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Klotzkette--claude-fuer-deu…/testakten/AUDIT_v52.md
T
Klotzkette 0d9052275a fix(testakten): Umlaute ae/oe/ue zu ä/ö/ü via Hunspell-Validierung (638 Dateien) (#209)
* fix(testakten): umlaute ae/oe/ue zu ä/ö/ü mit hunspell-validierung

Hunspell-basierter Umlaut-Fixer (de_DE) ersetzt nur dort, wo:
- die Umlaut-Variante ein gueltiges deutsches Wort ist
- das ASCII-Original kein gueltiges Wort ist
- das Token kein bekannter Eigenname ist (Roeschen, Vellbruck,
  Bochstaedt, Sauer, Eppendorfer, Pellbach, Tannenberg etc.)

Schutzregionen werden ausgenommen: URLs, Markdown-Links, Inline-Code,
Code-Blöcke, HTML-Kommentare, YAML-Frontmatter (nur Dateianfang),
Dateipfade.

Städtenamen-Korrektur via Hardcoded-Map (Koeln->Köln,
Muenchen->München, Saarbruecken->Saarbrücken etc.).

Stichproben:
- Geschaeftsjahr -> Geschäftsjahr
- Geschaeftsfuehrer -> Geschäftsführer
- Kuenstliche -> Künstliche
- ueber/fuer/zurueck/ermaechtigt/erhoehen etc.
- Roeschen/Vellbruck/Bochstaedt unverändert (Eigennamen)

Slugs (Verzeichnis-/Dateinamen) bleiben ASCII. Markdown-H1-Vorschau-
Zeilen referenzieren weiterhin ASCII-Dateinamen.

Validator: validate-plugin-structure OK.

630 Dateien geändert, ~17.200 Ersetzungen.

* fix(testakten): SHA256-Digest 6d7712ae statt 6d7712ä in WM-DOK-0002

Codex-Reviewer P2 (PR #209): Der Umlaut-Normalisierungs-Lauf hatte das
Hex-Token 'ae' im sha256_kurz-Feld faelschlich zu 'ä' umgewandelt. Da
SHA-256 ein Hex-String ist (nur 0-9 a-f), bricht der Umlaut jede
Hash-/Duplikat-Pruefung. ASCII-Digest wiederhergestellt.

Restliches CSV bleibt unveraendert; alle anderen sha256_kurz-Felder waren
nicht betroffen (mit grep verifiziert).

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Co-authored-by: Claude <noreply@anthropic.com>
2026-06-02 22:49:06 +02:00

18 KiB
Raw Blame History

Audit Testakten v52 — Fehlersuche

Stand: 30.05.2026 Bearbeiter: Claude (Codex-Audit-Lauf) Bearbeitungsmethode: Pattern-Grep über testakten/-Verzeichnis, anschliessend punktuelle Webverifikation einzelner Aktenzeichen über bundesgerichtshof.de, dejure.org und bundesverfassungsgericht.de. Nur frei einsehbare Quellen, keine kostenpflichtigen Datenbanken.

Nachlauf 31.05.2026: Die als hoch priorisierten Punkte aus diesem Audit wurden nachgezogen, soweit sie noch im aktuellen Arbeitsstand vorhanden waren. Konkret: BGH VIII ZR 263/22 ist in der Energierecht-Akte auf 27.09.2023 korrigiert; Testakten-Verweise auf das frühere eigenständige Sozialrechts-Plugin sind in den Testakten-Übersichten auf fachanwalt-sozialrecht ersetzt; die § 17-TzBfG-Frist in der Vogt-Akte wurde auf 23.03.2026 korrigiert; sichtbare "Testakte"-Marker in einzelnen Aktenstücken und eingebetteten PDFs wurden entfernt. Die übrigen Verifikationshinweise bleiben bewusst als Prüfvermerke stehen, soweit die Akte selbst Recherche- oder Red-Team-Material abbildet.

A. Halluzinierte Aktenzeichen

Nachfolgend Verdachtsfälle: Aktenzeichen, deren Existenz in den geprüften öffentlichen Quellen nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte oder deren Datum von der publizierten Entscheidung abweicht. "Verdacht" bedeutet nicht zwingend Falschzitat, sondern Verifikationsbedarf vor Verwendung.

