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https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht
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Split unrelated prueffeld skill collections
This commit is contained in:
@@ -82,33 +82,63 @@ Dieses Plugin ist **vollständig freistehend**. Es benötigt keine anderen Plugi
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## Alle Skills im Ueberblick
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 24 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 54 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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| Skill | Beschreibung |
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| `beihilfen-drafting-europarecht` | Beihilfen Drafting Europarecht im Europarecht: prüft konkret Beihilfen, Drafting, Europarecht. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `beihilfen-drafting-europarecht` | Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffe... |
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| `charta-quellenkarte` | Charta Quellenkarte: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `er-vorlageverfahren-eur-kommissionsverfahren` | ER Vorlageverfahren EUR Kommissionsverfahren im Europarecht: prüft konkret Spezialfall Vorlageverfahren Art, Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art, Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pin... |
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| `er-vorlageverfahren-eur-kommissionsverfahren` | Spezialfall Vorlageverfahren Art. 267 AEUV: Voraussetzungen, letztinstanzliche Vorlagepflicht, Cilfit-Kriterien, acte clair und acte eclaire, Folgen Verstoss (Staatshaftung Koebler). Pruefraster und Mustertext fuer Vorlagebeschluss: eige... |
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| `eu-rechtsquellen-vorlageweiche` | EU-Rechtsquellen, Charta und Vorlageweiche: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output. |
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| `eur-anrufung-state-beihilfen-vergaben` | EUR Anrufung State Beihilfen Vergaben im Europarecht: prüft konkret Anrufung EU-Petitionsausschuss, Spezialfall State-Aid-Notifikation Art, Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pin... |
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| `europarecht-delegierte-durchfuehrungsakte` | Delegierte Durchfuehrungsakte im Europarecht: prüft konkret Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU, Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht, Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und. Liefert priorisierten Ou... |
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| `europarecht-grundfreiheiten-binnenmarkt` | Grundfreiheiten Binnenmarkt im Europarecht: prüft konkret Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn, EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird, Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und. Liefert priorisier... |
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| `europarecht-kompass-anschluss-router` | Anschluss Router im Europarecht: prüft konkret Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin, Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass, Chronologie und Belegmatrix im Plugin europarecht-kompass. Liefe... |
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| `eur-anrufung-state-beihilfen-vergaben` | Anrufung EU-Petitionsausschuss: Voraussetzungen Art. 227 AEUV, Form, Sprache, Inhalt, Beispielfaelle. Pruefraster und Mustertext. Alternative zu Klage Art. 263 / 265 AEUV bei strategischen Anliegen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quel... |
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| `eur-kommissionsverfahren-art-258-spezial` | Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: Pilotphase, Mahnschreiben, mit Gruenden versehene Stellungnahme, Klage, Zwangsgeld Art. 260 AEUV. Pruefraster fuer Beschwerdefuehrer und Mitgliedstaat. Mustertexte: eigenständiges P... |
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| `eur-mandant-uebersicht-zustaendigkeiten` | Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB. Pro Organ Aufgabe, Verfahrensbeteiligung, Klagewege. Routing-Tabelle fuer typische Mandantenanliegen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellenche... |
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| `eur-state-aid-notifikation-spezial` | Spezialfall State-Aid-Notifikation Art. 108 AEUV: Pflicht zur Anmeldung bei Kommission, Stillstand-Pflicht, De-minimis VO, AGVO Freistellung, Beihilferueckforderung. Pruefraster fuer Foerderung und Industrieprojekt. Mustertext fuer Pre-N... |
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| `europarecht-beihilfen-vergaben` | Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche Foerderung oder öffentlicher Auftrag in Frage steht. Art. 107 108 AEUV Beihilfeverbote §§ 97 ff. GWB Vergaberecht. Prüfraster: Beihilfebegriff Ausnahmen Notifizierung De-minimis-Vero... |
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| `europarecht-delegierte-durchfuehrungsakte` | Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 290 291 AEUV Delegierung. Prüfraster: Kategorie Widerruf Einwand Verbindlichkeit nationaler Umsetzungsbedarf Direktwirkung. Output:... |
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| `europarecht-deutscher-denkfehler-scanner` | Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht erkennen und korrigieren. Art. 267 AEUV Vorrangprinzip EuGH-Judikatur. Prüfraster: fehlende Europarechtskonformität verkannte Direktwirkung uebergangene Vorlagepflicht falsche Richtlini... |
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| `europarecht-gesetzgebung-trilog` | Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und Trilog-Verhandlungen einordnen wenn EU-Regelung in Entstehung ist. Art. 289 294 AEUV ordentliches Gesetzgebungsverfahren. Prüfraster: Verfahrensstand Kompromisstext Ratspositionen EP-Positionen Ze... |
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| `europarecht-grundfreiheiten-binnenmarkt` | Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit oder nationale Beschraenkung in Frage steht. Art. 34 45 49 56 63 AEUV Warenverkehr Personenfreizuegigkeit Niederlassungsfreiheit. Prüfraster: Anwendun... |
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| `europarecht-grundrechte-charta` | EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird oder Mitgliedstaat im Anwendungsbereich des EU-Rechts handelt. Art. 51 GRC Anwendungsbereich Art. 6 EUV. Prüfraster: Anwendungsbereich Art. 51 GRC beruertes Recht Einschraenkung... |
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| `europarecht-klagearten-eugh` | Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und Zulassigkeitsvoraussetzungen prüfen. Art. 263 265 268 340 AEUV Nichtigkeitsklage Untätigkeitsklage Schadensersatz. Prüfraster: Klageart Klagebefugnis Fristen Zuständigkeit Zulässigkei... |
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| `europarecht-kompass-anschluss-router` | Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dok... |
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| `europarecht-kompass-dokumente-intake` | Dokumentenintake: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen. |
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| `europarecht-kompass-einstieg-routing` | Einstieg und Routing: Einstieg und Routing; klärt Rolle, Ziel, Frist, Aktenlage und den passenden nächsten Fachpfad. |
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| `europarecht-kompass-fristen-risikoampel-mandantenkommunikation` | Fristen Risikoampel Mandantenkommunikation im Europarecht: prüft konkret Fristen- und Risikoampel im Plugin europarecht-kompass, Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass, Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass. Li... |
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| `europarecht-kompass-fristen-risikoampel-mandantenkommunikation` | Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `europarecht-kompass-output-waehlen` | Output wählen im Europarecht: Diese Output-Weiche für Europarecht Kompass entscheidet, ob Memo, Antrag, Schriftsatz, Tabelle, Risikoampel, Fragenliste oder Mandantenbrief der richtige nächste Schritt ist. |
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| `europarecht-kompass-quellen-livecheck` | Rechtsquellen-Livecheck: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `europarecht-kompass-rechtsquellen-beweislast-darlegungslast` | Rechtsquellen: Quellenprüfung; Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung: Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `europarecht-kompass-unterlagen-luecken` | Unterlagen und Lücken: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen. |
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| `europarecht-mandantenmemo-quality-gate` | Mandantenmemo Quality Gate im Europarecht: prüft konkret Einstiegspunkt für Europarechtsmandate, Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und, EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler. Liefert priorisierten Output m... |
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| `europarecht-richtlinie-umsetzung-simulation` | Richtlinie Umsetzung Simulation im Europarecht: prüft konkret EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder, Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit, EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente. Liefert prioris... |
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| `europarecht-mandantenmemo` | Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und praxisorientiert verfassen. AEUV EUV EU-Sekundaerrecht Grundfreiheiten. Prüfraster: Sachverhaltszusammenfassung Rechtslage Handlungsoptionen Risiken Empfehlung Mandantensprache. Output:... |
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| `europarecht-mandantenmemo-quality-gate` | Einstiegspunkt für Europarechtsmandate: Rechtsgebiet bestimmen relevante Normen identifizieren Bearbeitungsroute festlegen. AEUV EUV GRC EU-Sekundaerrecht. Prüfraster: Sachverhalt EU-Rechtsbezug Rechtsgebiet Route Zeitdruck Mandantenspra... |
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| `europarecht-quality-gate` | EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler und Luecken prüfen vor Versand. Art. 267 AEUV EuGH-Judikatur Vorrangprinzip. Prüfraster: Vorlagepflicht uebersehen Direktwirkung verkannt Normhierarchie fehlerhaft Richtlinienkonfo... |
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| `europarecht-richtlinie-umsetzung-simulation` | EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder Umsetzungsdefizit prüfen. Art. 288 AEUV Richtlinienwirkung Art. 267 AEUV Vorabentscheidung. Prüfraster: Umsetzungsfrist Umsetzungsdefizit Direktwirkung richtlinienkonforme Auslegung Staatsh... |
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| `europarecht-simulation-behoerde-gericht` | Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit EU-Rechtsbezug simulieren und Argumentation testen. Art. 267 AEUV Art. 263 AEUV EuGH-Verfahren. Prüfraster: Argumente Gegenargumente Vorlageentscheidung Richterperspektive Schwachst... |
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| `europarecht-verordnung-beschluss-soft-law` | EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 288 AEUV EU-Rechtsquellen. Prüfraster: Rechtsquellentyp Verbindlichkeit Direktwirkung nationaler Anpassungsbedarf zeitlicher Geltungsbe... |
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| `europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung` | Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Mitgliedstaaten einordnen oder Reaktion eines Mitgliedstaats vorbereiten. Art. 258 260 AEUV Vertragsverletzung. Prüfraster: Verletzungshandlung Mahnschreiben Klage Urteil Sanktion Abhi... |
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| `europarecht-vorlageverfahren-art-267` | Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV vorbereiten oder Vorlagepflicht eines nationalen Gerichts prüfen. Art. 267 AEUV Vorabentscheidungsverfahren. Prüfraster: Vorlagepflicht acte-clair-Doktrin Vorlagefrage Formulierung Aussetzung... |
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| `europarecht-wettbewerb-kartell` | Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art. 101 102 AEUV prüfen wenn Absprachen Marktmissbrauch oder Zusammenschluesse in Frage stehen. Art. 101 102 AEUV § 1 GWB VO 1/2003. Prüfraster: Kartellverbot Marktabgrenzung marktbeherrschende Stellun... |
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| `europarecht-wirkung-behoerden-gericht-registerweg` | Wirkung Behoerden Gericht Registerweg im Europarecht: fachlicher Arbeitsgang mit Prüffeldwahl, Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `gegen-grundfreiheiten-livecheck-sonderfall` | Gegen Grundfreiheiten Livecheck Sonderfall im Europarecht: prüft konkret Gegen, Grundfreiheiten, Livecheck. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `kommissionsverfahren-vorlageverfahren` | Kommissionsverfahren Vorlageverfahren im Europarecht: prüft konkret Kommissionsverfahren, Vorlageverfahren, Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem S... |
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| `nationales-verfahren-vorlageverfahren-art` | Nationales Verfahren Vorlageverfahren ART im Europarecht: prüft konkret EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz, Vorabentscheidungsersuchen nach Art, Denkfehler. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoamp... |
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| `petitionsausschuss-mandantenentscheidung` | Petitionsausschuss Mandantenentscheidung im Europarecht: prüft konkret Petitionsausschuss, Richtlinien, Unmittelbare. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `verordnungen-vorrang-unmittelbare` | Verordnungen Vorrang Unmittelbare im Europarecht: prüft konkret Verordnungen, Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `vorrang-unmittelbare-wettbewerb-kartell` | Vorrang Unmittelbare Wettbewerb Kartell im Europarecht: prüft konkret Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von, Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art, Anrufung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und... |
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| `gegen-grundfreiheiten-livecheck-sonderfall` | Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüf... |
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| `kommissionsverfahren-vorlageverfahren` | Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständige... |
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| `nationales-verfahren-vorlageverfahren-art` | EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz prüfen wenn nationales Verfahren EU-Rechte beeintraechtigt. Art. 47 GRC Art. 19 EUV Effektivitaetsprinzip. Prüfraster: Effektivitaetsgrundsatz Aequivalenzgrundsatz effektiver Recht... |
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| `petitionsausschuss-mandantenentscheidung` | Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigens... |
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| `spezial-anrufung-red-team-und-qualitaetskontrolle` | Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm... |
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| `spezial-denkfehler-fristen-form-und-zustaendigkeit` | Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüf... |
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| `spezial-drafting-internationaler-bezug-und-schnittstellen` | Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld... |
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| `spezial-europarecht-erstpruefung-und-mandatsziel` | Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prü... |
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| `spezial-grundfreiheiten-zahlen-schwellen-und-berechnung` | Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüf... |
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| `spezial-livecheck-sonderfall-und-edge-case` | Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit No... |
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| `spezial-richtlinien-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine` | Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffe... |
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| `spezial-unmittelbare-risikoampel-und-gegenargumente` | Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenstä... |
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| `spezial-vorlageverfahren-mehrparteien-konflikt-und-interessen` | Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges... |
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| `spezial-vorrang-dokumentenmatrix-und-lueckenliste` | Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Pr... |
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| `spezial-vorrang-unmittelbare-wirkung-effet-utile` | Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risiko... |
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| `verordnungen-vorrang-unmittelbare` | Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffel... |
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| `vorrang-unmittelbare-wettbewerb-kartell` | Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von EU-Normen prüfen wenn nationales Recht entgegensteht. Art. 288 AEUV Costa v. ENEL Van Gend en Loos EuGH-Judikatur. Prüfraster: Vorrangprinzip Kollision nationales EU-Recht unmittelbare W... |
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| `workflow-anschluss-skills-router` | Anschluss-Skills Router: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `workflow-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `workflow-mandantenkommunikation` | Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `workflow-redteam-qualitygate` | Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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<!-- END SKILLS-OVERVIEW (auto-generated) -->
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: beihilfen-drafting-europarecht
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description: "Beihilfen Drafting Europarecht im Europarecht: prüft konkret Beihilfen, Drafting, Europarecht. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Beihilfen Drafting Europarecht
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# Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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## Arbeitsbereich
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**Beihilfen Drafting Europarecht** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Beihilfen, Drafting, Europarecht. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-beihilfen-compliance-dokumentation-und-akte` | Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-drafting-internationaler-bezug-und-schnittstellen` | Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-europarecht-erstpruefung-und-mandatsziel` | Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-beihilfen-compliance-dokumentation-und-akte`
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**Fokus:** Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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- **Spezialgegenstand:** Beihilfen: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk / beihilfen compliance dokumentation und akte. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-drafting-internationaler-bezug-und-schnittstellen`
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**Fokus:** Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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## Spezialwissen: Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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- **Spezialgegenstand:** Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen / drafting internationaler bezug und schnittstellen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Drafting** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-europarecht-erstpruefung-und-mandatsziel`
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**Fokus:** Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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## Spezialwissen: Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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- **Spezialgegenstand:** Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel / europarecht erstpruefung und mandatsziel. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Europarecht** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: er-vorlageverfahren-eur-kommissionsverfahren
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description: "ER Vorlageverfahren EUR Kommissionsverfahren im Europarecht: prüft konkret Spezialfall Vorlageverfahren Art, Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art, Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Spezialfall Vorlageverfahren Art. 267 AEUV: Voraussetzungen, letztinstanzliche Vorlagepflicht, Cilfit-Kriterien, acte clair und acte eclaire, Folgen Verstoss (Staatshaftung Koebler). Pruefraster und Mustertext fuer Vorlagebeschluss: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# ER Vorlageverfahren EUR Kommissionsverfahren
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# Europarecht: Vorlageverfahren Art. 267
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## Arbeitsbereich
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**ER Vorlageverfahren EUR Kommissionsverfahren** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Spezialfall Vorlageverfahren Art, Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art, Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `er-kompass-spezial-vorlageverfahren` | Spezialfall Vorlageverfahren Art. 267 AEUV: Voraussetzungen, letztinstanzliche Vorlagepflicht, Cilfit-Kriterien, acte clair und acte eclaire, Folgen Verstoss (Staatshaftung Koebler). Pruefraster und Mustertext fuer Vorlagebeschluss. |
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| `eur-kommissionsverfahren-art-258-spezial` | Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: Pilotphase, Mahnschreiben, mit Gruenden versehene Stellungnahme, Klage, Zwangsgeld Art. 260 AEUV. Pruefraster fuer Beschwerdefuehrer und Mitgliedstaat. Mustertexte. |
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| `eur-mandant-uebersicht-zustaendigkeiten` | Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB. Pro Organ Aufgabe, Verfahrensbeteiligung, Klagewege. Routing-Tabelle fuer typische Mandantenanliegen. |
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||||
Spezialfall Vorlageverfahren Art. 267 AEUV: Voraussetzungen, letztinstanzliche Vorlagepflicht, Cilfit-Kriterien, acte clair und acte eclaire, Folgen Verstoss (Staatshaftung Koebler). Pruefraster und Mustertext fuer Vorlagebeschluss. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `er-kompass-spezial-vorlageverfahren`
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**Fokus:** Spezialfall Vorlageverfahren Art. 267 AEUV: Voraussetzungen, letztinstanzliche Vorlagepflicht, Cilfit-Kriterien, acte clair und acte eclaire, Folgen Verstoss (Staatshaftung Koebler). Pruefraster und Mustertext fuer Vorlagebeschluss.
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# Europarecht: Vorlageverfahren Art. 267
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Europarecht: Vorlageverfahren Art. 267
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- **Spezialgegenstand:** Europarecht: Vorlageverfahren Art. 267 / er kompass vorlageverfahren. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -76,135 +64,3 @@ Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Norme
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||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
|
||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
|
||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 2. `eur-kommissionsverfahren-art-258-spezial`
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**Fokus:** Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: Pilotphase, Mahnschreiben, mit Gruenden versehene Stellungnahme, Klage, Zwangsgeld Art. 260 AEUV. Pruefraster fuer Beschwerdefuehrer und Mitgliedstaat. Mustertexte.
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# EU: Vertragsverletzung Art. 258
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## Spezialwissen: EU: Vertragsverletzung Art. 258
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- **Spezialgegenstand:** EU: Vertragsverletzung Art. 258 / eur kommissionsverfahren art 258 spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** Art. 258, AEUV, Art. 260, EU.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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||||
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||||
## Fallweichen
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||||
Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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||||
1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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||||
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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||||
## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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||||
2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
|
||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
|
||||
4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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||||
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||||
## Plugin-Kontext
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||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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||||
## Output-Module
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||||
- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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||||
- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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||||
## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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||||
- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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||||
- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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||||
- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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||||
- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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||||
- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 3. `eur-mandant-uebersicht-zustaendigkeiten`
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||||
**Fokus:** Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB. Pro Organ Aufgabe, Verfahrensbeteiligung, Klagewege. Routing-Tabelle fuer typische Mandantenanliegen.
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||||
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||||
# EU: Zustaendigkeiten
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||||
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## Aufgabe
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Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB.
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||||
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## Einstieg
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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||||
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||||
1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
|
||||
2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
|
||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
|
||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
|
||||
5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## EU-Organe und ihre Funktionen (Art. 13 EUV)
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| Organ | Funktion | Verfahrensbeteiligung / Klagewege |
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|---|---|---|
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| **Europaeisches Parlament (EP)** | Mitgesetzgeber, Haushaltsbeschluss, Kontrolle Kommission | Petition Art. 24 II, 227 AEUV; Klagen Art. 263, 265 AEUV; PETI; Buergerbeauftragter Art. 228 AEUV |
|
||||
| **Europaeischer Rat** | Politische Leitlinien, Vertragsaenderungen Art. 48 EUV | Keine Rechtsetzung im engeren Sinn; Klagen Art. 263 AEUV gegen Beschluesse moeglich |
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||||
| **Rat der Europaeischen Union** | Mitgesetzgeber, Koordinierung Wirtschaftspolitik | Mitwirkung am ordentlichen Gesetzgebungsverfahren Art. 294 AEUV |
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||||
| **Kommission** | Initiativrecht, Vollzug, Huetterin der Vertraege | Beschwerde wegen Vertragsverletzung Art. 258 AEUV; State Aid Art. 108 AEUV; Kartell Art. 105 AEUV |
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||||
| **EuGH (Court of Justice)** | Verfassungsgerichtsbarkeit der Union | Vorabentscheidung Art. 267 AEUV; Vertragsverletzung Art. 258, 259 AEUV; Rechtsmittel gegen EuG |
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||||
| **EuG (General Court)** | Erstinstanzgericht fuer Direktklagen | Nichtigkeitsklage Art. 263 AEUV; Untaetigkeit Art. 265 AEUV; Schadensersatz Art. 268, 340 AEUV (von Privaten) |
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||||
| **EuRH (Rechnungshof)** | Haushaltskontrolle | Keine streitigen Verfahren |
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| **EZB** | Geldpolitik Eurozone, Aufsicht (SSM) | Klagen Art. 263 AEUV gegen EZB-Beschluesse |
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## Routing fuer typische Mandantenanliegen
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| Anliegen | Empfohlener Pfad |
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|---|---|
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| Auslegungsfrage Unionsrecht im laufenden nationalen Verfahren | Vorlageanregung an nationales Gericht (Art. 267 AEUV) |
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| Mitgliedstaat verstoesst gegen Unionsrecht | Beschwerde an Kommission (Art. 258 AEUV); Petition EP (Art. 227 AEUV); SOLVIT |
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||||
| Akt der Union belastet Mandanten direkt | Nichtigkeitsklage Art. 263 IV AEUV (2-Monatsfrist), bei Verordnungen restriktiv (Plaumann) |
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||||
| Schaden durch Unionsorgane | Schadensersatzklage Art. 268, 340 II AEUV vor EuG |
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||||
| Beihilfe-Beschwerde | Notifikation Art. 108 III AEUV; Beschwerde nach VO 2015/1589 |
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||||
| Kartell/Marktmissbrauch | Kommission DG COMP; Schadensersatz nationale Gerichte (RL 2014/104/EU, §§ 33 ff. GWB) |
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| Missstand EU-Verwaltung | Buergerbeauftragter Art. 228 AEUV |
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## Pruefraster fuer den Skill
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1. **Sachverhalt fixieren** — streitige und unstreitige Tatsachen, Lueckentafel.
