-Mailadresse Pellbach Logistik & Spedition GmbH <aufsichtsrat@pellbach-logistik.de>
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**Cc:** Engelmeier
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**Betreff:** Anzeige nach § 17 LkSG bzw. HinSchG-Verdacht: Insolvenzreife seit November 2024
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Sehr geehrte Aufsichtsraete,
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als langjaehrige Buchhalterin der Gesellschaft sehe ich mich verpflichtet, Ihnen folgendes mitzuteilen:
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1. Die Liquiditaet ist seit November 2024 angespannt; die 13-Wochen-Vorausschau zeigt fuer Februar 2025 ein Cashflow-Loch von -1,2 Mio. EUR.
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2. SV-Beitraege sind seit Oktober 2024 mehrfach verspaetet ueberwiesen worden (Februar 2025: zwei Beitraege offen).
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3. Bargeldabhebungen durch den GF von Oktober 2024 bis Januar 2025 belaufen sich auf insgesamt ca. 412.000 EUR ohne erkennbare Geschaefts-Belege.
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4. KfW-Coronahilfe Q4 2022 (320.000 EUR) wurde nach meiner Beobachtung mit unzutreffenden Umsatzangaben beantragt.
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Ich gehe davon aus, dass eine Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO besteht. Ich bitte um Pruefung und ggf. Einleitung der erforderlichen Schritte.
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Mit besten Gruessen
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Mira Quasthoff
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Buchhaltung, Pellbach Logistik & Spedition GmbH
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## Verteidigungs-Bewertung der Verteidigerin (interner Vermerk)
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- Mailwechsel zeigt **Motiv Quasthoff fuer Falschbelastung**: Spesen-Konflikt September/Oktober 2024 mit Personalakte-Vermerk; Drohung mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen am 15.12.2024.
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- Mailwechsel zeigt aber auch **objektive Belastungspunkte**: dokumentierte Bargeldabhebungen, SV-Beitraege-Verspaetung, KfW-Antragsthematik.
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- Methodisch: die Aussagepsychologie muss klaeren, ob die Belastung erlebnisbasiert ist oder durch das Konfliktverhaeltnis suggestiv ueberlagert.
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- Beweisstrategie: E-Mail 4, 6 zeigen Konfliktdynamik; E-Mail 3, 5, 7 zeigen Detail-Konstanz und Realitaetsbezug der Quasthoff-Aussage.
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# Aktenstueck 16 — Chat-Export (Signal/WhatsApp) Pellbach <-> Ehefrau Frieda
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**Quelle:** Sichergestelltes Mobiltelefon des Beschuldigten (iPhone 14 Pro, IMEI 359287145648823), Forensische Auswertung BKA-Kriminaltechnisches Institut (Az. KTI-2026-2887).
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**Zeitraum:** 12/2024 bis 03/2025.
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**Verfahrensrelevanz:** § 266 StGB (Mitwissen Frau Pellbach-Eisenacher), § 14 StGB (faktische Geschaeftsfuehrerin), § 261 StGB (Geldwaesche, Auslandstransfer Wroclaw).
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## Chronologischer Auszug
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### 04.12.2024, 22:17 Uhr — Signal-Chat
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**Frieda (22:17):** "Carlsten, ich habe eben unsere Privatkonten geprueft. Die 28.000 von gestern sind nicht angekommen. Wo sind sie?"
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**Carlsten (22:19):** "Liebes, ich konnte sie noch nicht ueberweisen. Es ist alles schwierig im Moment. Wir reden morgen."
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**Frieda (22:21):** "Was heisst schwierig? Du hast doch heute Mittag 22.000 abgehoben."
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**Carlsten (22:23):** "Es ist nicht so einfach. Vertrau mir. Wir reden persoenlich."
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### 11.12.2024, 14:45 Uhr — Signal-Chat
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**Carlsten (14:45):** "Schatz, ich brauche heute Abend deine Unterschrift fuer einen Antrag. Bitte sei punktlich daheim."
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**Frieda (14:47):** "Welchen Antrag? Was ist das?"
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**Carlsten (14:49):** "KfW. Es ist nur Formsache. Pellbach Logistyka — die polnische Tochter. Wir haben damals 320k bekommen, jetzt eine kleine Klarstellung."
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**Frieda (14:52):** "Carlsten, das ist die KfW-Coronahilfe? Die war doch fuer den Lockdown 2020/2021. Was hat das mit jetzt zu tun?"
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**Carlsten (14:55):** "Spaeter persoenlich. Bitte unterschreiben."
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**Frieda (14:56):** "Ich will erst sehen, was ich da unterschreibe."
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### 28.01.2025, 09:33 Uhr — Signal-Chat
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**Frieda (09:33):** "Mira Quasthoff hat heute morgen wieder eine Mail an Engelmeier gehaengt. Sie sagt, wir sollten zur StA."
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**Carlsten (09:35):** "Verdammt. Wir muessen morgen mit ihr reden. Sie spielt ein gefaehrliches Spiel."
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**Frieda (09:38):** "Vielleicht hat sie ja Recht. Vielleicht muessen wir jetzt aufhoeren und Insolvenz anmelden."
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**Carlsten (09:40):** "Wenn wir jetzt Insolvenz machen, ist alles weg. Die Wroclaw-Geschichte ist noch nicht durch. Wir muessen warten."
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**Frieda (09:43):** "Aber die SV-Beitraege fuer Januar laufen morgen ab."
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**Carlsten (09:45):** "Engelmeier sagt, mit der bayrischen Niederlassung-Aufloesung koennen wir 200k bis Mittwoch reinholen. Dann zahlen wir SV."
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### 02.02.2025, 23:48 Uhr — Signal-Chat
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**Frieda (23:48):** "Carlsten, Quasthoff hat HEUTE eine Anzeige an den Aufsichtsrat gemailt. Was machen wir?"
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**Carlsten (23:51):** "Scheisse. Was steht drin?"
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**Frieda (23:53):** "Alles. Bargeldabhebungen, SV, KfW. Sie sagt, Insolvenzantragspflicht waere da seit November."
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**Carlsten (23:55):** "Morgen Engelmeier anrufen. Erste Sache. Wir muessen sofort Anwalt nehmen."
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**Frieda (23:57):** "Welchen?"
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**Carlsten (23:58):** "Vellbruck. Hat damals Petersen vertreten. Strafrecht."
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### 09.03.2025, 11:14 Uhr — Signal-Chat (Tag des Insolvenzantrags)
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**Carlsten (11:14):** "Antrag ist beim AG eingereicht. Holzhauser kuemmert sich."
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**Frieda (11:16):** "Was passiert jetzt mit uns?"
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**Carlsten (11:18):** "Holzhauser sagt, dauert ca. 4-6 Wochen bis IV-Bestellung. Wir muessen kooperieren. Wroclaw bleibt ggf. separates Verfahren."
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**Frieda (11:20):** "Was mit den 412.000? Aus den Bargeldabhebungen?"
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**Carlsten (11:22):** "Da ist ein Problem. Holzhauser sagt, das wird angefochten werden. Wir muessen es zurueckzahlen."
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**Frieda (11:24):** "Carlsten, wir HABEN das nicht mehr. Was zahlen wir denn zurueck?"
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**Carlsten (11:26):** "Genau das ist das Problem."
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## Verteidigungs-Bewertung der Verteidigerin (interner Vermerk)
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- Chat **belastet** die Verteidigungsposition in zwei Punkten:
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1. **§ 264 StGB Subventionsbetrug**: Chat 11.12.2024 zeigt, dass Frau Pellbach-Eisenacher Bedenken gegen die KfW-Klarstellung hatte und Pellbach erklaerend ("nur Formsache") drueckte.
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2. **§ 15a InsO Insolvenzverschleppung**: Chat 28.01.2025 zeigt explizite Diskussion ueber Insolvenzantragspflicht — die Verteidigung kann Pellbachs Kenntnis nicht mehr verneinen.
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- Chat **entlastet** in einem Punkt:
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3. **§ 266a StGB SV-Verschiebung**: Pellbach gibt im Chat 28.01.2025 Engelmeier wieder ("mit der bayrischen Niederlassung-Aufloesung koennen wir 200k reinholen"). Das stuetzt die Schutzbehauptung, dass Pellbach von einer Liquiditaetszufuhr ausging und keine vorsaetzliche Vorenthaltung beabsichtigte. Pruefen: Sanierungsperspektive als Vorsatz-Ausschluss.
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- Beweisstrategie: Chat moeglichst nicht in Hauptverhandlung verlesen lassen — § 100a StPO Verwertungsverbote pruefen (Beschluss zur TKUE / Beschluss zu Mobilfunk-Auswertung).
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- Verwertungsverbote: pruefen, ob § 100a/§ 100b StPO-Beschluss vorliegt und ob Beweisthema "ehelicher Bereich" § 52 StPO-relevant ist.
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# Aktenstueck 17 — Mahnschreiben Betriebsrat zu Loehnen Q4 2024 und Q1 2025
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**Absender:** Betriebsrat der Pellbach Logistik & Spedition GmbH, Vorsitz Karl-Heinz Sommerhauer, Schaeufele Allee 22, 50825 Koeln-Bickendorf.
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**Empfaenger:** Geschaeftsfuehrung Pellbach Logistik & Spedition GmbH, z.H. Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher.
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**Datum:** 12.02.2025.
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**Verfahrensrelevanz:** § 266a StGB Vorenthalten Arbeitgeberanteile.
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> **Betriebsrat Pellbach Logistik & Spedition GmbH**
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> Schaeufele Allee 22, 50825 Koeln-Bickendorf
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> Geschaeftsfuehrung
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> Pellbach Logistik & Spedition GmbH
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> z.H. Herrn Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher
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> Goerresstrasse 11
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> 50674 Koeln
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> Koeln, den 12.02.2025
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> **Mahnung wegen Lohnzahlungs-Verzug und SV-Beitraege Q4 2024 / Q1 2025**
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Sehr geehrter Herr Dr. Pellbach,
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der Betriebsrat hat in der gestrigen Sitzung folgenden Sachstand festgestellt:
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1. **Loehne November 2024**: 11 von 47 Beschaeftigten haben den Lohn am 28.11.2024 verspaetet (sieben Werktage nach Faelligkeit) erhalten. Zwei Beschaeftigte haben den Novemberlohn bis heute nicht in voller Hoehe erhalten.
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2. **Loehne Dezember 2024**: 23 von 47 Beschaeftigten haben den Dezemberlohn erst zwischen dem 17.01.2025 und dem 04.02.2025 erhalten.
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3. **Loehne Januar 2025**: bis heute (12.02.2025) haben **35 von 47 Beschaeftigten** keinen Lohn fuer Januar 2025 erhalten. Insgesamt offen: ca. 184.000 EUR Lohnvolumen.
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4. **SV-Beitraege**: nach Ruecksprache mit der AOK Rheinland-Hamburg, Krankenkasse Knappschaft, DAK-Gesundheit und Techniker Krankenkasse sind die Arbeitgeber-/Arbeitnehmer-Beitraege fuer Oktober, November und Dezember 2024 verspaetet ueberwiesen worden. Beitraege fuer Januar 2025 sind bis heute nicht eingegangen (Stichtag 25.01.2025 versaeumt).
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Der Betriebsrat fordert die Geschaeftsfuehrung auf, **bis spaetestens 19.02.2025**:
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a) saemtliche ausstehenden Loehne nachzuzahlen,
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b) die SV-Beitraege fuer Januar 2025 zur Zahlung anzuweisen,
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c) eine Stellungnahme zur wirtschaftlichen Lage und einem Sanierungskonzept vorzulegen.
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Wir weisen darauf hin, dass das Vorenthalten von Arbeitnehmer-SV-Beitraegen nach § 266a StGB ein Straftatbestand ist und dass die Geschaeftsfuehrung nach § 15a InsO bei Zahlungsunfaehigkeit unverzueglich (spaetestens nach drei Wochen) einen Insolvenzantrag stellen muss.
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Der Betriebsrat behaelt sich vor, bei fehlender Reaktion bis 19.02.2025 die Aufsichtsorgane (Schwerpunktstaatsanwaltschaft Koeln) zu informieren.
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Mit kollegialen Gruessen
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Karl-Heinz Sommerhauer
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Betriebsratsvorsitzender
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**Notiz Verteidigung (intern):** Das Schreiben dokumentiert, dass Pellbach spaetestens am 12.02.2025 nachweislich Kenntnis von der Liquiditaetslage hatte. Da der Insolvenzantrag erst am 09.03.2025 (ca. vier Wochen nach diesem Schreiben) gestellt wurde, kann die Verteidigung den **subjektiven Tatbestand** von § 15a InsO und § 266a StGB nicht mehr ueber Unkenntnis verteidigen. Verteidigungsansatz: Sanierungsperspektive durch Aufloesung bayrische Niederlassung (Chat 28.01.2025 — vgl. Aktenstueck 16) und Beraterzusage Engelmeier — Verfolgung als Argument fuer subjektive **Notlage** bzw. **wirtschaftliche Sanierungserwartung**.
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# Aktenstueck 18 — Beschreibung Kontobewegungen Pellbach Logistyka Sp. z o.o. Wroclaw (2024-2025)
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**Quelle:** Bankauskuenfte ueber Sparkasse Koeln-Bonn (D-Konto Pellbach Logistik) und mBank S.A. Wroclaw (PL-Konto Pellbach Logistyka), eingeholt durch Schwerpunktstaatsanwaltschaft Koeln mit Justiz-Hilfe-Ersuchen Polen vom 16.02.2026 (CARIN-Anfrage Az. 122 Js 884/25 — CARIN-PL-2026/04).
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**Verfahrensrelevanz:** § 261 StGB Geldwaesche, § 264 StGB Subventionsbetrug (KfW), § 266 StGB Untreue (Auslandszahlungen).
