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2026-06-01 12:38:59 +02:00

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Codex-Instruktion: Skill-Tiefe-Boost auf Anthropic-Niveau

Adressat: Codex (oder ein anderer ausfuehrender Agent) Auftraggeber: Tom Braegel Ziel: Skills im Repo claude-fuer-deutsches-recht selektiv auf das Tiefe-Niveau von anthropics/claude-for-legal bringen - ohne generisches Aufpumpen. Stattdessen: praezise, rechtsgebietsspezifisch, mit echten Normen, Rechtsprechung, Workflowschritten und Negativ-Abgrenzungen.

WICHTIG - LIES ZUERST: CODEX-SELEKTION-welche-skills-tief.md (selbe Ordner). Dort steht, welche Plugins/Skills auf Anthropic-Tiefe gehoeren (Klasse A - rund 70 Plugins, Grosskanzlei/Inhouse-Counsel/MCP-anbindbar/mandatsbegleitend), welche nur einen Teilausbau bekommen (Klasse B) und welche kurz bleiben muessen (Klasse C - Verbraucher-Selbsthilfe, Tool-Skills, Studium). Wende die untenstehenden Pflicht-Sektionen NUR auf Klasse A in voller Tiefe an.

Anthropic-Repo zum Selbst-Nachschauen: https://github.com/anthropics/claude-for-legal Schau dir gerne selbst nochmal an, wie Anthropic seine Skills strukturiert - vor allem litigation-discovery/skills/, transactional-ma/skills/, legal-research/skills/, cold-start-interview/, customize/, matter-workspace/ und managed-agent-cookbooks/. Das ist der Massstab. Anthropic schreibt fuer US-Grosskanzleien und Inhouse-Counsel mit MCP-Anbindung an Westlaw, CourtListener, iManage, Slack und Mandanten, die ein Skill ein ganzes Mandantenleben begleitet - daher die Laenge. Wir uebernehmen das Modell nur dort, wo dieser Kontext bei uns passt.

Branch: Diese Instruktion liegt auf anthropic-patterns-experimente. Codex arbeitet auf einem eigenen Branch davon, z.B. codex-skill-boost-batch-N. Niemals direkt in main mergen, ohne Tom zu fragen.

Autor-Identitaet: Klotzkette / 39582916+Klotzkette@users.noreply.github.com Keine Claude/AI/Codex-Erwaehnung in Commit-Messages.


0. Grundregeln (HARD CONSTRAINTS)

Diese Regeln sind nicht verhandelbar. Verletzung = Validator-Fehler = PR abgelehnt.

  1. Niemals den Pfad /home/user/workspace/claude-fuer-deutsches-recht anfassen. Codex arbeitet auf einem Workclone unter /tmp/....

  2. Frontmatter-Whitelist. Erlaubt sind in SKILL.md NUR: name, description. Verboten: triggers, when_to_use, language, rechtsgebiet, license, argument-hint, user-invocable, allowed_tools, tools, model, adapted_from, version, related_skills. (Wir koennen argument-hint spaeter freischalten, aber nicht in diesem Batch.)

  3. description <= 1024 Zeichen, ASCII-kompatibel.

    • Verboten in description: \d\s*,\s*\d (Komma-Zahl-Falle), XML-Pfeil -> oder <-, doppelte Anfuehrungszeichen " darin.
    • Body (unter dem Frontmatter) darf alles enthalten - hier sind Umlaute, Sonderzeichen und lange Saetze in Ordnung.
  4. name <= 64 ASCII kebab-case. Slug wird niemals geaendert. Wir benennen keine bestehenden Skills um.

  5. Plugin-Namen werden niemals umbenannt.

  6. Quellenregel: Erlaubt sind nur Zitate aus dejure.org, openjur.de, bundesgerichtshof.de, bundesverfassungsgericht.de, curia.europa.eu. Verboten allein: BeckRS, anwalt24.de. Aufsaetze brauchen Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft, Seite. Kommentare: Bearbeiter und Randnummer.

  7. Testakten anfassen ist tabu. Alles unterhalb von testakten/, beispielakte-*/, fluggastrechte-familie-braeutigam/, betreuung-hildegard-sauer/ etc. bleibt unveraendert. Diese Ordner haben bewusst KEIN YAML-Frontmatter.

  8. Bestehende Inhalte werden nicht geloescht. Nur ergaenzt, vertieft, strukturiert. Wenn ein Skill bereits einen Abschnitt "Pruefraster" hat, wird der ausgebaut, nicht ersetzt.

  9. Validatoren MUESSEN gruen sein vor jedem Push:

    python3 scripts/validate-yaml-frontmatter.py
    node scripts/validate-plugin-structure.mjs
    
  10. Bevor du pushst: git fetch origin main und sicherstellen, dass du nicht Tom's parallele Arbeit ueberschreibst.


1. Zielprofil: was "Anthropic-Tiefe" konkret bedeutet

Anthropic-Skills sind im Median ~11.000 Zeichen, unsere ~4.500. Ziel: Median-Boost auf 9.000-11.000 Zeichen pro Skill, aber NICHT durch Bullshit- Fueller. Jeder neue Zeichen muss inhaltlich zaehlen.

