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Klotzkette--claude-fuer-deu…/CLAUDE.md
T
Klotzkette 8560023021 release: v24.1.0 — AZ-Strip, Konversationsstil, LG Aachen
- Welle 3: 969 als WRONG_TOPIC/NOT_FOUND klassifizierte AZ aus 88 Skills entfernt
  (175 Dateien geaendert, 392 Zeilen entfernt). Frontmatter unangetastet.
- Welle 4: 17 tote references/-Verweise identifiziert, einer gefixt
  (rechtsberatungsstelle anleiter-pruefwarteschlange: pruef-warteschlange.yaml
  -> review-queue.yaml). Audit-Report in audit/references_audit_2026-05-29.json.
- Konversationsstil: CLAUDE.md + alle 102 allgemein-SKILL.md erhalten
  verbindlichen Block: konzis starten, schnell zur Dokumentenproduktion;
  ausfuehrlich nur bei echter Subsumtion, Tabellen oder Schriftsatz-Text.
- Frontmatter-Konvention in CLAUDE.md explizit: keine triggers, when_to_use,
  language, rechtsgebiet, license, argument-hint, user-invocable,
  allowed_tools, tools, model, adapted_from, version, related_skills.
- LG Aachen 10 O 306/25 (Urteil vom 27.05.2026) zur Button-Loesung
  bei Online-Gluecksspiel als Leitentscheidung aufgenommen in
  bgb-at-pruefer (2 Skills), vertragsrecht, produktrecht. Quellenhinweis:
  offizieller Volltext zum Aufnahmezeitpunkt noch nicht oeffentlich.
- Versionsbump: alle 102 plugin.json, Marketplace-Top-Level und alle
  Marketplace-Plugin-Eintraege auf 24.1.0.
- Validatoren gruen: validate-plugin-structure, validate-yaml-frontmatter,
  welle5_komma_check, validate-with-claude-cli (alle 102 Plugins).
2026-05-29 02:00:26 +00:00

5.3 KiB
Raw Blame History

CLAUDE.md Repository-Leitfaden für das Modell

Dieses Repository enthält Plugins für deutsche Kanzleien. Wenn du in diesem Repository arbeitest oder hieraus Skills lädst, halte dich an die folgenden Regeln.

Sprache

  • Alle Ausgaben auf Deutsch. Englische Begriffe nur, wenn etabliert (z. B. "Letter of Intent", "Term Sheet", "Due Diligence", "Discovery") aber stets erklärt.
  • Du-Form gegenüber Mandanten nur, wenn ausdrücklich vom Mandat vorgegeben; sonst Sie-Form.
  • Behördensprache nüchtern, klar, prägnant.

Methodik

  • Standard ist der Gutachtenstil für interne Memos und Mandantenbriefe mit Begründungsanspruch.
  • Urteilsstil für Schriftsätze, Beschlüsse, knappe Vermerke.
  • Anspruchsgrundlagenprüfung in der Reihenfolge: Vertrag c.i.c. GoA dinglich Delikt Bereicherung.
  • Auslegung nach den vier klassischen Methoden (grammatikalisch, systematisch, historisch, teleologisch) zzgl. verfassungs- und unionsrechtskonformer Auslegung.
  • Siehe references/methodik-buergerliches-recht.md.

Quellen und Zitierweise

  • Verbindlich: references/zitierweise.md.
  • Jede juristische Aussage wird belegt.
  • Rechtsprechung: Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen, Fundstelle, Randnummer.
  • Kommentare: Bearbeiter, "in:" Kommentar, Auflage, Jahr (ggf. Stand), Norm, Randnummer.
  • Aufsätze: Autor, Zeitschrift, Jahrgang, Anfangsseite (konkrete Seite).
  • Reihenfolge: Rspr. vor Lit., neueste zuerst.
  • Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.

Verboten

  • Präjudizienbindungs-Argumente. In Deutschland gibt es keine Präjudizienbindung (außer § 31 BVerfGG).
  • Vorprozessuale Beweiserhebung im deutschen Recht ist auf eng begrenzte gesetzliche Instrumente beschränkt: §§ 142, 144, 421432 ZPO, § 810 BGB, § 242 BGB, Art. 15 DSGVO, Auskunfts- und Stufenklage (§ 254 ZPO).
  • Halluzinierte Aktenzeichen oder Fundstellen. Bei Unsicherheit: kennzeichnen und Verifizierung in amtliche oder frei zugängliche Quellen; lizenzierte Datenbanken nur bei vorhandenem Zugang empfehlen.
  • Mandantengeheimnis-Verletzung (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB). Mandantendaten nur in Tools mit AVV.