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2. **Unionsbezug pruefen** — Faellt die Materie in den Anwendungsbereich des Unionsrechts (Art. 51 GRC)?
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||||
3. **Zustaendiges Organ identifizieren** ueber die obige Tabelle.
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||||
4. **Rechtswegerschoepfung pruefen** (bei Untaetigkeitsklage Art. 265 AEUV: vorherige Aufforderung).
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||||
5. **Frist pruefen** (Art. 263 VI AEUV: zwei Monate ab Bekanntgabe oder Kenntnis).
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## Praxisfallen
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- **Plaumann-Formel** zur unmittelbaren und individuellen Betroffenheit Art. 263 IV AEUV ist sehr restriktiv; mit Lissabon erweitert auf "Rechtsakte mit Verordnungscharakter, die den Klaeger unmittelbar betreffen und keine Durchfuehrungsmassnahmen nach sich ziehen".
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||||
- Vorlagepflicht des letztinstanzlichen Gerichts Art. 267 III AEUV (CILFIT-Doktrin).
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||||
- Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: kein subjektiver Anspruch des Beschwerdefuehrers.
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||||
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## Plugin-Kontext
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||||
Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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||||
- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: eur-anrufung-state-beihilfen-vergaben
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description: "EUR Anrufung State Beihilfen Vergaben im Europarecht: prüft konkret Anrufung EU-Petitionsausschuss, Spezialfall State-Aid-Notifikation Art, Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Anrufung EU-Petitionsausschuss: Voraussetzungen Art. 227 AEUV, Form, Sprache, Inhalt, Beispielfaelle. Pruefraster und Mustertext. Alternative zu Klage Art. 263 / 265 AEUV bei strategischen Anliegen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EUR Anrufung State Beihilfen Vergaben
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# EU: Petitionsausschuss
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## Arbeitsbereich
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**EUR Anrufung State Beihilfen Vergaben** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Anrufung EU-Petitionsausschuss, Spezialfall State-Aid-Notifikation Art, Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `eur-anrufung-eu-petitionsausschuss` | Anrufung EU-Petitionsausschuss: Voraussetzungen Art. 227 AEUV, Form, Sprache, Inhalt, Beispielfaelle. Pruefraster und Mustertext. Alternative zu Klage Art. 263 / 265 AEUV bei strategischen Anliegen. |
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| `eur-state-aid-notifikation-spezial` | Spezialfall State-Aid-Notifikation Art. 108 AEUV: Pflicht zur Anmeldung bei Kommission, Stillstand-Pflicht, De-minimis VO, AGVO Freistellung, Beihilferueckforderung. Pruefraster fuer Foerderung und Industrieprojekt. Mustertext fuer Pre-Notification. |
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| `europarecht-beihilfen-vergaben` | Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche Foerderung oder öffentlicher Auftrag in Frage steht. Art. 107 108 AEUV Beihilfeverbote §§ 97 ff. GWB Vergaberecht. Prüfraster: Beihilfebegriff Ausnahmen Notifizierung De-minimis-Verordnung Vergabeschwellen Rechtsmittel. Output: Beihilfen- oder Vergabeprüfmemo. Abgrenzung: nicht für allgemeines Kartellrecht (europarecht-wettbewerb-kartell). |
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Anrufung EU-Petitionsausschuss: Voraussetzungen Art. 227 AEUV, Form, Sprache, Inhalt, Beispielfaelle. Pruefraster und Mustertext. Alternative zu Klage Art. 263 / 265 AEUV bei strategischen Anliegen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `eur-anrufung-eu-petitionsausschuss`
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**Fokus:** Anrufung EU-Petitionsausschuss: Voraussetzungen Art. 227 AEUV, Form, Sprache, Inhalt, Beispielfaelle. Pruefraster und Mustertext. Alternative zu Klage Art. 263 / 265 AEUV bei strategischen Anliegen.
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# EU: Petitionsausschuss
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Anrufung des Petitionsausschusses des Europaeischen Parlaments nach Art. 24 II, 227 AEUV. Voraussetzungen, Form, Sprache, Inhalt; Beispielfaelle. Strategische Alternative bzw. Ergaenzung zu Klage Art. 263/265 AEUV oder Beschwerde an Europaeischen Buergerbeauftragten (Art. 228 AEUV) bzw. Kommission als "Huetterin der Vertraege" (Art. 258 AEUV — Vertragsverletzungsverfahren).
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@@ -94,164 +82,3 @@ Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Norme
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 2. `eur-state-aid-notifikation-spezial`
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**Fokus:** Spezialfall State-Aid-Notifikation Art. 108 AEUV: Pflicht zur Anmeldung bei Kommission, Stillstand-Pflicht, De-minimis VO, AGVO Freistellung, Beihilferueckforderung. Pruefraster fuer Foerderung und Industrieprojekt. Mustertext fuer Pre-Notification.
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# EU: State-Aid-Notifikation
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## Spezialwissen: EU: State-Aid-Notifikation
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- **Spezialgegenstand:** EU: State-Aid-Notifikation / eur state aid notifikation spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** Art. 108, AEUV, VO, AGVO, EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 3. `europarecht-beihilfen-vergaben`
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**Fokus:** Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche Foerderung oder öffentlicher Auftrag in Frage steht. Art. 107 108 AEUV Beihilfeverbote §§ 97 ff. GWB Vergaberecht. Prüfraster: Beihilfebegriff Ausnahmen Notifizierung De-minimis-Verordnung Vergabeschwellen Rechtsmittel. Output: Beihilfen- oder Vergabeprüfmemo. Abgrenzung: nicht für allgemeines Kartellrecht (europarecht-wettbewerb-kartell).
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# Beihilfen, Förderungen und Vergabe
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## Zweck
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Förderungen, Bürgschaften, kommunale Leistungen und Vergaben werden beihilferechtlich vorsortiert.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Beihilfeprüfung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Kommt die Begünstigung aus staatlichen Mitteln (Art. 107 Abs. 1 AEUV — Staat, Gebietskörperschaft, öffentl. Unternehmen)?
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2. Besteht ein wirtschaftlicher Vorteil, den der Begünstigte am Markt nicht bekommen haette?
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3. Ist die Maßnahme selektiv — begünstigt sie bestimmte Unternehmen oder Branchen?
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4. Wird der Wettbewerb verfälscht und der zwischenstaatliche Handel beeinträchtigt?
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5. Fällt die Maßnahme unter AGVO-Freistellung oder De-minimis (VO 2023/2831 — Schwelle EUR 300.000)?
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6. Wurde ggf. notifiziert (Art. 108 Abs. 3 AEUV Standstill-Klausel)?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Normen-Kette Beihilferecht
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- **Art. 107 Abs. 1 AEUV** — Beihilfeverbot (4 Tatbestandsmerkmale: staatliche Mittel, Vorteil, Selektivitaet, Wettbewerbsverfaelschung + Handelsbeeintraechtigung)
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- **Art. 107 Abs. 2-3 AEUV** — Legalausnahmen (Naturgastroph., Entwicklungsfoerderung, Kulturbeihilfen)
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- **Art. 108 Abs. 3 AEUV** — Notifizierungspflicht + Durchfuehrungsverbot (Standstill)
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- **AGVO (EU) 651/2014** — Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung; Freisstellung ohne Notifizierung
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- **De-minimis-VO (EU) 2023/2831** — Schwelle EUR 300.000 in 3 Jahren
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- **DFO (EU) 2024/...** (Digitalinfrastruktur) und bereichsspezifische Beihilferahmen
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Beihilfe-Kurzprüfmemo
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**Adressat:** Mandant / interne Compliance
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**Tonfall:** Sachlich-analytisch; Ampellogik
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```
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BEIHILFERECHTLICHE KURZPRUEFUNG
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Kanzlei: [KANZLEI] — Datum: [DATUM]
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Mandant: [NAME] — Maßnahme: [BESCHREIBUNG]
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1. STAATLICHE MITTEL (Art. 107 I AEUV): [JA / NEIN / FRAGLICH]
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Begruendung: [...]
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2. WIRTSCHAFTLICHER VORTEIL: [JA / NEIN / FRAGLICH]
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Private-Investor-Test anwendbar?: [JA / NEIN]
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3. SELEKTIVITAET: [JA — [Unternehmen/Sektor X] begunstigt / NEIN allgemeine Maßnahme]
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4. WETTBEWERBSVERFAELSCHUNG + HANDELSBEEINTRAECHTIGUNG: [JA / GERING]
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5. ERGEBNIS
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[ ] Keine Beihilfe — Maßnahme zulaessig
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[ ] Beihilfe — AGVO Freistellung Art. [X] (kein Notifizierungsbedarf)
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[ ] Beihilfe — De-minimis (EUR [BETRAG] — Kumulierung geprueft)
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[ ] Beihilfe — Notifizierung Art. 108 Abs. 3 AEUV erforderlich
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[ ] Beihilfe — moeglicherweise rechtswidrig; Rueckforderungsrisiko
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6. EMPFOHLENE NAECHSTE SCHRITTE
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[...]
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```
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@@ -0,0 +1,67 @@
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name: eur-kommissionsverfahren-art-258-spezial
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description: "Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: Pilotphase, Mahnschreiben, mit Gruenden versehene Stellungnahme, Klage, Zwangsgeld Art. 260 AEUV. Pruefraster fuer Beschwerdefuehrer und Mitgliedstaat. Mustertexte: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EU: Vertragsverletzung Art. 258
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## Arbeitsbereich
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Spezialfall Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: Pilotphase, Mahnschreiben, mit Gruenden versehene Stellungnahme, Klage, Zwangsgeld Art. 260 AEUV. Pruefraster fuer Beschwerdefuehrer und Mitgliedstaat. Mustertexte. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: EU: Vertragsverletzung Art. 258
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- **Spezialgegenstand:** EU: Vertragsverletzung Art. 258 / eur kommissionsverfahren art 258 spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** Art. 258, AEUV, Art. 260, EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: eur-mandant-uebersicht-zustaendigkeiten
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description: "Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB. Pro Organ Aufgabe, Verfahrensbeteiligung, Klagewege. Routing-Tabelle fuer typische Mandantenanliegen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EU: Zustaendigkeiten
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## Arbeitsbereich
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Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB. Pro Organ Aufgabe, Verfahrensbeteiligung, Klagewege. Routing-Tabelle fuer typische Mandantenanliegen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Mandantenuebersicht EU-Zustaendigkeiten: Kommission, Rat, Parlament, EuGH, EUG, EuRH, EZB.
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## Einstieg
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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||||
3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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||||
4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## EU-Organe und ihre Funktionen (Art. 13 EUV)
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| Organ | Funktion | Verfahrensbeteiligung / Klagewege |
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| **Europaeisches Parlament (EP)** | Mitgesetzgeber, Haushaltsbeschluss, Kontrolle Kommission | Petition Art. 24 II, 227 AEUV; Klagen Art. 263, 265 AEUV; PETI; Buergerbeauftragter Art. 228 AEUV |
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| **Europaeischer Rat** | Politische Leitlinien, Vertragsaenderungen Art. 48 EUV | Keine Rechtsetzung im engeren Sinn; Klagen Art. 263 AEUV gegen Beschluesse moeglich |
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| **Rat der Europaeischen Union** | Mitgesetzgeber, Koordinierung Wirtschaftspolitik | Mitwirkung am ordentlichen Gesetzgebungsverfahren Art. 294 AEUV |
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| **Kommission** | Initiativrecht, Vollzug, Huetterin der Vertraege | Beschwerde wegen Vertragsverletzung Art. 258 AEUV; State Aid Art. 108 AEUV; Kartell Art. 105 AEUV |
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| **EuGH (Court of Justice)** | Verfassungsgerichtsbarkeit der Union | Vorabentscheidung Art. 267 AEUV; Vertragsverletzung Art. 258, 259 AEUV; Rechtsmittel gegen EuG |
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| **EuG (General Court)** | Erstinstanzgericht fuer Direktklagen | Nichtigkeitsklage Art. 263 AEUV; Untaetigkeit Art. 265 AEUV; Schadensersatz Art. 268, 340 AEUV (von Privaten) |
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| **EuRH (Rechnungshof)** | Haushaltskontrolle | Keine streitigen Verfahren |
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| **EZB** | Geldpolitik Eurozone, Aufsicht (SSM) | Klagen Art. 263 AEUV gegen EZB-Beschluesse |
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## Routing fuer typische Mandantenanliegen
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| Anliegen | Empfohlener Pfad |
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| Auslegungsfrage Unionsrecht im laufenden nationalen Verfahren | Vorlageanregung an nationales Gericht (Art. 267 AEUV) |
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| Mitgliedstaat verstoesst gegen Unionsrecht | Beschwerde an Kommission (Art. 258 AEUV); Petition EP (Art. 227 AEUV); SOLVIT |
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| Akt der Union belastet Mandanten direkt | Nichtigkeitsklage Art. 263 IV AEUV (2-Monatsfrist), bei Verordnungen restriktiv (Plaumann) |
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| Schaden durch Unionsorgane | Schadensersatzklage Art. 268, 340 II AEUV vor EuG |
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| Beihilfe-Beschwerde | Notifikation Art. 108 III AEUV; Beschwerde nach VO 2015/1589 |
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| Kartell/Marktmissbrauch | Kommission DG COMP; Schadensersatz nationale Gerichte (RL 2014/104/EU, §§ 33 ff. GWB) |
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| Missstand EU-Verwaltung | Buergerbeauftragter Art. 228 AEUV |
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## Pruefraster fuer den Skill
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1. **Sachverhalt fixieren** — streitige und unstreitige Tatsachen, Lueckentafel.
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2. **Unionsbezug pruefen** — Faellt die Materie in den Anwendungsbereich des Unionsrechts (Art. 51 GRC)?
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3. **Zustaendiges Organ identifizieren** ueber die obige Tabelle.
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4. **Rechtswegerschoepfung pruefen** (bei Untaetigkeitsklage Art. 265 AEUV: vorherige Aufforderung).
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5. **Frist pruefen** (Art. 263 VI AEUV: zwei Monate ab Bekanntgabe oder Kenntnis).
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## Praxisfallen
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- **Plaumann-Formel** zur unmittelbaren und individuellen Betroffenheit Art. 263 IV AEUV ist sehr restriktiv; mit Lissabon erweitert auf "Rechtsakte mit Verordnungscharakter, die den Klaeger unmittelbar betreffen und keine Durchfuehrungsmassnahmen nach sich ziehen".
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- Vorlagepflicht des letztinstanzlichen Gerichts Art. 267 III AEUV (CILFIT-Doktrin).
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- Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 AEUV: kein subjektiver Anspruch des Beschwerdefuehrers.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: eur-state-aid-notifikation-spezial
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description: "Spezialfall State-Aid-Notifikation Art. 108 AEUV: Pflicht zur Anmeldung bei Kommission, Stillstand-Pflicht, De-minimis VO, AGVO Freistellung, Beihilferueckforderung. Pruefraster fuer Foerderung und Industrieprojekt. Mustertext fuer Pre-Notification: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EU: State-Aid-Notifikation
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## Arbeitsbereich
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Spezialfall State-Aid-Notifikation Art. 108 AEUV: Pflicht zur Anmeldung bei Kommission, Stillstand-Pflicht, De-minimis VO, AGVO Freistellung, Beihilferueckforderung. Pruefraster fuer Foerderung und Industrieprojekt. Mustertext fuer Pre-Notification. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: EU: State-Aid-Notifikation
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- **Spezialgegenstand:** EU: State-Aid-Notifikation / eur state aid notifikation spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** Art. 108, AEUV, VO, AGVO, EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: europarecht-beihilfen-vergaben
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description: "Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche Foerderung oder öffentlicher Auftrag in Frage steht. Art. 107 108 AEUV Beihilfeverbote §§ 97 ff. GWB Vergaberecht. Prüfraster: Beihilfebegriff Ausnahmen Notifizierung De-minimis-Verordnung Vergabeschwellen Rechtsmittel. Output: Beihilfen- oder Vergabeprüfmemo. Abgrenzung: nicht für allgemeines Kartellrecht (europarecht-wettbewerb-kartell): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Beihilfen, Förderungen und Vergabe
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## Arbeitsbereich
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Beihilfenrecht und Vergaberecht prüfen wenn staatliche Foerderung oder öffentlicher Auftrag in Frage steht. Art. 107 108 AEUV Beihilfeverbote §§ 97 ff. GWB Vergaberecht. Prüfraster: Beihilfebegriff Ausnahmen Notifizierung De-minimis-Verordnung Vergabeschwellen Rechtsmittel. Output: Beihilfen- oder Vergabeprüfmemo. Abgrenzung: nicht für allgemeines Kartellrecht (europarecht-wettbewerb-kartell). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Förderungen, Bürgschaften, kommunale Leistungen und Vergaben werden beihilferechtlich vorsortiert.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Beihilfeprüfung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Kommt die Begünstigung aus staatlichen Mitteln (Art. 107 Abs. 1 AEUV — Staat, Gebietskörperschaft, öffentl. Unternehmen)?
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2. Besteht ein wirtschaftlicher Vorteil, den der Begünstigte am Markt nicht bekommen haette?
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3. Ist die Maßnahme selektiv — begünstigt sie bestimmte Unternehmen oder Branchen?
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4. Wird der Wettbewerb verfälscht und der zwischenstaatliche Handel beeinträchtigt?
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5. Fällt die Maßnahme unter AGVO-Freistellung oder De-minimis (VO 2023/2831 — Schwelle EUR 300.000)?
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6. Wurde ggf. notifiziert (Art. 108 Abs. 3 AEUV Standstill-Klausel)?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Normen-Kette Beihilferecht
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- **Art. 107 Abs. 1 AEUV** — Beihilfeverbot (4 Tatbestandsmerkmale: staatliche Mittel, Vorteil, Selektivitaet, Wettbewerbsverfaelschung + Handelsbeeintraechtigung)
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- **Art. 107 Abs. 2-3 AEUV** — Legalausnahmen (Naturgastroph., Entwicklungsfoerderung, Kulturbeihilfen)
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- **Art. 108 Abs. 3 AEUV** — Notifizierungspflicht + Durchfuehrungsverbot (Standstill)
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- **AGVO (EU) 651/2014** — Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung; Freisstellung ohne Notifizierung
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- **De-minimis-VO (EU) 2023/2831** — Schwelle EUR 300.000 in 3 Jahren
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- **DFO (EU) 2024/...** (Digitalinfrastruktur) und bereichsspezifische Beihilferahmen
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Beihilfe-Kurzprüfmemo
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**Adressat:** Mandant / interne Compliance
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**Tonfall:** Sachlich-analytisch; Ampellogik
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```
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BEIHILFERECHTLICHE KURZPRUEFUNG
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Kanzlei: [KANZLEI] — Datum: [DATUM]
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Mandant: [NAME] — Maßnahme: [BESCHREIBUNG]
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1. STAATLICHE MITTEL (Art. 107 I AEUV): [JA / NEIN / FRAGLICH]
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Begruendung: [...]
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2. WIRTSCHAFTLICHER VORTEIL: [JA / NEIN / FRAGLICH]
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Private-Investor-Test anwendbar?: [JA / NEIN]
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3. SELEKTIVITAET: [JA — [Unternehmen/Sektor X] begunstigt / NEIN allgemeine Maßnahme]
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4. WETTBEWERBSVERFAELSCHUNG + HANDELSBEEINTRAECHTIGUNG: [JA / GERING]
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5. ERGEBNIS
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[ ] Keine Beihilfe — Maßnahme zulaessig
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[ ] Beihilfe — AGVO Freistellung Art. [X] (kein Notifizierungsbedarf)
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[ ] Beihilfe — De-minimis (EUR [BETRAG] — Kumulierung geprueft)
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[ ] Beihilfe — Notifizierung Art. 108 Abs. 3 AEUV erforderlich
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[ ] Beihilfe — moeglicherweise rechtswidrig; Rueckforderungsrisiko
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||||
6. EMPFOHLENE NAECHSTE SCHRITTE
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[...]