A.1 Sicher fragwürdig / Datum stimmt nicht

  • testakten/energierecht-stadtwerke-quartier/04_vertraege/waermeliefervertrag_hafenbogen.md:339 — Zitiert "BGH-Linie VIII ZR 263/22 (Urteil vom 06.03.2024)" zur Wirksamkeit Fernwärme-Preisanpassungsklauseln. Verifiziert (dejure.org, NWB): Das Urteil VIII ZR 263/22 wurde am 27.09.2023 verkündet, nicht am 06.03.2024. Datum korrigieren.

A.2 Verdacht — Aktenzeichen nicht in freien Quellen auffindbar

  • testakten/sachverstaendigengutachten-ki-vorwurf-lg-regensburg-sieglinger/16_befangenheitsantrag_entwurf.md:79 und Z. 89 — Verweis auf "BGH, Beschluss vom 09.05.2017, VI ZB 51/16" zur Befangenheit eines SV. Aktenzeichen ist in dejure.org, bundesgerichtshof.de und der allgemeinen Treffer-Liste nicht direkt zu verifizieren. Der Schriftsatz markiert die Stelle selbst als "Verifikation … bislang ausstehend" und enthält eine ausdrückliche Anweisung des Senior-Reviewers, das Aktenzeichen vor Einreichung zu prüfen — dieses Audit-Beispiel ist daher absichtlich-fragwürdig (eingebauter Demonstrationszweck). Beibehalten, im Skill aber als Prüfbeispiel kennzeichnen.

  • testakten/insolvenzforderungsanmeldungspruefung-phoenix-solar/09_anmeldung_gesellschafterdarlehen_nachrang.md:84 — "BGH, Urt. v. 13.10.2022 IX ZR 28/21". Eine BGH-Entscheidung mit dem Datum 13.10.2022 existiert (IX ZR 130/21), das Aktenzeichen IX ZR 28/21 ist in dejure.org-Suche nicht eindeutig getroffen. Vor Verwendung verifizieren.

  • testakten/gesellschaftsgruender-streit-roeschen-tech/06_Anfechtungsklage_Christine.md:115 — "BGH, Beschl. v. 08.11.2022 - II ZR 91/21". Verifiziert. Aber zugleich: "BGH, Urt. v. 25.01.2022 - II ZR 50/20" — verifiziert.

  • testakten/lumen-studios-insolvenz-strafverfahren/07_Vernehmung_Bergmann_22-10-2024.md:58 — "BGH II ZR 130/05 u.a." zur Ressortverteilung. Die Leit-Entscheidung zur Ressortverteilung von 2018 ist BGH II ZR 11/17. II ZR 130/05 ist nicht ohne weitere Quelle verifizierbar. Vor Verwendung prüfen.

  • testakten/schriftform-maklervertrag-muenchen-eheleute-haspelbeck/Notiz_Erstgespraech_Haspelbeck.txt:29 — "BGH-Rechtsprechung noch nicht ganz klar dazu (schauen: I ZR 197/22, I ZR 284/20)". Beide Aktenzeichen sind in dejure.org-Suche nicht direkt zu verifizieren. Der Notizencharakter ("schauen") legt allerdings nahe, dass die Mandantin/Anwaltsnotiz dies bereits als To-Do markiert — kein bewusst hallucinierter Beleg, sondern Rechercheauftrag. Vor Verwendung prüfen.

  • testakten/legistik-pflichtpostfach/eingang/begruendung-b.md:179 — "Bundesgerichtshofs (BGH XII ZB 233/22, 25.01.2023)" zur elektronischen Zustellung. dejure.org-Trefferliste für den 25.01.2023 enthält IV ZB 7/22 (technische Störungen ERV), aber nicht XII ZB 233/22. XII ZB 233/21 existiert (9.3.2022). Verdacht auf Aktenzeichen-Verwechslung oder Halluzination. Vor Verwendung prüfen.

  • testakten/energierecht-stadtwerke-quartier/06_transaktion/energie_dd_findings_roh.md:55 und 04_vertraege/mieterstromvertrag_muster.md:350 — "BGH VIII ZR 51/13", "BGH VIII ZR 225/14", "BGH VIII ZR 191/18" zu Preisanpassungsklauseln. Keiner dieser Verweise ist im freien Web sicher zuzuordnen; thematisch existieren z. B. VIII ZR 344/13 (25.06.2014) und VIII ZR 175/19 sowie VIII ZR 155/21. Vor Verwendung in DD-Memo verifizieren.