1.1 Pflicht-Sektionen pro Skill (in dieser Reihenfolge)

Jeder Skill nach dem Boost hat mindestens diese Sektionen. Wenn eine schon existiert, wird sie ausgebaut, nicht ueberschrieben.

# {Titel des Skills}

## Zweck
## Wann wird dieser Skill aufgerufen
## Voraussetzungen und Kontext laden
## Workflow (nummeriert, 5-12 Schritte)
## Pruefraster im Gutachtenstil
## Output-Module
## Quellen und Zitierregel
## Hand-Off zu anderen Skills
## Was dieser Skill nicht macht
## Berufsrechtliche Hinweise

Optional, wenn rechtsgebietsbedingt sinnvoll:

## Mandantenkommunikation
## Fristen-Logik
## Vergleich mit anderen Rechtsordnungen (nur EU/Common-Law-Bezug)
## Standardisierte Datei-Outputs (matter.md / history.md / chronology.md)

1.2 Was JEDE Sektion enthalten muss

## Zweck (200-400 Zeichen)

  • Ein Satz "Wofuer ist dieser Skill da."
  • Ein Satz "Welches typische Mandatsproblem loest er."
  • Ein Satz "Welche Adressatengruppe (Anwalt, Referendar, Selbstvertreter, Verwalter, Studierende)."
  • KEINE Werbung. KEIN Marketing-Sprech.

## Wann wird dieser Skill aufgerufen (300-600 Zeichen)

  • Konkrete Trigger-Saetze, die der User typisch sagt:

    "Ich bekomme eine Klage von ..." "Soll ich Einspruch einlegen gegen ..." "Wie pruefe ich ..."

  • Auch Negativ: "Wenn der User stattdessen X fragt, gehoert das zu Skill Y."

## Voraussetzungen und Kontext laden (400-800 Zeichen)

  • Welche Unterlagen sollten vorliegen (Bescheid, Vertrag, Schriftsatz, Akte).
  • Welche Stammdaten brauchen wir (Mandantenrolle, Jurisdiktion, Frist).
  • Wenn das Repo ein matters/<slug>/matter.md-Schema hat (siehe Sektion 4), hier referenzieren: "Lies matter.md falls vorhanden, sonst frage nach."
  • Eine Kurzliste der Variablen, die im Workflow gebraucht werden.

## Workflow (1500-3500 Zeichen)

  • 5-12 nummerierte Schritte.
  • Jeder Schritt: knapp, aktiv formuliert, mit konkreter Aktion und konkretem Output.
  • Beispiel-Stil:
    1. Frist berechnen. Pruefe Zustellungsdatum, Wochenende, Feiertag. Wenn ein Tag fehlt: Hinweis "Zustellung unklar - im Bundeszentralregister oder beim Mandanten nachfragen." Schreibe Frist im Format YYYY-MM-DD.
  • Bei mehreren Faellen: Unterpunkte 4.1, 4.2 (z.B. fuer Klaeger- vs Beklagten- Seite, fuer Verbraucher vs Unternehmer, fuer Eilfall vs Standardfall).

## Pruefraster im Gutachtenstil (1500-3000 Zeichen)

  • Obersatz / Definition / Subsumtion / Zwischenergebnis pro Tatbestandsmerkmal.
  • KEIN Anglo-Stil. Deutsches Gutachten.
  • Konkrete Normen mit Absatz, Satz, Nummer.
  • Konkrete Rechtsprechung mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und pruefbarem Link auf dejure.org oder openjur.de.
  • Wo BGH/BVerfG/EuGH einschlaegig: zwingend zitieren.

## Output-Module (300-800 Zeichen)

  • Was soll der Skill am Ende produzieren:
    • Gutachten? (mit Aufbau)
    • Schriftsatz-Geruest? (mit Adressat, Rubrum, Antrag)
    • Tabelle/Checkliste?
    • Anschreiben an Mandant?
    • Erinnerungseintrag im matter.md?
  • Jeweils stichpunktartig.

## Quellen und Zitierregel (300-500 Zeichen)

  • Wiederholung der Repo-Regel: nur freie pruefbare Quellen, keine BeckRS- Allein, kein anwalt24.
  • Konkrete Datenbanken pro Rechtsgebiet:
    • Insolvenzrecht: bundesgerichtshof.de, openjur.de
    • Verwaltungsrecht: bundesverwaltungsgericht.de, dejure.org
    • EU: curia.europa.eu, eur-lex.europa.eu
    • Verfassungsrecht: bundesverfassungsgericht.de
  • Quellen-Tags: [BGH-Datenbank], [dejure.org], [openjur.de], [Web-Recherche - pruefen], [Modellwissen - pruefen], [Mandant].

## Hand-Off zu anderen Skills (200-500 Zeichen)

  • Konkrete Plugin-Slash-Befehle als Folgeskills:

    Nach diesem Skill weiter mit:

    • /fachanwalt-strafrecht:strafr-haftpruefung-haftbeschwerde-workflow wenn der Mandant in U-Haft sitzt.
    • /aktenaufbereiter-strafrecht:akt-zeitstrahl-bauleiter wenn ein Zeitstrahl benoetigt wird.
  • Verwende immer den vollen Pfad /<plugin>:<skill-name>.