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```
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: europarecht-delegierte-durchfuehrungsakte
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description: "Delegierte Durchfuehrungsakte im Europarecht: prüft konkret Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU, Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht, Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 290 291 AEUV Delegierung. Prüfraster: Kategorie Widerruf Einwand Verbindlichkeit nationaler Umsetzungsbedarf Direktwirkung. Output: Einordnungs-Memo Verbindlichkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für primaeres EU-Recht oder Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Delegierte Durchfuehrungsakte
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# Delegierte und Durchführungsakte
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## Arbeitsbereich
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**Delegierte Durchfuehrungsakte** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU, Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht, Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `europarecht-delegierte-durchfuehrungsakte` | Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 290 291 AEUV Delegierung. Prüfraster: Kategorie Widerruf Einwand Verbindlichkeit nationaler Umsetzungsbedarf Direktwirkung. Output: Einordnungs-Memo Verbindlichkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für primaeres EU-Recht oder Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung). |
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| `europarecht-deutscher-denkfehler-scanner` | Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht erkennen und korrigieren. Art. 267 AEUV Vorrangprinzip EuGH-Judikatur. Prüfraster: fehlende Europarechtskonformität verkannte Direktwirkung uebergangene Vorlagepflicht falsche Richtlinienauslegung. Output: Denkfehler-Liste Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Qualitaets-Skill für alle Europarechts-Mandate. |
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| `europarecht-gesetzgebung-trilog` | Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und Trilog-Verhandlungen einordnen wenn EU-Regelung in Entstehung ist. Art. 289 294 AEUV ordentliches Gesetzgebungsverfahren. Prüfraster: Verfahrensstand Kompromisstext Ratspositionen EP-Positionen Zeitplan Umsetzungspflichten. Output: Verfahrensstand-Memo Stellungnahme-Empfehlung. Abgrenzung: nicht für erlassene Verordnungen oder Richtlinien. |
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Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 290 291 AEUV Delegierung. Prüfraster: Kategorie Widerruf Einwand Verbindlichkeit nationaler Umsetzungsbedarf Direktwirkung. Output: Einordnungs-Memo Verbindlichkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für primaeres EU-Recht oder Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `europarecht-delegierte-durchfuehrungsakte`
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**Fokus:** Delegierte Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte der EU einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 290 291 AEUV Delegierung. Prüfraster: Kategorie Widerruf Einwand Verbindlichkeit nationaler Umsetzungsbedarf Direktwirkung. Output: Einordnungs-Memo Verbindlichkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für primaeres EU-Recht oder Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung).
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# Delegierte und Durchführungsakte
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -101,169 +89,3 @@ Art. 291 (Durchfuehrung): [JA — einheitliche Durchfuehrungsbedingungen]
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Widerspruchsrecht EP/Rat: [JA — Frist X Wochen / NEIN]
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Moegliche Anfechtung: [Art. 263 AEUV — Frist 2 Monate ab Bekanntmachung]
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```
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## 2. `europarecht-deutscher-denkfehler-scanner`
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**Fokus:** Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht erkennen und korrigieren. Art. 267 AEUV Vorrangprinzip EuGH-Judikatur. Prüfraster: fehlende Europarechtskonformität verkannte Direktwirkung uebergangene Vorlagepflicht falsche Richtlinienauslegung. Output: Denkfehler-Liste Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Qualitaets-Skill für alle Europarechts-Mandate.
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# Deutscher-Denkfehler-Scanner
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## Zweck
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Deutsche Dogmatik wird genutzt, aber nicht als Schablone für EU-Rechtsquellen, Wirkung und Rechtsschutz missbraucht.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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||||
- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
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||||
## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
## Vertiefung: Typische Denkfehler und Korrekturen
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||||
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
- **Denkfehler 3: Charta gilt immer.** Falsch. GRCh Art. 51 — nur wenn MS EU-Recht durchfuehrt; sonst gilt das GG/EMRK.
|
||||
- **Denkfehler 4: EuGH-Zugang offen fuer Private.** Eng begrenzt. Art. 263 Abs. 4 AEUV: Plaumann-Formel sehr streng; individuelle Betroffenheit kaum nachweisbar. Regelweg: Vorlage Art. 267 AEUV ueber nationales Gericht.
|
||||
- **Denkfehler 5: Vollzugsdefizit = Verstoß.** Differenzieren: Anwendungsermessen vs. kein Ermessen; Kommission vs. nationale Behoerde; Art. 258 vs. Staatshaftung.
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||||
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||||
## Leitentscheidungen
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
## Triage vor Einsatz
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||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Welche konkrete Kategorie EU-Recht — Verordnung, Richtlinie, Charta, AEUV-Grundfreiheit?
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||||
2. Handelt ein Privatmann oder der Staat — unterschiedliche Pruefmuster!
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||||
3. Rechtsfolge: Direktwirkung, Vorrang, Staatshaftung, Vorlage?
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## Output-Template: Denkfehler-Pruefliste
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```
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EU-RECHT DENKFEHLER-SCAN
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Sachverhalt: [KURZBESCHREIBUNG]
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1. Rechtsakt klassifiziert: [VO direkt / RL umsetzungsbedurftig / GRCh / AEUV]
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2. Anwendungsbereich geprueft:
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- GRCh Art. 51: MS fuehrt EU-Recht durch? [JA / NEIN]
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||||
- Charta gilt: [JA / NUR GG]
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3. Vorrang-Konsequenz:
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||||
- Nicht: Nichtigkeit. Sondern: Nichtanwendung § X im Einzelfall
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4. Direktwirkung:
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- Richtlinie: Frist abgelaufen [JA/NEIN] + nur gg. Staat
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||||
- Verordnung: immer
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5. EuGH-Klage:
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||||
- Privilegierter Klager? [ja/nein]
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||||
- Plaumann-Formel erfuellt? [fraglich — Vorlage empfohlen]
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6. Ergebnis: [Keine deutschen Fehler entdeckt / PROBLEM: ...]
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```
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## 3. `europarecht-gesetzgebung-trilog`
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**Fokus:** Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und Trilog-Verhandlungen einordnen wenn EU-Regelung in Entstehung ist. Art. 289 294 AEUV ordentliches Gesetzgebungsverfahren. Prüfraster: Verfahrensstand Kompromisstext Ratspositionen EP-Positionen Zeitplan Umsetzungspflichten. Output: Verfahrensstand-Memo Stellungnahme-Empfehlung. Abgrenzung: nicht für erlassene Verordnungen oder Richtlinien.
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# EU-Gesetzgebung und Trilog
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## Zweck
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Politischer Entwurf, angenommener Rechtsakt, Inkrafttreten, Anwendung und nationale Umsetzung werden getrennt.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
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## Rückfragen, wenn unklar
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||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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|
||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Vertiefung: Gesetzgebungsverfahren und Leitsaetze
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|
||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Triage vor Gesetzgebungsfrage
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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||||
1. Welches Verfahren — ordentliches (Art. 294 AEUV) oder besonderes Gesetzgebungsverfahren?
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||||
2. In welcher Phase — Kommissionsvorschlag, 1. Lesung EP, 2. Lesung, Trilog, Vermittlungsausschuss?
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||||
3. Hat Mandant Interesse an Einfluss — Lobby-Kontakt, Petition EP, Konsultation Kommission?
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||||
|
||||
## Normen-Kette
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||||
- **Art. 289 AEUV** — Gesetzgebungsverfahren (ordentlich/besonderes); Art. 293 AEUV — Aenderungen Kommissionsvorschlag
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||||
- **Art. 294 AEUV** — Ordentliches Gesetzgebungsverfahren Ablauf (Lesungen, Trilog)
|
||||
- **Art. 296 AEUV** — Begruendungspflicht EU-Rechtsakte; Art. 297 — Bekanntmachung, Inkrafttreten
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||||
|
||||
## Output-Template: Legislationstrackin-Memo
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```
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||||
LEGISLATIVES TRACKING-MEMO
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Rechtsakt: [Kurzbezeichnung / COM-Nr.]
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||||
Status: [Kommissionsvorschlag / 1. Lesung EP / Trilog / verabschiedet / in Kraft]
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||||
Anwendungsbeginn: [DATUM oder X Monate nach Inkrafttreten]
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||||
Betroffener Bereich Mandant: [BESCHREIBUNG]
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Handlungsbedarf: [Lobbyarbeit / Ausnahmeregelung pruefen / Umsetzung vorbereiten]
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||||
Naechste Schritte: [...]
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```
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@@ -0,0 +1,102 @@
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name: europarecht-deutscher-denkfehler-scanner
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||||
description: "Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht erkennen und korrigieren. Art. 267 AEUV Vorrangprinzip EuGH-Judikatur. Prüfraster: fehlende Europarechtskonformität verkannte Direktwirkung uebergangene Vorlagepflicht falsche Richtlinienauslegung. Output: Denkfehler-Liste Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Qualitaets-Skill für alle Europarechts-Mandate: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Deutscher-Denkfehler-Scanner
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||||
## Arbeitsbereich
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||||
Typische deutsche Denkfehler im Umgang mit EU-Recht erkennen und korrigieren. Art. 267 AEUV Vorrangprinzip EuGH-Judikatur. Prüfraster: fehlende Europarechtskonformität verkannte Direktwirkung uebergangene Vorlagepflicht falsche Richtlinienauslegung. Output: Denkfehler-Liste Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Qualitaets-Skill für alle Europarechts-Mandate. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
|
||||
## Arbeitsweg
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||||
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
|
||||
|
||||
## Spezialwissen
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||||
|
||||
## Zweck
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||||
|
||||
Deutsche Dogmatik wird genutzt, aber nicht als Schablone für EU-Rechtsquellen, Wirkung und Rechtsschutz missbraucht.
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|
||||
## Wann verwenden
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||||
|
||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
|
||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
|
||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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||||
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||||
## Arbeitsweise
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|
||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
|
||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
|
||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
|
||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
|
||||
|
||||
## Ausgabeformat
|
||||
|
||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
|
||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
|
||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
|
||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
|
||||
|
||||
## Ton
|
||||
|
||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
|
||||
|
||||
## Vertiefung: Typische Denkfehler und Korrekturen
|
||||
|
||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
|
||||
- **Denkfehler 3: Charta gilt immer.** Falsch. GRCh Art. 51 — nur wenn MS EU-Recht durchfuehrt; sonst gilt das GG/EMRK.
|
||||
- **Denkfehler 4: EuGH-Zugang offen fuer Private.** Eng begrenzt. Art. 263 Abs. 4 AEUV: Plaumann-Formel sehr streng; individuelle Betroffenheit kaum nachweisbar. Regelweg: Vorlage Art. 267 AEUV ueber nationales Gericht.
|
||||
- **Denkfehler 5: Vollzugsdefizit = Verstoß.** Differenzieren: Anwendungsermessen vs. kein Ermessen; Kommission vs. nationale Behoerde; Art. 258 vs. Staatshaftung.
|
||||
|
||||
## Leitentscheidungen
|
||||
|
||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
|
||||
|
||||
## Triage vor Einsatz
|
||||
|
||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
|
||||
1. Welche konkrete Kategorie EU-Recht — Verordnung, Richtlinie, Charta, AEUV-Grundfreiheit?
|
||||
2. Handelt ein Privatmann oder der Staat — unterschiedliche Pruefmuster!
|
||||
3. Rechtsfolge: Direktwirkung, Vorrang, Staatshaftung, Vorlage?
|
||||
|
||||
## Output-Template: Denkfehler-Pruefliste
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||||
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```
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||||
EU-RECHT DENKFEHLER-SCAN
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||||
Sachverhalt: [KURZBESCHREIBUNG]
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||||
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||||
1. Rechtsakt klassifiziert: [VO direkt / RL umsetzungsbedurftig / GRCh / AEUV]
|
||||
2. Anwendungsbereich geprueft:
|
||||
- GRCh Art. 51: MS fuehrt EU-Recht durch? [JA / NEIN]
|
||||
- Charta gilt: [JA / NUR GG]
|
||||
3. Vorrang-Konsequenz:
|
||||
- Nicht: Nichtigkeit. Sondern: Nichtanwendung § X im Einzelfall
|
||||
4. Direktwirkung:
|
||||
- Richtlinie: Frist abgelaufen [JA/NEIN] + nur gg. Staat
|
||||
- Verordnung: immer
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||||
5. EuGH-Klage:
|
||||
- Privilegierter Klager? [ja/nein]
|
||||
- Plaumann-Formel erfuellt? [fraglich — Vorlage empfohlen]
|
||||
6. Ergebnis: [Keine deutschen Fehler entdeckt / PROBLEM: ...]
|
||||
```
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||||
@@ -0,0 +1,92 @@
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||||
name: europarecht-gesetzgebung-trilog
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||||
description: "Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und Trilog-Verhandlungen einordnen wenn EU-Regelung in Entstehung ist. Art. 289 294 AEUV ordentliches Gesetzgebungsverfahren. Prüfraster: Verfahrensstand Kompromisstext Ratspositionen EP-Positionen Zeitplan Umsetzungspflichten. Output: Verfahrensstand-Memo Stellungnahme-Empfehlung. Abgrenzung: nicht für erlassene Verordnungen oder Richtlinien: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EU-Gesetzgebung und Trilog
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## Arbeitsbereich
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||||
Europaeisches Gesetzgebungsverfahren und Trilog-Verhandlungen einordnen wenn EU-Regelung in Entstehung ist. Art. 289 294 AEUV ordentliches Gesetzgebungsverfahren. Prüfraster: Verfahrensstand Kompromisstext Ratspositionen EP-Positionen Zeitplan Umsetzungspflichten. Output: Verfahrensstand-Memo Stellungnahme-Empfehlung. Abgrenzung: nicht für erlassene Verordnungen oder Richtlinien. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
|
||||
## Arbeitsweg
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||||
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Politischer Entwurf, angenommener Rechtsakt, Inkrafttreten, Anwendung und nationale Umsetzung werden getrennt.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Vertiefung: Gesetzgebungsverfahren und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Triage vor Gesetzgebungsfrage
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Welches Verfahren — ordentliches (Art. 294 AEUV) oder besonderes Gesetzgebungsverfahren?
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2. In welcher Phase — Kommissionsvorschlag, 1. Lesung EP, 2. Lesung, Trilog, Vermittlungsausschuss?
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3. Hat Mandant Interesse an Einfluss — Lobby-Kontakt, Petition EP, Konsultation Kommission?
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## Normen-Kette
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- **Art. 289 AEUV** — Gesetzgebungsverfahren (ordentlich/besonderes); Art. 293 AEUV — Aenderungen Kommissionsvorschlag
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- **Art. 294 AEUV** — Ordentliches Gesetzgebungsverfahren Ablauf (Lesungen, Trilog)
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- **Art. 296 AEUV** — Begruendungspflicht EU-Rechtsakte; Art. 297 — Bekanntmachung, Inkrafttreten
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## Output-Template: Legislationstrackin-Memo
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```
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LEGISLATIVES TRACKING-MEMO
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Rechtsakt: [Kurzbezeichnung / COM-Nr.]
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Status: [Kommissionsvorschlag / 1. Lesung EP / Trilog / verabschiedet / in Kraft]
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Anwendungsbeginn: [DATUM oder X Monate nach Inkrafttreten]
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Betroffener Bereich Mandant: [BESCHREIBUNG]
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Handlungsbedarf: [Lobbyarbeit / Ausnahmeregelung pruefen / Umsetzung vorbereiten]
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Naechste Schritte: [...]
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```
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: europarecht-grundfreiheiten-binnenmarkt
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description: "Grundfreiheiten Binnenmarkt im Europarecht: prüft konkret Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn, EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird, Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit oder nationale Beschraenkung in Frage steht. Art. 34 45 49 56 63 AEUV Warenverkehr Personenfreizuegigkeit Niederlassungsfreiheit. Prüfraster: Anwendungsbereich Beschraenkung Rechtfertigung Verhältnismäßigkeit Cassis-Doktrin. Output: Grundfreiheiten-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EU-Beihilfen (europarecht-beihilfen-vergaben): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Grundfreiheiten Binnenmarkt
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# Grundfreiheiten und Binnenmarkt
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## Arbeitsbereich
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**Grundfreiheiten Binnenmarkt** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn, EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird, Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `europarecht-grundfreiheiten-binnenmarkt` | Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit oder nationale Beschraenkung in Frage steht. Art. 34 45 49 56 63 AEUV Warenverkehr Personenfreizuegigkeit Niederlassungsfreiheit. Prüfraster: Anwendungsbereich Beschraenkung Rechtfertigung Verhältnismäßigkeit Cassis-Doktrin. Output: Grundfreiheiten-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EU-Beihilfen (europarecht-beihilfen-vergaben). |
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| `europarecht-grundrechte-charta` | EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird oder Mitgliedstaat im Anwendungsbereich des EU-Rechts handelt. Art. 51 GRC Anwendungsbereich Art. 6 EUV. Prüfraster: Anwendungsbereich Art. 51 GRC beruertes Recht Einschraenkung Art. 52 GRC Wesensgehalt Verhältnismäßigkeit. Output: GRC-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EMRK oder nationales Grundgesetz. |
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| `europarecht-klagearten-eugh` | Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und Zulassigkeitsvoraussetzungen prüfen. Art. 263 265 268 340 AEUV Nichtigkeitsklage Untätigkeitsklage Schadensersatz. Prüfraster: Klageart Klagebefugnis Fristen Zuständigkeit Zulässigkeit Begründung. Output: Klagearten-Prüfschema Zulässigkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für Vertragsverletzungsverfahren (europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung). |
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||||
Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit oder nationale Beschraenkung in Frage steht. Art. 34 45 49 56 63 AEUV Warenverkehr Personenfreizuegigkeit Niederlassungsfreiheit. Prüfraster: Anwendungsbereich Beschraenkung Rechtfertigung Verhältnismäßigkeit Cassis-Doktrin. Output: Grundfreiheiten-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EU-Beihilfen (europarecht-beihilfen-vergaben). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `europarecht-grundfreiheiten-binnenmarkt`
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**Fokus:** Grundfreiheiten des Binnenmarkts prüfen wenn grenzüberschreitende Wirtschaftstätigkeit oder nationale Beschraenkung in Frage steht. Art. 34 45 49 56 63 AEUV Warenverkehr Personenfreizuegigkeit Niederlassungsfreiheit. Prüfraster: Anwendungsbereich Beschraenkung Rechtfertigung Verhältnismäßigkeit Cassis-Doktrin. Output: Grundfreiheiten-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EU-Beihilfen (europarecht-beihilfen-vergaben).
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# Grundfreiheiten und Binnenmarkt
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -131,221 +119,3 @@ Sachverhalt: [KURZBESCHREIBUNG]
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[ ] Beschraenkung — gerechtfertigt
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[ ] Beschraenkung — nicht gerechtfertigt — EU-Rechtsverstoß
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```
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## 2. `europarecht-grundrechte-charta`
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**Fokus:** EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird oder Mitgliedstaat im Anwendungsbereich des EU-Rechts handelt. Art. 51 GRC Anwendungsbereich Art. 6 EUV. Prüfraster: Anwendungsbereich Art. 51 GRC beruertes Recht Einschraenkung Art. 52 GRC Wesensgehalt Verhältnismäßigkeit. Output: GRC-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EMRK oder nationales Grundgesetz.
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# EU-Grundrechte und Charta
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## Zweck
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Die Charta wird nur im Anwendungsbereich des Unionsrechts aktiviert und nicht als Allzweckgrundrecht eingesetzt.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
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## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Charta-Pruefung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Handelt der Mitgliedstaat in Durchfuehrung von EU-Recht (Art. 51 GRCh — dann Charta anwendbar)?
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2. Welches Grundrecht der GRCh ist einschlaegig (Art. 1-54 GRCh)?
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||||
3. Besteht ein entsprechendes EMRK-Recht — Wechselwirkung Art. 52 Abs. 3 GRCh?
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||||
4. Ist der Eingriff durch Art. 52 GRCh gerechtfertigt (Gesetzesvorbehalt, Wesensgehalt, Verhältnismaessigkeit)?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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Rechtsprechung live über [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu/) verifizieren — keine Az. aus Modellwissen.
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||||
Aktuelle Linien zu Art. 7, 8 GRCh (Datenschutz / Privatleben) — relevant für Mandate Q4 2025 - Q2 2026:
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||||
- EuGH, Urt. v. 02.12.2025 — C-492/23 (Russmedia) — DSGVO geht DSA vor; Plattformen müssen vor Veröffentlichung von Inhalten mit besonderen Datenkategorien Identität des Posters prüfen und Rechtsgrundlage prüfen; Hosting-Privileg gilt nicht für DSGVO-Verstöße.
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||||
- EuGH, Urt. v. 13.02.2025 — C-383/23 (ILVA) — DSGVO-Bußgelder können auf Konzernumsatz (Art. 83 Abs. 4-6 DSGVO) bezogen werden; "Unternehmen" im Sinne des EU-Wettbewerbsrechts (Art. 101, 102 AEUV) auch für DSGVO-Geldbußenobergrenze einschlägig.
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||||
- EuGH, Urt. v. 19.03.2026 — C-526/24 (Brillen Rottler) — Erstmaliger Auskunftsantrag (Art. 15 DSGVO) kann als rechtsmissbräuchlich zurückgewiesen werden; Beweislast trägt der Verantwortliche.
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||||
- EGMR, Urt. v. 09.04.2024 — Verein KlimaSeniorinnen gegen Schweiz, Bf-Nr. 53600/20 — Art. 8 EMRK-Schutzpflicht des Staates gegen Folgen des Klimawandels (relevant über Art. 52 Abs. 3 GRCh).