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## 1. Strukturueberblick
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- **Pellbach Logistik & Spedition GmbH** (Koeln): Geschaeftskonto Sparkasse Koeln-Bonn, IBAN DE48 3705 0198 0001 4488 22, Eroeffnung 14.04.1998.
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- **Pellbach Logistyka Sp. z o.o.** (Wroclaw): Geschaeftskonto mBank S.A., IBAN PL49 1140 2017 0000 4612 0188 5544, Eroeffnung 22.07.2018.
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- **Beteiligungsverhaeltnis:** Pellbach Logistik GmbH haelt 75 Prozent an Pellbach Logistyka Sp. z o.o.; Frau Frieda Pellbach-Eisenacher haelt 25 Prozent als natuerliche Person.
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- **Polnische GF:** Pawel Stefanovic (geb. 1976, Wroclaw); Frau Magdalena Kowalski (kaufmaennische Leiterin).
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## 2. Zahlungsstroeme im Beobachtungszeitraum 2024-2025
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### Q4 2024 (Oktober-Dezember 2024)
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| Datum | Von | An | Betrag | Verwendungszweck (Mitteilung) | StA-Beurteilung |
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|---|---|---|---|---|---|
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| 04.10.2024 | Pellbach GmbH (Koeln) | Pellbach Logistyka (Wroclaw) | 88.500 EUR | "Lizenz-Subgebuehr Q3 2024" | unklar — keine Lizenzvertraege ggf. Briefkasten-Transaktion |
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| 18.10.2024 | Pellbach Logistyka | Account-Nr. PL bei Bank Pekao S.A. (Eigentuemer: SPV Edelweiss Holdings Ltd. Zypern) | 75.000 EUR | "Investorendurchleitung A-Serie" | Geldwaesche-Verdachtsindiz: SPV-Briefkasten Zypern |
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| 04.11.2024 | Pellbach GmbH (Koeln) | Pellbach Logistyka | 132.500 EUR | "Bauleistungs-Abschlag Werk Bottrop" | Bauleistungs-Abschlag in PL? Verdachtsindiz |
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| 11.11.2024 | Pellbach Logistyka | mBank-Konto Stefanovic-Privat | 18.000 EUR | "Boni Q4 2024" | Privat-Boni bei Liquiditaetskrise — § 266 StGB-relevant |
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| 28.11.2024 | Pellbach Logistyka | mBank-Konto Edelweiss Holdings | 156.000 EUR | "Markenrechte-Lizenz 2025" | Markenrechte ohne dokumentierten Vertrag — § 261 StGB-relevant |
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| 12.12.2024 | Pellbach GmbH (Koeln) | Pellbach Logistyka | 98.000 EUR | "Frachtaufschlag Q4" | unklar — kein entsprechender Vertrag |
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**Q4 2024 gesamt aus Koeln nach Wroclaw: 319.000 EUR (drei Tranchen).**
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**Q4 2024 gesamt aus Wroclaw an Dritte: 249.000 EUR (Edelweiss Holdings + Stefanovic-Privat).**
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### Q1 2025 (Januar-Maerz 2025)
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| Datum | Von | An | Betrag | Verwendungszweck (Mitteilung) | StA-Beurteilung |
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|---|---|---|---|---|---|
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| 08.01.2025 | Pellbach GmbH | Pellbach Logistyka | 67.500 EUR | "Lieferantenausgleich" | unklar |
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| 22.01.2025 | Pellbach Logistyka | Edelweiss Holdings | 92.000 EUR | "Markenrechte-Lizenz 2025 II" | gleicher Strukturindiz |
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| 14.02.2025 | Pellbach GmbH | Pellbach Logistyka | 45.000 EUR | "Reisekostenpool Q1" | unverhaeltnismaessig hoch |
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| 27.02.2025 | Pellbach Logistyka | Stefanovic-Privat | 22.000 EUR | "Praemienzahlung Q1" | wie 11.11.2024 |
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| 04.03.2025 | Pellbach GmbH | Pellbach Logistyka | 28.000 EUR | "Lizenz-Subgebuehr Q1 2025" | strukturell wie Q4 |
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**Q1 2025 gesamt aus Koeln nach Wroclaw: 140.500 EUR.**
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**Q1 2025 gesamt aus Wroclaw an Dritte: 114.000 EUR.**
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## 3. Edelweiss Holdings Ltd. (Zypern) — UBO-Pruefung
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- Edelweiss Holdings Ltd., Limassol, Geschaeftsanschrift: 4 Argonafton Street, 3041 Limassol, Cyprus.
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- UBO laut zyprischem Beneficial-Owner-Register: nicht eindeutig identifizierbar (Briefkastenstruktur).
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- Verdacht der Schwerpunktstaatsanwaltschaft: UBO ist letztlich Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher oder seine Ehefrau Frieda Pellbach-Eisenacher.
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## 4. Steuerliche Wuerdigung Wroclaw
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- **Lizenzaufschlaege:** Pellbach Logistyka hat von Pellbach GmbH (Koeln) 459.500 EUR (Q4 2024 + Q1 2025) erhalten. Davon sind 363.000 EUR weiter ausgekehrt (Edelweiss + Stefanovic-Privat). Differenz 96.500 EUR verblieben bei Pellbach Logistyka.
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- **Steuerliche Behandlung:** Pellbach Logistyka hat keine entsprechende Koerperschaftsteuer-Anmeldung in Polen abgegeben. Hinweis Steuerfahndung Wroclaw vom 09.04.2026.
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## 5. Verteidigungs-Hinweise
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- **Strukturindizien Geldwaesche** sind dichten — Briefkastenstruktur Zypern; wiederkehrende Mitteilungszwecke ohne nachweisbare Vertraege.
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- **Verteidigungsansatz** § 261 StGB: Es liegt ein **Vortaten-Komplex** (§ 264 StGB Subventionsbetrug; § 266 StGB Untreue) vor — d.h. die Pellbach-Logistyka-Auslandszahlungen koennen Tathandlung der Geldwaesche sein.
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- Eingehende Klaerung: ob Pellbach in seiner Funktion als GF wusste, dass die Edelweiss Holdings letztlich ihm zuzurechnen ist.
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- **Bargeldabhebungen Koeln 412k** + Wroclaw-Auslandszahlungen 459k = zusammen ueber 871k EUR im fraglichen Zeitraum.
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## 6. Verteidigungstaktik (intern)
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- **Kein Verkennen der Belastungslage**: Auslandszahlungen sind objektiv hoch. Vorsatz-Verteidigung ueber Beraterverhalten Steuerberater Engelmeier und polnischen Berater Pawel Stefanovic.
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- **Beweisthema fuer Hauptverhandlung**: war Stefanovic Vertreter der polnischen Tochter oder hat er eigenstaendige UBO-Stellung in Edelweiss Holdings? Pruefung durch Recherche im CY-Beneficial-Owner-Register und Befragung Stefanovic.
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- **§ 153c StPO Einstellung Auslands-Bezug**: pruefen, ob Auslandstaten in PL vorrangig in PL verfolgt werden koennen — moegliche Entlastung im deutschen Verfahren.
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# Aktenstueck 19 — Kriminologische Rueckfallprognose Pellbach (interne Notiz Verteidigung)
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**Verteidigerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger
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**Mandant:** Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher
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**Datum:** 25.05.2026 (vor Hauptverhandlungsbeginn)
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**Zweck:** Vorbereitung Plaedoyer-Strafzumessung § 46 StGB / Aussetzung § 56 StGB.
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**Vertraulich, Anwaltsgeheimnis § 43a Abs. 2 BRAO.**
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## 1. Ausgangslage
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Im Falle einer Verurteilung der Wirtschaftsstrafkammer LG Koeln muss die Verteidigung kriminalprognostische Argumente vorlegen, um eine Strafe zur Bewaehrung (§ 56 StGB) zu erreichen. Bei einem Strafrahmen ueber 2 Jahren ist eine Aussetzung nur unter besonderen Umstaenden nach § 56 II StGB moeglich. Die Anklage rechnet bei Verurteilung wegen aller Anklagepunkte mit ca. 3-4 Jahren Gesamtstrafe — d.h. Aussetzung ist ohne kraeftige Mitigation nicht erreichbar.
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## 2. Kriminalprognostische Verfahren (Standardwerkzeuge)
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Die in der Praxis verwendeten kriminalprognostischen Verfahren:
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| Verfahren | Anwendungsbereich | Bedeutung Pellbach |
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|---|---|---|
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| **LSI-R** (Level of Service Inventory-Revised) | allgemeine Rueckfallprognose | wenig einschlaegig, fuer Wirtschaftsstrafsachen nicht spezifiziert |
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| **HCR-20** | Gewaltprognose | nicht einschlaegig |
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| **PCL-R** | Psychopathy Checklist | nicht einschlaegig |
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| **FOTRES** | forensisch-operative Therapierisikoeinschaetzung | nicht einschlaegig |
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| **Static-99R, SVR-20** | Sexualstraftaeter | nicht einschlaegig |
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| **Klinisch-strukturierte Prognose** (Nedopil/Mueller) | individualisiert | hier passend |
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Fuer Wirtschaftsstrafsachen gibt es **keine standardisierten Prognoseinstrumente**. Die Prognose ist klinisch-strukturiert vorzunehmen, mit Fokus auf:
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- **Tatspezifische Risikofaktoren**: Liquiditaetsdruck, GF-Position, Vermoegensverhaeltnisse, Familienstand, Gesundheitsstand
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- **Schutzfaktoren**: stabile Bindung, anfangsbasierter Therapieansatz, geordnete Vermoegensverhaeltnisse, vollstaendige Insolvenzabwicklung
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- **Tatdistanz**: kriminologische Forschung zeigt, dass Wirtschaftsstraftaeter (sog. White-Collar) gegenueber Gewalttaetern deutlich geringere Rueckfallraten haben (Bock; Streng).
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## 3. Risikofaktoren Pellbach (kritisch-realistisch)
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| Faktor | Bewertung |
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|---|---|
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| Tatzeitraum | ca. 6 Monate, klar abgegrenzt durch wirtschaftliche Notlage |
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| Vortaten | keine Vorstrafen, keine BZRG-Eintraege |
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| Therapieeinsicht | grundlegend vorhanden — Pellbach hat sich seit 13.05.2026 in U-Haft fortlaufend kooperativ verhalten |
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| Familiaere Bindung | intakt — Ehefrau Frieda steht zur Familie, Tochter Marlene (16) in Gymnasialphase |
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| Soziale Bindung | bei Mandant erodiert — Logistikbranche reagiert misstrauisch |
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| Berufliche Reintegration | offen — Berufsverbot § 70 StGB nicht zwingend bei Erstaeter |
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| Vermoegen | im Insolvenzverfahren erschoepft, kein "Tatmotiv" mehr |
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| Geographische Mobilitaet | hoch (Wroclaw-Tochter), Fluchtgefahr-Argument der StA |
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| Psychisches Profil | ohne klinisch relevanten Befund, keine Persoenlichkeitsstoerung |
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## 4. Schutzfaktoren
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- Klare Insolvenz-Abwicklung durch IV Hattenberg — Pellbach hat sich kooperativ verhalten
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- Geordnete Verteilung der Privatentnahmen-Rueckfuehrung in Vergleichsverhandlung mit IV
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- Mandant zeigt **Tatkritik** in den Erstgespraechen vom 13.05.2026 und 22.05.2026
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- Familiaere Bindung als bewaehrungsrelevanter Schutzfaktor
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- Therapeutische Anbindung in U-Haft (Psychologe Dr. Habermann-Schinkel) seit 15.05.2026
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## 5. Empfehlung fuer Plaedoyer-Argumentation
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1. **Tatspezifischer Hintergrund** betonen: existenzielle Krise als Tatkontext (BVG-Auftraege verloren, Wroclaw-Tochter Liquiditaetsleck) — entlastet zwar nicht, erklaert aber individuell.
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2. **Kriminologische Forschung** zitieren: White-Collar-Rueckfallraten typisch 6-12 Prozent (vs. 30 Prozent allgemein). Vor Verwendung mit aktuellem Stand (Bundeszentralregister-Auswertungen, Bock, Streng) verifizieren.
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3. **Therapie-Konzept** vorlegen: bereits begonnene Anbindung an wirtschaftspsychologische Beratung; Vorlage einer schriftlichen Bestaetigung Dr. Habermann-Schinkel.
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4. **Insolvenz-Mitwirkung** dokumentieren: Pellbach kooperiert mit IV — verteidiger-relevante Insolvenz-Bewertung (Bargeldabhebungen-Rueckzahlung 211k bis dato).
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5. **Strafmilderung § 46a StGB** (TOA): pruefen, ob Gespraech mit IV ueber Schadenswiedergutmachung als TOA gewertet werden kann. Vor Plaedoyer hier Klarheit schaffen.
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## 6. Quellen (vom Anwender zu verifizieren)
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- Nedopil/Mueller, Forensische Psychiatrie, aktuelle Auflage.
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- Bock, Kriminologie fuer Praxis und Studium, aktuelle Auflage.
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- Streng, Strafzumessung, aktuelle Auflage.
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- Boers/Reinecke, Delinquenz im Lebensverlauf — Forschungsergebnisse zu Wirtschaftskriminalitaet.
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- BZR-Rueckfallstatistik (Bundeszentralregister-Auswertung) — aktueller Stand BMJ verifizieren.
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**ACHTUNG**: Konkrete Prozentangaben (z.B. "6-12 Prozent Rueckfallrate") sind vor Verwendung im Plaedoyer aus aktueller BZR-Auswertung zu verifizieren. Ohne belastbare Zahl im Plaedoyer keine konkreten Werte nennen.
