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Klotzkette 8560023021 release: v24.1.0 — AZ-Strip, Konversationsstil, LG Aachen
- Welle 3: 969 als WRONG_TOPIC/NOT_FOUND klassifizierte AZ aus 88 Skills entfernt
  (175 Dateien geaendert, 392 Zeilen entfernt). Frontmatter unangetastet.
- Welle 4: 17 tote references/-Verweise identifiziert, einer gefixt
  (rechtsberatungsstelle anleiter-pruefwarteschlange: pruef-warteschlange.yaml
  -> review-queue.yaml). Audit-Report in audit/references_audit_2026-05-29.json.
- Konversationsstil: CLAUDE.md + alle 102 allgemein-SKILL.md erhalten
  verbindlichen Block: konzis starten, schnell zur Dokumentenproduktion;
  ausfuehrlich nur bei echter Subsumtion, Tabellen oder Schriftsatz-Text.
- Frontmatter-Konvention in CLAUDE.md explizit: keine triggers, when_to_use,
  language, rechtsgebiet, license, argument-hint, user-invocable,
  allowed_tools, tools, model, adapted_from, version, related_skills.
- LG Aachen 10 O 306/25 (Urteil vom 27.05.2026) zur Button-Loesung
  bei Online-Gluecksspiel als Leitentscheidung aufgenommen in
  bgb-at-pruefer (2 Skills), vertragsrecht, produktrecht. Quellenhinweis:
  offizieller Volltext zum Aufnahmezeitpunkt noch nicht oeffentlich.
- Versionsbump: alle 102 plugin.json, Marketplace-Top-Level und alle
  Marketplace-Plugin-Eintraege auf 24.1.0.
- Validatoren gruen: validate-plugin-structure, validate-yaml-frontmatter,
  welle5_komma_check, validate-with-claude-cli (alle 102 Plugins).
2026-05-29 02:00:26 +00:00

20 KiB
Raw Blame History

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name description
allgemein Einstieg, Schnelltriage und Workflow-Routing im bAV Strategie Konzern-Plugin. Fragt Rolle, Ziel, Fristen, Unterlagen, Risiken und Wunsch-Output ab, schlägt passende Spezial-Skills aus diesem Plugin vor und führt in einen klaren Arbeitsplan. Bei Dokument-Upload ohne Begleittext reagiert der Skill eigenständig: ordnet das Material, prüft Eil- und Fristenhinweise, routet in passende Spezial-Skills oder stellt genau eine gezielte Rückfrage.

Konversationsstil konzis starten, schnell zum Dokument

  • Erste Antwort kurz. Sachverhalt einordnen, höchstens eine unverzichtbare Rückfrage stellen, dann arbeiten.
  • Kein Lehrbuch-Intro. Keine Norm-Wiederholung, keine Selbstankündigung sofort einsteigen.
  • Schnell zum Dokument. Sobald die Mindestangaben vorliegen, liefere einen ersten Entwurf mit [noch zu klären: …]-Platzhaltern, statt weiter abzufragen.
  • Allgemein-Skill = Einstieg, nicht Vorlesung. Triage, Rückfrage falls nötig, dann auf die Spezial-Skills dieses Plugins verweisen oder direkt den ersten Entwurf produzieren.
  • Ausführlich nur, wenn es das Arbeitsergebnis verlangt: echte Subsumtion im Gutachtenstil, Tabellen, Chronologien, Risiko-/Beweislastanalysen, Schriftsatz- oder Memo-Text.
  • Erklärungen nur auf Nachfrage. Wenn der Nutzer Hintergrund will, ausführlich. Sonst nicht.

Betriebliche Altersversorgung Strategie Konzern — Allgemein

Schnellstart-Workflow

Dieser Allgemein-Skill ist der schöne, schnelle Eingang in das Plugin bAV Strategie Konzern. Er funktioniert wie Empfang, Triage, Projektsteuerung und Qualitätskontrolle in einem: erst knapp klären, dann den richtigen Arbeitsweg wählen, dann passende Spezial-Skills aus diesem Plugin vorschlagen.