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## Normen-Kette GRCh
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- **Art. 7 GRCh** — Achtung des Privat- und Familienlebens (EMRK Art. 8 entspricht)
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- **Art. 8 GRCh** — Datenschutz; Verarbeitung personenbezogener Daten
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- **Art. 17 GRCh** — Eigentumsrecht; Art. 41 — Recht auf gute Verwaltung
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||||
- **Art. 47 GRCh** — Recht auf wirksamen Rechtsbehelf und unparteiisches Gericht
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||||
- **Art. 51 GRCh** — Anwendungsbereich: nur bei Durchfuehrung von EU-Recht durch MS
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||||
- **Art. 52 GRCh** — Tragweite und Auslegung der Rechte; Verhältnismaessigkeit; EMRK-Parallelnorm
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||||
## Quellenregel
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||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: GRCh-Grundrechtepruefung
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**Adressat:** Kanzlei-intern
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**Tonfall:** Systematisch-juristisch
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```
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GRCh-GRUNDRECHTEPRUEFUNG
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||||
Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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1. ANWENDBARKEIT GRCh ART. 51
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MS fuehrt EU-Recht durch: [JA — Bezug: [VO/RL] / NEIN — nur GG/EMRK]
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||||
2. EINSCHLAEGIGES GRUNDRECHT
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||||
Art. [X] GRCh: [Bezeichnung]
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||||
EMRK-Entsprechung Art. 52 Abs. 3: Art. [Y] EMRK
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||||
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||||
3. EINGRIFF
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||||
Beschreibung: [...]
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||||
Intensitaet: [gering / mittel / schwerwiegend]
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||||
4. RECHTFERTIGUNG ART. 52 ABS. 1 GRCh
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||||
a) Gesetzesvorbehalt: [gesetzliche Grundlage: ...]
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||||
b) Wesensgehalt unberuehrt: [JA / NEIN]
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||||
c) Verhältnismaessigkeit: geeignet [JA/NEIN] erforderlich [JA/NEIN] angemessen [JA/NEIN]
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||||
5. ERGEBNIS
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[ ] Kein Eingriff
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[ ] Eingriff — gerechtfertigt
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[ ] Eingriff — NICHT gerechtfertigt — EU-Grundrechtsverletzung
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Empfehlung: [Vorabentscheidung / Verfassungsbeschwerde / Klage EuGH]
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```
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||||
## 3. `europarecht-klagearten-eugh`
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**Fokus:** Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und Zulassigkeitsvoraussetzungen prüfen. Art. 263 265 268 340 AEUV Nichtigkeitsklage Untätigkeitsklage Schadensersatz. Prüfraster: Klageart Klagebefugnis Fristen Zuständigkeit Zulässigkeit Begründung. Output: Klagearten-Prüfschema Zulässigkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für Vertragsverletzungsverfahren (europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung).
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# EuGH-Klagearten und Rechtsschutz
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## Zweck
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Direkter EuG/EuGH-Zugang wird nicht überschätzt; Fristen und Zulässigkeit werden früh geprüft.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
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## Rückfragen, wenn unklar
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||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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||||
|
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## Ausgabeformat
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||||
|
||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
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||||
## Ton
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||||
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
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||||
## Triage vor Klage-/Rechtswegprüfung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Welche Handlung ist angegriffen — EU-Verordnung, EU-Richtlinie, Kommissionsbeschluss, Untaetigkeit?
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||||
2. Wer klagt — Mitgliedstaat (privilegierter Klager), Institution, natuerliche oder juristische Person (nicht privilegierter Klager)?
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||||
3. Ist direkte individuelle Betroffenheit nachweisbar (bei nicht privilegierten Klaegern Art. 263 Abs. 4 AEUV)?
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||||
4. Ist die 2-Monats-Frist Art. 263 Abs. 6 AEUV noch offen?
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||||
5. Besteht Vorlagemoeglichkeit beim nationalen Gericht als Alternative (Art. 267 AEUV)?
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||||
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||||
## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
## Normen-Kette EuGH-Klagearten
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- **Art. 263 AEUV** — Nichtigkeitsklage; Fristen; Klagebefugnis privilegierter/nicht-privilegierter Klager
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||||
- **Art. 265 AEUV** — Untaetigkeitsklage; Voraussetzungen: vorherige Aufforderung + 2 Monate Nichtreagieren
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||||
- **Art. 268 AEUV iVm Art. 340 AEUV** — Amtshaftungsklage; hinreichend qualifizierter Rechtsverstoss; Schaden; Kausalitaet
|
||||
- **Art. 267 AEUV** — Vorabentscheidungsverfahren als indirekter Rechtsschutz-Weg fuer Private
|
||||
- **Art. 278 AEUV** — Vorlaufiger Rechtsschutz beim EuGH (Antrag auf Aussetzung)
|
||||
- **EuGH-Satzung Art. 56** — Frist Rechtsmittel gegen EuG-Urteile: 2 Monate
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
|
||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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||||
## Output-Template: Klagebefugnis-Pruefmemo
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||||
**Adressat:** Kanzlei-intern / Mandant
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||||
**Tonfall:** Sachlich-juristisch; Zulässigkeit klärend
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```
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KLAGEBEFUGNIS-MEMO EuGH / EuG
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||||
Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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||||
Angegriffener EU-Rechtsakt: [CELEX-Nr. / Art der Maßnahme]
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||||
|
||||
A. KLAGEARTENWAHL
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||||
[ ] Nichtigkeitsklage Art. 263 AEUV — Frist: 2 Monate ab [DATUM BEKANNTGABE]
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||||
[ ] Untaetigkeitsklage Art. 265 AEUV — Aufforderung an [INSTITUTION] am [DATUM]
|
||||
[ ] Amtshaftung Art. 268/340 AEUV — Schaden: EUR [X]; Kausalitaet: [ja/nein]
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||||
[ ] Vorabentscheidung Art. 267 AEUV (nur via nationales Gericht)
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||||
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||||
B. KLAGEBEFUGNIS (bei Art. 263 Abs. 4)
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||||
Privileg. Klager (MS / Inst.): [ja / nein]
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||||
Unmittelbare Betroffenheit: [ja — Beschluss ohne Durchfuehrungsmaßnahmen / nein]
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||||
Individuelle Betroffenheit (Plaumann): [ja — [SPEZ. GRÜNDE] / FRAGLICH]
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||||
Eigene Rechtsinstrumente (Regelungsakt): [ja / nein]
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||||
C. FRIST
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Klagefrist Art. 263 Abs. 6: 2 Monate ab [DATUM] = letzter Tag [DATUM]
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||||
Fristwahrung: [gesichert / gefaehrdet — Antrag Fristerstreckung EuGH?]
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||||
D. ERGEBNIS
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[ ] Klage zulaessig — weiter mit Begruendung
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[ ] Klage unzulaessig — Alternative: Vorabentscheidungsverfahren Art. 267 AEUV
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||||
[ ] Weitere Klaerung erforderlich: [Punkt]
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||||
```
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@@ -0,0 +1,126 @@
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---
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||||
name: europarecht-grundrechte-charta
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description: "EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird oder Mitgliedstaat im Anwendungsbereich des EU-Rechts handelt. Art. 51 GRC Anwendungsbereich Art. 6 EUV. Prüfraster: Anwendungsbereich Art. 51 GRC beruertes Recht Einschraenkung Art. 52 GRC Wesensgehalt Verhältnismäßigkeit. Output: GRC-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EMRK oder nationales Grundgesetz: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EU-Grundrechte und Charta
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## Arbeitsbereich
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||||
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||||
EU-Grundrechtecharta anwenden wenn EU-Recht vollzogen wird oder Mitgliedstaat im Anwendungsbereich des EU-Rechts handelt. Art. 51 GRC Anwendungsbereich Art. 6 EUV. Prüfraster: Anwendungsbereich Art. 51 GRC beruertes Recht Einschraenkung Art. 52 GRC Wesensgehalt Verhältnismäßigkeit. Output: GRC-Prüfschema Prüfmemo. Abgrenzung: nicht für EMRK oder nationales Grundgesetz. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
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||||
## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Die Charta wird nur im Anwendungsbereich des Unionsrechts aktiviert und nicht als Allzweckgrundrecht eingesetzt.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Charta-Pruefung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Handelt der Mitgliedstaat in Durchfuehrung von EU-Recht (Art. 51 GRCh — dann Charta anwendbar)?
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||||
2. Welches Grundrecht der GRCh ist einschlaegig (Art. 1-54 GRCh)?
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||||
3. Besteht ein entsprechendes EMRK-Recht — Wechselwirkung Art. 52 Abs. 3 GRCh?
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||||
4. Ist der Eingriff durch Art. 52 GRCh gerechtfertigt (Gesetzesvorbehalt, Wesensgehalt, Verhältnismaessigkeit)?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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Rechtsprechung live über [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu/) verifizieren — keine Az. aus Modellwissen.
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Aktuelle Linien zu Art. 7, 8 GRCh (Datenschutz / Privatleben) — relevant für Mandate Q4 2025 - Q2 2026:
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||||
- EuGH, Urt. v. 02.12.2025 — C-492/23 (Russmedia) — DSGVO geht DSA vor; Plattformen müssen vor Veröffentlichung von Inhalten mit besonderen Datenkategorien Identität des Posters prüfen und Rechtsgrundlage prüfen; Hosting-Privileg gilt nicht für DSGVO-Verstöße.
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||||
- EuGH, Urt. v. 13.02.2025 — C-383/23 (ILVA) — DSGVO-Bußgelder können auf Konzernumsatz (Art. 83 Abs. 4-6 DSGVO) bezogen werden; "Unternehmen" im Sinne des EU-Wettbewerbsrechts (Art. 101, 102 AEUV) auch für DSGVO-Geldbußenobergrenze einschlägig.
|
||||
- EuGH, Urt. v. 19.03.2026 — C-526/24 (Brillen Rottler) — Erstmaliger Auskunftsantrag (Art. 15 DSGVO) kann als rechtsmissbräuchlich zurückgewiesen werden; Beweislast trägt der Verantwortliche.
|
||||
- EGMR, Urt. v. 09.04.2024 — Verein KlimaSeniorinnen gegen Schweiz, Bf-Nr. 53600/20 — Art. 8 EMRK-Schutzpflicht des Staates gegen Folgen des Klimawandels (relevant über Art. 52 Abs. 3 GRCh).
|
||||
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||||
## Normen-Kette GRCh
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- **Art. 7 GRCh** — Achtung des Privat- und Familienlebens (EMRK Art. 8 entspricht)
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- **Art. 8 GRCh** — Datenschutz; Verarbeitung personenbezogener Daten
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||||
- **Art. 17 GRCh** — Eigentumsrecht; Art. 41 — Recht auf gute Verwaltung
|
||||
- **Art. 47 GRCh** — Recht auf wirksamen Rechtsbehelf und unparteiisches Gericht
|
||||
- **Art. 51 GRCh** — Anwendungsbereich: nur bei Durchfuehrung von EU-Recht durch MS
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||||
- **Art. 52 GRCh** — Tragweite und Auslegung der Rechte; Verhältnismaessigkeit; EMRK-Parallelnorm
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## Quellenregel
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||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: GRCh-Grundrechtepruefung
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||||
**Adressat:** Kanzlei-intern
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||||
**Tonfall:** Systematisch-juristisch
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```
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GRCh-GRUNDRECHTEPRUEFUNG
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||||
Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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1. ANWENDBARKEIT GRCh ART. 51
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MS fuehrt EU-Recht durch: [JA — Bezug: [VO/RL] / NEIN — nur GG/EMRK]
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||||
2. EINSCHLAEGIGES GRUNDRECHT
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||||
Art. [X] GRCh: [Bezeichnung]
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||||
EMRK-Entsprechung Art. 52 Abs. 3: Art. [Y] EMRK
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||||
3. EINGRIFF
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||||
Beschreibung: [...]
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||||
Intensitaet: [gering / mittel / schwerwiegend]
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||||
4. RECHTFERTIGUNG ART. 52 ABS. 1 GRCh
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||||
a) Gesetzesvorbehalt: [gesetzliche Grundlage: ...]
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||||
b) Wesensgehalt unberuehrt: [JA / NEIN]
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||||
c) Verhältnismaessigkeit: geeignet [JA/NEIN] erforderlich [JA/NEIN] angemessen [JA/NEIN]
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||||
5. ERGEBNIS
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[ ] Kein Eingriff
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[ ] Eingriff — gerechtfertigt
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[ ] Eingriff — NICHT gerechtfertigt — EU-Grundrechtsverletzung
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||||
Empfehlung: [Vorabentscheidung / Verfassungsbeschwerde / Klage EuGH]
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||||
```
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||||
@@ -0,0 +1,120 @@
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---
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||||
name: europarecht-klagearten-eugh
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||||
description: "Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und Zulassigkeitsvoraussetzungen prüfen. Art. 263 265 268 340 AEUV Nichtigkeitsklage Untätigkeitsklage Schadensersatz. Prüfraster: Klageart Klagebefugnis Fristen Zuständigkeit Zulässigkeit Begründung. Output: Klagearten-Prüfschema Zulässigkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für Vertragsverletzungsverfahren (europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EuGH-Klagearten und Rechtsschutz
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## Arbeitsbereich
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||||
Klagemoglichkeiten vor dem EuGH und EuG einordnen und Zulassigkeitsvoraussetzungen prüfen. Art. 263 265 268 340 AEUV Nichtigkeitsklage Untätigkeitsklage Schadensersatz. Prüfraster: Klageart Klagebefugnis Fristen Zuständigkeit Zulässigkeit Begründung. Output: Klagearten-Prüfschema Zulässigkeitsanalyse. Abgrenzung: nicht für Vertragsverletzungsverfahren (europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
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||||
## Spezialwissen
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## Zweck
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Direkter EuG/EuGH-Zugang wird nicht überschätzt; Fristen und Zulässigkeit werden früh geprüft.
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||||
## Wann verwenden
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||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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||||
|
||||
## Arbeitsweise
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||||
|
||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
|
||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
|
||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
|
||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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||||
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||||
## Ausgabeformat
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||||
|
||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
|
||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
|
||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
|
||||
|
||||
## Ton
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||||
|
||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
## Triage vor Klage-/Rechtswegprüfung
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||||
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||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Welche Handlung ist angegriffen — EU-Verordnung, EU-Richtlinie, Kommissionsbeschluss, Untaetigkeit?
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||||
2. Wer klagt — Mitgliedstaat (privilegierter Klager), Institution, natuerliche oder juristische Person (nicht privilegierter Klager)?
|
||||
3. Ist direkte individuelle Betroffenheit nachweisbar (bei nicht privilegierten Klaegern Art. 263 Abs. 4 AEUV)?
|
||||
4. Ist die 2-Monats-Frist Art. 263 Abs. 6 AEUV noch offen?
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||||
5. Besteht Vorlagemoeglichkeit beim nationalen Gericht als Alternative (Art. 267 AEUV)?
|
||||
|
||||
## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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||||
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
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||||
## Normen-Kette EuGH-Klagearten
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||||
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||||
- **Art. 263 AEUV** — Nichtigkeitsklage; Fristen; Klagebefugnis privilegierter/nicht-privilegierter Klager
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||||
- **Art. 265 AEUV** — Untaetigkeitsklage; Voraussetzungen: vorherige Aufforderung + 2 Monate Nichtreagieren
|
||||
- **Art. 268 AEUV iVm Art. 340 AEUV** — Amtshaftungsklage; hinreichend qualifizierter Rechtsverstoss; Schaden; Kausalitaet
|
||||
- **Art. 267 AEUV** — Vorabentscheidungsverfahren als indirekter Rechtsschutz-Weg fuer Private
|
||||
- **Art. 278 AEUV** — Vorlaufiger Rechtsschutz beim EuGH (Antrag auf Aussetzung)
|
||||
- **EuGH-Satzung Art. 56** — Frist Rechtsmittel gegen EuG-Urteile: 2 Monate
|
||||
|
||||
## Quellenregel
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||||
|
||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
|
||||
## Output-Template: Klagebefugnis-Pruefmemo
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||||
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||||
**Adressat:** Kanzlei-intern / Mandant
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||||
**Tonfall:** Sachlich-juristisch; Zulässigkeit klärend
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||||
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```
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||||
KLAGEBEFUGNIS-MEMO EuGH / EuG
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||||
Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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||||
Angegriffener EU-Rechtsakt: [CELEX-Nr. / Art der Maßnahme]
|
||||
|
||||
A. KLAGEARTENWAHL
|
||||
[ ] Nichtigkeitsklage Art. 263 AEUV — Frist: 2 Monate ab [DATUM BEKANNTGABE]
|
||||
[ ] Untaetigkeitsklage Art. 265 AEUV — Aufforderung an [INSTITUTION] am [DATUM]
|
||||
[ ] Amtshaftung Art. 268/340 AEUV — Schaden: EUR [X]; Kausalitaet: [ja/nein]
|
||||
[ ] Vorabentscheidung Art. 267 AEUV (nur via nationales Gericht)
|
||||
|
||||
B. KLAGEBEFUGNIS (bei Art. 263 Abs. 4)
|
||||
Privileg. Klager (MS / Inst.): [ja / nein]
|
||||
Unmittelbare Betroffenheit: [ja — Beschluss ohne Durchfuehrungsmaßnahmen / nein]
|
||||
Individuelle Betroffenheit (Plaumann): [ja — [SPEZ. GRÜNDE] / FRAGLICH]
|
||||
Eigene Rechtsinstrumente (Regelungsakt): [ja / nein]
|
||||
|
||||
C. FRIST
|
||||
Klagefrist Art. 263 Abs. 6: 2 Monate ab [DATUM] = letzter Tag [DATUM]
|
||||
Fristwahrung: [gesichert / gefaehrdet — Antrag Fristerstreckung EuGH?]
|
||||
|
||||
D. ERGEBNIS
|
||||
[ ] Klage zulaessig — weiter mit Begruendung
|
||||
[ ] Klage unzulaessig — Alternative: Vorabentscheidungsverfahren Art. 267 AEUV
|
||||
[ ] Weitere Klaerung erforderlich: [Punkt]
|
||||
```
|
||||
@@ -1,33 +1,23 @@
|
||||
---
|
||||
name: europarecht-kompass-anschluss-router
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||||
description: "Anschluss Router im Europarecht: prüft konkret Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin, Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass, Chronologie und Belegmatrix im Plugin europarecht-kompass. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
|
||||
description: "Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
|
||||
---
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||||
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# Anschluss Router
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||||
# Europarecht-Kompass — Allgemein
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||||
## Arbeitsbereich
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||||
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**Anschluss Router** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin, Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
|
||||
## Prüffelder
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||||
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||||
| Prüffeld | Fokus |
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| --- | --- |
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||||
| `allgemein` | Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage. |
|
||||
| `workflow-anschluss-skills-router` | Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor. |
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||||
| `workflow-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix im Plugin europarecht-kompass: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen. |
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||||
Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
|
||||
## Arbeitsweg
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||||
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||||
- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
## Prüffelder im Detail
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||||
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## 1. `allgemein`
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**Fokus:** Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Europarecht Kompass-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage.
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||||
## Spezialwissen
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||||
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## Konversationsstil – konzis starten, schnell zum Dokument
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@@ -40,7 +30,6 @@ description: "Anschluss Router im Europarecht: prüft konkret Einstieg, Schnellt
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# Europarecht-Kompass — Allgemein
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## Schnellstart-Workflow
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@@ -277,73 +266,3 @@ Schwerpunkte sind: Vorrangprinzip und unmittelbare Wirkung, Richtlinienumsetzung
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer sie bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitsschritt dokumentiert ist.
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- Wenn eine Quelle, Randnummer, Behördenpraxis oder Frist nicht sicher geprüft ist, sichtbar als Prüfpunkt markieren und keine Scheinpräzision erzeugen.
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||||
- Ergebnisse so liefern, dass sie sofort weiterverwendbar sind: Kurzbild, Prüfpfad, Risikoampel, Lückenliste und konkrete nächste Schritte.
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## 2. `workflow-anschluss-skills-router`
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||||
**Fokus:** Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor.
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# Anschluss-Skills Router
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## Aufgabe
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||||
Dieses Modul bearbeitet: Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor..
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## Einstieg
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||||
Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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||||
3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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||||
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||||
## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## 3. `workflow-chronologie-und-belegmatrix`
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**Fokus:** Chronologie und Belegmatrix im Plugin europarecht-kompass: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen.
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# Chronologie und Belegmatrix
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Chronologie und Belegmatrix im Plugin europarecht-kompass: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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+5
-87
@@ -1,35 +1,23 @@
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name: europarecht-kompass-fristen-risikoampel-mandantenkommunikation
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description: "Fristen Risikoampel Mandantenkommunikation im Europarecht: prüft konkret Fristen- und Risikoampel im Plugin europarecht-kompass, Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass, Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Fristen Risikoampel Mandantenkommunikation
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# Fristen- und Risikoampel
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## Arbeitsbereich
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**Fristen Risikoampel Mandantenkommunikation** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Fristen- und Risikoampel im Plugin europarecht-kompass, Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass, Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| --- | --- |
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| `workflow-fristen-und-risikoampel` | Fristen- und Risikoampel im Plugin europarecht-kompass: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen. |
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| `workflow-mandantenkommunikation` | Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten. |
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| `workflow-redteam-qualitygate` | Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton. |
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Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `workflow-fristen-und-risikoampel`
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**Fokus:** Fristen- und Risikoampel im Plugin europarecht-kompass: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen.
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# Fristen- und Risikoampel
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Fristen- und Risikoampel im Plugin europarecht-kompass: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen..
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@@ -69,73 +57,3 @@ Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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||||
## 2. `workflow-mandantenkommunikation`
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**Fokus:** Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten.
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# Mandantenkommunikation
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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||||
## Arbeitsworkflow
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||||
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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||||
3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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||||
## Output-Standard
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||||
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
|
||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## 3. `workflow-redteam-qualitygate`
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**Fokus:** Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton.