## Was dieser Skill nicht macht (400-900 Zeichen)

  • 4-7 Punkte mit expliziter Negativ-Abgrenzung. Beispiel-Stil aus Anthropic:
    • Ersetzt nicht das anwaltliche Mandatsverhaeltnis. Der Skill erstellt eine Vorlage, kein Mandatsangebot.
    • Berechnet Fristen vorlaeufig. Endgueltig zaehlt das Gericht. Bei Eilfall immer mit eigener Frist-Berechnung gegenchecken.
    • Trifft keine taktische Entscheidung. Verteidigungs- oder Klagestrategie waehlt der Anwalt, nicht der Skill.
  • Dieser Abschnitt ist wichtiger als der Workflow. Er verhindert Halluzinations- und Berufsrechtsschaeden.

## Berufsrechtliche Hinweise (300-600 Zeichen)

  • § 43a BRAO Schweigepflicht bei Drittakten.
  • § 49b BRAO Honorarvereinbarung wenn der Skill ein Anschreiben generiert.
  • § 3 RDG bei Nicht-Anwaelten (Verbraucherzentrale-Skills, Studi-Skills).
  • DSGVO Art. 6 wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.
  • Standardsatz: "Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt."

2. Rechtsgebietsspezifische Tiefe (KEIN GENERISCHES AUFPUMPEN)

Das ist der entscheidende Punkt. Boost passiert NUR mit echtem Fach-Inhalt. Pro Rechtsgebiet ein Cheat-Sheet, was hineingehoert.

2.1 Strafrecht / OWi

  • Normen-Mindestkern: §§ 46 StGB Strafzumessung, § 153/153a StPO Verfahrenseinstellung, § 257c StPO Verstaendigung, § 407 StPO Strafbefehl, §§ 112 ff. StPO U-Haft, § 24 StGB Ruecktritt.
  • Verfahrensphasen: Ermittlungs- / Zwischen- / Hauptverfahren / Rechtsmittel
  • Akteneinsicht: § 147 StPO mit Implied Undertaking
  • Pflicht-Rechtsprechung: BGHSt-Bezuege, BVerfG zu fairem Verfahren, EGMR zu Art. 6 EMRK.

2.2 Insolvenzrecht

  • Normen: § 17 (ZU), § 19 (Ueberschuldung), § 15a (Antragspflicht), §§ 129 ff. (Anfechtung), §§ 270 ff. (Eigenverwaltung).
  • StaRUG-Kontext: Frueherkennung § 1 StaRUG, Restrukturierungsplan §§ 9 ff., Stabilisierung §§ 49 ff.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BGHZ zu Vorsatzanfechtung, zu Cash-Pool, zu Eigenverwaltung-Bescheinigung nach § 270d.
  • Praxis: IDW S 11 (Fortbestehensprognose), IDW S 6 (Sanierungskonzept).

2.3 Mietrecht / WEG

  • Normen: §§ 535-580a BGB (Wohnraum), §§ 555a-559b (Modernisierung), §§ 573 ff. (Kuendigung), § 556 (Betriebskosten); WEG nach Reform 2020.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BGH zu Schoenheitsreparaturen, zu Eigenbedarfskuendigung, zu Betriebskostenabrechnung-Formalitaet.
  • Schnittstellen: Mietminderung & Mangel-Anzeige; Sozialklausel § 574 BGB.

2.4 Arbeitsrecht

  • Normen: KSchG, BetrVG, AGG, NachweisG (Reform 2022), TzBfG, TVG, ArbZG, ArbSchG.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BAG-Entscheidungen zu KSchG-Anhoerung, Betriebsuebergang, AGG-Massregelung, Equal Pay (EuGH).
  • Verfahren: Guetetermin / Kammertermin / Berufung LAG / Revision BAG.

2.5 Familien- / Erbrecht

  • Normen: BGB Buecher 4 + 5, FamFG, VersAusglG, GNotKG.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BGH zu Pflichtteil, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich; OLG-Rspr zum Umgang.
  • Verfahrensbesonderheit: Beteiligten-Logik FamFG statt Klaeger-/Beklagten- Schema.

2.6 Verwaltungs- / Verfassungsrecht

  • Normen: VwVfG, VwGO, BVerfGG, GG.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BVerwG, BVerfG-Leitentscheidungen (Verhaeltnismaessigkeit, Bestimmtheit).
  • EU-Bezug: EuGH C-Az zu Grundrechtecharta, Vorlagepflicht Art. 267 AEUV.

2.7 Datenschutz / IT / KI

  • Normen: DSGVO, BDSG, AI Act (VO 2024/1689), DSA, DMA, NIS2, IT-SiG 2.0, TTDSG.
  • Pflicht-Rechtsprechung: EuGH zu Schrems II, Bonifei, Meta-Bagatell, Art. 82-DSGVO-Schaden.
  • Verfahren: Beschwerde § 77 DSGVO, Bussgeldverfahren OWiG + Art. 83 DSGVO, KRITIS-Meldepflichten BSI.

2.8 Wettbewerb / IP

  • Normen: UWG, MarkenG, UrhG, PatG, GeschGehG, GeschmMG, GWB.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BGH I ZR-Reihe (UWG), EuGH zu unlauterer Vergleichswerbung, Huawei/ZTE-FRAND.
  • Verfahren: Schutzschrift, einstweilige Verfuegung, Abmahnung-/ Unterlassungserklaerung-Stufenmodell.