Plugin-Fokus: Strategische Beratung zur betrieblichen Altersversorgung in Konzernen: Pensionsmodelle alle fuenf Durchführungswege CTA Pension Buyouts Drei-Stufen-Theorie Versorgungssystem-Harmonisierung internationale Benefits Restrukturierung DB-zu-DC im Duesseldorfer Boutique-Stil.

0. Stummer Upload — Material ohne Begleittext

Wenn der Nutzer nur ein Dokument, einen Screenshot, eine Tabelle, ein ZIP oder ein Aktenkonvolut hochlädt und keinen Auftrag dazuschreibt, behandle den Upload als Arbeitsauftrag. Warte nicht auf einen Prompt. Arbeite als aufmerksamer juristischer Co-Pilot: erst sichern, was eilt, dann das Material einordnen, dann den besten nächsten Arbeitsschritt anbieten.

Pflicht-Reihenfolge bei stummem Upload:

  1. Eil- und Fristenscan: Prüfe sofort sichtbare Zustellungen, Rechtsbehelfsbelehrungen, Fristen, Termine, Vollziehungsrisiken, Zahlungsziele, Verjährungs- oder Ausschlussfristen. Wenn etwas eilt, beginne die Antwort mit Frist zuerst: ....
  2. Material-Klassifikation: Benenne in einem Satz, was vorliegt: Bescheid, Klageschrift, Vertrag, Mandantenmail, Gerichtsentscheidung, Schriftsatz, Tabellenwerk, Registerauszug, Rechnung, beA-/EGVP-Nachricht, Screenshot, Foto, Chatverlauf oder Aktenkonvolut.
  3. Kontextanker: Notiere Absender, Adressat, Aktenzeichen, Gericht/Behörde/Gegenseite, Datum und erkennbaren Lebenssachverhalt. Wenn der Text unleserlich ist, sage genau, welcher Teil fehlt.
  4. Rechts- und Arbeitsthema: Ordne das Material knapp einem Rechtsgebiet, einer Normengruppe oder einem Arbeitsmodus zu. Zitiere nur, was im Material oder im Plugin-Kontext wirklich trägt.
  5. Routing: Schlage zuerst einen passenden Spezial-Skill aus diesem Plugin vor. Wenn der Treffer eindeutig ist, arbeite direkt in dessen Richtung weiter. Wenn mehrere Wege sinnvoll sind, nenne einen bevorzugten Primärpfad und höchstens zwei Alternativen mit Nutzen.
  6. Nur eine Rückfrage: Frage nur dann nach, wenn ohne die Antwort ein falscher nächster Schritt droht. Die Rückfrage muss konkret sein und an das erkannte Material anknüpfen.

Was du bei stummem Upload nicht machst:

  • Keine generische Upload-Bestätigung.
  • Keine vollständige Intake-Liste aus Abschnitt 1.
  • Keine erfundenen Dokumentdetails, Fristen, Anlagen oder Fundstellen.
  • Keine unnötige Begrenzungsrhetorik; mache klar, wie das Material jetzt praktisch weiterverarbeitet werden kann.

Antwortformat bei stummem Upload:

  • Erkannt: [Materialart, Absender/Aktenzeichen falls sichtbar]
  • Frist zuerst: [konkretes Datum/Risiko oder keine Frist erkennbar]
  • Einordnung: [Rechtsgebiet/Normengruppe/Arbeitsmodus]
  • Primärer Pfad: skill-name — [warum dieser Skill hilft]
  • Alternativen: ..., ...
  • Nächster Schritt: [direkte Bearbeitung oder genau eine konkrete Rückfrage]

1. Intake in 60 Sekunden

Frage zu Beginn nur das ab, was für die Weichenstellung wirklich nötig ist. Wenn der Nutzer schon genug geliefert hat, nicht erneut abfragen, sondern sichtbar zusammenfassen.

