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Codex-Instruktion: Skill-Tiefe-Boost auf Anthropic-Niveau
Adressat: Codex (oder ein anderer ausfuehrender Agent) Auftraggeber: Tom Braegel Ziel: Skills im Repo claude-fuer-deutsches-recht selektiv auf das Tiefe-Niveau von anthropics/claude-for-legal bringen - ohne generisches Aufpumpen. Stattdessen: praezise, rechtsgebietsspezifisch, mit echten Normen, Rechtsprechung, Workflowschritten und Negativ-Abgrenzungen.
WICHTIG - LIES ZUERST:
CODEX-SELEKTION-welche-skills-tief.md (selbe Ordner). Dort steht, welche
Plugins/Skills auf Anthropic-Tiefe gehoeren (Klasse A - rund 70 Plugins,
Grosskanzlei/Inhouse-Counsel/MCP-anbindbar/mandatsbegleitend), welche nur einen
Teilausbau bekommen (Klasse B) und welche kurz bleiben muessen (Klasse C -
Verbraucher-Selbsthilfe, Tool-Skills, Studium). Wende die untenstehenden
Pflicht-Sektionen NUR auf Klasse A in voller Tiefe an.
Anthropic-Repo zum Selbst-Nachschauen:
https://github.com/anthropics/claude-for-legal
Schau dir gerne selbst nochmal an, wie Anthropic seine Skills strukturiert -
vor allem litigation-discovery/skills/, transactional-ma/skills/,
legal-research/skills/, cold-start-interview/, customize/,
matter-workspace/ und managed-agent-cookbooks/. Das ist der Massstab.
Anthropic schreibt fuer US-Grosskanzleien und Inhouse-Counsel mit
MCP-Anbindung an Westlaw, CourtListener, iManage, Slack und Mandanten, die
ein Skill ein ganzes Mandantenleben begleitet - daher die Laenge. Wir uebernehmen
das Modell nur dort, wo dieser Kontext bei uns passt.
Branch: Diese Instruktion liegt auf anthropic-patterns-experimente.
Codex arbeitet auf einem eigenen Branch davon, z.B. codex-skill-boost-batch-N.
Niemals direkt in main mergen, ohne Tom zu fragen.
Autor-Identitaet: Klotzkette / 39582916+Klotzkette@users.noreply.github.com
Keine Claude/AI/Codex-Erwaehnung in Commit-Messages.
0. Grundregeln (HARD CONSTRAINTS)
Diese Regeln sind nicht verhandelbar. Verletzung = Validator-Fehler = PR abgelehnt.
-
Niemals den Pfad
/home/user/workspace/claude-fuer-deutsches-rechtanfassen. Codex arbeitet auf einem Workclone unter/tmp/.... -
Frontmatter-Whitelist. Erlaubt sind in SKILL.md NUR:
name,description. Verboten:triggers,when_to_use,language,rechtsgebiet,license,argument-hint,user-invocable,allowed_tools,tools,model,adapted_from,version,related_skills. (Wir koennenargument-hintspaeter freischalten, aber nicht in diesem Batch.) -
description<= 1024 Zeichen, ASCII-kompatibel.- Verboten in
description:\d\s*,\s*\d(Komma-Zahl-Falle), XML-Pfeil->oder<-, doppelte Anfuehrungszeichen"darin. - Body (unter dem Frontmatter) darf alles enthalten - hier sind Umlaute, Sonderzeichen und lange Saetze in Ordnung.
- Verboten in
-
name<= 64 ASCII kebab-case. Slug wird niemals geaendert. Wir benennen keine bestehenden Skills um. -
Plugin-Namen werden niemals umbenannt.
-
Quellenregel: Erlaubt sind nur Zitate aus
dejure.org,openjur.de,bundesgerichtshof.de,bundesverfassungsgericht.de,curia.europa.eu. Verboten allein:BeckRS,anwalt24.de. Aufsaetze brauchen Verfasser, Zeitschrift, Jahr, Heft, Seite. Kommentare: Bearbeiter und Randnummer. -
Testakten anfassen ist tabu. Alles unterhalb von
testakten/,beispielakte-*/,fluggastrechte-familie-braeutigam/,betreuung-hildegard-sauer/etc. bleibt unveraendert. Diese Ordner haben bewusst KEIN YAML-Frontmatter. -
Bestehende Inhalte werden nicht geloescht. Nur ergaenzt, vertieft, strukturiert. Wenn ein Skill bereits einen Abschnitt "Pruefraster" hat, wird der ausgebaut, nicht ersetzt.
-
Validatoren MUESSEN gruen sein vor jedem Push:
python3 scripts/validate-yaml-frontmatter.py node scripts/validate-plugin-structure.mjs -
Bevor du pushst:
git fetch origin mainund sicherstellen, dass du nicht Tom's parallele Arbeit ueberschreibst.
1. Zielprofil: was "Anthropic-Tiefe" konkret bedeutet
Anthropic-Skills sind im Median ~11.000 Zeichen, unsere ~4.500. Ziel: Median-Boost auf 9.000-11.000 Zeichen pro Skill, aber NICHT durch Bullshit- Fueller. Jeder neue Zeichen muss inhaltlich zaehlen.