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# Red-Team Qualitygate
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||||
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||||
## Aufgabe
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||||
Dieses Modul bearbeitet: Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton..
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||||
## Einstieg
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||||
Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
|
||||
|
||||
1. Wer fragt in welcher Rolle?
|
||||
2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
|
||||
3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
|
||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
|
||||
|
||||
## Arbeitsworkflow
|
||||
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
|
||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
|
||||
3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
|
||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
|
||||
|
||||
## Output-Standard
|
||||
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
|
||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
|
||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
|
||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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||||
## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
|
||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
|
||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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||||
name: europarecht-mandantenmemo-quality-gate
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description: "Mandantenmemo Quality Gate im Europarecht: prüft konkret Einstiegspunkt für Europarechtsmandate, Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und, EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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||||
description: "Einstiegspunkt für Europarechtsmandate: Rechtsgebiet bestimmen relevante Normen identifizieren Bearbeitungsroute festlegen. AEUV EUV GRC EU-Sekundaerrecht. Prüfraster: Sachverhalt EU-Rechtsbezug Rechtsgebiet Route Zeitdruck Mandantensprache. Output: Mandat-Steckbrief Normenmap naechste Schritte. Abgrenzung: Einstieg und Triage; Detailarbeit in Spezialist-Skills: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Mandantenmemo Quality Gate
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# Europarecht-Kommandocenter
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## Arbeitsbereich
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**Mandantenmemo Quality Gate** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Einstiegspunkt für Europarechtsmandate, Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und, EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| --- | --- |
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| `europarecht-kommandocenter` | Einstiegspunkt für Europarechtsmandate: Rechtsgebiet bestimmen relevante Normen identifizieren Bearbeitungsroute festlegen. AEUV EUV GRC EU-Sekundaerrecht. Prüfraster: Sachverhalt EU-Rechtsbezug Rechtsgebiet Route Zeitdruck Mandantensprache. Output: Mandat-Steckbrief Normenmap naechste Schritte. Abgrenzung: Einstieg und Triage; Detailarbeit in Spezialist-Skills. |
|
||||
| `europarecht-mandantenmemo` | Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und praxisorientiert verfassen. AEUV EUV EU-Sekundaerrecht Grundfreiheiten. Prüfraster: Sachverhaltszusammenfassung Rechtslage Handlungsoptionen Risiken Empfehlung Mandantensprache. Output: strukturiertes Mandantenmemo. Abgrenzung: nicht für interne Vermerke oder Schriftsaetze. |
|
||||
| `europarecht-quality-gate` | EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler und Luecken prüfen vor Versand. Art. 267 AEUV EuGH-Judikatur Vorrangprinzip. Prüfraster: Vorlagepflicht uebersehen Direktwirkung verkannt Normhierarchie fehlerhaft Richtlinienkonformität fehlend. Output: Fehlerprotokoll Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Quality Gate für alle Europarechts-Skills. |
|
||||
Einstiegspunkt für Europarechtsmandate: Rechtsgebiet bestimmen relevante Normen identifizieren Bearbeitungsroute festlegen. AEUV EUV GRC EU-Sekundaerrecht. Prüfraster: Sachverhalt EU-Rechtsbezug Rechtsgebiet Route Zeitdruck Mandantensprache. Output: Mandat-Steckbrief Normenmap naechste Schritte. Abgrenzung: Einstieg und Triage; Detailarbeit in Spezialist-Skills. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
|
||||
## Arbeitsweg
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||||
|
||||
- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
|
||||
## Prüffelder im Detail
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||||
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## 1. `europarecht-kommandocenter`
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||||
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||||
**Fokus:** Einstiegspunkt für Europarechtsmandate: Rechtsgebiet bestimmen relevante Normen identifizieren Bearbeitungsroute festlegen. AEUV EUV GRC EU-Sekundaerrecht. Prüfraster: Sachverhalt EU-Rechtsbezug Rechtsgebiet Route Zeitdruck Mandantensprache. Output: Mandat-Steckbrief Normenmap naechste Schritte. Abgrenzung: Einstieg und Triage; Detailarbeit in Spezialist-Skills.
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# Europarecht-Kommandocenter
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## Spezialwissen
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||||
## Zweck
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||||
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@@ -113,175 +101,3 @@ Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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||||
5. Rechtsmittel: [Klage / Vorlageanregung / Beschwerde Kommission / Staatshaftung]
|
||||
6. Naechste Schritte: [...]
|
||||
```
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||||
## 2. `europarecht-mandantenmemo`
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||||
|
||||
**Fokus:** Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und praxisorientiert verfassen. AEUV EUV EU-Sekundaerrecht Grundfreiheiten. Prüfraster: Sachverhaltszusammenfassung Rechtslage Handlungsoptionen Risiken Empfehlung Mandantensprache. Output: strukturiertes Mandantenmemo. Abgrenzung: nicht für interne Vermerke oder Schriftsaetze.
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||||
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||||
# Mandantenmemo und Executive Briefing
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||||
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||||
## Zweck
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Business-taugliche EU-Memos liefern Rechtsquellenstatus, Risikoampel, Maßnahmenplan und Denkfehler-Hinweis.
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||||
## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
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||||
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||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
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||||
## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
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||||
## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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||||
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
|
||||
## Triage vor Mandantenmemo
|
||||
|
||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
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||||
1. Adressat — Mandant direkt (verstaendlich) oder Gericht (juristisch praezise)?
|
||||
2. Dringlich — Frist EU-Recht (Art. 263 AEUV 2 Monate) oder Zeit vorhanden?
|
||||
3. Niveau — Kurzmemo (1 Seite) oder vollstaendige Rechtslage (5 Seiten)?
|
||||
|
||||
## Output-Template: Mandantenmemo EU-Recht
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**Adressat:** Mandant
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||||
**Tonfall:** Verstaendlich-erklaerend; Rechtslage klar ohne Jargon
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||||
|
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```
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||||
MANDANTENMEMO EU-RECHT
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||||
Kanzlei: [KANZLEI] — Datum: [DATUM]
|
||||
Mandant: [NAME]
|
||||
Betreff: [THEMA IN EINEM SATZ]
|
||||
|
||||
I. SACHVERHALT IN KURZE
|
||||
[3-5 Saetze]
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||||
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||||
II. RECHTLICHE EINORDNUNG
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||||
Die Frage betrifft [EU-Recht — Art. X AEUV / VO / RL].
|
||||
Fuer Sie bedeutet das: [klare Aussage ohne Jargon].
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||||
|
||||
III. RISIKEN UND CHANCEN
|
||||
Risiko: [...]
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||||
Chance: [z.B. Schadensersatz nach Francovich-Doktrin]
|
||||
|
||||
IV. EMPFEHLUNG
|
||||
Wir empfehlen: [Klage / Vorlage / Beschwerde Kommission / Abwarten]
|
||||
Frist: [DATUM]
|
||||
Kosten: [Schaetzung]
|
||||
|
||||
V. NAECHSTE SCHRITTE
|
||||
1. [Schritt — Owner — Frist]
|
||||
2. [Schritt]
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||||
```
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||||
|
||||
## 3. `europarecht-quality-gate`
|
||||
|
||||
**Fokus:** EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler und Luecken prüfen vor Versand. Art. 267 AEUV EuGH-Judikatur Vorrangprinzip. Prüfraster: Vorlagepflicht uebersehen Direktwirkung verkannt Normhierarchie fehlerhaft Richtlinienkonformität fehlend. Output: Fehlerprotokoll Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Quality Gate für alle Europarechts-Skills.
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||||
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||||
# Europarecht-Qualitätstor
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||||
## Zweck
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||||
Keine finale Freigabe ohne CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Anwendungsbeginn, nationale Umsetzung und Verfahrensweg.
|
||||
|
||||
## Wann verwenden
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||||
|
||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
|
||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
|
||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
|
||||
|
||||
## Arbeitsweise
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||||
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
|
||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
|
||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
|
||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
|
||||
|
||||
## Ausgabeformat
|
||||
|
||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
|
||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
|
||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
|
||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
|
||||
|
||||
## Ton
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||||
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Vertiefung: Pruefpunkte und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Triage Quality Gate
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Ist jede CELEX-Nummer verifiziert (EUR-Lex oder Curia)?
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2. Ist der Anwendungsbereich GRCh Art. 51 korrekt geprueft?
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3. Sind alle Fristen aufgefuehrt (Klage-, Widerruf-, Einreichungsfristen)?
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4. Werden Denkfehler (Direktwirkung Richtlinie zwischen Privaten) vermieden?
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## Output-Template: Quality-Gate-Checkliste
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```
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QUALITY GATE EU-RECHT
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Dokument: [BEZEICHNUNG] — Datum: [DATUM]
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[ ] Alle CELEX-Nummern in EUR-Lex/Curia verifiziert
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[ ] Keine erfundenen EuGH-Aktenzeichen oder Fundstellen
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[ ] Anwendungsbereich GRCh Art. 51 korrekt geprueft
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[ ] Fristen vollstaendig und korrekt (Art. 263 AEUV 2 Monate / Sonderfristen)
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[ ] Vorrang-Konsequenz korrekt formuliert (nicht "Nichtigkeit" sondern "Nichtanwendung")
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[ ] Direktwirkung Richtlinie: nur vertikal wenn Frist abgelaufen
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[ ] Keine unzulaessige horizontale Direktwirkung Richtlinie zwischen Privaten
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[ ] Quellenstand aktuell (letzte EU-Aenderungen einbezogen)
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[ ] Offene Fragen und Unsicherheiten dokumentiert
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Ergebnis: [ ] Freigabe [ ] Nacharbeit erforderlich — [Punkt]
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```
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@@ -0,0 +1,106 @@
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name: europarecht-mandantenmemo
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description: "Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und praxisorientiert verfassen. AEUV EUV EU-Sekundaerrecht Grundfreiheiten. Prüfraster: Sachverhaltszusammenfassung Rechtslage Handlungsoptionen Risiken Empfehlung Mandantensprache. Output: strukturiertes Mandantenmemo. Abgrenzung: nicht für interne Vermerke oder Schriftsaetze: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Mandantenmemo und Executive Briefing
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## Arbeitsbereich
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Mandantenmemo zu EU-Rechtsfragen verstaendlich und praxisorientiert verfassen. AEUV EUV EU-Sekundaerrecht Grundfreiheiten. Prüfraster: Sachverhaltszusammenfassung Rechtslage Handlungsoptionen Risiken Empfehlung Mandantensprache. Output: strukturiertes Mandantenmemo. Abgrenzung: nicht für interne Vermerke oder Schriftsaetze. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Business-taugliche EU-Memos liefern Rechtsquellenstatus, Risikoampel, Maßnahmenplan und Denkfehler-Hinweis.
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||||
## Wann verwenden
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||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Triage vor Mandantenmemo
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||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Adressat — Mandant direkt (verstaendlich) oder Gericht (juristisch praezise)?
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2. Dringlich — Frist EU-Recht (Art. 263 AEUV 2 Monate) oder Zeit vorhanden?
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||||
3. Niveau — Kurzmemo (1 Seite) oder vollstaendige Rechtslage (5 Seiten)?
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||||
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||||
## Output-Template: Mandantenmemo EU-Recht
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**Adressat:** Mandant
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**Tonfall:** Verstaendlich-erklaerend; Rechtslage klar ohne Jargon
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```
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MANDANTENMEMO EU-RECHT
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||||
Kanzlei: [KANZLEI] — Datum: [DATUM]
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Mandant: [NAME]
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Betreff: [THEMA IN EINEM SATZ]
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I. SACHVERHALT IN KURZE
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[3-5 Saetze]
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II. RECHTLICHE EINORDNUNG
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Die Frage betrifft [EU-Recht — Art. X AEUV / VO / RL].
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||||
Fuer Sie bedeutet das: [klare Aussage ohne Jargon].
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||||
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||||
III. RISIKEN UND CHANCEN
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||||
Risiko: [...]
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Chance: [z.B. Schadensersatz nach Francovich-Doktrin]
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||||
IV. EMPFEHLUNG
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Wir empfehlen: [Klage / Vorlage / Beschwerde Kommission / Abwarten]
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Frist: [DATUM]
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Kosten: [Schaetzung]
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||||
V. NAECHSTE SCHRITTE
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||||
1. [Schritt — Owner — Frist]
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2. [Schritt]
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```
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||||
@@ -0,0 +1,94 @@
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---
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||||
name: europarecht-quality-gate
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||||
description: "EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler und Luecken prüfen vor Versand. Art. 267 AEUV EuGH-Judikatur Vorrangprinzip. Prüfraster: Vorlagepflicht uebersehen Direktwirkung verkannt Normhierarchie fehlerhaft Richtlinienkonformität fehlend. Output: Fehlerprotokoll Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Quality Gate für alle Europarechts-Skills: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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||||
---
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# Europarecht-Qualitätstor
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||||
## Arbeitsbereich
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EU-Rechtsgutachten oder -Schriftsatz auf typische Fehler und Luecken prüfen vor Versand. Art. 267 AEUV EuGH-Judikatur Vorrangprinzip. Prüfraster: Vorlagepflicht uebersehen Direktwirkung verkannt Normhierarchie fehlerhaft Richtlinienkonformität fehlend. Output: Fehlerprotokoll Korrekturempfehlungen. Abgrenzung: Quality Gate für alle Europarechts-Skills. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
|
||||
## Arbeitsweg
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||||
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
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## Spezialwissen
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## Zweck
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||||
Keine finale Freigabe ohne CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Anwendungsbeginn, nationale Umsetzung und Verfahrensweg.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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||||
## Arbeitsweise
|
||||
|
||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
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||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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||||
- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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|
||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
|
||||
## Ton
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||||
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
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||||
## Vertiefung: Pruefpunkte und Leitsaetze
|
||||
|
||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
|
||||
|
||||
## Triage Quality Gate
|
||||
|
||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
|
||||
1. Ist jede CELEX-Nummer verifiziert (EUR-Lex oder Curia)?
|
||||
2. Ist der Anwendungsbereich GRCh Art. 51 korrekt geprueft?
|
||||
3. Sind alle Fristen aufgefuehrt (Klage-, Widerruf-, Einreichungsfristen)?
|
||||
4. Werden Denkfehler (Direktwirkung Richtlinie zwischen Privaten) vermieden?
|
||||
|
||||
## Output-Template: Quality-Gate-Checkliste
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||||
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```
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||||
QUALITY GATE EU-RECHT
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||||
Dokument: [BEZEICHNUNG] — Datum: [DATUM]
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||||
[ ] Alle CELEX-Nummern in EUR-Lex/Curia verifiziert
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||||
[ ] Keine erfundenen EuGH-Aktenzeichen oder Fundstellen
|
||||
[ ] Anwendungsbereich GRCh Art. 51 korrekt geprueft
|
||||
[ ] Fristen vollstaendig und korrekt (Art. 263 AEUV 2 Monate / Sonderfristen)
|
||||
[ ] Vorrang-Konsequenz korrekt formuliert (nicht "Nichtigkeit" sondern "Nichtanwendung")
|
||||
[ ] Direktwirkung Richtlinie: nur vertikal wenn Frist abgelaufen
|
||||
[ ] Keine unzulaessige horizontale Direktwirkung Richtlinie zwischen Privaten
|
||||
[ ] Quellenstand aktuell (letzte EU-Aenderungen einbezogen)
|
||||
[ ] Offene Fragen und Unsicherheiten dokumentiert
|
||||
|
||||
Ergebnis: [ ] Freigabe [ ] Nacharbeit erforderlich — [Punkt]
|
||||
```
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||||
@@ -1,35 +1,23 @@
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||||
name: europarecht-richtlinie-umsetzung-simulation
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||||
description: "Richtlinie Umsetzung Simulation im Europarecht: prüft konkret EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder, Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit, EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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||||
description: "EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder Umsetzungsdefizit prüfen. Art. 288 AEUV Richtlinienwirkung Art. 267 AEUV Vorabentscheidung. Prüfraster: Umsetzungsfrist Umsetzungsdefizit Direktwirkung richtlinienkonforme Auslegung Staatshaftung Francovich. Output: Umsetzungsanalyse Defizit-Memo Handlungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Verordnungen (europarecht-verordnung-beschluss-soft-law): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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---
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# Richtlinie Umsetzung Simulation
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# Richtlinie und Umsetzung
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## Arbeitsbereich
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**Richtlinie Umsetzung Simulation** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder, Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit, EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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||||
## Prüffelder
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||||
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||||
| Prüffeld | Fokus |
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| --- | --- |
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| `europarecht-richtlinie-umsetzung` | EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder Umsetzungsdefizit prüfen. Art. 288 AEUV Richtlinienwirkung Art. 267 AEUV Vorabentscheidung. Prüfraster: Umsetzungsfrist Umsetzungsdefizit Direktwirkung richtlinienkonforme Auslegung Staatshaftung Francovich. Output: Umsetzungsanalyse Defizit-Memo Handlungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Verordnungen (europarecht-verordnung-beschluss-soft-law). |
|
||||
| `europarecht-simulation-behoerde-gericht` | Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit EU-Rechtsbezug simulieren und Argumentation testen. Art. 267 AEUV Art. 263 AEUV EuGH-Verfahren. Prüfraster: Argumente Gegenargumente Vorlageentscheidung Richterperspektive Schwachstellen. Output: Simulationsprotokoll Argumentation-Feinschliff. Abgrenzung: nicht für Klageentwuerfe (europarecht-klagearten-eugh). |
|
||||
| `europarecht-verordnung-beschluss-soft-law` | EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 288 AEUV EU-Rechtsquellen. Prüfraster: Rechtsquellentyp Verbindlichkeit Direktwirkung nationaler Anpassungsbedarf zeitlicher Geltungsbereich. Output: Rechtsquellen-Einordnungs-Memo. Abgrenzung: nicht für Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung). |
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||||
EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder Umsetzungsdefizit prüfen. Art. 288 AEUV Richtlinienwirkung Art. 267 AEUV Vorabentscheidung. Prüfraster: Umsetzungsfrist Umsetzungsdefizit Direktwirkung richtlinienkonforme Auslegung Staatshaftung Francovich. Output: Umsetzungsanalyse Defizit-Memo Handlungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Verordnungen (europarecht-verordnung-beschluss-soft-law). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
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||||
## Arbeitsweg
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||||
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||||
- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `europarecht-richtlinie-umsetzung`
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**Fokus:** EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen oder Umsetzungsdefizit prüfen. Art. 288 AEUV Richtlinienwirkung Art. 267 AEUV Vorabentscheidung. Prüfraster: Umsetzungsfrist Umsetzungsdefizit Direktwirkung richtlinienkonforme Auslegung Staatshaftung Francovich. Output: Umsetzungsanalyse Defizit-Memo Handlungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Verordnungen (europarecht-verordnung-beschluss-soft-law).
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# Richtlinie und Umsetzung
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -129,159 +117,3 @@ E. VORLAGE EuGH (falls Auslegungsfrage)
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Fragebeschreibung: [...]
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Zustaendiges Gericht fuer Vorlage: [...]
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```
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## 2. `europarecht-simulation-behoerde-gericht`
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**Fokus:** Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit EU-Rechtsbezug simulieren und Argumentation testen. Art. 267 AEUV Art. 263 AEUV EuGH-Verfahren. Prüfraster: Argumente Gegenargumente Vorlageentscheidung Richterperspektive Schwachstellen. Output: Simulationsprotokoll Argumentation-Feinschliff. Abgrenzung: nicht für Klageentwuerfe (europarecht-klagearten-eugh).
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# Simulation Behörde, Gericht und Kommission
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## Zweck
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Fiktive Verfahren trainieren Beihilfe, Richtlinienumsetzung, Vorlagefrage, Charta und Vertragsverletzung.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
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||||
## Rückfragen, wenn unklar
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||||
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||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
|
||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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||||
## Ausgabeformat
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||||
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||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
|
||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
|
||||
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||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
|
||||
|
||||
## Ton
|
||||
|
||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Triage Simulation
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Wird eine Behoerden- oder Gerichts-Reaktion simuliert — welche Seite?
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||||
2. Welches Argument wird auf EU-Recht-Konformitaet geprueft?
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||||
3. Wie realistisch soll die Simulation sein — Planspiel oder praezise Einschaetzung?
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## Output-Template: Simulations-Protokoll
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```
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SIMULATIONS-PROTOKOLL EU-RECHT
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Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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Simulierte Rolle: [BEHOERDE — [NAME] / GERICHT — [INSTANZ]]
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EU-Recht-Bezug: [Art. X AEUV / VO / RL]
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Rechtsfrage: [FORMULIERUNG]
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SIMULIERTES ERGEBNIS
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a) Aus Sicht Behoerde: [Bescheid-Ergebnis mit Begruendung]
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||||
b) Aus Sicht Gericht 1. Instanz: [Urteil und Begruendung]
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||||
c) Vorlage Art. 267 AEUV: [wahrscheinlich / nicht wahrscheinlich — Begründung]
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||||
d) Gegenargument Mandant: [...]
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HANDLUNGSEMPFEHLUNG:
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[...]
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```
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## 3. `europarecht-verordnung-beschluss-soft-law`
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**Fokus:** EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 288 AEUV EU-Rechtsquellen. Prüfraster: Rechtsquellentyp Verbindlichkeit Direktwirkung nationaler Anpassungsbedarf zeitlicher Geltungsbereich. Output: Rechtsquellen-Einordnungs-Memo. Abgrenzung: nicht für Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung).