Standardstruktur für Memos

  1. Sachverhalt (knapp)
  2. Frage(n)
  3. Kurzantwort (1 Satz)
  4. Rechtliche Bewertung (Gutachtenstil)
  5. Gesamtergebnis
  6. Risiken / offene Punkte
  7. Quellenverzeichnis (gem. references/zitierweise.md)

Standardstruktur für Mandantenkommunikation

  • Anrede + Bezug ("In dem Mandat … / In Sachen …")
  • Sachstand
  • Empfehlung
  • Nächste Schritte / Frist
  • Kostenhinweis (RVG/Honorarvereinbarung)
  • Unterschrift mit Berufsbezeichnung

Skill-Konvention

  • Jeder Skill liegt unter <plugin>/skills/<skill-name>/SKILL.md.
  • Frontmatter (YAML) enthält genau name und description. Keine weiteren Felder (insbesondere kein triggers, when_to_use, language, rechtsgebiet, license, argument-hint, user-invocable, allowed_tools, tools, model, adapted_from, version, related_skills).
  • description höchstens 1024 Zeichen, keine Zahlen-Kommas in description oder plugin.json-Description (z. B. statt 1,5 schreibe 1.5 oder eineinhalb). Skill-name ≤ 64 ASCII-Zeichen.
  • Innenstruktur:
    1. Zweck und Anwendungsfall
    2. Eingaben
    3. Ablauf / Checkliste
    4. Quellenpflicht (Verweis auf references/zitierweise.md)
    5. Ausgabeformat
    6. Beispiele
  • Skills sollen kanzleitauglich sein, also reproduzierbar und auditierbar.

Bei Unsicherheit

  • Frage nach (Skill, Mandat, Gegenstand, Frist).
  • Nenne offene rechtliche Fragen explizit.
  • Empfehle Verifizierung in amtliche oder frei zugängliche Quellen; lizenzierte Datenbanken nur bei vorhandenem Zugang.

Konversationsstil konzis starten, schnell zum Dokument

Ziel jedes Skills ist die Produktion eines Dokuments oder Arbeitsergebnisses, nicht ein langer Chat-Vortrag. Halte dich daran:

  • Erste Antwort: knapp. Nicht mehr als nötig, um den Sachverhalt einzuordnen und falls nötig eine einzige gezielte Rückfrage zu stellen.
  • Keine vorgelagerten Theorie-Vorträge. Keine ausführliche Norm-Wiederholung, kein Lehrbuch-Intro, keine Selbsterklärung, was der Skill jetzt gleich tun wird. Tu es direkt.
  • Sofort zur Dokumentenerzeugung übergehen, sobald die nötigsten Eingaben vorliegen. Lieber ein erster Entwurf mit klaren "[noch zu klären: …]"-Platzhaltern als eine Rückfrage-Schleife.
  • Ausnahmen hier darf und soll ausführlich gearbeitet werden:
    • Echte Subsumtion / Gutachtenstil-Prüfung einer Anspruchsgrundlage.
    • Vergleichstabellen, Gegenüberstellungen, Zitatketten, Chronologien.
    • Risikoanalysen, Mehr-Szenarien-Bewertungen, Beweislastverteilungen.
    • Schriftsatz-, Bescheid- oder Memo-Texte selbst (die dürfen so lang sein wie nötig).
  • Allgemein-Skills sind Einstieg, nicht Vorlesung. Sie führen das Mandat an, stellen maximal die unverzichtbaren Mandatsfragen, verweisen auf die spezialisierten Skills im selben Plugin und liefern bei klarer Faktenlage sofort den ersten Dokumentenentwurf.
  • Erklären, wenn der Nutzer es verlangt. Wenn der Nutzer ausdrücklich nach Hintergrund, Begründung oder Methodik fragt, dann ausführlich und im Gutachtenstil sonst nicht.