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# Aktenstueck 20 — Antrag auf Pflichtverteidiger-Beiordnung §§ 140, 141 StPO
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**An:** Landgericht Koeln, Wirtschaftsstrafkammer (Az. 117 KLs 14/26)
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**Antragstellerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger, Fachanwaeltin fuer Strafrecht
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**Mandant:** Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher (Beschuldigter / Angeklagter)
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**Datum:** 14.05.2026
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## Antrag
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Es wird beantragt, die Unterzeichnerin gemaess § 141 Abs. 1 StPO zur Pflichtverteidigerin des Beschuldigten Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher beizuordnen.
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## Beiordnungsgruende § 140 StPO
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Die Voraussetzungen einer notwendigen Verteidigung liegen vor — wahlweise nach § 140 Abs. 1 Nr. 4, Nr. 5 StPO und § 140 Abs. 2 StPO:
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### § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO — Untersuchungshaft
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Der Beschuldigte befindet sich seit 12.05.2026 in Untersuchungshaft in der JVA Koeln-Ossendorf (Haftbefehl AG Koeln Az. 502 Gs 4881/26).
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### § 140 Abs. 1 Nr. 5 StPO — Verbrechensvorwurf
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Die Anklage umfasst u.a. § 264 I StGB (Subventionsbetrug — Verbrechen gemaess § 12 StGB) und § 261 IV StGB (Geldwaesche bei gewerbsmaessiger Begehung). Beides sind Verbrechenstatbestaende.
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### § 140 Abs. 2 StPO — Schwere der Tat und Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage
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Die Sach- und Rechtslage ist erheblich:
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- **Schadensvolumen**: zusammen ca. 1.165.000 EUR an gesicherten Schaden plus 320.000 EUR KfW + Geldwaesche-Volumen offen.
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- **Mehrere Tatkomplexe**: § 283 ff. StGB Bankrott, § 15a InsO Insolvenzverschleppung, § 266 / § 266a StGB Untreue, § 370 AO Steuerhinterziehung, § 264 StGB Subventionsbetrug, § 261 StGB Geldwaesche.
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- **Wirtschaftsstrafrechtliche Komplexitaet**: Konzernstruktur (Pellbach Logistik & Spedition GmbH Koeln + Pellbach Logistyka Sp. z o.o. Wroclaw), parallel laufendes Insolvenzverfahren AG Koeln, faktische Geschaeftsfuehrer-Problematik (Ehefrau Frieda Pellbach-Eisenacher), Steuerberater-Verantwortlichkeit (Engelmeier).
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- **Aussagepsychologische Herausforderung**: Hauptbelastungszeugin Mira Quasthoff mit dokumentiertem Konfliktverhaeltnis — aussagepsychologisches Sachverstaendigengutachten in Vorbereitung.
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- **Erwartete Strafhoehe**: bei Verurteilung wegen aller Anklagepunkte realistisch 3-4 Jahre Gesamtstrafe — d.h. die Schwere ist erheblich (§ 140 Abs. 2 Var. 1 StPO).
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## Persoenliche und wirtschaftliche Verhaeltnisse
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Der Beschuldigte ist verheiratet, eine Tochter (16, Schueler). Bis 12.05.2026 war er Alleingesellschafter und Geschaeftsfuehrer der **Pellbach Logistik & Spedition GmbH**. Nach Insolvenzeroeffnung sind seine Vermoegensverhaeltnisse zusammengebrochen. Die Familie wohnt nun bei den Schwiegereltern. Die Ehefrau ist nicht erwerbstaetig (Familienarbeit). Eine Pflichtverteidigerbeiordnung ist mit Blick auf die Verteidigungsfaehigkeit zwingend erforderlich; eine Wahlverteidigung kann der Beschuldigte aus eigenen Mitteln nicht mehr finanzieren.
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## Verteidigerwunsch § 141 Abs. 1 StPO
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Der Beschuldigte hat seinen Wunsch, durch die Unterzeichnerin verteidigt zu werden, mit Erklaerung vom 14.05.2026 protokolliert. Ein Verteidigerwechsel hat nicht stattgefunden.
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## Beigefuegt
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- Erklaerung Beschuldigter zum Verteidigerwunsch vom 14.05.2026 (handschriftlich, JVA Koeln-Ossendorf)
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- Vollmacht
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- Vermoegensaufstellung Beschuldigter (Stand 14.05.2026)
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- Kopie Haftbefehl AG Koeln 502 Gs 4881/26
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## Antrag im Ergebnis
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Die Unterzeichnerin wird zur Pflichtverteidigerin beigeordnet.
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Mit kollegialen Gruessen
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Dr. Lia Vellbruck-Eisinger
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Fachanwaeltin fuer Strafrecht
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# Aktenstueck 21 — Protokoll Verstaendigungsversuch § 257c StPO
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**Datum:** 06.06.2026, 14:00-16:30 Uhr.
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**Ort:** Landgericht Koeln, Wirtschaftsstrafkammer, Beratungszimmer Raum 1.144.
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**Teilnehmer:**
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- Vorsitzender VRiLG Dr. Werner Trostberg
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- Beisitzer RiLG Cornelia Hahnenfeld, RiLG Dr. Maximilian von Schopflocher
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- StA Schamoni-Wieselburg (Schwerpunktstaatsanwaltschaft fuer Wirtschaftsstrafsachen Koeln)
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- Verteidigerin Dr. Lia Vellbruck-Eisinger
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- Beschuldigter Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher (vorgefuehrt aus JVA Koeln-Ossendorf)
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**Verfahrensrelevanz:** § 257c StPO Verstaendigung — Voraussetzungen erfuellt (Hinweis Vorsitzender), Belehrung § 257c IV StPO erfolgt.
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## I. Voraussetzungen § 257c StPO
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Der Vorsitzende eroeffnet das Vorgespraech mit dem Hinweis, dass eine Verstaendigung nach § 257c StPO grundsaetzlich moeglich ist, soweit Gegenstand und Inhalte den engen gesetzlichen Voraussetzungen entsprechen. Insbesondere:
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- Verstaendigung umfasst die Rechtsfolgen (Strafe).
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- Voraussetzung: gestaendige Aeusserung des Angeklagten.
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- Schweigerecht bleibt unberuehrt.
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- Strafrahmen und mildernde Umstaende sind transparent.
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## II. Gegenstand der Verstaendigung — Vorschlag Verteidigung
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Die Verteidigung schlaegt folgende Verstaendigung vor:
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| Anklagepunkt | Anerkennung Verteidigung | Strafmilderung |
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|---|---|---|
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| § 15a InsO | Anerkennung — Verspaetung 8 Wochen statt 3 Wochen | Strafzumessung mildernd: Sanierungsperspektive |
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| § 266a StGB | Anerkennung — SV-Beitraege Oktober 2024 bis Januar 2025 verspaetet | Strafzumessung mildernd: Sanierungsperspektive |
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| § 266 StGB Untreue | Anerkennung in Hoehe von max. 225.000 EUR (Privatentnahmen) | Strafzumessung mildernd: 211k bereits zurueckgefuehrt |
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| § 370 AO USt | Anerkennung — USt VAZ verspaetet/zu niedrig | Strafzumessung mildernd: keine Verkuerzung im engeren Sinne, sondern Verzoegerung |
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| § 264 StGB KfW | streitig — Bestreiten Subventionsbetrugs-Vorsatz | Hauptverhandlungs-Thema |
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| § 283 StGB Bankrott | streitig — Bestreiten Vorsatz Vermoegensschmaelerung | Hauptverhandlungs-Thema |
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| § 261 StGB Geldwaesche | streitig — kein Vorsatz | Hauptverhandlungs-Thema |
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**Strafvorschlag Verteidigung**: Gesamtstrafe **maximal 2 Jahre Freiheitsstrafe zur Bewaehrung** (§ 56 II StGB) bei Aussetzung mit Bewaehrungsauflagen (TOA, Schadenswiedergutmachung, Geldauflage zugunsten gemeinnuetziger Einrichtung).
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## III. Position StA
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Die StA Schamoni-Wieselburg erklaert:
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- Anerkennt grundsaetzlich die Verstaendigungsbereitschaft des Beschuldigten.
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- **Streitig** bleiben § 264 (KfW) und § 283 (Bankrott) — Beweisaufnahme hierzu unverzichtbar.
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- **Strafmass-Vorstellung StA**: Gesamtstrafe **3 Jahre 6 Monate** (kein Bewaehrungs-Spielraum).
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- Begruendung StA: Schadensvolumen ueber 1 Mio. EUR; mehrere Tatkomplexe; Vorsatz-Indizien aus E-Mail- und Chat-Konvolut; Wroclaw-Auslandszahlungen erhoehen Schwere.
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## IV. Strafrahmen-Ueberlegung Kammer
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Der Vorsitzende erklaert ohne Vorgriff auf die Hauptverhandlung:
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- Bei den angeerkannten Komplexen (§ 15a InsO, § 266a, § 266, § 370 AO USt) sieht die Kammer einen **Strafrahmen unten 1 Jahr 6 Monate bis 2 Jahre 6 Monate** als realistisch.
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- Bei voller Belastung in den streitigen Komplexen (§ 264 KfW, § 283 Bankrott, § 261 Geldwaesche) waere ein Gesamtstrafrahmen **3 Jahre bis 4 Jahre** realistisch.
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- Eine **Aussetzung zur Bewaehrung § 56 II StGB** waere bei Gesamtstrafe ueber 2 Jahre nur unter besonderen Umstaenden moeglich — Verteidigung muesste eine kriminalprognostische Vor-Lage erbringen, sich verbindlich an Schadenswiedergutmachung beteiligen und eine Beraterausbildung in Insolvenzrecht antreten.
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## V. Ergebnis Vorgespraech
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- Keine endgueltige Verstaendigung erreicht.
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- Beide Seiten erklaeren sich bereit, in Hauptverhandlung weiter zu verhandeln.
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- Kammer stellt nicht in Aussicht, dass eine Strafe unter 2 Jahre bei vollstaendiger Anerkennung der angeerkannten Komplexe machbar ist — nicht bei voller Anklageerstreckung.
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- Verteidigung erwaegt erneut, ob § 153a StPO Einstellung (bei wirtschaftlich nicht mehr nachholbarem Erfolg) der bessere Weg ist — eher nicht, weil Schadensvolumen zu hoch.
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## VI. Belehrung § 257c IV StPO
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Der Vorsitzende belehrt den Angeklagten, dass die Verstaendigung scheitern kann und das Bekenntnis dann nicht gegen ihn verwendet werden darf. Der Angeklagte erklaert sein Einverstaendnis.
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## Verteidigungs-Bewertung (intern, nach Vorgespraech)
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- **Kern-Ergebnis**: ohne Verstaendigung im Voraus duerfte das Strafmass bei voller Hauptverhandlung mit Beweisaufnahme bei mind. 3 Jahren liegen — d.h. **keine Bewaehrung** moeglich.
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- **Verteidigerstrategie Hauptverhandlung**: weitestmoegliche Anerkennung in den weniger streitigen Komplexen + Bestreiten in § 264 und § 261 mit aussagepsychologischem Gutachten und Bankenauswertung Edelweiss.
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- **Hilfsantrag in HV**: Antrag auf Aussetzung § 56 II StGB nur dann, wenn Gesamtstrafe unter 2 Jahre 6 Monate landet.
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- **Schadenswiedergutmachung § 46a StGB** (Ausgleichszahlung Insolvenzmasse) als Strafmilderung in HV vortragen.
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- Vor naechster HV-Sitzung: weitere Schadenswiedergutmachung-Tranche (100k) anbieten, um Bewaehrungsperspektive zu staerken.
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# Aktenstueck 22 — Hilfsbeweisantrag § 244 III StPO — aussagepsychologisches Sachverstaendigengutachten Quasthoff
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**Verteidigerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger, Fachanwaeltin fuer Strafrecht
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**Verfahren:** LG Koeln, Wirtschaftsstrafkammer, Az. 117 KLs 14/26
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**Mandant:** Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher (Angeklagter)
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**Datum Entwurf:** 02.06.2026
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## An das Landgericht Koeln, Wirtschaftsstrafkammer
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In der Strafsache gegen Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher (Az. 117 KLs 14/26) stelle ich hilfsweise
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**Beweisantrag § 244 III StPO**:
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I. Es wird beantragt, ein aussagepsychologisches Sachverstaendigengutachten ueber die belastende Aussage der Zeugin Mira Quasthoff einzuholen.
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II. Als Sachverstaendiger wird vorgeschlagen: **Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Holm Hoeppner**, Universitaet Koeln, Institut fuer Rechtspsychologie, oder ein anderer von der Kammer zu bestimmender Sachverstaendiger mit Methodenexpertise nach den Anforderungen des BGH-Urteils vom 30.07.1999 — 1 StR 618/98 (BGHSt 45, 164).
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III. Das Gutachten soll sich zu folgenden Beweisfragen aeussern:
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1. Ist die Aussage der Zeugin Mira Quasthoff vom 18.03.2026 (KPI Koeln) und vom 14.04.2026 (StA Koeln) **insgesamt erlebnisbasiert**?
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2. Welche **Realkennzeichen** nach dem Klassifikationsschema von Steller/Koehnken weist die Aussage auf, welche fehlen?
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3. Wie ist die **Konstanz** zwischen Erstvernehmung 18.03.2026 und Folgevernehmung 14.04.2026 zu bewerten — insbesondere im Hinblick auf die abweichenden Datumsangaben (E-Mail-Konvolut vom 15.10.2024 vs. 22.10.2024; Bargeldabhebungen 04.11.2024 vs. 11.11.2024) und die Sequenzierung der Ereignisse?
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4. Welche **Genese** hat die Belastungsaussage angesichts der dokumentierten Vor-Beziehungsdynamik (Personalakte-Vermerk Pellbach vom 15.12.2024 mit Vorwuerfen wegen eigener Spesendifferenzen 7.840 EUR; Drohung mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen; Aufsichtsrat-Anzeige Quasthoff vom 02.02.2025)?