2.9 Verbraucher- / Verkehrsrecht

  • Normen: §§ 312 ff. BGB (FAGG), §§ 433 ff. BGB Kauf, § 7 StVG, § 115 VVG, ProdHaftG, GPSR.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BGH-Dieselkomplex VI ZR-Reihe, BGH zu Sachmangel/Nacherfuellung; EuGH zu VO 261/2004 (Fluggast).
  • Praxis: Schadensregulierung-Workflow Quote/Schadensposten.

2.10 Sozial- / Migrationsrecht

  • Normen: SGB I-XII, AufenthG, AsylG, StAG, FreizuegG/EU.
  • Pflicht-Rechtsprechung: BSG, EuGH C-Az zu Ziebell, Daueraufenthalt EU.
  • Verfahren: Widerspruch / Klage SG / LSG / BSG; einstweiliger Rechtsschutz § 86b SGG.

2.11 Studium / Hausarbeiten / Examensvorbereitung

  • Hier kein materielles Recht boosten, sondern Methodik:
    • Gutachtenstil vs Urteilsstil
    • Fussnotenstil deutsche Jurahausarbeit
    • Pflichtfachstoff vs Schwerpunkt
    • Klausurzeitmanagement
    • Pruefungsordnungen typischer Universitaeten

2.12 Wenn das Rechtsgebiet thematisch nicht eindeutig ist

Pruefe den Plugin-Namen. Wenn unklar:

  1. Lies die ersten 50 Zeichen der Plugin-.claude-plugin/plugin.json- description.
  2. Lies 3 zufaellige Skills aus dem gleichen Plugin.
  3. Wenn immer noch unklar: NICHT boosten, sondern als Liste in anthropic-lessons/UNCLEAR-SKILLS.md ablegen und Tom fragen.

3. Praezise Anweisung an Codex - Iterativer Boost-Workflow

3.1 Batching-Strategie

3670 Skills sind zu viel fuer einen einzigen Boost-Lauf. Codex arbeitet in Plugin-Batches:

  • Eine PR = ein Batch von 5-10 thematisch verwandten Plugins (~100-200 Skills).
  • Insgesamt ~25-30 PRs nacheinander.
  • Jede PR bekommt eigenen Branch codex-skillboost-<thema>-batch-N.

Empfohlene Reihenfolge (von einfach nach komplex, damit fruehe Batches als Muster fuer spaetere dienen):

  1. Methodik/Studi-Plugins (jurastudium, hausarbeitenmacher, methodenlehre, zitierweise-deutsches-recht)
  2. Verkehrsrecht (verkehrsrecht, verkehrsowi-verteidiger, fluggastrechte)
  3. Mietrecht / WEG / Nachbarschaft
  4. Arbeitsrecht
  5. Familien- / Erbrecht
  6. Insolvenzrecht / Sanierung / StaRUG
  7. Strafrecht / OWi / Strafbefehl
  8. Verwaltungsrecht / Sozialrecht / Migration
  9. Datenschutz / IT / KI / Plattformregulierung
  10. Wettbewerb / IP / Urheber / Marken
  11. Wirtschaftsrecht / Gesellschaftsrecht / Bank
  12. Methodik-und-Office-Skills (NDA-Abgleich, Vertragsausfueller etc.)

3.2 Pro Skill - Schritt-fuer-Schritt-Algorithmus fuer Codex

fuer plugin in batch:
  fuer skill in plugin/skills/:

    # Schritt A: Skill-Analyse
    1. Lies aktuelle SKILL.md komplett.
    2. Extrahiere bestehende Sektionen, Normen-Erwaehnungen, Rechtsprechungs-
       Zitate, Output-Module.
    3. Pruefe: ist es ein "Bauleiter"-, "Leitfaden"-, "Checkliste"-, oder
       "Spezialfall"-Skill? (Aus Slug ableitbar: -bauleiter, -leitfaden,
       -checkliste, -spezial.)

    # Schritt B: Zielgrosse festlegen
    4. Wenn aktueller Skill < 4000 Zeichen: Zielgroesse 8000-11000.
    5. Wenn aktueller Skill 4000-8000: Zielgroesse 9000-12000.
    6. Wenn aktueller Skill > 8000: Zielgroesse "verbessern, nicht aufblasen"
       (max +50%).

    # Schritt C: Inhaltliche Recherche
    7. Bestimme das Rechtsgebiet aus Plugin-Name + bestehendem Inhalt.
    8. Lade das passende Cheat-Sheet aus Sektion 2 dieser Datei.
    9. Identifiziere die 3-5 ZENTRALEN Normen + die 2-4 ZENTRALEN
       Leitentscheidungen.
       - Quellen-Disziplin: nur dejure.org, openjur.de, BGH/BVerfG/EuGH-
         Datenbanken. KEINE Erfindungen, keine halluzinierten Aktenzeichen.
       - Wenn unsicher ueber ein Aktenzeichen: NICHT zitieren. Lieber generisch
         "BGH-Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung" als ein erfundenes Az.

