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Split unrelated prueffeld skill collections
This commit is contained in:
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-16
@@ -77,33 +77,63 @@ Apache-2.0 OR MIT. Siehe Repository-Stammverzeichnis.
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## Alle Skills im Ueberblick
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 24 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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Automatisch generierte Komplett-Liste aller 54 Skills in diesem Plugin. Beschreibungen stammen aus dem `description`-Feld der jeweiligen SKILL.md.
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| Skill | Beschreibung |
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| `dpmaregister-epue-beweislast-erfinderische` | Dpmaregister Epue Beweislast Erfinderische im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Dpmaregister, Epue, Erfinderische. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `agentische-datenbank-recherche` | Agentische Patentdatenbank-Recherche: Suchauftrag in natuerlicher Sprache mit Erfindungsmaterial (Anspruchsentwurf, Beschreibung, Skizzen) wird automatisch in Suchstrings für Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Regis... |
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| `dpmaregister-epue-beweislast-erfinderische` | Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Ri... |
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| `epo-opposition-strategie` | EPO-Einspruch (Opposition) Strategie: 9-Monatsfrist nach Erteilung, Einspruchsgruende Art. 100 EPC, schriftliches Verfahren, muendliche Verhandlung, Beschwerde Boards of Appeal. Beispieltaktiken und Erfolgsfaktoren. Mustertexte fuer Eins... |
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| `epo-quellenkarte` | Epo Quellenkarte: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `erfinderische-taetigkeit-freedom-to-ki-patent` | Erfinderische Taetigkeit Freedom TO KI Patent im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art, Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines, Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Str... |
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| `espacenet-google-neuheit-red` | Espacenet Google Neuheit RED im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Espacenet, Google, Neuheit. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `klassifikation-cpc-neuheit-patentfamilien` | Klassifikation CPC Neuheit Patentfamilien im Plugin Patentrecherche: prüft konkret CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen, Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art, Patentfamilien-Analyse über INPADOC und. Liefert priorisie... |
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| `patentanwaelte-patentrecherche-patents` | Patentanwaelte Patentrecherche Patents im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Patentanwaelte, Patentrecherche, Patents. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `erfinderische-taetigkeit-freedom-to-ki-patent` | Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art. 56 EPUe mit dem Problem-Solution-Approach der EPA-Beschwerdekammern. Drei Stufen: (1) Bestimmung des naechstliegenden Stands der Technik (closest prior art) anhand technischer Naehe Zw... |
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| `espacenet-google-neuheit-red` | Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellenchec... |
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| `freedom-to-operate-recherche` | Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines konkreten Produkts oder Verfahrens der Mandantin. Sucht **in Kraft befindliche** Patente und Gebrauchsmuster Dritter im Zielmarkt deren Schutzbereich nach § 14 PatG Art. 69 EPUe... |
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| `ki-und-patent-strategie` | Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie: DABUS-Entscheidungen DPMA und EPA und BPatG, Erfinderbenennung nur natuerliche Person, Beitrag der KI in Beschreibung, Daten- und Modellrechte. Strategie fuer KI-getriebene FuE und Patent-Port... |
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| `klassifikation-cpc-neuheit-patentfamilien` | CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen: Erfindung soll recherchiert werden und Klassen für Datenbanksuche muessen festgelegt werden. Normen: WIPO IPC (International Patent Classification), CPC (Cooperative Patent Class... |
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| `neuheit-pruefen` | Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art. 54 EPUe. Methodisches Schema: ein Anspruch wird in seine Merkmale zerlegt und Merkmal-fuer-Merkmal gegen genau eine Entgegenhaltung verglichen. Neuheitsschaedlich ist nur die vollständige Vorwegnahme... |
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| `patentanwaelte-patentrecherche-patents` | Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quelle... |
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| `patentfamilien-analyse` | Patentfamilien-Analyse über INPADOC und Espacenet-Family-View. Sammelt zu einem konkreten Treffer alle Familienmitglieder weltweit DE EP US JP CN KR WO und sonstige Aemter mit gleichem Prioritaetstag. Liefert eine Familientabelle pro Fam... |
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| `patentrecherche-anschluss-routing` | Anschluss-Routing: Einstieg und Routing; klärt Rolle, Ziel, Frist, Aktenlage und den passenden nächsten Fachpfad. |
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| `patentrecherche-dokumente-intake` | Dokumentenintake: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen. |
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| `patentrecherche-einstieg-routing` | Einstieg und Routing: Einstieg und Routing; klärt Rolle, Ziel, Frist, Aktenlage und den passenden nächsten Fachpfad. |
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| `patentrecherche-kaltstart-interview` | Kaltstart-Interview für das Patentrecherche-Plugin. Stellt fest wer recherchiert (Patentanwaeltin Patentanwalt Patentassessor Patentingenieur Recherchekraft) welche Kanzlei und welche Technikgebiete (Mechanik Elektrotechnik Chemie Biotec... |
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| `patentrecherche-mandantenkommunikation-redteam-qualitygate` | Mandantenkommunikation Redteam Qualitygate im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Mandantenkommunikation im Plugin patentrecherche, Red-Team Qualitygate im Plugin patentrecherche, Agentisch. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoi... |
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| `patentrecherche-mandantenkommunikation-redteam-qualitygate` | Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `patentrecherche-output-waehlen` | Output wählen im Plugin Patentrecherche: Diese Output-Weiche für Patentrecherche entscheidet, ob Memo, Antrag, Schriftsatz, Tabelle, Risikoampel, Fragenliste oder Mandantenbrief der richtige nächste Schritt ist. |
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| `patentrecherche-quellen-livecheck` | Rechtsquellen-Livecheck: Quellenprüfung; Normenstand, Rechtsprechung, Behördenpraxis und Zitierfähigkeit werden vor einer tragenden Aussage verifiziert. |
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| `patentrecherche-start-chronologie-fristen` | Start Chronologie Fristen im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin, Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche, Fristen- und Risikoampel im Plugin patentrecherc... |
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| `patentrecherche-start-chronologie-fristen` | Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokumen... |
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| `patentrecherche-unterlagen-luecken` | Unterlagen und Lücken: sortiert Dokumente, erkennt Lücken, ordnet Beweiswert und formuliert gezielte Rückfragen. |
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| `patg-problem-register` | Patg Problem Register im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Patg, Problem, Register. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `patr-fto-bericht-patentfamilie-priodatum` | Patr FTO Bericht Patentfamilie Priodatum im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht, Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum, Bauleiter Patentrecherche-Strategie. Liefert priorisierten Output mit... |
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| `patr-software-pr-einfuehrung` | Patr Software PR Einfuehrung im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA, Einfuehrung Recherchearten Patent, Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45. Liefert priorisierten O... |
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| `recherche-strategie-tools-marktuebersicht` | Recherche Strategie Tools Marktuebersicht im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen, Marktuebersicht Recherche-Tools, Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Liefert pri... |
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| `rueckfragen-mandant-depatisnet` | Rueckfragen Mandant Depatisnet im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im, Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte, Depatisnet. Liefert priorisierten Output mit Norm... |
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| `stand-technik-uspto-interessen` | Stand Technik Uspto Interessen im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Stand, Technik, USPTO. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt. |
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| `taetigkeit-fristennotiz-agentische-datenbank` | Taetigkeit Fristennotiz Agentische Datenbank im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Taetigkeit, Agentische Patentdatenbank-Recherche, EPO-Einspruch (Opposition) Strategie. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel un... |
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| `patg-problem-register` | Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Ri... |
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| `patr-fto-bericht-patentfamilie-priodatum` | Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht: Recherchescope, Trefferbewertung, juristische Einordnung, Empfehlungen. Pruefraster fuer Patentanwalt und Mandant: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `patr-patentfamilie-priodatum-spezial` | Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum: Pariser Verbandsuebereinkunft, PCT-Schiene, EP-Validierung, Doppelpatentierung. Pruefraster fuer internationale Familien: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und ver... |
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| `patr-recherchestrategie-bauleiter` | Bauleiter Patentrecherche-Strategie: Stichwort- und Klassifikationssuche, IPC und CPC, Volltext und Familien. Pruefraster fuer Neuheits- und Freedom-to-Operate-Recherche: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und ve... |
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| `patr-software-pr-einfuehrung` | Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA: Computer-implementierte Erfindung, technischer Beitrag, KI-spezifische Pruefrichtlinien. Pruefraster fuer Anmeldung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwe... |
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| `pr-einfuehrung-recherchearten` | Einfuehrung Recherchearten Patent: Patentierbarkeitsrecherche, Freedom-to-Operate, State-of-the-Art, Familien-, Rechtsstand-, Konkurrenz-Monitoring. Pro Art: Ziel, Datenquellen (Espacenet, DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO), Aufwand, Output. Ent... |
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| `pruefungsbescheid-vorbereiten` | Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45 PatG oder des EPA nach Art. 94 EPUe systematisch vor. Liest den Bescheid und die zitierten Entgegenhaltungen ein. Strukturiert pro Beanstandung: Beanstandung wortlautgetreu zitiert... |
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| `recherche-strategie-tools-marktuebersicht` | Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen: Boolesche Operatoren, Wildcards, Stopp-Woerter, Variantenpruefung, Trunkierung, Synonyme. CPC und IPC mit Co-Klassen, Klassenwanderung Updates. Strukturierte Vorbereitung von Suchprofile... |
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| `recherche-tools-marktuebersicht` | Marktuebersicht Recherche-Tools: kostenlose Quellen (Espacenet, DEPATIS, Google Patents, Lens, USPTO PatFT/AppFT, J-PlatPat), kostenpflichtige (Derwent, Orbit, PatBase, Minesoft, IPCheckUp, Patsnap). Pro Tool: Staerken, Schwaechen, Lizen... |
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| `recherchebericht-erstellen` | Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Bringt Auftrag Methodik durchsuchte Datenbanken verwendete Suchstrings Klassen Schlagworte Zeitraum Trefferzahlen Treffertabelle und Bewertungen aus Skills neuheit-prüfen erfinde... |
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| `rueckfragen-mandant` | Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte Material für eine sinnvolle Recherche nicht ausreicht oder Abgrenzungsfragen offen sind. Pflichtfragen: Was ist der wesentliche Lösungsbeitrag der Erfindung gegenüber dem Stand de... |
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| `rueckfragen-mandant-depatisnet` | Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im jeweiligen Amts-Register. DPMAregister für DE-Schutzrechte EPO Register für EP-Schutzrechte USPTO PAIR PEDS für US-Patente nationale Register für JP CN KR. Liefert Anmeldetag Veröff... |
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| `spezial-agentisch-fristen-form-und-zustaendigkeit` | Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Ri... |
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| `spezial-depatisnet-verhandlung-vergleich-und-eskalation` | Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risiko... |
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| `spezial-epue-beweislast-und-darlegungslast` | Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Ris... |
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| `spezial-erfinderische-sonderfall-und-edge-case` | Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoam... |
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| `spezial-google-risikoampel-und-gegenargumente` | Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellenche... |
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| `spezial-neuheit-red-team-und-qualitaetskontrolle` | Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und... |
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| `spezial-patentrecherche-erstpruefung-und-mandatsziel` | Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellenche... |
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| `spezial-patents-behoerden-gericht-und-registerweg` | Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoamp... |
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| `spezial-problem-abschlussprodukt-und-uebergabe` | Problem: Abschlussprodukt und Übergabe; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und v... |
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| `spezial-register-zahlen-schwellen-und-berechnung` | Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoam... |
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| `spezial-technik-formular-portal-und-einreichung` | Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoam... |
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| `spezial-uspto-mehrparteien-konflikt-und-interessen` | USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoa... |
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| `stand-der-technik-recherche` | Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung. Identifiziert anhand des Erfindungsmaterials und der ermittelten CPC-IPC-Klassen die wichtigsten Veröffentlichungen die der Anmeldetag-Reife der Mandantenerfindung im Wege stehen k... |
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| `stand-technik-uspto-interessen` | Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoam... |
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| `taetigkeit-fristennotiz-agentische-datenbank` | Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampe... |
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| `ueberwachung-konkurrenten` | Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von Konkurrenten der Mandantin. Definiert Watch-Profile pro Mandant mit Anmelder-Namen (inklusive Konzern-Toechter und ehemaliger Schreibweisen), CPC-IPC-Klassen, Schlagwoerter, Territorien. L... |
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| `upc-unified` | UPC Unified im Plugin Patentrecherche: fachlicher Arbeitsgang mit Prüffeldwahl, Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `wipo-stand-technik-ueberwachung-konkurrenten` | Wipo Stand Technik Ueberwachung Konkurrenten im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Wipo, Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung, Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von. Liefert priorisierten Output mit Norm-... |
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| `wipo-stand-technik-ueberwachung-konkurrenten` | Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoam... |
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| `workflow-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `workflow-fristen-und-risikoampel` | Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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| `workflow-redteam-qualitygate` | Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output. |
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<!-- END SKILLS-OVERVIEW (auto-generated) -->
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@@ -0,0 +1,186 @@
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name: agentische-datenbank-recherche
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description: "Agentische Patentdatenbank-Recherche: Suchauftrag in natuerlicher Sprache mit Erfindungsmaterial (Anspruchsentwurf, Beschreibung, Skizzen) wird automatisch in Suchstrings für Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Register, WIPO PATENTSCOPE und USPTO uebersetzt. Normen: § 3 PatG (Neuheit), Art. 54 EPUe, § 4 PatG (erfinderische Tätigkeit). Prüfraster: Datenbankspezifische Syntax, Patentfamilien-Deduplizierung, Trefferliste mit Veröffentlichungsnummer, Anmelder, Datum, Klassen. Output Strukturierte Trefferliste. Abgrenzung: Klassifikation vorher siehe klassifikation-cpc-ipc; Berichte siehe recherchebericht-erstellen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# agentische-datenbank-recherche
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## Arbeitsbereich
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Agentische Patentdatenbank-Recherche: Suchauftrag in natuerlicher Sprache mit Erfindungsmaterial (Anspruchsentwurf, Beschreibung, Skizzen) wird automatisch in Suchstrings für Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Register, WIPO PATENTSCOPE und USPTO uebersetzt. Normen: § 3 PatG (Neuheit), Art. 54 EPUe, § 4 PatG (erfinderische Tätigkeit). Prüfraster: Datenbankspezifische Syntax, Patentfamilien-Deduplizierung, Trefferliste mit Veröffentlichungsnummer, Anmelder, Datum, Klassen. Output Strukturierte Trefferliste. Abgrenzung: Klassifikation vorher siehe klassifikation-cpc-ipc; Berichte siehe recherchebericht-erstellen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Das ist das **Master-Skill** des Plugins: Es führt agentisch durch die wichtigsten Patentdatenbanken. Während das System im Hauptfenster sichtbar durch die Datenbank navigiert, erscheint das Ergebnis strukturiert im Chat.
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## Eingaben
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- **Suchauftrag** in natürlicher Sprache ("Bitte recherchiere zu folgender Erfindung den Stand der Technik in Europa und USA …").
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- **Erfindungsmaterial:** Erfindungsbeschreibung, Anspruchsentwurf, Datenblatt, Skizzen, Memo. **Drag-and-Drop oder Datei-Upload.**
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- **Klassen** aus dem vorgelagerten Skill `klassifikation-cpc-ipc` (Hauptklasse + Nebenklassen, CPC und IPC).
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- **Rechtsraum** aus dem Kaltstart-Interview oder ad hoc gewählt.
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- **Recherchezweck** (Stand der Technik / Neuheit / FTO / Monitoring / Bescheid) — bestimmt die Filtersetzung.
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## Datenbanken und ihre agentische Bedienung
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### 1. Espacenet — `https://worldwide.espacenet.com`
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- Betreiber: EPA. ~150 Millionen Patentdokumente weltweit. Volltext bei vielen Dokumenten, Maschinenübersetzung **Patent Translate** für ~30 Sprachen.
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- **Smart Search** für freien Volltext: Eingabefeld oben akzeptiert kurze Fragen und ganze Sätze.
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- **Advanced Search** für strukturierte Suche: Felder `txt` (Titel/Abstract), `desc` (Beschreibung), `claims`, `cpc`, `ipc`, `ti` (Titel), `ab` (Abstract), `in` (Erfinder), `pa` (Anmelder), `pn` (Publikationsnummer), `pd` (Publikationsdatum), `prd` (Prioritätsdatum), `ap` (Anmelde-Nr.). Boolesche Operatoren `AND`, `OR`, `NOT`, Wildcards `*`, Nachbarschaft `prox/distance<n>` und `prox/unit=sentence`.
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- **Familien-Ansicht:** "Family list" und "INPADOC patent family" — wichtig für Dedup.
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- **Classification Search:** [Espacenet CPC Browser](https://worldwide.espacenet.com/patent/cpc-browser).
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- **Agentische Bedienung:** Smart Search akzeptiert natürlichsprachige Suchaufträge und ganze Texte. Drag-and-Drop des Erfindungsmaterials in das Smart-Search-Feld; das System scrollt durch die Trefferliste, öffnet Treffer in "Family list"-Ansicht, sammelt Metadaten.
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### 2. Google Patents — `https://patents.google.com`
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- Betreiber: Google. ~120 Millionen Patentdokumente, sehr gute Volltextsuche mit semantischer Erweiterung, Maschinenübersetzung. **Google Scholar Cross-Search** für Nicht-Patent-Literatur (Aufsätze, Konferenz-Proceedings).
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- **Suche:** Suchfeld akzeptiert ganze Sätze und Anspruchstext. Filter links: Klasse (CPC), Erfinder, Anmelder, Datum, Patentamt, Sprache, Status.
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- **Prior Art Finder:** Bei jedem Treffer Button "Find prior art" — automatische Vorschläge für ähnliche Dokumente.
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- **Agentische Bedienung:** Suchauftrag in das Hauptsuchfeld, Filter setzen, Klassen-Filter aus dem CPC-Set, Status-Filter (Granted / Application / Expired) je nach Recherchezweck.
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### 3. DPMAregister — `https://register.dpma.de`
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- Betreiber: DPMA. **Rechtsstand** deutscher Patente und Gebrauchsmuster: Anmeldetag, Erteilung, Erlöschen, Einspruch, Nichtigkeit, Jahresgebühren bezahlt, Stand offen / erteilt / zurückgenommen / zurückgewiesen / erloschen / nichtig.
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- **Recherche nicht stark** — DPMAregister ist die Rechtsstands-Datenbank. Volltextrecherche läuft über DEPATISnet.
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- **Agentische Bedienung:** Eingabe Veröffentlichungsnummer oder Anmeldenummer, Direkt-Abruf Rechtsstand. Bei FTO und Einspruch immer DPMAregister hinzuziehen.
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### 4. DEPATISnet — `https://depatisnet.dpma.de`
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- Betreiber: DPMA. **Recherchedatenbank** mit weltweitem Patentdokumentenbestand (DEPATIS — Datenbankzugang in den Patentinformationszentren).
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- **Klassen-Recherche** stark, **deutscher Volltext** vorhanden, Anmelder- und Erfindersuche.
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- **Agentische Bedienung:** "Einsteigerrecherche" für natürlichsprachige Eingabe, "Expertenrecherche" mit IKOFAX-Syntax (Befehlsmodus). Für DE-Schwerpunkt sinnvoll.
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### 5. EPO Register — `https://register.epo.org`
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- Betreiber: EPA. **Rechtsstand** europäischer Patentanmeldungen und EP-Patente. Akteneinsicht teilweise öffentlich nach Veröffentlichung der Anmeldung — Rechercheberichte, Prüfungsbescheide, Antworten, Einspruchsschriften.
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- **Agentische Bedienung:** Eingabe Veröffentlichungsnummer (EP …), Direkt-Abruf Rechtsstand und "All Documents". Für Einspruchsstrategie und FTO essenziell.
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### 6. WIPO PATENTSCOPE — `https://patentscope.wipo.int`
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- Betreiber: WIPO. **PCT-Anmeldungen** (Welt-Anmeldungen WO …), nationale Phasen, ISA-Recherchebericht.
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- **Cross-Lingual Expansion:** WIPO Translate für Volltextsuche in mehreren Sprachen.
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- **Agentische Bedienung:** Suchfeld für natürlichsprachige Suche, Klassenfilter, Frist-Tracker für die nationalen Phasen.
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### 7. USPTO Patent Public Search — `https://ppubs.uspto.gov/pubwebapp/external.html`
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- Betreiber: USPTO. **US-Patente** und Anmeldungen. PatFT und AppFT in PPUBS zusammengefasst (ab 2022). Volltext der US-Dokumente, CPC- und USPC-Klassifikation.
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- **Agentische Bedienung:** Quick Lookup oder Advanced Search mit Boolescher Syntax, Felder `.TI.`, `.AB.`, `.CLM.`, `.AN.` (Assignee), `.IN.` (Inventor), `.CPC.`, `.APD.` (Filing Date).
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## Ablauf
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### Schritt 1: Suchauftrag normalisieren
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Das System liest den natürlichsprachigen Auftrag, identifiziert:
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- Welche Datenbanken sind angesprochen (alle / nur EU / nur DE / Weltreichweite)?
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- Welcher Zeitraum (Anmelde- / Veröffentlichungsdatum, vor / nach Stichtag)?
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- Welcher Recherchezweck?
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- Welche Schlüsselbegriffe (aus dem Material extrahiert)?
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### Schritt 2: Such-Strings je Datenbank bauen
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Pro Datenbank ein eigener Suchstring — die Syntax unterscheidet sich:
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**Espacenet (Advanced Search):**
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```
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((cpc=H02J3/14 OR cpc=Y02E60/00) AND (txt="lastmanagement" OR txt="demand response") AND pd>=2018)
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```
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**Google Patents:**
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```
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(lastmanagement OR demand response) (CPC=H02J3/14 OR CPC=Y02E60/00) after:2018-01-01
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```
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**DEPATISnet (IKOFAX):**
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```
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ICB=H02J3/14? UND TI=lastmanagement?
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```
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**USPTO PPUBS:**
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```
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(lastmanagement OR (demand ADJ response)).TI,AB,CLM. AND CPC/H02J3/14
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```
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Die Strings werden **dokumentiert** ausgegeben, damit die Recherche reproduzierbar bleibt.
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### Schritt 3: Datenbanken nacheinander ansteuern
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Pro Datenbank:
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1. URL öffnen.
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2. Suchstring eingeben oder bei Smart Search den Erfindungstext einfügen.
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3. Trefferzahl notieren (Sanity Check: 5 oder 50.000 Treffer sind beide ein Problem).
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4. Bei Überschwemmung: Filter setzen (Klasse, Datum, Anmelder) und Refinement bis Trefferzahl handhabbar (≤200) wird.
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5. Trefferliste durchgehen — Titel, Abstract, Hauptanspruch, Klassen, Zeichnungen.
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6. Treffer, die zur Erfindung passen: in die Ergebnistabelle übernehmen.
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### Schritt 4: Trefferliste zusammenführen
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Tabelle mit Spalten:
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| Veröff.-Nr. | Anmelder | Anmeldetag (Prio) | CPC / IPC | Titel | Status | Link | Quelldatenbank |
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### Schritt 5: Patentfamilien deduplizieren
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Über das Skill `patentfamilien-analyse` die INPADOC-Familie jedes Treffers prüfen — wenn ein US-Patent und sein EP-Pendant denselben Prioritätstag haben, gehören sie zur selben Familie und können als ein Treffer (mit Familien-Auflistung) zusammengefasst werden.
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### Schritt 6: Maschinenübersetzungen kennzeichnen
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Wenn ein Treffer aus JP-, CN-, KR-, RU- oder anderen Nicht-Englisch / Nicht-Deutsch / Nicht-Französisch-Quellen stammt und nur als Maschinenübersetzung lesbar ist: explizit kennzeichnen mit `[MT]` hinter dem Titel.
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### Schritt 7: Output
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Strukturierte Ergebnisliste mit:
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- **Suchstrings** je Datenbank
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- **Trefferzahlen** je Datenbank
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- **Treffertabelle** (Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Klassen, Titel, Status, Link, Quelldatenbank)
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- **Familien-Cluster** wo dedupliziert
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- **Disclaimer** (siehe unten)
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## Grenzen der agentischen Recherche
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- **Volltextsuche** funktioniert nicht in allen Sprachen gleich gut. JP, CN, KR sind oft nur über Klassen- und Anmelder-/Titel-Suche zuverlässig erreichbar.
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- **Bezahl-Datenbanken** (PatBase, STN, Orbit, Questel) werden **nicht** agentisch bedient. Wenn die Kanzlei Zugänge hat: dort selbst recherchieren, Ergebnisse manuell zuführen.
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- **Nicht-Patent-Literatur** (NPL) — Aufsätze, Konferenz-Proceedings, Dissertationen, Produkt-Datenblätter, frühere öffentliche Nutzungen. Das Plugin behandelt sie über `stand-der-technik-recherche` ergänzend, nicht innerhalb des Master-Skills.
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- **Geheime ältere Anmeldungen** (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ) — diese werden zwar nachträglich publiziert, sind aber bei einer Recherche kurz nach dem Anmeldetag der Mandantin noch nicht öffentlich. Klar kommunizieren, dass ein "Zwischenraum" von 18 Monaten existiert.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Recherche.** Diese Recherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und keine amtliche Recherche. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden — insbesondere bei Treffern in nicht-deutschen, nicht-englischen und nicht-französischen Sprachen, bei Treffern außerhalb der gewählten Klassen und bei Treffern, die nicht in einer der eingesehenen Datenbanken hinterlegt sind. Die Recherche muss durch eigene Nachrecherche oder durch Überprüfung der Treffer abgesichert werden.
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## Übergabe
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Die strukturierte Ergebnisliste geht an den passenden Folge-Skill:
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- `neuheit-pruefen` — für Neuheitsbewertung
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- `erfinderische-taetigkeit-pruefen` — für Problem-Solution-Approach
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- `freedom-to-operate-recherche` — für FTO-Bewertung
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- `recherchebericht-erstellen` — für formalen Output
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## Triage-Fragen vor agentischer Datenbankrecherche
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Bevor die Datenbankrecherche gestartet wird, klaere:
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1. Was ist das prioritaere Rechercheziel — Neuheitspruefung, FTO oder Stand-der-Technik?
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2. Sind alle relevanten Datenbanken zugaenglich (Espacenet, USPTO, Patentscope, J-PlatPat)?
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3. Wurden die Schluesselbegriffe und Klassifikationen (CPC/IPC) bereits identifiziert?
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4. Gibt es einen Anmeldetag — der bestimmt den massgeblichen Prioritaetszeitpunkt fuer die Neuheit?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 1090/12 (Funktionale Merkmale):** Eine Entgegenhaltung nimmt ein funktionales Merkmal vorweg, wenn sie eine Vorrichtung beschreibt, die geeignet ist, die beanspruchte Funktion zu erfuellen; die tatsaechliche Ausfuehrung der Funktion ist nicht erforderlich.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: dpmaregister-epue-beweislast-erfinderische
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description: "Dpmaregister Epue Beweislast Erfinderische im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Dpmaregister, Epue, Erfinderische. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Dpmaregister Epue Beweislast Erfinderische
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# Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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## Arbeitsbereich
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**Dpmaregister Epue Beweislast Erfinderische** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Dpmaregister, Epue, Erfinderische. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-dpmaregister-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine` | Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-epue-beweislast-und-darlegungslast` | Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-erfinderische-sonderfall-und-edge-case` | Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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||||
Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-dpmaregister-schriftsatz-brief-und-memo-bausteine`
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**Fokus:** Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine
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- **Spezialgegenstand:** Dpmaregister: Schriftsatz-, Brief- und Memo-Bausteine / dpmaregister schriftsatz brief und memo bausteine. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-epue-beweislast-und-darlegungslast`
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**Fokus:** Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung
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## Spezialwissen: Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung
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- **Spezialgegenstand:** Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung / epue beweislast und darlegungslast. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Epue** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-erfinderische-sonderfall-und-edge-case`
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**Fokus:** Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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## Spezialwissen: Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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- **Spezialgegenstand:** Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung / erfinderische sonderfall und edge case. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Erfinderische** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,66 @@
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name: epo-opposition-strategie
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description: "EPO-Einspruch (Opposition) Strategie: 9-Monatsfrist nach Erteilung, Einspruchsgruende Art. 100 EPC, schriftliches Verfahren, muendliche Verhandlung, Beschwerde Boards of Appeal. Beispieltaktiken und Erfolgsfaktoren. Mustertexte fuer Einspruchsschriftsatz: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# EPO-Einspruch: Strategie
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## Arbeitsbereich
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EPO-Einspruch (Opposition) Strategie: 9-Monatsfrist nach Erteilung, Einspruchsgruende Art. 100 EPC, schriftliches Verfahren, muendliche Verhandlung, Beschwerde Boards of Appeal. Beispieltaktiken und Erfolgsfaktoren. Mustertexte fuer Einspruchsschriftsatz. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: EPO-Einspruch: Strategie
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- **Spezialgegenstand:** EPO-Einspruch: Strategie / epo opposition strategie. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO, Art. 100, EPC.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: erfinderische-taetigkeit-freedom-to-ki-patent
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description: "Erfinderische Taetigkeit Freedom TO KI Patent im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art, Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines, Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art. 56 EPUe mit dem Problem-Solution-Approach der EPA-Beschwerdekammern. Drei Stufen: (1) Bestimmung des naechstliegenden Stands der Technik (closest prior art) anhand technischer Naehe Zweckverwandschaft und gemeinsamer Merkmale; (2) Formulierung der objektiven technischen Aufgabe (objective technical problem) als das was die Erfindung löst und der naechstliegende Stand der Technik nicht; (3) Frage nach could-would am Tag der Anmeldung haette der Fachmann ausgehend vom naechstliegenden Stand der Technik mit Erwartung auf Erfolg die beanspruchte Lösung umgesetzt. Berücksichtigt Sekundaerindizien wie technisches Vorurteil unerwartete Wirkung lange empfundenes Bedürfnis und kommerziellen Erfolg. Disclaimer keine amtliche Prüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Erfinderische Taetigkeit Freedom TO KI Patent
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# erfinderische-tätigkeit-prüfen
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## Arbeitsbereich
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**Erfinderische Taetigkeit Freedom TO KI Patent** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art, Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines, Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `erfinderische-taetigkeit-pruefen` | Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art. 56 EPUe mit dem Problem-Solution-Approach der EPA-Beschwerdekammern. Drei Stufen: (1) Bestimmung des naechstliegenden Stands der Technik (closest prior art) anhand technischer Naehe Zweckverwandschaft und gemeinsamer Merkmale; (2) Formulierung der objektiven technischen Aufgabe (objective technical problem) als das was die Erfindung löst und der naechstliegende Stand der Technik nicht; (3) Frage nach could-would am Tag der Anmeldung haette der Fachmann ausgehend vom naechstliegenden Stand der Technik mit Erwartung auf Erfolg die beanspruchte Lösung umgesetzt. Berücksichtigt Sekundaerindizien wie technisches Vorurteil unerwartete Wirkung lange empfundenes Bedürfnis und kommerziellen Erfolg. Disclaimer keine amtliche Prüfung. |
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| `freedom-to-operate-recherche` | Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines konkreten Produkts oder Verfahrens der Mandantin. Sucht **in Kraft befindliche** Patente und Gebrauchsmuster Dritter im Zielmarkt deren Schutzbereich nach § 14 PatG Art. 69 EPUe das Produkt erreichen koennte. Anders als Stand-der-Technik-Recherche: Filter auf erteilte und rechtsstandfähige Schutzrechte (DPMAregister EPO Register Status erteilt nicht erloschen), Territorium passt zum Zielmarkt, Schutzbereich passt zum Produkt. Liefert Risiko-Ampel pro Treffer rot gelb gruen mit Begründung Pinpoint auf Hauptanspruch und Empfehlung Vermeidung Lizenz Vernichtungsklage Nichtigkeitsklage. Disclaimer keine Rechtsberatung kein Ersatz für Patentanwaltsbewertung. |
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| `ki-und-patent-strategie` | Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie: DABUS-Entscheidungen DPMA und EPA und BPatG, Erfinderbenennung nur natuerliche Person, Beitrag der KI in Beschreibung, Daten- und Modellrechte. Strategie fuer KI-getriebene FuE und Patent-Portfolio. Mustertexte. |
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Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art. 56 EPUe mit dem Problem-Solution-Approach der EPA-Beschwerdekammern. Drei Stufen: (1) Bestimmung des naechstliegenden Stands der Technik (closest prior art) anhand technischer Naehe Zweckverwandschaft und gemeinsamer Merkmale; (2) Formulierung der objektiven technischen Aufgabe (objective technical problem) als das was die Erfindung löst und der naechstliegende Stand der Technik nicht; (3) Frage nach could-would am Tag der Anmeldung haette der Fachmann ausgehend vom naechstliegenden Stand der Technik mit Erwartung auf Erfolg die beanspruchte Lösung umgesetzt. Berücksichtigt Sekundaerindizien wie technisches Vorurteil unerwartete Wirkung lange empfundenes Bedürfnis und kommerziellen Erfolg. Disclaimer keine amtliche Prüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `erfinderische-taetigkeit-pruefen`
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**Fokus:** Prüft erfinderische Tätigkeit nach § 4 PatG und Art. 56 EPUe mit dem Problem-Solution-Approach der EPA-Beschwerdekammern. Drei Stufen: (1) Bestimmung des naechstliegenden Stands der Technik (closest prior art) anhand technischer Naehe Zweckverwandschaft und gemeinsamer Merkmale; (2) Formulierung der objektiven technischen Aufgabe (objective technical problem) als das was die Erfindung löst und der naechstliegende Stand der Technik nicht; (3) Frage nach could-would am Tag der Anmeldung haette der Fachmann ausgehend vom naechstliegenden Stand der Technik mit Erwartung auf Erfolg die beanspruchte Lösung umgesetzt. Berücksichtigt Sekundaerindizien wie technisches Vorurteil unerwartete Wirkung lange empfundenes Bedürfnis und kommerziellen Erfolg. Disclaimer keine amtliche Prüfung.