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5. Sind die in der Aussage genannten Wahrnehmungs- und Erinnerungsleistungen mit dem **Erinnerungsverlauf bei zeitlich zurueckliegenden Ereignissen** und den Bedingungen ihrer Vernehmung vereinbar?
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6. Welche **konkurrierende Hypothesen** sind methodisch zu pruefen (Nullhypothese: Aussage erlebnisbasiert; H1: Aussage suggestiv durch Konflikt ueberlagert; H2: bewusste Falschbelastung aus Motiv; H3: Wahrnehmungsverzerrung durch belastete Beziehung)?
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## Begruendung
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### 1. Bedeutung der Beweisaussage
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Die Anklageschrift stuetzt sich in fuenf von sieben Anklagepunkten zentral auf die Aussage der Zeugin Quasthoff. Es liegt eine klassische **Aussage-gegen-Aussage-Konstellation** vor (BGH staend. Rspr.). In dieser Konstellation ist nach hoechstrichterlicher Rechtsprechung die Glaubhaftigkeit der Belastungsaussage besonders sorgfaeltig zu pruefen.
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### 2. Methodische Anforderungen nach BGH
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Das BGH-Grundsatzurteil vom 30.07.1999 — 1 StR 618/98 — fordert die **Hypothesen-gegen-Hypothesen-Methode**. Ausgangspunkt ist die Null-Hypothese, dass die Aussage nicht erlebnisbasiert ist. Diese ist mit den konkurrierenden Hypothesen zu konfrontieren. Erst wenn die Null-Hypothese mit aussagepsychologischer Methodik widerlegt werden kann, ist die Aussage als erlebnisbasiert zu werten.
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### 3. Konkrete Indizien fuer Verifikationsbedarf
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- **Inkonstanz zwischen V1 und V2**: Die Zeugin nennt am 18.03.2026 das Datum 15.10.2024 als ersten Spesen-Konflikt, am 14.04.2026 das Datum 22.10.2024. Sie nennt am 18.03.2026 vier Bargeldabhebungen im Oktober, am 14.04.2026 sechs. Diese Inkonstanzen koennen erlebnisbasiert (Erinnerungslucken) oder durch Rekonstruktion mit Mailverkehr ueberlagert sein.
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- **Motiv-Indizien**: Personalakte-Vermerk Pellbach vom 15.12.2024 mit Vorwurf gegen Quasthoff (eigene Spesendifferenzen 7.840 EUR); arbeitsrechtliche Konsequenzen-Drohung; Trennung Quasthoff aus Pellbach Logistik am 31.03.2025.
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- **Suggestive Vernehmungsumstaende**: V1 18.03.2026 erfolgte 30 Tage nach Bekanntgabe des Ermittlungsverfahrens gegen Pellbach in der Tagespresse (Koelner Stadt-Anzeiger vom 16.02.2026). V2 14.04.2026 erfolgte nach mehreren Vor-Gespraechen mit der Schwerpunktstaatsanwaltschaft, wie Quasthoff selbst bekundet.
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- **Genesefaktor "Aufsichtsrat-Anzeige"**: Die Zeugin hat ihre Belastungsthematik schon am 02.02.2025 strukturiert als Anzeige formuliert — d.h. mehr als ein Jahr vor V1 lag eine konsolidierte Belastungs-Narrative vor.
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### 4. Notwendigkeit des Gutachtens
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Aus den genannten Indizien ergibt sich, dass die Kammer ohne aussagepsychologische Sachverstaendigenhilfe die Glaubhaftigkeit der Belastungsaussage methodisch korrekt nicht beurteilen kann. Die Kammer ist zwar grundsaetzlich selbst zur Glaubhaftigkeitspruefung berufen (BGH staend. Rspr.); die methodische Komplexitaet der vorliegenden Aussage-gegen-Aussage-Konstellation mit dokumentiertem Motiv-Konflikt und Inkonstanz ist jedoch ohne fachkundige Hilfe nicht zu bewaeltigen.
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### 5. Abgrenzung
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Es wird ausdruecklich klargestellt, dass es nicht um die **Glaubwuerdigkeit** der Zeugin als Person geht, sondern um die methodisch saubere Pruefung der **Glaubhaftigkeit der konkreten Belastungsaussage**. Diese Unterscheidung ist nach BGH staend. Rspr. zwingend.
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## Praesentation in der Hauptverhandlung
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Im Falle der Ablehnung dieses Hilfsbeweisantrags werde ich diese Begruendung im Rahmen der Beweiswuerdigung im Plaedoyer aufgreifen und auf die methodischen Defizite einer rein gerichtlichen Beweiswuerdigung hinweisen.
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Mit kollegialen Gruessen
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Dr. Lia Vellbruck-Eisinger
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Fachanwaeltin fuer Strafrecht
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# Aktenstueck 23 — Einlassungs-Entwurf Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher (intern, nicht freigegeben)
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**Verteidigerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger.
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**Stand:** 27.05.2026, Vorbereitung Hauptverhandlung LG Koeln (Az. 117 KLs 14/26).
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**Status:** Entwurf, nicht mit Mandant durchgesprochen, nicht freigegeben.
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## 1. Vorbemerkung der Verteidigung
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Dieser Entwurf dient ausschliesslich der internen Strategie-Vorbereitung. Er ist mit dem Mandanten am 02.06.2026 zu erörtern. Endgueltige Einlassung wird in der Hauptverhandlung nach Eroeffnung und Anklageverlesung abgegeben. Es gilt § 136 StPO Schweigerecht; jede vorzeitige Aeusserung gegenueber Polizei oder StA waere fehlerhaft.
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## 2. Entwurfstext Einlassung
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Sehr geehrter Vorsitzender, sehr geehrte Schoeffinnen, sehr geehrte Schoeffen,
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ich heisse Carlsten Pellbach-Eisenacher, geboren am 18.10.1971 in Koeln, deutscher Staatsangehoeriger, Diplom-Volkswirt, verheiratet, eine Tochter. Bis zum 12. Mai 2026 war ich Geschaeftsfuehrer und Alleingesellschafter der **Pellbach Logistik & Spedition GmbH** mit Sitz in Koeln, die ich 1998 gegruendet und ueber 27 Jahre aufgebaut habe.
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Ich werde mich zu den Vorwuerfen in der Sache aeussern. Ich behalte mir vor, zu Detailfragen das Schweigerecht in Anspruch zu nehmen.
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### 2.1 Subventionsbetrug KfW-Coronahilfe (Vorwurf § 264 StGB)
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Im November 2022 habe ich fuer die Pellbach Logistik & Spedition GmbH und die Tochtergesellschaft Pellbach Logistyka Sp. z o.o. einen Antrag auf KfW-Coronahilfe gestellt. Antragstexte wurden — wie damals branchenueblich — vom Steuerberater unserer Kanzlei, Herr Dipl.-Kfm. Walter Engelmeier, vorbereitet. Ich habe die Antraege auf Plausibilitaet gepruft und unterzeichnet.
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Ob die in der Antragstellung verwendeten Umsatzzahlen Q3 2022 exakt zutrafen, kann ich heute aus dem Gedaechtnis nicht mit Sicherheit sagen. Im Februar 2025, als Frau Quasthoff diese Frage in einer Mail aufgriff, habe ich mit Herrn Engelmeier diskutiert und ich glaube, dass wir damals von der DATEV-Auswertung November 2022 ausgegangen sind, die zu diesem Zeitpunkt der einzige Anhaltspunkt war.
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Ich raeume ein: Wenn der Antrag rueckwirkend Q3-Umsatzzahlen enthielt, die hoeher waren als die spaeter durch den Wirtschaftspruefer festgestellten Werte — dann handelt es sich um einen Fehler in der Antragsvorbereitung, fuer den ich als unterzeichnender Geschaeftsfuehrer die Verantwortung uebernehmen muss. Eine bewusste Taeuschung war nicht beabsichtigt.
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### 2.2 Insolvenzverschleppung (Vorwurf § 15a InsO)
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Die wirtschaftliche Lage der Pellbach Logistik & Spedition GmbH war ab Mitte 2024 zunehmend angespannt. Im Oktober 2024 verloren wir das BVG-Frachtkontingent (jaehrliches Volumen 2,8 Mio. EUR), nachdem die BVG die Strecke an einen Wettbewerber vergab. Im November 2024 kuendigte uns die polnische Tochter eines schwedischen Auftraggebers (jaehrliches Volumen 1,9 Mio. EUR).
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Mein Steuerberater Herr Engelmeier hat mit mir am 18.12.2024 erstmals ueber Insolvenzreife gesprochen. Nach unseren Berechnungen waren wir am 12.01.2025 zahlungsunfaehig. Ich habe in der Folge eine Sanierungsperspektive verfolgt: Aufloesung der bayrischen Niederlassung (Liquiditaet ca. 200.000 EUR aus Anlageverkauf) und Forderungseinzug Wroclaw. Diese Mittel sollten zur Vermeidung der Insolvenz fuehren.
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Ich raeume ein: Mein Insolvenzantrag am 09.03.2025 war nach den jetzt vorliegenden Sachverhaltsangaben verspaetet. Ich habe in der Sanierungs-Phase Hoffnung gehabt, dass die Liquiditaetszufuhr ausreicht. Eine bewusste Verschleppung mit Glaeubiger-Schaedigungs-Vorsatz war nicht meine Absicht.
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### 2.3 Bargeldabhebungen (Vorwurf § 266 StGB Untreue)
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Ich habe in der Zeit von Oktober 2024 bis Januar 2025 ueber das Geschaeftskonto der Pellbach Logistik & Spedition GmbH insgesamt ca. 412.000 EUR in Form mehrerer Bargeldabhebungen entnommen. Davon habe ich rund 187.000 EUR fuer Geschaeftszwecke verwendet (Vor-Ort-Zahlungen an polnische Lieferanten der Wroclaw-Tochter, Bargeld-Geschenke an Spediteur-Disponenten in Polen — branchenueblich, aber nicht alle ordnungsgemaess belegt; Bewirtungen, Visa, Fahrtkosten).
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Den verbleibenden Betrag von ca. 225.000 EUR habe ich fuer private Lebensfuehrung verwendet. Dies erfolgte in der irrigen Annahme, dass diese Entnahmen ueber das Privatkonto der Wirtschaftspruefer-Abstimmung Q4 abgrechnet werden koennen. Ich raeume ein: bei akuter Insolvenznaehe waeren diese Privatentnahmen nicht zulaessig gewesen. Ich uebernehme insoweit Verantwortung und werde im Rahmen der Insolvenzabwicklung mit dem Insolvenzverwalter eine Rueckfuehrung pruefen — bis heute habe ich 211.000 EUR an die Insolvenzmasse zurueckgefuehrt (Stand 25.05.2026).
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### 2.4 SV-Beitraege (Vorwurf § 266a StGB)
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Die SV-Beitraege fuer Oktober, November und Dezember 2024 sind in der Tat verspaetet ueberwiesen worden. Fuer Januar und Februar 2025 sind sie nicht mehr vollstaendig ueberwiesen worden, weil zu diesen Zeitpunkten die Liquiditaet erschoepft war.
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Ich habe — wie aus den von der Verteidigung vorgelegten Mails ersichtlich — im Januar 2025 mit Herrn Engelmeier ueber die Aufloesung der bayrischen Niederlassung gesprochen, die ca. 200.000 EUR Liquiditaet bringen sollte. In dieser Erwartung habe ich die Lohn- und SV-Zahlungen aufgeschoben — nicht in Zwischenverwendungs-Absicht.
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### 2.5 Steuerhinterziehung USt (Vorwurf § 370 AO)
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Die Umsatzsteuer-Voranmeldungen September 2024 bis Februar 2025 wurden teilweise verzoegert eingereicht, teilweise mit verminderten Werten. Ich raeume ein, dass die Voranmeldungen nicht ordnungsgemaess waren. Bei korrekter Voranmeldung waeren ca. 246.000 EUR USt geschuldet gewesen, die ich faktisch nicht abgefuehrt habe.
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Hier gilt: Hilfsweise pruefen wir, ob eine **Selbstanzeige nach § 371 AO** noch moeglich ist. Der Hauptproblempunkt ist das Vollstaendigkeitsgebot.
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### 2.6 Geldwaesche (Vorwurf § 261 StGB)
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Zu dem Vorwurf der Geldwaesche bezueglich der Auslandszahlungen Wroclaw aeussere ich mich nicht zur Sache. Die Verteidigung wird zum geeigneten Zeitpunkt einen Verteidigerschriftsatz vorlegen, der die geschaeftsmaessige Rechtfertigung der Zahlungen darlegt.
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### 2.7 Aussage Quasthoff
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Zur Aussage der Zeugin Frau Quasthoff weise ich darauf hin: Frau Quasthoff war ueber 14 Jahre eine geschaetzte Mitarbeiterin meiner Firma. Im Spaetherbst 2024 entwickelte sich zwischen ihr und mir ein Konflikt ueber ihre Spesenabrechnung (Differenz 7.840 EUR). Diese Differenz war Anlass eines Personalakte-Vermerks am 15.12.2024. Ich vermute — ohne ihr eine bewusste Falschaussage vorzuwerfen —, dass dieser Konflikt ihr Bild von mir und der Firma stark eingefaerbt hat.
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Ich verzichte ausdruecklich darauf, der Zeugin Pflichtwidrigkeit zu unterstellen. Die Verteidigung hat ein aussagepsychologisches Gutachten beantragt, um die Aussage methodisch sauber zu wuerdigen.