1.1 Pflicht-Sektionen pro Skill (in dieser Reihenfolge)
Jeder Skill nach dem Boost hat mindestens diese Sektionen. Wenn eine schon existiert, wird sie ausgebaut, nicht ueberschrieben.
# {Titel des Skills}
## Zweck
## Wann wird dieser Skill aufgerufen
## Voraussetzungen und Kontext laden
## Workflow (nummeriert, 5-12 Schritte)
## Pruefraster im Gutachtenstil
## Output-Module
## Quellen und Zitierregel
## Hand-Off zu anderen Skills
## Was dieser Skill nicht macht
## Berufsrechtliche Hinweise
Optional, wenn rechtsgebietsbedingt sinnvoll:
## Mandantenkommunikation
## Fristen-Logik
## Vergleich mit anderen Rechtsordnungen (nur EU/Common-Law-Bezug)
## Standardisierte Datei-Outputs (matter.md / history.md / chronology.md)
1.2 Was JEDE Sektion enthalten muss
## Zweck (200-400 Zeichen)
- Ein Satz "Wofuer ist dieser Skill da."
- Ein Satz "Welches typische Mandatsproblem loest er."
- Ein Satz "Welche Adressatengruppe (Anwalt, Referendar, Selbstvertreter, Verwalter, Studierende)."
- KEINE Werbung. KEIN Marketing-Sprech.
## Wann wird dieser Skill aufgerufen (300-600 Zeichen)
- Konkrete Trigger-Saetze, die der User typisch sagt:
"Ich bekomme eine Klage von ..." "Soll ich Einspruch einlegen gegen ..." "Wie pruefe ich ..."
- Auch Negativ: "Wenn der User stattdessen X fragt, gehoert das zu Skill Y."
## Voraussetzungen und Kontext laden (400-800 Zeichen)
- Welche Unterlagen sollten vorliegen (Bescheid, Vertrag, Schriftsatz, Akte).
- Welche Stammdaten brauchen wir (Mandantenrolle, Jurisdiktion, Frist).
- Wenn das Repo ein
matters/<slug>/matter.md-Schema hat (siehe Sektion 4), hier referenzieren: "Liesmatter.mdfalls vorhanden, sonst frage nach." - Eine Kurzliste der Variablen, die im Workflow gebraucht werden.
## Workflow (1500-3500 Zeichen)
- 5-12 nummerierte Schritte.
- Jeder Schritt: knapp, aktiv formuliert, mit konkreter Aktion und konkretem Output.
- Beispiel-Stil:
- Frist berechnen. Pruefe Zustellungsdatum, Wochenende, Feiertag. Wenn ein Tag fehlt: Hinweis "Zustellung unklar - im Bundeszentralregister oder beim Mandanten nachfragen." Schreibe Frist im Format YYYY-MM-DD.
- Bei mehreren Faellen: Unterpunkte 4.1, 4.2 (z.B. fuer Klaeger- vs Beklagten- Seite, fuer Verbraucher vs Unternehmer, fuer Eilfall vs Standardfall).
## Pruefraster im Gutachtenstil (1500-3000 Zeichen)
- Obersatz / Definition / Subsumtion / Zwischenergebnis pro Tatbestandsmerkmal.
- KEIN Anglo-Stil. Deutsches Gutachten.
- Konkrete Normen mit Absatz, Satz, Nummer.
- Konkrete Rechtsprechung mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und pruefbarem Link auf dejure.org oder openjur.de.
- Wo BGH/BVerfG/EuGH einschlaegig: zwingend zitieren.
## Output-Module (300-800 Zeichen)
- Was soll der Skill am Ende produzieren:
- Gutachten? (mit Aufbau)
- Schriftsatz-Geruest? (mit Adressat, Rubrum, Antrag)
- Tabelle/Checkliste?
- Anschreiben an Mandant?
- Erinnerungseintrag im
matter.md?
- Jeweils stichpunktartig.
## Quellen und Zitierregel (300-500 Zeichen)
- Wiederholung der Repo-Regel: nur freie pruefbare Quellen, keine BeckRS- Allein, kein anwalt24.
- Konkrete Datenbanken pro Rechtsgebiet:
- Insolvenzrecht: bundesgerichtshof.de, openjur.de
- Verwaltungsrecht: bundesverwaltungsgericht.de, dejure.org
- EU: curia.europa.eu, eur-lex.europa.eu
- Verfassungsrecht: bundesverfassungsgericht.de
- Quellen-Tags:
[BGH-Datenbank],[dejure.org],[openjur.de],[Web-Recherche - pruefen],[Modellwissen - pruefen],[Mandant].
## Hand-Off zu anderen Skills (200-500 Zeichen)
- Konkrete Plugin-Slash-Befehle als Folgeskills:
Nach diesem Skill weiter mit:
/fachanwalt-strafrecht:strafr-haftpruefung-haftbeschwerde-workflowwenn der Mandant in U-Haft sitzt./aktenaufbereiter-strafrecht:akt-zeitstrahl-bauleiterwenn ein Zeitstrahl benoetigt wird.
- Verwende immer den vollen Pfad
/<plugin>:<skill-name>.