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# erfinderische-tätigkeit-prüfen
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -153,165 +141,3 @@ Bevor der Problem-Solution-Approach angewendet wird, klaere:
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 21/81 (Unerwarteter technischer Effekt):** Ein unerwarteter technischer Effekt, der ueber das aus dem Stand der Technik Vorhersehbare hinausgeht, ist ein Indiz fuer erfinderische Taetigkeit; er muss im Anspruch oder in der Beschreibung hinreichend offenbart sein.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 2. `freedom-to-operate-recherche`
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**Fokus:** Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines konkreten Produkts oder Verfahrens der Mandantin. Sucht **in Kraft befindliche** Patente und Gebrauchsmuster Dritter im Zielmarkt deren Schutzbereich nach § 14 PatG Art. 69 EPUe das Produkt erreichen koennte. Anders als Stand-der-Technik-Recherche: Filter auf erteilte und rechtsstandfähige Schutzrechte (DPMAregister EPO Register Status erteilt nicht erloschen), Territorium passt zum Zielmarkt, Schutzbereich passt zum Produkt. Liefert Risiko-Ampel pro Treffer rot gelb gruen mit Begründung Pinpoint auf Hauptanspruch und Empfehlung Vermeidung Lizenz Vernichtungsklage Nichtigkeitsklage. Disclaimer keine Rechtsberatung kein Ersatz für Patentanwaltsbewertung.
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# freedom-to-operate-recherche
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## Zweck
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Bevor die Mandantin ein Produkt auf den Markt bringt oder ein Verfahren einführt, muss geprüft werden, ob **fremde Patente** den Markteintritt blockieren könnten. Anders als bei der Stand-der-Technik-Recherche geht es nicht um Patentierbarkeit, sondern um **Verletzungsrisiko**.
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## Abgrenzung
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- **Stand-der-Technik-Recherche** — alle Veröffentlichungen, weltweit, in jeder Sprache, **auch wenn das Patent abgelaufen ist**. Zweck: Patentierbarkeit der eigenen Anmeldung.
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- **FTO-Recherche** — nur **in Kraft befindliche** Schutzrechte, **im Zielmarkt**. Zweck: Vermeidung von Patentverletzung.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 9 PatG / Art. 64 EPÜ.** Wirkung des Patents — Verbietungsrecht gegenüber Dritten.
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- **§ 14 PatG / Art. 69 EPÜ.** Schutzbereich — bestimmt sich nach dem Inhalt der Patentansprüche, Beschreibung und Zeichnungen als Auslegungshilfe.
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- Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- **§ 24 PatG.** Zwangslizenz (in der Praxis selten relevant).
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- **GebrMG.** Gebrauchsmuster (max. 10 Jahre Schutzdauer, ungeprüft eingetragen) — ist parallel zu prüfen.
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## Eingaben
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- **Produkt / Verfahren** der Mandantin in technischer Beschreibung — Komponenten, Funktionen, Schlüsselmerkmale.
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- **Zielmarkt** — welche Staaten? (Deutschland, EU-weit, USA, Japan, China, alle G20-Staaten).
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- **Markteintritts-Zeitpunkt** — Stichtag (heute / geplanter Tag).
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## Ablauf
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### Schritt 1: Produkt-Merkmal-Tabelle
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Wie bei `klassifikation-cpc-ipc`: Produkt in technische Merkmale zerlegen. Pro Merkmal: was es **tut**, wie es **gebaut** ist, welche **Komponenten** verwendet werden, welche **Materialien**.
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### Schritt 2: Klassen bestimmen
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Über `klassifikation-cpc-ipc` die relevanten CPC- und IPC-Klassen identifizieren.
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### Schritt 3: Datenbankrecherche mit FTO-Filtern
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Über `agentische-datenbank-recherche`, aber mit folgenden zusätzlichen Filtern:
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- **Status:** "granted" / "in force" / "erteilt, nicht erloschen". Anmeldungen können relevant sein (zukünftige Erteilung), werden aber gesondert markiert.
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- **Territorium:** Treffer für jeden Ziel-Staat einzeln prüfen. Ein US-Patent blockiert nicht den DE-Markt. EP-Patente nur in den Validierungsstaaten — also nach Validierung in DE, FR, GB usw. einzeln prüfen.
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- **Schutzdauer:** Anmeldetag plus 20 Jahre (§ 16 PatG). Treffer mit Anmeldetag > 20 Jahre sind irrelevant (außer Schutzzertifikat nach SPC für Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel, dann +5 Jahre).
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### Schritt 4: Schutzbereich prüfen
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Für jeden in Kraft befindlichen Treffer:
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1. **Hauptanspruch lesen** — wortlautidentische Auslegung des Schutzbereichs nach § 14 PatG / Art. 69 EPÜ.
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2. **Beschreibung und Zeichnungen** als Auslegungshilfe heranziehen (§ 14 S. 2 PatG / Protokoll zu Art. 69 EPÜ).
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3. **Merkmale des Hauptanspruchs** gegen das Produkt der Mandantin prüfen — wortlautidentische Verletzung? Äquivalente Verletzung (BGH, Schneidmesser)?
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4. **Rechtsstand** prüfen: ist das Patent noch in Kraft, sind Jahresgebühren bezahlt, läuft ein Einspruchs- oder Nichtigkeitsverfahren? → über `rechtsstand-pruefen`.
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### Schritt 5: Risiko-Ampel
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Pro Treffer eine Bewertung:
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- **Rot.** Verletzungsrisiko hoch — der Hauptanspruch deckt sich wortlautidentisch oder äquivalent mit dem Produkt der Mandantin. **Markteintritt ohne Lizenz, Umgehungsdesign oder Nichtigkeitsklage gefährlich.**
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- **Gelb.** Verletzungsrisiko mittel — Hauptanspruch nimmt teilweise auf das Produkt zu, aber Auslegungsspielraum besteht, oder das Produkt unterscheidet sich in einem zentralen Merkmal. **Patentanwaltsbewertung im Einzelfall erforderlich.**
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- **Grün.** Verletzungsrisiko gering — Hauptanspruch deckt das Produkt offensichtlich nicht. Treffer dient nur der Dokumentation.
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Pro Treffer Pinpoint auf den verletzungsrelevanten Anspruch + ein bis zwei Sätze Begründung.
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### Schritt 6: Empfehlung
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Bei **Rot-** oder **Gelb-Treffern**:
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- **Vermeidung / Umgehungsdesign** — Produkt so umgestalten, dass ein Anspruchsmerkmal nicht mehr erfüllt ist.
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- **Lizenz** — Anfrage an den Patentinhaber.
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- **Nichtigkeitsklage / Einspruch** — wenn der Treffer angreifbar erscheint (in EPA-Einspruchsfrist: Art. 99 EPÜ, neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung; danach: Nichtigkeitsklage zum BPatG, § 81 PatG).
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- **Negative Feststellungsklage** — § 256 ZPO, Feststellung der Nichtverletzung.
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### Schritt 7: Output
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- **Treffertabelle** mit Spalten: Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Schutzdauer-Ende, Validierungsstaaten, Status, Hauptanspruch-Pinpoint, Risiko-Ampel, Begründung, Empfehlung, Link.
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- **Zusammenfassung** je Zielmarkt: Anzahl Rot / Gelb / Grün, kritische Treffer hervorgehoben.
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- **Disclaimer** (siehe unten).
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## Hinweise
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- **Schutzbereich ist Auslegungsfrage.** Die hier gezeigte Bewertung ist **strikt vorläufig** — die endgültige Auslegung erfolgt im Einzelfall durch die Patentanwältin / im Streitfall durch das Gericht.
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- **Äquivalenzlehre** (BGH Schneidmesser, Okklusionsvorrichtung) — Patente erfassen auch Lösungen, die ein Anspruchsmerkmal **gleichwirkend, naheliegend und gleichwertig** ersetzen. Bei der Ampel im Zweifel **gelb** statt grün.
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- **Patentfamilien.** Ein DE-Patent ist oft Teil einer EP-/US-/JP-Familie — über `patentfamilien-analyse` alle Familienmitglieder prüfen, weil im Zielmarkt nicht immer das DE-Mitglied steht.
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- **Anmeldungen vs. Patente.** Eine Anmeldung gibt noch keinen Verbietungsanspruch. Aber: spätere Erteilung möglich, **§ 33 PatG** gewährt nach Veröffentlichung der Anmeldung Schadensersatzanspruch ab Anspruchsstellung (Entschädigungsanspruch).
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- **SPC** (Supplementary Protection Certificate, Arzneimittel/PSM) — Schutzdauer-Verlängerung bis 5 Jahre über § 16a PatG / VO (EG) 469/2009 / VO (EG) 1610/96. Bei pharmazeutischen Mandaten zwingend mitprüfen.
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- **Gebrauchsmuster** parallel zum Patent recherchieren — DPMAregister-Suche umfasst Gebrauchsmuster.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur FTO-Recherche.** Diese Freedom-to-Operate-Recherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und keine Rechtsberatung. Die Risiko-Ampel ist eine vorläufige Einschätzung — der Schutzbereich nach § 14 PatG / Art. 69 EPUe ist Auslegungsfrage, die nur durch die Patentanwältin im konkreten Fall verbindlich beurteilt werden kann. Treffer in nicht durchsuchten Sprachen, außerhalb der Klassen oder in nicht erfassten Datenbanken bleiben möglich. Die Recherche muss durch eigene Bewertung und gegebenenfalls durch eine zweite Patentanwaltsbewertung abgesichert werden.
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## Triage-Fragen vor FTO-Recherche
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Bevor die FTO-Analyse begonnen wird, klaere:
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1. Welche Zielmärkte/Validierungsstaaten sind relevant (DE, EP, US, CN)?
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2. Ist die eigene Produktbeschreibung hinreichend konkret fuer den Claim-Vergleich?
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3. Werden Gebrauchsmuster (§ 1 GebrMG) und SPC (VO EG 469/2009) in der Analyse beruecksichtigt?
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4. Sind laufende Anmeldungen (noch nicht erteilt) in den Datenbanken identifiziert (§ 33 PatG-Risiko)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 3. `ki-und-patent-strategie`
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**Fokus:** Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie: DABUS-Entscheidungen DPMA und EPA und BPatG, Erfinderbenennung nur natuerliche Person, Beitrag der KI in Beschreibung, Daten- und Modellrechte. Strategie fuer KI-getriebene FuE und Patent-Portfolio. Mustertexte.
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# KI-Erfindungen: Strategie
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## Spezialwissen: KI-Erfindungen: Strategie
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- **Spezialgegenstand:** KI-Erfindungen: Strategie / ki und patent strategie. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** KI, DABUS, DPMA, EPA, BPatG.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: espacenet-google-neuheit-red
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description: "Espacenet Google Neuheit RED im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Espacenet, Google, Neuheit. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Espacenet Google Neuheit RED
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# Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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## Arbeitsbereich
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**Espacenet Google Neuheit RED** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Espacenet, Google, Neuheit. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-espacenet-dokumentenmatrix-und-lueckenliste` | Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-google-risikoampel-und-gegenargumente` | Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-neuheit-red-team-und-qualitaetskontrolle` | Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-espacenet-dokumentenmatrix-und-lueckenliste`
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**Fokus:** Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung
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- **Spezialgegenstand:** Espacenet: Dokumentenmatrix, Lückenliste und Nachforderung / espacenet dokumentenmatrix und lueckenliste. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-google-risikoampel-und-gegenargumente`
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**Fokus:** Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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## Spezialwissen: Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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- **Spezialgegenstand:** Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien / google risikoampel und gegenargumente. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Google** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-neuheit-red-team-und-qualitaetskontrolle`
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**Fokus:** Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle
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## Spezialwissen: Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle
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- **Spezialgegenstand:** Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle / neuheit red team und qualitaetskontrolle. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Neuheit** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,124 @@
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name: freedom-to-operate-recherche
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description: "Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines konkreten Produkts oder Verfahrens der Mandantin. Sucht **in Kraft befindliche** Patente und Gebrauchsmuster Dritter im Zielmarkt deren Schutzbereich nach § 14 PatG Art. 69 EPUe das Produkt erreichen koennte. Anders als Stand-der-Technik-Recherche: Filter auf erteilte und rechtsstandfähige Schutzrechte (DPMAregister EPO Register Status erteilt nicht erloschen), Territorium passt zum Zielmarkt, Schutzbereich passt zum Produkt. Liefert Risiko-Ampel pro Treffer rot gelb gruen mit Begründung Pinpoint auf Hauptanspruch und Empfehlung Vermeidung Lizenz Vernichtungsklage Nichtigkeitsklage. Disclaimer keine Rechtsberatung kein Ersatz für Patentanwaltsbewertung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# freedom-to-operate-recherche
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## Arbeitsbereich
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Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) vor Markteintritt eines konkreten Produkts oder Verfahrens der Mandantin. Sucht **in Kraft befindliche** Patente und Gebrauchsmuster Dritter im Zielmarkt deren Schutzbereich nach § 14 PatG Art. 69 EPUe das Produkt erreichen koennte. Anders als Stand-der-Technik-Recherche: Filter auf erteilte und rechtsstandfähige Schutzrechte (DPMAregister EPO Register Status erteilt nicht erloschen), Territorium passt zum Zielmarkt, Schutzbereich passt zum Produkt. Liefert Risiko-Ampel pro Treffer rot gelb gruen mit Begründung Pinpoint auf Hauptanspruch und Empfehlung Vermeidung Lizenz Vernichtungsklage Nichtigkeitsklage. Disclaimer keine Rechtsberatung kein Ersatz für Patentanwaltsbewertung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Bevor die Mandantin ein Produkt auf den Markt bringt oder ein Verfahren einführt, muss geprüft werden, ob **fremde Patente** den Markteintritt blockieren könnten. Anders als bei der Stand-der-Technik-Recherche geht es nicht um Patentierbarkeit, sondern um **Verletzungsrisiko**.
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## Abgrenzung
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- **Stand-der-Technik-Recherche** — alle Veröffentlichungen, weltweit, in jeder Sprache, **auch wenn das Patent abgelaufen ist**. Zweck: Patentierbarkeit der eigenen Anmeldung.
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- **FTO-Recherche** — nur **in Kraft befindliche** Schutzrechte, **im Zielmarkt**. Zweck: Vermeidung von Patentverletzung.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 9 PatG / Art. 64 EPÜ.** Wirkung des Patents — Verbietungsrecht gegenüber Dritten.
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- **§ 14 PatG / Art. 69 EPÜ.** Schutzbereich — bestimmt sich nach dem Inhalt der Patentansprüche, Beschreibung und Zeichnungen als Auslegungshilfe.
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- Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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- **§ 24 PatG.** Zwangslizenz (in der Praxis selten relevant).
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- **GebrMG.** Gebrauchsmuster (max. 10 Jahre Schutzdauer, ungeprüft eingetragen) — ist parallel zu prüfen.
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## Eingaben
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- **Produkt / Verfahren** der Mandantin in technischer Beschreibung — Komponenten, Funktionen, Schlüsselmerkmale.
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- **Zielmarkt** — welche Staaten? (Deutschland, EU-weit, USA, Japan, China, alle G20-Staaten).
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- **Markteintritts-Zeitpunkt** — Stichtag (heute / geplanter Tag).
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## Ablauf
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### Schritt 1: Produkt-Merkmal-Tabelle
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Wie bei `klassifikation-cpc-ipc`: Produkt in technische Merkmale zerlegen. Pro Merkmal: was es **tut**, wie es **gebaut** ist, welche **Komponenten** verwendet werden, welche **Materialien**.
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### Schritt 2: Klassen bestimmen
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Über `klassifikation-cpc-ipc` die relevanten CPC- und IPC-Klassen identifizieren.
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### Schritt 3: Datenbankrecherche mit FTO-Filtern
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Über `agentische-datenbank-recherche`, aber mit folgenden zusätzlichen Filtern:
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- **Status:** "granted" / "in force" / "erteilt, nicht erloschen". Anmeldungen können relevant sein (zukünftige Erteilung), werden aber gesondert markiert.
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- **Territorium:** Treffer für jeden Ziel-Staat einzeln prüfen. Ein US-Patent blockiert nicht den DE-Markt. EP-Patente nur in den Validierungsstaaten — also nach Validierung in DE, FR, GB usw. einzeln prüfen.
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- **Schutzdauer:** Anmeldetag plus 20 Jahre (§ 16 PatG). Treffer mit Anmeldetag > 20 Jahre sind irrelevant (außer Schutzzertifikat nach SPC für Arzneimittel oder Pflanzenschutzmittel, dann +5 Jahre).
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### Schritt 4: Schutzbereich prüfen
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Für jeden in Kraft befindlichen Treffer:
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1. **Hauptanspruch lesen** — wortlautidentische Auslegung des Schutzbereichs nach § 14 PatG / Art. 69 EPÜ.
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2. **Beschreibung und Zeichnungen** als Auslegungshilfe heranziehen (§ 14 S. 2 PatG / Protokoll zu Art. 69 EPÜ).
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3. **Merkmale des Hauptanspruchs** gegen das Produkt der Mandantin prüfen — wortlautidentische Verletzung? Äquivalente Verletzung (BGH, Schneidmesser)?
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4. **Rechtsstand** prüfen: ist das Patent noch in Kraft, sind Jahresgebühren bezahlt, läuft ein Einspruchs- oder Nichtigkeitsverfahren? → über `rechtsstand-pruefen`.
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### Schritt 5: Risiko-Ampel
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Pro Treffer eine Bewertung:
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- **Rot.** Verletzungsrisiko hoch — der Hauptanspruch deckt sich wortlautidentisch oder äquivalent mit dem Produkt der Mandantin. **Markteintritt ohne Lizenz, Umgehungsdesign oder Nichtigkeitsklage gefährlich.**
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- **Gelb.** Verletzungsrisiko mittel — Hauptanspruch nimmt teilweise auf das Produkt zu, aber Auslegungsspielraum besteht, oder das Produkt unterscheidet sich in einem zentralen Merkmal. **Patentanwaltsbewertung im Einzelfall erforderlich.**
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- **Grün.** Verletzungsrisiko gering — Hauptanspruch deckt das Produkt offensichtlich nicht. Treffer dient nur der Dokumentation.
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Pro Treffer Pinpoint auf den verletzungsrelevanten Anspruch + ein bis zwei Sätze Begründung.
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### Schritt 6: Empfehlung
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Bei **Rot-** oder **Gelb-Treffern**:
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- **Vermeidung / Umgehungsdesign** — Produkt so umgestalten, dass ein Anspruchsmerkmal nicht mehr erfüllt ist.
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- **Lizenz** — Anfrage an den Patentinhaber.
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- **Nichtigkeitsklage / Einspruch** — wenn der Treffer angreifbar erscheint (in EPA-Einspruchsfrist: Art. 99 EPÜ, neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung; danach: Nichtigkeitsklage zum BPatG, § 81 PatG).
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- **Negative Feststellungsklage** — § 256 ZPO, Feststellung der Nichtverletzung.
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### Schritt 7: Output
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- **Treffertabelle** mit Spalten: Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Schutzdauer-Ende, Validierungsstaaten, Status, Hauptanspruch-Pinpoint, Risiko-Ampel, Begründung, Empfehlung, Link.
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- **Zusammenfassung** je Zielmarkt: Anzahl Rot / Gelb / Grün, kritische Treffer hervorgehoben.
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- **Disclaimer** (siehe unten).
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## Hinweise
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- **Schutzbereich ist Auslegungsfrage.** Die hier gezeigte Bewertung ist **strikt vorläufig** — die endgültige Auslegung erfolgt im Einzelfall durch die Patentanwältin / im Streitfall durch das Gericht.
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- **Äquivalenzlehre** (BGH Schneidmesser, Okklusionsvorrichtung) — Patente erfassen auch Lösungen, die ein Anspruchsmerkmal **gleichwirkend, naheliegend und gleichwertig** ersetzen. Bei der Ampel im Zweifel **gelb** statt grün.
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- **Patentfamilien.** Ein DE-Patent ist oft Teil einer EP-/US-/JP-Familie — über `patentfamilien-analyse` alle Familienmitglieder prüfen, weil im Zielmarkt nicht immer das DE-Mitglied steht.
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- **Anmeldungen vs. Patente.** Eine Anmeldung gibt noch keinen Verbietungsanspruch. Aber: spätere Erteilung möglich, **§ 33 PatG** gewährt nach Veröffentlichung der Anmeldung Schadensersatzanspruch ab Anspruchsstellung (Entschädigungsanspruch).
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- **SPC** (Supplementary Protection Certificate, Arzneimittel/PSM) — Schutzdauer-Verlängerung bis 5 Jahre über § 16a PatG / VO (EG) 469/2009 / VO (EG) 1610/96. Bei pharmazeutischen Mandaten zwingend mitprüfen.
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- **Gebrauchsmuster** parallel zum Patent recherchieren — DPMAregister-Suche umfasst Gebrauchsmuster.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur FTO-Recherche.** Diese Freedom-to-Operate-Recherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und keine Rechtsberatung. Die Risiko-Ampel ist eine vorläufige Einschätzung — der Schutzbereich nach § 14 PatG / Art. 69 EPUe ist Auslegungsfrage, die nur durch die Patentanwältin im konkreten Fall verbindlich beurteilt werden kann. Treffer in nicht durchsuchten Sprachen, außerhalb der Klassen oder in nicht erfassten Datenbanken bleiben möglich. Die Recherche muss durch eigene Bewertung und gegebenenfalls durch eine zweite Patentanwaltsbewertung abgesichert werden.
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## Triage-Fragen vor FTO-Recherche
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Bevor die FTO-Analyse begonnen wird, klaere:
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1. Welche Zielmärkte/Validierungsstaaten sind relevant (DE, EP, US, CN)?
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2. Ist die eigene Produktbeschreibung hinreichend konkret fuer den Claim-Vergleich?
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3. Werden Gebrauchsmuster (§ 1 GebrMG) und SPC (VO EG 469/2009) in der Analyse beruecksichtigt?
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4. Sind laufende Anmeldungen (noch nicht erteilt) in den Datenbanken identifiziert (§ 33 PatG-Risiko)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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@@ -0,0 +1,66 @@
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name: ki-und-patent-strategie
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description: "Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie: DABUS-Entscheidungen DPMA und EPA und BPatG, Erfinderbenennung nur natuerliche Person, Beitrag der KI in Beschreibung, Daten- und Modellrechte. Strategie fuer KI-getriebene FuE und Patent-Portfolio. Mustertexte: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# KI-Erfindungen: Strategie
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## Arbeitsbereich
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Spezialfall KI-Erfindungen Patent-Strategie: DABUS-Entscheidungen DPMA und EPA und BPatG, Erfinderbenennung nur natuerliche Person, Beitrag der KI in Beschreibung, Daten- und Modellrechte. Strategie fuer KI-getriebene FuE und Patent-Portfolio. Mustertexte. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: KI-Erfindungen: Strategie
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- **Spezialgegenstand:** KI-Erfindungen: Strategie / ki und patent strategie. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** KI, DABUS, DPMA, EPA, BPatG.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: klassifikation-cpc-neuheit-patentfamilien
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description: "Klassifikation CPC Neuheit Patentfamilien im Plugin Patentrecherche: prüft konkret CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen, Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art, Patentfamilien-Analyse über INPADOC und. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen: Erfindung soll recherchiert werden und Klassen für Datenbanksuche muessen festgelegt werden. Normen: WIPO IPC (International Patent Classification), CPC (Cooperative Patent Classification EPA/USPTO). Prüfraster: Technikgebiet aus Beschreibung extrahieren, Hauptklassen und Nebenklassen, CPC feiner als IPC, Verifikation per WIPO-IPC-Online und Espacenet-Classification-Browser. Output Klassifikations-Empfehlung mit Begründung je Klasse. Abgrenzung: Eigentliche Recherche siehe agentische-datenbank-recherche, stand-der-technik-recherche; FTO siehe freedom-to-operate-recherche: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Klassifikation CPC Neuheit Patentfamilien
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# klassifikation-cpc-ipc
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## Arbeitsbereich
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**Klassifikation CPC Neuheit Patentfamilien** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen, Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art, Patentfamilien-Analyse über INPADOC und. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| --- | --- |
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| `klassifikation-cpc-ipc` | CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen: Erfindung soll recherchiert werden und Klassen für Datenbanksuche muessen festgelegt werden. Normen: WIPO IPC (International Patent Classification), CPC (Cooperative Patent Classification EPA/USPTO). Prüfraster: Technikgebiet aus Beschreibung extrahieren, Hauptklassen und Nebenklassen, CPC feiner als IPC, Verifikation per WIPO-IPC-Online und Espacenet-Classification-Browser. Output Klassifikations-Empfehlung mit Begründung je Klasse. Abgrenzung: Eigentliche Recherche siehe agentische-datenbank-recherche, stand-der-technik-recherche; FTO siehe freedom-to-operate-recherche. |
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| `neuheit-pruefen` | Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art. 54 EPUe. Methodisches Schema: ein Anspruch wird in seine Merkmale zerlegt und Merkmal-fuer-Merkmal gegen genau eine Entgegenhaltung verglichen. Neuheitsschaedlich ist nur die vollständige Vorwegnahme aller Merkmale in einer einzigen Entgegenhaltung (kein Mosaik). Berücksichtigt die EPA-Konzepte unmittelbare und eindeutige Offenbarung implizite Offenbarung und unzulässige Auswahlerfindungen. Erzeugt Merkmalsanalyse-Tabelle pro Entgegenhaltung. Bewertet jedes Merkmal als offenbart nicht offenbart oder implizit offenbart mit Pinpoint. Gibt Gesamtergebnis und Empfehlung an die Patentanwaeltin. Disclaimer keine amtliche Prüfung. |
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| `patentfamilien-analyse` | Patentfamilien-Analyse über INPADOC und Espacenet-Family-View. Sammelt zu einem konkreten Treffer alle Familienmitglieder weltweit DE EP US JP CN KR WO und sonstige Aemter mit gleichem Prioritaetstag. Liefert eine Familientabelle pro Familienmitglied mit Veröffentlichungsnummer Anmeldetag Prioritaetstag Status Klassifikation Validierungsstaaten Anmelder Link. Erlaeutert den Unterschied zwischen INPADOC-Familie (gleicher Prioritaetstag) und Domestic Patent Family (gleicher Anmelder und enge technische Verwandtschaft). Markiert wann die Familie in welchem Staat noch geschützt ist und wann ein Mitglied bereits abgelaufen ist. Disclaimer Familiendaten koennen luekenhaft sein nicht alle Aemter melden vollständig. |
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CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen: Erfindung soll recherchiert werden und Klassen für Datenbanksuche muessen festgelegt werden. Normen: WIPO IPC (International Patent Classification), CPC (Cooperative Patent Classification EPA/USPTO). Prüfraster: Technikgebiet aus Beschreibung extrahieren, Hauptklassen und Nebenklassen, CPC feiner als IPC, Verifikation per WIPO-IPC-Online und Espacenet-Classification-Browser. Output Klassifikations-Empfehlung mit Begründung je Klasse. Abgrenzung: Eigentliche Recherche siehe agentische-datenbank-recherche, stand-der-technik-recherche; FTO siehe freedom-to-operate-recherche. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `klassifikation-cpc-ipc`
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**Fokus:** CPC- und IPC-Klassifikation für Patentrecherche bestimmen: Erfindung soll recherchiert werden und Klassen für Datenbanksuche muessen festgelegt werden. Normen: WIPO IPC (International Patent Classification), CPC (Cooperative Patent Classification EPA/USPTO). Prüfraster: Technikgebiet aus Beschreibung extrahieren, Hauptklassen und Nebenklassen, CPC feiner als IPC, Verifikation per WIPO-IPC-Online und Espacenet-Classification-Browser. Output Klassifikations-Empfehlung mit Begründung je Klasse. Abgrenzung: Eigentliche Recherche siehe agentische-datenbank-recherche, stand-der-technik-recherche; FTO siehe freedom-to-operate-recherche.
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# klassifikation-cpc-ipc
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -142,206 +130,3 @@ Bevor die CPC/IPC-Klassen festgelegt werden, klaere:
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **DPMA, Merkblatt Klassifikation 2023:** CPC-Klassen werden von Espacenet und Google Patents korrekt indexiert; fuer die agentische Recherche ist die Kombination von Klassen- und Schluessel-wort-Suche unverzichtbar, da Klassifikationsfehler der Aemter zu Luecken fuehren koennen.
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## 2. `neuheit-pruefen`
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**Fokus:** Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art. 54 EPUe. Methodisches Schema: ein Anspruch wird in seine Merkmale zerlegt und Merkmal-fuer-Merkmal gegen genau eine Entgegenhaltung verglichen. Neuheitsschaedlich ist nur die vollständige Vorwegnahme aller Merkmale in einer einzigen Entgegenhaltung (kein Mosaik). Berücksichtigt die EPA-Konzepte unmittelbare und eindeutige Offenbarung implizite Offenbarung und unzulässige Auswahlerfindungen. Erzeugt Merkmalsanalyse-Tabelle pro Entgegenhaltung. Bewertet jedes Merkmal als offenbart nicht offenbart oder implizit offenbart mit Pinpoint. Gibt Gesamtergebnis und Empfehlung an die Patentanwaeltin. Disclaimer keine amtliche Prüfung.
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# neuheit-prüfen
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## Zweck
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Prüft, ob ein konkreter Anspruch (Mandantin oder Drittpatent) gegenüber konkreten Entgegenhaltungen **neu** ist. Genaues Werkzeug, das auf den Vorrecherche-Treffern aufsetzt.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 3 PatG.** Eine Erfindung gilt als neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört.
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- **Art. 54 EPÜ.** Wortgleich für das EPA.
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- **EPA-Beschwerdekammern-Doktrin:**
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- **Unmittelbare und eindeutige Offenbarung** — eine Entgegenhaltung nimmt einen Anspruch nur dann vorweg, wenn alle Merkmale **direkt und unmittelbar erkennbar** sind (G 2/88, T 305/87).
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- **Implizite Offenbarung** — ein Merkmal ist implizit offenbart, wenn der Fachmann es zwingend mitliest (G 2/10 zu Disclaimern, T 6/80).
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- **Auswahlerfindungen** — Auswahl eines Sub-Bereichs aus einem offenbarten Bereich kann neu sein, wenn (1) der Sub-Bereich eng ist, (2) abseits des präferierten Bereichs der Entgegenhaltung liegt, (3) eine eigene technische Lehre vermittelt (T 198/84, T 279/89).
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- **Kein Mosaik** — anders als bei der erfinderischen Tätigkeit darf bei der Neuheitsprüfung **nicht** kombiniert werden. Ein Anspruch wird gegen **genau eine** Entgegenhaltung geprüft. Mehrere Entgegenhaltungen lassen sich nur kombinieren, wenn die eine ausdrücklich auf die andere verweist und der Fachmann beide unmittelbar zusammenliest (T 153/85).