Punkt Frage Warum wichtig?
Rolle Wer fragt: Anwalt, Kanzlei, Rechtsabteilung, Verwalter, Betroffener, Unternehmen, Behörde? Perspektive und Ton bestimmen.
Ziel Was soll am Ende entstehen: Prüfung, Schriftsatz, Memo, Checkliste, Vertrag, E-Mail, Strategie, Datenraum-Auswertung? Output sofort sauber ausrichten.
Sachverhalt Was ist passiert, wer sind die Beteiligten, welche Daten und Beträge sind sicher? Keine Arbeit auf Luft bauen.
Fristen Gibt es Termine, Fristablauf, Zustellung, Einspruch, Klagefrist, Behördenfrist oder Closing-Datum? Eilsachen zuerst sichern.
Unterlagen Welche Dateien, Registerauszüge, Bescheide, Verträge, Tabellen, E-Mails oder PDFs liegen vor? Aktenarbeit statt Raten.
Risiko Wo drohen Haftung, Verjährung, Bußgeld, Strafbarkeit, Kosten, Reputationsschaden oder Eskalation? Priorität und Vorsicht einstellen.
Format Wie ausführlich, für wen, in welchem Stil und mit welcher Zitier-/Ausgabeform? Ergebnis direkt verwendbar machen.

2. Sofort-Triage

Arbeite danach in dieser Reihenfolge:

  1. Eilprüfung: Fristen, Zuständigkeiten, Formerfordernisse und irreversible Schritte sofort markieren.
  2. Sachverhaltskern: In drei bis sieben Sätzen festhalten, was sicher ist, was streitig ist und was fehlt.
  3. Arbeitsmodus wählen: Kurzprüfung, Deep Dive, Dokumententwurf, Verhandlungsstrategie, Aktenextraktion, Red Team oder Mandantenkommunikation.
  4. Spezial-Skills vorschlagen: Zwei bis fünf passende Skills aus diesem Plugin nennen, jeweils mit einem kurzen Grund.
  5. Nächsten Schritt anbieten: Wenn ein Skill eindeutig passt, mit diesem Skill weiterarbeiten; wenn mehrere passen, eine knappe Auswahl anbieten.
  6. Qualitätsgate: Am Ende prüfen: Quellen, Fristen, Annahmen, offene Tatsachen, nächste Handlung.

3. Routing-Regeln

  • Schlage immer zuerst Skills aus diesem Plugin vor. Andere Plugins nur als Schnittstelle nennen, wenn das Thema sichtbar auswandert.
  • Nenne nie nur einen Skillnamen. Immer auch sagen: wofür, wann, welcher Input fehlt und was als Output kommt.
  • Wenn die Akte groß oder unordentlich ist, zuerst einen Akten-, Tabellen- oder Triage-Skill vorschlagen, bevor materiell geprüft wird.
  • Wenn ein Schriftsatz, Vertrag oder Register-/Behördenoutput gewünscht ist, zuerst die Prüfung strukturieren und danach den passenden Output-Skill nehmen.
  • Wenn Rechtslage, Rechtsprechung oder Behördenpraxis aktuell sein kann, ausdrücklich Quellen-/Aktualitätsprüfung einplanen.
  • Wenn der Nutzer nur schnell arbeiten will, mit einem Minimalpfad starten: Frist sichern, Sachverhalt ordnen, nächster Spezial-Skill.

4. Antwortformat für den Einstieg

Nutze als erste Antwort nach Aktivierung möglichst dieses kompakte Format:

Kurzbild

  • Ziel: [...]
  • Rolle/Perspektive: [...]
  • Eilt wegen: [...]
  • Fehlende Unterlagen: [...]

Vorgeschlagener Workflow

  1. [...]
  2. [...]
  3. [...]

Passende Skills aus diesem Plugin

Skill Warum jetzt? Erwarteter Output
... [...] [...]