## Was dieser Skill nicht macht (400-900 Zeichen)
- 4-7 Punkte mit expliziter Negativ-Abgrenzung. Beispiel-Stil aus Anthropic:
- Ersetzt nicht das anwaltliche Mandatsverhaeltnis. Der Skill erstellt eine Vorlage, kein Mandatsangebot.
- Berechnet Fristen vorlaeufig. Endgueltig zaehlt das Gericht. Bei Eilfall immer mit eigener Frist-Berechnung gegenchecken.
- Trifft keine taktische Entscheidung. Verteidigungs- oder Klagestrategie waehlt der Anwalt, nicht der Skill.
- Dieser Abschnitt ist wichtiger als der Workflow. Er verhindert Halluzinations- und Berufsrechtsschaeden.
## Berufsrechtliche Hinweise (300-600 Zeichen)
- § 43a BRAO Schweigepflicht bei Drittakten.
- § 49b BRAO Honorarvereinbarung wenn der Skill ein Anschreiben generiert.
- § 3 RDG bei Nicht-Anwaelten (Verbraucherzentrale-Skills, Studi-Skills).
- DSGVO Art. 6 wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.
- Standardsatz: "Bei erkennbaren Interessenkonflikten oder Berufsrechtsfragen Hinweis an den fallfuehrenden Anwalt."
2. Rechtsgebietsspezifische Tiefe (KEIN GENERISCHES AUFPUMPEN)
Das ist der entscheidende Punkt. Boost passiert NUR mit echtem Fach-Inhalt. Pro Rechtsgebiet ein Cheat-Sheet, was hineingehoert.
2.1 Strafrecht / OWi
- Normen-Mindestkern: §§ 46 StGB Strafzumessung, § 153/153a StPO Verfahrenseinstellung, § 257c StPO Verstaendigung, § 407 StPO Strafbefehl, §§ 112 ff. StPO U-Haft, § 24 StGB Ruecktritt.
- Verfahrensphasen: Ermittlungs- / Zwischen- / Hauptverfahren / Rechtsmittel
- Akteneinsicht: § 147 StPO mit Implied Undertaking
- Pflicht-Rechtsprechung: BGHSt-Bezuege, BVerfG zu fairem Verfahren, EGMR zu Art. 6 EMRK.
2.2 Insolvenzrecht
- Normen: § 17 (ZU), § 19 (Ueberschuldung), § 15a (Antragspflicht), §§ 129 ff. (Anfechtung), §§ 270 ff. (Eigenverwaltung).
- StaRUG-Kontext: Frueherkennung § 1 StaRUG, Restrukturierungsplan §§ 9 ff., Stabilisierung §§ 49 ff.
- Pflicht-Rechtsprechung: BGHZ zu Vorsatzanfechtung, zu Cash-Pool, zu Eigenverwaltung-Bescheinigung nach § 270d.
- Praxis: IDW S 11 (Fortbestehensprognose), IDW S 6 (Sanierungskonzept).
2.3 Mietrecht / WEG
- Normen: §§ 535-580a BGB (Wohnraum), §§ 555a-559b (Modernisierung), §§ 573 ff. (Kuendigung), § 556 (Betriebskosten); WEG nach Reform 2020.
- Pflicht-Rechtsprechung: BGH zu Schoenheitsreparaturen, zu Eigenbedarfskuendigung, zu Betriebskostenabrechnung-Formalitaet.
- Schnittstellen: Mietminderung & Mangel-Anzeige; Sozialklausel § 574 BGB.
2.4 Arbeitsrecht
- Normen: KSchG, BetrVG, AGG, NachweisG (Reform 2022), TzBfG, TVG, ArbZG, ArbSchG.
- Pflicht-Rechtsprechung: BAG-Entscheidungen zu KSchG-Anhoerung, Betriebsuebergang, AGG-Massregelung, Equal Pay (EuGH).
- Verfahren: Guetetermin / Kammertermin / Berufung LAG / Revision BAG.
2.5 Familien- / Erbrecht
- Normen: BGB Buecher 4 + 5, FamFG, VersAusglG, GNotKG.
- Pflicht-Rechtsprechung: BGH zu Pflichtteil, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich; OLG-Rspr zum Umgang.
- Verfahrensbesonderheit: Beteiligten-Logik FamFG statt Klaeger-/Beklagten- Schema.
2.6 Verwaltungs- / Verfassungsrecht
- Normen: VwVfG, VwGO, BVerfGG, GG.
- Pflicht-Rechtsprechung: BVerwG, BVerfG-Leitentscheidungen (Verhaeltnismaessigkeit, Bestimmtheit).
- EU-Bezug: EuGH C-Az zu Grundrechtecharta, Vorlagepflicht Art. 267 AEUV.
2.7 Datenschutz / IT / KI
- Normen: DSGVO, BDSG, AI Act (VO 2024/1689), DSA, DMA, NIS2, IT-SiG 2.0, TTDSG.
- Pflicht-Rechtsprechung: EuGH zu Schrems II, Bonifei, Meta-Bagatell, Art. 82-DSGVO-Schaden.
- Verfahren: Beschwerde § 77 DSGVO, Bussgeldverfahren OWiG + Art. 83 DSGVO, KRITIS-Meldepflichten BSI.