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## Ablauf
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### Schritt 1: Anspruch zerlegen
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Aufbau einer Merkmalsanalyse-Tabelle. Der Hauptanspruch wird in **Merkmale** zerlegt — jeder grammatikalisch und technisch eigenständige Bestandteil ist ein Merkmal. Beispiel:
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```
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Anspruch 1 — Vorrichtung zum Lastmanagement in einem Energieversorgungsnetz:
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M1: ein Energieversorgungsnetz mit mindestens einer Quelle und mindestens einem Verbraucher,
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M2: ein Steuergerät, das mit der Quelle und dem Verbraucher verbunden ist,
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M3: wobei das Steuergerät einen Speicher für historische Lastdaten umfasst,
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M4: wobei das Steuergerät eingerichtet ist, anhand eines Prognosemodells einen Soll-Lastpfad zu bestimmen,
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M5: wobei das Steuergerät eingerichtet ist, bei Abweichung des Ist-Lastpfads vom Soll-Lastpfad einen Eingriff in den Verbraucher auszuloesen,
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M6: dadurch gekennzeichnet, dass das Prognosemodell ein neuronales Netzwerk mit mindestens drei Schichten umfasst.
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```
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### Schritt 2: Pro Entgegenhaltung eine Tabelle
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Pro Entgegenhaltung Spalte "offenbart / nicht offenbart / implizit offenbart" mit Pinpoint:
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| Merkmal | EP 3 456 789 A1 | Pinpoint |
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| --- | --- | --- |
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| M1 | offenbart | Abs. [0001], Fig. 1 (Bezugszeichen 1, 2, 3) |
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| M2 | offenbart | Abs. [0012], Fig. 1 (Bezugszeichen 4) |
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| M3 | offenbart | Abs. [0014], Bezugszeichen 5 |
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| M4 | offenbart | Abs. [0016]: "Prognosemodell" |
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| M5 | offenbart | Abs. [0020]–[0022] |
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| M6 | **nicht offenbart** | — Modell ist linear, kein neuronales Netz |
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### Schritt 3: Bewertung pro Entgegenhaltung
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- **Alle Merkmale offenbart** → Anspruch ist gegenüber dieser Entgegenhaltung **nicht neu**, neuheitsschädlich.
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- **Mindestens ein Merkmal nicht offenbart** → Anspruch ist gegenüber dieser Entgegenhaltung **neu**. Die Entgegenhaltung kann aber für die erfinderische Tätigkeit (§ 4 PatG) relevant bleiben.
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- **Implizite Offenbarung** kennzeichnen — kritisch bewerten (Beweislast hoch).
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- **Auswahlerfindung** — wenn der Anspruch einen Sub-Bereich aus einem in der Entgegenhaltung offenbarten Bereich auswählt, prüfen, ob die T-198/84-Kriterien greifen.
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### Schritt 4: Gesamt-Bewertung
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Tabelle aller Entgegenhaltungen mit Bewertungsspalte:
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| Entgegenhaltung | Neuheitsschaedlich? | Bemerkung |
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| --- | --- | --- |
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| EP 3 456 789 A1 | nein | M6 nicht offenbart, lineares Modell statt neuronalem Netz |
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| US 2020/0123456 A1 | ja | alle Merkmale Anspruch 1 + Abs. [0034] |
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| WO 2019/123456 A1 | nein | M4 und M6 nicht offenbart |
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### Schritt 5: Folgen
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- **Mindestens eine neuheitsschädliche Entgegenhaltung** → Empfehlung an Patentanwältin: Anspruch umformulieren (Aufnahme weiterer Merkmale aus der Beschreibung, Beschränkung auf Sub-Konfigurationen), oder Anmeldung in dieser Form nicht aufrechterhalten.
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- **Keine neuheitsschädliche Entgegenhaltung** → weiter zu `erfinderische-taetigkeit-pruefen`. Neuheit allein reicht nicht.
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## Hinweise
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- **Sprache des Anspruchs** spielt eine Rolle. "Umfassend" ist offen (weitere Bauteile möglich), "bestehend aus" ist abgeschlossen. Bei der Merkmalsanalyse exakt am Wortlaut bleiben.
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- **Funktionale Merkmale** (z. B. "eingerichtet, X zu tun") sind in der Auslegung delikat. EPA-Praxis: Eine Vorrichtung, die geeignet ist, X zu tun, nimmt das funktionale Merkmal vorweg (T 219/89, T 1090/12) — die Mandantin sollte daher nicht zu weit funktional formulieren.
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- **Zahlenbereiche** (M6 "mindestens drei Schichten") — eine Entgegenhaltung mit "zwei Schichten" nimmt M6 nicht vorweg. Eine Entgegenhaltung mit "beliebige Anzahl von Schichten" nimmt M6 vorweg.
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- **Kombinationen aus zwei Entgegenhaltungen** sind in der Neuheitsprüfung verboten (T 153/85). Wenn die Mandantin nur dann neuheitsschädlich getroffen wird, wenn man Entgegenhaltung A mit Entgegenhaltung B mosaikartig zusammenfügt → Neuheit ist gegeben, Frage verschiebt sich zur erfinderischen Tätigkeit.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Prüfung.** Diese Neuheitsprüfung ist eine KI-gestützte Vorprüfung und keine amtliche Prüfung durch DPMA oder EPA. Die Bewertung als "neu" oder "nicht neu" ist eine Einschätzung anhand der Recherche-Treffer; die amtliche Prüfung kann zu anderen Ergebnissen kommen, weil weitere oder andere Entgegenhaltungen gefunden werden oder die Auslegung des Anspruchs anders ausfällt.
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## Triage-Fragen vor Neuheitspruefung
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Bevor die Neuheitspruefung beginnt, klaere:
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1. Ist der Prioritaetszeitpunkt klar (Anmeldetag oder Prioritaetsdatum aus frueherer Anmeldung)?
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2. Sind geheime aeltere Anmeldungen (§ 3 II PatG / Art. 54 III EPU) beruecksichtigt?
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3. Wurden alle relevanten CPC/IPC-Klassen fuer die Recherche eingesetzt?
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4. Handelt es sich um einen Hauptanspruch oder einen abhaengigen Anspruch (abhaengige Ansprueche koennen weniger Merkmale enthalten = leichter angreifbar)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 153/85:** Bei der Neuheitspruefung ist jede Entgegenhaltung einzeln zu betrachten; eine neuheitsschaedliche Wirkung kann nur aus einer einzigen Schrift hergeleitet werden, nicht durch Kombination mehrerer Dokumente.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 3. `patentfamilien-analyse`
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**Fokus:** Patentfamilien-Analyse über INPADOC und Espacenet-Family-View. Sammelt zu einem konkreten Treffer alle Familienmitglieder weltweit DE EP US JP CN KR WO und sonstige Aemter mit gleichem Prioritaetstag. Liefert eine Familientabelle pro Familienmitglied mit Veröffentlichungsnummer Anmeldetag Prioritaetstag Status Klassifikation Validierungsstaaten Anmelder Link. Erlaeutert den Unterschied zwischen INPADOC-Familie (gleicher Prioritaetstag) und Domestic Patent Family (gleicher Anmelder und enge technische Verwandtschaft). Markiert wann die Familie in welchem Staat noch geschützt ist und wann ein Mitglied bereits abgelaufen ist. Disclaimer Familiendaten koennen luekenhaft sein nicht alle Aemter melden vollständig.
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# patentfamilien-analyse
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## Zweck
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Ein einzelnes Patentdokument steht selten allein — es ist Teil einer **Patentfamilie**, die aus der gleichen Erstanmeldung hervorgegangen ist. Für die FTO-Recherche, die Stand-der-Technik-Recherche und die Einspruchsstrategie ist es entscheidend, die ganze Familie zu kennen.
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## Konzepte
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### INPADOC-Familie
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Definition über den **Prioritätstag**. Alle Anmeldungen weltweit, die direkt oder indirekt auf dieselbe Erstanmeldung priorisieren (Pariser Verbandsübereinkunft, Art. 4 PVÜ — 12 Monate Prioritätsfrist).
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- Eine Erstanmeldung in DE am 15.03.2018.
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- Innerhalb 12 Monaten Nachanmeldungen in EP, US, JP, CN, KR mit Priorität DE 15.03.2018.
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- 18 Monate nach Prioritätstag (15.09.2019): Veröffentlichung der Anmeldungen.
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- Alle gehören zur **INPADOC patent family** mit Stamm-Prioritätstag 15.03.2018.
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INPADOC wird vom EPA gepflegt und ist über Espacenet und EPO Open Data zugänglich.
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### Domestic Patent Family
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Definition über **gleichen Anmelder + technische Verwandtschaft**. Continuation-in-Part, Teilanmeldung (§ 39 PatG / Art. 76 EPÜ), Zusatzanmeldung. Die Domestic Family ist enger als die INPADOC-Familie und kann anderen Anmeldetag haben.
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### Simple Family
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Definition über **gleichen Satz aller Prioritätsdaten**. Engere Definition als INPADOC, in Espacenet als "Simple family" gekennzeichnet.
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## Ablauf
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### Schritt 1: Treffer zur Recherche-Bewertung übernehmen
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Aus den Recherche-Treffern (Output von `agentische-datenbank-recherche`) den Treffer auswählen, dessen Familie analysiert werden soll. Typisch: jeder X-Treffer und jeder kritische Y-Treffer aus `stand-der-technik-recherche` und jeder Rot-/Gelb-Treffer aus `freedom-to-operate-recherche`.
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### Schritt 2: Espacenet Family View öffnen
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In Espacenet zum Treffer navigieren, "Family list" oder "INPADOC patent family" auswählen.
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URL-Schema:
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```
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https://worldwide.espacenet.com/patent/search/family/<family-id>/publication/<publication-no>?q=<publication-no>
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```
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Die Family-ID ist eine zentrale Kennzahl — sie identifiziert die INPADOC-Familie eindeutig.
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### Schritt 3: Familientabelle erstellen
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Pro Familienmitglied:
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| Veröff.-Nr. | Anmelder | Anmeldetag | Prio | Status | Klasse | Validierung | Link |
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| DE 10 2018 005 432 A1 | Siemens AG | 15.03.2018 | DE 15.03.2018 | zurückgenommen | H02J 3/14 | — | DPMAregister-Link |
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| EP 3 456 789 A1 | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt | H02J 3/14 | DE FR GB | EPO-Register-Link |
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| EP 3 456 789 B1 | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt 12.09.2021 | H02J 3/14 | DE FR GB IT NL | EPO-Register-Link |
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| US 10,876,543 B2 | Siemens AG | 15.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt 05.10.2020 | H02J 3/14 | US | USPTO-Link |
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| Rechtsprechung live prüfen | Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren. |
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| CN 110123456 A | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt CN | H02J 3/14 | CN | Espacenet-CN-Link |
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| JP 6789012 B2 | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt JP | H02J 3/14 | JP | Espacenet-JP-Link |
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### Schritt 4: Rechtsstand markieren
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Pro Familienmitglied: ist es noch in Kraft? Wann läuft die Schutzdauer ab (= Anmeldetag + 20 Jahre)? Sind die Jahresgebühren bezahlt? — über `rechtsstand-pruefen`.
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### Schritt 5: Auswertung
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- **In welchen Staaten** ist die Erfindung in Kraft? Daraus ergeben sich die Territorien, in denen die Familie für FTO relevant ist.
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- **In welchen Staaten** ist die Familie nie eingetreten? Dort bestehen für die Mandantin keine Verbietungsrechte.
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- **In welchen Staaten** ist die Familie abgelaufen / zurückgenommen / nicht erteilt? Dort frei.
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- **Continuation- / Teilanmeldungen** — sind weitere Anmeldungen aus derselben Stammanmeldung anhängig? Diese können bei Erteilung **künftige** Verbietungsrechte begründen.
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### Schritt 6: Output an aufrufendes Skill
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Familientabelle als strukturiertes YAML/JSON an `freedom-to-operate-recherche` oder `recherchebericht-erstellen`.
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## Hinweise
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- **Datenlücken.** Nicht alle Ämter melden vollständig an INPADOC. Bei JP-, CN-, KR-Patenten kann die Familie unvollständig erfasst sein. Bei kritischen Mandaten: amtliche Direktrecherche im Zielland.
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- **Späte Nachanmeldungen** außerhalb der 12-Monats-Prioritätsfrist sind keine echte Familie, sondern eigenständige Anmeldungen mit eigenem Stand der Technik.
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- **EP-Patente mit Einheitlichem Patent (UP).** Seit Juni 2023 gibt es das Einheitliche Patent. Erfasst alle Teilnehmer-Staaten als ein einziges Schutzrecht; in der Familienliste oft als "European patent with unitary effect" gekennzeichnet.
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- **PCT-Anmeldungen** (WO …) sind keine eigentlichen Patente, sondern Anmeldewege. Erst durch nationale Phasen entstehen die einzelnen Patente.
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- **Anmelderwechsel.** Familienmitglieder können verschiedene Anmelder haben (Anmelderwechsel, Konzernverschiebung). Bei FTO immer auf den **aktuellen** eingetragenen Inhaber im jeweiligen Register prüfen.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Familienanalyse.** Diese Patentfamilien-Analyse beruht auf INPADOC-Daten und ist eine KI-gestützte Vorrecherche. Datenlücken sind insbesondere bei JP- CN- KR- und einzelnen weiteren Aemtern möglich. Continuation- und Teilanmeldungen können anhängig sein, ohne dass sie schon veröffentlicht sind. Die Familie kann durch Anmelderwechsel verschoben sein. Die finale Familie- und Rechtsstandsbewertung muss durch direkte Recherche in den nationalen Registern abgesichert werden.
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## Triage-Fragen vor Patentfamilien-Analyse
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Bevor die Familienanalyse begonnen wird, klaere:
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1. Ist das Ausgangsdokument (Stammanmeldung oder Hauptpatent) korrekt identifiziert?
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2. Sind Continuation-, Divisional- und CIP-Anmeldungen (US) oder Teilanmeldungen (EP) beruecksichtigt?
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3. Wurden JP, CN, KR-Familienmitglieder direkt in den nationalen Registern nachgeprueft (INPADOC-Luecken)?
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4. Gibt es ein Einheitliches Patent (UP) unter dem EP-Patent — wenn ja, welche Staaten sind abgedeckt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Erweiterte Beschwerdekammer, G 2/10 (Teilanmeldung):** Eine EP-Teilanmeldung kann nur Gegenstande umfassen, die in der Stammanmeldung zum Zeitpunkt der Einreichung der Teilanmeldung offenbart waren; neue Merkmale koennen nicht nachtraeglich in eine Teilanmeldung eingefuehrt werden.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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@@ -0,0 +1,112 @@
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name: neuheit-pruefen
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description: "Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art. 54 EPUe. Methodisches Schema: ein Anspruch wird in seine Merkmale zerlegt und Merkmal-fuer-Merkmal gegen genau eine Entgegenhaltung verglichen. Neuheitsschaedlich ist nur die vollständige Vorwegnahme aller Merkmale in einer einzigen Entgegenhaltung (kein Mosaik). Berücksichtigt die EPA-Konzepte unmittelbare und eindeutige Offenbarung implizite Offenbarung und unzulässige Auswahlerfindungen. Erzeugt Merkmalsanalyse-Tabelle pro Entgegenhaltung. Bewertet jedes Merkmal als offenbart nicht offenbart oder implizit offenbart mit Pinpoint. Gibt Gesamtergebnis und Empfehlung an die Patentanwaeltin. Disclaimer keine amtliche Prüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# neuheit-prüfen
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## Arbeitsbereich
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Prüft Neuheit nach § 3 PatG und Art. 54 EPUe. Methodisches Schema: ein Anspruch wird in seine Merkmale zerlegt und Merkmal-fuer-Merkmal gegen genau eine Entgegenhaltung verglichen. Neuheitsschaedlich ist nur die vollständige Vorwegnahme aller Merkmale in einer einzigen Entgegenhaltung (kein Mosaik). Berücksichtigt die EPA-Konzepte unmittelbare und eindeutige Offenbarung implizite Offenbarung und unzulässige Auswahlerfindungen. Erzeugt Merkmalsanalyse-Tabelle pro Entgegenhaltung. Bewertet jedes Merkmal als offenbart nicht offenbart oder implizit offenbart mit Pinpoint. Gibt Gesamtergebnis und Empfehlung an die Patentanwaeltin. Disclaimer keine amtliche Prüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Prüft, ob ein konkreter Anspruch (Mandantin oder Drittpatent) gegenüber konkreten Entgegenhaltungen **neu** ist. Genaues Werkzeug, das auf den Vorrecherche-Treffern aufsetzt.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 3 PatG.** Eine Erfindung gilt als neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört.
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- **Art. 54 EPÜ.** Wortgleich für das EPA.
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- **EPA-Beschwerdekammern-Doktrin:**
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- **Unmittelbare und eindeutige Offenbarung** — eine Entgegenhaltung nimmt einen Anspruch nur dann vorweg, wenn alle Merkmale **direkt und unmittelbar erkennbar** sind (G 2/88, T 305/87).
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- **Implizite Offenbarung** — ein Merkmal ist implizit offenbart, wenn der Fachmann es zwingend mitliest (G 2/10 zu Disclaimern, T 6/80).
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- **Auswahlerfindungen** — Auswahl eines Sub-Bereichs aus einem offenbarten Bereich kann neu sein, wenn (1) der Sub-Bereich eng ist, (2) abseits des präferierten Bereichs der Entgegenhaltung liegt, (3) eine eigene technische Lehre vermittelt (T 198/84, T 279/89).
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- **Kein Mosaik** — anders als bei der erfinderischen Tätigkeit darf bei der Neuheitsprüfung **nicht** kombiniert werden. Ein Anspruch wird gegen **genau eine** Entgegenhaltung geprüft. Mehrere Entgegenhaltungen lassen sich nur kombinieren, wenn die eine ausdrücklich auf die andere verweist und der Fachmann beide unmittelbar zusammenliest (T 153/85).
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## Ablauf
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### Schritt 1: Anspruch zerlegen
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Aufbau einer Merkmalsanalyse-Tabelle. Der Hauptanspruch wird in **Merkmale** zerlegt — jeder grammatikalisch und technisch eigenständige Bestandteil ist ein Merkmal. Beispiel:
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```
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Anspruch 1 — Vorrichtung zum Lastmanagement in einem Energieversorgungsnetz:
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M1: ein Energieversorgungsnetz mit mindestens einer Quelle und mindestens einem Verbraucher,
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M2: ein Steuergerät, das mit der Quelle und dem Verbraucher verbunden ist,
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M3: wobei das Steuergerät einen Speicher für historische Lastdaten umfasst,
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M4: wobei das Steuergerät eingerichtet ist, anhand eines Prognosemodells einen Soll-Lastpfad zu bestimmen,
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M5: wobei das Steuergerät eingerichtet ist, bei Abweichung des Ist-Lastpfads vom Soll-Lastpfad einen Eingriff in den Verbraucher auszuloesen,
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M6: dadurch gekennzeichnet, dass das Prognosemodell ein neuronales Netzwerk mit mindestens drei Schichten umfasst.
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```
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### Schritt 2: Pro Entgegenhaltung eine Tabelle
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Pro Entgegenhaltung Spalte "offenbart / nicht offenbart / implizit offenbart" mit Pinpoint:
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| Merkmal | EP 3 456 789 A1 | Pinpoint |
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| --- | --- | --- |
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| M1 | offenbart | Abs. [0001], Fig. 1 (Bezugszeichen 1, 2, 3) |
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| M2 | offenbart | Abs. [0012], Fig. 1 (Bezugszeichen 4) |
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| M3 | offenbart | Abs. [0014], Bezugszeichen 5 |
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| M4 | offenbart | Abs. [0016]: "Prognosemodell" |
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| M5 | offenbart | Abs. [0020]–[0022] |
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| M6 | **nicht offenbart** | — Modell ist linear, kein neuronales Netz |
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### Schritt 3: Bewertung pro Entgegenhaltung
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- **Alle Merkmale offenbart** → Anspruch ist gegenüber dieser Entgegenhaltung **nicht neu**, neuheitsschädlich.
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- **Mindestens ein Merkmal nicht offenbart** → Anspruch ist gegenüber dieser Entgegenhaltung **neu**. Die Entgegenhaltung kann aber für die erfinderische Tätigkeit (§ 4 PatG) relevant bleiben.
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- **Implizite Offenbarung** kennzeichnen — kritisch bewerten (Beweislast hoch).
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- **Auswahlerfindung** — wenn der Anspruch einen Sub-Bereich aus einem in der Entgegenhaltung offenbarten Bereich auswählt, prüfen, ob die T-198/84-Kriterien greifen.
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### Schritt 4: Gesamt-Bewertung
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Tabelle aller Entgegenhaltungen mit Bewertungsspalte:
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| Entgegenhaltung | Neuheitsschaedlich? | Bemerkung |
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| EP 3 456 789 A1 | nein | M6 nicht offenbart, lineares Modell statt neuronalem Netz |
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| US 2020/0123456 A1 | ja | alle Merkmale Anspruch 1 + Abs. [0034] |
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| WO 2019/123456 A1 | nein | M4 und M6 nicht offenbart |
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### Schritt 5: Folgen
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- **Mindestens eine neuheitsschädliche Entgegenhaltung** → Empfehlung an Patentanwältin: Anspruch umformulieren (Aufnahme weiterer Merkmale aus der Beschreibung, Beschränkung auf Sub-Konfigurationen), oder Anmeldung in dieser Form nicht aufrechterhalten.
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- **Keine neuheitsschädliche Entgegenhaltung** → weiter zu `erfinderische-taetigkeit-pruefen`. Neuheit allein reicht nicht.
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## Hinweise
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- **Sprache des Anspruchs** spielt eine Rolle. "Umfassend" ist offen (weitere Bauteile möglich), "bestehend aus" ist abgeschlossen. Bei der Merkmalsanalyse exakt am Wortlaut bleiben.
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- **Funktionale Merkmale** (z. B. "eingerichtet, X zu tun") sind in der Auslegung delikat. EPA-Praxis: Eine Vorrichtung, die geeignet ist, X zu tun, nimmt das funktionale Merkmal vorweg (T 219/89, T 1090/12) — die Mandantin sollte daher nicht zu weit funktional formulieren.
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- **Zahlenbereiche** (M6 "mindestens drei Schichten") — eine Entgegenhaltung mit "zwei Schichten" nimmt M6 nicht vorweg. Eine Entgegenhaltung mit "beliebige Anzahl von Schichten" nimmt M6 vorweg.
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- **Kombinationen aus zwei Entgegenhaltungen** sind in der Neuheitsprüfung verboten (T 153/85). Wenn die Mandantin nur dann neuheitsschädlich getroffen wird, wenn man Entgegenhaltung A mit Entgegenhaltung B mosaikartig zusammenfügt → Neuheit ist gegeben, Frage verschiebt sich zur erfinderischen Tätigkeit.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Prüfung.** Diese Neuheitsprüfung ist eine KI-gestützte Vorprüfung und keine amtliche Prüfung durch DPMA oder EPA. Die Bewertung als "neu" oder "nicht neu" ist eine Einschätzung anhand der Recherche-Treffer; die amtliche Prüfung kann zu anderen Ergebnissen kommen, weil weitere oder andere Entgegenhaltungen gefunden werden oder die Auslegung des Anspruchs anders ausfällt.
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## Triage-Fragen vor Neuheitspruefung
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Bevor die Neuheitspruefung beginnt, klaere:
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1. Ist der Prioritaetszeitpunkt klar (Anmeldetag oder Prioritaetsdatum aus frueherer Anmeldung)?
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2. Sind geheime aeltere Anmeldungen (§ 3 II PatG / Art. 54 III EPU) beruecksichtigt?
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3. Wurden alle relevanten CPC/IPC-Klassen fuer die Recherche eingesetzt?
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4. Handelt es sich um einen Hauptanspruch oder einen abhaengigen Anspruch (abhaengige Ansprueche koennen weniger Merkmale enthalten = leichter angreifbar)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 153/85:** Bei der Neuheitspruefung ist jede Entgegenhaltung einzeln zu betrachten; eine neuheitsschaedliche Wirkung kann nur aus einer einzigen Schrift hergeleitet werden, nicht durch Kombination mehrerer Dokumente.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: patentanwaelte-patentrecherche-patents
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description: "Patentanwaelte Patentrecherche Patents im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Patentanwaelte, Patentrecherche, Patents. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patentanwaelte Patentrecherche Patents
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# Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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## Arbeitsbereich
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**Patentanwaelte Patentrecherche Patents** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Patentanwaelte, Patentrecherche, Patents. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-patentanwaelte-tatbestand-beweis-und-belege` | Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-patentrecherche-erstpruefung-und-mandatsziel` | Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-patents-behoerden-gericht-und-registerweg` | Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-patentanwaelte-tatbestand-beweis-und-belege`
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**Fokus:** Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage
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- **Spezialgegenstand:** Patentanwaelte: Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen und Beleglage / patentanwaelte tatbestand beweis und belege. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-patentrecherche-erstpruefung-und-mandatsziel`
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**Fokus:** Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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## Spezialwissen: Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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- **Spezialgegenstand:** Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel / patentrecherche erstpruefung und mandatsziel. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Patentrecherche** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-patents-behoerden-gericht-und-registerweg`
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**Fokus:** Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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## Spezialwissen: Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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- **Spezialgegenstand:** Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg / patents behoerden gericht und registerweg. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Patents** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,119 @@
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name: patentfamilien-analyse
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description: "Patentfamilien-Analyse über INPADOC und Espacenet-Family-View. Sammelt zu einem konkreten Treffer alle Familienmitglieder weltweit DE EP US JP CN KR WO und sonstige Aemter mit gleichem Prioritaetstag. Liefert eine Familientabelle pro Familienmitglied mit Veröffentlichungsnummer Anmeldetag Prioritaetstag Status Klassifikation Validierungsstaaten Anmelder Link. Erlaeutert den Unterschied zwischen INPADOC-Familie (gleicher Prioritaetstag) und Domestic Patent Family (gleicher Anmelder und enge technische Verwandtschaft). Markiert wann die Familie in welchem Staat noch geschützt ist und wann ein Mitglied bereits abgelaufen ist. Disclaimer Familiendaten koennen luekenhaft sein nicht alle Aemter melden vollständig: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# patentfamilien-analyse
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## Arbeitsbereich
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Patentfamilien-Analyse über INPADOC und Espacenet-Family-View. Sammelt zu einem konkreten Treffer alle Familienmitglieder weltweit DE EP US JP CN KR WO und sonstige Aemter mit gleichem Prioritaetstag. Liefert eine Familientabelle pro Familienmitglied mit Veröffentlichungsnummer Anmeldetag Prioritaetstag Status Klassifikation Validierungsstaaten Anmelder Link. Erlaeutert den Unterschied zwischen INPADOC-Familie (gleicher Prioritaetstag) und Domestic Patent Family (gleicher Anmelder und enge technische Verwandtschaft). Markiert wann die Familie in welchem Staat noch geschützt ist und wann ein Mitglied bereits abgelaufen ist. Disclaimer Familiendaten koennen luekenhaft sein nicht alle Aemter melden vollständig. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Ein einzelnes Patentdokument steht selten allein — es ist Teil einer **Patentfamilie**, die aus der gleichen Erstanmeldung hervorgegangen ist. Für die FTO-Recherche, die Stand-der-Technik-Recherche und die Einspruchsstrategie ist es entscheidend, die ganze Familie zu kennen.
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## Konzepte
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### INPADOC-Familie
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Definition über den **Prioritätstag**. Alle Anmeldungen weltweit, die direkt oder indirekt auf dieselbe Erstanmeldung priorisieren (Pariser Verbandsübereinkunft, Art. 4 PVÜ — 12 Monate Prioritätsfrist).
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- Eine Erstanmeldung in DE am 15.03.2018.
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- Innerhalb 12 Monaten Nachanmeldungen in EP, US, JP, CN, KR mit Priorität DE 15.03.2018.
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- 18 Monate nach Prioritätstag (15.09.2019): Veröffentlichung der Anmeldungen.
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- Alle gehören zur **INPADOC patent family** mit Stamm-Prioritätstag 15.03.2018.
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INPADOC wird vom EPA gepflegt und ist über Espacenet und EPO Open Data zugänglich.
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### Domestic Patent Family
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Definition über **gleichen Anmelder + technische Verwandtschaft**. Continuation-in-Part, Teilanmeldung (§ 39 PatG / Art. 76 EPÜ), Zusatzanmeldung. Die Domestic Family ist enger als die INPADOC-Familie und kann anderen Anmeldetag haben.
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### Simple Family
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Definition über **gleichen Satz aller Prioritätsdaten**. Engere Definition als INPADOC, in Espacenet als "Simple family" gekennzeichnet.
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## Ablauf
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### Schritt 1: Treffer zur Recherche-Bewertung übernehmen
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Aus den Recherche-Treffern (Output von `agentische-datenbank-recherche`) den Treffer auswählen, dessen Familie analysiert werden soll. Typisch: jeder X-Treffer und jeder kritische Y-Treffer aus `stand-der-technik-recherche` und jeder Rot-/Gelb-Treffer aus `freedom-to-operate-recherche`.
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### Schritt 2: Espacenet Family View öffnen
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In Espacenet zum Treffer navigieren, "Family list" oder "INPADOC patent family" auswählen.
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URL-Schema:
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```
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https://worldwide.espacenet.com/patent/search/family/<family-id>/publication/<publication-no>?q=<publication-no>
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```
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Die Family-ID ist eine zentrale Kennzahl — sie identifiziert die INPADOC-Familie eindeutig.
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### Schritt 3: Familientabelle erstellen
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Pro Familienmitglied:
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| Veröff.-Nr. | Anmelder | Anmeldetag | Prio | Status | Klasse | Validierung | Link |
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| DE 10 2018 005 432 A1 | Siemens AG | 15.03.2018 | DE 15.03.2018 | zurückgenommen | H02J 3/14 | — | DPMAregister-Link |
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| EP 3 456 789 A1 | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt | H02J 3/14 | DE FR GB | EPO-Register-Link |
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| EP 3 456 789 B1 | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt 12.09.2021 | H02J 3/14 | DE FR GB IT NL | EPO-Register-Link |
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||||
| US 10,876,543 B2 | Siemens AG | 15.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt 05.10.2020 | H02J 3/14 | US | USPTO-Link |
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| Rechtsprechung live prüfen | Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren. |
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| CN 110123456 A | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt CN | H02J 3/14 | CN | Espacenet-CN-Link |
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| JP 6789012 B2 | Siemens AG | 14.03.2019 | DE 15.03.2018 | erteilt JP | H02J 3/14 | JP | Espacenet-JP-Link |
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### Schritt 4: Rechtsstand markieren
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Pro Familienmitglied: ist es noch in Kraft? Wann läuft die Schutzdauer ab (= Anmeldetag + 20 Jahre)? Sind die Jahresgebühren bezahlt? — über `rechtsstand-pruefen`.
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### Schritt 5: Auswertung
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- **In welchen Staaten** ist die Erfindung in Kraft? Daraus ergeben sich die Territorien, in denen die Familie für FTO relevant ist.
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- **In welchen Staaten** ist die Familie nie eingetreten? Dort bestehen für die Mandantin keine Verbietungsrechte.
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- **In welchen Staaten** ist die Familie abgelaufen / zurückgenommen / nicht erteilt? Dort frei.
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- **Continuation- / Teilanmeldungen** — sind weitere Anmeldungen aus derselben Stammanmeldung anhängig? Diese können bei Erteilung **künftige** Verbietungsrechte begründen.
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### Schritt 6: Output an aufrufendes Skill
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Familientabelle als strukturiertes YAML/JSON an `freedom-to-operate-recherche` oder `recherchebericht-erstellen`.
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## Hinweise
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- **Datenlücken.** Nicht alle Ämter melden vollständig an INPADOC. Bei JP-, CN-, KR-Patenten kann die Familie unvollständig erfasst sein. Bei kritischen Mandaten: amtliche Direktrecherche im Zielland.
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- **Späte Nachanmeldungen** außerhalb der 12-Monats-Prioritätsfrist sind keine echte Familie, sondern eigenständige Anmeldungen mit eigenem Stand der Technik.
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- **EP-Patente mit Einheitlichem Patent (UP).** Seit Juni 2023 gibt es das Einheitliche Patent. Erfasst alle Teilnehmer-Staaten als ein einziges Schutzrecht; in der Familienliste oft als "European patent with unitary effect" gekennzeichnet.
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- **PCT-Anmeldungen** (WO …) sind keine eigentlichen Patente, sondern Anmeldewege. Erst durch nationale Phasen entstehen die einzelnen Patente.