    # Schritt D: Umschreiben
    10. Schreibe alle 10 Pflicht-Sektionen aus Sektion 1.2 dieser Datei.
        Bestehender Content wird integriert, nicht ueberschrieben.
    11. Fuelle das rechtsgebietsspezifische Cheat-Sheet (Sektion 2) in den
        passenden Sektionen ein.
    12. Pruefe Description: bleibt unveraendert, ausser sie hat einen
        Validator-Fehler. Description ist HOLY - der Slug-Suchindex haengt
        dran.

    # Schritt E: Validierung
    13. Pruefe: 10 Pflicht-Sektionen vorhanden?
    14. Pruefe: keine erfundenen Aktenzeichen, keine BeckRS-Allein, kein
        anwalt24, kein Komma-Zahl in description?
    15. Pruefe: alle Cross-Skill-Verweise zeigen auf existierende Plugins/
        Skills im Repo?
    16. Pruefe: Length 8000-12000 Zeichen (Ausnahmen okay, aber begruenden)?

  # Pro Plugin commit
  17. Lokaler git add + commit (lokal, nicht push).

# Pro Batch
18. Validatoren laufen lassen:
    python3 scripts/validate-yaml-frontmatter.py
    node scripts/validate-plugin-structure.mjs
19. Index regenerieren:
    python3 scripts/generate-skills-md.py
    python3 scripts/generate-skills-overview.py
20. git push origin codex-skillboost-<thema>-batch-N
21. PR oeffnen, Tom anpingen, AUF GENEHMIGUNG WARTEN.

3.3 Was Codex NICHT machen darf

  • Keine Skill-Slug-Aenderungen. Slug bleibt wie er ist.
  • Keine Plugin-Renames.
  • Keine neuen Skills anlegen in diesem Boost-Vorgang. Nur bestehende vertiefen.
  • Keine Loeschung bestehender Inhalte.
  • Keine Aenderung am Description-Text ausser zur Behebung eines Validator- Fehlers. Description ist Suchindex-relevant.
  • Keine Erfindung von Aktenzeichen oder Fundstellen. Wenn unsicher: generisch zitieren oder weglassen.
  • Keine Mass-Edits ohne Rechtsgebiets-Cheat-Sheet. Wenn das Cheat-Sheet fehlt, Skill in UNCLEAR-SKILLS.md eintragen und ueberspringen.
  • Keine Versionsbumps in plugin.json. Das macht Tom am Ende manuell beim Release.
  • Keine Aenderung an Testakten-Ordnern.
  • Keine Mass-Reformatierung anderer Repo-Dateien (CLAUDE.md, README.md, SKILLS.md). Nur SKILL.md-Dateien anfassen.

3.4 Was Codex pro PR liefern muss

  • Branch-Name: codex-skillboost-<thema>-batch-<N>.
  • PR-Titel: [Skill-Boost] <Thema>: <N> Plugins, ~<M> Skills vertieft
  • PR-Body: Liste der Plugins, je Plugin Anzahl der gebooosteten Skills, durchschnittliche Laengenaenderung, gefundene Probleme.
  • Commit-Granularitaet: pro Plugin ein Commit.
  • Commit-Stil:
    skill-boost: <plugin> - <N> Skills vertieft
    
    - Pflicht-Sektionen ergaenzt: Zweck, Wann, Voraussetzungen, Workflow,
      Pruefraster, Output, Quellen, Hand-Off, Negativ-Abgrenzung,
      Berufsrecht.
    - Rechtsgebietsspezifik: <Norm-Liste>, <Rspr-Liste>.
    - Durchschnittliche Laengenaenderung: +<X>% (von <A> auf <B> Bytes
      Median).
    

4. Optionale Vertiefung - Matter-Workspace-Konvention

Wenn das jeweilige Plugin Mandantenarbeit unterstuetzt (alle fachanwalt-*, mietrecht, insolvenzrecht, strafrecht, etc.), sollte der Boost zusaetzlich folgendes Konzept etablieren:

4.1 Standardisierte Mandatsdateien

Pro Mandat ein Ordner unter ~/.config/claude-fuer-deutsches-recht/<plugin>/mandate/<slug>/ mit:

  • mandat.md - Narrativ-Intake (Anlass, Parteien, Sachverhalt, Ziel)
  • history.md - laufendes Logbuch mit datierten Eintraegen
  • chronologie.md - Zeitstrahl der relevanten Ereignisse (optional)
  • fristen.yaml - YAML-Liste der laufenden Fristen
  • dokumente/ - Anlagenordner

4.2 Skills, die das Schema lesen / schreiben

Pro Plugin sollten zwei Meta-Skills boostbar sein (falls vorhanden):

  • <plugin>-mandat-intake - legt das Schema neu an
  • <plugin>-mandat-update - schreibt einen history.md-Eintrag

Alle anderen Skills im Plugin sollten in ihrem ## Voraussetzungen und Kontext laden einen Hinweis enthalten:

Wenn ein mandat.md im aktuellen Mandatsordner existiert, lies es zuerst und uebernimm Parteien, Aktenzeichen, Frist-Stand. Sonst frage diese Stammdaten gezielt ab.

4.3 Wann diese Vertiefung NICHT eingebaut wird

  • Bei methodischen Skills (jurastudium, hausarbeitenmacher, zitierweise).
  • Bei Tool-/Office-Skills (email-umformulierer, vertragsausfueller).
  • Bei Studi-Skills generell.