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# Verordnung, Beschluss und Soft Law
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## Zweck
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||||
Bindungswirkung, Adressat, Durchführungsrecht und Soft-Law-Wirkung werden sauber getrennt.
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||||
## Wann verwenden
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||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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||||
## Arbeitsweise
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||||
|
||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
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||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
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||||
## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Vertiefung: Abgrenzung und Leitsaetze
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||||
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||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
## Triage Rechtsakt-Klassifikation
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||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
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||||
1. Verordnung (unmittelbar anwendbar), Richtlinie (Umsetzung), Beschluss (individuell adressiert) oder Soft Law?
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||||
2. Ist Soft Law (Leitlinie, Mitteilung, Empfehlung) fuer den Mandanten faktisch bindend?
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||||
3. Koennte Soft Law anfechtbar sein (faktische Rechtswirkung)?
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||||
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## Normen-Kette
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||||
- **Art. 288 AEUV** — Verordnung (allg. verbindl.), Richtlinie, Beschluss, Empfehlung, Stellungnahme
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||||
- **Art. 263 Abs. 1 AEUV** — Anfechtbarkeit von Beschluessen und Akten mit Rechtswirkung
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## Output-Template: Rechtsakt-Einordnung
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```
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RECHTSAKT-EINORDNUNG
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Rechtsakt: [CELEX-Nr. / Titel]
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Kategorie: [ ] VO [ ] RL [ ] Beschluss [ ] Empfehlung [ ] Mitteilung
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||||
Verbindlichkeit: [allgemein / adressatenbezogen / keine]
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||||
Unmittelbare Anwendung: [JA / nein — Umsetzung bis DATUM]
|
||||
Anfechtbarkeit Art. 263: [JA — faktische Rechtswirkung / NEIN]
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```
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||||
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||||
@@ -0,0 +1,94 @@
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||||
---
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||||
name: europarecht-simulation-behoerde-gericht
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||||
description: "Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit EU-Rechtsbezug simulieren und Argumentation testen. Art. 267 AEUV Art. 263 AEUV EuGH-Verfahren. Prüfraster: Argumente Gegenargumente Vorlageentscheidung Richterperspektive Schwachstellen. Output: Simulationsprotokoll Argumentation-Feinschliff. Abgrenzung: nicht für Klageentwuerfe (europarecht-klagearten-eugh): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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||||
---
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# Simulation Behörde, Gericht und Kommission
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||||
## Arbeitsbereich
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||||
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||||
Verhandlung vor EU-Behoerde oder nationalem Gericht mit EU-Rechtsbezug simulieren und Argumentation testen. Art. 267 AEUV Art. 263 AEUV EuGH-Verfahren. Prüfraster: Argumente Gegenargumente Vorlageentscheidung Richterperspektive Schwachstellen. Output: Simulationsprotokoll Argumentation-Feinschliff. Abgrenzung: nicht für Klageentwuerfe (europarecht-klagearten-eugh). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
|
||||
## Arbeitsweg
|
||||
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
|
||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
|
||||
|
||||
## Spezialwissen
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||||
|
||||
## Zweck
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||||
|
||||
Fiktive Verfahren trainieren Beihilfe, Richtlinienumsetzung, Vorlagefrage, Charta und Vertragsverletzung.
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||||
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||||
## Wann verwenden
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||||
|
||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
|
||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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||||
|
||||
## Arbeitsweise
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||||
|
||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
|
||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
|
||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
|
||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
|
||||
|
||||
## Ausgabeformat
|
||||
|
||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
|
||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
|
||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
|
||||
## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
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||||
## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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||||
|
||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
|
||||
|
||||
## Triage Simulation
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||||
|
||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
|
||||
1. Wird eine Behoerden- oder Gerichts-Reaktion simuliert — welche Seite?
|
||||
2. Welches Argument wird auf EU-Recht-Konformitaet geprueft?
|
||||
3. Wie realistisch soll die Simulation sein — Planspiel oder praezise Einschaetzung?
|
||||
|
||||
## Output-Template: Simulations-Protokoll
|
||||
|
||||
```
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||||
SIMULATIONS-PROTOKOLL EU-RECHT
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||||
Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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||||
Simulierte Rolle: [BEHOERDE — [NAME] / GERICHT — [INSTANZ]]
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||||
EU-Recht-Bezug: [Art. X AEUV / VO / RL]
|
||||
Rechtsfrage: [FORMULIERUNG]
|
||||
|
||||
SIMULIERTES ERGEBNIS
|
||||
a) Aus Sicht Behoerde: [Bescheid-Ergebnis mit Begruendung]
|
||||
b) Aus Sicht Gericht 1. Instanz: [Urteil und Begruendung]
|
||||
c) Vorlage Art. 267 AEUV: [wahrscheinlich / nicht wahrscheinlich — Begründung]
|
||||
d) Gegenargument Mandant: [...]
|
||||
|
||||
HANDLUNGSEMPFEHLUNG:
|
||||
[...]
|
||||
```
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||||
@@ -0,0 +1,90 @@
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---
|
||||
name: europarecht-verordnung-beschluss-soft-law
|
||||
description: "EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 288 AEUV EU-Rechtsquellen. Prüfraster: Rechtsquellentyp Verbindlichkeit Direktwirkung nationaler Anpassungsbedarf zeitlicher Geltungsbereich. Output: Rechtsquellen-Einordnungs-Memo. Abgrenzung: nicht für Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
|
||||
---
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||||
|
||||
# Verordnung, Beschluss und Soft Law
|
||||
|
||||
## Arbeitsbereich
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||||
|
||||
EU-Verordnungen Beschluesse und Soft-Law-Instrumente einordnen und deren Verbindlichkeit prüfen. Art. 288 AEUV EU-Rechtsquellen. Prüfraster: Rechtsquellentyp Verbindlichkeit Direktwirkung nationaler Anpassungsbedarf zeitlicher Geltungsbereich. Output: Rechtsquellen-Einordnungs-Memo. Abgrenzung: nicht für Richtlinien (europarecht-richtlinie-umsetzung). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
|
||||
|
||||
## Arbeitsweg
|
||||
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
|
||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
|
||||
|
||||
## Spezialwissen
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||||
## Zweck
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||||
Bindungswirkung, Adressat, Durchführungsrecht und Soft-Law-Wirkung werden sauber getrennt.
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||||
## Wann verwenden
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|
||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
|
||||
- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
|
||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
|
||||
|
||||
## Arbeitsweise
|
||||
|
||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
|
||||
|
||||
## Rückfragen, wenn unklar
|
||||
|
||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
|
||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
|
||||
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
|
||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
|
||||
|
||||
## Ausgabeformat
|
||||
|
||||
- Kurzlage mit Ampel
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||||
- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
|
||||
- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
|
||||
## Typische Fehler vermeiden
|
||||
|
||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
|
||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
|
||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
|
||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
|
||||
|
||||
## Ton
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||||
|
||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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||||
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||||
## Vertiefung: Abgrenzung und Leitsaetze
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||||
|
||||
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
|
||||
|
||||
## Triage Rechtsakt-Klassifikation
|
||||
|
||||
Bevor losgelegt wird, klaere:
|
||||
1. Verordnung (unmittelbar anwendbar), Richtlinie (Umsetzung), Beschluss (individuell adressiert) oder Soft Law?
|
||||
2. Ist Soft Law (Leitlinie, Mitteilung, Empfehlung) fuer den Mandanten faktisch bindend?
|
||||
3. Koennte Soft Law anfechtbar sein (faktische Rechtswirkung)?
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||||
|
||||
## Normen-Kette
|
||||
|
||||
- **Art. 288 AEUV** — Verordnung (allg. verbindl.), Richtlinie, Beschluss, Empfehlung, Stellungnahme
|
||||
- **Art. 263 Abs. 1 AEUV** — Anfechtbarkeit von Beschluessen und Akten mit Rechtswirkung
|
||||
|
||||
## Output-Template: Rechtsakt-Einordnung
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||||
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```
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||||
RECHTSAKT-EINORDNUNG
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||||
Rechtsakt: [CELEX-Nr. / Titel]
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||||
Kategorie: [ ] VO [ ] RL [ ] Beschluss [ ] Empfehlung [ ] Mitteilung
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||||
Verbindlichkeit: [allgemein / adressatenbezogen / keine]
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||||
Unmittelbare Anwendung: [JA / nein — Umsetzung bis DATUM]
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||||
Anfechtbarkeit Art. 263: [JA — faktische Rechtswirkung / NEIN]
|
||||
```
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||||
@@ -0,0 +1,140 @@
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---
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||||
name: europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung
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||||
description: "Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Mitgliedstaaten einordnen oder Reaktion eines Mitgliedstaats vorbereiten. Art. 258 260 AEUV Vertragsverletzung. Prüfraster: Verletzungshandlung Mahnschreiben Klage Urteil Sanktion Abhilfemassnahmen. Output: Verfahrensstand-Memo Reaktionsstrategie. Abgrenzung: nicht für Nichtigkeitsklage (europarecht-klagearten-eugh): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Vertragsverletzung und Durchsetzung
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## Arbeitsbereich
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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Mitgliedstaaten einordnen oder Reaktion eines Mitgliedstaats vorbereiten. Art. 258 260 AEUV Vertragsverletzung. Prüfraster: Verletzungshandlung Mahnschreiben Klage Urteil Sanktion Abhilfemassnahmen. Output: Verfahrensstand-Memo Reaktionsstrategie. Abgrenzung: nicht für Nichtigkeitsklage (europarecht-klagearten-eugh). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
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||||
## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
|
||||
|
||||
## Spezialwissen
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## Zweck
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Kommissionsbeschwerde, nationale Rechtsbehelfe, politischer Druck und Fristen werden realistisch eingeordnet.
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## Wann verwenden
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||||
- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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||||
- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
|
||||
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||||
## Arbeitsweise
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||||
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||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
|
||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
|
||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
|
||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
|
||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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||||
## Rückfragen, wenn unklar
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||||
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||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
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Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
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| Konstellation | Empfohlener Weg |
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|---|---|
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| Standard — Vertragsverletzungsverfahren gegen Mitgliedstaat | Beschwerde an Kommission nach Template unten |
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| Variante A — Mandat erfordert schnellen Erfolg | Direkte nationale Klage effektiver; Kooperationspflichten nutzen |
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| Variante B — Kommission wird keine Klage erheben | Staatshaftungsklage nach Francovich national erwaegen |
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| Variante C — Vorlageverfahren an EuGH schneller | Art. 267 AEUV Vorabentscheidung wenn nationale Gerichte befasst |
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Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Vertragsverletzungsverfahren
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Hat die Kommission bereits ein Vorverfahren (Mahnschreiben, Stellungnahme Art. 258 AEUV) eroeeffnet?
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2. Welches Umsetzungsdefizit liegt vor — formelle Nichtumsetzung oder materielle Unvereinbarkeit?
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3. Kann der Mandant Beschwerde an die Kommission einlegen (kein Klagerecht fuer Private)?
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4. Alternativ: Staatshaftungsklage vor nationalem Gericht (Francovich) als direkter Rechtsbehelf?
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- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Normen-Kette
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- **Art. 258 AEUV** — Vertragsverletzungsverfahren durch Kommission; Vorverfahren; EuGH-Klage
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- **Art. 259 AEUV** — Mitgliedstaat-Klage gegen Mitgliedstaat (sehr selten)
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- **Art. 260 AEUV** — Zwangsgeld und Pauschalstrafe bei Nichtbefolgung des ersten Urteils
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- **§ 839 BGB / Art. 34 GG** iVm Staatshaftungsgrundsaetzen — nationales Instrument fuer Private
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Beschwerde an EU-Kommission
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**Adressat:** Europaeische Kommission, Generaldirektion [ZUSTAENDIG]
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**Tonfall:** Foermlich; Sachverhalt klar; Verstoß belegen
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```
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An die Europaeische Kommission
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Generaldirektion [BEREICH]
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Rue de la Loi 200, B-1049 Bruessel
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BESCHWERDE (Art. 258 AEUV Anregung)
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Datum: [DATUM]
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Beschwerdefuehrender Mandant: [NAME / KANZLEI]
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(Kein eigenes Klagerecht; Anregung an Kommission zur Einleitung VVV)
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I. BETROFFENER MITGLIEDSTAAT
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Bundesrepublik Deutschland
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II. BEANSTANDETER VERSTOESSUNG
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[Beschreibung: Nicht-/Fehlumgesetzung [Richtlinie X] in [§ Y Gesetz Z]]
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III. BEGRUENDUNG
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Die [RL X] verpflichtet die MS bis [DATUM] zu [Maßnahme]. Deutschland hat
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[keine / unvollstaendige] Umsetzung vorgenommen: [DETAILS].
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Dies beeintraechtigt den Mandanten wie folgt: [SCHADEN / NACHTEIL].
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IV. BEILAGE
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[Umsetzungsgesetz / fehlende Norm / EU-Text im Vergleich]
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Wir bitten die Kommission, ein Vorverfahren nach Art. 258 AEUV zu eroeeffnen.
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[KANZLEI], [ORT], [DATUM]
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[RA-NAME]
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```
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--- vor Versand klaeren ---
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1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
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2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
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||||
3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]
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@@ -0,0 +1,130 @@
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||||
name: europarecht-vorlageverfahren-art-267
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||||
description: "Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV vorbereiten oder Vorlagepflicht eines nationalen Gerichts prüfen. Art. 267 AEUV Vorabentscheidungsverfahren. Prüfraster: Vorlagepflicht acte-clair-Doktrin Vorlagefrage Formulierung Aussetzung nationale Verfahrensposition. Output: Vorlagefragentwurf Vorlage-Memo. Abgrenzung: nicht für Klagen unmittelbar beim EuGH (europarecht-klagearten-eugh): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Vorlageverfahren Art. 267 AEUV
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## Arbeitsbereich
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Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV vorbereiten oder Vorlagepflicht eines nationalen Gerichts prüfen. Art. 267 AEUV Vorabentscheidungsverfahren. Prüfraster: Vorlagepflicht acte-clair-Doktrin Vorlagefrage Formulierung Aussetzung nationale Verfahrensposition. Output: Vorlagefragentwurf Vorlage-Memo. Abgrenzung: nicht für Klagen unmittelbar beim EuGH (europarecht-klagearten-eugh). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Vorlagefragen werden nicht als getarnte Subsumtion formuliert, sondern als echte EU-Auslegungs- oder Gültigkeitsfragen.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Vorlage-Entscheidung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Besteht eine Frage zur Gueltigkeit oder Auslegung von EU-Recht, die fuer den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist?
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2. Ist das nationale Gericht letztinstanzlich (Vorlagepflicht) oder nicht-letztinstanzlich (Vorlagemaessen)?
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||||
3. Hat der EuGH die Frage bereits eindeutig geklart (Acte clair) oder ist sie offenkundig eindeutig (Acte eclaire)?
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4. Kann Vorlage die Verfahrensdauer akzeptabel verlaengern (EuGH: ca. 12-18 Monate)?
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5. Welche Fragestellung ist am ehesten geeignet fuer das Vorlageurteil?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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Klassische Anker zur Vorlagedogmatik (vor Verwendung über [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu/) im Volltext nachschlagen):
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- EuGH, Urt. v. 06.10.1982 — Rs. 283/81 (CILFIT) — Acte-clair-Doktrin; Voraussetzungen für Verzicht auf Vorlage durch letztinstanzliches Gericht.
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||||
- EuGH, Urt. v. 06.10.2021 — C-561/19 (Consorzio Italian Management) — Präzisierung CILFIT; strenge Begründungsanforderung.
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||||
- EuGH, Urt. v. 09.09.2015 — C-160/14 (Ferreira da Silva) — Vorlagepflicht trotz innerstaatlich divergierender Entscheidungen.
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- Aktuelle Linie 2025/2026 zu Vorlagepflicht und Staatshaftung wegen Vorlageverstoßes im Mandat live verifizieren.
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## Normen-Kette Vorlageverfahren
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- **Art. 267 AEUV** — Vorlagerecht (Abs. 2) und Vorlagepflicht (Abs. 3) bei Letztinstanzgerichten
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- **Art. 19 EUV** — Effektiver Rechtsschutz; Vorlage als Instrument
|
||||
- **EuGH-Satzung Art. 23** — Beteiligte im Vorabentscheidungsverfahren
|
||||
- **EuGH-Verfahrensordnung Art. 93-118** — Ablauf Vorabentscheidungsverfahren
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||||
- **Eiliges Vorabentscheidungsverfahren (PPU)** Art. 107 EuGH-VerfO — fuer Freiheits-/Haftfragen; Frist ca. 2 Monate
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## Quellenregel
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||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Vorlagebeschluss-Entwurf (Kurzform)
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**Adressat:** EuGH / zu erstellendes Vorlage-Gericht
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**Tonfall:** Formal-juristisch; klare Vorlagefrage
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```
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VORLAGEBESCHLUSS (ENTWURF)
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||||
Vorlegendes Gericht: [GERICHT, LAND]
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Az.: [AZ]
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Parteien:
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[KLAEGER / BEKLAGTER]
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Sachverhalt (Kurzfassung):
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[3-5 Saetze zum entscheidungserheblichen Sachverhalt]
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Anzuwendende EU-Rechtsnormen:
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[Art. X VO (EU) / Richtlinie / AEUV]
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||||
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||||
Vorlagefrage(n) an den EuGH (Art. 267 AEUV):
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||||
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||||
1. Ist Art. [X] der [VO / Richtlinie] dahingehend auszulegen, dass
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||||
[KONKRETE FRAGE]?
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||||
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[2. Falls ja / Hilfsfrage: ...]
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||||
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||||
Begruendung der Erheblichkeit:
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||||
Die Frage ist entscheidungserheblich, weil bei Bejahung [RECHTSFOLGE A]
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||||
und bei Verneinung [RECHTSFOLGE B] eintreten würde.
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||||
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||||
Begruendung keine Acte clair:
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||||
Der EuGH hat diese Frage noch nicht entschieden / Die Entscheidung [CELEX]
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||||
klaert die Frage nicht vollstaendig fuer den vorliegenden Sachverhalt.
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||||
|
||||
[GERICHT], [ORT], [DATUM]
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[RICHTER-NAME]
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||||
```
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||||
@@ -0,0 +1,126 @@
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||||
---
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||||
name: europarecht-wettbewerb-kartell
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||||
description: "Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art. 101 102 AEUV prüfen wenn Absprachen Marktmissbrauch oder Zusammenschluesse in Frage stehen. Art. 101 102 AEUV § 1 GWB VO 1/2003. Prüfraster: Kartellverbot Marktabgrenzung marktbeherrschende Stellung Missbrauch Freistellungen Geldbussen. Output: Kartellrechtsprüfmemo Risikoeinschaetzung. Abgrenzung: nicht für Beihilfenrecht (europarecht-beihilfen-vergaben): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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||||
---
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||||
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||||
# EU-Wettbewerb und Kartellrecht
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||||
## Arbeitsbereich
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||||
Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art. 101 102 AEUV prüfen wenn Absprachen Marktmissbrauch oder Zusammenschluesse in Frage stehen. Art. 101 102 AEUV § 1 GWB VO 1/2003. Prüfraster: Kartellverbot Marktabgrenzung marktbeherrschende Stellung Missbrauch Freistellungen Geldbussen. Output: Kartellrechtsprüfmemo Risikoeinschaetzung. Abgrenzung: nicht für Beihilfenrecht (europarecht-beihilfen-vergaben). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Märkte, Marktanteile, Kooperationen, Plattformregeln und Hardcore-Risiken werden strukturiert.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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||||
1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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||||
2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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||||
3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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||||
5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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||||
## Rückfragen, wenn unklar
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||||
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||||
- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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||||
- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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||||
- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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||||
- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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||||
## Typische Fehler vermeiden
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||||
- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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||||
- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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||||
- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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||||
- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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||||
## Ton
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||||
Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Kartellpruefung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Liegen Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschluesse von Unternehmensvereinigungen oder aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen vor (Art. 101 Abs. 1 AEUV)?
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||||
2. Beeintraechtigen diese den Handel zwischen Mitgliedstaaten und bezwecken oder bewirken sie Wettbewerbseinschraenkungen?
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||||
3. Koennte eine Freistellung nach Art. 101 Abs. 3 AEUV / Gruppenfreistellungsverordnung eingreifen?
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||||
4. Handelt es sich um einen Marktbeherrschungsmissbrauch Art. 102 AEUV (Marktbeherrschung festgestellt)?
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||||
5. Liegen Hinweise auf EU-Kommissions-Ermittlungen (Nachpruefungsentscheidung) oder nationales Bundeskartellamt-Verfahren vor?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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||||
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||||
Rechtsprechung live über [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu/) und [bundeskartellamt.de](https://www.bundeskartellamt.de) verifizieren. Stand 05/2026:
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||||
|
||||
- **§ 19a GWB (Digitalkonzerne):** Bundeskartellamt-Adressatfeststellungen Stand 2025 etabliert für Meta, Alphabet/Google, Amazon, Apple, Microsoft. BGH hat die Adressatenfeststellungen zu Amazon und Apple bestätigt; konkrete Az. live verifizieren über [bundeskartellamt.de Verfahrenstabelle](https://www.bundeskartellamt.de/DE/DigitalWirtschaft/VerfahrenGegenGrosseDigitalkonzerne/verfahrengegengrossedigitalkonzerne_node.html).
|
||||
- Bundeskartellamt vorläufige Beurteilungen 2025: Apple Tracking-Regeln (Februar 2025 — Tendenz: Verbot nach § 19a Abs. 2 GWB), Amazon Preiskontrollmechanismen (Juni 2025).
|
||||
- Bundeskartellamt-Verpflichtungszusagen 2025: Google Automotive Services / Maps Platform (seit Februar 2025 standalone-lizenzierbar mit Interoperabilität).