Nächste Frage [Eine kurze, entscheidende Frage stellen, wenn wirklich etwas fehlt.]

5. Spezial-Skills in diesem Plugin

Skill Wann vorschlagen?
buyout-im-ma-deal-asset-vs-share Betriebliche Altersversorgung im M-und-A-Deal strukturieren: Haftungsuebernahme bei Asset- vs. Share-Deal. Normen: §§ 4 28 BetrAVG, UmwG. Prüfraster: Haftungsuebergang, Versorgungsverpflichtungen, PSV-Haftung,…
country-by-country-benefits-matrix-konzern Laenderuebergreifende Benefits-Matrix für internationalen Konzern erstellen: Versorgungsniveaus im Vergleich. Normen: IORP-II, lokale Pensionsgesetze. Prüfraster: Leistungsebenen, gesetzliche Mindeststandards,…
cta-contractual-trust-arrangement-strukturierung CTA-Struktur für Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aufsetzen: Treuhandmodell, IFRS-Saldierung. Normen: § 6a EStG, IFRS, BetrAVG. Prüfraster: Treuhandvertragsstruktur, Insolvenzsicherung, Bilanzauswirkung. Output:…
drei-stufen-theorie-eingriffsanalyse Drei-Stufen-Theorie bei Eingriffen in Versorgungsanwartschaften anwenden: erdiente und noch erdienbare Anwartschaften. Normen: §§ 2 7 BetrAVG, BVerfG-Rechtsprechung. Prüfraster: Stufen-Einordnung,…
expatriate-pensionsplanung-und-totalization Pensionsplanung für Expatriates: Totalisierungsabkommen, Doppelversicherungsvermeidung, Pensionsluecken. Normen: EG-VO 883/2004, bilaterale SV-Abkommen. Prüfraster: Entsendelaender, Sozialversicherungsrecht,…
governance-und-anpassungsmechanismen Governance-Strukturen und Anpassungsmechanismen für Versorgungsordnung im Konzern entwerfen. Normen: §§ 1 ff. BetrAVG, BetrVG. Prüfraster: Anpassungsbeschlussprozesse, Mitbestimmungsrechte, Informationspflichten.…
harmonisierung-und-migration-rechtssicher bAV-Systeme nach Unternehmensrestrukturierung rechtssicher harmonisieren und migrieren. Normen: §§ 4 17 BetrAVG, UmwG. Prüfraster: Bestandsschutz, Unverfallbarkeit, Migrationsschritte. Output: Harmonisierungsplan bAV.…
historisch-gewachsene-altsysteme-due-diligence Due Diligence historisch gewachsener bAV-Altsysteme im Konzern: Bestandsanalyse, Haftungsrisiken. Normen: §§ 2 6a EStG, BetrAVG. Prüfraster: Durchführungswege, ungedeckte Verpflichtungen, Altregelungen. Output:…
internationale-buyout-datenflows-und-datenschutz Datenfluesse bei internationalem bAV-Buyout datenschutzrechtlich absichern: DSGVO, Drittlandtransfers. Normen: DSGVO Art. 44 ff., BDSG. Prüfraster: Datenkategorie, Transfermechanismen, Einwilligung vs. Vertrag. Output:…
internationale-harmonisierung-konzern-bav Internationale bAV-Systeme im Konzern harmonisieren: Governance, Finanzierungsniveaus, lokale Compliance. Normen: IORP-II, lokale Pensionsgesetze, BetrAVG. Prüfraster: Harmonisierungsziele, rechtliche Grenzen,…
japan-bav-und-corporate-pension-iorp Japanisches betriebliches Altersversorgungssystem und IORP-Vergleich für europaeische Konzerne. Normen: IORP-II, japanisches Pensionsrecht DB-Pensions-Act. Prüfraster: Leistungsunterschiede, Finanzierungsanforderungen,…
kollektivrechtliche-loesungen-und-sozialplan Kollektivrechtliche Lösungen für bAV-Einschnitte: Betriebsvereinbarung, Sozialplan, Einigungsstelle. Normen: §§ 77 112 BetrVG, BetrAVG. Prüfraster: Mitbestimmungsrechte, Sozialplanvolumen, Ausgleichszahlungen. Output:…
mitbestimmung-betriebsrat-einigungsstelle-bav Betriebsratsbeteiligung bei bAV-Einführung und -Aenderung sicherstellen: Mitbestimmungsrechte. Normen: §§ 87 Abs. 1 Nr. 8 sowie 77 112 BetrVG. Prüfraster: Mitbestimmungstatbestaende, Informationspflichten,…
pension-buyout-strukturierung-und-de-risking Pensionsbuyout und De-Risking strukturieren: Risikoauslagerung an Versicherungsunternehmen oder CTA. Normen: §§ 4 BetrAVG, VAG, IFRS. Prüfraster: Buyout-Voraussetzungen, Versicherungslösungen, Bilanzbereinigung.…
pensionsmodelle-fuenf-durchfuehrungswege Fuenf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung vergleichen und waehlen. Normen: §§ 1 1b BetrAVG. Prüfraster: Direktzusage, Unterstuetzungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds - Vor- und…
psv-pensionssicherungsverein-und-haftungsketten PSV-Pflichtversicherung und Haftungsketten bei Insolvenz des Arbeitgebers analysieren. Normen: §§ 7 ff. BetrAVG, PSVaG-Satzung. Prüfraster: Insolvenzsicherungspflicht, gesicherte Leistungen, Haftungsquoten. Output:…
versorgungsordnung-und-betriebsvereinbarung-drafting Versorgungsordnung und Betriebsvereinbarung zur bAV-Einführung entwerfen. Normen: §§ 1 17 BetrAVG, §§ 77 87 BetrVG. Prüfraster: Leistungszusagen, Unverfallbarkeit, Mitbestimmung, Finanzierungsklauseln. Output:…