2.8 Wettbewerb / IP
- Normen: UWG, MarkenG, UrhG, PatG, GeschGehG, GeschmMG, GWB.
- Pflicht-Rechtsprechung: BGH I ZR-Reihe (UWG), EuGH zu unlauterer Vergleichswerbung, Huawei/ZTE-FRAND.
- Verfahren: Schutzschrift, einstweilige Verfuegung, Abmahnung-/ Unterlassungserklaerung-Stufenmodell.
2.9 Verbraucher- / Verkehrsrecht
- Normen: §§ 312 ff. BGB (FAGG), §§ 433 ff. BGB Kauf, § 7 StVG, § 115 VVG, ProdHaftG, GPSR.
- Pflicht-Rechtsprechung: BGH-Dieselkomplex VI ZR-Reihe, BGH zu Sachmangel/Nacherfuellung; EuGH zu VO 261/2004 (Fluggast).
- Praxis: Schadensregulierung-Workflow Quote/Schadensposten.
2.10 Sozial- / Migrationsrecht
- Normen: SGB I-XII, AufenthG, AsylG, StAG, FreizuegG/EU.
- Pflicht-Rechtsprechung: BSG, EuGH C-Az zu Ziebell, Daueraufenthalt EU.
- Verfahren: Widerspruch / Klage SG / LSG / BSG; einstweiliger Rechtsschutz § 86b SGG.
2.11 Studium / Hausarbeiten / Examensvorbereitung
- Hier kein materielles Recht boosten, sondern Methodik:
- Gutachtenstil vs Urteilsstil
- Fussnotenstil deutsche Jurahausarbeit
- Pflichtfachstoff vs Schwerpunkt
- Klausurzeitmanagement
- Pruefungsordnungen typischer Universitaeten
2.12 Wenn das Rechtsgebiet thematisch nicht eindeutig ist
Pruefe den Plugin-Namen. Wenn unklar:
- Lies die ersten 50 Zeichen der Plugin-
.claude-plugin/plugin.json-description. - Lies 3 zufaellige Skills aus dem gleichen Plugin.
- Wenn immer noch unklar: NICHT boosten, sondern als Liste in
anthropic-lessons/UNCLEAR-SKILLS.mdablegen und Tom fragen.
3. Praezise Anweisung an Codex - Iterativer Boost-Workflow
3.1 Batching-Strategie
3670 Skills sind zu viel fuer einen einzigen Boost-Lauf. Codex arbeitet in Plugin-Batches:
- Eine PR = ein Batch von 5-10 thematisch verwandten Plugins (~100-200 Skills).
- Insgesamt ~25-30 PRs nacheinander.
- Jede PR bekommt eigenen Branch
codex-skillboost-<thema>-batch-N.
Empfohlene Reihenfolge (von einfach nach komplex, damit fruehe Batches als Muster fuer spaetere dienen):
- Methodik/Studi-Plugins (jurastudium, hausarbeitenmacher, methodenlehre, zitierweise-deutsches-recht)
- Verkehrsrecht (verkehrsrecht, verkehrsowi-verteidiger, fluggastrechte)
- Mietrecht / WEG / Nachbarschaft
- Arbeitsrecht
- Familien- / Erbrecht
- Insolvenzrecht / Sanierung / StaRUG
- Strafrecht / OWi / Strafbefehl
- Verwaltungsrecht / Sozialrecht / Migration
- Datenschutz / IT / KI / Plattformregulierung
- Wettbewerb / IP / Urheber / Marken
- Wirtschaftsrecht / Gesellschaftsrecht / Bank
- Methodik-und-Office-Skills (NDA-Abgleich, Vertragsausfueller etc.)
3.2 Pro Skill - Schritt-fuer-Schritt-Algorithmus fuer Codex
fuer plugin in batch:
fuer skill in plugin/skills/:
# Schritt A: Skill-Analyse
1. Lies aktuelle SKILL.md komplett.
2. Extrahiere bestehende Sektionen, Normen-Erwaehnungen, Rechtsprechungs-
Zitate, Output-Module.
3. Pruefe: ist es ein "Bauleiter"-, "Leitfaden"-, "Checkliste"-, oder
"Spezialfall"-Skill? (Aus Slug ableitbar: -bauleiter, -leitfaden,
-checkliste, -spezial.)
# Schritt B: Zielgrosse festlegen
4. Wenn aktueller Skill < 4000 Zeichen: Zielgroesse 8000-11000.
5. Wenn aktueller Skill 4000-8000: Zielgroesse 9000-12000.
6. Wenn aktueller Skill > 8000: Zielgroesse "verbessern, nicht aufblasen"
(max +50%).
# Schritt C: Inhaltliche Recherche
7. Bestimme das Rechtsgebiet aus Plugin-Name + bestehendem Inhalt.
8. Lade das passende Cheat-Sheet aus Sektion 2 dieser Datei.
9. Identifiziere die 3-5 ZENTRALEN Normen + die 2-4 ZENTRALEN
Leitentscheidungen.
- Quellen-Disziplin: nur dejure.org, openjur.de, BGH/BVerfG/EuGH-
Datenbanken. KEINE Erfindungen, keine halluzinierten Aktenzeichen.