5. Quality-Checks: Was Tom bei der PR-Review sehen will

Codex sollte bei jeder PR diesen Self-Check ausfuellen:

[ ] Alle 10 Pflicht-Sektionen pro Skill vorhanden
[ ] Keine erfundenen Aktenzeichen (Stichproben-Pruefung von 5 Skills)
[ ] Mindestens 3 echte Normen + 2 echte Leitentscheidungen pro Skill
[ ] Hand-Off-Sektion verweist auf existierende Skills (kein Toter Link)
[ ] "Was dieser Skill nicht macht" ist gehaltvoll, nicht generisch
[ ] Berufsrechtliche Hinweise sind rechtsgebietsbezogen
[ ] Description unveraendert oder Validator-Fix begruendet
[ ] Median-Laenge im Batch im Zielkorridor 8000-12000
[ ] validate-yaml-frontmatter.py gruen
[ ] validate-plugin-structure.mjs gruen
[ ] generate-skills-md.py + generate-skills-overview.py durchgelaufen
[ ] git fetch origin main VOR push gemacht
[ ] Keine Aenderung an Testakten-Ordnern
[ ] Keine Aenderung an Skill-Slugs oder Plugin-Namen

6. Beispiel - Vorher / Nachher (illustrativ)

6.1 VORHER (aktueller Stil, ~3500 Zeichen)

---
name: stbv-einspruch-strafbefehl-leitfaden
description: "Leitfaden Einspruch gegen Strafbefehl: Form, Frist, Beschraenkung auf Rechtsfolge, taktische Erwaegungen. Pruefraster fuer Verteidiger."
---

# StBV: Einspruch Strafbefehl

## Aufgabe
Leitfaden Einspruch gegen Strafbefehl.

## Kaltstart
1. Rolle und Ziel
2. Sachverhalt
3. Fristen
4. Unterlagen
5. Format

## Pruefraster
1. Sachverhalt fixieren
2. Rechtliche Einordnung
3. Pruefung im Gutachtenstil
4. Handlungsempfehlung

## Output-Module
- Pruefvermerk
- Tabellen
- Schriftsatz-Geruest
- Quellenliste

## Quellenregel
- nur freie Quellen
- BeckRS allein nicht zulaessig

## Was dieser Skill nicht macht
- kein Ersatz fuer Mandatsberatung

6.2 NACHHER (Boost-Ziel, ~10000 Zeichen)

---
name: stbv-einspruch-strafbefehl-leitfaden
description: "Leitfaden Einspruch gegen Strafbefehl: Form, Frist, Beschraenkung auf Rechtsfolge, taktische Erwaegungen. Pruefraster fuer Verteidiger."
---

# StBV: Einspruch gegen Strafbefehl - Leitfaden

## Zweck
Dieser Skill begleitet die Pruefung und ggf. Einlegung des Einspruchs gegen
einen Strafbefehl nach § 410 StPO. Typischer Anlass: Mandant erhaelt einen
Strafbefehl per Postzustellungsurkunde, die Einspruchsfrist von zwei Wochen
ab Zustellung laeuft, und Verteidiger muss in kurzer Zeit Form, Inhalt und
Taktik des Einspruchs entscheiden. Adressat: Strafverteidiger im
Erstgespraech, vor allem im OWi-nahen Verkehrsstrafrecht und in
kleineren Wirtschaftsstrafsachen.

## Wann wird dieser Skill aufgerufen

Der User sagt typisch:
- "Mein Mandant hat einen Strafbefehl bekommen, was machen wir?"
- "Strafbefehl wegen § 142 StGB, lohnt der Einspruch?"
- "Welche Frist habe ich noch fuer den Einspruch?"
- "Soll ich auf die Rechtsfolge beschraenken?"

NICHT dieser Skill, sondern andere:
- Wenn es um die Pruefung eines Bussgeldbescheids geht, gehoert das zum
  Plugin `verkehrsowi-verteidiger`, Skill `vowi-bussgeldbescheid-
  pruefung-bauleiter`.
- Wenn der Strafbefehl bereits rechtskraeftig ist und nur die
  Vollstreckung gemildert werden soll, gehoert das in Skill
  `strafr-vermoegensabschoepfung-spezial` bzw. Strafvollstreckung.

## Voraussetzungen und Kontext laden

Vor jeder Aktion lies, falls vorhanden, das Mandatsverzeichnis im aktuellen
Plugin-Workspace (`mandate/<slug>/mandat.md`). Wenn nicht vorhanden, frage
gezielt ab:

- Datum und Form der Zustellung (Postzustellungsurkunde, Ersatzzustellung
  nach § 178 ZPO i.V.m. § 37 StPO?)
- Geschaeftsnummer der Staatsanwaltschaft
- Tatvorwurf und herangezogene Normen
- Festgesetzte Rechtsfolge (Geldstrafe Tagessaetze, Fahrverbot, Sperre,
  Berufsverbot)
- Vorstrafen / BZR-Eintraege
- Aktuelle Lebenssituation des Mandanten (Beruf, Fahrerlaubnis-Abhaengigkeit)

Variablen, die der Workflow braucht:
`zustellung_datum`, `frist_ende`, `tatvorwurf`, `geldstrafe_tagessaetze`,
`fahrverbot_monate`, `sperre_monate`.