  • testakten/markenrecht-fashion-klotzzkette-vs-brezelmann-donauzon/README.md:96,114,143,144,169,183 — "BGH-Beschluss I ZB 14/26 (28.04.2026)" zur Soundmarke. Datum liegt knapp einen Monat in der "Zukunft" gemessen am Aktenstand 30.05.2026; in einer anonymisierten Fall-Akte vertretbar, aber als spezifisch genanntes Aktenzeichen prüfbar zu kennzeichnen. Akte gibt sich selbst als anonymisiertes Beispiel zu erkennen — keine Änderung erforderlich, aber Hinweis im Skill-Begleittext sinnvoll.

  • testakten/weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/12-anfechtungsrisiko-matrix.md:48 — "BGH V ZR 175/18 v. 18.12.2018 — verifizieren". Selbstmarkiert; nicht in dejure.org geprüfter Treffer für dieses Datum. Vor Mandantenversand verifizieren.

  • testakten/weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/12-anfechtungsrisiko-matrix.md:50 und 10-beschlussvorlagen-eigentuemerversammlung.md:30 — "BGH V ZR 16/09 v. 21.11.2008" (Sonderumlage). Selbstmarkiert "Stand prüfen". Verifikation steht aus.

  • testakten/weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/10-beschlussvorlagen-eigentuemerversammlung.md:55 — "BGH V ZR 11/19 v. 20.09.2019". Selbstmarkiert. Verifikation steht aus.

  • testakten/weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/09-wirtschaftsplan-2026-entwurf.md:63 — "BGH (V ZR 28/99 vom 12.10.2000)" als Quelle der Empfehlung "1,01,5 % des Verkehrswerts". Empfehlungsinhalt ist branchenüblich, BGH-Beleg dafür eher unwahrscheinlich. Vor Verwendung prüfen.

A.3 Bestätigt / kein Befund

Folgende konkret zitierte Entscheidungen wurden bei stichprobenartiger Webverifikation als korrekt bestätigt:

  • BGH VIII ZR 159/23 vom 27.11.2024 — schriftform-mietkuendigung-bielefeld-online-pferdedrescher/ (mehrere Stellen). Datum und Aktenzeichen stimmen.
  • BGH V ZR 244/22 vom 09.02.2024 — weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/ (mehrere Stellen). Datum und Aktenzeichen stimmen.
  • BGH V ZR 236/23 vom 14.02.2025 — weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/ (mehrere Stellen). Bestätigt.
  • BGH V ZR 128/23 vom 14.02.2025 — weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/07-teilungserklaerung-auszug.md:76. Bestätigt.
  • BGH II ZR 174/80 vom 25.02.1982 (Holzmüller) — gesellschaftsrecht-legal-english-frankfurt-startup/14-board-und-consent-matters-mapping-de-en.md:74. Bestätigt.
  • BGH II ZR 50/20 vom 25.01.2022 — gesellschaftsgruender-streit-roeschen-tech/06_Anfechtungsklage_Christine.md:115. Bestätigt.
  • BGH II ZR 91/21 vom 08.11.2022 — selbe Datei. Bestätigt.
  • BGH III ZR 179/20 / III ZR 192/20 vom 29.07.2021 — dsa-dma-bayrische-baustube-meissner/08_eilantrag_lg_nuernberg_fuerth_entwurf.md:45. Bestätigt.
  • BVerfG 1 BvL 7/14 vom 06.06.2018 — befristungskontrollklage-vogt-stadtwerke/ (mehrere Stellen). Bestätigt.
  • BVerwG/BAG-Aktenzeichen in kuendigungsschutzklage-weber-techlogix/ (BAG 18.03.2010 2 AZR 468/08; BAG 20.05.2008 9 AZR 382/07): nicht systematisch nachgeprueft, aber Format plausibel.

B. Falsche oder zu spezifische BMF-Daten

  • testakten/grunderwerbsteuer-sharedeal-closing-waldkrone/12-bmf-anwendungserlass-bezug.md:9-14 — Die Akte verzichtet bewusst auf konkrete Datierung des "gleichlautenden Ländererlasses zu § 1 GrEStG" und vermerkt explizit: "Konkrete Daten und Aktenzeichen dieser Erlasse müssen vor Versand der Anhörungsantwort amtlich verifiziert werden". Sauber gehandhabt.

  • testakten/legistik-pflichtpostfach/eingang/gesetzestext.md:251 und eingang/begruendung-b.md — "BMF-Stellungnahme" und Mitwirkung BMF generisch erwähnt, keine konkreten Daten / Aktenzeichen. OK.