- Wenn unsicher ueber ein Aktenzeichen: NICHT zitieren. Lieber generisch
"BGH-Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung" als ein erfundenes Az.
# Schritt D: Umschreiben
10. Schreibe alle 10 Pflicht-Sektionen aus Sektion 1.2 dieser Datei.
Bestehender Content wird integriert, nicht ueberschrieben.
11. Fuelle das rechtsgebietsspezifische Cheat-Sheet (Sektion 2) in den
passenden Sektionen ein.
12. Pruefe Description: bleibt unveraendert, ausser sie hat einen
Validator-Fehler. Description ist HOLY - der Slug-Suchindex haengt
dran.
# Schritt E: Validierung
13. Pruefe: 10 Pflicht-Sektionen vorhanden?
14. Pruefe: keine erfundenen Aktenzeichen, keine BeckRS-Allein, kein
anwalt24, kein Komma-Zahl in description?
15. Pruefe: alle Cross-Skill-Verweise zeigen auf existierende Plugins/
Skills im Repo?
16. Pruefe: Length 8000-12000 Zeichen (Ausnahmen okay, aber begruenden)?
# Pro Plugin commit
17. Lokaler git add + commit (lokal, nicht push).
# Pro Batch
18. Validatoren laufen lassen:
python3 scripts/validate-yaml-frontmatter.py
node scripts/validate-plugin-structure.mjs
19. Index regenerieren:
python3 scripts/generate-skills-md.py
python3 scripts/generate-skills-overview.py
20. git push origin codex-skillboost-<thema>-batch-N
21. PR oeffnen, Tom anpingen, AUF GENEHMIGUNG WARTEN.
3.3 Was Codex NICHT machen darf
- Keine Skill-Slug-Aenderungen. Slug bleibt wie er ist.
- Keine Plugin-Renames.
- Keine neuen Skills anlegen in diesem Boost-Vorgang. Nur bestehende vertiefen.
- Keine Loeschung bestehender Inhalte.
- Keine Aenderung am Description-Text ausser zur Behebung eines Validator- Fehlers. Description ist Suchindex-relevant.
- Keine Erfindung von Aktenzeichen oder Fundstellen. Wenn unsicher: generisch zitieren oder weglassen.
- Keine Mass-Edits ohne Rechtsgebiets-Cheat-Sheet. Wenn das Cheat-Sheet fehlt, Skill in UNCLEAR-SKILLS.md eintragen und ueberspringen.
- Keine Versionsbumps in
plugin.json. Das macht Tom am Ende manuell beim Release. - Keine Aenderung an Testakten-Ordnern.
- Keine Mass-Reformatierung anderer Repo-Dateien (CLAUDE.md, README.md, SKILLS.md). Nur SKILL.md-Dateien anfassen.
3.4 Was Codex pro PR liefern muss
- Branch-Name:
codex-skillboost-<thema>-batch-<N>. - PR-Titel:
[Skill-Boost] <Thema>: <N> Plugins, ~<M> Skills vertieft - PR-Body: Liste der Plugins, je Plugin Anzahl der gebooosteten Skills, durchschnittliche Laengenaenderung, gefundene Probleme.
- Commit-Granularitaet: pro Plugin ein Commit.
- Commit-Stil:
skill-boost: <plugin> - <N> Skills vertieft - Pflicht-Sektionen ergaenzt: Zweck, Wann, Voraussetzungen, Workflow, Pruefraster, Output, Quellen, Hand-Off, Negativ-Abgrenzung, Berufsrecht. - Rechtsgebietsspezifik: <Norm-Liste>, <Rspr-Liste>. - Durchschnittliche Laengenaenderung: +<X>% (von <A> auf <B> Bytes Median).
4. Optionale Vertiefung - Matter-Workspace-Konvention
Wenn das jeweilige Plugin Mandantenarbeit unterstuetzt (alle fachanwalt-*, mietrecht, insolvenzrecht, strafrecht, etc.), sollte der Boost zusaetzlich folgendes Konzept etablieren:
4.1 Standardisierte Mandatsdateien
Pro Mandat ein Ordner unter
~/.config/claude-fuer-deutsches-recht/<plugin>/mandate/<slug>/ mit:
mandat.md- Narrativ-Intake (Anlass, Parteien, Sachverhalt, Ziel)history.md- laufendes Logbuch mit datierten Eintraegenchronologie.md- Zeitstrahl der relevanten Ereignisse (optional)fristen.yaml- YAML-Liste der laufenden Fristendokumente/- Anlagenordner
4.2 Skills, die das Schema lesen / schreiben
Pro Plugin sollten zwei Meta-Skills boostbar sein (falls vorhanden):
<plugin>-mandat-intake- legt das Schema neu an<plugin>-mandat-update- schreibt einenhistory.md-Eintrag
Alle anderen Skills im Plugin sollten in ihrem ## Voraussetzungen und Kontext laden einen Hinweis enthalten:
Wenn ein
mandat.mdim aktuellen Mandatsordner existiert, lies es zuerst und uebernimm Parteien, Aktenzeichen, Frist-Stand. Sonst frage diese Stammdaten gezielt ab.
4.3 Wann diese Vertiefung NICHT eingebaut wird
- Bei methodischen Skills (jurastudium, hausarbeitenmacher, zitierweise).