## Workflow

1. **Zustellung pruefen.** Pruefe Datum der PZU. Wenn keine PZU vorliegt:
   ist die Zustellung wirksam? § 37 StPO i.V.m. ZPO. Bei Ersatzzustellung
   Hinweis auf moegliche Unwirksamkeit.

2. **Einspruchsfrist berechnen.** Zwei Wochen ab Zustellung, § 410 Abs. 1
   StPO. Sonntag/Feiertag schiebt auf naechsten Werktag, § 43 StPO.
   Schreibe Frist-Ende im Format YYYY-MM-DD. Bei < 3 Tagen Restfrist:
   sofort Einspruchsentwurf bauen, Detailpruefung danach.

3. **Form des Einspruchs.** Schriftlich oder zu Protokoll der Geschaefts-
   stelle, § 410 Abs. 1 S. 1 StPO. Adressat: Amtsgericht, das den
   Strafbefehl erlassen hat. KEIN Telefax, sofern Gericht nicht
   ausdruecklich zulaesst.

4. **Pruefung des Strafbefehls inhaltlich.**
   4.1 Tatvorwurf rechtlich vollstaendig?
   4.2 Strafhoehe verhaeltnismaessig im Hinblick auf §§ 46, 46a StGB?
   4.3 Nebenfolgen (Fahrverbot, Sperre, BZR-Eintrag) verhaeltnismaessig?
   4.4 BGH-Rechtsprechung zu vergleichbaren Faellen?

5. **Beschraenkung des Einspruchs pruefen, § 410 Abs. 2 StPO.**
   Moeglich auf bestimmte Beschwerdepunkte, typisch:
   - nur auf die Rechtsfolgen
   - nur auf das Fahrverbot
   - nur auf einzelne Taten bei Tatmehrheit
   Vorteil: schnellerer Termin, Beschraenkung auf Strafzumessungsfrage.
   Nachteil: Schuldspruch wird rechtskraeftig.

6. **Taktische Erwaegungen.**
   - Wenn Schuldfeststellung problematisch: Vollein­spruch.
   - Wenn Hoehe der Geldstrafe Hauptproblem: Beschraenkung auf
     Rechtsfolgen.
   - Wenn nur Fahrverbot bekaempft werden soll: Teil-Einspruch.

7. **Vollmacht und Akteneinsicht parallel.** Verteidigervollmacht und
   Antrag auf Akteneinsicht nach § 147 StPO mit dem Einspruch
   verbinden.

8. **Schriftsatz aufsetzen** (Output-Geruest siehe Output-Module).

9. **Mandant informieren.** Folgen des Einspruchs erklaeren (Hauptverhandlung,
   Verschlechterungsverbot § 411 Abs. 4 StPO, mogliche Beweisaufnahme,
   Honorar nach RVG VV 4106-4111).

## Pruefraster im Gutachtenstil

**A. Zulaessigkeit des Einspruchs**

Statthaftigkeit: § 410 Abs. 1 StPO sieht den Einspruch gegen Strafbefehle
ausdruecklich vor. Statthaft, wenn ein Strafbefehl nach §§ 407 ff. StPO
ergangen ist und noch nicht rechtskraeftig.

Frist: zwei Wochen ab Zustellung des Strafbefehls. Subsumtion: Pruefe
Datum der PZU und berechne. BGHSt 35, 137 zur Frage der Wirksamkeit der
Zustellung bei zweifelhafter PZU; siehe BGH Beschluss vom ... (nur
einfuegen wenn Aktenzeichen sicher).

Form: § 410 Abs. 1 S. 1 StPO. Schriftlich bei Gericht oder zu Protokoll
der Geschaeftsstelle.

Beschwer: der Mandant ist durch den Strafbefehl beschwert.

**B. Begruendetheit / Erfolgsaussicht**

Pruefe Tatbestand und Rechtsfolge:

1. Ist der Tatvorwurf rechtlich tragfaehig? Liegt ein Tatbestandsmerkmal
   nicht vor?
2. Ist die Beweislage tragfaehig? Bei einseitigen Strafbefehls-Verfahren
   sind die Beweise oft nur die Anzeige + Polizeibericht.
3. Ist die Strafzumessung § 46 StGB-konform? Tagessaetze nach § 40 StGB?
4. Sind Nebenfolgen verhaeltnismaessig? Fahrverbot § 44 StGB nur bei
   Zusammenhang mit Kraftfahrzeugfuehrung.

**C. Beschraenkung des Einspruchs**

§ 410 Abs. 2 StPO erlaubt Beschraenkung. Pruefe, ob Schuldspruch
unangreifbar und nur Rechtsfolge problematisch. Wirkung: Schuldspruch
wird rechtskraeftig, nur Rechtsfolge wird neu verhandelt.