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- **Anmelderwechsel.** Familienmitglieder können verschiedene Anmelder haben (Anmelderwechsel, Konzernverschiebung). Bei FTO immer auf den **aktuellen** eingetragenen Inhaber im jeweiligen Register prüfen.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Familienanalyse.** Diese Patentfamilien-Analyse beruht auf INPADOC-Daten und ist eine KI-gestützte Vorrecherche. Datenlücken sind insbesondere bei JP- CN- KR- und einzelnen weiteren Aemtern möglich. Continuation- und Teilanmeldungen können anhängig sein, ohne dass sie schon veröffentlicht sind. Die Familie kann durch Anmelderwechsel verschoben sein. Die finale Familie- und Rechtsstandsbewertung muss durch direkte Recherche in den nationalen Registern abgesichert werden.
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## Triage-Fragen vor Patentfamilien-Analyse
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Bevor die Familienanalyse begonnen wird, klaere:
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1. Ist das Ausgangsdokument (Stammanmeldung oder Hauptpatent) korrekt identifiziert?
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2. Sind Continuation-, Divisional- und CIP-Anmeldungen (US) oder Teilanmeldungen (EP) beruecksichtigt?
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3. Wurden JP, CN, KR-Familienmitglieder direkt in den nationalen Registern nachgeprueft (INPADOC-Luecken)?
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4. Gibt es ein Einheitliches Patent (UP) unter dem EP-Patent — wenn ja, welche Staaten sind abgedeckt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Erweiterte Beschwerdekammer, G 2/10 (Teilanmeldung):** Eine EP-Teilanmeldung kann nur Gegenstande umfassen, die in der Stammanmeldung zum Zeitpunkt der Einreichung der Teilanmeldung offenbart waren; neue Merkmale koennen nicht nachtraeglich in eine Teilanmeldung eingefuehrt werden.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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+5
-105
@@ -1,35 +1,23 @@
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name: patentrecherche-mandantenkommunikation-redteam-qualitygate
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description: "Mandantenkommunikation Redteam Qualitygate im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Mandantenkommunikation im Plugin patentrecherche, Red-Team Qualitygate im Plugin patentrecherche, Agentisch. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Mandantenkommunikation Redteam Qualitygate
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# Mandantenkommunikation
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## Arbeitsbereich
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**Mandantenkommunikation Redteam Qualitygate** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Mandantenkommunikation im Plugin patentrecherche, Red-Team Qualitygate im Plugin patentrecherche, Agentisch. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `workflow-mandantenkommunikation` | Mandantenkommunikation im Plugin patentrecherche: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten. |
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| `workflow-redteam-qualitygate` | Red-Team Qualitygate im Plugin patentrecherche: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton. |
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| `spezial-agentisch-fristen-form-und-zustaendigkeit` | Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Mandantenkommunikation: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `workflow-mandantenkommunikation`
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**Fokus:** Mandantenkommunikation im Plugin patentrecherche: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten.
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# Mandantenkommunikation
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Mandantenkommunikation im Plugin patentrecherche: übersetzt das Ergebnis in eine klare Nachricht mit Entscheidungspunkten, Risiken und nächsten Schritten..
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@@ -59,91 +47,3 @@ Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## 2. `workflow-redteam-qualitygate`
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**Fokus:** Red-Team Qualitygate im Plugin patentrecherche: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton.
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# Red-Team Qualitygate
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## Aufgabe
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Dieser Prüffeld prüft Recherche-Ergebnisse vor Lieferung an Mandant oder Mandantin auf typische Fehler: unvollständige Suchstrategie, übersehene Klassen, falscher Stichtag, fehlende NPL-Berücksichtigung, Verwechslung Veröffentlichungstyp.
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## Red-Team-Punkte Patentrecherche
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- **Suchstrategie dokumentiert?** Datenbank, Datum, Boolean-String, IPC/CPC-Klassen, Sprachen, Trefferzahl, Auswahlbegründung.
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- **IPC + CPC** beide eingesetzt? CPC ist feinere kooperative Klassifikation (EPA/USPTO); reine IPC verliert Recall.
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- **Sprachen breit genug?** Englisch + Deutsch + Französisch + Japanisch + Chinesisch (per maschineller Übersetzung in Espacenet/Patentscope).
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- **Stichtag korrekt?** Prioritätstag (für Neuheit), nicht Anmeldetag, nicht Veröffentlichungstag.
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- **NPL (Non-Patent-Literature) berücksichtigt?** Konferenzbeiträge, Master-/Doktorarbeiten, GitHub-Commits, Whitepaper, Pre-Prints (arXiv) -- können neuheitsschädlich sein.
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- **Veröffentlichungstyp korrekt?** EP -A1 (Offenlegung mit Recherche), -A2 (Offenlegung ohne Recherche), -A3 (Recherche nachgereicht), -B1 (erteilte Fassung), -B2 (Einspruchsänderung).
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- **Statuscheck:** in Kraft, abgelaufen, erloschen, validiert in welchen Ländern?
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- **UPC-Opt-out:** für die Validity-/FTO-Bewertung wichtig: bleibt EPÜ-Patent unter UPC-Zuständigkeit oder Opt-out gemeldet?
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- **Familienanalyse:** Geschwistermarken in anderen Jurisdiktionen, INPADOC-Familie.
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- Falle: aus dem Modell Patentnummern oder Zitate "ergänzen" -- jede Nummer im Register live verifizieren.
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## 3. `spezial-agentisch-fristen-form-und-zustaendigkeit`
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**Fokus:** Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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## Spezialwissen: Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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- **Spezialgegenstand:** Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg / agentisch fristen form und zustaendigkeit. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Agentisch** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,33 +1,23 @@
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name: patentrecherche-start-chronologie-fristen
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description: "Start Chronologie Fristen im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin, Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche, Fristen- und Risikoampel im Plugin patentrecherche. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Start Chronologie Fristen
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# Patentrecherche — Allgemein
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## Arbeitsbereich
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**Start Chronologie Fristen** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin, Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `allgemein` | Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage. |
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| `workflow-chronologie-und-belegmatrix` | Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen. |
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| `workflow-fristen-und-risikoampel` | Fristen- und Risikoampel im Plugin patentrecherche: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen. |
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Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `allgemein`
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**Fokus:** Einstieg, Schnelltriage und Fallrouting im Patentrecherche-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Fachmodule aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Fachmodule oder stellt genau eine gezielte Rückfrage.
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## Spezialwissen
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## Konversationsstil – konzis starten, schnell zum Dokument
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@@ -40,7 +30,6 @@ description: "Start Chronologie Fristen im Plugin Patentrecherche: prüft konkre
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# Patentrecherche — Allgemein
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## Schnellstart-Workflow
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@@ -246,73 +235,3 @@ Das Plugin arbeitet agentisch: Es steuert Datenbankabfragen in Espacenet, Google
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer sie bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitsschritt dokumentiert ist.
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- Wenn eine Quelle, Randnummer, Behördenpraxis oder Frist nicht sicher geprüft ist, sichtbar als Prüfpunkt markieren und keine Scheinpräzision erzeugen.
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- Ergebnisse so liefern, dass sie sofort weiterverwendbar sind: Kurzbild, Prüfpfad, Risikoampel, Lückenliste und konkrete nächste Schritte.
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## 2. `workflow-chronologie-und-belegmatrix`
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**Fokus:** Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen.
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# Chronologie und Belegmatrix
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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## 3. `workflow-fristen-und-risikoampel`
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**Fokus:** Fristen- und Risikoampel im Plugin patentrecherche: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen.
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# Fristen- und Risikoampel
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## Aufgabe
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Dieses Modul bearbeitet: Fristen- und Risikoampel im Plugin patentrecherche: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen..
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: patg-problem-register
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description: "Patg Problem Register im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Patg, Problem, Register. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patg Problem Register
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# Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage
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## Arbeitsbereich
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**Patg Problem Register** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Patg, Problem, Register. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-patg-mandantenkommunikation-entscheidungsvorlage` | Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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||||
| `spezial-problem-abschlussprodukt-und-uebergabe` | Problem: Abschlussprodukt und Übergabe im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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||||
| `spezial-register-zahlen-schwellen-und-berechnung` | Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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||||
Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-patg-mandantenkommunikation-entscheidungsvorlage`
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**Fokus:** Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage
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- **Spezialgegenstand:** Patg: Mandantenkommunikation und Entscheidungsvorlage / patg mandantenkommunikation entscheidungsvorlage. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-problem-abschlussprodukt-und-uebergabe`
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**Fokus:** Problem: Abschlussprodukt und Übergabe im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Problem: Abschlussprodukt und Übergabe
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## Spezialwissen: Problem: Abschlussprodukt und Übergabe
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- **Spezialgegenstand:** Problem: Abschlussprodukt und Übergabe / problem abschlussprodukt und uebergabe. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Problem** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-register-zahlen-schwellen-und-berechnung`
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**Fokus:** Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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## Spezialwissen: Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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- **Spezialgegenstand:** Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung / register zahlen schwellen und berechnung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Register** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: patr-fto-bericht-patentfamilie-priodatum
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description: "Patr FTO Bericht Patentfamilie Priodatum im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht, Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum, Bauleiter Patentrecherche-Strategie. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht: Recherchescope, Trefferbewertung, juristische Einordnung, Empfehlungen. Pruefraster fuer Patentanwalt und Mandant: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patr FTO Bericht Patentfamilie Priodatum
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# PatR: FTO-Bericht
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## Arbeitsbereich
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**Patr FTO Bericht Patentfamilie Priodatum** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht, Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum, Bauleiter Patentrecherche-Strategie. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `patr-fto-bericht-leitfaden` | Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht: Recherchescope, Trefferbewertung, juristische Einordnung, Empfehlungen. Pruefraster fuer Patentanwalt und Mandant. |
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| `patr-patentfamilie-priodatum-spezial` | Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum: Pariser Verbandsuebereinkunft, PCT-Schiene, EP-Validierung, Doppelpatentierung. Pruefraster fuer internationale Familien. |
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| `patr-recherchestrategie-bauleiter` | Bauleiter Patentrecherche-Strategie: Stichwort- und Klassifikationssuche, IPC und CPC, Volltext und Familien. Pruefraster fuer Neuheits- und Freedom-to-Operate-Recherche. |
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Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht: Recherchescope, Trefferbewertung, juristische Einordnung, Empfehlungen. Pruefraster fuer Patentanwalt und Mandant. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `patr-fto-bericht-leitfaden`
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**Fokus:** Leitfaden Freedom-to-Operate-Bericht: Recherchescope, Trefferbewertung, juristische Einordnung, Empfehlungen. Pruefraster fuer Patentanwalt und Mandant.
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# PatR: FTO-Bericht
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: PatR: FTO-Bericht
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- **Spezialgegenstand:** PatR: FTO-Bericht / patr fto bericht leitfaden. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -38,112 +26,6 @@ description: "Patr FTO Bericht Patentfamilie Priodatum im Plugin Patentrecherche
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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||||
3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 2. `patr-patentfamilie-priodatum-spezial`
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**Fokus:** Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum: Pariser Verbandsuebereinkunft, PCT-Schiene, EP-Validierung, Doppelpatentierung. Pruefraster fuer internationale Familien.
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# PatR: Patentfamilie Prioritaet
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## Spezialwissen: PatR: Patentfamilie Prioritaet
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- **Spezialgegenstand:** PatR: Patentfamilie Prioritaet / patr patentfamilie priodatum spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** PCT und EP sind Anmeldeverfahren, keine Rechtsquellen. Tragende Normen: PCT Art. 3, 8 (internationale Anmeldung, Priorität); EPÜ Art. 75–86 (europäische Anmeldung), Art. 87–89 (Priorität); PatG §§ 35, 41 (Priorität, Erstreckung). Über WIPO Patentscope und EPO Register live verifizieren.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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||||
- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 3. `patr-recherchestrategie-bauleiter`
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**Fokus:** Bauleiter Patentrecherche-Strategie: Stichwort- und Klassifikationssuche, IPC und CPC, Volltext und Familien. Pruefraster fuer Neuheits- und Freedom-to-Operate-Recherche.
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# PatR: Recherchestrategie
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## Spezialwissen: PatR: Recherchestrategie
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- **Spezialgegenstand:** PatR: Recherchestrategie / patr recherchestrategie bauleiter. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** IPC (International Patent Classification) und CPC (Cooperative Patent Classification) sind Klassifikationssysteme, keine Rechtsquellen. Relevante Rechtsgrundlagen für die Klassifikation: Straßburger Abkommen über die Internationale Patentklassifikation; Verordnungen zur DPMA- und EPO-Praxis. Klassen über DPMAregister, EPO Espacenet oder USPTO PatFT live nachschlagen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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name: patr-patentfamilie-priodatum-spezial
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description: "Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum: Pariser Verbandsuebereinkunft, PCT-Schiene, EP-Validierung, Doppelpatentierung. Pruefraster fuer internationale Familien: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# PatR: Patentfamilie Prioritaet
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## Arbeitsbereich
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Spezialfall Patentfamilie und Prioritaetsdatum: Pariser Verbandsuebereinkunft, PCT-Schiene, EP-Validierung, Doppelpatentierung. Pruefraster fuer internationale Familien. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: PatR: Patentfamilie Prioritaet
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- **Spezialgegenstand:** PatR: Patentfamilie Prioritaet / patr patentfamilie priodatum spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** PCT und EP sind Anmeldeverfahren, keine Rechtsquellen. Tragende Normen: PCT Art. 3, 8 (internationale Anmeldung, Priorität); EPÜ Art. 75–86 (europäische Anmeldung), Art. 87–89 (Priorität); PatG §§ 35, 41 (Priorität, Erstreckung). Über WIPO Patentscope und EPO Register live verifizieren.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: patr-recherchestrategie-bauleiter
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description: "Bauleiter Patentrecherche-Strategie: Stichwort- und Klassifikationssuche, IPC und CPC, Volltext und Familien. Pruefraster fuer Neuheits- und Freedom-to-Operate-Recherche: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# PatR: Recherchestrategie
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## Arbeitsbereich
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Bauleiter Patentrecherche-Strategie: Stichwort- und Klassifikationssuche, IPC und CPC, Volltext und Familien. Pruefraster fuer Neuheits- und Freedom-to-Operate-Recherche. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: PatR: Recherchestrategie
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- **Spezialgegenstand:** PatR: Recherchestrategie / patr recherchestrategie bauleiter. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** IPC (International Patent Classification) und CPC (Cooperative Patent Classification) sind Klassifikationssysteme, keine Rechtsquellen. Relevante Rechtsgrundlagen für die Klassifikation: Straßburger Abkommen über die Internationale Patentklassifikation; Verordnungen zur DPMA- und EPO-Praxis. Klassen über DPMAregister, EPO Espacenet oder USPTO PatFT live nachschlagen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, Rechtsprechung BGH/BVerfG/EuGH, Literatur.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link (`dejure.org`, `openjur.de`, `bundesgerichtshof.de`, `bundesverfassungsgericht.de`, `curia.europa.eu`).
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||||
- Keine Zitate aus `anwalt24.de`. Keine `BeckRS` als alleinige Fundstelle bei tragenden Aussagen.
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- Aufsaetze mit Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft (falls relevant) und Seite.
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- Kommentare mit Bearbeiter und Randnummer.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen, keine Erfindungen.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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name: patr-software-pr-einfuehrung
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description: "Patr Software PR Einfuehrung im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA, Einfuehrung Recherchearten Patent, Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA: Computer-implementierte Erfindung, technischer Beitrag, KI-spezifische Pruefrichtlinien. Pruefraster fuer Anmeldung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patr Software PR Einfuehrung
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# PatR: Software KI Patentierbarkeit
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## Arbeitsbereich
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**Patr Software PR Einfuehrung** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA, Einfuehrung Recherchearten Patent, Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `patr-software-ki-patentierbarkeit-spezial` | Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA: Computer-implementierte Erfindung, technischer Beitrag, KI-spezifische Pruefrichtlinien. Pruefraster fuer Anmeldung. |
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| `pr-einfuehrung-recherchearten` | Einfuehrung Recherchearten Patent: Patentierbarkeitsrecherche, Freedom-to-Operate, State-of-the-Art, Familien-, Rechtsstand-, Konkurrenz-Monitoring. Pro Art: Ziel, Datenquellen (Espacenet, DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO), Aufwand, Output. Entscheidungsmatrix. |
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| `pruefungsbescheid-vorbereiten` | Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45 PatG oder des EPA nach Art. 94 EPUe systematisch vor. Liest den Bescheid und die zitierten Entgegenhaltungen ein. Strukturiert pro Beanstandung: Beanstandung wortlautgetreu zitiert betroffener Anspruch zitierte Entgegenhaltung mit Pinpoint Argumentationsvorschlag (Neuheit-Argument erfinderische Tätigkeit Argument Anspruchsanpassung). Berücksichtigt EPA-Schemata Problem-Solution-Approach und EPA-Hinweise auf clarity (Art. 84 EPUe) added subject-matter (Art. 123(2) EPUe) und unity (Art. 82 EPUe). Liefert Entwurf der Eingabe mit Argumentationsstruktur und Anspruchssatz-Vorschlaegen. Disclaimer Eingabe muss durch Patentanwaeltin gegengelesen und verantwortet werden. |
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Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA: Computer-implementierte Erfindung, technischer Beitrag, KI-spezifische Pruefrichtlinien. Pruefraster fuer Anmeldung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `patr-software-ki-patentierbarkeit-spezial`
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**Fokus:** Spezialfall Software- und KI-Patentierbarkeit EPA: Computer-implementierte Erfindung, technischer Beitrag, KI-spezifische Pruefrichtlinien. Pruefraster fuer Anmeldung.
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# PatR: Software KI Patentierbarkeit
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: PatR: Software KI Patentierbarkeit
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- **Spezialgegenstand:** PatR: Software KI Patentierbarkeit / patr software ki patentierbarkeit spezial. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -77,231 +65,3 @@ Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Norme
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 2. `pr-einfuehrung-recherchearten`
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**Fokus:** Einfuehrung Recherchearten Patent: Patentierbarkeitsrecherche, Freedom-to-Operate, State-of-the-Art, Familien-, Rechtsstand-, Konkurrenz-Monitoring. Pro Art: Ziel, Datenquellen (Espacenet, DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO), Aufwand, Output. Entscheidungsmatrix.
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# Patentrecherche: Arten
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## Spezialwissen: Patentrecherche: Arten
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- **Spezialgegenstand:** Patentrecherche: Arten / pr einfuehrung recherchearten. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 3. `pruefungsbescheid-vorbereiten`
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**Fokus:** Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45 PatG oder des EPA nach Art. 94 EPUe systematisch vor. Liest den Bescheid und die zitierten Entgegenhaltungen ein. Strukturiert pro Beanstandung: Beanstandung wortlautgetreu zitiert betroffener Anspruch zitierte Entgegenhaltung mit Pinpoint Argumentationsvorschlag (Neuheit-Argument erfinderische Tätigkeit Argument Anspruchsanpassung). Berücksichtigt EPA-Schemata Problem-Solution-Approach und EPA-Hinweise auf clarity (Art. 84 EPUe) added subject-matter (Art. 123(2) EPUe) und unity (Art. 82 EPUe). Liefert Entwurf der Eingabe mit Argumentationsstruktur und Anspruchssatz-Vorschlaegen. Disclaimer Eingabe muss durch Patentanwaeltin gegengelesen und verantwortet werden.
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# prüfungsbescheid-vorbereiten
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## Zweck
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Wenn DPMA oder EPA einen **Prüfungsbescheid** erlässt, muss die Patentanwältin innerhalb der gesetzten Frist (typisch 4 Monate, verlängerbar) antworten. Dieses Skill strukturiert die Antwort.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 45 PatG.** DPMA-Prüfungsbescheid.
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- **§ 47 PatG.** Anhörung.
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- **Art. 94 Abs. 3 EPÜ + Regel 71(3) EPÜ.** EPA-Prüfungsbescheid.
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- **Häufige EPA-Beanstandungen:**
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- **Art. 54 EPÜ** — Neuheit
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- **Art. 56 EPÜ** — Erfinderische Tätigkeit
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||||
- **Art. 84 EPÜ** — Klarheit (clarity) und Stütze in der Beschreibung
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- **Art. 123(2) EPÜ** — Verbot der Erweiterung über den ursprünglichen Offenbarungsgehalt (added subject-matter)
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- **Art. 82 EPÜ** — Einheitlichkeit (unity of invention)
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||||
- **Art. 83 EPÜ** — Ausführbarkeit (sufficiency of disclosure)
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- **Art. 76(1) EPÜ** — bei Teilanmeldungen: keine Erweiterung der Stammanmeldung
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- **DPMA-Beanstandungen** sind inhaltlich vergleichbar, formal sparsamer.
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## Eingaben
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- **Prüfungsbescheid** als PDF / Volltext.
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- **Anmeldungsunterlagen** in der eingereichten Fassung (Ansprüche, Beschreibung, Zeichnungen).
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- **Zitierte Entgegenhaltungen** (X / Y / A im EPA-Bescheid; D1, D2, … in den EPA-Sprachregeln).
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- **Bereits geführte Korrespondenz** (vorheriger Bescheid, vorherige Antwort).
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- **Frist** für die Antwort.
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## Ablauf
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### Schritt 1: Bescheid lesen und strukturieren
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Jede Beanstandung als eigene Position erfassen:
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```
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Beanstandung 1: Art. 54 EPUe / Anspruch 1
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D1 = EP 3 456 789 A1, Siemens AG
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Pinpoint: Anspruch 1, Abs. [0023], Fig. 1
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Argument der Prüfungsabteilung: alle Merkmale von Anspruch 1 sind in D1 offenbart.
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Beanstandung 2: Art. 56 EPUe / Anspruch 2
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D1 + D2 (US 2020/0123456)
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Argument: ausgehend von D1 würde der Fachmann mit Anregung aus D2 zur beanspruchten Lösung gelangen.
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Beanstandung 3: Art. 84 EPUe / Anspruch 3
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Argument: Merkmal "im Wesentlichen" ist unklar.
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Beanstandung 4: Art. 123(2) EPUe / Beschreibung Abs. [0034]
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Argument: Änderung gegenüber urspruenglich eingereichter Fassung unzulässig erweitert.
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```
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### Schritt 2: Pro Beanstandung Strategie wählen
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#### Bei Art. 54 (Neuheit)
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- Wenn Pinpoint der Prüfungsabteilung **richtig**: Anspruch beschränken (Merkmale aus der Beschreibung aufnehmen, die in D1 nicht offenbart sind). Über `neuheit-pruefen` neue Merkmalsanalyse machen.
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- Wenn Pinpoint **falsch**: argumentieren, dass das Merkmal in D1 nicht offenbart ist. Beleg über Verweis auf den genauen Wortlaut von D1.
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- **Auswahlerfindung** ggf. argumentieren (T 198/84, T 279/89), wenn der Anspruch einen Sub-Bereich aus einem in D1 offenbarten Bereich auswählt.
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#### Bei Art. 56 (Erfinderische Tätigkeit)
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- **Closest Prior Art** der Prüfungsabteilung akzeptieren oder begründet bestreiten.
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- **Objektive technische Aufgabe** neu / präziser formulieren (häufig hat die Prüfungsabteilung zu allgemein formuliert).
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- **Could-Would** widerlegen: keine Anregung in D1 oder D2, gegen die beanspruchte Lösung gerichtetes Vorurteil, unerwartete Wirkung. Sekundärindizien einsetzen, aber **nicht** als Hauptargument (T 1212/01).
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||||
- Wenn Argumente nicht tragen: Anspruch beschränken oder Auxiliary Requests (Hilfsanträge) formulieren.
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#### Bei Art. 84 (Klarheit)
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- **Unklare Begriffe** definieren oder ersetzen (z. B. "im Wesentlichen" → konkrete Toleranz "±5 %").
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- **Stütze in der Beschreibung** zeigen — auf Stellen der Beschreibung verweisen.
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#### Bei Art. 123(2) (Added Subject-Matter)
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- **Goldstandard** (G 2/10): jede Änderung muss in der ursprünglich eingereichten Anmeldung **unmittelbar und eindeutig** offenbart sein.
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- Geänderte Stelle auf ursprünglichen Offenbarungsgehalt zurückführen (Pinpoint auf ursprünglich eingereichten Text).
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- Wenn nicht möglich: Änderung zurücknehmen, Anspruch anders formulieren.
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#### Bei Art. 82 (Einheitlichkeit)
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- Argumentieren, dass die unterschiedlichen Ansprüche durch eine **gemeinsame erfinderische Idee** (single inventive concept) verbunden sind.
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- Wenn nicht: **Teilanmeldung** (§ 39 PatG / Art. 76 EPÜ) erwägen, bevor die Stammanmeldung erteilt wird.
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#### Bei Art. 83 (Ausführbarkeit)
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- Zusätzliche Ausführungsbeispiele in der Beschreibung markieren (keine Erweiterung über Art. 123(2)).
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- Falls Erfindung tatsächlich nicht ausführbar offenbart ist: kritisch — Anmeldung möglicherweise nicht haltbar.
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### Schritt 3: Anspruchssatz-Vorschläge
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- **Hauptantrag** (main request): neue Anspruchsfassung, die alle Beanstandungen ausräumt.
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- **Hilfsanträge** (auxiliary requests): in EPA-Praxis empfohlen — gestaffelt enger formulierte Fassungen. Erstes Hilfsantrags-Set: nur leichte Einschränkungen. Zweites Hilfsantrags-Set: enger. Drittes: noch enger.
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- **Hilfsanträge dokumentieren**, damit die Patentanwältin sie nur freischalten muss.
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### Schritt 4: Entwurf der Eingabe
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Aufbau der Eingabe an die Prüfungsabteilung:
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```
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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namens und in Vollmacht der Anmelderin nehmen wir zu dem Prüfungsbescheid
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vom [Datum] wie folgt Stellung. Beigefuegt sind neue Anspruchsfassungen
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(Hauptantrag und Hilfsanträge 1-3).
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I. Allgemeines
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[Bezugnahme, Änderungen im Überblick]
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II. Zu den einzelnen Beanstandungen
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1. Art. 54 EPUe, Anspruch 1
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[Argument, Pinpoint, ggf. Anspruchsbeschraenkung]
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2. Art. 56 EPUe, Anspruch 1
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Problem-Solution-Approach:
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Closest Prior Art: D1 (EP 3 456 789 A1)
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Objektive technische Aufgabe: [neu / präzisiert]
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Could-Would-Analyse: [Argument]
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Sekundaerindizien: [optional]
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3. Art. 84 EPUe, Anspruch 3
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[Klarstellung, neue Anspruchsfassung]
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4. Art. 123(2) EPUe, Beschreibung Abs. [0034]
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||||
[Änderung zurückgenommen / auf urspruenglichen Offenbarungsgehalt zurückgeführt]
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III. Anspruchsfassungen
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Hauptantrag - Ansprueche 1-15
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Hilfsantrag 1 - Ansprueche 1-12
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Hilfsantrag 2 - Ansprueche 1-10
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Hilfsantrag 3 - Ansprueche 1-7
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IV. Wir beantragen
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Erteilung des Patents auf Grundlage des Hauptantrags, hilfsweise auf
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Grundlage des jeweils nächsten Hilfsantrags.
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Mit freundlichen Grüßen
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[Patentanwältin]
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```
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### Schritt 5: Frist-Tracking
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- **EPA:** 4 Monate ab Zustellung. Verlängerung um 2 Monate möglich (Art. 132 EPÜ + R. 132 EPÜ). Versäumte Frist: Weiterbehandlungsantrag (Art. 121 EPÜ), Wiedereinsetzung (Art. 122 EPÜ).
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- **DPMA:** Frist nach § 45 PatG, in der Regel 2-4 Monate. Verlängerung möglich.
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## Hinweise
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- **EPA-typische Argumente:** "No pointer in D1 to D2", "D1 teaches away from the claimed solution", "unexpected technical effect".
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- **Hilfsanträge** sollten so formuliert sein, dass sie inhaltlich noch sinnvoll bleiben — keine Überengung, die das Patent wirtschaftlich wertlos macht.
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- **Auxiliary Requests** sind im EPA-Verfahren Standard. Im DPMA-Verfahren formal nicht zwingend, aber inhaltlich übernehmbar.
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- **Bei Anhörung** (§ 47 PatG / Art. 116 EPÜ): die Eingabe ist die schriftliche Grundlage. Hilfsanträge müssen vorab eingereicht werden.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zum Bescheid.** Dieser Entwurf zur Beantwortung des Prüfungsbescheids ist eine KI-gestützte Vorarbeit. Die Argumentationsstruktur und die Anspruchsentwuerfe müssen durch die Patentanwältin vor Absendung sorgfaeltig gegengelesen werden. Insbesondere die Bewertung der erfinderischen Tätigkeit und die Wahl der Hilfsantragsabstufungen erfordern individuelle Bewertung. Diese Vorbereitung ersetzt nicht die anwaltliche Verantwortung gegenüber Amt und Mandant.
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## Triage-Fragen bei Pruefungsbescheid
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Bevor die Antwort auf den Pruefungsbescheid formuliert wird, klaere:
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1. Welche Einwaende werden geltend gemacht — Neuheit, erfinderische Taetigkeit, mangelnde Klarheit (Art. 84 EPU/§ 34 PatG) oder Offenbarung (Art. 83 EPU/§ 35 PatG)?
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2. Laeuft die 4-Monats-EPA-Frist (verlängerbar um 2 Monate) noch, oder ist eine Fristverlängerung erforderlich?
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3. Wurden Hilfsantraege vorbereitet (abgestufter Schutzbereich fuer den Fall, dass Hauptantrag nicht haltbar)?
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4. Sind alle in der Entgegenhaltung genannten Merkmale korrekt in der Anspruchsanalyse beruecksichtigt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Erweiterte Beschwerdekammer, G 2/21 (Plausibilitaet):** Die technische Wirkung, auf die eine erfinderische Taetigkeit gestuetzt wird, muss in der Anmeldung plausibel offenbart sein; spaetere Versuchsbelege koennen die Plausibilitaet ersetzen, wenn der Fachmann den Effekt nachtraeglich als glaubhaft bestaetigt ansehen kann.
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||||
> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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@@ -0,0 +1,66 @@
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name: pr-einfuehrung-recherchearten
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description: "Einfuehrung Recherchearten Patent: Patentierbarkeitsrecherche, Freedom-to-Operate, State-of-the-Art, Familien-, Rechtsstand-, Konkurrenz-Monitoring. Pro Art: Ziel, Datenquellen (Espacenet, DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO), Aufwand, Output. Entscheidungsmatrix: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patentrecherche: Arten
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## Arbeitsbereich
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Einfuehrung Recherchearten Patent: Patentierbarkeitsrecherche, Freedom-to-Operate, State-of-the-Art, Familien-, Rechtsstand-, Konkurrenz-Monitoring. Pro Art: Ziel, Datenquellen (Espacenet, DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO), Aufwand, Output. Entscheidungsmatrix. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Patentrecherche: Arten
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- **Spezialgegenstand:** Patentrecherche: Arten / pr einfuehrung recherchearten. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DEPATIS, USPTO, JPO, KIPO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -0,0 +1,190 @@
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name: pruefungsbescheid-vorbereiten
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description: "Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45 PatG oder des EPA nach Art. 94 EPUe systematisch vor. Liest den Bescheid und die zitierten Entgegenhaltungen ein. Strukturiert pro Beanstandung: Beanstandung wortlautgetreu zitiert betroffener Anspruch zitierte Entgegenhaltung mit Pinpoint Argumentationsvorschlag (Neuheit-Argument erfinderische Tätigkeit Argument Anspruchsanpassung). Berücksichtigt EPA-Schemata Problem-Solution-Approach und EPA-Hinweise auf clarity (Art. 84 EPUe) added subject-matter (Art. 123(2) EPUe) und unity (Art. 82 EPUe). Liefert Entwurf der Eingabe mit Argumentationsstruktur und Anspruchssatz-Vorschlaegen. Disclaimer Eingabe muss durch Patentanwaeltin gegengelesen und verantwortet werden: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# prüfungsbescheid-vorbereiten
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## Arbeitsbereich
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Bereitet Antwort auf Prüfungsbescheid des DPMA nach § 45 PatG oder des EPA nach Art. 94 EPUe systematisch vor. Liest den Bescheid und die zitierten Entgegenhaltungen ein. Strukturiert pro Beanstandung: Beanstandung wortlautgetreu zitiert betroffener Anspruch zitierte Entgegenhaltung mit Pinpoint Argumentationsvorschlag (Neuheit-Argument erfinderische Tätigkeit Argument Anspruchsanpassung). Berücksichtigt EPA-Schemata Problem-Solution-Approach und EPA-Hinweise auf clarity (Art. 84 EPUe) added subject-matter (Art. 123(2) EPUe) und unity (Art. 82 EPUe). Liefert Entwurf der Eingabe mit Argumentationsstruktur und Anspruchssatz-Vorschlaegen. Disclaimer Eingabe muss durch Patentanwaeltin gegengelesen und verantwortet werden. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Wenn DPMA oder EPA einen **Prüfungsbescheid** erlässt, muss die Patentanwältin innerhalb der gesetzten Frist (typisch 4 Monate, verlängerbar) antworten. Dieses Skill strukturiert die Antwort.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 45 PatG.** DPMA-Prüfungsbescheid.