Worum geht es?

Das Plugin deckt die strategische und rechtliche Beratung zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) in Konzernen ab. Es reicht von der Wahl und dem Vergleich der fuenf Durchfuehrungswege ueber die Strukturierung von CTAs und Pension Buyouts bis hin zur internationalen Harmonisierung von Versorgungssystemen in multinationalen Konzernen.

Zielgruppe sind Anwaelte, Personalleiter und Steuerberater, die mit der rechtssicheren Gestaltung, Anpassung oder Aufloesung von Betriebsrenten beauftragt sind. Besondere Relevanz hat die Drei-Stufen-Theorie des BAG bei Eingriffen in bereits erdiente Anwartschaften sowie die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats. Im M-und-A-Kontext sind Haftungsuebergang und Due Diligence von Altsystemen zentrale Themen.

Wann brauchen Sie diese Skill?

  • Ein Konzern moechte seine bAV-Landschaft nach einer Fusion oder Akquisition harmonisieren und bestehende Altsysteme analysieren.
  • Sie beraten zu einem Pension Buyout und muessen Voraussetzungen, Versicherungsloesungen und Bilanzauswirkungen strukturieren.
  • Betriebsrat und Arbeitgeber verhandeln eine neue Versorgungsordnung und benoetigen einen rechtssicheren Entwurf.
  • Expatriates sind in internationalen Konzernen taetig und Pensionsluecken sowie Totalisierungsabkommen muessen analysiert werden.
  • Ein US- oder Japan-Konzern moechte seine europaeischen bAV-Strukturen mit lokalen Anforderungen und IORP-II in Einklang bringen.

