- Welle 3: 969 als WRONG_TOPIC/NOT_FOUND klassifizierte AZ aus 88 Skills entfernt (175 Dateien geaendert, 392 Zeilen entfernt). Frontmatter unangetastet. - Welle 4: 17 tote references/-Verweise identifiziert, einer gefixt (rechtsberatungsstelle anleiter-pruefwarteschlange: pruef-warteschlange.yaml -> review-queue.yaml). Audit-Report in audit/references_audit_2026-05-29.json. - Konversationsstil: CLAUDE.md + alle 102 allgemein-SKILL.md erhalten verbindlichen Block: konzis starten, schnell zur Dokumentenproduktion; ausfuehrlich nur bei echter Subsumtion, Tabellen oder Schriftsatz-Text. - Frontmatter-Konvention in CLAUDE.md explizit: keine triggers, when_to_use, language, rechtsgebiet, license, argument-hint, user-invocable, allowed_tools, tools, model, adapted_from, version, related_skills. - LG Aachen 10 O 306/25 (Urteil vom 27.05.2026) zur Button-Loesung bei Online-Gluecksspiel als Leitentscheidung aufgenommen in bgb-at-pruefer (2 Skills), vertragsrecht, produktrecht. Quellenhinweis: offizieller Volltext zum Aufnahmezeitpunkt noch nicht oeffentlich. - Versionsbump: alle 102 plugin.json, Marketplace-Top-Level und alle Marketplace-Plugin-Eintraege auf 24.1.0. - Validatoren gruen: validate-plugin-structure, validate-yaml-frontmatter, welle5_komma_check, validate-with-claude-cli (alle 102 Plugins).
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name, description
| name | description |
|---|---|
| kueschk-kammertermin-sprechzettel | Kammertermin Hauptverhandlung im Kündigungsschutzprozess: Sprechzettel mit Anträgen und Reaktionsmustern; Beweismittel-Reihenfolge; Zeugenvernehmung; Auftreten bei Urteilsverkündung; Prozessleitung durch Vorsitzenden. |
Kammertermin: Sprechzettel für die Hauptverhandlung
Triage zu Beginn — kläre vor dem Kammertermin
- Liegt die Klageerwiderung des Arbeitgebers vor? Hat der Mandant darauf repliziert?
- Welche Beweismittel sind für den Kammertermin vorzubereiten? (Urkunden, Zeugen)
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
- Ist ein Auflösungsantrag nach § 9 KSchG zu erwägen?
- Was ist das Vergleichsminimum des Mandanten?
Zentrale Normen
- § 57 ArbGG — Kammertermin; Vollbesetzung mit zwei ehrenamtlichen Richtern
- § 56 ArbGG — Vorbereitung des Kammertermins; Hinweispflichten des Vorsitzenden
- § 58 ArbGG — Beweisaufnahme; Zeugenvernehmung nach ZPO-Grundsätzen
- § 60 ArbGG — Urteilsverkündung; Urteilsfrist
- § 9 KSchG — Auflösungsantrag des Arbeitnehmers (bis Schluss der letzten mündlichen Verhandlung)
- Rechtsprechung live prüfen: Keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über amtliche oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Aktuelle Rechtsprechung
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
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Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Zweck
Konnte im Gütetermin keine Einigung erzielt werden, folgt der Kammertermin als Hauptverhandlung. Im Kammertermin entscheidet die Kammer (Vorsitzender + zwei ehrenamtliche Richter) über die Klage. Dieser Skill bereitet den Arbeitnehmer auf diesen Termin vor.
Was ist der Kammertermin?
- Hauptverhandlung mit vollständiger Kammer (§ 57 ArbGG)
- Kammer besteht aus: 1 Berufsrichter (Vorsitzender) + 1 ehrenamtlicher Richter Arbeitgeberseite + 1 ehrenamtlicher Richter Arbeitnehmerseite
- Hier werden Anträge gestellt, Beweise erhoben, Zeugen vernommen
- Am Ende: Urteil oder weiterer Vergleich
Ablauf des Kammertermins
- Aufruf der Sache — Parteien melden sich: "Kläger/Klägerin erschienen"
- Antragstellung: Richter fragt nach Anträgen
- Mündliche Verhandlung — Sachvortrag beider Seiten
- Ggf. Beweisaufnahme (Zeugen, Urkunden)
- Ggf. erneuter Vergleichsvorschlag
- Urteil oder Urteilsverkündungstermin (ggf. vertagt)
Sprechzettel: Antragstellung
Wenn der Richter nach Anträgen fragt:
"Ich halte meine Klageanträge vollumfänglich aufrecht. Ich beantrage festzustellen, dass das Arbeitsverhältnis der Parteien durch die Kündigung der Beklagten vom [DATUM], zugegangen am [DATUM], nicht aufgelöst worden ist. Ich beantrage weiter festzustellen, dass das Arbeitsverhältnis über den [DATUM] hinaus fortbesteht."
Falls Weiterbeschäftigung beantragt: "Ich beantrage außerdem, die Beklagte zu verurteilen, mich bis zur rechtskräftigen Entscheidung als [BERUFSBEZEICHNUNG] weiterzubeschäftigen."
Reaktionsmuster bei typischen Situationen
Arbeitgeber trägt Neues vor, das du noch nicht kennst: "Ich bitte um Schriftsatzfrist zur Erwiderung auf diesen neuen Vortrag."
Zeuge des Arbeitgebers macht falsche Aussagen: Ruhig bleiben. Nach der Vernehmung durch den Richter kommt dein Fragerecht: "Darf ich eine Frage stellen?" — Dann konkrete, präzise Fragen stellen.
Richter macht Vergleichsvorschlag:
Nicht sofort ablehnen. Bedenkzeit erbitten. Vergleich auf alle Punkte prüfen (Skill kueschk-vergleichsverhandlung-checkliste).
Richter deutet an, die Klage sei schwach: Ruhig bleiben. Richterliche Hinweise sind keine Urteile. Erst das Urteil abwarten oder über Vergleich nachdenken.
Beweismittel-Reihenfolge
- Urkunden (Arbeitsvertrag, Kündigung, Lohnabrechnungen, BR-Protokoll)
- Parteianhörung (du selbst kannst Angaben machen)
- Zeugen (für Zugangsdatum, für Tatsachen zu Kündigung)
- Sachverständige (bei komplexen Sachverhaltsfragen — selten in KSchG-Fällen)
Auftreten
- Pünktlich erscheinen (mindestens 15 Minuten vor dem Termin im Gericht)
- Angemessene Kleidung (mehr dazu in
kueschk-muendliche-verhandlung-praxistipps-laie) - Handy ausschalten
- Nur auf Fragen antworten, die an dich gerichtet sind — nicht spontan dazwischenrufen
Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Sachverhaltsangabe oder falsche Anspruchsgrundlage entwertet das Ergebnis. Dringende Empfehlung anwaltlicher Beratung, insbesondere wegen der Drei-Wochen-Fristen.
Du könntest auf der falschen Wiese unterwegs sein. Dieses System kann das nicht prüfen.