- Bei Tool-/Office-Skills (email-umformulierer, vertragsausfueller).
- Bei Studi-Skills generell.
5. Quality-Checks: Was Tom bei der PR-Review sehen will
Codex sollte bei jeder PR diesen Self-Check ausfuellen:
[ ] Alle 10 Pflicht-Sektionen pro Skill vorhanden
[ ] Keine erfundenen Aktenzeichen (Stichproben-Pruefung von 5 Skills)
[ ] Mindestens 3 echte Normen + 2 echte Leitentscheidungen pro Skill
[ ] Hand-Off-Sektion verweist auf existierende Skills (kein Toter Link)
[ ] "Was dieser Skill nicht macht" ist gehaltvoll, nicht generisch
[ ] Berufsrechtliche Hinweise sind rechtsgebietsbezogen
[ ] Description unveraendert oder Validator-Fix begruendet
[ ] Median-Laenge im Batch im Zielkorridor 8000-12000
[ ] validate-yaml-frontmatter.py gruen
[ ] validate-plugin-structure.mjs gruen
[ ] generate-skills-md.py + generate-skills-overview.py durchgelaufen
[ ] git fetch origin main VOR push gemacht
[ ] Keine Aenderung an Testakten-Ordnern
[ ] Keine Aenderung an Skill-Slugs oder Plugin-Namen
6. Beispiel - Vorher / Nachher (illustrativ)
6.1 VORHER (aktueller Stil, ~3500 Zeichen)
---
name: stbv-einspruch-strafbefehl-leitfaden
description: "Leitfaden Einspruch gegen Strafbefehl: Form, Frist, Beschraenkung auf Rechtsfolge, taktische Erwaegungen. Pruefraster fuer Verteidiger."
---
# StBV: Einspruch Strafbefehl
## Aufgabe
Leitfaden Einspruch gegen Strafbefehl.
## Kaltstart
1. Rolle und Ziel
2. Sachverhalt
3. Fristen
4. Unterlagen
5. Format
## Pruefraster
1. Sachverhalt fixieren
2. Rechtliche Einordnung
3. Pruefung im Gutachtenstil
4. Handlungsempfehlung
## Output-Module
- Pruefvermerk
- Tabellen
- Schriftsatz-Geruest
- Quellenliste
## Quellenregel
- nur freie Quellen
- BeckRS allein nicht zulaessig
## Was dieser Skill nicht macht
- kein Ersatz fuer Mandatsberatung
6.2 NACHHER (Boost-Ziel, ~10000 Zeichen)
---
name: stbv-einspruch-strafbefehl-leitfaden
description: "Leitfaden Einspruch gegen Strafbefehl: Form, Frist, Beschraenkung auf Rechtsfolge, taktische Erwaegungen. Pruefraster fuer Verteidiger."
---
# StBV: Einspruch gegen Strafbefehl - Leitfaden
## Zweck
Dieser Skill begleitet die Pruefung und ggf. Einlegung des Einspruchs gegen
einen Strafbefehl nach § 410 StPO. Typischer Anlass: Mandant erhaelt einen
Strafbefehl per Postzustellungsurkunde, die Einspruchsfrist von zwei Wochen
ab Zustellung laeuft, und Verteidiger muss in kurzer Zeit Form, Inhalt und
Taktik des Einspruchs entscheiden. Adressat: Strafverteidiger im
Erstgespraech, vor allem im OWi-nahen Verkehrsstrafrecht und in
kleineren Wirtschaftsstrafsachen.
## Wann wird dieser Skill aufgerufen
Der User sagt typisch:
- "Mein Mandant hat einen Strafbefehl bekommen, was machen wir?"
- "Strafbefehl wegen § 142 StGB, lohnt der Einspruch?"
- "Welche Frist habe ich noch fuer den Einspruch?"
- "Soll ich auf die Rechtsfolge beschraenken?"
NICHT dieser Skill, sondern andere:
- Wenn es um die Pruefung eines Bussgeldbescheids geht, gehoert das zum
Plugin `verkehrsowi-verteidiger`, Skill `vowi-bussgeldbescheid-
pruefung-bauleiter`.
- Wenn der Strafbefehl bereits rechtskraeftig ist und nur die
Vollstreckung gemildert werden soll, gehoert das in Skill
`strafr-vermoegensabschoepfung-spezial` bzw. Strafvollstreckung.
## Voraussetzungen und Kontext laden
Vor jeder Aktion lies, falls vorhanden, das Mandatsverzeichnis im aktuellen
Plugin-Workspace (`mandate/<slug>/mandat.md`). Wenn nicht vorhanden, frage
gezielt ab:
- Datum und Form der Zustellung (Postzustellungsurkunde, Ersatzzustellung
nach § 178 ZPO i.V.m. § 37 StPO?)
- Geschaeftsnummer der Staatsanwaltschaft
- Tatvorwurf und herangezogene Normen
- Festgesetzte Rechtsfolge (Geldstrafe Tagessaetze, Fahrverbot, Sperre,
Berufsverbot)
- Vorstrafen / BZR-Eintraege
- Aktuelle Lebenssituation des Mandanten (Beruf, Fahrerlaubnis-Abhaengigkeit)
Variablen, die der Workflow braucht:
`zustellung_datum`, `frist_ende`, `tatvorwurf`, `geldstrafe_tagessaetze`,
`fahrverbot_monate`, `sperre_monate`.