## Output-Module

- Mandantenbrief: Erlaeuterung des Strafbefehls, Optionen, Empfehlung.
- Schriftsatz Einspruch (Geruest):
  - Rubrum, Aktenzeichen, Strafbefehl-Datum
  - "Namens und in Vollmacht ... wird gegen den Strafbefehl ...
    Einspruch eingelegt."
  - ggf. Beschraenkung auf Rechtsfolgen, § 410 Abs. 2 StPO
  - Antrag auf Akteneinsicht, § 147 StPO
  - Vollmacht beigefuegt.
- Fristen-Eintrag fuer `mandate/<slug>/fristen.yaml`.
- Pruefvermerk im `mandat.md` mit Datum und Empfehlung.

## Quellen und Zitierregel

Pflicht-Normen: §§ 407-412 StPO, §§ 44 ff. StGB, § 147 StPO, RVG VV 4106-4111.

Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und pruefbarem Link
(dejure.org, openjur.de, bundesgerichtshof.de). Bei unsicheren Aktenzeichen
generisch zitieren ("BGH-Rechtsprechung zur Strafzumessung bei Verkehrs-
strafsachen") statt erfinden.

Quellen-Tags fuer den Output:
`[BGH-Datenbank]`, `[dejure.org]`, `[openjur.de]`, `[Mandant]`,
`[Modellwissen - pruefen]`.

## Hand-Off zu anderen Skills

Nach diesem Skill weiter mit:
- `/fachanwalt-strafrecht:strafr-revision-pruefung-spezial` wenn nach
  Hauptverhandlung Revision relevant wird.
- `/fachanwalt-verkehrsrecht:verk-fahrerlaubnisrecht-leitfaden` wenn das
  Fahrverbot zentral ist und parallel die Fahrerlaubnisbehoerde aktiv wird.
- `/aktenaufbereiter-strafrecht:akzg-aktenauszug-bauleiter` zur
  Vorbereitung der Akteneinsichts-Auswertung.

## Was dieser Skill nicht macht

- Ersetzt nicht das Mandatsverhaeltnis. Erstellt eine Vorlage, kein
  Mandatsangebot.
- Berechnet Fristen vorlaeufig. Die letztverbindliche Frist liegt im
  Akten- und Zustellungsdokument. Bei Eilfall immer eigene Frist-
  Berechnung gegenchecken.
- Trifft keine taktische Entscheidung ueber Vollein­spruch vs Teil-
  Einspruch. Diese Entscheidung trifft der Verteidiger im Mandanten-
  gespraech.
- Berechnet keine konkrete Strafzumessung; das macht das Gericht in
  der Hauptverhandlung.
- Ersetzt keine Akteneinsicht. Die Akteneinsicht ist Pflicht, bevor
  ueber Beschraenkung des Einspruchs entschieden wird.

## Berufsrechtliche Hinweise

§ 43a Abs. 2 BRAO Schweigepflicht ueber alles Mandanten-Bezogene.
§ 49b BRAO Honorarvereinbarung; im Strafrecht gilt zusaetzlich
§ 14 RVG Verteidigergebuehr. Bei Pflichtverteidigung § 140 StPO
Eintragung pruefen.

Bei erkennbaren Interessenkonflikten (Mandant ist Mitarbeiter eines
Mandanten der Kanzlei in anderer Sache) Hinweis an den fallfuehrenden
Anwalt und ggf. Mandat ablehnen, § 3 BORA.

Das ist die Tiefe, die Codex anstreben soll - pro Skill, rechtsgebiets- spezifisch, mit konkreten Normen, konkreten Verfahrensschritten und expliziter Negativ-Abgrenzung.


7. Eskalation / Sonderfaelle

  • Wenn Codex auf einen Skill stoesst, der inhaltlich unklar ist: Eintrag in anthropic-lessons/UNCLEAR-SKILLS.md und ueberspringen.
  • Wenn ein Plugin keine sinnvollen Pflicht-Sektionen erlaubt (z.B. reine Tool-Skills): Boost auf ~6000-8000 Zeichen, Sektionen sinnvoll reduzieren, in PR-Body begruenden.
  • Wenn die rechtliche Recherche fuer den Skill scheitert (Codex hat keine Datenbank-Zugriff): GENERISCHE Zitate stehen lassen, NIE erfinden. Lieber "BGH-Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung" als ein erfundenes Az.

8. Abschluss-Checks von Tom

Tom prueft pro PR:

  • Stichproben-Lesen von 5-10 zufaelligen Skills aus dem Batch.
  • Validatoren-Status.
  • Lange-Verteilung Diagramm.
  • Keine offensichtlichen Halluzinationen bei Aktenzeichen.
  • Keine BeckRS-Allein-Zitate.
  • Hand-Off-Verweise pruefen (Plugin/Skill existieren).
  • Negativ-Abgrenzung pro Stichprobe nicht generisch.

Erst nach Freigabe: Merge.


9. Versionierung nach Abschluss aller Boost-Batches

Wenn alle 25-30 Batches gemerged sind:

  • Version-Bump auf v53.0.0 (Major, weil Inhaltscharakter sich qualitativ aendert).
  • Release-Notes: "Skill-Tiefe-Boost auf Anthropic-Niveau, ~3670 Skills vertieft, Median-Laenge von ~4500 auf ~10000 Zeichen."
  • Index-Regen + Release-Workflow.

Stand dieser Instruktion: nach Analyse von anthropics/claude-for-legal HEAD am 2026-06-01. Autorisiert durch Tom Braegel.