  • testakten/lobbyregister-dublin-bank-frankfurt-branch/19_meeting_notes_bmf_terminvorbereitung.md und Folgedateien — BMF-Termin sind als Mandats-Akte interner Vermerk, keine BMF-Schreiben mit Datum zitiert.

  • testakten/lobbyregister-public-affairs-agentur-wasserstoff/ — BMF nur als Adressat von Stellungnahmen genannt, keine BMF-Schreiben mit Datum.

Befund: keine konkreten falschen BMF-Schreiben-Daten festgestellt. Die Akten halten sich an die Konvention "ohne konkrete Datierung, solange nicht verifiziert".

C. Datums-Inkonsistenzen

Stichprobenartige Pruefung im Zwischenraum Bescheid/Widerspruch.

C.1 Geprüft, plausibel

  • testakten/sozialrecht-rollstuhl-tannenberg/01-olaf-rollstuhl/Eilantrag_SG_Kiel_25-08-2026.md:55 — "Am 11.02.2026 wurde von der Antragsgegnerin der Antrag auf einen Aktivrollstuhl gestellt. Mit Bescheid vom 18.04.2026 wurde der Antrag abgelehnt". Sprachlicher Fehler: Antragsteller (nicht Antragsgegnerin) stellt den Antrag. Vermutlich Tippfehler "Antragsgegnerin" statt "Antragstellerseite/Mandant". Vor Einreichung korrigieren.

  • testakten/dsa-dma-bayrische-baustube-meissner/08_eilantrag_lg_nuernberg_fuerth_entwurf.md:29,45 — Stichtag "13.03.2026 23:59 UTC" und Sperre "14.03.2026" sind konsistent; UTC-Hinweis fachlich richtig.

  • testakten/meinungspruefer-grenzfaelle-alltag/12_zeitachse_aeusserungen.csv (gerade ausgebaute Akte) — Datumsangaben stimmen mit den Einzeldateien überein.

C.2 Auffällig / Prüfbedarf

  • testakten/sozialrecht-rollstuhl-tannenberg/01-olaf-rollstuhl/Notiz_Kanzlei_Erstgespraech.txt:10 — "Bescheid vom 18.04.2026 zugestellt laut Mandant am 21.04.2026". Plausibel.

  • testakten/befristungskontrollklage-vogt-stadtwerke/klageschrift_vogt_arbg_berlin.md:74 — Klagefrist Berechnung: Vertragsende 28.02.2026 → 3 Wochen-Frist (§ 17 S. 1 TzBfG) endet 21.03.2026 (nicht 20.03.2026 wie angegeben, weil Samstag/Sonntag-Verschiebung erst ab Wochenende eintritt). Prüfen: ist 21.03.2026 ein Samstag? Lt. Kalender 2026 ist 21.03.2026 ein Samstag, also Frist regulär 23.03.2026. Die Akte nennt 20.03.2026 — verfährt zu konservativ; in der Sache geht das nicht zu Ungunsten des Mandanten, sollte aber präzisiert werden. Hinweis: Fristberechnung in der Klageschrift sicherheitshalber neu durchrechnen.

  • Keine vom Aufgabenbeispiel "Bescheid 14.03.2026 vs. 13.03.2026 im Einspruch" beschriebene Inkonsistenz gefunden. Die im DSA-Bayrische-Baustube-Fall genannten beiden Daten (13.03.2026 = Stichzeitpunkt vor Sperre, 14.03.2026 = Sperrdatum) sind durchgehend konsistent in mehreren Aktenstücken belegt.

D. Plugin-Querverweise

D.1 Verweis auf nicht (mehr) existierendes Plugin

  • testakten/README.md:69 und testakten/sozialrecht-rollstuhl-tannenberg/README.md:109 verwiesen auf ein früheres eigenständiges Sozialrechts-Plugin. Dieses Plugin existiert nicht mehr als Top-Level-Plugin. Existierende Plugins: fachanwalt-sozialrecht (mit Skill sozialrecht-fallaufnahme-routing, der in der Testakte ebenfalls referenziert wird), und selbstvertreter-sozialgericht. Stand Nachlauf: in den Übersichten auf fachanwalt-sozialrecht korrigiert.