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## 3. Ende der Einlassung (Entwurf)
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Ich uebernehme Verantwortung fuer die Fehler, die ich gemacht habe. Ich bin in einer existenziellen Krise auf falsche Wege geraten und habe einen Sanierungsweg eingeschlagen, der sich nicht halten liess. Ich bin im Insolvenzverfahren in vollem Umfang kooperativ; ich habe bis dato 211.000 EUR an die Insolvenzmasse zurueckgefuehrt. Ich nehme mich zugleich gegen die Vorwuerfe zur Wehr, soweit sie ueber meine tatsaechliche Verantwortlichkeit hinausgehen.
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Ich verbleibe mit dem Schweigerecht zu allen Detailfragen, ueber die hinaus zur Sache aeussere ich mich nicht.
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## 4. Strategie-Anmerkungen Verteidigerin
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- **Einlassung gestaffelt nach Anklagepunkten**: in einigen Punkten Anerkennung (SV-Verspaetung, Verspaetung Insolvenzantrag), in anderen Verteidigung (Vorsatz Subventionsbetrug, Hoehe der § 266 StGB Untreue).
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- **Mit-Wissen Frieda Pellbach-Eisenacher**: Chat-Auszug 16. zeigt, dass Ehefrau wusste — wir schliessen sie aber NICHT aus der Einlassung aus, weil das in eine **eigenstaendige § 14 StGB-Beschuldigung** gegen sie kippen koennte. Vorbereiten: separate strafrechtliche Vertretung Frieda durch RA Petersen.
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- **Selbstanzeige § 371 AO**: zeitlich war die Selbstanzeige aufgrund laufender Steuerfahndung gesperrt. Aber: Pruefen, ob fuer **Teilkomplexe** (z.B. USt VAZ Februar 2025) noch Sperrgrund-Pruefung moeglich ist.
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- **§ 257c StPO Verstaendigung**: Vorgespraech mit Kammer angesetzt 06.06.2026, 14:00 Uhr. Strategie: Gesamtstrafe maximal 2 Jahre auf Bewaehrung — dafuer Plaedoyer-Anerkennung in den drei klar belegten Komplexen und Bestreiten in den umstrittenen.
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# Aktenstueck 24 — Strafzumessungserwaegungen § 46 StGB (Verteidigersicht)
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**Verteidigerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger.
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**Stand:** 27.05.2026, Vorbereitung Plaedoyer Hauptverhandlung LG Koeln (Az. 117 KLs 14/26).
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## 1. Gesetzlicher Rahmen § 46 StGB
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§ 46 Abs. 1 StGB: Grundlage der Zumessung ist die Schuld des Taeters.
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§ 46 Abs. 2 StGB: bei der Zumessung sind insbesondere zu beruecksichtigen:
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- die Beweggruende und die Ziele des Taeters
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- die Gesinnung
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- das Mass der Pflichtwidrigkeit
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- die Art der Ausfuehrung
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- die verschuldeten Auswirkungen
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- das Vorleben
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- die persoenlichen und wirtschaftlichen Verhaeltnisse
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- das Verhalten nach der Tat (insbesondere Schadenswiedergutmachung)
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## 2. Strafrahmen-Ueberblick
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| Komplex | Strafrahmen Normalfall | Verschaerft (gewerbsmaessig/Bande) |
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|---|---|---|
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| § 15a InsO | 6 Monate bis 3 Jahre | — |
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| § 266 StGB Grundtatbestand | 6 Monate bis 5 Jahre | besonders schwerer Fall § 266 II i.V.m. § 263 III StGB: 6 Monate bis 10 Jahre |
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| § 266a StGB | 6 Monate bis 5 Jahre | — |
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| § 370 AO Grundtatbestand | 6 Monate bis 5 Jahre | § 370 III AO besonders schwerer Fall: 6 Monate bis 10 Jahre |
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| § 264 StGB Subventionsbetrug | 6 Monate bis 5 Jahre | § 264 II Regelbeispiele besonders schwerer Fall: 1 bis 10 Jahre |
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| § 283 StGB Bankrott | 6 Monate bis 5 Jahre | § 283a StGB besonders schwerer Fall: 6 Monate bis 10 Jahre |
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| § 261 StGB Geldwaesche | 6 Monate bis 5 Jahre | § 261 IV gewerbsmaessig: 1 bis 10 Jahre |
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## 3. Strafzumessungsfaktoren — Verteidigersicht
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### 3.1 Strafmildernde Faktoren
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| Faktor | Begruendung |
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|---|---|
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| **Erstaeter** | Keine Vorstrafen, kein BZRG-Eintrag |
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| **Sanierungsperspektive** | Pellbach hat von Mitte 2024 bis 02/2025 eine konkrete Sanierungsperspektive verfolgt (Aufloesung bayrische Niederlassung 200k, Forderungseinzug Wroclaw) — Beraterzusage Engelmeier |
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| **Schadenswiedergutmachung** | Pellbach hat ca. 211.000 EUR an Insolvenzmasse zurueckgefuehrt (Stand 25.05.2026); weitere 100k bis Hauptverhandlung in Aussicht |
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| **Vollkooperation Insolvenzverfahren** | IV Hattenberg bestaetigt Mitwirkung in Vor-Verhandlungen |
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| **Tatkritik** | Pellbach zeigt erkennbar Tatkritik (vgl. Einlassungs-Entwurf) — Bedauern, Verantwortungsuebernahme |
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| **Wirtschaftliche Notlage** | Verlust BVG-Frachtkontingent (2,8 Mio. EUR/Jahr), Verlust Schweden-Auftrag (1,9 Mio. EUR/Jahr) als existenzielle Erschuetterung |
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| **Familiaere Lage** | Tochter 16 Jahre, vor Abitur — Vollzug haette gravierende Folgen |
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| **Therapeutische Anbindung** | Pellbach seit 15.05.2026 in psychologischer Beratung (Dr. Habermann-Schinkel JVA Koeln-Ossendorf) — strukturierte Aufarbeitung |
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| **Untersuchungshaftverbuessung** | seit 12.05.2026 (zum Hauptverhandlungstermin ca. 6 Monate) — Anrechnung § 51 StGB |
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| **TOA § 46a StGB** | mit Insolvenzverwalter im Vor-Verhandlungsweg — pruefen, ob als TOA gewertet werden kann |
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### 3.2 Strafverschaerfende Faktoren
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| Faktor | Begruendung |
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|---|---|
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| **Schadensvolumen** | ca. 1,165 Mio. EUR + 320k KfW + Geldwaeschevolumen offen — erheblich |
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| **Mehrere Tatkomplexe** | sieben Anklagepunkte — Gesamtstrafenbildung erheblich |
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| **Dauer** | Tatzeitraum ueber sechs Monate (10/2024 bis 03/2025) — keine Spontantat |
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| **Mitwirkungs-Vermutung Ehefrau** | Chat-Auszug zeigt Mitwissen Frieda — wir muessen aufpassen, sie nicht implizit zu belasten, weil das die Mit-Verantwortung des Mandanten nicht mildert |
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| **Wroclaw-Auslandstransfer** | aufwendige Briefkastenstruktur (Edelweiss Holdings Zypern) erhoeht Schwere — keine Spontantat |
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### 3.3 Bilanz
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Bei sauberer Strafzumessung und Anerkennung aller mildernden Faktoren ist die Verteidigung der Ansicht, dass eine Gesamtstrafe **deutlich unter 3 Jahren** angemessen waere. Realistisch ist eine Gesamtstrafe zwischen **1 Jahr 9 Monate** und **2 Jahre 6 Monate** — die untere Grenze gilt nur bei voller Anerkennung in allen Komplexen.
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## 4. Aussetzungsperspektive § 56 StGB
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- **§ 56 I StGB**: Strafe bis 1 Jahr; bei guenstiger Sozialprognose Aussetzung im Regelfall.
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- **§ 56 II StGB**: Strafe von 1 bis 2 Jahre; Aussetzung bei guenstiger Sozialprognose und besonderen Umstaenden moeglich.
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- **§ 56 III StGB**: bei Strafe ueber 2 Jahre keine Aussetzung; Halbstrafe-Aussetzung nach § 57 StGB ab Halbstrafe-Hoehe.
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Verteidigungsziel: Gesamtstrafe maximal 2 Jahre, Aussetzung nach § 56 II StGB.
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## 5. Bewaehrungsauflagen (Vorschlag fuer Hauptverhandlung)
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| Auflage | Begruendung |
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|---|---|
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| TOA + Schadenswiedergutmachung min. 300.000 EUR an Insolvenzmasse (laufend 5k EUR/Monat) | konkret und praezedierend |
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| Geldauflage 50.000 EUR an gemeinnuetzige Einrichtung (Caritas Koeln) | Sozial-Bestaerkungs-Akzent |
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| Therapeutische Anbindung bei Dr. Habermann-Schinkel oder vergleichbar | Praeventionsakzent |
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| Berufseinschraenkung: kein GF-Mandat in 5 Jahren | Praeventionsakzent gegen Wiederholung |
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| Bewaehrungshelferin (z.B. Caritasdienst Sozialdienst) | Strukturhilfe |
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## 6. Plaedoyer-Argumentationslinie
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1. **Tat-Kontext**: existenzielle wirtschaftliche Erschuetterung — nicht entlastend, aber individualisierend.
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2. **Tatkritik**: Pellbach uebernimmt Verantwortung; keine Schutzbehauptungen ueber das Notwendige hinaus.
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3. **Schadenswiedergutmachung**: 211k bereits, weitere im Insolvenzplan zugesagt.
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4. **Untersuchungshaftverbuessung**: 6 Monate sind eine erhebliche Vorbelastung.
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5. **Familienlage**: Tochter im Abitur, Vollzug-Folgen unverhaeltnismaessig.
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6. **Praeventionsmoeglichkeit ausserhalb Vollzug**: § 56 II StGB durch Bewaehrungsauflagen-Bundle.
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## 7. Strafmilderung § 46b StGB (Kronzeugenregelung)
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Pruefen, ob Pellbach durch Mitwirkung an der Aufklaerung der Edelweiss Holdings-Struktur und ggf. der polnischen Mit-Beteiligten (Stefanovic, Kowalski) als Kronzeuge § 46b StGB einzustufen ist. Dies wuerde **bis zur Haelfte der Strafe** mildern. Vor-Voraussetzung: Schwerpunktstaatsanwaltschaft wuerde die Mitwirkung positiv beruecksichtigen — Pruefung erforderlich.
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# Aktenstueck 25 — Plaedoyer-Entwurf: Freispruchsantrag fuer Einzelpunkte, im Uebrigen mildeste Strafe
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**Verteidigerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger.
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**Stand:** Entwurf vor Hauptverhandlung. Endgueltige Fassung nach Beweisaufnahme.
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Hoher Senat, Frau Vorsitzende, Herr Vorsitzender, sehr geehrte Mitglieder der Kammer, sehr geehrte Vertreterin der Staatsanwaltschaft, sehr geehrter Mandant,
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ich werde im Namen meines Mandanten Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher folgende Antraege stellen:
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## 1. Antraege
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I. **Freispruch** in den Anklagepunkten zu
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- § 261 StGB Geldwaesche (Anklagepunkt VII)
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- § 264 StGB Subventionsbetrug (Anklagepunkt VI)
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- § 283 Abs. 1 Nr. 5 und 8 StGB Bankrott — soweit der Bankrott-Vorwurf ueber die Privatentnahmen hinausgeht (Anklagepunkt II teilweise)
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II. **Im Uebrigen** mildeste tatangemessene Strafe — gesetzlich Mindeststrafe und Aussetzung zur Bewaehrung gemaess § 56 II StGB.
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III. Beweisaufnahme-Bezogen: Beruecksichtigung der durch Beweisaufnahme zu Tage tretenden Tatsachen — insbesondere des aussagepsychologischen Gutachtens (sofern eingeholt).
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## 2. Begruendung zu den Freispruchsantragen
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### 2.1 § 261 StGB Geldwaesche
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Die Anklage stuetzt den Vorwurf auf die Auslandszahlungen ueber Pellbach Logistyka Sp. z o.o. an Edelweiss Holdings Ltd. (Limassol, Zypern). Die Beweisaufnahme hat (wird/wird ggf.) ergeben:
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- Edelweiss Holdings ist eine eingetragene Gesellschaft mit CY-Beneficial-Owner-Eintragung. Die Aufklaerung der UBO-Struktur ist Sache des polnischen und zyprischen Behoerdenpfads; die deutsche StA konnte den Beweis, dass mein Mandant UBO ist, nicht erbringen.
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- Die Lizenz- und Frachtaufschlaege sind Bestandteil der gewachsenen Geschaeftsbeziehung Pellbach Koeln <-> Pellbach Logistyka <-> Edelweiss Holdings (Markenlizenz "Pellbach Logistik" in PL/CY).
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- Vorsatz § 261 StGB setzt **Kenntnis der inkriminierten Herkunft** voraus. Pellbach hat dargelegt, dass Stefanovic als polnischer GF die Lizenz-Auskehrungen autonom strukturiert hat.
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Daher: Freispruch.
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### 2.2 § 264 StGB Subventionsbetrug
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Die Anklage stuetzt den Vorwurf auf die KfW-Coronahilfe-Antraege November 2022 ueber 320.000 EUR. Die Beweisaufnahme hat (wird ggf.) ergeben:
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- Die Antragsausarbeitung erfolgte durch den Steuerberater Walter Engelmeier, der die DATEV-Umsatzzahlen November 2022 als Berechnungsbasis verwendet hat.
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- Mein Mandant hat den Antrag auf Plausibilitaet gepruft und unterzeichnet, jedoch nicht jede Einzelposition rechnerisch nachgepruft.
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- Der Q3-Umsatz-Anstieg im Antrag entspricht der vorlaeufigen DATEV-Auswertung November 2022; die spaetere Wirtschaftspruefer-Festsetzung des Jahresabschlusses ist von einer veraenderten Umsatzabgrenzung gepraegt.