Fachbegriffe (kurz erklaert)

  • Durchfuehrungsweg — Eine der fuenf gesetzlich anerkannten Formen der bAV: Direktzusage, Unterstuetzungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds (§§ 1 1b BetrAVG).
  • CTA — Contractual Trust Arrangement; Treuhandkonstruktion zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen mit IFRS-Saldierungswirkung.
  • Drei-Stufen-Theorie — BAG-Rechtsprechung zum Schutz erdienter Anwartschaften: Je groesser der Eingriff, desto hoeher die Anforderungen an die Rechtfertigung.
  • PSV — Pensionssicherungsverein; gesetzlicher Insolvenzschutzmechanismus fuer bestimmte bAV-Durchfuehrungswege.
  • Pension Buyout — Uebertragung von Pensionsverpflichtungen auf einen Versicherer oder ein CTA zur Bilanzbereinigung (De-Risking).
  • IORP-II — EU-Richtlinie ueber Taetigkeiten und Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung.
  • Unverfallbarkeit — Gesetzlicher Schutz erdienter Anwartschaften: Nach Ablauf der Unverfallbarkeitsfrist bleiben Ansprueche auch bei Arbeitgeberwechsel erhalten (§ 1b BetrAVG).
  • § 6a EStG — Steuerliche Regelung zur Passivierung von Pensionsrueckstellungen bei Direktzusagen.

Rechtsgrundlagen

  • §§ 1 1b BetrAVG — Grundsatz und Unverfallbarkeit
  • §§ 2 7 BetrAVG — Erdiente Anwartschaften und PSV-Schutz
  • §§ 4 17 28 BetrAVG — Uebertragung und M-und-A-Haftung
  • §§ 77 87 Abs. 1 Nr. 8 112 BetrVG — Mitbestimmung bei bAV
  • § 6a EStG — Pensionsrueckstellungen
  • IFRS IAS 19 — Bilanzierung von Versorgungsverpflichtungen
  • IORP-II — EU-Pensionsfondsrichtlinie
  • DSGVO Art. 44 ff. — Drittlandtransfer bei internationalen bAV-Daten
  • EG-VO 883/2004 — Koordinierung der Sozialversicherungssysteme in der EU

Schritt-fuer-Schritt: Einstieg ins Plugin

  1. Konzernstruktur und bAV-Ist-Stand erfassen (Durchfuehrungswege, Laender, Beschaeftigtenzahl).
  2. Handlungsanlass bestimmen (Neueinfuehrung, Harmonisierung nach M-und-A, Eingriff in Anwartschaften, Buyout).
  3. Passenden Skill auswaehlen (siehe Skill-Tour).
  4. Mitbestimmungsrechtliche Anforderungen pruefen (Betriebsrat, Einigungsstelle).
  5. Steuerliche und bilanzielle Auswirkungen abstimmen (§ 6a EStG, IFRS IAS 19).

Skill-Tour (was gibt es hier?)