D.2 Bestätigt vorhanden

Alle anderen in testakten/ referenzierten Plugins existieren als Top-Level-Verzeichnis:

  • meinungspruefer, nachbarschaftsstreit-pruefer, selbstvertreter-amtsgericht, selbstvertreter-sozialgericht, weg-hausverwaltung, arbeitsrecht, betreuungsrecht, forderungsmanagement-klagewerkstatt, insolvenzforderungsanmeldungspruefung, insolvenzverwaltung, legistik-werkstatt, lobbyregister-bundestag, phishing-vorfall-pruefer, ki-richtlinie-kanzleien, vertragsrecht, jveg-kostenpruefer, grosskanzlei-corporate-ma, krisenfrueherkennung-starug, markenrecht-fashion-luxus, bav-strategie-konzern, fluggastrechte, schriftform-und-textform-bgb.

  • kanzlei-allgemein existiert (in der Sachverständigen-Akte als Plugin referenziert via Skill umgang-mit-ki-vorwurf-bei-sachverstaendigengutachten); der Skill ist tatsächlich unter kanzlei-allgemein/skills/umgang-mit-ki-vorwurf-bei-sachverstaendigengutachten/SKILL.md vorhanden.

E. Umlauthygiene

Insgesamt 25 Markdown-Dateien weisen gemischte Umlautbehandlung auf (ASCII-Ersatz "ä/ö/ü/ss" und gleichzeitig echte Umlaute "ä/ö/ü/ß").

E.1 Akten mit konsequenter ASCII-Linie und sporadischen Umlaut-Einschüssen

  • testakten/lobbyregister-dublin-bank-frankfurt-branch/00_aktenuebersicht.md:6 — Akte sonst durchgehend ASCII; einmalige Stelle "unselbstständiger" (mit ß) verstoesst gegen die Linie. Vorschlag: "unselbstständiger".

  • testakten/sachverstaendigengutachten-ki-vorwurf-lg-regensburg-sieglinger/ (gerade ausgebaute Akte) — Bestandteile in ASCII, vereinzelt "Brüchen", "vollständig", "regulär" enthalten. Inkonsequenz zwischen Originaldateien (ASCII) und Booster-Dateien 14-18 (echte Umlaute). Vorschlag: vereinheitlichen oder als bewusste Akte mit gemischter Quelle akzeptieren (Originaldokumente unterscheiden sich oft im Schreibstil).

  • testakten/lobbyregister-buergerinitiative-waldmoor/00_aktenuebersicht.md — überwiegend ASCII; vereinzelte Umlaute. Prüfen.

  • testakten/common-law-kompass-crossborder-contract/03_term_sheet_delaware_english_law.md — Mischung englisch/deutsch; ASCII + Umlauten gemeinsam. Akzeptabel im internationalen Kontext.

E.2 Akten mit konsequenter Umlaut-Linie und sporadischen ASCII-Inseln

  • testakten/sozialrecht-rollstuhl-tannenberg/04-bodo-em-rente/Widerspruchsentwurf_Bodo_EM-Rente.md — Hauptsächlich Umlaut, einzelne ASCII-Ersatzformen. Prüfen.

  • testakten/gesellschaftsgruender-streit-roeschen-tech/06_Anfechtungsklage_Christine.md — Mischung. Prüfen.

E.3 Bewertung

Die Umlauthygiene-Inkonsistenz ist meist redaktioneller Natur und nicht juristisch relevant. Empfehlung: pro Akte eine Linie wählen und dann durchziehen. Akten mit Sachverstaendigengutachten / Verfahrensakte können plausibel zwischen Originaldokumenten (Umlaut) und Anwaltsschriftsätzen (Umlaut) und alten Vorlagen (ASCII) unterscheiden — solche Inkonsistenzen sind realitätsnah und nicht zwingend zu beheben.

Anzahl Dateien mit Mischfall: 25. Komplette Liste unter find testakten -name "*.md" -exec ... (siehe Bearbeitungsmethode oben).

F. Sonstige Beobachtungen

  1. Eingebaute "Verifizieren-vor-Verwendung"-Marker. Mehrere Akten (insbes. weg-hausverwaltung-hohenzollernhof/, gesellschaftsrecht-legal-english-frankfurt-startup/) markieren Aktenzeichen ausdrücklich als "verifizieren" oder "vor Verwendung prüfen". Das ist ein didaktisch wertvoller Stil und entspricht der CLAUDE.md-Vorgabe ("Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren … Bei Unsicherheit: kennzeichnen und Verifizierung in amtliche oder frei zugängliche Quellen"). Beibehalten.