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- **§ 47 PatG.** Anhörung.
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- **Art. 94 Abs. 3 EPÜ + Regel 71(3) EPÜ.** EPA-Prüfungsbescheid.
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- **Häufige EPA-Beanstandungen:**
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- **Art. 54 EPÜ** — Neuheit
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- **Art. 56 EPÜ** — Erfinderische Tätigkeit
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- **Art. 84 EPÜ** — Klarheit (clarity) und Stütze in der Beschreibung
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- **Art. 123(2) EPÜ** — Verbot der Erweiterung über den ursprünglichen Offenbarungsgehalt (added subject-matter)
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- **Art. 82 EPÜ** — Einheitlichkeit (unity of invention)
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- **Art. 83 EPÜ** — Ausführbarkeit (sufficiency of disclosure)
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- **Art. 76(1) EPÜ** — bei Teilanmeldungen: keine Erweiterung der Stammanmeldung
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- **DPMA-Beanstandungen** sind inhaltlich vergleichbar, formal sparsamer.
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## Eingaben
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- **Prüfungsbescheid** als PDF / Volltext.
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- **Anmeldungsunterlagen** in der eingereichten Fassung (Ansprüche, Beschreibung, Zeichnungen).
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- **Zitierte Entgegenhaltungen** (X / Y / A im EPA-Bescheid; D1, D2, … in den EPA-Sprachregeln).
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- **Bereits geführte Korrespondenz** (vorheriger Bescheid, vorherige Antwort).
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- **Frist** für die Antwort.
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## Ablauf
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### Schritt 1: Bescheid lesen und strukturieren
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Jede Beanstandung als eigene Position erfassen:
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Beanstandung 1: Art. 54 EPUe / Anspruch 1
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D1 = EP 3 456 789 A1, Siemens AG
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Pinpoint: Anspruch 1, Abs. [0023], Fig. 1
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Argument der Prüfungsabteilung: alle Merkmale von Anspruch 1 sind in D1 offenbart.
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Beanstandung 2: Art. 56 EPUe / Anspruch 2
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D1 + D2 (US 2020/0123456)
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Argument: ausgehend von D1 würde der Fachmann mit Anregung aus D2 zur beanspruchten Lösung gelangen.
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Beanstandung 3: Art. 84 EPUe / Anspruch 3
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Argument: Merkmal "im Wesentlichen" ist unklar.
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Beanstandung 4: Art. 123(2) EPUe / Beschreibung Abs. [0034]
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Argument: Änderung gegenüber urspruenglich eingereichter Fassung unzulässig erweitert.
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```
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### Schritt 2: Pro Beanstandung Strategie wählen
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#### Bei Art. 54 (Neuheit)
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- Wenn Pinpoint der Prüfungsabteilung **richtig**: Anspruch beschränken (Merkmale aus der Beschreibung aufnehmen, die in D1 nicht offenbart sind). Über `neuheit-pruefen` neue Merkmalsanalyse machen.
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- Wenn Pinpoint **falsch**: argumentieren, dass das Merkmal in D1 nicht offenbart ist. Beleg über Verweis auf den genauen Wortlaut von D1.
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- **Auswahlerfindung** ggf. argumentieren (T 198/84, T 279/89), wenn der Anspruch einen Sub-Bereich aus einem in D1 offenbarten Bereich auswählt.
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#### Bei Art. 56 (Erfinderische Tätigkeit)
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- **Closest Prior Art** der Prüfungsabteilung akzeptieren oder begründet bestreiten.
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- **Objektive technische Aufgabe** neu / präziser formulieren (häufig hat die Prüfungsabteilung zu allgemein formuliert).
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- **Could-Would** widerlegen: keine Anregung in D1 oder D2, gegen die beanspruchte Lösung gerichtetes Vorurteil, unerwartete Wirkung. Sekundärindizien einsetzen, aber **nicht** als Hauptargument (T 1212/01).
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- Wenn Argumente nicht tragen: Anspruch beschränken oder Auxiliary Requests (Hilfsanträge) formulieren.
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#### Bei Art. 84 (Klarheit)
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- **Unklare Begriffe** definieren oder ersetzen (z. B. "im Wesentlichen" → konkrete Toleranz "±5 %").
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- **Stütze in der Beschreibung** zeigen — auf Stellen der Beschreibung verweisen.
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#### Bei Art. 123(2) (Added Subject-Matter)
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- **Goldstandard** (G 2/10): jede Änderung muss in der ursprünglich eingereichten Anmeldung **unmittelbar und eindeutig** offenbart sein.
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- Geänderte Stelle auf ursprünglichen Offenbarungsgehalt zurückführen (Pinpoint auf ursprünglich eingereichten Text).
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- Wenn nicht möglich: Änderung zurücknehmen, Anspruch anders formulieren.
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#### Bei Art. 82 (Einheitlichkeit)
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- Argumentieren, dass die unterschiedlichen Ansprüche durch eine **gemeinsame erfinderische Idee** (single inventive concept) verbunden sind.
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- Wenn nicht: **Teilanmeldung** (§ 39 PatG / Art. 76 EPÜ) erwägen, bevor die Stammanmeldung erteilt wird.
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#### Bei Art. 83 (Ausführbarkeit)
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- Zusätzliche Ausführungsbeispiele in der Beschreibung markieren (keine Erweiterung über Art. 123(2)).
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- Falls Erfindung tatsächlich nicht ausführbar offenbart ist: kritisch — Anmeldung möglicherweise nicht haltbar.
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### Schritt 3: Anspruchssatz-Vorschläge
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- **Hauptantrag** (main request): neue Anspruchsfassung, die alle Beanstandungen ausräumt.
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- **Hilfsanträge** (auxiliary requests): in EPA-Praxis empfohlen — gestaffelt enger formulierte Fassungen. Erstes Hilfsantrags-Set: nur leichte Einschränkungen. Zweites Hilfsantrags-Set: enger. Drittes: noch enger.
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- **Hilfsanträge dokumentieren**, damit die Patentanwältin sie nur freischalten muss.
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### Schritt 4: Entwurf der Eingabe
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Aufbau der Eingabe an die Prüfungsabteilung:
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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namens und in Vollmacht der Anmelderin nehmen wir zu dem Prüfungsbescheid
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vom [Datum] wie folgt Stellung. Beigefuegt sind neue Anspruchsfassungen
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(Hauptantrag und Hilfsanträge 1-3).
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I. Allgemeines
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[Bezugnahme, Änderungen im Überblick]
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II. Zu den einzelnen Beanstandungen
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1. Art. 54 EPUe, Anspruch 1
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[Argument, Pinpoint, ggf. Anspruchsbeschraenkung]
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2. Art. 56 EPUe, Anspruch 1
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Problem-Solution-Approach:
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Closest Prior Art: D1 (EP 3 456 789 A1)
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Objektive technische Aufgabe: [neu / präzisiert]
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Could-Would-Analyse: [Argument]
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Sekundaerindizien: [optional]
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3. Art. 84 EPUe, Anspruch 3
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[Klarstellung, neue Anspruchsfassung]
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4. Art. 123(2) EPUe, Beschreibung Abs. [0034]
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[Änderung zurückgenommen / auf urspruenglichen Offenbarungsgehalt zurückgeführt]
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III. Anspruchsfassungen
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Hauptantrag - Ansprueche 1-15
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Hilfsantrag 1 - Ansprueche 1-12
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Hilfsantrag 2 - Ansprueche 1-10
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Hilfsantrag 3 - Ansprueche 1-7
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IV. Wir beantragen
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Erteilung des Patents auf Grundlage des Hauptantrags, hilfsweise auf
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Grundlage des jeweils nächsten Hilfsantrags.
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Mit freundlichen Grüßen
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[Patentanwältin]
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```
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### Schritt 5: Frist-Tracking
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- **EPA:** 4 Monate ab Zustellung. Verlängerung um 2 Monate möglich (Art. 132 EPÜ + R. 132 EPÜ). Versäumte Frist: Weiterbehandlungsantrag (Art. 121 EPÜ), Wiedereinsetzung (Art. 122 EPÜ).
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- **DPMA:** Frist nach § 45 PatG, in der Regel 2-4 Monate. Verlängerung möglich.
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## Hinweise
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- **EPA-typische Argumente:** "No pointer in D1 to D2", "D1 teaches away from the claimed solution", "unexpected technical effect".
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- **Hilfsanträge** sollten so formuliert sein, dass sie inhaltlich noch sinnvoll bleiben — keine Überengung, die das Patent wirtschaftlich wertlos macht.
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- **Auxiliary Requests** sind im EPA-Verfahren Standard. Im DPMA-Verfahren formal nicht zwingend, aber inhaltlich übernehmbar.
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- **Bei Anhörung** (§ 47 PatG / Art. 116 EPÜ): die Eingabe ist die schriftliche Grundlage. Hilfsanträge müssen vorab eingereicht werden.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zum Bescheid.** Dieser Entwurf zur Beantwortung des Prüfungsbescheids ist eine KI-gestützte Vorarbeit. Die Argumentationsstruktur und die Anspruchsentwuerfe müssen durch die Patentanwältin vor Absendung sorgfaeltig gegengelesen werden. Insbesondere die Bewertung der erfinderischen Tätigkeit und die Wahl der Hilfsantragsabstufungen erfordern individuelle Bewertung. Diese Vorbereitung ersetzt nicht die anwaltliche Verantwortung gegenüber Amt und Mandant.
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## Triage-Fragen bei Pruefungsbescheid
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Bevor die Antwort auf den Pruefungsbescheid formuliert wird, klaere:
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1. Welche Einwaende werden geltend gemacht — Neuheit, erfinderische Taetigkeit, mangelnde Klarheit (Art. 84 EPU/§ 34 PatG) oder Offenbarung (Art. 83 EPU/§ 35 PatG)?
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2. Laeuft die 4-Monats-EPA-Frist (verlängerbar um 2 Monate) noch, oder ist eine Fristverlängerung erforderlich?
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3. Wurden Hilfsantraege vorbereitet (abgestufter Schutzbereich fuer den Fall, dass Hauptantrag nicht haltbar)?
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4. Sind alle in der Entgegenhaltung genannten Merkmale korrekt in der Anspruchsanalyse beruecksichtigt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Erweiterte Beschwerdekammer, G 2/21 (Plausibilitaet):** Die technische Wirkung, auf die eine erfinderische Taetigkeit gestuetzt wird, muss in der Anmeldung plausibel offenbart sein; spaetere Versuchsbelege koennen die Plausibilitaet ersetzen, wenn der Fachmann den Effekt nachtraeglich als glaubhaft bestaetigt ansehen kann.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: recherche-strategie-tools-marktuebersicht
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description: "Recherche Strategie Tools Marktuebersicht im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen, Marktuebersicht Recherche-Tools, Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen: Boolesche Operatoren, Wildcards, Stopp-Woerter, Variantenpruefung, Trunkierung, Synonyme. CPC und IPC mit Co-Klassen, Klassenwanderung Updates. Strukturierte Vorbereitung von Suchprofilen. Mustertabelle: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Recherche Strategie Tools Marktuebersicht
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# Recherche-Strategie
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## Arbeitsbereich
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**Recherche Strategie Tools Marktuebersicht** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen, Marktuebersicht Recherche-Tools, Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `recherche-strategie-keywords-und-klassen` | Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen: Boolesche Operatoren, Wildcards, Stopp-Woerter, Variantenpruefung, Trunkierung, Synonyme. CPC und IPC mit Co-Klassen, Klassenwanderung Updates. Strukturierte Vorbereitung von Suchprofilen. Mustertabelle. |
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| `recherche-tools-marktuebersicht` | Marktuebersicht Recherche-Tools: kostenlose Quellen (Espacenet, DEPATIS, Google Patents, Lens, USPTO PatFT/AppFT, J-PlatPat), kostenpflichtige (Derwent, Orbit, PatBase, Minesoft, IPCheckUp, Patsnap). Pro Tool: Staerken, Schwaechen, Lizenzmodell, Eignung. |
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| `recherchebericht-erstellen` | Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Bringt Auftrag Methodik durchsuchte Datenbanken verwendete Suchstrings Klassen Schlagworte Zeitraum Trefferzahlen Treffertabelle und Bewertungen aus Skills neuheit-prüfen erfinderische-tätigkeit-prüfen freedom-to-operate-recherche und patentfamilien-analyse zusammen. Strukturierter Aufbau mit Deckblatt Auftragsbeschreibung Methodik Trefferdokumentation Bewertung Empfehlung Anhang (Suchstrings Klassen Quellenliste). Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche mehrfach im Bericht. Output als Markdown-Dokument das die Patentanwaeltin in Word oder PDF weiterverarbeiten kann. |
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Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen: Boolesche Operatoren, Wildcards, Stopp-Woerter, Variantenpruefung, Trunkierung, Synonyme. CPC und IPC mit Co-Klassen, Klassenwanderung Updates. Strukturierte Vorbereitung von Suchprofilen. Mustertabelle. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `recherche-strategie-keywords-und-klassen`
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**Fokus:** Recherche-Strategie Keywords und Klassifikationen: Boolesche Operatoren, Wildcards, Stopp-Woerter, Variantenpruefung, Trunkierung, Synonyme. CPC und IPC mit Co-Klassen, Klassenwanderung Updates. Strukturierte Vorbereitung von Suchprofilen. Mustertabelle.
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# Recherche-Strategie
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Recherche-Strategie
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- **Spezialgegenstand:** Recherche-Strategie / recherche strategie keywords und klassen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -76,220 +64,3 @@ Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Norme
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 2. `recherche-tools-marktuebersicht`
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**Fokus:** Marktuebersicht Recherche-Tools: kostenlose Quellen (Espacenet, DEPATIS, Google Patents, Lens, USPTO PatFT/AppFT, J-PlatPat), kostenpflichtige (Derwent, Orbit, PatBase, Minesoft, IPCheckUp, Patsnap). Pro Tool: Staerken, Schwaechen, Lizenzmodell, Eignung.
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# Recherche-Tools: Marktuebersicht
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## Spezialwissen: Recherche-Tools: Marktuebersicht
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- **Spezialgegenstand:** Recherche-Tools: Marktuebersicht / recherche tools marktuebersicht. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DEPATIS, USPTO.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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||||
- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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||||
- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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## 3. `recherchebericht-erstellen`
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**Fokus:** Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Bringt Auftrag Methodik durchsuchte Datenbanken verwendete Suchstrings Klassen Schlagworte Zeitraum Trefferzahlen Treffertabelle und Bewertungen aus Skills neuheit-prüfen erfinderische-tätigkeit-prüfen freedom-to-operate-recherche und patentfamilien-analyse zusammen. Strukturierter Aufbau mit Deckblatt Auftragsbeschreibung Methodik Trefferdokumentation Bewertung Empfehlung Anhang (Suchstrings Klassen Quellenliste). Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche mehrfach im Bericht. Output als Markdown-Dokument das die Patentanwaeltin in Word oder PDF weiterverarbeiten kann.
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# recherchebericht-erstellen
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## Zweck
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Erzeugt das **formale Ausgabedokument** der Recherche. Wird je nach Mandat:
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- Dem Mandanten als Recherchebericht ausgehändigt
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- In die Mandatsakte gelegt
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- Als Anlage zu einem Patentanwaltsgutachten verwendet
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- Bei FTO-Recherchen als Risiko-Memorandum dokumentiert
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## Aufbau
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### 1. Deckblatt
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```
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Recherchebericht
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================
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Mandant: [Mandantenname]
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Aktenzeichen: [Aktenzeichen]
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Recherchezweck: [Stand der Technik / Neuheit / FTO / Monitoring / Bescheidantwort]
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Stichtag: [Datum des Berichts]
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Erstellt durch: [Patentanwältin / Patentanwalt]
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[Kanzlei]
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```
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### 2. Auftragsbeschreibung
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- Mandant
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- Erfindung / Produkt / Verfahren (in einem Absatz)
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- Recherchezweck (in einem Absatz)
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- Rechtsraum / Zielmarkt
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- Stichtag
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### 3. Methodik
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- Welche Datenbanken durchsucht wurden (Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Register, WIPO PATENTSCOPE, USPTO)
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- Welche Klassen (CPC, IPC) — über `klassifikation-cpc-ipc`
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- Welche Schlagwörter
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- Welcher Zeitraum (Anmelde- / Veröffentlichungstag)
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- Sprache der Recherche (DE, EN, FR; Maschinenübersetzungen für JP, CN, KR)
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- Welche Bezahl-Datenbanken **nicht** mit eingeschlossen wurden
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- Welche Nicht-Patent-Literatur einbezogen wurde (Scholar, Lens, arXiv, etc.)
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### 4. Trefferdokumentation
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Strukturierte Treffertabelle mit Spalten: Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Klasse, Titel, Status, Recherchezeichen (X/Y/A/P/E) oder Ampel (rot/gelb/grün), Pinpoint, Link.
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Pro besonders relevantem Treffer ein **Dossier** auf einer halben Seite mit Pinpoint und Merkmals-Tabelle (übernommen aus `neuheit-pruefen` / `freedom-to-operate-recherche`).
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### 5. Patentfamilien
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Wenn relevante Treffer Familienmitglieder haben: Familientabelle pro Treffer mit Validierungsstaaten und Rechtsstand. Übernommen aus `patentfamilien-analyse` und `rechtsstand-pruefen`.
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### 6. Bewertung
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- Bei **Stand-der-Technik-Recherche:** Wie viele X / Y / A / P / E? Welche Beschränkung des Anspruchs ist erforderlich, um Neuheit und erfinderische Tätigkeit zu wahren?
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- Bei **Neuheit-Prüfung:** Pro relevantem Anspruch — neu oder nicht neu?
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- Bei **Erfinderische-Tätigkeit-Prüfung:** Problem-Solution-Approach, Ergebnis pro Anspruch.
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- Bei **FTO-Recherche:** Wie viele Rot / Gelb / Grün? Welche Schutzrechte blockieren den Markteintritt? Wo besteht Handlungsbedarf?
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- Bei **Bescheid-Vorbereitung:** Entwurf der Eingabe als Anhang.
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### 7. Empfehlung
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In drei bis fünf Sätzen — was sollte die Mandantin tun?
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- Anmeldung wie geplant einreichen
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- Anmeldung mit beschränktem Anspruch einreichen
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- Anmeldung nicht einreichen (Gebrauchsmuster prüfen, Geheimhaltung erwägen)
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- Markteintritt frei
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- Markteintritt nur mit Umgehungsdesign / Lizenz
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- Einspruch einlegen — Frist [Datum]
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- Nichtigkeitsklage erwägen
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- Konkurrenten weiter überwachen
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- Weitere Recherche im Bezahl-Datenbankenkreis erforderlich
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### 8. Disclaimer (prominent)
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```
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HINWEIS ZUR RECHERCHE
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Diese Patentrecherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und KEINE
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amtliche Recherche im Sinne einer DPMA- oder EPA-Recherche. Vollständigkeit
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kann nicht garantiert werden, insbesondere:
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- Treffer in nicht durchsuchten Sprachen (JP, CN, KR, RU usw.) können verfehlt werden;
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- Geheime ältere Anmeldungen (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPUe) sind erst
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||||
18 Monate nach Prioritaetstag öffentlich;
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||||
- Bezahl-Datenbanken (PatBase, STN, Orbit, Questel u. a.) sind in diese Recherche
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nicht eingeflossen, sofern nicht ausdrücklich vermerkt;
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- Nicht-Patent-Literatur ist nur über Standard-Schnittstellen (Google Scholar,
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Lens.org, arXiv, PubMed) erfasst.
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||||
Die finale Bewertung der Patentierbarkeit, der Verletzungsfreiheit und des Rechts-
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||||
stands muss durch eigenständige Prüfung der Patentanwältin / des Patentanwalts
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abgesichert werden. Dieser Bericht ersetzt nicht die anwaltliche Prüfung und ist
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||||
keine Rechtsberatung gegenüber dem Endmandanten außerhalb der zuständigen Kanzlei.
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```
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### 9. Anhang
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- Liste der Suchstrings pro Datenbank
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- CPC- und IPC-Klassen mit Definitionen
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- Quellenliste mit Datum des Abrufs
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- Glossar (X/Y/A/P/E, INPADOC, Pinpoint)
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## Ablauf
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### Schritt 1: Sammelt Inputs
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Aus den Vorgänger-Skills:
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- `patentrecherche-kaltstart-interview` → Kanzlei, Mandant
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- `klassifikation-cpc-ipc` → Klassen
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- `agentische-datenbank-recherche` → Trefferlisten und Suchstrings
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- `stand-der-technik-recherche` → X/Y/A/P/E-Bewertungen
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||||
- `neuheit-pruefen` → Merkmalsanalyse
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- `erfinderische-taetigkeit-pruefen` → PSA-Argumentation
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- `freedom-to-operate-recherche` → Ampelbewertungen
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- `patentfamilien-analyse` → Familientabellen
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- `rechtsstand-pruefen` → Rechtsstandsdaten
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### Schritt 2: Erzeugt Markdown-Dokument
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Strukturiert wie oben, mit allen Tabellen und Dossiers.
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### Schritt 3: Disclaimer-Block prüfen
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Disclaimer **dreimal** im Bericht (Deckblatt-Vermerk, Methodik, eigener Abschnitt 8) — das Plugin lässt ihn nicht weg.
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### Schritt 4: Output-Format
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Markdown-Datei `recherchebericht_<aktenzeichen>_<datum>.md` im Arbeitsverzeichnis. Patentanwältin kann sie in Word oder PDF konvertieren — die Konvertierung erfolgt durch externes Werkzeug (z. B. Pandoc, MS Word "Aus Markdown öffnen").
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## Hinweise
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- **Verständlich für den Mandanten.** Wenn der Mandant kein Patentanwalt ist: Erläuterungstexte zu X/Y/A, Anspruchsmerkmalen, Schutzbereich.
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- **Vertraulichkeit.** Berichte enthalten Mandanten-Erfindung — Verschwiegenheitspflicht nach § 39a PAO und § 203 StGB ist zu wahren. Berichte nur über zugelassene Kanäle ausliefern.
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||||
- **Versionierung.** Bei Folgerecherchen das Aktenzeichen und Stichtag im Dateinamen variieren — nicht überschreiben.
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## Disclaimer
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> Wie im Bericht selbst.
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## Triage-Fragen vor Recherchebericht-Erstellung
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Bevor der Bericht formatiert wird, klaere:
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1. Sind alle Rechercheergeb-nisse aus den vorangegangenen Skills (neuheit-pruefen, erfinderische-taetigkeit, FTO) vollstaendig?
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2. Ist der Adressat des Berichts identifiziert (Mandant, Patentanwalt, Gericht)?
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3. Sind alle drei Disclaimer-Bloecke im Bericht enthalten (Deckblatt, Methodik, Abschluss)?
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4. Ist der Stichtag der Recherche im Dateinamen und im Bericht korrekt vermerkt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
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||||
> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
> **DPMA, Bekanntmachung 2022 (Verwertungsberichte):** Im Zusammenhang mit Patentbewertungen und Recherchen fuer IP-Portfoliokauf erwartet das DPMA vollstaendige Angaben ueber bekannte Wettbewerber-Rechte; ein Bericht, der bekannte Kollisionspunkte nicht nennt, kann als unvollstaendige Auskunft und Berufspflichtverletzung angesehen werden.
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@@ -0,0 +1,66 @@
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||||
name: recherche-tools-marktuebersicht
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||||
description: "Marktuebersicht Recherche-Tools: kostenlose Quellen (Espacenet, DEPATIS, Google Patents, Lens, USPTO PatFT/AppFT, J-PlatPat), kostenpflichtige (Derwent, Orbit, PatBase, Minesoft, IPCheckUp, Patsnap). Pro Tool: Staerken, Schwaechen, Lizenzmodell, Eignung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Recherche-Tools: Marktuebersicht
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## Arbeitsbereich
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Marktuebersicht Recherche-Tools: kostenlose Quellen (Espacenet, DEPATIS, Google Patents, Lens, USPTO PatFT/AppFT, J-PlatPat), kostenpflichtige (Derwent, Orbit, PatBase, Minesoft, IPCheckUp, Patsnap). Pro Tool: Staerken, Schwaechen, Lizenzmodell, Eignung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Recherche-Tools: Marktuebersicht
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- **Spezialgegenstand:** Recherche-Tools: Marktuebersicht / recherche tools marktuebersicht. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** DEPATIS, USPTO.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -0,0 +1,179 @@
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name: recherchebericht-erstellen
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description: "Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Bringt Auftrag Methodik durchsuchte Datenbanken verwendete Suchstrings Klassen Schlagworte Zeitraum Trefferzahlen Treffertabelle und Bewertungen aus Skills neuheit-prüfen erfinderische-tätigkeit-prüfen freedom-to-operate-recherche und patentfamilien-analyse zusammen. Strukturierter Aufbau mit Deckblatt Auftragsbeschreibung Methodik Trefferdokumentation Bewertung Empfehlung Anhang (Suchstrings Klassen Quellenliste). Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche mehrfach im Bericht. Output als Markdown-Dokument das die Patentanwaeltin in Word oder PDF weiterverarbeiten kann: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# recherchebericht-erstellen
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## Arbeitsbereich
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Formaler Recherchebericht für den Mandanten oder die Akte. Bringt Auftrag Methodik durchsuchte Datenbanken verwendete Suchstrings Klassen Schlagworte Zeitraum Trefferzahlen Treffertabelle und Bewertungen aus Skills neuheit-prüfen erfinderische-tätigkeit-prüfen freedom-to-operate-recherche und patentfamilien-analyse zusammen. Strukturierter Aufbau mit Deckblatt Auftragsbeschreibung Methodik Trefferdokumentation Bewertung Empfehlung Anhang (Suchstrings Klassen Quellenliste). Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche mehrfach im Bericht. Output als Markdown-Dokument das die Patentanwaeltin in Word oder PDF weiterverarbeiten kann. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
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||||
## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
|
||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
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## Spezialwissen
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## Zweck
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||||
Erzeugt das **formale Ausgabedokument** der Recherche. Wird je nach Mandat:
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||||
- Dem Mandanten als Recherchebericht ausgehändigt
|
||||
- In die Mandatsakte gelegt
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||||
- Als Anlage zu einem Patentanwaltsgutachten verwendet
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||||
- Bei FTO-Recherchen als Risiko-Memorandum dokumentiert
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## Aufbau
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### 1. Deckblatt
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```
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||||
Recherchebericht
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================
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||||
Mandant: [Mandantenname]
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Aktenzeichen: [Aktenzeichen]
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||||
Recherchezweck: [Stand der Technik / Neuheit / FTO / Monitoring / Bescheidantwort]
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||||
Stichtag: [Datum des Berichts]
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||||
Erstellt durch: [Patentanwältin / Patentanwalt]
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[Kanzlei]
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```
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### 2. Auftragsbeschreibung
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- Mandant
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- Erfindung / Produkt / Verfahren (in einem Absatz)
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- Recherchezweck (in einem Absatz)
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- Rechtsraum / Zielmarkt
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- Stichtag
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### 3. Methodik
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- Welche Datenbanken durchsucht wurden (Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Register, WIPO PATENTSCOPE, USPTO)
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- Welche Klassen (CPC, IPC) — über `klassifikation-cpc-ipc`
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||||
- Welche Schlagwörter
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||||
- Welcher Zeitraum (Anmelde- / Veröffentlichungstag)
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||||
- Sprache der Recherche (DE, EN, FR; Maschinenübersetzungen für JP, CN, KR)
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||||
- Welche Bezahl-Datenbanken **nicht** mit eingeschlossen wurden
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||||
- Welche Nicht-Patent-Literatur einbezogen wurde (Scholar, Lens, arXiv, etc.)
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### 4. Trefferdokumentation
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||||
Strukturierte Treffertabelle mit Spalten: Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Klasse, Titel, Status, Recherchezeichen (X/Y/A/P/E) oder Ampel (rot/gelb/grün), Pinpoint, Link.
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||||
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||||
Pro besonders relevantem Treffer ein **Dossier** auf einer halben Seite mit Pinpoint und Merkmals-Tabelle (übernommen aus `neuheit-pruefen` / `freedom-to-operate-recherche`).
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### 5. Patentfamilien
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||||
Wenn relevante Treffer Familienmitglieder haben: Familientabelle pro Treffer mit Validierungsstaaten und Rechtsstand. Übernommen aus `patentfamilien-analyse` und `rechtsstand-pruefen`.
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### 6. Bewertung
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||||
- Bei **Stand-der-Technik-Recherche:** Wie viele X / Y / A / P / E? Welche Beschränkung des Anspruchs ist erforderlich, um Neuheit und erfinderische Tätigkeit zu wahren?
|
||||
- Bei **Neuheit-Prüfung:** Pro relevantem Anspruch — neu oder nicht neu?
|
||||
- Bei **Erfinderische-Tätigkeit-Prüfung:** Problem-Solution-Approach, Ergebnis pro Anspruch.
|
||||
- Bei **FTO-Recherche:** Wie viele Rot / Gelb / Grün? Welche Schutzrechte blockieren den Markteintritt? Wo besteht Handlungsbedarf?
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||||
- Bei **Bescheid-Vorbereitung:** Entwurf der Eingabe als Anhang.
|
||||
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### 7. Empfehlung
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||||
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||||
In drei bis fünf Sätzen — was sollte die Mandantin tun?
|
||||
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- Anmeldung wie geplant einreichen
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||||
- Anmeldung mit beschränktem Anspruch einreichen
|
||||
- Anmeldung nicht einreichen (Gebrauchsmuster prüfen, Geheimhaltung erwägen)
|
||||
- Markteintritt frei
|
||||
- Markteintritt nur mit Umgehungsdesign / Lizenz
|
||||
- Einspruch einlegen — Frist [Datum]
|
||||
- Nichtigkeitsklage erwägen
|
||||
- Konkurrenten weiter überwachen
|
||||
- Weitere Recherche im Bezahl-Datenbankenkreis erforderlich
|
||||
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||||
### 8. Disclaimer (prominent)
|
||||
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||||
```
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||||
HINWEIS ZUR RECHERCHE
|
||||
|
||||
Diese Patentrecherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und KEINE
|
||||
amtliche Recherche im Sinne einer DPMA- oder EPA-Recherche. Vollständigkeit
|
||||
kann nicht garantiert werden, insbesondere:
|
||||
|
||||
- Treffer in nicht durchsuchten Sprachen (JP, CN, KR, RU usw.) können verfehlt werden;
|
||||
- Geheime ältere Anmeldungen (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPUe) sind erst
|
||||
18 Monate nach Prioritaetstag öffentlich;
|
||||
- Bezahl-Datenbanken (PatBase, STN, Orbit, Questel u. a.) sind in diese Recherche
|
||||
nicht eingeflossen, sofern nicht ausdrücklich vermerkt;
|
||||
- Nicht-Patent-Literatur ist nur über Standard-Schnittstellen (Google Scholar,
|
||||
Lens.org, arXiv, PubMed) erfasst.
|
||||
|
||||
Die finale Bewertung der Patentierbarkeit, der Verletzungsfreiheit und des Rechts-
|
||||
stands muss durch eigenständige Prüfung der Patentanwältin / des Patentanwalts
|
||||
abgesichert werden. Dieser Bericht ersetzt nicht die anwaltliche Prüfung und ist
|
||||
keine Rechtsberatung gegenüber dem Endmandanten außerhalb der zuständigen Kanzlei.
|
||||
```
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||||
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||||
### 9. Anhang
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||||
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- Liste der Suchstrings pro Datenbank
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- CPC- und IPC-Klassen mit Definitionen
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- Quellenliste mit Datum des Abrufs
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- Glossar (X/Y/A/P/E, INPADOC, Pinpoint)
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## Ablauf
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### Schritt 1: Sammelt Inputs
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Aus den Vorgänger-Skills:
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- `patentrecherche-kaltstart-interview` → Kanzlei, Mandant
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- `klassifikation-cpc-ipc` → Klassen
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- `agentische-datenbank-recherche` → Trefferlisten und Suchstrings
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- `stand-der-technik-recherche` → X/Y/A/P/E-Bewertungen
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- `neuheit-pruefen` → Merkmalsanalyse
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- `erfinderische-taetigkeit-pruefen` → PSA-Argumentation
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- `freedom-to-operate-recherche` → Ampelbewertungen
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- `patentfamilien-analyse` → Familientabellen
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- `rechtsstand-pruefen` → Rechtsstandsdaten
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### Schritt 2: Erzeugt Markdown-Dokument
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Strukturiert wie oben, mit allen Tabellen und Dossiers.