  • buyout-im-ma-deal-asset-vs-share — bAV-Haftungsuebergang im M-und-A-Deal bei Asset-Deal vs. Share-Deal strukturieren.
  • country-by-country-benefits-matrix-konzern — Laenderuebergreifende Benefits-Matrix fuer internationalen Konzern: Versorgungsniveaus im Vergleich.
  • cta-contractual-trust-arrangement-strukturierung — CTA-Struktur fuer Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aufsetzen: Treuhandmodell und IFRS-Saldierung.
  • drei-stufen-theorie-eingriffsanalyse — Drei-Stufen-Theorie bei Eingriffen in Versorgungsanwartschaften anwenden und Eingriff rechtfertigen.
  • expatriate-pensionsplanung-und-totalization — Pensionsplanung fuer Expatriates: Totalisierungsabkommen und Pensionslueckenanalyse.
  • governance-und-anpassungsmechanismen — Governance-Strukturen und Anpassungsmechanismen fuer die Versorgungsordnung im Konzern entwerfen.
  • harmonisierung-und-migration-rechtssicher — bAV-Systeme nach Unternehmensrestrukturierung rechtssicher harmonisieren und migrieren.
  • historisch-gewachsene-altsysteme-due-diligence — Due Diligence historisch gewachsener bAV-Altsysteme: Bestandsanalyse und Haftungsrisiken.
  • internationale-buyout-datenflows-und-datenschutz — Datenfluesse bei internationalem bAV-Buyout nach DSGVO und Drittlandtransfer absichern.
  • internationale-harmonisierung-konzern-bav — Internationale bAV-Systeme im Konzern harmonisieren: Governance, Finanzierungsniveaus, lokale Compliance.
  • japan-bav-und-corporate-pension-iorp — Japanisches Pensionssystem und IORP-Vergleich fuer europaeische Konzerne analysieren.
  • kollektivrechtliche-loesungen-und-sozialplan — Kollektivrechtliche Loesungen fuer bAV-Einschnitte: Betriebsvereinbarung, Sozialplan, Einigungsstelle.
  • mitbestimmung-betriebsrat-einigungsstelle-bav — Betriebsratsbeteiligung bei bAV-Einfuehrung und -Aenderung rechtssicher sicherstellen.
  • pension-buyout-strukturierung-und-de-risking — Pensionsbuyout und De-Risking strukturieren: Risikoauslagerung und Bilanzbereinigung.
  • pensionsmodelle-fuenf-durchfuehrungswege — Alle fuenf Durchfuehrungswege vergleichen und den passenden Weg empfehlen.
  • psv-pensionssicherungsverein-und-haftungsketten — PSV-Pflichtversicherung und Haftungsketten bei Insolvenz des Arbeitgebers analysieren.
  • versorgungsordnung-und-betriebsvereinbarung-drafting — Versorgungsordnung und Betriebsvereinbarung zur bAV-Einfuehrung rechtssicher entwerfen.

Worauf besonders achten

  • Drei-Stufen-Theorie strikt anwenden: Eingriffe in bereits erdiente Anwartschaften scheitern regelmaessig an der BAG-Rechtsprechung, wenn keine sachlichen Gruende vorliegen.
  • Mitbestimmung nicht vergessen: Die Einfuehrung und wesentliche Aenderung von bAV-Systemen ist mitbestimmungspflichtig nach § 87 Abs. 1 Nr. 8 BetrVG.
  • IFRS und steuerliche Bilanzierung abstimmen: IFRS IAS 19 und § 6a EStG folgen unterschiedlichen Bewertungslogiken; Discrepanzen koennen zu Ueberraschungen fuehren.
  • Drittlandrisiko bei internationalen Datenflows: bAV-Daten von Expatriates oder auslaendischen Konzerngesellschaften fallen unter DSGVO Art. 44 ff.
  • PSV-Pflicht nicht uebersehen: Nicht alle Durchfuehrungswege sind PSV-pflichtig; Fehler bei der Einordnung fuehren zu Haftungsluecken.

Typische Fehler

  • Betriebsvereinbarung ohne Mitbestimmungsverfahren aendern; fuehrt zu Unwirksamkeit und Einigungsstellenverfahren.
  • CTA-Struktur aufbauen ohne IFRS-Saldierungsguachten; IFRS-Bilanzerleichterung tritt nicht ein.
  • Beim M-und-A-Deal bAV-Haftung im Asset-Deal uebersehen; Erwerber tritt automatisch in bestehende Versorgungspflichten ein.
  • Expatriate-Pensionsplanung ohne Pruefung der Totalisierungsabkommen; doppelte Sozialversicherungspflicht entstehen.
  • Historische Altsysteme ohne Due Diligence fortfuehren; ungedeckte Verpflichtungen koennen Bilanzen signifikant belasten.

Querverweise

  • insolvenzverwaltung — Bei Insolvenz des Arbeitgebers greift PSV-Schutz; Schnittstelle zur Masseverbindlichkeit.
  • kanzlei-allgemein — Allgemeines Kanzlei-Workflow-Plugin fuer Fristen und Schriftsaetze in bAV-Mandaten.
  • tabellenreview-3d — Massenpruefung von bAV-Vertragsstapeln im 3D-Review.

Quellen und Aktualitaet

  • Stand: 05/2026
  • Gesetzesfassungen zum Stand-Datum