## Workflow
1. **Zustellung pruefen.** Pruefe Datum der PZU. Wenn keine PZU vorliegt:
ist die Zustellung wirksam? § 37 StPO i.V.m. ZPO. Bei Ersatzzustellung
Hinweis auf moegliche Unwirksamkeit.
2. **Einspruchsfrist berechnen.** Zwei Wochen ab Zustellung, § 410 Abs. 1
StPO. Sonntag/Feiertag schiebt auf naechsten Werktag, § 43 StPO.
Schreibe Frist-Ende im Format YYYY-MM-DD. Bei < 3 Tagen Restfrist:
sofort Einspruchsentwurf bauen, Detailpruefung danach.
3. **Form des Einspruchs.** Schriftlich oder zu Protokoll der Geschaefts-
stelle, § 410 Abs. 1 S. 1 StPO. Adressat: Amtsgericht, das den
Strafbefehl erlassen hat. KEIN Telefax, sofern Gericht nicht
ausdruecklich zulaesst.
4. **Pruefung des Strafbefehls inhaltlich.**
4.1 Tatvorwurf rechtlich vollstaendig?
4.2 Strafhoehe verhaeltnismaessig im Hinblick auf §§ 46, 46a StGB?
4.3 Nebenfolgen (Fahrverbot, Sperre, BZR-Eintrag) verhaeltnismaessig?
4.4 BGH-Rechtsprechung zu vergleichbaren Faellen?
5. **Beschraenkung des Einspruchs pruefen, § 410 Abs. 2 StPO.**
Moeglich auf bestimmte Beschwerdepunkte, typisch:
- nur auf die Rechtsfolgen
- nur auf das Fahrverbot
- nur auf einzelne Taten bei Tatmehrheit
Vorteil: schnellerer Termin, Beschraenkung auf Strafzumessungsfrage.
Nachteil: Schuldspruch wird rechtskraeftig.
6. **Taktische Erwaegungen.**
- Wenn Schuldfeststellung problematisch: Volleinspruch.
- Wenn Hoehe der Geldstrafe Hauptproblem: Beschraenkung auf
Rechtsfolgen.
- Wenn nur Fahrverbot bekaempft werden soll: Teil-Einspruch.
7. **Vollmacht und Akteneinsicht parallel.** Verteidigervollmacht und
Antrag auf Akteneinsicht nach § 147 StPO mit dem Einspruch
verbinden.
8. **Schriftsatz aufsetzen** (Output-Geruest siehe Output-Module).
9. **Mandant informieren.** Folgen des Einspruchs erklaeren (Hauptverhandlung,
Verschlechterungsverbot § 411 Abs. 4 StPO, mogliche Beweisaufnahme,
Honorar nach RVG VV 4106-4111).
## Pruefraster im Gutachtenstil
**A. Zulaessigkeit des Einspruchs**
Statthaftigkeit: § 410 Abs. 1 StPO sieht den Einspruch gegen Strafbefehle
ausdruecklich vor. Statthaft, wenn ein Strafbefehl nach §§ 407 ff. StPO
ergangen ist und noch nicht rechtskraeftig.
Frist: zwei Wochen ab Zustellung des Strafbefehls. Subsumtion: Pruefe
Datum der PZU und berechne. BGHSt 35, 137 zur Frage der Wirksamkeit der
Zustellung bei zweifelhafter PZU; siehe BGH Beschluss vom ... (nur
einfuegen wenn Aktenzeichen sicher).
Form: § 410 Abs. 1 S. 1 StPO. Schriftlich bei Gericht oder zu Protokoll
der Geschaeftsstelle.
Beschwer: der Mandant ist durch den Strafbefehl beschwert.
**B. Begruendetheit / Erfolgsaussicht**
Pruefe Tatbestand und Rechtsfolge:
1. Ist der Tatvorwurf rechtlich tragfaehig? Liegt ein Tatbestandsmerkmal
nicht vor?
2. Ist die Beweislage tragfaehig? Bei einseitigen Strafbefehls-Verfahren
sind die Beweise oft nur die Anzeige + Polizeibericht.
3. Ist die Strafzumessung § 46 StGB-konform? Tagessaetze nach § 40 StGB?
4. Sind Nebenfolgen verhaeltnismaessig? Fahrverbot § 44 StGB nur bei
Zusammenhang mit Kraftfahrzeugfuehrung.
**C. Beschraenkung des Einspruchs**
§ 410 Abs. 2 StPO erlaubt Beschraenkung. Pruefe, ob Schuldspruch
unangreifbar und nur Rechtsfolge problematisch. Wirkung: Schuldspruch
wird rechtskraeftig, nur Rechtsfolge wird neu verhandelt.
## Output-Module
- Mandantenbrief: Erlaeuterung des Strafbefehls, Optionen, Empfehlung.
- Schriftsatz Einspruch (Geruest):
- Rubrum, Aktenzeichen, Strafbefehl-Datum
- "Namens und in Vollmacht ... wird gegen den Strafbefehl ...