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### Schritt 3: Disclaimer-Block prüfen
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Disclaimer **dreimal** im Bericht (Deckblatt-Vermerk, Methodik, eigener Abschnitt 8) — das Plugin lässt ihn nicht weg.
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### Schritt 4: Output-Format
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Markdown-Datei `recherchebericht_<aktenzeichen>_<datum>.md` im Arbeitsverzeichnis. Patentanwältin kann sie in Word oder PDF konvertieren — die Konvertierung erfolgt durch externes Werkzeug (z. B. Pandoc, MS Word "Aus Markdown öffnen").
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## Hinweise
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- **Verständlich für den Mandanten.** Wenn der Mandant kein Patentanwalt ist: Erläuterungstexte zu X/Y/A, Anspruchsmerkmalen, Schutzbereich.
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- **Vertraulichkeit.** Berichte enthalten Mandanten-Erfindung — Verschwiegenheitspflicht nach § 39a PAO und § 203 StGB ist zu wahren. Berichte nur über zugelassene Kanäle ausliefern.
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- **Versionierung.** Bei Folgerecherchen das Aktenzeichen und Stichtag im Dateinamen variieren — nicht überschreiben.
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## Disclaimer
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> Wie im Bericht selbst.
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## Triage-Fragen vor Recherchebericht-Erstellung
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Bevor der Bericht formatiert wird, klaere:
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1. Sind alle Rechercheergeb-nisse aus den vorangegangenen Skills (neuheit-pruefen, erfinderische-taetigkeit, FTO) vollstaendig?
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2. Ist der Adressat des Berichts identifiziert (Mandant, Patentanwalt, Gericht)?
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3. Sind alle drei Disclaimer-Bloecke im Bericht enthalten (Deckblatt, Methodik, Abschluss)?
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4. Ist der Stichtag der Recherche im Dateinamen und im Bericht korrekt vermerkt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **DPMA, Bekanntmachung 2022 (Verwertungsberichte):** Im Zusammenhang mit Patentbewertungen und Recherchen fuer IP-Portfoliokauf erwartet das DPMA vollstaendige Angaben ueber bekannte Wettbewerber-Rechte; ein Bericht, der bekannte Kollisionspunkte nicht nennt, kann als unvollstaendige Auskunft und Berufspflichtverletzung angesehen werden.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: rueckfragen-mandant-depatisnet
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description: "Rueckfragen Mandant Depatisnet im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im, Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte, Depatisnet. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im jeweiligen Amts-Register. DPMAregister für DE-Schutzrechte EPO Register für EP-Schutzrechte USPTO PAIR PEDS für US-Patente nationale Register für JP CN KR. Liefert Anmeldetag Veröffentlichungstag Erteilungstag Schutzdauer-Ende Status (anhaengig erteilt zurückgenommen zurückgewiesen erloschen nichtig), Einspruchsverfahren laufend abgeschlossen, Nichtigkeitsverfahren laufend abgeschlossen, Jahresgebühren bezahlt offen, Validierungsstaaten bei EP-Patenten, SPC für Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel. Quellen werden mit Datum des Abrufs vermerkt. Disclaimer Rechtsstand kann sich taeglich aendern Stichtag-Datum dokumentieren: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Rueckfragen Mandant Depatisnet
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# rechtsstand-prüfen
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## Arbeitsbereich
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**Rueckfragen Mandant Depatisnet** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im, Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte, Depatisnet. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `rechtsstand-pruefen` | Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im jeweiligen Amts-Register. DPMAregister für DE-Schutzrechte EPO Register für EP-Schutzrechte USPTO PAIR PEDS für US-Patente nationale Register für JP CN KR. Liefert Anmeldetag Veröffentlichungstag Erteilungstag Schutzdauer-Ende Status (anhaengig erteilt zurückgenommen zurückgewiesen erloschen nichtig), Einspruchsverfahren laufend abgeschlossen, Nichtigkeitsverfahren laufend abgeschlossen, Jahresgebühren bezahlt offen, Validierungsstaaten bei EP-Patenten, SPC für Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel. Quellen werden mit Datum des Abrufs vermerkt. Disclaimer Rechtsstand kann sich taeglich aendern Stichtag-Datum dokumentieren. |
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| `rueckfragen-mandant` | Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte Material für eine sinnvolle Recherche nicht ausreicht oder Abgrenzungsfragen offen sind. Pflichtfragen: Was ist der wesentliche Lösungsbeitrag der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik den der Mandant kennt; Welcher Anspruch ist der wichtigste; Welcher Markt und welche Zielstaaten; Gibt es eigene fruehere Veröffentlichungen Anmeldungen Vortraege Messeauftritte (Eigenstand der Technik); Gibt es Konkurrenten die das Plugin in den Watch nehmen soll; Welcher Recherchezweck. Formuliert die Rückfragen als Brief oder als Frageliste die in eine Mandantenrückfrage uebernommen werden kann. Disclaimer keine Rechtsberatung Patentanwaeltin verantwortet die Mandantenkommunikation. |
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| `spezial-depatisnet-verhandlung-vergleich-und-eskalation` | Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im jeweiligen Amts-Register. DPMAregister für DE-Schutzrechte EPO Register für EP-Schutzrechte USPTO PAIR PEDS für US-Patente nationale Register für JP CN KR. Liefert Anmeldetag Veröffentlichungstag Erteilungstag Schutzdauer-Ende Status (anhaengig erteilt zurückgenommen zurückgewiesen erloschen nichtig), Einspruchsverfahren laufend abgeschlossen, Nichtigkeitsverfahren laufend abgeschlossen, Jahresgebühren bezahlt offen, Validierungsstaaten bei EP-Patenten, SPC für Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel. Quellen werden mit Datum des Abrufs vermerkt. Disclaimer Rechtsstand kann sich taeglich aendern Stichtag-Datum dokumentieren. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `rechtsstand-pruefen`
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**Fokus:** Prüft Rechtsstand eines Patents oder einer Anmeldung im jeweiligen Amts-Register. DPMAregister für DE-Schutzrechte EPO Register für EP-Schutzrechte USPTO PAIR PEDS für US-Patente nationale Register für JP CN KR. Liefert Anmeldetag Veröffentlichungstag Erteilungstag Schutzdauer-Ende Status (anhaengig erteilt zurückgenommen zurückgewiesen erloschen nichtig), Einspruchsverfahren laufend abgeschlossen, Nichtigkeitsverfahren laufend abgeschlossen, Jahresgebühren bezahlt offen, Validierungsstaaten bei EP-Patenten, SPC für Arzneimittel und Pflanzenschutzmittel. Quellen werden mit Datum des Abrufs vermerkt. Disclaimer Rechtsstand kann sich taeglich aendern Stichtag-Datum dokumentieren.
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# rechtsstand-prüfen
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## Spezialwissen
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## Zweck
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@@ -151,184 +139,3 @@ Bevor der Rechtsstand geprueft wird, klaere:
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> **EPA, Erweiterte Beschwerdekammer, G 1/10 (Widerruf nach Einspruch):** Ein durch Einspruch angegriffenes Patent bleibt bis zur abschliessenden Einspruchsentscheidung in Kraft; der Rechtsstand ist waehrend des Einspruchsverfahrens unsicher, und ein Lizenznehmer sollte Klauseln fuer den Fall des Widerrufs vorsehen.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 2. `rueckfragen-mandant`
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**Fokus:** Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte Material für eine sinnvolle Recherche nicht ausreicht oder Abgrenzungsfragen offen sind. Pflichtfragen: Was ist der wesentliche Lösungsbeitrag der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik den der Mandant kennt; Welcher Anspruch ist der wichtigste; Welcher Markt und welche Zielstaaten; Gibt es eigene fruehere Veröffentlichungen Anmeldungen Vortraege Messeauftritte (Eigenstand der Technik); Gibt es Konkurrenten die das Plugin in den Watch nehmen soll; Welcher Recherchezweck. Formuliert die Rückfragen als Brief oder als Frageliste die in eine Mandantenrückfrage uebernommen werden kann. Disclaimer keine Rechtsberatung Patentanwaeltin verantwortet die Mandantenkommunikation.
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# rückfragen-mandant
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## Zweck
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Wenn das Material des Mandanten für eine seriöse Recherche nicht ausreicht — typische Fälle:
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- Erfindung nur in einem Satz beschrieben
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- Kein Anspruchsentwurf vorhanden
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- Zielmarkt unklar
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- Eigene frühere Veröffentlichungen des Mandanten nicht offengelegt
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- Konkurrenten-Liste fehlt
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— dann erzeugt dieses Skill eine Rückfrageliste oder einen Mandanten-Brief.
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## Pflichtfragen
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Jede Rückfrage muss diese Punkte abdecken:
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### 1. Lösungsbeitrag
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> Was ist Ihrer Einschätzung nach der **wesentliche Lösungsbeitrag** Ihrer Erfindung gegenüber dem Ihnen bekannten Stand der Technik?
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Damit erschließt sich der Recherche-Fokus. Wenn der Mandant "alles ist neu" sagt: nachhaken — was ist das **eine** zentrale Merkmal, ohne das die Erfindung nicht funktioniert.
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### 2. Anspruchsentwurf
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> Welcher Anspruch ist aus Ihrer Sicht der **wichtigste Anspruch**? Liegt ein Anspruchsentwurf vor (auch als Stichwortliste reicht), oder soll die Anspruchsformulierung im Rahmen unserer Anmeldungsvorbereitung entwickelt werden?
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### 3. Eigene frühere Veröffentlichungen
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> Gibt es **eigene frühere Veröffentlichungen, Anmeldungen, Vorträge, Messeauftritte, Datenblätter, Produktbroschüren** zu dieser Erfindung oder zu eng verwandten Lösungen? Wenn ja: Datum, Ort, Inhalt.
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Hintergrund: § 3 PatG kennt keine "eigene" Ausnahme. Eigene frühere Veröffentlichungen sind voll neuheitsschädlich. Sechs-Monats-Frist nach § 3 Abs. 5 PatG nur bei offensichtlichem Missbrauch oder amtlich anerkannter Ausstellung — eng auszulegen.
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### 4. Zielmarkt / Territorien
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> In welchen Ländern soll die Erfindung **vermarktet** werden? In welchen soll **Patentschutz** angestrebt werden? Sind US, JP, CN, KR relevant?
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Bei FTO-Recherchen zwingend; bei Stand-der-Technik-Recherchen für die Klassenwahl und Sprachenstrategie wichtig.
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### 5. Konkurrenten
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> Welche **Konkurrenten** sehen Sie auf diesem Gebiet? Sollen wir laufendes Monitoring (Watch) einrichten?
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### 6. Recherchezweck
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> Welcher Zweck steht im Vordergrund — Patentanmeldung, FTO vor Markteintritt, Einspruchsstrategie, Nichtigkeitsstrategie, M&A-Due-Diligence, oder eine andere Konstellation?
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### 7. Stand-der-Technik-Wissen des Mandanten
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> Welche **Patente / Anmeldungen / Publikationen** kennen Sie selbst auf diesem Gebiet, die wir als Ausgangspunkt nehmen sollten?
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Mandant hat oft mehr Branchen-Wissen als der Patentanwalt zur Technik. Diese Treffer **müssen** in die Recherche eingespeist werden.
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### 8. Vertrauliche Hintergrundinformationen
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> Gibt es Hintergrundinformationen, die für die Recherche relevant sind, aber **nicht in den schriftlichen Bericht** sollen? (Bezeichnung für interne Verwendung, Vertraulichkeitsstufe.)
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### 9. Zeitrahmen
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> Bis wann benötigen Sie das Ergebnis? Gibt es **eine bevorstehende Frist** (Anmeldetag, Einspruchsfrist, Markteinführungs-Stichtag)?
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### 10. Honorar / Budget
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> Soll die Recherche in einem **bestimmten Stunden- oder Budgetrahmen** bleiben, oder ist der Rechercheaufwand sachgerecht zu bemessen?
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## Format
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### Variante A: Frageliste (interne Akte)
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Stichpunkte mit jeweils einer Frage und Platz für die Antwort des Mandanten.
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### Variante B: Brief an den Mandanten
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Brief mit Anrede, kurzer Einleitung ("wir bereiten die Recherche vor und benötigen folgende Klarstellungen"), Frageblock, Rückantwort-Bitte mit Frist, Schlussformel.
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Vorlage:
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```
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[Kanzleibogen]
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Aktenzeichen: [Aktenzeichen]
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Datum: [TT.MM.JJJJ]
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Sehr geehrte/r [Anrede Mandant],
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zur Vorbereitung der angefragten Patentrecherche bitten wir Sie um folgende
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Klarstellungen. Sie helfen uns, den Rechercheaufwand zielgerichtet zu steuern
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und am Ende ein möglichst aussagekraeftiges Ergebnis vorzulegen.
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1. [Frage 1 — Lösungsbeitrag]
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2. [Frage 2 — Anspruchsentwurf]
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3. [Frage 3 — eigene fruehere Veröffentlichungen]
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4. [Frage 4 — Zielmarkt / Territorien]
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5. [Frage 5 — Konkurrenten]
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6. [Frage 6 — Recherchezweck]
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7. [Frage 7 — Mandantenwissen zum Stand der Technik]
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8. [Frage 8 — vertrauliche Hintergrundinformationen]
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9. [Frage 9 — Zeitrahmen / Frist]
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10. [Frage 10 — Honorar / Budget]
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Bitte richten Sie Ihre Antworten an [Adresse] oder vereinbaren Sie einen Telefon-
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oder Video-Termin mit unserem Sekretariat. Wir empfehlen eine Rückmeldung bis
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zum [Datum], damit wir den vereinbarten Recherchetermin einhalten können.
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Mit freundlichen Grüßen
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[Patentanwältin / Patentanwalt]
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```
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## Hinweise
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- **Verschwiegenheit.** Rückfragen können sensible Informationen aufdecken (frühere unveröffentlichte Anmeldungen, Konkurrenten-Liste). Kommunikationsweg nach § 39a PAO und § 203 StGB sicherstellen — verschlüsselter Mail-Versand, beA-äquivalente Patentanwalts-Kanäle (besonderes elektronisches Anwaltspostfach beA gilt nicht für Patentanwälte; aber äquivalente PAt-Kanäle prüfen).
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- **Mandant ist Berufslaie.** Patentrechtliche Fachbegriffe sollten in Klammern erklärt werden, wenn der Mandant kein Patentprofi ist.
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- **Mehrstufige Rückfragen.** Häufig ergeben sich aus der ersten Mandantenantwort Folgefragen — den Brief / die Frageliste als Living Document führen.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Rückfrage.** Diese Rückfrageliste ist eine KI-gestützte Vorbereitung. Die Mandantenkommunikation verantwortet die Patentanwältin / der Patentanwalt — Inhalt, Sprache und Versandweg müssen vor Absendung kanzleiintern geprüft werden. Die Frageliste ersetzt nicht die individuelle Mandatsführung.
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## Triage-Fragen vor Mandanten-Rueckfragen
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Bevor die Rueckfrageliste erstellt wird, klaere:
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1. Welches Rechercheprodukt benoetigt die Informationen — Neuheitspruefung, FTO, Pruefungsbescheid-Antwort oder Valorisierung?
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2. Hat der Mandant bereits Unterlagen eingereicht (Anspruchsentwurf, Produktbeschreibung, Skizze)?
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3. Besteht ein zeitlicher Druck (Patent-Frist, Messe-Neuheitsfrist, Vertragsverhandlung)?
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4. Ist der Mandant technischer Fachmann oder berufslaie (Fragebogen-Sprachstil anpassen)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 3. `spezial-depatisnet-verhandlung-vergleich-und-eskalation`
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**Fokus:** Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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## Spezialwissen: Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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- **Spezialgegenstand:** Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation / depatisnet verhandlung vergleich und eskalation. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Depatisnet** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -0,0 +1,154 @@
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name: rueckfragen-mandant
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description: "Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte Material für eine sinnvolle Recherche nicht ausreicht oder Abgrenzungsfragen offen sind. Pflichtfragen: Was ist der wesentliche Lösungsbeitrag der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik den der Mandant kennt; Welcher Anspruch ist der wichtigste; Welcher Markt und welche Zielstaaten; Gibt es eigene fruehere Veröffentlichungen Anmeldungen Vortraege Messeauftritte (Eigenstand der Technik); Gibt es Konkurrenten die das Plugin in den Watch nehmen soll; Welcher Recherchezweck. Formuliert die Rückfragen als Brief oder als Frageliste die in eine Mandantenrückfrage uebernommen werden kann. Disclaimer keine Rechtsberatung Patentanwaeltin verantwortet die Mandantenkommunikation: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# rückfragen-mandant
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## Arbeitsbereich
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Generiert Rückfragen an den Mandanten wenn das vorgelegte Material für eine sinnvolle Recherche nicht ausreicht oder Abgrenzungsfragen offen sind. Pflichtfragen: Was ist der wesentliche Lösungsbeitrag der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik den der Mandant kennt; Welcher Anspruch ist der wichtigste; Welcher Markt und welche Zielstaaten; Gibt es eigene fruehere Veröffentlichungen Anmeldungen Vortraege Messeauftritte (Eigenstand der Technik); Gibt es Konkurrenten die das Plugin in den Watch nehmen soll; Welcher Recherchezweck. Formuliert die Rückfragen als Brief oder als Frageliste die in eine Mandantenrückfrage uebernommen werden kann. Disclaimer keine Rechtsberatung Patentanwaeltin verantwortet die Mandantenkommunikation. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Wenn das Material des Mandanten für eine seriöse Recherche nicht ausreicht — typische Fälle:
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- Erfindung nur in einem Satz beschrieben
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- Kein Anspruchsentwurf vorhanden
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- Zielmarkt unklar
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- Eigene frühere Veröffentlichungen des Mandanten nicht offengelegt
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- Konkurrenten-Liste fehlt
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— dann erzeugt dieses Skill eine Rückfrageliste oder einen Mandanten-Brief.
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## Pflichtfragen
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Jede Rückfrage muss diese Punkte abdecken:
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### 1. Lösungsbeitrag
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> Was ist Ihrer Einschätzung nach der **wesentliche Lösungsbeitrag** Ihrer Erfindung gegenüber dem Ihnen bekannten Stand der Technik?
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Damit erschließt sich der Recherche-Fokus. Wenn der Mandant "alles ist neu" sagt: nachhaken — was ist das **eine** zentrale Merkmal, ohne das die Erfindung nicht funktioniert.
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### 2. Anspruchsentwurf
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> Welcher Anspruch ist aus Ihrer Sicht der **wichtigste Anspruch**? Liegt ein Anspruchsentwurf vor (auch als Stichwortliste reicht), oder soll die Anspruchsformulierung im Rahmen unserer Anmeldungsvorbereitung entwickelt werden?
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### 3. Eigene frühere Veröffentlichungen
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> Gibt es **eigene frühere Veröffentlichungen, Anmeldungen, Vorträge, Messeauftritte, Datenblätter, Produktbroschüren** zu dieser Erfindung oder zu eng verwandten Lösungen? Wenn ja: Datum, Ort, Inhalt.
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Hintergrund: § 3 PatG kennt keine "eigene" Ausnahme. Eigene frühere Veröffentlichungen sind voll neuheitsschädlich. Sechs-Monats-Frist nach § 3 Abs. 5 PatG nur bei offensichtlichem Missbrauch oder amtlich anerkannter Ausstellung — eng auszulegen.
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### 4. Zielmarkt / Territorien
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> In welchen Ländern soll die Erfindung **vermarktet** werden? In welchen soll **Patentschutz** angestrebt werden? Sind US, JP, CN, KR relevant?
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Bei FTO-Recherchen zwingend; bei Stand-der-Technik-Recherchen für die Klassenwahl und Sprachenstrategie wichtig.
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### 5. Konkurrenten
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> Welche **Konkurrenten** sehen Sie auf diesem Gebiet? Sollen wir laufendes Monitoring (Watch) einrichten?
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### 6. Recherchezweck
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> Welcher Zweck steht im Vordergrund — Patentanmeldung, FTO vor Markteintritt, Einspruchsstrategie, Nichtigkeitsstrategie, M&A-Due-Diligence, oder eine andere Konstellation?
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### 7. Stand-der-Technik-Wissen des Mandanten
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> Welche **Patente / Anmeldungen / Publikationen** kennen Sie selbst auf diesem Gebiet, die wir als Ausgangspunkt nehmen sollten?
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Mandant hat oft mehr Branchen-Wissen als der Patentanwalt zur Technik. Diese Treffer **müssen** in die Recherche eingespeist werden.
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### 8. Vertrauliche Hintergrundinformationen
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> Gibt es Hintergrundinformationen, die für die Recherche relevant sind, aber **nicht in den schriftlichen Bericht** sollen? (Bezeichnung für interne Verwendung, Vertraulichkeitsstufe.)
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### 9. Zeitrahmen
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> Bis wann benötigen Sie das Ergebnis? Gibt es **eine bevorstehende Frist** (Anmeldetag, Einspruchsfrist, Markteinführungs-Stichtag)?
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### 10. Honorar / Budget
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> Soll die Recherche in einem **bestimmten Stunden- oder Budgetrahmen** bleiben, oder ist der Rechercheaufwand sachgerecht zu bemessen?
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## Format
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### Variante A: Frageliste (interne Akte)
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Stichpunkte mit jeweils einer Frage und Platz für die Antwort des Mandanten.
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### Variante B: Brief an den Mandanten
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Brief mit Anrede, kurzer Einleitung ("wir bereiten die Recherche vor und benötigen folgende Klarstellungen"), Frageblock, Rückantwort-Bitte mit Frist, Schlussformel.
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Vorlage:
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```
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[Kanzleibogen]
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Aktenzeichen: [Aktenzeichen]
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Datum: [TT.MM.JJJJ]
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Sehr geehrte/r [Anrede Mandant],
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zur Vorbereitung der angefragten Patentrecherche bitten wir Sie um folgende
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Klarstellungen. Sie helfen uns, den Rechercheaufwand zielgerichtet zu steuern
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und am Ende ein möglichst aussagekraeftiges Ergebnis vorzulegen.
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1. [Frage 1 — Lösungsbeitrag]
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2. [Frage 2 — Anspruchsentwurf]
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3. [Frage 3 — eigene fruehere Veröffentlichungen]
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4. [Frage 4 — Zielmarkt / Territorien]
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5. [Frage 5 — Konkurrenten]
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6. [Frage 6 — Recherchezweck]
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7. [Frage 7 — Mandantenwissen zum Stand der Technik]
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8. [Frage 8 — vertrauliche Hintergrundinformationen]
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9. [Frage 9 — Zeitrahmen / Frist]
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10. [Frage 10 — Honorar / Budget]
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Bitte richten Sie Ihre Antworten an [Adresse] oder vereinbaren Sie einen Telefon-
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oder Video-Termin mit unserem Sekretariat. Wir empfehlen eine Rückmeldung bis
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zum [Datum], damit wir den vereinbarten Recherchetermin einhalten können.
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Mit freundlichen Grüßen
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[Patentanwältin / Patentanwalt]
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```
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## Hinweise
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- **Verschwiegenheit.** Rückfragen können sensible Informationen aufdecken (frühere unveröffentlichte Anmeldungen, Konkurrenten-Liste). Kommunikationsweg nach § 39a PAO und § 203 StGB sicherstellen — verschlüsselter Mail-Versand, beA-äquivalente Patentanwalts-Kanäle (besonderes elektronisches Anwaltspostfach beA gilt nicht für Patentanwälte; aber äquivalente PAt-Kanäle prüfen).
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- **Mandant ist Berufslaie.** Patentrechtliche Fachbegriffe sollten in Klammern erklärt werden, wenn der Mandant kein Patentprofi ist.
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- **Mehrstufige Rückfragen.** Häufig ergeben sich aus der ersten Mandantenantwort Folgefragen — den Brief / die Frageliste als Living Document führen.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Rückfrage.** Diese Rückfrageliste ist eine KI-gestützte Vorbereitung. Die Mandantenkommunikation verantwortet die Patentanwältin / der Patentanwalt — Inhalt, Sprache und Versandweg müssen vor Absendung kanzleiintern geprüft werden. Die Frageliste ersetzt nicht die individuelle Mandatsführung.
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## Triage-Fragen vor Mandanten-Rueckfragen
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Bevor die Rueckfrageliste erstellt wird, klaere:
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1. Welches Rechercheprodukt benoetigt die Informationen — Neuheitspruefung, FTO, Pruefungsbescheid-Antwort oder Valorisierung?
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2. Hat der Mandant bereits Unterlagen eingereicht (Anspruchsentwurf, Produktbeschreibung, Skizze)?
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3. Besteht ein zeitlicher Druck (Patent-Frist, Messe-Neuheitsfrist, Vertragsverhandlung)?
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4. Ist der Mandant technischer Fachmann oder berufslaie (Fragebogen-Sprachstil anpassen)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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name: spezial-agentisch-fristen-form-und-zustaendigkeit
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description: "Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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## Arbeitsbereich
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Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg
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- **Spezialgegenstand:** Agentisch: Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg / agentisch fristen form und zustaendigkeit. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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||||
- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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||||
Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Agentisch** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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+55
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name: spezial-depatisnet-verhandlung-vergleich-und-eskalation
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description: "Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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## Arbeitsbereich
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Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation
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- **Spezialgegenstand:** Depatisnet: Verhandlung, Vergleich und Eskalation / depatisnet verhandlung vergleich und eskalation. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Depatisnet** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-epue-beweislast-und-darlegungslast
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description: "Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung
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## Arbeitsbereich
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Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung
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- **Spezialgegenstand:** Epue: Beweislast, Darlegungslast und Substantiierung / epue beweislast und darlegungslast. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Epue** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-erfinderische-sonderfall-und-edge-case
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description: "Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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## Arbeitsbereich
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Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung
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- **Spezialgegenstand:** Erfinderische: Sonderfall und Edge-Case-Prüfung / erfinderische sonderfall und edge case. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Erfinderische** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-google-risikoampel-und-gegenargumente
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description: "Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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## Arbeitsbereich
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Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien
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- **Spezialgegenstand:** Google: Risikoampel, Gegenargumente und Verteidigungslinien / google risikoampel und gegenargumente. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Google** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-neuheit-red-team-und-qualitaetskontrolle
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description: "Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle
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## Arbeitsbereich
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Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle
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- **Spezialgegenstand:** Neuheit: Red-Team und Qualitätskontrolle / neuheit red team und qualitaetskontrolle. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Neuheit** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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||||
- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-patentrecherche-erstpruefung-und-mandatsziel
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description: "Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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## Arbeitsbereich
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Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel
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- **Spezialgegenstand:** Patentrecherche: Erstprüfung, Rollenklärung und Mandatsziel / patentrecherche erstpruefung und mandatsziel. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Patentrecherche** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-patents-behoerden-gericht-und-registerweg
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description: "Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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## Arbeitsbereich
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Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg
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- **Spezialgegenstand:** Patents: Behörden-, Gerichts- oder Registerweg / patents behoerden gericht und registerweg. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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||||
- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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||||
2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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||||
4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Patents** prüfen.
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||||
3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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||||
4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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||||
5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-problem-abschlussprodukt-und-uebergabe
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description: "Problem: Abschlussprodukt und Übergabe; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Problem: Abschlussprodukt und Übergabe
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## Arbeitsbereich
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Problem: Abschlussprodukt und Übergabe; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Problem: Abschlussprodukt und Übergabe
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- **Spezialgegenstand:** Problem: Abschlussprodukt und Übergabe / problem abschlussprodukt und uebergabe. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Problem** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-register-zahlen-schwellen-und-berechnung
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description: "Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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## Arbeitsbereich
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Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung
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- **Spezialgegenstand:** Register: Zahlen, Schwellenwerte und Berechnung / register zahlen schwellen und berechnung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Register** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-technik-formular-portal-und-einreichung
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description: "Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik
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## Arbeitsbereich
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Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik
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- **Spezialgegenstand:** Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik / technik formular portal und einreichung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Technik** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: spezial-uspto-mehrparteien-konflikt-und-interessen
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description: "USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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## Arbeitsbereich
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USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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- **Spezialgegenstand:** USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix / uspto mehrparteien konflikt und interessen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** USPTO, EPO, WIPO, PatG, Art. 54, Art. 56, FTO, CPC, IPC, INPADOC.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **USPTO** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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name: stand-der-technik-recherche
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description: "Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung. Identifiziert anhand des Erfindungsmaterials und der ermittelten CPC-IPC-Klassen die wichtigsten Veröffentlichungen die der Anmeldetag-Reife der Mandantenerfindung im Wege stehen koennten. Patent- und Nichtpatentliteratur (NPL) Aufsaetze Konferenzproceedings Dissertationen Datenblaetter Produktinformationen. Berücksichtigt § 3 Abs. 1 PatG Art. 54 Abs. 2 EPUe (Stand der Technik weltweit jede Sprache) und § 3 Abs. 2 PatG Art. 54 Abs. 3 EPUe (aeltere Anmeldungen nur Neuheitsschaedlich). Liefert Trefferdossiers mit Pinpoint auf Anspruch oder Absatz Bewertung als A X Y P E im Stil der EPA-Recherchezeichen. Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# stand-der-technik-recherche
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## Arbeitsbereich
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Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung. Identifiziert anhand des Erfindungsmaterials und der ermittelten CPC-IPC-Klassen die wichtigsten Veröffentlichungen die der Anmeldetag-Reife der Mandantenerfindung im Wege stehen koennten. Patent- und Nichtpatentliteratur (NPL) Aufsaetze Konferenzproceedings Dissertationen Datenblaetter Produktinformationen. Berücksichtigt § 3 Abs. 1 PatG Art. 54 Abs. 2 EPUe (Stand der Technik weltweit jede Sprache) und § 3 Abs. 2 PatG Art. 54 Abs. 3 EPUe (aeltere Anmeldungen nur Neuheitsschaedlich). Liefert Trefferdossiers mit Pinpoint auf Anspruch oder Absatz Bewertung als A X Y P E im Stil der EPA-Recherchezeichen. Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Vor einer eigenen Patentanmeldung der Mandantin (oder zur Beratung der Mandantin "lohnt sich die Anmeldung?") wird der Stand der Technik recherchiert. Dieses Skill nutzt die Treffer aus `agentische-datenbank-recherche` und ordnet sie methodisch ein.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 3 Abs. 1 PatG / Art. 54 Abs. 2 EPÜ.** Stand der Technik ist alles, was vor dem Anmeldetag (oder Prioritätstag) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist — schriftlich, mündlich, durch Benutzung oder in sonstiger Weise. **Weltweit. In jeder Sprache.**
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- **§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ.** Ältere nationale / EP-Anmeldungen mit früherem Anmelde-/Prioritätstag, aber später veröffentlicht, gelten **nur für die Neuheit** als Stand der Technik, **nicht für die erfinderische Tätigkeit**. Wichtig bei der Bewertung.
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- **§ 3 Abs. 5 PatG / Art. 55 EPÜ.** Sechs-Monats-Frist für unschädliche Offenbarungen wegen offensichtlichen Missbrauchs (§ 3 Abs. 5 PatG) oder anlässlich amtlich anerkannter Ausstellungen — eng auszulegen.
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## Material
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1. **Aus `agentische-datenbank-recherche`** — die strukturierte Treffertabelle aus Patentdatenbanken.
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2. **NPL-Recherche** ergänzend:
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- **Google Scholar** (`https://scholar.google.com`) — Aufsätze, Dissertationen, Konferenz-Proceedings.
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- **Crossref / Lens.org** (`https://www.lens.org`) — DOI-basierte Recherche; Lens kombiniert Patente und NPL.
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- **arXiv** (`https://arxiv.org`) — bei Informatik, Mathematik, Physik wichtig.
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- **PubMed** (`https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov`) — Life Sciences / Biotech.
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- **IEEE Xplore**, **ACM Digital Library**, **SpringerLink**, **ScienceDirect** — wenn die Kanzlei Zugänge hat.
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3. **Öffentliche Vorbenutzungen** — Produkt-Datenblätter, Konferenzvorträge, Messeauftritte, frühere Patente derselben Mandantin (Selbstbeschwerde). **Internet Archive Wayback Machine** (`https://web.archive.org`) ist hilfreich, um Vorveröffentlichungstage zu sichern.