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- Vorsatz Subventionsbetrug § 264 StGB ist nicht hinreichend sicher erwiesen — die Beraterabhaengigkeit Pellbach <-> Engelmeier und die zeitlichen Umsatzabgrenzungs-Differenzen sprechen fuer fahrlaessige Fehler in der Antragstellung. Fahrlaessigkeit ist nicht strafbar (§ 264 setzt Vorsatz voraus).
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Daher: Freispruch.
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### 2.3 § 283 Abs. 1 Nr. 5 und 8 StGB — Bankrott (teilweise)
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Die Anklage stuetzt diesen Vorwurf auf Vermoegensschmaelerung und Buchfuehrungsmaengel. Die Beweisaufnahme hat ergeben:
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- Buchfuehrungsmaengel betreffen Erfassungsverzoegerungen, die durch die Personalbelastung der Buchhalterin Quasthoff in Q4 2024 erklaerbar sind.
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- Vermoegensschmaelerung betrifft die Privatentnahmen, die Pellbach ueber § 266 StGB-Anerkennung bereits einraeumt. Ein **weitergehender** Bankrott-Vorwurf (z.B. Veraeusserung Vermoegen zu unangemessenem Preis) ist nicht bewiesen.
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Daher: Freispruch im weitergehenden Bankrott-Komplex; verbleibender Bankrott-Vorwurf wird als Schuld in § 266 StGB aufgehen (Tateinheit).
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## 3. Antrag im uebrigen: mildeste Strafe und § 56 II StGB Bewaehrung
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Mein Mandant raeumt offen ein:
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1. **§ 15a InsO**: Verspaetung 8 Wochen statt 3 Wochen — verbessert durch Sanierungsbemuehung.
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2. **§ 266 StGB Untreue**: 225.000 EUR Privatentnahmen — bereits 211.000 EUR an Insolvenzmasse zurueckgefuehrt.
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3. **§ 266a StGB**: SV-Beitraege November 2024 bis Februar 2025 — Notlage gepraegt.
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4. **§ 370 AO USt**: VAZ-Voranmeldungen zu niedrig oder verspaetet — Selbstanzeige-Sperre wegen laufender Steuerfahndung.
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Die Verteidigung haelt eine Gesamtstrafe **unter 2 Jahren** fuer schuldangemessen — auf Grund der zahlreichen mildernden Umstaende (Sanierungsperspektive, Schadenswiedergutmachung, Tatkritik, Erstaeter, Familienlage, U-Haft 6 Monate, kriminologisch guenstige Prognose). Mit Bewaehrungsauflagen (TOA, Geldauflage, Berufsverbot 5 Jahre, Therapie) ist dem Praeventionsgedanken auch ausserhalb des Vollzugs Genuege getan.
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## 4. Schlussbemerkung
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Mein Mandant nimmt seine Verantwortung wahr und unterzieht sich der Konsequenz seines Verhaltens. Er hat aber das verbriefte Recht, sich gegen Vorwuerfe zur Wehr zu setzen, deren Vorsatzgrundlage nicht erwiesen ist. Wir bitten die Kammer um eine **differenzierte Beweiswuerdigung** — namentlich auch unter Berucksichtigung der aussagepsychologischen Aspekte der Belastungszeugin Quasthoff, deren Aussage nicht im Sinne der Hypothesen-gegen-Hypothesen-Methode (BGH 30.07.1999 — 1 StR 618/98) bestaetigt werden konnte.
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Ich bedanke mich fuer Ihre Aufmerksamkeit.
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Dr. Lia Vellbruck-Eisinger
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Fachanwaeltin fuer Strafrecht
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# Aktenstueck 26 — Pressestrategie und Mandantenmitteilung
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**Verteidigerin:** Dr. Lia Vellbruck-Eisinger.
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**Stand:** 27.05.2026 (vor Hauptverhandlung).
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**Zielgruppe:** Express-Koeln, Koelner Stadt-Anzeiger, Logistik-Fachpresse (DVZ, VerkehrsRundschau), Branchenportal Logistik-heute.
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## 1. Status der Berichterstattung
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- **Koelner Stadt-Anzeiger** vom 16.02.2026, Seite 11: erste Berichterstattung "Wirtschaftsstrafverfahren gegen Koelner Logistiker" — vor Festnahme, ohne Namensnennung.
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- **Express Koeln** vom 13.05.2026, Lokalteil: "Geschaeftsfuehrer einer Koelner Spedition in U-Haft — Schaden in Millionenhoehe vermutet" — mit Initialen und Branchenangabe.
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- **DVZ** vom 18.05.2026: Branchenbericht "Pellbach Logistik insolvent — Vorwuerfe gegen GF" — mit voller Namensnennung.
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## 2. Strategie
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### 2.1 Grundregel
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Anwaltliche Schweigeptlicht § 43a Abs. 2 BRAO bleibt strikt. Keine Stellungnahmen zu Inhalten des Strafverfahrens. Keine Spekulationen ueber Mit-Beschuldigte, ueber Zeugen, ueber Ermittlungsstand.
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### 2.2 Differenzierungs-Linie
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- **Strafverfahren**: kein Kommentar; Verweis auf Unschuldsvermutung Art. 6 II EMRK.
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- **Insolvenzverfahren**: nuechterner Sachstand zur Mitwirkungsbereitschaft des Mandanten und zur Insolvenzmasse moeglich (mit Abstimmung Insolvenzverwalter Hattenberg).
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- **Familienschutz**: Tochter Marlene (16) — explizit darauf hinweisen, dass keine Bilder/Aeusserungen ueber Familienmitglieder gewuenscht sind.
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- **Branchenpresse**: bei DVZ und Logistik-heute ggf. Hintergrund-Briefing nach Beweisaufnahme zur Verteidigungslinie — nicht jetzt.
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### 2.3 Anfragen-Management
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- Eingangskanal: Kanzlei-Sekretariat, alle Anfragen an Verteidigerin durchreichen.
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- Keine direkten Mandantenkontakte (Mandant in U-Haft, keine Telefoninterviews).
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- Antwort-Vorlage:
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> "Wir bitten um Verstaendnis, dass wir uns zu Inhalten eines laufenden Strafverfahrens nicht aeussern. Es gilt die Unschuldsvermutung gemaess Art. 6 Abs. 2 EMRK und § 169 GVG. Naehere Auskuenfte sind erst zu gegebener Zeit moeglich. Eine moegliche Hintergrund-Information zur Insolvenzabwicklung ist bei dem Insolvenzverwalter Herrn Dr. Hattenberg in Bonn anzufragen."
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## 3. Mandanten-Mitteilung (Vorlage fuer Mandanten-Brief)
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> Sehr geehrter Herr Dr. Pellbach,
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> in Sachen Strafverfahren gegen Sie erlaube ich mir, Sie auf folgende Aspekte hinzuweisen, die die kommenden Wochen die Oeffentlichkeit beeinflussen werden:
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> 1. **Presse-Aufmerksamkeit** ist mit Beginn der Hauptverhandlung erhoeht. Express, Koelner Stadt-Anzeiger und DVZ haben Anfragen gestellt.
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> 2. Ich werde fuer Sie als Verteidigerin keine Stellungnahmen zu Inhalten des Strafverfahrens abgeben. Die Unschuldsvermutung Art. 6 II EMRK gilt absolut.
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> 3. Bitte sprechen Sie auch in der JVA gegenueber Mitinsassen oder Mitarbeitern nicht ueber Detailfragen des Verfahrens. Telefonate ueber die JVA-Anstaltsverbindung werden aufgezeichnet.
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> 4. Bitte richten Sie Ihre Ehefrau und Tochter aus, dass keine Aeusserungen gegenueber der Presse oder in sozialen Medien erfolgen sollten. Auch keine "Verteidigungsstatements" oder "Klarstellungen".
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> 5. Sollten Sie Anfragen Ihrer Geschaeftspartner oder Lieferanten erhalten, leiten Sie diese bitte direkt an mich weiter.
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> Es ist im Verfahrensverlauf moeglich, dass nach Beweisaufnahme ein **Hintergrund-Briefing** mit der Fachpresse (DVZ, Logistik-heute) sinnvoll wird. Diese Entscheidung treffe ich nach Lage des Verfahrens und nach Absprache mit Ihnen.
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> Mit kollegialen Gruessen
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## 4. Vermerk Datenschutz
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Bei jeder Veroeffentlichung — sei es Mandantenmitteilung an Geschaeftspartner oder Branchen-Statement — ist § 203 StGB Schweigepflicht und Art. 6 DSGVO zu pruefen. Mandantendaten duerfen nicht ohne Mandantenfreigabe an Dritte weitergegeben werden.
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## 5. Krisen-Plan
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Bei besonderen Ereignissen (z.B. neue Anklageerweiterung, Eroeffnungsbeschluss, Urteil): vorbereitete Stellungnahme der Verteidigerin abrufbar binnen 60 Minuten. Vorlage:
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> "Die heutige Entscheidung des Gerichts wird von der Verteidigung sorgfaeltig ausgewertet. Eine ausfuehrlichere Stellungnahme erfolgt nach Pruefung der Begruendung. Mein Mandant haelt seine Position aufrecht; die Unschuldsvermutung gilt bis zum rechtskraeftigen Abschluss des Verfahrens."
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+40
-1
@@ -91,8 +91,47 @@ Diese Akte zeigt **vier Konfliktfronten** im Strafverfahren:
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| 12 | [`12_betriebspruefung_finanzamt_koeln_notiz.md`](12_betriebspruefung_finanzamt_koeln_notiz.md) | Notiz Betriebspruefung Finanzamt Koeln Mitte, Pruefungsergebnis 02/2026 |
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| 13 | [`13_insolvenzantrag_und_eroeffnungsbeschluss.md`](13_insolvenzantrag_und_eroeffnungsbeschluss.md) | Insolvenzantrag 09.03.2025 (Eigenantrag) + Eroeffnungsbeschluss AG Koeln 17.04.2025 |
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| 14 | [`14_kfw_coronahilfe_antrag_und_bescheid.md`](14_kfw_coronahilfe_antrag_und_bescheid.md) | KfW-Coronahilfeantrag 11/2022 + Bescheid 12/2022 (Subventionsbetrug-Komplex) |
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| 15 | [`15_email_konvolut_buchhalterin_quasthoff.md`](15_email_konvolut_buchhalterin_quasthoff.md) | E-Mail-Konvolut Pellbach <-> Quasthoff, 10/2024 bis 02/2025 — Spesen-Komplex |
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| 16 | [`16_chat_export_pellbach_und_gattin.md`](16_chat_export_pellbach_und_gattin.md) | Chat-Export (Signal) Pellbach <-> Ehefrau Frieda, 12/2024 bis 03/2025 |
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| 17 | [`17_betriebsrat_mahnschreiben_loehne.md`](17_betriebsrat_mahnschreiben_loehne.md) | Mahnschreiben Betriebsrat (Loehne Q4/2024 + Q1/2025) |
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| 18 | [`18_kontobewegungen_wroclaw_2024_2025.md`](18_kontobewegungen_wroclaw_2024_2025.md) | Beschreibung Kontobewegungen Wroclaw-Tochter 2024-2025 |
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| 19 | [`19_kriminologie_rueckfallprognose_pellbach_notiz.md`](19_kriminologie_rueckfallprognose_pellbach_notiz.md) | Interne Notiz Verteidigung — kriminologische Rueckfallprognose |
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| 20 | [`20_pflichtverteidiger_beiordnung_140_141_stpo.md`](20_pflichtverteidiger_beiordnung_140_141_stpo.md) | Antrag auf Pflichtverteidiger-Beiordnung §§ 140, 141 StPO |
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| 21 | [`21_verstaendigungsversuch-257c-stpo-protokoll.md`](21_verstaendigungsversuch-257c-stpo-protokoll.md) | Protokoll Verstaendigungsversuch § 257c StPO |
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| 22 | [`22_hilfsbeweisantrag_aussagepsy_gutachten.md`](22_hilfsbeweisantrag_aussagepsy_gutachten.md) | Hilfsbeweisantrag § 244 III StPO — aussagepsychologisches SV-Gutachten Quasthoff |
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| 23 | [`23_einlassung_entwurf_pellbach.md`](23_einlassung_entwurf_pellbach.md) | Einlassungs-Entwurf Pellbach (intern) |
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| 24 | [`24_strafzumessungserwaegungen_46_stgb.md`](24_strafzumessungserwaegungen_46_stgb.md) | Strafzumessungserwaegungen § 46 StGB |
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| 25 | [`25_plaedoyer_entwurf_freispruch_einzelpunkte.md`](25_plaedoyer_entwurf_freispruch_einzelpunkte.md) | Plaedoyer-Entwurf — Freispruchsantrag fuer Einzelpunkte |
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| 26 | [`26_pressestrategie_mandantenmitteilung.md`](26_pressestrategie_mandantenmitteilung.md) | Pressestrategie / Mandantenmitteilung |
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> **Hinweis (Stand 06/2026):** Die Aktenstuecke 15-26 sowie die Anhaenge in `eml/`, `tabellen/` und `bilder/` werden in einer Folgewelle ergaenzt. Diese Lese-Version umfasst zunaechst die Aktenstuecke 00-14 als Arbeitsgrundlage.
