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agb-und-ipr-art-6-rom-i-verbraucher AGB und IPR Art. 6 Rom-I-VO Verbraucherschutz. Skill vertieft die IPR-rechtliche Pruefung der AGB bei Verbrauchervertraegen mit internationalem Bezug. Klaert die Voraussetzungen der ausgerichteten Taetigkeit nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. b Rom-I-VO EuGH-Pammer Linie sowie Wechselwirkung mit Rechtswahl und Schiedsabrede.

Agb Und Ipr Art 6 Rom I Verbraucher

Fachkern: Agb Und Ipr Art 6 Rom I Verbraucher

  • Klauselproblem (Agb Und Ipr Art 6 Rom I Verbraucher): AGB und IPR Art. 6 Rom-I-VO Verbraucherschutz. Skill vertieft die IPR-rechtliche Pruefung der AGB bei Verbrauchervertraegen mit internationalem Bezug. Klaert die Voraussetzungen der ausgerichteten Taetigkeit nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. b Rom-I-VO EuGH-Pammer Linie sowie Wechselwirkung mit Rechtswahl und Schiedsabrede.
  • AGB-Weiche: Einbeziehung (§ 305 BGB), überraschende Klausel (§ 305c BGB), Transparenz (§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB), Inhaltskontrolle (§§ 307-309 BGB), Rechtsfolge (§ 306 BGB) und Prozess-/Verbandsrisiko sauber trennen.
  • Beleglogik: Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.
  • Arbeitsprodukt: Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.

Norm

  • Art. 6 Rom-I-VO.
  • EuGH Pammer / Hotel Alpenhof Rs. C-585/08 und C-144/09 (07.12.2010).
  • EuGH Mlich Rs. C-218/12 (17.10.2013).

Voraussetzungen Art. 6 Rom-I

  • Verbrauchervertrag.
  • Geschaeftspartner uebt eine Taetigkeit aus oder richtet sie auf den Wohnsitzstaat des Verbrauchers aus.
  • Vertrag faellt in den Bereich dieser Taetigkeit.

Kriterien der ausgerichteten Taetigkeit

  • EuGH Pammer: deutsche Domain, deutsche Sprache, deutsche Telefonnummer, Werbung in Deutschland.
  • Faustregel: wenn der Verwender erkennbar auf den Markt des Verbrauchers abzielt, greift Art. 6.

Folge

  • Trotz Rechtswahl gelten die zwingenden Verbraucherschutznormen des Verbraucherwohnsitzstaats.
  • Deutsche AGB-Vorschriften §§ 305-310 BGB sind zwingend.

Pruefraster

  1. Verbrauchervertrag?
  2. Ausgerichtete Taetigkeit auf Deutschland?
  3. Rechtswahl im Vertrag?
  4. Welche zwingenden Vorschriften gelten?
  5. Schiedsabrede parallel?

Output

  • IPR-Memo.
  • Klauselentwurf.
  • Schriftsatzbaustein.