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||||
- EuGH-Linien zu Art. 101/102 AEUV Q4 2025 - Q2 2026 vor Verwendung im Schriftsatz live verifizieren.
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||||
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## Normen-Kette Kartellrecht EU
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- **Art. 101 Abs. 1 AEUV** — Kartellverbot; Art. 101 Abs. 3 AEUV — Freistellungsvoraussetzungen
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||||
- **Art. 102 AEUV** — Missbrauchsverbot marktbeherrschender Stellung
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||||
- **VO 1/2003** — Durchsetzung Art. 101, 102 durch Kommission und nationale Beh.; dezentrale Anwendung
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||||
- **Schadensersatz-RL 2014/104/EU (umges. in §§ 33 ff. GWB)** — private enforcement; follow-on-Klagen
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||||
- **Gruppen-FreistellungsVO (EU) 330/2010** (Vertikalvereinb.); **(EU) 2022/720** (neue VertGVO)
|
||||
- **§§ 1, 18, 19, 33 GWB** — nationales Kartellrecht; Missbrauch; Schadensersatz
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Kartell-Kurzpruefmemo
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**Adressat:** Kanzlei-intern / Mandant
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**Tonfall:** Analytisch; Compliance-orientiert
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```
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KARTELLRECHTLICHE KURZPRUEFUNG
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Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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||||
Sachverhalt: [BESCHREIBUNG DER MASSNAHME / VEREINBARUNG]
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A. ART. 101 AEUV PRUEFUNG
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||||
1. Vereinbarung / Beschluss / Abstimmung: [JA / NEIN — Beschreibung]
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||||
2. Beeintraechtigung zwischenstaatl. Handel: [JA / GERING / NEIN]
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||||
3. Bezweckende Wettbewerbsbeschraenkung: [JA — Preisabsprache/Marktaufteilung / NEIN]
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||||
4. Bewirkende Beschraenkung: [JA — konkrete Auswirkungen / NEIN]
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||||
5. Freistellung Art. 101 Abs. 3 / GVO: [moeglich — [GVO X] / nicht moeglich]
|
||||
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B. ART. 102 AEUV PRUEFUNG (falls Marktbeherrschung)
|
||||
1. Marktbeherrschung: [Marktanteil X% — relevan. Markt: Produkt/geograph.]
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||||
2. Missbrauch: [Behinderungsmissbrauch / Ausbeutungsmissbrauch / ...]
|
||||
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||||
C. ERGEBNIS
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[ ] Kein Verstoß
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||||
[ ] Freigestellt — kein Handlungsbedarf
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||||
[ ] Moeglicher Verstoß — Compliance-Review und rechtliche Begleitung
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[ ] Schwerer Verstoß — Empfehlung Selbstanzeige Kommission (Leniency VO 1/2003)
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||||
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D. SCHADENSERSATZ (follow-on Art. 33 GWB / RL 2014/104)
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Geschaedigter: [Mandant als Opfer / Mandant als Tater]
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Schadenshoehe: EUR [X] geschaetzt
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Klagefrist: § 33h GWB 5 Jahre (verjährt: [DATUM])
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+1
-1
@@ -17,7 +17,7 @@ description: "Wirkung Behoerden Gericht Registerweg im Europarecht: fachlicher A
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: gegen-grundfreiheiten-livecheck-sonderfall
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description: "Gegen Grundfreiheiten Livecheck Sonderfall im Europarecht: prüft konkret Gegen, Grundfreiheiten, Livecheck. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Gegen Grundfreiheiten Livecheck Sonderfall
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# Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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## Arbeitsbereich
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**Gegen Grundfreiheiten Livecheck Sonderfall** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Gegen, Grundfreiheiten, Livecheck. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-gegen-tatbestand-beweis-und-belege` | Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-grundfreiheiten-zahlen-schwellen-und-berechnung` | Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-livecheck-sonderfall-und-edge-case` | Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-gegen-tatbestand-beweis-und-belege`
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**Fokus:** Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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- **Spezialgegenstand:** Gegen: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage / gegen tatbestand beweis und belege. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-grundfreiheiten-zahlen-schwellen-und-berechnung`
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**Fokus:** Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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## Spezialwissen: Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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- **Spezialgegenstand:** Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung / grundfreiheiten zahlen schwellen und berechnung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Grundfreiheiten** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-livecheck-sonderfall-und-edge-case`
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**Fokus:** Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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## Spezialwissen: Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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- **Spezialgegenstand:** Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung / livecheck sonderfall und edge case. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Livecheck** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: kommissionsverfahren-vorlageverfahren
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description: "Kommissionsverfahren Vorlageverfahren im Europarecht: prüft konkret Kommissionsverfahren, Vorlageverfahren, Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Kommissionsverfahren Vorlageverfahren
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# Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik
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## Arbeitsbereich
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**Kommissionsverfahren Vorlageverfahren** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Kommissionsverfahren, Vorlageverfahren, Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-kommissionsverfahren-formular-portal-und-einreichung` | Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-vorlageverfahren-mehrparteien-konflikt-und-interessen` | Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung` | Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Mitgliedstaaten einordnen oder Reaktion eines Mitgliedstaats vorbereiten. Art. 258 260 AEUV Vertragsverletzung. Prüfraster: Verletzungshandlung Mahnschreiben Klage Urteil Sanktion Abhilfemassnahmen. Output: Verfahrensstand-Memo Reaktionsstrategie. Abgrenzung: nicht für Nichtigkeitsklage (europarecht-klagearten-eugh). |
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Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-kommissionsverfahren-formular-portal-und-einreichung`
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**Fokus:** Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik
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- **Spezialgegenstand:** Kommissionsverfahren: Formular, Portal und Einreichungslogik / kommissionsverfahren formular portal und einreichung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,170 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-vorlageverfahren-mehrparteien-konflikt-und-interessen`
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**Fokus:** Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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## Spezialwissen: Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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- **Spezialgegenstand:** Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix / vorlageverfahren mehrparteien konflikt und interessen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Vorlageverfahren** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `europarecht-vertragsverletzung-durchsetzung`
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**Fokus:** Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Mitgliedstaaten einordnen oder Reaktion eines Mitgliedstaats vorbereiten. Art. 258 260 AEUV Vertragsverletzung. Prüfraster: Verletzungshandlung Mahnschreiben Klage Urteil Sanktion Abhilfemassnahmen. Output: Verfahrensstand-Memo Reaktionsstrategie. Abgrenzung: nicht für Nichtigkeitsklage (europarecht-klagearten-eugh).
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# Vertragsverletzung und Durchsetzung
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## Zweck
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Kommissionsbeschwerde, nationale Rechtsbehelfe, politischer Druck und Fristen werden realistisch eingeordnet.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)
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Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist **eine** moegliche Form — nicht die einzige.
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| Konstellation | Empfohlener Weg |
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|---|---|
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| Standard — Vertragsverletzungsverfahren gegen Mitgliedstaat | Beschwerde an Kommission nach Template unten |
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| Variante A — Mandat erfordert schnellen Erfolg | Direkte nationale Klage effektiver; Kooperationspflichten nutzen |
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| Variante B — Kommission wird keine Klage erheben | Staatshaftungsklage nach Francovich national erwaegen |
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| Variante C — Vorlageverfahren an EuGH schneller | Art. 267 AEUV Vorabentscheidung wenn nationale Gerichte befasst |
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Wenn die Mandantenkonstellation **nicht** ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Vertragsverletzungsverfahren
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Hat die Kommission bereits ein Vorverfahren (Mahnschreiben, Stellungnahme Art. 258 AEUV) eroeeffnet?
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2. Welches Umsetzungsdefizit liegt vor — formelle Nichtumsetzung oder materielle Unvereinbarkeit?
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3. Kann der Mandant Beschwerde an die Kommission einlegen (kein Klagerecht fuer Private)?
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4. Alternativ: Staatshaftungsklage vor nationalem Gericht (Francovich) als direkter Rechtsbehelf?
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- **Was will der Mandant wirklich erreichen?** (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## Normen-Kette
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- **Art. 258 AEUV** — Vertragsverletzungsverfahren durch Kommission; Vorverfahren; EuGH-Klage
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- **Art. 259 AEUV** — Mitgliedstaat-Klage gegen Mitgliedstaat (sehr selten)
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||||
- **Art. 260 AEUV** — Zwangsgeld und Pauschalstrafe bei Nichtbefolgung des ersten Urteils
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- **§ 839 BGB / Art. 34 GG** iVm Staatshaftungsgrundsaetzen — nationales Instrument fuer Private
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Beschwerde an EU-Kommission
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**Adressat:** Europaeische Kommission, Generaldirektion [ZUSTAENDIG]
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**Tonfall:** Foermlich; Sachverhalt klar; Verstoß belegen
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```
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An die Europaeische Kommission
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Generaldirektion [BEREICH]
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Rue de la Loi 200, B-1049 Bruessel
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BESCHWERDE (Art. 258 AEUV Anregung)
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Datum: [DATUM]
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Beschwerdefuehrender Mandant: [NAME / KANZLEI]
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(Kein eigenes Klagerecht; Anregung an Kommission zur Einleitung VVV)
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I. BETROFFENER MITGLIEDSTAAT
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Bundesrepublik Deutschland
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II. BEANSTANDETER VERSTOESSUNG
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[Beschreibung: Nicht-/Fehlumgesetzung [Richtlinie X] in [§ Y Gesetz Z]]
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III. BEGRUENDUNG
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Die [RL X] verpflichtet die MS bis [DATUM] zu [Maßnahme]. Deutschland hat
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[keine / unvollstaendige] Umsetzung vorgenommen: [DETAILS].
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Dies beeintraechtigt den Mandanten wie folgt: [SCHADEN / NACHTEIL].
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||||
IV. BEILAGE
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||||
[Umsetzungsgesetz / fehlende Norm / EU-Text im Vergleich]
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||||
Wir bitten die Kommission, ein Vorverfahren nach Art. 258 AEUV zu eroeeffnen.
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||||
[KANZLEI], [ORT], [DATUM]
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||||
[RA-NAME]
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||||
```
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--- vor Versand klaeren ---
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||||
1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
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2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
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3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]
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@@ -1,35 +1,23 @@
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||||
---
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||||
name: nationales-verfahren-vorlageverfahren-art
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||||
description: "Nationales Verfahren Vorlageverfahren ART im Europarecht: prüft konkret EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz, Vorabentscheidungsersuchen nach Art, Denkfehler. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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||||
description: "EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz prüfen wenn nationales Verfahren EU-Rechte beeintraechtigt. Art. 47 GRC Art. 19 EUV Effektivitaetsprinzip. Prüfraster: Effektivitaetsgrundsatz Aequivalenzgrundsatz effektiver Rechtsschutz Staatshaftung Francovich. Output: Effektivitaets-Prüfmemo Klageoptionen. Abgrenzung: nicht für allgemeines Verfahrensrecht: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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---
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# Nationales Verfahren Vorlageverfahren ART
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# Nationales Verfahren und Effektivität
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## Arbeitsbereich
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**Nationales Verfahren Vorlageverfahren ART** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz, Vorabentscheidungsersuchen nach Art, Denkfehler. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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||||
## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| --- | --- |
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| `europarecht-nationales-verfahren-effektivitaet` | EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz prüfen wenn nationales Verfahren EU-Rechte beeintraechtigt. Art. 47 GRC Art. 19 EUV Effektivitaetsprinzip. Prüfraster: Effektivitaetsgrundsatz Aequivalenzgrundsatz effektiver Rechtsschutz Staatshaftung Francovich. Output: Effektivitaets-Prüfmemo Klageoptionen. Abgrenzung: nicht für allgemeines Verfahrensrecht. |
|
||||
| `europarecht-vorlageverfahren-art-267` | Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV vorbereiten oder Vorlagepflicht eines nationalen Gerichts prüfen. Art. 267 AEUV Vorabentscheidungsverfahren. Prüfraster: Vorlagepflicht acte-clair-Doktrin Vorlagefrage Formulierung Aussetzung nationale Verfahrensposition. Output: Vorlagefragentwurf Vorlage-Memo. Abgrenzung: nicht für Klagen unmittelbar beim EuGH (europarecht-klagearten-eugh). |
|
||||
| `spezial-denkfehler-fristen-form-und-zustaendigkeit` | Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
|
||||
EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz prüfen wenn nationales Verfahren EU-Rechte beeintraechtigt. Art. 47 GRC Art. 19 EUV Effektivitaetsprinzip. Prüfraster: Effektivitaetsgrundsatz Aequivalenzgrundsatz effektiver Rechtsschutz Staatshaftung Francovich. Output: Effektivitaets-Prüfmemo Klageoptionen. Abgrenzung: nicht für allgemeines Verfahrensrecht. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `europarecht-nationales-verfahren-effektivitaet`
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**Fokus:** EU-Rechtsvorgaben zum effektiven nationalen Rechtsschutz prüfen wenn nationales Verfahren EU-Rechte beeintraechtigt. Art. 47 GRC Art. 19 EUV Effektivitaetsprinzip. Prüfraster: Effektivitaetsgrundsatz Aequivalenzgrundsatz effektiver Rechtsschutz Staatshaftung Francovich. Output: Effektivitaets-Prüfmemo Klageoptionen. Abgrenzung: nicht für allgemeines Verfahrensrecht.
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# Nationales Verfahren und Effektivität
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -123,160 +111,3 @@ EuGH an. Vorlagefrage: [FORMULIERUNG]
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[KANZLEI], [ORT], [DATUM]
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```
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## 2. `europarecht-vorlageverfahren-art-267`
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**Fokus:** Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV vorbereiten oder Vorlagepflicht eines nationalen Gerichts prüfen. Art. 267 AEUV Vorabentscheidungsverfahren. Prüfraster: Vorlagepflicht acte-clair-Doktrin Vorlagefrage Formulierung Aussetzung nationale Verfahrensposition. Output: Vorlagefragentwurf Vorlage-Memo. Abgrenzung: nicht für Klagen unmittelbar beim EuGH (europarecht-klagearten-eugh).
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# Vorlageverfahren Art. 267 AEUV
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## Zweck
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Vorlagefragen werden nicht als getarnte Subsumtion formuliert, sondern als echte EU-Auslegungs- oder Gültigkeitsfragen.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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||||
4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Vorlage-Entscheidung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Besteht eine Frage zur Gueltigkeit oder Auslegung von EU-Recht, die fuer den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist?
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2. Ist das nationale Gericht letztinstanzlich (Vorlagepflicht) oder nicht-letztinstanzlich (Vorlagemaessen)?
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3. Hat der EuGH die Frage bereits eindeutig geklart (Acte clair) oder ist sie offenkundig eindeutig (Acte eclaire)?
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||||
4. Kann Vorlage die Verfahrensdauer akzeptabel verlaengern (EuGH: ca. 12-18 Monate)?
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5. Welche Fragestellung ist am ehesten geeignet fuer das Vorlageurteil?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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Klassische Anker zur Vorlagedogmatik (vor Verwendung über [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu/) im Volltext nachschlagen):
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- EuGH, Urt. v. 06.10.1982 — Rs. 283/81 (CILFIT) — Acte-clair-Doktrin; Voraussetzungen für Verzicht auf Vorlage durch letztinstanzliches Gericht.
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||||
- EuGH, Urt. v. 06.10.2021 — C-561/19 (Consorzio Italian Management) — Präzisierung CILFIT; strenge Begründungsanforderung.
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||||
- EuGH, Urt. v. 09.09.2015 — C-160/14 (Ferreira da Silva) — Vorlagepflicht trotz innerstaatlich divergierender Entscheidungen.
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||||
- Aktuelle Linie 2025/2026 zu Vorlagepflicht und Staatshaftung wegen Vorlageverstoßes im Mandat live verifizieren.
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## Normen-Kette Vorlageverfahren
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- **Art. 267 AEUV** — Vorlagerecht (Abs. 2) und Vorlagepflicht (Abs. 3) bei Letztinstanzgerichten
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- **Art. 19 EUV** — Effektiver Rechtsschutz; Vorlage als Instrument
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- **EuGH-Satzung Art. 23** — Beteiligte im Vorabentscheidungsverfahren
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- **EuGH-Verfahrensordnung Art. 93-118** — Ablauf Vorabentscheidungsverfahren
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||||
- **Eiliges Vorabentscheidungsverfahren (PPU)** Art. 107 EuGH-VerfO — fuer Freiheits-/Haftfragen; Frist ca. 2 Monate
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||||
## Quellenregel
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||||
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Vorlagebeschluss-Entwurf (Kurzform)
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**Adressat:** EuGH / zu erstellendes Vorlage-Gericht
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**Tonfall:** Formal-juristisch; klare Vorlagefrage
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```
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VORLAGEBESCHLUSS (ENTWURF)
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Vorlegendes Gericht: [GERICHT, LAND]
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Az.: [AZ]
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Parteien:
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[KLAEGER / BEKLAGTER]
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Sachverhalt (Kurzfassung):
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[3-5 Saetze zum entscheidungserheblichen Sachverhalt]
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Anzuwendende EU-Rechtsnormen:
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[Art. X VO (EU) / Richtlinie / AEUV]
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Vorlagefrage(n) an den EuGH (Art. 267 AEUV):
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||||
1. Ist Art. [X] der [VO / Richtlinie] dahingehend auszulegen, dass
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[KONKRETE FRAGE]?
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||||
[2. Falls ja / Hilfsfrage: ...]
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Begruendung der Erheblichkeit:
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||||
Die Frage ist entscheidungserheblich, weil bei Bejahung [RECHTSFOLGE A]
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||||
und bei Verneinung [RECHTSFOLGE B] eintreten würde.
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||||
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||||
Begruendung keine Acte clair:
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||||
Der EuGH hat diese Frage noch nicht entschieden / Die Entscheidung [CELEX]
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||||
klaert die Frage nicht vollstaendig fuer den vorliegenden Sachverhalt.
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|
||||
[GERICHT], [ORT], [DATUM]
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||||
[RICHTER-NAME]
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```
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||||
## 3. `spezial-denkfehler-fristen-form-und-zustaendigkeit`
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**Fokus:** Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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## Spezialwissen: Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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- **Spezialgegenstand:** Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg / denkfehler fristen form und zustaendigkeit. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Denkfehler** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: petitionsausschuss-mandantenentscheidung
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description: "Petitionsausschuss Mandantenentscheidung im Europarecht: prüft konkret Petitionsausschuss, Richtlinien, Unmittelbare. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Petitionsausschuss Mandantenentscheidung
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# Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage
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## Arbeitsbereich
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**Petitionsausschuss Mandantenentscheidung** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Petitionsausschuss, Richtlinien, Unmittelbare. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-petitionsausschuss-mandantenentscheidung` | Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-richtlinien-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine` | Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-unmittelbare-risikoampel-und-gegenargumente` | Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-petitionsausschuss-mandantenentscheidung`
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**Fokus:** Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage
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- **Spezialgegenstand:** Petitionsausschuss: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage / petitionsausschuss mandantenentscheidung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-richtlinien-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine`
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**Fokus:** Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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## Spezialwissen: Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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- **Spezialgegenstand:** Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine / richtlinien schriftsatz brief und memo bausteine. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Richtlinien** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-unmittelbare-risikoampel-und-gegenargumente`
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**Fokus:** Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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## Spezialwissen: Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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- **Spezialgegenstand:** Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien / unmittelbare risikoampel und gegenargumente. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Unmittelbare** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-anrufung-red-team-und-qualitaetskontrolle
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description: "Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle
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## Arbeitsbereich
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Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle
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- **Spezialgegenstand:** Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle / anrufung red team und qualitaetskontrolle. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Anrufung** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+55
@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-denkfehler-fristen-form-und-zustaendigkeit
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description: "Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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## Arbeitsbereich
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Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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- **Spezialgegenstand:** Denkfehler: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg / denkfehler fristen form und zustaendigkeit. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Denkfehler** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+55
@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-drafting-internationaler-bezug-und-schnittstellen
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description: "Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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## Arbeitsbereich
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Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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- **Spezialgegenstand:** Drafting: Internationaler Bezug und Schnittstellen / drafting internationaler bezug und schnittstellen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Drafting** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-europarecht-erstpruefung-und-mandatsziel
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description: "Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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## Arbeitsbereich
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Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
|
||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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- **Spezialgegenstand:** Europarecht: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel / europarecht erstpruefung und mandatsziel. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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||||
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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||||
1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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||||
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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||||
1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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||||
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Europarecht** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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||||
- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-grundfreiheiten-zahlen-schwellen-und-berechnung
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description: "Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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## Arbeitsbereich
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Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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- **Spezialgegenstand:** Grundfreiheiten: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung / grundfreiheiten zahlen schwellen und berechnung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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||||
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||||
## Fallweichen
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||||
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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||||
3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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||||
2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Grundfreiheiten** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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||||
## Output-Standard
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||||
- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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||||
- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-livecheck-sonderfall-und-edge-case
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description: "Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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## Arbeitsbereich
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Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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- **Spezialgegenstand:** Livecheck: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung / livecheck sonderfall und edge case. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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||||
5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Livecheck** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+55
@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-richtlinien-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine
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description: "Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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## Arbeitsbereich
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Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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- **Spezialgegenstand:** Richtlinien: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine / richtlinien schriftsatz brief und memo bausteine. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Richtlinien** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-unmittelbare-risikoampel-und-gegenargumente
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description: "Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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## Arbeitsbereich
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Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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- **Spezialgegenstand:** Unmittelbare: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien / unmittelbare risikoampel und gegenargumente. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Unmittelbare** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+55
@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-vorlageverfahren-mehrparteien-konflikt-und-interessen
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description: "Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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## Arbeitsbereich
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Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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- **Spezialgegenstand:** Vorlageverfahren: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix / vorlageverfahren mehrparteien konflikt und interessen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Vorlageverfahren** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,55 @@
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name: spezial-vorrang-dokumentenmatrix-und-lueckenliste
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description: "Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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## Arbeitsbereich
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Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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- **Spezialgegenstand:** Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung / vorrang dokumentenmatrix und lueckenliste. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Vorrang** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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||||
- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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name: spezial-vorrang-unmittelbare-wirkung-effet-utile
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description: "Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen
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## Arbeitsbereich
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Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieser Skill ersetzt einen zu groben Spezial-Slot durch einen konkreten Fachim Plugin `europarecht-kompass`. Kontext des Plugins: Freistehendes Europarecht-Plugin gegen deutsche Denkfehler: Vorrang, unmittelbare Wirkung, Richtlinien, Verordnungen, Charta, Grundfreiheiten, Beihilfen, Vorlageverfahren und EU-Drafting.