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## Anhaenge
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### E-Mails (eml/)
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| Datei | Inhalt |
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| [`eml/01_pellbach_an_quasthoff_spesen_2024_11_03.eml`](eml/01_pellbach_an_quasthoff_spesen_2024_11_03.eml) | Pellbach an Quasthoff, Spesen-Klarstellung Maternushof, 03.11.2024 |
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| [`eml/02_quasthoff_an_pellbach_widerspruch_2024_11_07.eml`](eml/02_quasthoff_an_pellbach_widerspruch_2024_11_07.eml) | Quasthoff an Pellbach, Widerspruch gegen Personalakte-Vermerk, 07.11.2024 |
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| [`eml/03_steuerberater_engelmeier_warnung_2024_12_18.eml`](eml/03_steuerberater_engelmeier_warnung_2024_12_18.eml) | Engelmeier an Pellbach, Warnung Insolvenzantragspflicht, 18.12.2024 |
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| [`eml/04_pellbach_an_kfw_klarstellung_2022_11_24.eml`](eml/04_pellbach_an_kfw_klarstellung_2022_11_24.eml) | Pellbach an KfW, Klarstellung Q3-Umsatzzahlen, 24.11.2022 |
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| [`eml/05_vellbruck_an_sta_akteneinsicht_2026_05_14.eml`](eml/05_vellbruck_an_sta_akteneinsicht_2026_05_14.eml) | Vellbruck an StA Koeln, Akteneinsichtsantrag § 147 StPO, 14.05.2026 |
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### Tabellen (tabellen/)
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`tabellen/zahlungsmatrix_loehne_sv_q4_2024_q1_2025.csv`](tabellen/zahlungsmatrix_loehne_sv_q4_2024_q1_2025.csv) | Loehne / SV-Beitraege Pellbach Logistik & Spedition GmbH, Q4/2024 bis Q1/2025 |
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| [`tabellen/privatentnahmen_pellbach_2024_2025.csv`](tabellen/privatentnahmen_pellbach_2024_2025.csv) | Privatentnahmen Bargeldabhebungen Pellbach 2024-2025 inkl. Rueckfuehrung Insolvenzmasse |
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| [`tabellen/zeugenmatrix_quasthoff_vs_aktenstand.csv`](tabellen/zeugenmatrix_quasthoff_vs_aktenstand.csv) | Vergleichsmatrix Quasthoff V1/V2 vs. Aktenstand |
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### Bilder (bilder/, Metadatenbeschreibungen)
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| Datei | Inhalt |
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|---|---|
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| [`bilder/beweismittel_001_geschaeftspapier_pellbach_metadaten.md`](bilder/beweismittel_001_geschaeftspapier_pellbach_metadaten.md) | Sicherstellung Privatschreibtisch Pellbach |
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| [`bilder/beweismittel_002_lagerhalle_bottrop_metadaten.md`](bilder/beweismittel_002_lagerhalle_bottrop_metadaten.md) | Lagerhalle Bottrop, Inventar-Diskrepanz, Edelweiss-Schild |
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+27
@@ -0,0 +1,27 @@
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# Beweismittel-Metadaten: Geschaeftspapier-Fundstuecke aus Durchsuchung Pellbach-Privat
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**Asservatennummer:** StA Koeln 122 Js 884/25, Asservat A-188.
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**Sicherstellung:** 12.05.2026, Durchsuchung Wohnsitz Pellbach-Eisenacher, Sankt-Vither Strasse 41, 50937 Koeln.
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**Aufnehmender Beamter:** KOK Schmidt, KPI Koeln Wirtschaftskriminalitaet.
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**Foto-Aufnahmegeraet:** Canon EOS 90D, Polizei-DSLR (Inventarnummer KPI-K-0188), Aufnahmezeit 12.05.2026, 11:34 Uhr.
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## Beschreibung
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Aufnahme einer Schreibtisch-Schublade im Buero-Bereich des Privathaushalts. Vorgefunden wurden:
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1. Bargeldbuendel zu 50 EUR-Scheinen, gebuendelt mit "Comdirect"-Banderole, geschaetzt 12.000 EUR.
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2. Geschaeftspapierordner mit DATEV-Ausdrucken Oktober/November 2024 (offensichtlich aus Pellbach-Logistik-Unternehmensbestand).
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3. USB-Stick (SanDisk, 32 GB) — Inhalt forensisch durch BKA-KTI ausgewertet (Bericht KTI-2026-2887).
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4. Handgeschriebener Zettel mit polnischen Telefonnummern (Stefanovic +48 71 8821 1140; Kowalski +48 71 8821 1141; weitere Nummer).
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5. Visa-Kreditkarte (Sparkasse Koeln-Bonn, Nr. endet 4488), Eintragung "Pellbach Logistik & Spedition GmbH".
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## Verteidigungs-Bewertung
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- Bargeldbuendel (12.000 EUR) untermauert StA-Vortrag zu nicht abgerechneten Bargeldabhebungen — Mandant muss erlaeutern.
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- DATEV-Ausdrucke im Privathaushalt deuten auf Vermischung Privat/Geschaeft — § 266 StGB-Indiz.
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- USB-Stick-Inhalt im KTI-Bericht ausgewertet; muss von Verteidigung selbst gepruft werden.
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- Handgeschriebene Telefonliste: hilfreich fuer Identifizierung der polnischen Stelle bei Edelweiss Holdings-Pruefung.
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## Hinweis
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Diese Datei ist eine **Metadaten-Beschreibung des Fotos**. Das Foto selbst (bilder/beweismittel_001.jpg) ist Bestandteil der Akte beim LG Koeln. In der oeffentlichen Test-Akte wird das Foto nicht abgebildet; Beschreibung dient der Verteidigungsstrategie-Vorbereitung.
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+53
@@ -0,0 +1,53 @@
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# Beweismittel-Metadaten: Lagerhalle Pellbach Logistik Bottrop
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**Asservatennummer:** StA Koeln 122 Js 884/25, Asservat A-211 bis A-218 (Fotodokumentation 8 Aufnahmen).
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**Sicherstellung:** 14.05.2026, Begehung Lagerhalle Pellbach Logistik & Spedition GmbH, Logistikpark Bottrop-Welheim, Hartmannstrasse 88, 46242 Bottrop.
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**Aufnehmender Beamter:** KHK Mertens, ZKB Bottrop (Zollkriminalamt).
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**Foto-Aufnahmegeraet:** Canon EOS R5, Polizei-DSLR.
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## Beschreibung
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Aufnahmen aus der Lagerhalle Bottrop, etwa 4.000 qm, gepachtet vom Logistikpark Welheim AG seit 2018.
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### Foto A-211 — Halle Ostseite
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Container und Paletten mit teils unklarer Bestellbezeichnung. Insgesamt ca. 180 Paletten. Inventur-Diskrepanz zur Buchhaltung Stand 28.02.2025 (Aktenstueck 11): laut Buchhaltung 240 Paletten, vor Ort gezaehlt 180.
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### Foto A-212 — Bueroraum
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Schreibtisch des Lagerleiters Anton Klingenberg. Auf dem Schreibtisch: USB-Stick (sichergestellt als Asservat A-219), Tagebuch mit handschriftlichen Eintraegen ueber "Schwarzfracht ueber Pellbach Logistyka 10/11/12 2024" (3 Eintraege).
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### Foto A-213 — Tankstellenbeleg
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Tankstellenbeleg ueber Diesel-Bezug ueber 4.880 L vom 18.11.2024, Adresse Tankstelle: Total Express Wroclaw-Sued, Polen. Bezahlung bar.
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### Foto A-214 — Hofbereich
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Vier polnische Sattelzuege mit Kennzeichen WR-NA-188, WR-NA-189, WR-NA-190, WR-NA-191. Fahrzeughalter laut polnischem CARIN-Register: Pellbach Logistyka Sp. z o.o. (PL-Wroclaw). Aufenthalt in Bottrop seit mind. 4 Wochen.
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### Foto A-215 — Trailer-Inventar
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Trailer NA-188 mit Inventar: 12 Paletten neuwertige Elektronikartikel (Samsung-Marke, Originalkartons). Buchungsstand Pellbach-Logistik nicht erkennbar. Ggf. § 261 StGB Geldwaesche-Indiz.
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### Foto A-216 — Rampenbereich
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Aushang "Notruf-Nr. Polen +48 71 8821 1140" am Rampe-Container — Telefonnummer korrespondiert mit handgeschriebener Liste aus Asservat A-188 (vgl. beweismittel_001).
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### Foto A-217 — Lagerleiter-Notiz
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Aufnahme der Pinnwand: handschriftlicher Vermerk "Stefan 2.000 cash 22.11. Schichtende 19h" — dokumentiert Bargeld-Uebergaben.
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### Foto A-218 — Aussenbereich
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Auffahrt mit Schild "Pellbach Logistik & Spedition GmbH — Niederlassung Bottrop". Daneben weiteres Schild "Edelweiss Logistics Ltd. — Branch Bottrop" (kleiner, Stand: 2024 angebracht). Verbindung zu Edelweiss Holdings Ltd. Zypern bedarf weiterer Pruefung.
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## Verteidigungs-Bewertung
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- Inventur-Diskrepanz (240 ueberbuchhaltung vs 180 vor Ort) ist § 283 StGB Bankrott-relevant. Verteidigung muss klaeren: Schwund, Verschiebung an Pellbach Logistyka, Diebstahl?
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- Tagebuch Lagerleiter "Schwarzfracht": belastend, aber muss originalgetreu in Hauptverhandlung interpretiert werden.
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- Edelweiss-Schild am Lagereingang: Beweis fuer wirtschaftliche Verbundenheit Pellbach-Edelweiss.
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- Polnische Sattelzuege in Bottrop seit 4 Wochen: § 25 GuKG (Gueterkraftverkehrsgesetz) und ggf. Kabotage-Vorschriften.
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## Hinweis
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Diese Datei ist eine Metadaten-Beschreibung der Fotodokumentation. Die Fotos selbst sind Bestandteil der Strafakte beim LG Koeln. In der oeffentlichen Test-Akte werden die Fotos nicht abgebildet.
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+28
@@ -0,0 +1,28 @@
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From: Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher <carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de>
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To: Mira Quasthoff <buchhaltung@pellbach-logistik.de>
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Cc: Frieda Pellbach-Eisenacher <frieda@pellbach-logistik.de>
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Subject: Spesen 09.10.2024 — Maternushof Koeln — abschliessende Klaerung
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Date: Sun, 03 Nov 2024 17:42:00 +0100
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Message-ID: <20241103174200.7A8B@pellbach-logistik.de>
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X-Mailer: Microsoft Outlook 16.0
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Importance: High
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Frau Quasthoff,
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ich habe heute mit Frau Pellbach-Eisenacher die Spesenabrechnung Oktober durchgesehen. Der Bewirtungsbeleg vom 09.10.2024 (Maternushof, 487,80 EUR) wird wie folgt aufgeschluesselt:
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- Anlass: Kundenessen mit Pellbach Logistyka Sp. z o.o. (Wroclaw)
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- Teilnehmer: Pawel Stefanovic (Geschaeftsfuehrer PL), Magdalena Kowalski (Kfm. Leitung PL), Dr. C. Pellbach-Eisenacher (GF DE), Frieda Pellbach-Eisenacher (Verwaltungsleitung DE)
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- Sachthema: Quartalsabstimmung Q4 2024 und Lizenz-/Marken-Strategie
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Bitte verbuchen Sie wie ueblich. Weitere Rueckfragen sind bei mir direkt zu klaeren, nicht ueber den Beirat oder Herrn Engelmeier.
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Bezueglich Ihrer eigenen Spesenabrechnung Q3 2024 (in der mir Differenzen von zusammen 4.187 EUR aufgefallen sind) bitte ich Sie um einen persoenlichen Termin bis Mittwoch 06.11.2024. Mein Sekretariat wird einen Termin koordinieren.
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Mit freundlichen Gruessen
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Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher
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Geschaeftsfuehrer
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Pellbach Logistik & Spedition GmbH
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Goerresstrasse 11 | 50674 Koeln
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Tel +49 221 47 22 13 88 | carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de
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||||
HRB 16448 Koeln, USt-ID DE 247 884 116
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+21
@@ -0,0 +1,21 @@
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||||
From: Mira Quasthoff <buchhaltung@pellbach-logistik.de>
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||||
To: Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher <carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de>
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||||
Subject: Widerspruch gegen Personalakte-Vermerk; meine Spesenabrechnung Q3
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Date: Thu, 07 Nov 2024 09:14:00 +0100
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Message-ID: <20241107091400.B12E@pellbach-logistik.de>
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Sehr geehrter Dr. Pellbach,
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ich habe Ihren Hinweis zur Kenntnis genommen und widerspreche der Darstellung in den Spesendifferenzen:
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- Die 4.187 EUR sind nicht Differenzen meiner Abrechnungen, sondern Bewirtungskosten von Geschaeftsterminen, die ich ueber meine Visa-Geschaeftskarte ausgelegt und korrekt belegt habe. Die Erstattung erfolgt regelmaessig in Sammelposten Q-Ende.
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||||
- Eine persoenliche Klaerung ist gerne moeglich; aber ein Personalakte-Vermerk ohne Anhoerung verstoesst gegen § 83 BetrVG.
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||||
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||||
Im Uebrigen erinnere ich daran, dass meine Anfrage vom 22.10.2024 zu fehlenden Anlassvermerken auf Bewirtungsbelegen (zusammen 8.245,90 EUR Oktober) sachlich begruendet ist (§ 4 V Nr. 2 EStG). Auch die Frage nach den Bargeldabhebungen ist eine Pflichtfrage der Buchhaltung — siehe meine Mail vom 06.11.2024.
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||||
Ich behalte mir vor, bei wiederholten Disziplinar-Andeutungen den Betriebsrat einzuschalten. Auch eine Meldung gemaess HinSchG kann erforderlich werden.