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## Ablauf
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### Schritt 1: Anmeldetag der Mandantin festlegen
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Wenn die Anmeldung noch nicht eingereicht ist: voraussichtlicher Anmeldetag (heute oder geplant). **Alles, was vor diesem Tag veröffentlicht ist, ist relevant.** Maßgeblich ist die Veröffentlichung — das Datum der Veröffentlichung, nicht das Datum der Anmeldung der entgegenstehenden Veröffentlichung.
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Achtung: § 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ — auch ältere, noch nicht veröffentlichte Anmeldungen können einschlägig sein, **nur für die Neuheit**.
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### Schritt 2: Recherchezeichen vergeben
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EPA-übliche Recherchezeichen, hier zur internen Sortierung übernommen:
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- **X** — besonders relevant, **alleine** neuheitsschädlich (wenn alle Merkmale des Hauptanspruchs vorweggenommen sind)
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- **Y** — besonders relevant, **in Kombination mit anderen** für erfinderische Tätigkeit schädlich
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- **A** — allgemeiner Stand der Technik, Hintergrund
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- **P** — Zwischenliteratur, **veröffentlicht zwischen Prioritätsdatum und Anmeldetag** der Mandantin — nur dann relevant, wenn Priorität nicht wirksam ist
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- **E** — ältere Anmeldung mit **früherem** Prioritätstag, später veröffentlicht (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ)
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||||
- **L** — wird in Rechercheberichten zitiert, wenn sie die Glaubhaftigkeit des Patents in Frage stellt (selten)
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- **T** — theoretische Grundlage / Stand der Technik nach Anmeldetag, wird nur zitiert, wenn die Erfindung damit begründet wird
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### Schritt 3: Pinpoint pro Treffer
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Pro Treffer eine kurze Dossierseite:
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```
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Treffer: EP 3 456 789 A1
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Anmelder: Siemens AG
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Anmeldetag: 15.03.2019 Prio: 14.03.2018
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Klassifikation: CPC H02J 3/14
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Recherchezeichen: X
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Relevanter Pinpoint:
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Anspruch 1, Merkmale a)-d) decken sich mit Anspruch 1 der Mandantenerfindung;
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Absatz [0023]-[0027] (Bezugszeichen 12, 14) beschreibt baugleiches Verfahren.
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Bewertung: Hauptanspruch der Mandantenerfindung ist gegen diesen Treffer nicht neuheitsfähig.
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Empfehlung: Anspruchsformulierung anpassen oder Erfindung in Richtung verbleibender Merkmale eingrenzen.
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Link: https://worldwide.espacenet.com/patent/search/family/.../publication/EP3456789A1
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```
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### Schritt 4: NPL-Treffer parallel dokumentieren
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Aufsätze / Datenblätter / Wayback-Snapshot werden im gleichen Schema dokumentiert, mit DOI, Veröffentlichungsdatum, Pinpoint (Seite / Abschnitt).
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### Schritt 5: Synthese
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- **Anzahl X-Treffer** (= Erfindung nicht neu im Sinne des § 3 PatG)
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- **Anzahl Y-Treffer** (= Erfindung nicht erfinderisch im Sinne des § 4 PatG)
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- **Anzahl A-Treffer** (= reine Hintergrund-Dokumente)
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- **Anzahl P/E-Treffer** (= Prioritäts-/Art. 54(3)-Treffer, gesondert behandeln)
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- **Anzahl NPL-Treffer**
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Empfehlung an die Patentanwältin:
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- Erfindung in der jetzigen Formulierung anmeldungsfähig
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- Anmeldung mit eingegrenztem Anspruch sinnvoll (Vorschlag: …)
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- Anmeldung nicht sinnvoll, Erfindung wahrscheinlich nicht patentfähig
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- Anmeldung in anderem Schutzbereich (Gebrauchsmuster nach GebrMG, das mit anderem Stand der Technik arbeitet) eventuell sinnvoll
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## Hinweise
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- **Volltextsuche in allen Sprachen** ist nicht möglich. Klar kommunizieren.
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- **Geheime ältere Anmeldungen** (Art. 54(3) EPÜ-Anmeldungen, die noch nicht publiziert sind) sind beim Recherche-Tag **nicht** erfassbar. Erst nach Ablauf der 18-Monats-Geheimhaltungsfrist.
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- **Selbst-Beschwerde:** Frühere Anmeldungen der Mandantin selbst können neuheitsschädlich sein — § 3 PatG kennt keine "eigene" Ausnahme. **Mandant ausdrücklich fragen**, ob es frühere Anmeldungen oder Veröffentlichungen gibt.
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- **Vorträge / Messen** der Mandantin in den letzten 18 Monaten erfragen — nicht selten erfolgt dort eine offenkundige Vorbenutzung.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Recherche.** Diese Stand-der-Technik-Recherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und keine amtliche Recherche. Geheime ältere Anmeldungen (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ) sind erst nach Ablauf der 18-Monats-Frist erfassbar. Nicht-deutsche, nicht-englische und nicht-französische Volltexte werden nicht vollständig durchsucht. Die Bewertung als X/Y/A/P/E ist eine vorläufige Einschätzung — die amtliche Recherche durch DPMA oder EPA kann zu anderen Ergebnissen kommen.
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## Triage-Fragen vor Stand-der-Technik-Recherche
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Bevor die Recherche begonnen wird, klaere:
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1. Was ist der Prioritaetszeitpunkt — nach diesem Datum relevante Dokumente sind nicht massgeblich (§ 3 I PatG)?
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2. Gibt es bekannte Vorveröffentlichungen durch den Mandanten selbst (Messevortrag, Dissertation, Produktkatalog)?
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3. Sind Nicht-Patent-Literatur (NPL) — Aufsaetze, Normen, Konferenz-Proceedings — fuer das Technikgebiet besonders relevant?
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4. Welcher Fachmann ist massgeblich (IPC/CPC-basierte Einordnung des Technikgebiets)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: stand-technik-uspto-interessen
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description: "Stand Technik Uspto Interessen im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Stand, Technik, USPTO. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Stand Technik Uspto Interessen
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# Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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## Arbeitsbereich
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**Stand Technik Uspto Interessen** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Stand, Technik, USPTO. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-stand-internationaler-bezug-und-schnittstellen` | Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-technik-formular-portal-und-einreichung` | Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `spezial-uspto-mehrparteien-konflikt-und-interessen` | USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-stand-internationaler-bezug-und-schnittstellen`
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**Fokus:** Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen
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- **Spezialgegenstand:** Stand: Internationaler Bezug und Schnittstellen / stand internationaler bezug und schnittstellen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,85 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `spezial-technik-formular-portal-und-einreichung`
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**Fokus:** Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik
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## Spezialwissen: Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik
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- **Spezialgegenstand:** Technik: Formular, Portal und Einreichungslogik / technik formular portal und einreichung. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO/WIPO/USPTO/DPMA sind Patentämter, INPADOC/CPC/IPC/Espacenet/DEPATISnet Recherchedatenbanken, FTO eine Arbeitsmethode — keine Rechtsquellen. Tragende Normen je nach Frage: PatG §§ 1–5 (Schutzfähigkeit, Neuheit), § 4 (erfinderische Tätigkeit), §§ 9, 10 (Schutzwirkung), §§ 34, 35, 37 (Anmeldung, Prioritäten), §§ 81 ff. (Nichtigkeit); EPÜ Art. 52–57 (Patentierbarkeit), Art. 54 (Neuheit), Art. 56 (erfinderische Tätigkeit), Art. 69 (Schutzbereich), Art. 87 ff. (Priorität); PCT Art. 1 ff.; UPCA. Quellen über DPMAregister, EPO Register, USPTO PatFT, WIPO Patentscope und WIPO Lex live prüfen.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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||||
- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **Technik** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 3. `spezial-uspto-mehrparteien-konflikt-und-interessen`
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**Fokus:** USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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## Spezialwissen: USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix
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- **Spezialgegenstand:** USPTO: Mehrparteienkonflikt und Interessenmatrix / uspto mehrparteien konflikt und interessen. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** USPTO, EPO, WIPO, PatG, Art. 54, Art. 56, FTO, CPC, IPC, INPADOC.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur Rückfragen, die die nächste Weiche verändern:
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1. Welche Rolle hat die fragende Person und wer ist Gegenüber?
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2. Welches konkrete Ziel soll erreicht oder verhindert werden?
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3. Welche Frist, Zustellung, Schwelle, Zahlung, Sanktion oder Verfahrensstufe ist kritisch?
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4. Welche Dokumente, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, Screenshots oder Nachrichten belegen den Punkt?
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5. Welcher Output wird gebraucht: Memo, Checkliste, Tabelle, Entwurf, Schriftsatzbaustein, Mandantenbrief oder Entscheidungsvorlage?
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## Arbeitsworkflow
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1. **Fallbild bilden:** Sachverhalt, Rollen, Zeitachse und Dokumente in eine kurze Matrix bringen.
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2. **Rechtsrahmen setzen:** Normen, Zuständigkeiten, Fristen, Formfragen und Verfahrensstand zum Themenfeld **USPTO** prüfen.
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3. **Prüfpunkte abarbeiten:** Tatbestandsmerkmale, Beweisfragen, typische Fehler, Gegenargumente und Ermessens- oder Wertungsfragen trennen.
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4. **Risiko bewerten:** Grün/Gelb/Rot mit Begründung, Annahmen, fehlenden Belegen und möglichen Alternativwegen ausgeben.
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5. **Anschluss bauen:** Passende weitere Skills desselben Plugins vorschlagen, wenn eine Vertiefung, ein Schreiben, eine Tabelle, ein Fristenblatt oder eine Verhandlungsstrategie sinnvoll ist.
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## Output-Standard
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- **Kurzlage:** maximal fünf Sätze zu Ziel, Lage, Frist, Risiko und nächstem Schritt.
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- **Prüfmatrix:** Punkt, Norm/Quelle, Tatsache, Beleg, Bewertung, To-do.
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- **Arbeitsprodukt:** direkt nutzbarer Entwurf oder Baustein in der passenden Tonalität.
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- **Qualitätsgate:** keine Scheingenauigkeit; Lücken, Annahmen und Live-Check-Bedarf ausdrücklich markieren.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: taetigkeit-fristennotiz-agentische-datenbank
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description: "Taetigkeit Fristennotiz Agentische Datenbank im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Taetigkeit, Agentische Patentdatenbank-Recherche, EPO-Einspruch (Opposition) Strategie. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Taetigkeit Fristennotiz Agentische Datenbank
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# Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt
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## Arbeitsbereich
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**Taetigkeit Fristennotiz Agentische Datenbank** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Taetigkeit, Agentische Patentdatenbank-Recherche, EPO-Einspruch (Opposition) Strategie. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-taetigkeit-fristennotiz-und-naechster-schritt` | Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `agentische-datenbank-recherche` | Agentische Patentdatenbank-Recherche: Suchauftrag in natuerlicher Sprache mit Erfindungsmaterial (Anspruchsentwurf, Beschreibung, Skizzen) wird automatisch in Suchstrings für Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Register, WIPO PATENTSCOPE und USPTO uebersetzt. Normen: § 3 PatG (Neuheit), Art. 54 EPUe, § 4 PatG (erfinderische Tätigkeit). Prüfraster: Datenbankspezifische Syntax, Patentfamilien-Deduplizierung, Trefferliste mit Veröffentlichungsnummer, Anmelder, Datum, Klassen. Output Strukturierte Trefferliste. Abgrenzung: Klassifikation vorher siehe klassifikation-cpc-ipc; Berichte siehe recherchebericht-erstellen. |
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| `epo-opposition-strategie` | EPO-Einspruch (Opposition) Strategie: 9-Monatsfrist nach Erteilung, Einspruchsgruende Art. 100 EPC, schriftliches Verfahren, muendliche Verhandlung, Beschwerde Boards of Appeal. Beispieltaktiken und Erfolgsfaktoren. Mustertexte fuer Einspruchsschriftsatz. |
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Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-taetigkeit-fristennotiz-und-naechster-schritt`
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**Fokus:** Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt
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- **Spezialgegenstand:** Taetigkeit: Fristennotiz und nächster Schritt / taetigkeit fristennotiz und naechster schritt. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,227 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `agentische-datenbank-recherche`
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**Fokus:** Agentische Patentdatenbank-Recherche: Suchauftrag in natuerlicher Sprache mit Erfindungsmaterial (Anspruchsentwurf, Beschreibung, Skizzen) wird automatisch in Suchstrings für Espacenet, Google Patents, DPMAregister, DEPATISnet, EPO Register, WIPO PATENTSCOPE und USPTO uebersetzt. Normen: § 3 PatG (Neuheit), Art. 54 EPUe, § 4 PatG (erfinderische Tätigkeit). Prüfraster: Datenbankspezifische Syntax, Patentfamilien-Deduplizierung, Trefferliste mit Veröffentlichungsnummer, Anmelder, Datum, Klassen. Output Strukturierte Trefferliste. Abgrenzung: Klassifikation vorher siehe klassifikation-cpc-ipc; Berichte siehe recherchebericht-erstellen.
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# agentische-datenbank-recherche
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## Zweck
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Das ist das **Master-Skill** des Plugins: Es führt agentisch durch die wichtigsten Patentdatenbanken. Während das System im Hauptfenster sichtbar durch die Datenbank navigiert, erscheint das Ergebnis strukturiert im Chat.
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## Eingaben
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- **Suchauftrag** in natürlicher Sprache ("Bitte recherchiere zu folgender Erfindung den Stand der Technik in Europa und USA …").
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- **Erfindungsmaterial:** Erfindungsbeschreibung, Anspruchsentwurf, Datenblatt, Skizzen, Memo. **Drag-and-Drop oder Datei-Upload.**
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- **Klassen** aus dem vorgelagerten Skill `klassifikation-cpc-ipc` (Hauptklasse + Nebenklassen, CPC und IPC).
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- **Rechtsraum** aus dem Kaltstart-Interview oder ad hoc gewählt.
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- **Recherchezweck** (Stand der Technik / Neuheit / FTO / Monitoring / Bescheid) — bestimmt die Filtersetzung.
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## Datenbanken und ihre agentische Bedienung
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### 1. Espacenet — `https://worldwide.espacenet.com`
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- Betreiber: EPA. ~150 Millionen Patentdokumente weltweit. Volltext bei vielen Dokumenten, Maschinenübersetzung **Patent Translate** für ~30 Sprachen.
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- **Smart Search** für freien Volltext: Eingabefeld oben akzeptiert kurze Fragen und ganze Sätze.
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- **Advanced Search** für strukturierte Suche: Felder `txt` (Titel/Abstract), `desc` (Beschreibung), `claims`, `cpc`, `ipc`, `ti` (Titel), `ab` (Abstract), `in` (Erfinder), `pa` (Anmelder), `pn` (Publikationsnummer), `pd` (Publikationsdatum), `prd` (Prioritätsdatum), `ap` (Anmelde-Nr.). Boolesche Operatoren `AND`, `OR`, `NOT`, Wildcards `*`, Nachbarschaft `prox/distance<n>` und `prox/unit=sentence`.
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- **Familien-Ansicht:** "Family list" und "INPADOC patent family" — wichtig für Dedup.
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- **Classification Search:** [Espacenet CPC Browser](https://worldwide.espacenet.com/patent/cpc-browser).
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- **Agentische Bedienung:** Smart Search akzeptiert natürlichsprachige Suchaufträge und ganze Texte. Drag-and-Drop des Erfindungsmaterials in das Smart-Search-Feld; das System scrollt durch die Trefferliste, öffnet Treffer in "Family list"-Ansicht, sammelt Metadaten.
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### 2. Google Patents — `https://patents.google.com`
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- Betreiber: Google. ~120 Millionen Patentdokumente, sehr gute Volltextsuche mit semantischer Erweiterung, Maschinenübersetzung. **Google Scholar Cross-Search** für Nicht-Patent-Literatur (Aufsätze, Konferenz-Proceedings).
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- **Suche:** Suchfeld akzeptiert ganze Sätze und Anspruchstext. Filter links: Klasse (CPC), Erfinder, Anmelder, Datum, Patentamt, Sprache, Status.
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- **Prior Art Finder:** Bei jedem Treffer Button "Find prior art" — automatische Vorschläge für ähnliche Dokumente.
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- **Agentische Bedienung:** Suchauftrag in das Hauptsuchfeld, Filter setzen, Klassen-Filter aus dem CPC-Set, Status-Filter (Granted / Application / Expired) je nach Recherchezweck.
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### 3. DPMAregister — `https://register.dpma.de`
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- Betreiber: DPMA. **Rechtsstand** deutscher Patente und Gebrauchsmuster: Anmeldetag, Erteilung, Erlöschen, Einspruch, Nichtigkeit, Jahresgebühren bezahlt, Stand offen / erteilt / zurückgenommen / zurückgewiesen / erloschen / nichtig.
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- **Recherche nicht stark** — DPMAregister ist die Rechtsstands-Datenbank. Volltextrecherche läuft über DEPATISnet.
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- **Agentische Bedienung:** Eingabe Veröffentlichungsnummer oder Anmeldenummer, Direkt-Abruf Rechtsstand. Bei FTO und Einspruch immer DPMAregister hinzuziehen.
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### 4. DEPATISnet — `https://depatisnet.dpma.de`
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- Betreiber: DPMA. **Recherchedatenbank** mit weltweitem Patentdokumentenbestand (DEPATIS — Datenbankzugang in den Patentinformationszentren).
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- **Klassen-Recherche** stark, **deutscher Volltext** vorhanden, Anmelder- und Erfindersuche.
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- **Agentische Bedienung:** "Einsteigerrecherche" für natürlichsprachige Eingabe, "Expertenrecherche" mit IKOFAX-Syntax (Befehlsmodus). Für DE-Schwerpunkt sinnvoll.
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### 5. EPO Register — `https://register.epo.org`
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- Betreiber: EPA. **Rechtsstand** europäischer Patentanmeldungen und EP-Patente. Akteneinsicht teilweise öffentlich nach Veröffentlichung der Anmeldung — Rechercheberichte, Prüfungsbescheide, Antworten, Einspruchsschriften.
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- **Agentische Bedienung:** Eingabe Veröffentlichungsnummer (EP …), Direkt-Abruf Rechtsstand und "All Documents". Für Einspruchsstrategie und FTO essenziell.
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### 6. WIPO PATENTSCOPE — `https://patentscope.wipo.int`
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- Betreiber: WIPO. **PCT-Anmeldungen** (Welt-Anmeldungen WO …), nationale Phasen, ISA-Recherchebericht.
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- **Cross-Lingual Expansion:** WIPO Translate für Volltextsuche in mehreren Sprachen.
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- **Agentische Bedienung:** Suchfeld für natürlichsprachige Suche, Klassenfilter, Frist-Tracker für die nationalen Phasen.
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### 7. USPTO Patent Public Search — `https://ppubs.uspto.gov/pubwebapp/external.html`
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- Betreiber: USPTO. **US-Patente** und Anmeldungen. PatFT und AppFT in PPUBS zusammengefasst (ab 2022). Volltext der US-Dokumente, CPC- und USPC-Klassifikation.
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- **Agentische Bedienung:** Quick Lookup oder Advanced Search mit Boolescher Syntax, Felder `.TI.`, `.AB.`, `.CLM.`, `.AN.` (Assignee), `.IN.` (Inventor), `.CPC.`, `.APD.` (Filing Date).
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## Ablauf
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### Schritt 1: Suchauftrag normalisieren
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Das System liest den natürlichsprachigen Auftrag, identifiziert:
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- Welche Datenbanken sind angesprochen (alle / nur EU / nur DE / Weltreichweite)?
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- Welcher Zeitraum (Anmelde- / Veröffentlichungsdatum, vor / nach Stichtag)?
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- Welcher Recherchezweck?
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- Welche Schlüsselbegriffe (aus dem Material extrahiert)?
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### Schritt 2: Such-Strings je Datenbank bauen
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Pro Datenbank ein eigener Suchstring — die Syntax unterscheidet sich:
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**Espacenet (Advanced Search):**
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```
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((cpc=H02J3/14 OR cpc=Y02E60/00) AND (txt="lastmanagement" OR txt="demand response") AND pd>=2018)
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```
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**Google Patents:**
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```
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(lastmanagement OR demand response) (CPC=H02J3/14 OR CPC=Y02E60/00) after:2018-01-01
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```
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**DEPATISnet (IKOFAX):**
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```
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ICB=H02J3/14? UND TI=lastmanagement?
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```
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**USPTO PPUBS:**
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```
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(lastmanagement OR (demand ADJ response)).TI,AB,CLM. AND CPC/H02J3/14
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```
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Die Strings werden **dokumentiert** ausgegeben, damit die Recherche reproduzierbar bleibt.
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### Schritt 3: Datenbanken nacheinander ansteuern
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Pro Datenbank:
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1. URL öffnen.
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2. Suchstring eingeben oder bei Smart Search den Erfindungstext einfügen.
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3. Trefferzahl notieren (Sanity Check: 5 oder 50.000 Treffer sind beide ein Problem).
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4. Bei Überschwemmung: Filter setzen (Klasse, Datum, Anmelder) und Refinement bis Trefferzahl handhabbar (≤200) wird.
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5. Trefferliste durchgehen — Titel, Abstract, Hauptanspruch, Klassen, Zeichnungen.
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6. Treffer, die zur Erfindung passen: in die Ergebnistabelle übernehmen.
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### Schritt 4: Trefferliste zusammenführen
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Tabelle mit Spalten:
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| Veröff.-Nr. | Anmelder | Anmeldetag (Prio) | CPC / IPC | Titel | Status | Link | Quelldatenbank |
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### Schritt 5: Patentfamilien deduplizieren
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Über das Skill `patentfamilien-analyse` die INPADOC-Familie jedes Treffers prüfen — wenn ein US-Patent und sein EP-Pendant denselben Prioritätstag haben, gehören sie zur selben Familie und können als ein Treffer (mit Familien-Auflistung) zusammengefasst werden.
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### Schritt 6: Maschinenübersetzungen kennzeichnen
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Wenn ein Treffer aus JP-, CN-, KR-, RU- oder anderen Nicht-Englisch / Nicht-Deutsch / Nicht-Französisch-Quellen stammt und nur als Maschinenübersetzung lesbar ist: explizit kennzeichnen mit `[MT]` hinter dem Titel.
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### Schritt 7: Output
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Strukturierte Ergebnisliste mit:
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- **Suchstrings** je Datenbank
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- **Trefferzahlen** je Datenbank
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- **Treffertabelle** (Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Klassen, Titel, Status, Link, Quelldatenbank)
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- **Familien-Cluster** wo dedupliziert
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- **Disclaimer** (siehe unten)
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## Grenzen der agentischen Recherche
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- **Volltextsuche** funktioniert nicht in allen Sprachen gleich gut. JP, CN, KR sind oft nur über Klassen- und Anmelder-/Titel-Suche zuverlässig erreichbar.
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- **Bezahl-Datenbanken** (PatBase, STN, Orbit, Questel) werden **nicht** agentisch bedient. Wenn die Kanzlei Zugänge hat: dort selbst recherchieren, Ergebnisse manuell zuführen.
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- **Nicht-Patent-Literatur** (NPL) — Aufsätze, Konferenz-Proceedings, Dissertationen, Produkt-Datenblätter, frühere öffentliche Nutzungen. Das Plugin behandelt sie über `stand-der-technik-recherche` ergänzend, nicht innerhalb des Master-Skills.
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- **Geheime ältere Anmeldungen** (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ) — diese werden zwar nachträglich publiziert, sind aber bei einer Recherche kurz nach dem Anmeldetag der Mandantin noch nicht öffentlich. Klar kommunizieren, dass ein "Zwischenraum" von 18 Monaten existiert.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Recherche.** Diese Recherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und keine amtliche Recherche. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden — insbesondere bei Treffern in nicht-deutschen, nicht-englischen und nicht-französischen Sprachen, bei Treffern außerhalb der gewählten Klassen und bei Treffern, die nicht in einer der eingesehenen Datenbanken hinterlegt sind. Die Recherche muss durch eigene Nachrecherche oder durch Überprüfung der Treffer abgesichert werden.
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## Übergabe
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Die strukturierte Ergebnisliste geht an den passenden Folge-Skill:
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- `neuheit-pruefen` — für Neuheitsbewertung
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- `erfinderische-taetigkeit-pruefen` — für Problem-Solution-Approach
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- `freedom-to-operate-recherche` — für FTO-Bewertung
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- `recherchebericht-erstellen` — für formalen Output
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## Triage-Fragen vor agentischer Datenbankrecherche
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Bevor die Datenbankrecherche gestartet wird, klaere:
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1. Was ist das prioritaere Rechercheziel — Neuheitspruefung, FTO oder Stand-der-Technik?
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2. Sind alle relevanten Datenbanken zugaenglich (Espacenet, USPTO, Patentscope, J-PlatPat)?
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3. Wurden die Schluesselbegriffe und Klassifikationen (CPC/IPC) bereits identifiziert?
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4. Gibt es einen Anmeldetag — der bestimmt den massgeblichen Prioritaetszeitpunkt fuer die Neuheit?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 1090/12 (Funktionale Merkmale):** Eine Entgegenhaltung nimmt ein funktionales Merkmal vorweg, wenn sie eine Vorrichtung beschreibt, die geeignet ist, die beanspruchte Funktion zu erfuellen; die tatsaechliche Ausfuehrung der Funktion ist nicht erforderlich.
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## 3. `epo-opposition-strategie`
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**Fokus:** EPO-Einspruch (Opposition) Strategie: 9-Monatsfrist nach Erteilung, Einspruchsgruende Art. 100 EPC, schriftliches Verfahren, muendliche Verhandlung, Beschwerde Boards of Appeal. Beispieltaktiken und Erfolgsfaktoren. Mustertexte fuer Einspruchsschriftsatz.
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# EPO-Einspruch: Strategie
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## Spezialwissen: EPO-Einspruch: Strategie
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- **Spezialgegenstand:** EPO-Einspruch: Strategie / epo opposition strategie. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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- **Normen-/Quellenanker:** EPO, Art. 100, EPC.
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- **Entscheidende Weiche:** Aus dem Sachverhalt sind Tatbestandsmerkmal, Zuständigkeit, Frist, Beweislast, Ermessen/Wertung und Rechtsfolge getrennt herauszuarbeiten; offene Tatsachen werden als offen markiert.
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- **Arbeitsprodukt:** Erzeuge eine fallbezogene Matrix `Norm / Tatsache / Beleg / Gegenargument / Risiko / nächster Schritt` plus einen direkt verwendbaren Baustein für Vermerk, Schreiben, Antrag, Schriftsatz oder Entscheidungsvorlage.
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## Fallweichen
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Frage zu Beginn nur ab, was fuer den naechsten Schritt unverzichtbar ist. Wenn Material vorliegt, mit dem Material arbeiten und nur eine gezielte Rueckfrage stellen.
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1. **Rolle und Ziel:** Wer fragt, welche Rolle, welcher gewuenschte Output (Memo, Schriftsatz, Tabelle, Checkliste)?
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2. **Sachverhalt:** Welche unstreitigen Tatsachen liegen vor, was ist streitig, was fehlt noch?
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3. **Fristen:** Gibt es Termine, Fristen, eilbeduerftige Schritte?
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4. **Unterlagen:** Welche Dokumente, Bescheide, Vertraege, Auszuege liegen vor?
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5. **Format:** Wie ausfuehrlich, fuer wen, in welcher Tonalitaet?
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## Pruefraster
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Der Output muss als verwertbares Arbeitsprodukt aufgebaut sein:
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1. **Sachverhalt fixieren** - streitige und unstreitige Tatsachen trennen, Lueckentafel.
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2. **Rechtliche Einordnung** - einschlaegige Normen, zustaendige Stellen, Verfahrensart, Darlegungs-/Beweislast und nur verifizierte Rechtsprechung.
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3. **Pruefung im Gutachtenstil** - Obersatz, Definition, Subsumtion, Zwischenergebnis.
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4. **Handlungsempfehlung** - konkret, mit naechstem Schritt, verantwortlicher Person, Frist.
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## Plugin-Kontext
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Dieses Fachmodul arbeitet den konkreten Schwerpunkt aus, prüft Aktenlage, Normen, Fristen, Belege und Gegenargumente und erzeugt einen unmittelbar nutzbaren nächsten Schritt.
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## Output-Module
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- Strukturierter Pruefvermerk im Gutachtenstil mit klaren Ueberschriften.
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- Tabellen und Checklisten, wo das die Lesbarkeit erhoeht.
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- Anschreiben-, Antrags- oder Klageschriftsatz-Geruest, wenn die Aufgabe das verlangt.
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- Quellenliste mit Gericht, Datum, Aktenzeichen, frei pruefbarem Link.
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## Quellenregel
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei pruefbarem Link ausgeben; bei Unsicherheit erst verifizieren oder als zu pruefen markieren.
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- Keine Paywall-, Kommentar-, Aufsatz- oder Datenbankfundstelle als tragende Aussage verwenden, wenn sie nicht durch Nutzerquelle oder dokumentierten Live-Zugriff verifiziert ist.
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- Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder BeckRS-/juris-Blindzitate aus Modellwissen. Literatur nur verwenden, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff im konkreten Arbeitskontext dokumentiert ist.
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- Annahmen explizit als solche kennzeichnen; keine erfundenen Fundstellen, keine erfundenen Tatsachen, keine erfundenen Behoerdenpraxis-Saetze.
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## Was dieser Arbeitsgang nicht macht
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- Kein Ersatz fuer eine vollstaendige Mandantenberatung.
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- Keine Festlegung des Mandanten ohne dessen ausdrueckliche Entscheidung.
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- Keine Bewertung von Tatsachen, die nicht durch Unterlagen oder klare Mandantenangaben gedeckt sind.
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- Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt.
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@@ -0,0 +1,146 @@
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name: ueberwachung-konkurrenten
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description: "Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von Konkurrenten der Mandantin. Definiert Watch-Profile pro Mandant mit Anmelder-Namen (inklusive Konzern-Toechter und ehemaliger Schreibweisen), CPC-IPC-Klassen, Schlagwoerter, Territorien. Laeuft als woechentlicher oder monatlicher Job in Espacenet Smart Search Google Patents oder bei Bezahl-Tools wie PatBase Alert. Liefert Delta-Liste neuer Treffer seit letzter Iteration mit Bewertung relevant oder nicht relevant. Erinnert an Einspruchsfrist Art. 99 EPUe neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung. Disclaimer Vollständigkeit nicht garantiert insbesondere bei Konzern-Konstruktionen und Tochterfirmen ohne klare Namens-Bindung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# überwachung-konkurrenten
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## Arbeitsbereich
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Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von Konkurrenten der Mandantin. Definiert Watch-Profile pro Mandant mit Anmelder-Namen (inklusive Konzern-Toechter und ehemaliger Schreibweisen), CPC-IPC-Klassen, Schlagwoerter, Territorien. Laeuft als woechentlicher oder monatlicher Job in Espacenet Smart Search Google Patents oder bei Bezahl-Tools wie PatBase Alert. Liefert Delta-Liste neuer Treffer seit letzter Iteration mit Bewertung relevant oder nicht relevant. Erinnert an Einspruchsfrist Art. 99 EPUe neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung. Disclaimer Vollständigkeit nicht garantiert insbesondere bei Konzern-Konstruktionen und Tochterfirmen ohne klare Namens-Bindung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Zweck
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Für viele Mandanten — insbesondere Mittelstands- und Konzernkundinnen — ist es wichtig, **neue Anmeldungen** von Konkurrenten frühzeitig zu erkennen. Anwendungsfälle:
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- **Einspruch** rechtzeitig einlegen (Art. 99 EPÜ — neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung).
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- **FTO-Risiken** vor Markteintritt erkennen.
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- **Technologie-Strategie** der Konkurrenz beobachten.
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- **Lizenzverhandlungen** vorbereiten.
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## Watch-Profil
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Pro Mandant ein Watch-Profil. Felder:
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```yaml
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mandant: Beispiel GmbH
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profil_name: Watch_Beispiel_2026
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anmelder:
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- "Siemens AG"
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- "Siemens Aktiengesellschaft" # alte Schreibweise
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- "Siemens Energy AG" # ehemalige Tochter, ggf. relevant
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- "Siemens Mobility GmbH"
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- "Siemens Healthineers AG"
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klassen_cpc:
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- H02J 3/14
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- H02J 3/00
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- Y02E 60/00
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schlagworte_und:
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- "lastmanagement"
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- "demand response"
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schlagworte_oder:
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- "smart grid"
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- "intelligentes Netz"
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territorien: [DE, EP, US, JP, CN, KR, WO]
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zeitfenster: ab Anmeldetag 01.01.2024
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publikationsstatus: [Anmeldung, Erteilung]
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intervall: woechentlich
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naechste_iteration: 27.05.2026
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```
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## Ablauf
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### Initial-Lauf
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1. Watch-Profil mit der Mandantin durchgehen — Konkurrenten benennen, Konzern-Töchter dazu, ehemalige Namen und Schreibvarianten ergänzen.