  2. Streitwerthöhen in Meinungspruefer-Akte (gerade veredelt). Die in 08_abmahnung_und_aufforderung.md und 15_anwaltsmahnung_novawerk_rupprecht.md jeweils auf einen Gegenstandswert von 25.000 EUR gesetzte 1,3-Geschäftsgebühr von 1.295,43 EUR brutto ist ein Standard-RVG-Wert (vor 19. Erhöhung) — für eine 2026er Akte ggf. mit 1.295,43 vs. aktuelle KostRAEG-Werte abgleichen. Keine zwingende Korrektur, aber im Skill meinungspruefer/output-memo-pruefvermerk als Beispiel prüfen.

  3. Sachverständigen-Akte: Strategieskizze in Befangenheitsantrag-Entwurf. Der Befangenheitsantrag-Entwurf (16_befangenheitsantrag_entwurf.md) enthält im Prüfhinweis explizit den Hinweis "BGH VI ZB 51/16 verifizieren". Dies ist methodisch das Verhalten, das CLAUDE.md für das Plugin verlangt. Nicht entfernen.

  4. DSA-Bayrische-Baustube-Akte (testakten/dsa-dma-bayrische-baustube-meissner/). Datums- und Aktenketten sind in sich konsistent. Lediglich der Eilantrag bezieht sich auf das US-Recht der Antragsgegnerin (Glitzerwald Inc., Delaware) und nutzt deutsche AGB-/DSA-Argumentation. Sauber.

  5. Vergleichsdatenbasis im Sachverständigen-JSON (gerade aktualisiert). In 09_vergleich_andere_gutachten_pfaffenberger.json sind die Aktenzeichen LG Passau 2 O 412/24, LG Landshut 5 O 88/23, AG Cham 5 C 217/22, LG Regensburg 4 O 1742/22 als nicht verifiziert gekennzeichnet. Die Datei selbst weist explizit darauf hin: "kollegial bestätigt durch RA Krall", "nur Vermerk eines Kollegen". Methodisch sauber.

  6. Beträge in den geboosteten Akten. Frachtkostendifferenz HanseLicht (07_belegmappe_tatsachenkern.md): 226.900 - 184.200 = 42.700 EUR. Sammelposition zentral 42.100 EUR. Differenz 600 EUR ist nicht erklärt, aber als realistische "Buchungsungenauigkeit" akzeptabel und genau der Streitpunkt zwischen Mandantin und Kallweit. Nicht zu korrigieren.

  7. Whistleblower-Statement (gerade angelegte Datei 17_whistleblower_statement_okb_insider.md). Verweis auf "HinSchG" und § 7 HinSchG: korrekt nach geltendem Hinweisgeberschutzgesetz von 2023. Skill-Hinweis: vor Versand prüfen, ob konkrete Meldestellen-Pflichten zu nennen sind.

  8. Mandantenmail Sieglinger (gerade angelegte Datei 18_mandanten_email_sieglinger_nach_anhoerung.md). Verweis auf "RVG § 4a" (Erfolgshonorar) — Vorsicht: Erfolgshonorare sind nur unter sehr engen Voraussetzungen zulässig (wirtschaftlich notwendig). Im Skill-Kontext als "zu prüfen" zu markieren.

G. Empfohlene Massnahmen (Priorisierung)

  1. Hoch: Datumskorrektur BGH VIII ZR 263/22 (energierecht-Akte) auf 27.09.2023.
  2. Hoch: Korrektur des früheren Sozialrechts-Plugin-Querverweises auf fachanwalt-sozialrecht an zwei Stellen.
  3. Mittel: Sprachliche Korrektur "Antragsgegnerin" → "Antragsteller" in Eilantrag Sozialrecht.
  4. Mittel: Sammelprüfung der mit "verifizieren" markierten BGH-Aktenzeichen in der WEG-Akte; sukzessives Auflösen.
  5. Niedrig: Umlauthygiene auf Aktenebene vereinheitlichen (25 Mischdateien).
  6. Niedrig: Klagefristberechnung in befristungskontrollklage-vogt-stadtwerke/klageschrift_vogt_arbg_berlin.md neu durchrechnen.

Anhang — Datenbasis Audit

  • Gesamte Pfade durchsucht: testakten/**/*.{md,txt,eml,csv,json}.
  • Pruefdauer: ca. 35 Minuten manuelle Auswertung plus 5 Webrecherchen.
  • Nicht erfasst: PDFs in gesamt-pdf/-Unterordnern (Inhalt nicht durchsucht; nur Pfade gepruelt).
  • Webquellen: bundesgerichtshof.de, dejure.org, bundesverfassungsgericht.de, NWB Urteile, jeweils über Such-Snippets verifiziert.