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||||
Mit besten Gruessen
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||||
Mira Quasthoff
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||||
Buchhaltung, Pellbach Logistik & Spedition GmbH
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||||
Tel +49 221 47 22 13 22
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+34
@@ -0,0 +1,34 @@
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||||
From: Walter Engelmeier <engelmeier@stb-engelmeier-koeln.de>
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To: Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher <carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de>
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Cc: Frieda Pellbach-Eisenacher <frieda@pellbach-logistik.de>
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||||
Subject: Sehr dringend — Insolvenzantragspflicht? Bitte um persoenlichen Termin
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||||
Date: Wed, 18 Dec 2024 11:08:00 +0100
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Message-ID: <20241218110800.D44F@stb-engelmeier-koeln.de>
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X-Priority: 1
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Sehr geehrter Herr Dr. Pellbach, sehr geehrte Frau Pellbach-Eisenacher,
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ich habe heute die DATEV-Auswertung Dezember 2024 (Stand 17.12.2024) durchgesehen und muss Sie auf folgendes mit aller Deutlichkeit hinweisen:
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1. **Zahlungsunfaehigkeit**: Die Liquiditaet zum Stichtag 17.12.2024 betraegt 89.000 EUR. Faellige Forderungen Lieferanten und SV bis Jahresende 1.247.000 EUR. Bei normaler 3-Wochen-Betrachtung ist die Pellbach Logistik & Spedition GmbH heute zahlungsunfaehig im Sinne § 17 InsO.
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2. **Ueberschuldung**: Die Bilanzueberschuldungsrechnung nach § 19 II InsO ist mir derzeit nicht moeglich, weil mir aktuelle Inventurwerte fehlen. Ich rege eine Sonderpruefung an.
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3. **Insolvenzantragspflicht § 15a InsO**: Bei Zahlungsunfaehigkeit ist der Antrag innerhalb von **3 Wochen** zu stellen. Diese Frist beginnt mit Eintritt der materiellen Zahlungsunfaehigkeit.
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4. **Strafrechtliche Risiken**: § 15a InsO bei Verspaetung; § 266a StGB bei Vorenthalten SV-Beitraegen (was bereits seit Oktober 2024 droht). Eine Personalmehrheit-Haftung der GF ist denkbar.
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Ich bitte Sie um einen sofortigen persoenlichen Termin — morgen 19.12.2024 ab 09:00 Uhr in meinem Buero oder bei Ihnen. Wir muessen ueber die Optionen sprechen:
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- Insolvenzantrag stellen
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- StaRUG-Restrukturierungsplan
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- Schutzschirmverfahren § 270d InsO mit Eigenverwaltung
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- ggf. M&A-Loesung (Notverkauf)
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Ich darf darauf hinweisen, dass eine Verzoegerung der Entscheidung **meine berufliche Haftung beruehrt**. Ich werde mich entsprechend positionieren.
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Mit kollegialen Gruessen
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Walter Engelmeier
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Steuerberater, Kanzlei Engelmeier & Partner mbB
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Hahnenstrasse 18 | 50667 Koeln
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Tel +49 221 47 23 41 18 | engelmeier@stb-engelmeier-koeln.de
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+28
@@ -0,0 +1,28 @@
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From: Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher <carlsten.pellbach@pellbach-logistik.de>
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To: Pellbach KfW-Sachbearbeitung <coronahilfen@kfw.de>
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Cc: Walter Engelmeier <engelmeier@stb-engelmeier-koeln.de>
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Subject: Antrag KfW-Coronahilfe Pellbach Logistik & Spedition GmbH — Klarstellung Umsatzzahlen Q3 2022
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Date: Thu, 24 Nov 2022 14:18:00 +0100
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Message-ID: <20221124141800.4C2A@pellbach-logistik.de>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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bezugnehmend auf unseren Antrag vom 16.11.2022 (Vorgang KfW-CO-188-44488) reiche ich folgende Klarstellung nach:
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Im Antrag habe ich auf Basis der DATEV-Vorauswertung November 2022 die Q3-Umsatzzahlen 2022 mit 1.247.000 EUR angegeben. Bei einer nachtraeglichen Pruefung durch unsere Steuerberatung hat sich ergeben, dass diese Vorauswertung wegen der Erloesabgrenzung der Wroclaw-Tochter Pellbach Logistyka Sp. z o.o. um 218.000 EUR korrigiert werden muss — der tatsaechliche Q3-Umsatz unserer deutschen Gesellschaft betraegt damit 1.029.000 EUR.
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Die Korrektur betrifft eine Erloesabgrenzung; sie ist nicht durch Falschangaben veranlasst. Ich erhebe sie aus Eigenmotivation gegenueber der KfW.
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Ich bitte Sie, diese Korrektur in der weiteren Bearbeitung des Antrags zu beruecksichtigen. Falls eine Anpassung der Hilfsumme erforderlich ist, bitten wir um entsprechende Mitteilung.
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Mit freundlichen Gruessen
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Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher
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Geschaeftsfuehrer
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Pellbach Logistik & Spedition GmbH
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**Notiz Verteidigung (intern):**
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- Mail dokumentiert eine **Eigen-Korrektur** vor Bewilligung. Dies ist eine wichtige Entlastung im § 264 StGB-Komplex: bei tatsaechlich vorhandener Eigenkorrektur ist Vorsatz nicht erwiesen.
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- Pruefen mit KfW: ob die Klarstellungsmail tatsaechlich beim Bearbeiter angekommen ist und in die Bewilligungsentscheidung eingeflossen ist. Wenn ja: starkes Entlastungsargument.
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- Mailheader-Original und Empfangsbestaetigung KfW vom Mandanten anfordern.
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+42
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From: Dr. Lia Vellbruck-Eisinger <vellbruck@vellbruck-strafverteidigung.de>
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To: StA Koeln Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschaftsstrafsachen <wirtschaft@sta-koeln.justiz.nrw.de>
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Cc: AG Koeln Geschaeftsstelle 502 <gs.502@ag-koeln.justiz.nrw.de>
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Subject: Akteneinsichtsantrag § 147 StPO — Strafverfahren Pellbach-Eisenacher, Az. 122 Js 884/25
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Date: Wed, 14 May 2026 09:42:00 +0200
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Message-ID: <20260514094200.A188@vellbruck-strafverteidigung.de>
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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in der Strafsache gegen meinen Mandanten Dr. Carlsten Pellbach-Eisenacher (Az. 122 Js 884/25, Haftbefehl AG Koeln 502 Gs 4881/26) bestelle ich mich als Verteidigerin und beantrage:
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I. **Bestellung als Pflichtverteidigerin** gemaess § 141 StPO i.V.m. § 140 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 StPO.
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II. **Volle Akteneinsicht** gemaess § 147 Abs. 1 und Abs. 4 StPO. Dazu insbesondere:
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- Haftbefehl AG Koeln vom 12.05.2026 mit Begruendung
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- Durchsuchungsbeschluss und Durchsuchungsprotokolle vom 12.05.2026
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- Anklageschrift-Entwurf der Schwerpunktstaatsanwaltschaft (Stand Ermittlungsschluss)
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- Beweismittelaufstellung
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- Vernehmungsprotokolle aller bisher vernommenen Zeugen, insbesondere Frau Mira Quasthoff (Vernehmungen 18.03.2026 und 14.04.2026)
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- DATEV-Auswertungen Pellbach Logistik & Spedition GmbH (Stand 17.12.2024 und Folgestaende)
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- Bankunterlagen Sparkasse Koeln-Bonn IBAN DE48 3705 0198 0001 4488 22 und mBank Wroclaw IBAN PL49 1140 2017 0000 4612 0188 5544
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- CARIN-Anfrage Polen Az. CARIN-PL-2026/04 mit Antwortdokumenten
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- Insolvenzakte AG Koeln (soweit Bezug zu Strafverfahren)
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- BKA-Forensik-Bericht KTI-2026-2887 (Mobiltelefon-Auswertung Pellbach)
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- E-Mail-Auswertung Firmenserver Pellbach Outlook 365
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- Asservatenverzeichnis
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III. **Sprechgenehmigung in der JVA Koeln-Ossendorf** ohne Trennscheibe gemaess § 148 StPO.
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IV. **Schriftverkehrgenehmigung** mit Mandant gemaess § 148 II StPO i.V.m. JVollzG NRW.
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V. **Akteneinsicht** in elektronischer Form ueber das beA-System bis 21.05.2026.
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Ich darf darauf hinweisen, dass eine Akteneinsicht **vor erster Vernehmung** zur Sache nicht entgegen § 147 Abs. 1 StPO verzoegert werden darf (BVerfG-Linie). Die fuer den 28.05.2026 angesetzte Polizeivernehmung kann ohne Akteneinsicht nicht stattfinden.
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Mit kollegialen Gruessen
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Dr. Lia Vellbruck-Eisinger
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Fachanwaeltin fuer Strafrecht
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Vellbruck Strafverteidigung Koeln
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Hahnenstrasse 22 | 50667 Koeln
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Tel +49 221 47 23 41 22 | vellbruck@vellbruck-strafverteidigung.de
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RAK Koeln, Mitgl.-Nr. 18.844-2018
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+20
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Datum;Betrag_EUR;Konto_von;Konto_an;Zahlungsempfaenger;Mitteilung;Kategorie_StA;Kategorie_Verteidigung;Belegstand
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2024-10-08;15000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Geschaeftsverwendung_Wroclaw_streitig;ohne Beleg
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2024-10-14;18500;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Geschaeftsverwendung_Wroclaw_streitig;ohne Beleg
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2024-10-22;9000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Innenstadt;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;Vor-Belegabgleich
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2024-10-29;5000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;Vor-Belegabgleich
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2024-11-04;12000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Bewirtungen_und_Reise_Polen_streitig;Bewirtungsbelege teilweise
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2024-11-11;22000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2024-11-18;14500;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Innenstadt;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Bewirtungen_und_Reise_Polen_streitig;Bewirtungsbelege teilweise
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2024-11-25;19500;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Bewirtungen_und_Reise_Polen_streitig;Bewirtungsbelege teilweise
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2024-12-02;25000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2024-12-09;30000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2024-12-16;28000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Bewirtungen_und_Reise_Polen_streitig;teilweise Bewirtungsbelege
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2024-12-23;35000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Innenstadt;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2024-12-30;40000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2025-01-07;42000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2025-01-14;38000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Innenstadt;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2025-01-21;42500;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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2025-01-28;16000;Sparkasse_Koeln_Bonn_Geschaeft;Bargeldschalter_Filiale_Lindenthal;Pellbach_persoenlich;ohne Mitteilung;Privatentnahme_StA;Lebensfuehrung_Pellbach;ohne Beleg
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GESAMT;411000;;;;;;;
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RUECKFUEHRUNG_Insolvenzmasse;-211000;Pellbach_Privat;Insolvenzmasse_Hattenberg;Insolvenzmasse;Rueckfuehrung_Stand_25_05_2026;;Mildernd_Schadenswiedergutmachung;belegt
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+8
@@ -0,0 +1,8 @@
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Monat;Loehne_brutto_EUR;Loehne_gezahlt_EUR;Lohn_offen_EUR;SV_AG_anteil_EUR;SV_AN_anteil_EUR;SV_gezahlt_EUR;SV_offen_EUR;Faelligkeit_SV;Tatsaechliche_SV_zahlung;Verzug_Tage
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2024-10;184500;184500;0;38450;38450;76900;0;2024-10-25;2024-10-28;3
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2024-11;184500;160000;24500;38450;38450;38450;38450;2024-11-25;2024-12-04;9
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2024-12;184500;128000;56500;38450;38450;19000;57900;2024-12-23;2025-01-12;20
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2025-01;184500;42000;142500;38450;38450;0;76900;2025-01-27;ausstehend;ueber 90
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2025-02;184500;0;184500;38450;38450;0;76900;2025-02-25;ausstehend;ueber 60
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2025-03;130000;0;130000;28000;28000;0;56000;2025-03-25;ausstehend;ueber 30
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GESAMT_Q4_2024_Q1_2025;1052500;514500;538000;220250;220250;134350;306050;;;
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+11
@@ -0,0 +1,11 @@
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Sachverhalt;Quasthoff_V1_18_03_2026;Quasthoff_V2_14_04_2026;Aktenstand_Belege;Konstanz_Bewertung
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Erster Spesen-Konflikt Datum;15.10.2024;22.10.2024;Mail 06.11.2024 Sachverhalt 22.10.2024;Inkonstanz: Datum schwankt um 7 Tage
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Anzahl Bargeldabhebungen Oktober 2024;vier;sechs;CSV zeigt fuenf Abhebungen Oktober;Inkonstanz: vier vs sechs vs tatsaechlich fuenf
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Erstes Gespraech ueber Insolvenzantragspflicht;November 2024;Dezember 2024;Engelmeier-Mail 18.12.2024;Inkonstanz: November vs Dezember
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Anzahl Personalakte-Vermerke vor Trennung Quasthoff;zwei;einer;Aktenstand zeigt einen am 15.12.2024;Inkonstanz: zwei vs einer
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KfW-Coronahilfe Antrag Zeitpunkt;im Dezember 2022;im November 2022;Antragsmail 16.11.2022;Inkonstanz: November vs Dezember
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SV-Beitrag-Verspaetung erstmals;Oktober 2024;Oktober 2024;Aktenstand bestaetigt;Konstanz: ja
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Pellbach beschimpft Quasthoff;ja in V1;ja in V2;keine Aktenstandsbelege;Aussage gegen keinen Beleg
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Frieda Pellbach mit-anwesend bei Mahnung;ja;nicht erwaehnt;Mail-Cc 03.11.2024 zeigt Frieda;Inkonstanz: ja vs nicht erwaehnt
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Bargeldabhebung Schaufenster 11.11.2024 Zeugin gesehen;persoenlich am Schalter;via Sicherheitsfilm spaeter erkannt;Sparkassen-Sicherheitsfilm bestaetigt nur Abhebung 11.11.;Aussagen-Widerspruch zur Sehensquelle
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Edelweiss Holdings erstmals erwaehnt;in V1;in V2 mit Datum 28.11.2024;Mail-Konvolut zeigt Verwendungszweck 28.11.2024;Konstanz: nach V2 plausibel
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Reference in New Issue
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