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2. Klassen über `klassifikation-cpc-ipc` festlegen.
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3. Schlagwörter aus dem Mandanten-Technikfokus.
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4. Territorien aus den Märkten der Mandantin.
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5. Erste Vollrecherche der letzten 24 Monate als Baseline — Treffer dokumentieren.
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6. Intervall festlegen (wöchentlich / monatlich / vierteljährlich).
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### Iteration
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Pro Iteration (z. B. wöchentlich):
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1. Espacenet Smart Search mit Anmelder + Klassen + Schlagwörter, Datumsfilter "neu seit letzter Iteration".
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2. Google Patents Alert (wenn registriert) — Alternative: direkter Aufruf mit Filtern `assignee=`, `cpc=`, `after=`.
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3. WIPO PATENTSCOPE für PCT-Anmeldungen.
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4. USPTO PPUBS für US-Anmeldungen (mit `.AN.`-Feld für Assignee).
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5. Delta-Liste bilden — nur **neue** Treffer seit letzter Iteration.
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### Bewertung pro Treffer
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Pro Treffer:
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- **Relevant** (rot): Trifft Mandanten-Produkt direkt — Verletzungsrisiko, Einspruchschance.
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- **Beobachtung** (gelb): Konkurrent ist in benachbartem Gebiet aktiv — Trendindikator.
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- **Hintergrund** (grün): Nicht relevant, dokumentiert.
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### Einspruchsfrist-Tracker
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Bei Treffern mit Status "erteilt" Frist berechnen:
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- **EP-Patent:** Art. 99 EPÜ — neun Monate ab Veröffentlichung der Erteilung.
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- **DE-Patent:** § 59 PatG — drei Monate ab Veröffentlichung der Erteilung.
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Frist im Output mit Stichtag dokumentieren.
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### Quartalsbericht
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Aggregierter Bericht alle drei Monate mit:
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- Anzahl neuer Treffer je Konkurrent
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- Schwerpunkt-Klassen
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- Auffällige Anmeldetrends
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- Aktuelle Einspruchsfristen
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- Empfehlungen (Einspruch / FTO-Recherche / Beobachtung)
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## Hinweise
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- **Konzern-Töchter.** Konkurrenten melden oft über Tochterfirmen an. Vor jedem Lauf prüfen, ob neue Töchter entstanden sind, die ergänzt werden sollten.
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- **Strohmann-Anmeldungen.** Manche Konzerne melden über Anwaltskanzleien oder Trustees an, um die Verbindung zu verschleiern. Hier hilft nur Recherche über Klassen + Schlagwörter, nicht über Anmeldername.
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- **Bezahl-Alerts.** PatBase Alert, Orbit, Patsnap und IPlytics bieten leistungsfähigere Alerts — vor allem für große Mandanten lohnt sich die Kombination mit dem frei zugänglichen Watch.
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- **Datenverzögerung.** Veröffentlichung erfolgt 18 Monate nach Prioritätstag. Konkurrenz-Anmeldungen werden also erst 1,5 Jahre nach dem Anmeldetag sichtbar.
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- **Nicht-Patent-Literatur.** Ergänzend Google Scholar Alerts und Konferenz-Listings (IEEE, ACM) — Konkurrenten reden oft schon auf Konferenzen, bevor die Anmeldung publiziert ist.
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## Output
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- **Delta-Tabelle** mit Spalten: Datum, Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Status, Klassen, Titel, Relevanz, Einspruchsfrist (wenn anwendbar), Link.
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- **Empfehlung pro Treffer:** weiter beobachten / FTO-Recherche / Einspruch vorbereiten / Lizenzdialog.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Überwachung.** Diese laufende Überwachung ist eine KI-gestützte Vorrecherche. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden — insbesondere bei Konzern-Konstruktionen mit Tochterfirmen ohne klare Namens-Bindung, bei Strohmann-Anmeldungen und bei Anmeldungen in nicht durchsuchten Klassen oder Sprachen. Einspruchsfristen sind durch die Patentanwältin in einer eigenständigen Prüfung der Veröffentlichungsdaten zu verifizieren bevor die Frist als verbindlich eingetragen wird.
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## Triage-Fragen vor Konkurrenten-Ueberwachung
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Bevor die Monitoring-Konfiguration eingerichtet wird, klaere:
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1. Sind alle relevanten Konkurrenten-Anmelder-Namen (inkl. Tochtergesellschaften und Strohmann-Kanzleien) erfasst?
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2. Welche CPC/IPC-Klassen und Schluesselbegriffe sollen fuer das Keyword-Monitoring eingesetzt werden?
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3. Ist eine Einspruchsfrist-Ueberwachung (9 Monate nach Erteilung, § 59 PatG / Art. 99 EPU) eingerichtet?
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4. Wird die 18-Monats-Veroeffentlichungsverzoegerung in der Strategieplanung beruecksichtigt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 328/87 (Drittbeobachtungen):** Im EPA-Erteilungsverfahren koennen Dritte Beobachtungen (Art. 115 EPU) einreichen, ohne am Verfahren beteiligt zu werden; durch fruehzeitige Beobachtung koennen relevante Entgegenhaltungen in das Pruefungsverfahren eingebracht werden, bevor ein formeller Einspruch noetig wird.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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<!-- AUDIT 27.05.2026
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Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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Massnahme: Datum und Leitsatz korrigiert auf tatsaechlichen Inhalt.
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Quelle: dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.09.2017&Aktenzeichen=X+ZB+1%2F17
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-->
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@@ -17,7 +17,7 @@ description: "UPC Unified im Plugin Patentrecherche: fachlicher Arbeitsgang mit
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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@@ -1,35 +1,23 @@
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name: wipo-stand-technik-ueberwachung-konkurrenten
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description: "Wipo Stand Technik Ueberwachung Konkurrenten im Plugin Patentrecherche: prüft konkret Wipo, Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung, Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von. Liefert priorisierten Output mit Norm-Pinpoints, Risikoampel und nächstem Schritt."
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description: "Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Wipo Stand Technik Ueberwachung Konkurrenten
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# Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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## Arbeitsbereich
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**Wipo Stand Technik Ueberwachung Konkurrenten** ordnet den Fall über die tragenden Prüffelder: Wipo, Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung, Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von. Zuerst wird das Feld bestimmt, das die Akte wirklich trägt; ergänzende Felder kommen nur hinzu, wenn sie dieselbe Frist, Zuständigkeit, Beweislast oder denselben Output berühren.
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## Prüffelder
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| Prüffeld | Fokus |
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| `spezial-wipo-compliance-dokumentation-und-akte` | Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. |
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| `stand-der-technik-recherche` | Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung. Identifiziert anhand des Erfindungsmaterials und der ermittelten CPC-IPC-Klassen die wichtigsten Veröffentlichungen die der Anmeldetag-Reife der Mandantenerfindung im Wege stehen koennten. Patent- und Nichtpatentliteratur (NPL) Aufsaetze Konferenzproceedings Dissertationen Datenblaetter Produktinformationen. Berücksichtigt § 3 Abs. 1 PatG Art. 54 Abs. 2 EPUe (Stand der Technik weltweit jede Sprache) und § 3 Abs. 2 PatG Art. 54 Abs. 3 EPUe (aeltere Anmeldungen nur Neuheitsschaedlich). Liefert Trefferdossiers mit Pinpoint auf Anspruch oder Absatz Bewertung als A X Y P E im Stil der EPA-Recherchezeichen. Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche. |
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| `ueberwachung-konkurrenten` | Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von Konkurrenten der Mandantin. Definiert Watch-Profile pro Mandant mit Anmelder-Namen (inklusive Konzern-Toechter und ehemaliger Schreibweisen), CPC-IPC-Klassen, Schlagwoerter, Territorien. Laeuft als woechentlicher oder monatlicher Job in Espacenet Smart Search Google Patents oder bei Bezahl-Tools wie PatBase Alert. Liefert Delta-Liste neuer Treffer seit letzter Iteration mit Bewertung relevant oder nicht relevant. Erinnert an Einspruchsfrist Art. 99 EPUe neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung. Disclaimer Vollständigkeit nicht garantiert insbesondere bei Konzern-Konstruktionen und Tochterfirmen ohne klare Namens-Bindung. |
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Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle und Ziel im Patentrecherche und FTO klären: Welche Partei vertritt der Mandant, welcher Ergebnistyp ist gefragt (Schriftsatz, Bescheidprüfung, Vertragsentwurf, Eilantrag, Stellungnahme)? Welches der oben gelisteten Prüffelder trägt die Akte wirklich?
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Prüffelder im Detail
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## 1. `spezial-wipo-compliance-dokumentation-und-akte`
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**Fokus:** Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk im Plugin patentrecherche; schärft Rollen, Belege, Fachnormen, Risiken, Gegenargumente und nächsten verwertbaren Schritt statt austauschbarer Standardprüfung.
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# Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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## Spezialwissen
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## Spezialwissen: Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk
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- **Spezialgegenstand:** Wipo: Compliance-Dokumentation und Aktenvermerk / wipo compliance dokumentation und akte. Der Skill löst diese konkrete Lage und darf nicht in allgemeines Routing ausweichen.
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@@ -65,246 +53,3 @@ Wenn Unterlagen vorhanden sind, arbeite zuerst aus den Unterlagen. Stelle nur R
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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- Paywall-Literatur nur verwerten, wenn sie von der Nutzerin oder dem Nutzer als Text bereitgestellt wurde; dann nicht als frei verifizierte Quelle ausgeben.
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## 2. `stand-der-technik-recherche`
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**Fokus:** Recherche Stand der Technik vor eigener Patentanmeldung. Identifiziert anhand des Erfindungsmaterials und der ermittelten CPC-IPC-Klassen die wichtigsten Veröffentlichungen die der Anmeldetag-Reife der Mandantenerfindung im Wege stehen koennten. Patent- und Nichtpatentliteratur (NPL) Aufsaetze Konferenzproceedings Dissertationen Datenblaetter Produktinformationen. Berücksichtigt § 3 Abs. 1 PatG Art. 54 Abs. 2 EPUe (Stand der Technik weltweit jede Sprache) und § 3 Abs. 2 PatG Art. 54 Abs. 3 EPUe (aeltere Anmeldungen nur Neuheitsschaedlich). Liefert Trefferdossiers mit Pinpoint auf Anspruch oder Absatz Bewertung als A X Y P E im Stil der EPA-Recherchezeichen. Disclaimer Vorrecherche keine amtliche Recherche.
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# stand-der-technik-recherche
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## Zweck
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Vor einer eigenen Patentanmeldung der Mandantin (oder zur Beratung der Mandantin "lohnt sich die Anmeldung?") wird der Stand der Technik recherchiert. Dieses Skill nutzt die Treffer aus `agentische-datenbank-recherche` und ordnet sie methodisch ein.
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## Rechtsrahmen
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- **§ 3 Abs. 1 PatG / Art. 54 Abs. 2 EPÜ.** Stand der Technik ist alles, was vor dem Anmeldetag (oder Prioritätstag) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist — schriftlich, mündlich, durch Benutzung oder in sonstiger Weise. **Weltweit. In jeder Sprache.**
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||||
- **§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ.** Ältere nationale / EP-Anmeldungen mit früherem Anmelde-/Prioritätstag, aber später veröffentlicht, gelten **nur für die Neuheit** als Stand der Technik, **nicht für die erfinderische Tätigkeit**. Wichtig bei der Bewertung.
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||||
- **§ 3 Abs. 5 PatG / Art. 55 EPÜ.** Sechs-Monats-Frist für unschädliche Offenbarungen wegen offensichtlichen Missbrauchs (§ 3 Abs. 5 PatG) oder anlässlich amtlich anerkannter Ausstellungen — eng auszulegen.
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## Material
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1. **Aus `agentische-datenbank-recherche`** — die strukturierte Treffertabelle aus Patentdatenbanken.
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2. **NPL-Recherche** ergänzend:
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- **Google Scholar** (`https://scholar.google.com`) — Aufsätze, Dissertationen, Konferenz-Proceedings.
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- **Crossref / Lens.org** (`https://www.lens.org`) — DOI-basierte Recherche; Lens kombiniert Patente und NPL.
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||||
- **arXiv** (`https://arxiv.org`) — bei Informatik, Mathematik, Physik wichtig.
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||||
- **PubMed** (`https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov`) — Life Sciences / Biotech.
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||||
- **IEEE Xplore**, **ACM Digital Library**, **SpringerLink**, **ScienceDirect** — wenn die Kanzlei Zugänge hat.
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||||
3. **Öffentliche Vorbenutzungen** — Produkt-Datenblätter, Konferenzvorträge, Messeauftritte, frühere Patente derselben Mandantin (Selbstbeschwerde). **Internet Archive Wayback Machine** (`https://web.archive.org`) ist hilfreich, um Vorveröffentlichungstage zu sichern.
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## Ablauf
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### Schritt 1: Anmeldetag der Mandantin festlegen
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Wenn die Anmeldung noch nicht eingereicht ist: voraussichtlicher Anmeldetag (heute oder geplant). **Alles, was vor diesem Tag veröffentlicht ist, ist relevant.** Maßgeblich ist die Veröffentlichung — das Datum der Veröffentlichung, nicht das Datum der Anmeldung der entgegenstehenden Veröffentlichung.
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||||
Achtung: § 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ — auch ältere, noch nicht veröffentlichte Anmeldungen können einschlägig sein, **nur für die Neuheit**.
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### Schritt 2: Recherchezeichen vergeben
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EPA-übliche Recherchezeichen, hier zur internen Sortierung übernommen:
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- **X** — besonders relevant, **alleine** neuheitsschädlich (wenn alle Merkmale des Hauptanspruchs vorweggenommen sind)
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- **Y** — besonders relevant, **in Kombination mit anderen** für erfinderische Tätigkeit schädlich
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- **A** — allgemeiner Stand der Technik, Hintergrund
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- **P** — Zwischenliteratur, **veröffentlicht zwischen Prioritätsdatum und Anmeldetag** der Mandantin — nur dann relevant, wenn Priorität nicht wirksam ist
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- **E** — ältere Anmeldung mit **früherem** Prioritätstag, später veröffentlicht (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ)
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||||
- **L** — wird in Rechercheberichten zitiert, wenn sie die Glaubhaftigkeit des Patents in Frage stellt (selten)
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- **T** — theoretische Grundlage / Stand der Technik nach Anmeldetag, wird nur zitiert, wenn die Erfindung damit begründet wird
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### Schritt 3: Pinpoint pro Treffer
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Pro Treffer eine kurze Dossierseite:
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```
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Treffer: EP 3 456 789 A1
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Anmelder: Siemens AG
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Anmeldetag: 15.03.2019 Prio: 14.03.2018
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Klassifikation: CPC H02J 3/14
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Recherchezeichen: X
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Relevanter Pinpoint:
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Anspruch 1, Merkmale a)-d) decken sich mit Anspruch 1 der Mandantenerfindung;
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Absatz [0023]-[0027] (Bezugszeichen 12, 14) beschreibt baugleiches Verfahren.
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Bewertung: Hauptanspruch der Mandantenerfindung ist gegen diesen Treffer nicht neuheitsfähig.
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Empfehlung: Anspruchsformulierung anpassen oder Erfindung in Richtung verbleibender Merkmale eingrenzen.
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Link: https://worldwide.espacenet.com/patent/search/family/.../publication/EP3456789A1
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```
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### Schritt 4: NPL-Treffer parallel dokumentieren
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Aufsätze / Datenblätter / Wayback-Snapshot werden im gleichen Schema dokumentiert, mit DOI, Veröffentlichungsdatum, Pinpoint (Seite / Abschnitt).
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### Schritt 5: Synthese
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- **Anzahl X-Treffer** (= Erfindung nicht neu im Sinne des § 3 PatG)
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- **Anzahl Y-Treffer** (= Erfindung nicht erfinderisch im Sinne des § 4 PatG)
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- **Anzahl A-Treffer** (= reine Hintergrund-Dokumente)
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- **Anzahl P/E-Treffer** (= Prioritäts-/Art. 54(3)-Treffer, gesondert behandeln)
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- **Anzahl NPL-Treffer**
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Empfehlung an die Patentanwältin:
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- Erfindung in der jetzigen Formulierung anmeldungsfähig
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- Anmeldung mit eingegrenztem Anspruch sinnvoll (Vorschlag: …)
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- Anmeldung nicht sinnvoll, Erfindung wahrscheinlich nicht patentfähig
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- Anmeldung in anderem Schutzbereich (Gebrauchsmuster nach GebrMG, das mit anderem Stand der Technik arbeitet) eventuell sinnvoll
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## Hinweise
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- **Volltextsuche in allen Sprachen** ist nicht möglich. Klar kommunizieren.
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- **Geheime ältere Anmeldungen** (Art. 54(3) EPÜ-Anmeldungen, die noch nicht publiziert sind) sind beim Recherche-Tag **nicht** erfassbar. Erst nach Ablauf der 18-Monats-Geheimhaltungsfrist.
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- **Selbst-Beschwerde:** Frühere Anmeldungen der Mandantin selbst können neuheitsschädlich sein — § 3 PatG kennt keine "eigene" Ausnahme. **Mandant ausdrücklich fragen**, ob es frühere Anmeldungen oder Veröffentlichungen gibt.
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- **Vorträge / Messen** der Mandantin in den letzten 18 Monaten erfragen — nicht selten erfolgt dort eine offenkundige Vorbenutzung.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Recherche.** Diese Stand-der-Technik-Recherche ist eine KI-gestützte Vorrecherche und keine amtliche Recherche. Geheime ältere Anmeldungen (§ 3 Abs. 2 PatG / Art. 54 Abs. 3 EPÜ) sind erst nach Ablauf der 18-Monats-Frist erfassbar. Nicht-deutsche, nicht-englische und nicht-französische Volltexte werden nicht vollständig durchsucht. Die Bewertung als X/Y/A/P/E ist eine vorläufige Einschätzung — die amtliche Recherche durch DPMA oder EPA kann zu anderen Ergebnissen kommen.
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## Triage-Fragen vor Stand-der-Technik-Recherche
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Bevor die Recherche begonnen wird, klaere:
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1. Was ist der Prioritaetszeitpunkt — nach diesem Datum relevante Dokumente sind nicht massgeblich (§ 3 I PatG)?
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2. Gibt es bekannte Vorveröffentlichungen durch den Mandanten selbst (Messevortrag, Dissertation, Produktkatalog)?
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3. Sind Nicht-Patent-Literatur (NPL) — Aufsaetze, Normen, Konferenz-Proceedings — fuer das Technikgebiet besonders relevant?
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4. Welcher Fachmann ist massgeblich (IPC/CPC-basierte Einordnung des Technikgebiets)?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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## 3. `ueberwachung-konkurrenten`
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**Fokus:** Laufende Überwachung neuer Patentanmeldungen von Konkurrenten der Mandantin. Definiert Watch-Profile pro Mandant mit Anmelder-Namen (inklusive Konzern-Toechter und ehemaliger Schreibweisen), CPC-IPC-Klassen, Schlagwoerter, Territorien. Laeuft als woechentlicher oder monatlicher Job in Espacenet Smart Search Google Patents oder bei Bezahl-Tools wie PatBase Alert. Liefert Delta-Liste neuer Treffer seit letzter Iteration mit Bewertung relevant oder nicht relevant. Erinnert an Einspruchsfrist Art. 99 EPUe neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung. Disclaimer Vollständigkeit nicht garantiert insbesondere bei Konzern-Konstruktionen und Tochterfirmen ohne klare Namens-Bindung.
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# überwachung-konkurrenten
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## Zweck
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Für viele Mandanten — insbesondere Mittelstands- und Konzernkundinnen — ist es wichtig, **neue Anmeldungen** von Konkurrenten frühzeitig zu erkennen. Anwendungsfälle:
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- **Einspruch** rechtzeitig einlegen (Art. 99 EPÜ — neun Monate ab Erteilungs-Veröffentlichung).
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- **FTO-Risiken** vor Markteintritt erkennen.
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- **Technologie-Strategie** der Konkurrenz beobachten.
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- **Lizenzverhandlungen** vorbereiten.
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## Watch-Profil
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Pro Mandant ein Watch-Profil. Felder:
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```yaml
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mandant: Beispiel GmbH
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profil_name: Watch_Beispiel_2026
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anmelder:
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- "Siemens AG"
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- "Siemens Aktiengesellschaft" # alte Schreibweise
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- "Siemens Energy AG" # ehemalige Tochter, ggf. relevant
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- "Siemens Mobility GmbH"
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- "Siemens Healthineers AG"
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klassen_cpc:
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- H02J 3/14
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- H02J 3/00
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- Y02E 60/00
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schlagworte_und:
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- "lastmanagement"
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- "demand response"
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schlagworte_oder:
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- "smart grid"
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- "intelligentes Netz"
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territorien: [DE, EP, US, JP, CN, KR, WO]
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zeitfenster: ab Anmeldetag 01.01.2024
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publikationsstatus: [Anmeldung, Erteilung]
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intervall: woechentlich
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naechste_iteration: 27.05.2026
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```
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## Ablauf
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### Initial-Lauf
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1. Watch-Profil mit der Mandantin durchgehen — Konkurrenten benennen, Konzern-Töchter dazu, ehemalige Namen und Schreibvarianten ergänzen.
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2. Klassen über `klassifikation-cpc-ipc` festlegen.
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3. Schlagwörter aus dem Mandanten-Technikfokus.
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4. Territorien aus den Märkten der Mandantin.
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5. Erste Vollrecherche der letzten 24 Monate als Baseline — Treffer dokumentieren.
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6. Intervall festlegen (wöchentlich / monatlich / vierteljährlich).
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### Iteration
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Pro Iteration (z. B. wöchentlich):
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1. Espacenet Smart Search mit Anmelder + Klassen + Schlagwörter, Datumsfilter "neu seit letzter Iteration".
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2. Google Patents Alert (wenn registriert) — Alternative: direkter Aufruf mit Filtern `assignee=`, `cpc=`, `after=`.
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3. WIPO PATENTSCOPE für PCT-Anmeldungen.
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4. USPTO PPUBS für US-Anmeldungen (mit `.AN.`-Feld für Assignee).
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5. Delta-Liste bilden — nur **neue** Treffer seit letzter Iteration.
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### Bewertung pro Treffer
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Pro Treffer:
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- **Relevant** (rot): Trifft Mandanten-Produkt direkt — Verletzungsrisiko, Einspruchschance.
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- **Beobachtung** (gelb): Konkurrent ist in benachbartem Gebiet aktiv — Trendindikator.
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- **Hintergrund** (grün): Nicht relevant, dokumentiert.
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### Einspruchsfrist-Tracker
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Bei Treffern mit Status "erteilt" Frist berechnen:
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- **EP-Patent:** Art. 99 EPÜ — neun Monate ab Veröffentlichung der Erteilung.
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- **DE-Patent:** § 59 PatG — drei Monate ab Veröffentlichung der Erteilung.
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Frist im Output mit Stichtag dokumentieren.
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### Quartalsbericht
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Aggregierter Bericht alle drei Monate mit:
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- Anzahl neuer Treffer je Konkurrent
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- Schwerpunkt-Klassen
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- Auffällige Anmeldetrends
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- Aktuelle Einspruchsfristen
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- Empfehlungen (Einspruch / FTO-Recherche / Beobachtung)
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## Hinweise
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- **Konzern-Töchter.** Konkurrenten melden oft über Tochterfirmen an. Vor jedem Lauf prüfen, ob neue Töchter entstanden sind, die ergänzt werden sollten.
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- **Strohmann-Anmeldungen.** Manche Konzerne melden über Anwaltskanzleien oder Trustees an, um die Verbindung zu verschleiern. Hier hilft nur Recherche über Klassen + Schlagwörter, nicht über Anmeldername.
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- **Bezahl-Alerts.** PatBase Alert, Orbit, Patsnap und IPlytics bieten leistungsfähigere Alerts — vor allem für große Mandanten lohnt sich die Kombination mit dem frei zugänglichen Watch.
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- **Datenverzögerung.** Veröffentlichung erfolgt 18 Monate nach Prioritätstag. Konkurrenz-Anmeldungen werden also erst 1,5 Jahre nach dem Anmeldetag sichtbar.
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- **Nicht-Patent-Literatur.** Ergänzend Google Scholar Alerts und Konferenz-Listings (IEEE, ACM) — Konkurrenten reden oft schon auf Konferenzen, bevor die Anmeldung publiziert ist.
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## Output
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- **Delta-Tabelle** mit Spalten: Datum, Veröff.-Nr., Anmelder, Anmeldetag, Status, Klassen, Titel, Relevanz, Einspruchsfrist (wenn anwendbar), Link.
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- **Empfehlung pro Treffer:** weiter beobachten / FTO-Recherche / Einspruch vorbereiten / Lizenzdialog.
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## Disclaimer
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> **Hinweis zur Überwachung.** Diese laufende Überwachung ist eine KI-gestützte Vorrecherche. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden — insbesondere bei Konzern-Konstruktionen mit Tochterfirmen ohne klare Namens-Bindung, bei Strohmann-Anmeldungen und bei Anmeldungen in nicht durchsuchten Klassen oder Sprachen. Einspruchsfristen sind durch die Patentanwältin in einer eigenständigen Prüfung der Veröffentlichungsdaten zu verifizieren bevor die Frist als verbindlich eingetragen wird.
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## Triage-Fragen vor Konkurrenten-Ueberwachung
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Bevor die Monitoring-Konfiguration eingerichtet wird, klaere:
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1. Sind alle relevanten Konkurrenten-Anmelder-Namen (inkl. Tochtergesellschaften und Strohmann-Kanzleien) erfasst?
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2. Welche CPC/IPC-Klassen und Schluesselbegriffe sollen fuer das Keyword-Monitoring eingesetzt werden?
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3. Ist eine Einspruchsfrist-Ueberwachung (9 Monate nach Erteilung, § 59 PatG / Art. 99 EPU) eingerichtet?
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4. Wird die 18-Monats-Veroeffentlichungsverzoegerung in der Strategieplanung beruecksichtigt?
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## Aktuelle Rechtsprechung
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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> **EPA, Technische Beschwerdekammer, T 328/87 (Drittbeobachtungen):** Im EPA-Erteilungsverfahren koennen Dritte Beobachtungen (Art. 115 EPU) einreichen, ohne am Verfahren beteiligt zu werden; durch fruehzeitige Beobachtung koennen relevante Entgegenhaltungen in das Pruefungsverfahren eingebracht werden, bevor ein formeller Einspruch noetig wird.
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> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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||||
<!-- AUDIT 27.05.2026
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||||
Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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Massnahme: Datum und Leitsatz korrigiert auf tatsaechlichen Inhalt.
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||||
Quelle: dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=19.09.2017&Aktenzeichen=X+ZB+1%2F17
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||||
-->
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||||
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||||
@@ -0,0 +1,49 @@
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||||
---
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||||
name: workflow-chronologie-und-belegmatrix
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||||
description: "Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Chronologie und Belegmatrix
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## Arbeitsbereich
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Chronologie und Belegmatrix: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
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## Arbeitsweg
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||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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||||
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||||
## Spezialwissen
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||||
## Aufgabe
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||||
Dieses Modul bearbeitet: Chronologie und Belegmatrix im Plugin patentrecherche: macht aus unordentlichem Material eine Timeline mit Belegstellen und offenen Widersprüchen..
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## Einstieg
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||||
Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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||||
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||||
## Arbeitsworkflow
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||||
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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||||
3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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||||
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||||
## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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||||
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||||
## Quellenregel
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||||
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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||||
@@ -0,0 +1,49 @@
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---
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||||
name: workflow-fristen-und-risikoampel
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||||
description: "Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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||||
# Fristen- und Risikoampel
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||||
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||||
## Arbeitsbereich
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||||
Fristen- und Risikoampel: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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||||
|
||||
## Arbeitsweg
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||||
|
||||
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
|
||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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||||
Dieses Modul bearbeitet: Fristen- und Risikoampel im Plugin patentrecherche: macht eine Sofortampel für Frist, Zuständigkeit, Haftung, Eilbedarf und fehlende Unterlagen..
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## Einstieg
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||||
Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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||||
1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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||||
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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||||
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||||
## Arbeitsworkflow
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||||
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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||||
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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||||
3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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||||
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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||||
|
||||
## Output-Standard
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||||
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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||||
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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||||
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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||||
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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||||
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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@@ -0,0 +1,61 @@
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name: workflow-redteam-qualitygate
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description: "Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton: eigenständiges Prüffeld mit Norm-/Quellencheck, Risikoampel und verwertbarem Output."
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# Red-Team Qualitygate
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## Arbeitsbereich
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Red-Team Qualitygate: prüft das Ergebnis auf Halluzinationen, Fristenfehler, Zuständigkeit, Quellen, Beweise und Ton. Die Prüfung konzentriert sich auf dieses Prüffeld und trennt Rolle, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und gewünschten Output.
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## Arbeitsweg
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
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||||
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: EPÜ R. 36 Teilanmeldung, PatG § 41 Priorität 12 Monate, USPTO Provisional 12 Monate, EPO Recherchebericht typ. 6 Monate.
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||||
- Tragende Normen verifizieren: PatG §§ 1, 3, 4, 9, 10, 139, EPÜ Art. 54, 56, 64, 69, 87 ff., Straßburger IPC-Abkommen, PCT, Espacenet-Datenbankzugriff, DEPATISnet-Bedingungen — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
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||||
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Patentanmelder, Patentanwalt, DPMA-Prüfer, EPO-Examiner, USPTO, WIPO, Wettbewerber.
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||||
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Recherchebericht, FTO-Gutachten, Patentlandschaftsanalyse, Espacenet/DEPATISnet/Patentscope/PatFT-Ausdruck, IPC-Klassifikationsbaum — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
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## Spezialwissen
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## Aufgabe
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Dieser Prüffeld prüft Recherche-Ergebnisse vor Lieferung an Mandant oder Mandantin auf typische Fehler: unvollständige Suchstrategie, übersehene Klassen, falscher Stichtag, fehlende NPL-Berücksichtigung, Verwechslung Veröffentlichungstyp.
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## Red-Team-Punkte Patentrecherche
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- **Suchstrategie dokumentiert?** Datenbank, Datum, Boolean-String, IPC/CPC-Klassen, Sprachen, Trefferzahl, Auswahlbegründung.
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- **IPC + CPC** beide eingesetzt? CPC ist feinere kooperative Klassifikation (EPA/USPTO); reine IPC verliert Recall.
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- **Sprachen breit genug?** Englisch + Deutsch + Französisch + Japanisch + Chinesisch (per maschineller Übersetzung in Espacenet/Patentscope).
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- **Stichtag korrekt?** Prioritätstag (für Neuheit), nicht Anmeldetag, nicht Veröffentlichungstag.
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- **NPL (Non-Patent-Literature) berücksichtigt?** Konferenzbeiträge, Master-/Doktorarbeiten, GitHub-Commits, Whitepaper, Pre-Prints (arXiv) -- können neuheitsschädlich sein.
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- **Veröffentlichungstyp korrekt?** EP -A1 (Offenlegung mit Recherche), -A2 (Offenlegung ohne Recherche), -A3 (Recherche nachgereicht), -B1 (erteilte Fassung), -B2 (Einspruchsänderung).
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- **Statuscheck:** in Kraft, abgelaufen, erloschen, validiert in welchen Ländern?
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- **UPC-Opt-out:** für die Validity-/FTO-Bewertung wichtig: bleibt EPÜ-Patent unter UPC-Zuständigkeit oder Opt-out gemeldet?
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- **Familienanalyse:** Geschwistermarken in anderen Jurisdiktionen, INPADOC-Familie.
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- Falle: aus dem Modell Patentnummern oder Zitate "ergänzen" -- jede Nummer im Register live verifizieren.
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## Einstieg
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Prüfe zuerst das vorhandene Material. Stelle nur Rückfragen, die die nächste fachliche Weiche verändern:
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1. Wer fragt in welcher Rolle?
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2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
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3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
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4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
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## Arbeitsworkflow
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1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
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2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
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3. Passende Fachmodule aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
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4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
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## Output-Standard
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- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
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- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
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- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
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||||
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
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## Quellenregel
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- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
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- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
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||||
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
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||||
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
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