Einspruch eingelegt."
- ggf. Beschraenkung auf Rechtsfolgen, § 410 Abs. 2 StPO
- Antrag auf Akteneinsicht, § 147 StPO
- Vollmacht beigefuegt.
- Fristen-Eintrag fuer `mandate/<slug>/fristen.yaml`.
- Pruefvermerk im `mandat.md` mit Datum und Empfehlung.
## Quellen und Zitierregel
Pflicht-Normen: §§ 407-412 StPO, §§ 44 ff. StGB, § 147 StPO, RVG VV 4106-4111.
Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und pruefbarem Link
(dejure.org, openjur.de, bundesgerichtshof.de). Bei unsicheren Aktenzeichen
generisch zitieren ("BGH-Rechtsprechung zur Strafzumessung bei Verkehrs-
strafsachen") statt erfinden.
Quellen-Tags fuer den Output:
`[BGH-Datenbank]`, `[dejure.org]`, `[openjur.de]`, `[Mandant]`,
`[Modellwissen - pruefen]`.
## Hand-Off zu anderen Skills
Nach diesem Skill weiter mit:
- `/fachanwalt-strafrecht:strafr-revision-pruefung-spezial` wenn nach
Hauptverhandlung Revision relevant wird.
- `/fachanwalt-verkehrsrecht:verk-fahrerlaubnisrecht-leitfaden` wenn das
Fahrverbot zentral ist und parallel die Fahrerlaubnisbehoerde aktiv wird.
- `/aktenaufbereiter-strafrecht:akzg-aktenauszug-bauleiter` zur
Vorbereitung der Akteneinsichts-Auswertung.
## Was dieser Skill nicht macht
- Ersetzt nicht das Mandatsverhaeltnis. Erstellt eine Vorlage, kein
Mandatsangebot.
- Berechnet Fristen vorlaeufig. Die letztverbindliche Frist liegt im
Akten- und Zustellungsdokument. Bei Eilfall immer eigene Frist-
Berechnung gegenchecken.
- Trifft keine taktische Entscheidung ueber Volleinspruch vs Teil-
Einspruch. Diese Entscheidung trifft der Verteidiger im Mandanten-
gespraech.
- Berechnet keine konkrete Strafzumessung; das macht das Gericht in
der Hauptverhandlung.
- Ersetzt keine Akteneinsicht. Die Akteneinsicht ist Pflicht, bevor
ueber Beschraenkung des Einspruchs entschieden wird.
## Berufsrechtliche Hinweise
§ 43a Abs. 2 BRAO Schweigepflicht ueber alles Mandanten-Bezogene.
§ 49b BRAO Honorarvereinbarung; im Strafrecht gilt zusaetzlich
§ 14 RVG Verteidigergebuehr. Bei Pflichtverteidigung § 140 StPO
Eintragung pruefen.
Bei erkennbaren Interessenkonflikten (Mandant ist Mitarbeiter eines
Mandanten der Kanzlei in anderer Sache) Hinweis an den fallfuehrenden
Anwalt und ggf. Mandat ablehnen, § 3 BORA.
Das ist die Tiefe, die Codex anstreben soll - pro Skill, rechtsgebiets- spezifisch, mit konkreten Normen, konkreten Verfahrensschritten und expliziter Negativ-Abgrenzung.
7. Eskalation / Sonderfaelle
- Wenn Codex auf einen Skill stoesst, der inhaltlich unklar ist:
Eintrag in
anthropic-lessons/UNCLEAR-SKILLS.mdund ueberspringen. - Wenn ein Plugin keine sinnvollen Pflicht-Sektionen erlaubt (z.B. reine Tool-Skills): Boost auf ~6000-8000 Zeichen, Sektionen sinnvoll reduzieren, in PR-Body begruenden.
- Wenn die rechtliche Recherche fuer den Skill scheitert (Codex hat keine Datenbank-Zugriff): GENERISCHE Zitate stehen lassen, NIE erfinden. Lieber "BGH-Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung" als ein erfundenes Az.
8. Abschluss-Checks von Tom
Tom prueft pro PR:
- Stichproben-Lesen von 5-10 zufaelligen Skills aus dem Batch.
- Validatoren-Status.
- Lange-Verteilung Diagramm.
- Keine offensichtlichen Halluzinationen bei Aktenzeichen.
- Keine BeckRS-Allein-Zitate.
- Hand-Off-Verweise pruefen (Plugin/Skill existieren).
- Negativ-Abgrenzung pro Stichprobe nicht generisch.
Erst nach Freigabe: Merge.
9. Versionierung nach Abschluss aller Boost-Batches
Wenn alle 25-30 Batches gemerged sind:
- Version-Bump auf
v53.0.0(Major, weil Inhaltscharakter sich qualitativ aendert). - Release-Notes: "Skill-Tiefe-Boost auf Anthropic-Niveau, ~3670 Skills vertieft, Median-Laenge von ~4500 auf ~10000 Zeichen."
- Index-Regen + Release-Workflow.
Stand dieser Instruktion: nach Analyse von anthropics/claude-for-legal HEAD am 2026-06-01. Autorisiert durch Tom Braegel.