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Er arbeitet nicht lexikalisch, sondern fallbezogen: Er trennt zuerst Rollen, Ziel, Fristen, Zuständigkeiten und Belege, prüft dann die fachlichen Weichen und liefert ein Ergebnis, mit dem weitergearbeitet werden kann.
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## Einstieg
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Wenn Material vorliegt, nutze es zuerst. Frage nur nach, was für die nächste Entscheidung fehlt:
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1. Wer handelt in welcher Rolle und gegen wen?
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2. Welches praktische Ziel soll erreicht werden?
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3. Welche Fristen, Termine, Zustellungen, Schwellenwerte oder Sanktionen stehen im Raum?
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4. Welche Unterlagen, Daten, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Screenshots oder sonstigen Belege liegen vor?
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5. Soll der Output intern, für Mandantschaft, Behörde, Gericht, Gegnerseite oder Gremium formuliert werden?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Sortieren:** Sachverhalt, Dokumente und offene Punkte in eine knappe Fallmatrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen:** Einschlägige Normen, Zuständigkeiten, Verfahren, Fristen und formelle Anforderungen live prüfen, soweit Aktualität tragend ist.
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3. **Materielle Weichen:** Die Kernfragen zu **Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen** mit Tatbestandsmerkmalen, Belegen, Gegenargumenten und typischen Praxisfehlern abarbeiten.
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4. **Risikoampel:** Ergebnis in Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Unsicherheiten und Beweisbedarf einordnen.
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5. **Anschluss:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn Spezialprüfung, Schriftsatz, Tabelle, Brief oder Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- Kurzbild in fünf Sätzen: Lage, Ziel, Frist, Risiko, nächster Schritt.
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- Prüfmatrix mit Punkt, Norm/Quelle, Tatsachen, Beleg, Bewertung, To-do.
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- Konkreter Textbaustein oder Arbeitsprodukt passend zur Lage: Memo, Mandantenbrief, Behörden-/Gerichtsschreiben, Checkliste, Tabelle oder Verhandlungsagenda.
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- Keine Scheingenauigkeit: Annahmen, Lücken und Live-Check-Bedarf offen markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwenden, wenn die Nutzerin oder der Nutzer den Text selbst bereitstellt; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: verordnungen-vorrang-unmittelbare
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description: "Verordnungen Vorrang Unmittelbare im Europarecht: prüft konkret Verordnungen, Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Verordnungen Vorrang Unmittelbare
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# Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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## Arbeitsbereich
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**Verordnungen Vorrang Unmittelbare** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Verordnungen, Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-verordnungen-verhandlung-vergleich-und-eskalation` | Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-vorrang-dokumentenmatrix-und-lueckenliste` | Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-vorrang-unmittelbare-wirkung-effet-utile` | Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output. |
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Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-verordnungen-verhandlung-vergleich-und-eskalation`
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**Fokus:** Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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- **Spezialgegenstand:** Verordnungen: Verhandlung, Vergleich und Eskalation / verordnungen verhandlung vergleich und eskalation. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,83 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-vorrang-dokumentenmatrix-und-lueckenliste`
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**Fokus:** Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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## Spezialwissen: Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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- **Spezialgegenstand:** Vorrang: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung / vorrang dokumentenmatrix und lueckenliste. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Vorrang** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-vorrang-unmittelbare-wirkung-effet-utile`
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**Fokus:** Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen: führt schnell durch Sachverhalt, Rechtsgrundlagen, Belege, Risiken und erzeugt einen verwertbaren nächsten Output.
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# Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen
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## Aufgabe
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Dieser Skill ersetzt einen zu groben Spezial-Slot durch einen konkreten Fachim Plugin `europarecht-kompass`. Kontext des Plugins: Freistehendes Europarecht-Plugin gegen deutsche Denkfehler: Vorrang, unmittelbare Wirkung, Richtlinien, Verordnungen, Charta, Grundfreiheiten, Beihilfen, Vorlageverfahren und EU-Drafting.
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Er arbeitet nicht lexikalisch, sondern fallbezogen: Er trennt zuerst Rollen, Ziel, Fristen, Zuständigkeiten und Belege, prüft dann die fachlichen Weichen und liefert ein Ergebnis, mit dem weitergearbeitet werden kann.
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## Einstieg
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Wenn Material vorliegt, nutze es zuerst. Frage nur nach, was für die nächste Entscheidung fehlt:
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1. Wer handelt in welcher Rolle und gegen wen?
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2. Welches praktische Ziel soll erreicht werden?
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3. Welche Fristen, Termine, Zustellungen, Schwellenwerte oder Sanktionen stehen im Raum?
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4. Welche Unterlagen, Daten, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Screenshots oder sonstigen Belege liegen vor?
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5. Soll der Output intern, für Mandantschaft, Behörde, Gericht, Gegnerseite oder Gremium formuliert werden?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Sortieren:** Sachverhalt, Dokumente und offene Punkte in eine knappe Fallmatrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen:** Einschlägige Normen, Zuständigkeiten, Verfahren, Fristen und formelle Anforderungen live prüfen, soweit Aktualität tragend ist.
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3. **Materielle Weichen:** Die Kernfragen zu **Vorrang, unmittelbare Wirkung und effet utile in nationalen Fällen** mit Tatbestandsmerkmalen, Belegen, Gegenargumenten und typischen Praxisfehlern abarbeiten.
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4. **Risikoampel:** Ergebnis in Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Unsicherheiten und Beweisbedarf einordnen.
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5. **Anschluss:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn Spezialprüfung, Schriftsatz, Tabelle, Brief oder Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- Kurzbild in fünf Sätzen: Lage, Ziel, Frist, Risiko, nächster Schritt.
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- Prüfmatrix mit Punkt, Norm/Quelle, Tatsachen, Beleg, Bewertung, To-do.
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- Konkreter Textbaustein oder Arbeitsprodukt passend zur Lage: Memo, Mandantenbrief, Behörden-/Gerichtsschreiben, Checkliste, Tabelle oder Verhandlungsagenda.
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- Keine Scheingenauigkeit: Annahmen, Lücken und Live-Check-Bedarf offen markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwenden, wenn die Nutzerin oder der Nutzer den Text selbst bereitstellt; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: vorrang-unmittelbare-wettbewerb-kartell
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description: "Vorrang Unmittelbare Wettbewerb Kartell im Europarecht: prüft konkret Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von, Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art, Anrufung. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von EU-Normen prüfen wenn nationales Recht entgegensteht. Art. 288 AEUV Costa v. ENEL Van Gend en Loos EuGH-Judikatur. Prüfraster: Vorrangprinzip Kollision nationales EU-Recht unmittelbare Wirkung Vertikal-Horizontal-Wirkung richtlinienkonforme Auslegung. Output: Vorrang-Prüfmemo Anwendungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Richtlinienumsetzung (europarecht-richtlinie-umsetzung): eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Vorrang Unmittelbare Wettbewerb Kartell
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# Vorrang und unmittelbare Wirkung
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## Arbeitsbereich
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**Vorrang Unmittelbare Wettbewerb Kartell** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von, Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art, Anrufung. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `europarecht-vorrang-unmittelbare-wirkung` | Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von EU-Normen prüfen wenn nationales Recht entgegensteht. Art. 288 AEUV Costa v. ENEL Van Gend en Loos EuGH-Judikatur. Prüfraster: Vorrangprinzip Kollision nationales EU-Recht unmittelbare Wirkung Vertikal-Horizontal-Wirkung richtlinienkonforme Auslegung. Output: Vorrang-Prüfmemo Anwendungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Richtlinienumsetzung (europarecht-richtlinie-umsetzung). |
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| `europarecht-wettbewerb-kartell` | Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art. 101 102 AEUV prüfen wenn Absprachen Marktmissbrauch oder Zusammenschluesse in Frage stehen. Art. 101 102 AEUV § 1 GWB VO 1/2003. Prüfraster: Kartellverbot Marktabgrenzung marktbeherrschende Stellung Missbrauch Freistellungen Geldbussen. Output: Kartellrechtsprüfmemo Risikoeinschaetzung. Abgrenzung: nicht für Beihilfenrecht (europarecht-beihilfen-vergaben). |
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| `spezial-anrufung-red-team-und-qualitaetskontrolle` | Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von EU-Normen prüfen wenn nationales Recht entgegensteht. Art. 288 AEUV Costa v. ENEL Van Gend en Loos EuGH-Judikatur. Prüfraster: Vorrangprinzip Kollision nationales EU-Recht unmittelbare Wirkung Vertikal-Horizontal-Wirkung richtlinienkonforme Auslegung. Output: Vorrang-Prüfmemo Anwendungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Richtlinienumsetzung (europarecht-richtlinie-umsetzung). Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Europarecht (allgemein) klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `europarecht-vorrang-unmittelbare-wirkung`
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**Fokus:** Vorrang des EU-Rechts und unmittelbare Wirkung von EU-Normen prüfen wenn nationales Recht entgegensteht. Art. 288 AEUV Costa v. ENEL Van Gend en Loos EuGH-Judikatur. Prüfraster: Vorrangprinzip Kollision nationales EU-Recht unmittelbare Wirkung Vertikal-Horizontal-Wirkung richtlinienkonforme Auslegung. Output: Vorrang-Prüfmemo Anwendungsempfehlung. Abgrenzung: nicht für Richtlinienumsetzung (europarecht-richtlinie-umsetzung).
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# Vorrang und unmittelbare Wirkung
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -129,156 +117,3 @@ Kausalitaet: [gegeben / fraglich]
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E. NAECHSTE SCHRITTE
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[...]
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```
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## 2. `europarecht-wettbewerb-kartell`
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**Fokus:** Kartell- und Wettbewerbsrecht nach Art. 101 102 AEUV prüfen wenn Absprachen Marktmissbrauch oder Zusammenschluesse in Frage stehen. Art. 101 102 AEUV § 1 GWB VO 1/2003. Prüfraster: Kartellverbot Marktabgrenzung marktbeherrschende Stellung Missbrauch Freistellungen Geldbussen. Output: Kartellrechtsprüfmemo Risikoeinschaetzung. Abgrenzung: nicht für Beihilfenrecht (europarecht-beihilfen-vergaben).
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# EU-Wettbewerb und Kartellrecht
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## Zweck
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Märkte, Marktanteile, Kooperationen, Plattformregeln und Hardcore-Risiken werden strukturiert.
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## Wann verwenden
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- bei Memos, Behördenbriefen, Schriftsätzen oder Compliance-Projekten mit EU-Bezug
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- wenn deutsche Kategorien die EU-Eigenlogik verdecken könnten
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- wenn Rechtsquelle, Wirkung, Verfahren oder Frist unklar sind
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## Arbeitsweise
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1. **Rechtsquelle fixieren.** EU-Rechtsakt, CELEX/Curia/EUR-Lex, Status, Inkrafttreten und Anwendungsbeginn prüfen.
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2. **Wirkung bestimmen.** Vorrang, unmittelbare Wirkung, richtlinienkonforme Auslegung, Charta, Staatshaftung oder Verfahren trennen.
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3. **Deutsche Denkfehler markieren.** Nationale Kategorien nur nutzen, wenn sie unionsrechtlich passen.
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4. **Verfahrensweg planen.** Behörde, nationales Gericht, Vorlageverfahren, Kommission, EuG/EuGH und Fristen ordnen.
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5. **Qualitätstor setzen.** Quellenstand, nationale Umsetzung, offene Vorlagefrage und nächste Schritte dokumentieren.
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## Rückfragen, wenn unklar
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- Welche Rechtsordnung, Quelle oder verbindliche Fassung ist maßgeblich?
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- Welche Partei oder Rolle vertreten wir?
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- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?
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- Welches Arbeitsprodukt wird gebraucht und wie eilig ist es?
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## Ausgabeformat
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- Kurzlage mit Ampel
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- Prüfmatrix mit Fundstelle, Risiko, Vorschlag und Review-Level
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- anwaltlich prüfbarer Entwurf oder Mandantenhinweis
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- offene Annahmen, Quellenstand und nächste Schritte
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## Typische Fehler vermeiden
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- Vorrang nicht mit Nichtigkeit der nationalen Norm gleichsetzen.
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- Richtlinie, Verordnung, Beschluss und Soft Law nicht vermischen.
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- Charta nicht ohne Durchführung von Unionsrecht anwenden.
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- Keine CELEX- oder EuGH-Fundstelle erfinden.
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## Ton
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Europarecht-Kompass arbeitet freundlich, präzise und verzeihend. Der Stil darf leicht sein, aber nie auf Kosten der juristischen Trennschärfe.
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## Triage vor Kartellpruefung
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Bevor losgelegt wird, klaere:
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1. Liegen Vereinbarungen zwischen Unternehmen, Beschluesse von Unternehmensvereinigungen oder aufeinander abgestimmte Verhaltensweisen vor (Art. 101 Abs. 1 AEUV)?
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2. Beeintraechtigen diese den Handel zwischen Mitgliedstaaten und bezwecken oder bewirken sie Wettbewerbseinschraenkungen?
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3. Koennte eine Freistellung nach Art. 101 Abs. 3 AEUV / Gruppenfreistellungsverordnung eingreifen?
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4. Handelt es sich um einen Marktbeherrschungsmissbrauch Art. 102 AEUV (Marktbeherrschung festgestellt)?
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5. Liegen Hinweise auf EU-Kommissions-Ermittlungen (Nachpruefungsentscheidung) oder nationales Bundeskartellamt-Verfahren vor?
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## Vertiefung: Rechtsprechung und Leitsaetze
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Rechtsprechung live über [curia.europa.eu](https://curia.europa.eu/) und [bundeskartellamt.de](https://www.bundeskartellamt.de) verifizieren. Stand 05/2026:
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- **§ 19a GWB (Digitalkonzerne):** Bundeskartellamt-Adressatfeststellungen Stand 2025 etabliert für Meta, Alphabet/Google, Amazon, Apple, Microsoft. BGH hat die Adressatenfeststellungen zu Amazon und Apple bestätigt; konkrete Az. live verifizieren über [bundeskartellamt.de Verfahrenstabelle](https://www.bundeskartellamt.de/DE/DigitalWirtschaft/VerfahrenGegenGrosseDigitalkonzerne/verfahrengegengrossedigitalkonzerne_node.html).
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- Bundeskartellamt vorläufige Beurteilungen 2025: Apple Tracking-Regeln (Februar 2025 — Tendenz: Verbot nach § 19a Abs. 2 GWB), Amazon Preiskontrollmechanismen (Juni 2025).
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- Bundeskartellamt-Verpflichtungszusagen 2025: Google Automotive Services / Maps Platform (seit Februar 2025 standalone-lizenzierbar mit Interoperabilität).
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- EuGH-Linien zu Art. 101/102 AEUV Q4 2025 - Q2 2026 vor Verwendung im Schriftsatz live verifizieren.
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## Normen-Kette Kartellrecht EU
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- **Art. 101 Abs. 1 AEUV** — Kartellverbot; Art. 101 Abs. 3 AEUV — Freistellungsvoraussetzungen
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- **Art. 102 AEUV** — Missbrauchsverbot marktbeherrschender Stellung
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- **VO 1/2003** — Durchsetzung Art. 101, 102 durch Kommission und nationale Beh.; dezentrale Anwendung
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- **Schadensersatz-RL 2014/104/EU (umges. in §§ 33 ff. GWB)** — private enforcement; follow-on-Klagen
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- **Gruppen-FreistellungsVO (EU) 330/2010** (Vertikalvereinb.); **(EU) 2022/720** (neue VertGVO)
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- **§§ 1, 18, 19, 33 GWB** — nationales Kartellrecht; Missbrauch; Schadensersatz
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## Quellenregel
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Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
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## Output-Template: Kartell-Kurzpruefmemo
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**Adressat:** Kanzlei-intern / Mandant
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**Tonfall:** Analytisch; Compliance-orientiert
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```
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KARTELLRECHTLICHE KURZPRUEFUNG
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Datum: [DATUM] — Mandant: [NAME]
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Sachverhalt: [BESCHREIBUNG DER MASSNAHME / VEREINBARUNG]
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A. ART. 101 AEUV PRUEFUNG
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1. Vereinbarung / Beschluss / Abstimmung: [JA / NEIN — Beschreibung]
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2. Beeintraechtigung zwischenstaatl. Handel: [JA / GERING / NEIN]
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3. Bezweckende Wettbewerbsbeschraenkung: [JA — Preisabsprache/Marktaufteilung / NEIN]
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4. Bewirkende Beschraenkung: [JA — konkrete Auswirkungen / NEIN]
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5. Freistellung Art. 101 Abs. 3 / GVO: [moeglich — [GVO X] / nicht moeglich]
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B. ART. 102 AEUV PRUEFUNG (falls Marktbeherrschung)
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1. Marktbeherrschung: [Marktanteil X% — relevan. Markt: Produkt/geograph.]
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2. Missbrauch: [Behinderungsmissbrauch / Ausbeutungsmissbrauch / ...]
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C. ERGEBNIS
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[ ] Kein Verstoß
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[ ] Freigestellt — kein Handlungsbedarf
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[ ] Moeglicher Verstoß — Compliance-Review und rechtliche Begleitung
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[ ] Schwerer Verstoß — Empfehlung Selbstanzeige Kommission (Leniency VO 1/2003)
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D. SCHADENSERSATZ (follow-on Art. 33 GWB / RL 2014/104)
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Geschaedigter: [Mandant als Opfer / Mandant als Tater]
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Schadenshoehe: EUR [X] geschaetzt
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Klagefrist: § 33h GWB 5 Jahre (verjährt: [DATUM])
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## 3. `spezial-anrufung-red-team-und-qualitaetskontrolle`
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**Fokus:** Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin europarecht kompass; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle
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## Spezialwissen: Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle
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- **Spezialgegenstand:** Anrufung: Red-Team und Qualitätskontrolle / anrufung red team und qualitaetskontrolle. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EU.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Anrufung** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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||||
## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: workflow-anschluss-skills-router
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description: "Anschluss-Skills Router: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Anschluss-Skills Router
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## Arbeitsbereich
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Anschluss-Skills Router: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Anschluss-Skills Router im Plugin europarecht-kompass: schlägt nach der ersten Prüfung die passenden Fachmodule aus demselben Plugin vor..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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name: workflow-chronologie-und-belegmatrix
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description: "Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Chronologie und Belegmatrix
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## Arbeitsbereich
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Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Chronologie und Belegmatrix im Plugin europarecht-kompass: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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name: workflow-mandantenkommunikation
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description: "Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Mandantenkommunikation
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## Arbeitsbereich
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Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Mandantenkommunikation im Plugin europarecht-kompass: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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name: workflow-redteam-qualitygate
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description: "Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Red-Team Qualitygate
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## Arbeitsbereich
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Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: AEUV Art. 263 Nichtigkeitsklage 2 Monate, Art. 265 Untätigkeitsklage 2 Monate, Art. 267 Vorlage jederzeit, Vertragsverletzungsverfahren Art. 258 unbefristet.
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- Tragende Normen verifizieren: EUV, AEUV (insb. Art. 4, 5, 18, 20, 21, 34, 49, 56, 101, 102, 107, 108, 263, 267, 288, 340), GRCh, EU-VO (Beispiele 2016/679 DSGVO, 2024/1689 KI-VO, 139/2004 FKVO), EU-Richtlinien, EuGH-Rechtsprechung — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: EU-Kommission, Rat, Europäisches Parlament, EuGH, EuG, Mitgliedstaaten, nationale Gerichte (Vorlage Art. 267 AEUV), Bundesregierung.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Vorlagebeschluss Art. 267 AEUV, Nichtigkeitsklage, Beschwerde an EU-KOM, Stellungnahme im Vertragsverletzungsverfahren, Notifizierung, EuGH-Urteilsbeleg — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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Dieses Modul bearbeitet: Red-Team Qualitygate im Plugin europarecht-kompass: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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